[0001] Die Erfindung betrifft einen Drosselklappenstutzen mit einem Drosselklappengehäuse
aus Kunststoff gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
[0002] Drosselklappengehäuse von Drosselklappenstutzen werden in der Regel aus Aluminium
in Druckgußtechnik hergestellt. Dies hat jedoch den Nachteil, daß eine aufwendige
und sorgfältige Nachbearbeitung erforderlich ist, wobei noch dazu kommt, daß solche
Drosselklappengehäuse ein hohes Gewicht aufweisen und eine schlechte Korrosionsfestigkeit
haben.
[0003] Deshalb ist schon daran gedacht worden, die Drosselklappengehäuse aus Kunststoff
im Spritzgußverfahren herzustellen. Solche Drosselklappengehäuse aus Kunststoff haben
den Vorteil, daß sie ein geringeres Gewicht aufweisen gegenüber Aluminiumgehäusen,
daß das Herstellungsmaterial kostengünstiger ist und auch daß in beim Spritzgußvorgang
mitgeformten Öffnungen Einsätze, beispielsweise für die Lagerung, eingepreßt werden
können, so daß eine Nachbearbeitung entweder gar nicht mehr erforderlich ist oder
deutlich minimiert werden kann.
[0004] Jedoch weisen aus Kunststoff hergestellte Drosselklappengehäuse den Nachteil auf,
daß sie während und nach dem Spritzgußvorgang schrumpfen und sich nach dem Entformen
verziehen können. Gleiches gilt für Temperatur- und Krafteinwirkungen, zumal solche
Drosselklappenstutzen im Motorraum von Fahrzeugen angeordnet sind, wo sie sehr großen
Temperaturschwankungen unterworfen sind. Ist zum Beispiel der Antriebsmotor des Fahrzeuges
nicht in Betrieb und herrscht eine geringe Außentemperatur, werden sehr niedrige Temperaturen
erreicht (zum Beispiel um den Gefrierpunkt oder sogar darunter); andererseits wird
beim Betrieb der Brennkraftmaschine eine sehr hohe Temperatur (insbesondere über 100°
C) erreicht. Daher kommt es insbesondere aufgrund dieser starken Temperaturschwankungen
zu nachteiligen Verformungen im Verschwenkbereich der Drosselklappe, so daß die hohen
Leckluft-Anforderungen, insbesondere in der Leerlaufstellung der Drosselklappe und
um diese herum, nicht eingehalten werden können. Gerade dieser Bereich ist aber besonders
wichtig, da er einen großen Einfluß auf den Kraftstoffverbrauch und auch auf die Abgasqualität
ausübt. Daher ist es besonders wichtig, daß die Ansaugwandung des Drosselklappenstutzens
sowohl bei den genannten Bedingungen als auch über eine lange Zeit, insbesondere mehrere
Jahre hinweg, ihre Maßhaltigkeit beibehält.
[0005] Deshalb ist in der DE 43 34 180 A1 schon vorgeschlagen worden, daß in den aus Kunststoff
hergestellten Drosselklappenstutzen ein ringförmiges Einlegeteil quer zum Ansaugkanal
eingebettet ist, wobei dieses Einlegeteil abgewinkelte Laschen aufweist, durch die
die Drosselklappenwelle ragt und die Laschen mit jeweils einer der Drosselklappe abgewandten
Laschenfläche an einer der Drosselklappe zugewandten Lagerstirnfläche der Lagereinrichtungen
anliegen. Zunächst hat dieses ringförmige Einlegeteil aufgrund seiner geometrischen
Ausbildung den Nachteil, daß es kostenintensiv bei der Herstellung, insbesondere bei
einer Serienproduktion von Drosselklappenstutzen, ist.
[0006] Der wesentliche Nachteil ist jedoch der, daß das ringförmige Einlegeteil nach dem
Spritzgußvorgang vollständig von Kunststoff umgeben ist, so daß sich der Drosselklappe
in ihrem Schwenkbereich wieder eine großflächige aus Kunststoff bestehende Innenkontur
der Ansaugwandung bietet. Aufgrund der hohen Anforderungen in Bezug auf Umweltschutz
(Abgasqualität) und Kraftstoffverbrauch ist weiterhin die erforderlich Maßhaltigkeit,
auch wenn sie schon etwas verbessert wurde, nicht gegeben, so dass sich die aus Kunststoff
bestehende Ansaugwandung trotz ringförmigem Einlegeteil verformen, zusammenziehen
beziehungsweise ausdehnen kann, so dass die hohen Leckluft-Anforderungen nach wie
vor nicht erfüllt werden.
[0007] Ebenfalls ist aus der FR-A-2 762 374 bekannt, in der Höhe der Lagerung der Drosselklappe
ein Einlegeteil anzuordnen. Dieses Einlegeteil kann beispielsweise aus Metall gefertigt
sein und hat an seiner äußeren und/oder inneren Wandung zumindest einen zylindrischen
Abschnitt. Dieses ringförmige Einlegeteil ist ebenfalls aufgrund seiner geometrischen
Ausbildung sehr kostenintensiv in der Herstellung. Weiterhin müssen weitere Elemente
des Drosselklappenstutzens in dem das Einlegeteil umgebenden Kunststoff befestigt
werden. Damit ist auch bei diesem Drosselklappenstutzen die notwendige Maßhaltigkeit
der Bauteile zueinander nicht gegeben.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen solchen Drosselklappenstutzen
weiter zu verbessern, so dass die gestellten Anforderungen hinsichtlich der Abgasqualität
des Kraftstoffverbrauchs, gleichzeitig aber auch im Hinblick auf ein gleichmäßiges
Ansprechen der Brennkraftmaschine auf Gasgeben, erfüllt werden. Dabei sollen die Vorteile
eines Kunststoff-Drosselklappenstutzens nicht aufgegeben werden.
[0009] Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass zumindest in einem Teilschwenkbereich der Drosselklappe
ein Metallzylinder in dem Leitungsabschnitt vorgesehen ist.
[0011] Aufgrund der Stabilität eines Metallzylinders wird der Drosselklappe zumindest in
dem betreffenden Teilschwenkbereich immer eine genau definierte und maßhaltige Innenwandung
dargeboten, die sich auch bei Temperaturschwankungen und über einen großen Zeitraum
hinweg nicht oder in zu vernachlässigender Weise verändert, so dass die geforderte
Maßhaltigkeit gegeben ist. Der Metallzylinder kann in die Spritzgussform eingelegt
werden und anschließend so mit Kunststoff umspritzt werden, dass seine Innenwandung
frei bleibt, so dass also der Drosselklappe eine metallene Oberfläche dargeboten wird.
Alternativ dazu ist es auch möglich, erst das Drosselklappengehäuse aus Kunststoff
herzustellen und anschließend den Metallzylinder einzusetzen. Denkbar ist auch, den
Metallzylinder aus mehreren Teilen herzustellen, wobei zum Beispiel zwei Hälften in
der Ebene, in der sich die Drosselklappenwelle befindet, aneinander stoßen können.
Man könnte auch daran denken, die Innenwandung des Metallzylinders mit einer dünnen
Schutzschicht (zum Beispiel aus dem gleichen Kunststoff, aus dem auch das Drosselklappengehäuse
besteht) zu überziehen, deren Dicken keinen Einfluss auf die Maßhaltigkeit hat. Eine
solche Schutzschicht verhindert wirksam die Ablagerung von störenden Partikeln auf
der Innenwandung. Weiterhin ist der Metallzylinder auch zur Aufnahme weiterer Elemente
des Drosselklappenstutzens wie zum Beispiel zur Aufnahme eines Drosselklappen-Potentiometers
oder eines Antriebsmotors ausgebildet. Weitere Elemente des Drosselklappenstutzens
können auch Wellen für ein Getriebe, über das die Drosselklappenwelle von einem Elektromotor
angetrieben wird, sein. Ebenso können Bohrungen in dem Metallzylinder vorgesehen sein,
an denen die weiteren Elemente, wie beispielsweise eine Trägerplatte des Drosselklappen-Potentiometers,
nach der Herstellung des Drosselklappengehäuses angeschraubt werden. Ebenso kann der
Metallzylinder Anschläge, zum Beispiel für eine Endstellung der Drosselklappe beziehungsweise
der Drosselklappe aufweisen.
[0012] In Weiterbildung der Erfindung ist der Metallzylinder in Strömungsrichtung unterhalb
und/oder oberhalb der Drosselklappe tragenden Drosselklappenwelle vorgesehen. Gerade
der Bereich um die Ebene, in der die Drosselklappenwelle angeordnet ist, ist besonders
wichtig, da es sich hierbei um den Bereich handelt, in dem mit der Drosselklappe die
Leerlaufdrehzahl eingestellt wird. Daher ist besonders in diesem Bereich eine gute
Maßhaltigkeit erforderlich, die mit dem Metallzylinder erzielt wird. Darüber hinaus
kann sich der Metallzylinder aber auch über einen größeren Verschwenkbereich der Drosselklappe
und gegebenenfalls auch darüber hinaus erstrecken.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung ist der Metallzylinder zur Aufnahme für die Lager
der Drosselklappenwelle ausgebildet. Dadurch wird eine weiterhin erhöhte Festigkeit
erreicht, wodurch auch der Herstellungsprozess vereinfacht wird. Es kann zunächst
der Metallzylinder hergestellt werden, der dann mit den Lagern für die Drosselklappe
versehen und anschließend mit Kunststoff umspritzt wird. Ein weiterer Vorteil ist
darin zu sehen, dass in ein und derselben Form und das Drosselklappengehäuse verschiedene
Metallzylinder (insbesondere mit unterschiedlicher Längserstreckung und/oder unterschiedlichem
Durchmesser) einsetzbar sind, wodurch die Teilevielfalt, insbesondere die Zahl der
Formen für das Drosselklappengehäuse, verringert werden kann.
[0014] In Weiterbildung der Erfindung weist der Metallzylinder eine Innenkontur zur Erzielung
einer vorgebbaren Kennlinie für den Volumendurchsatz in Abhängigkeit von der Verschwenkung
der Drosselklappe auf. Durch Herstellung eines entsprechenden Metallzylinders, zum
Beispiel aus Aluminium- oder Magnesium-Druckguss, (wobei auch andere Materialien und
Herstellverfahren möglich sind) und einer gegebenenfalls erforderlich werdenden Nachbearbeitung
ist durch die Innenkontur des Metallzylinders eine Kennlinie für den Volumendurchsatz
durch den Leitungsabschnitt erzielbar, die sich in Abhängigkeit von der Verschwenkung
der Drosselklappe einstellt. Somit kann zum Beispiel eine Innenkontur bewirken, dass
in der Schließstellung der Drosselklappe kein oder nahezu kein Volumendurchsatz durch
den Leitungsabschnitt erfolgt. Die eine Endstellung, die bisher als Schließstellung
bezeichnet wurde, muss den Leitungsabschnitt nicht zwangsweise vollständig schließen,
sondern es kann sich bei dieser Endstellung auch um eine Minimalstellung handeln,
bei der eine definierte Leckluftmenge den Leitungsabschnitt durchströmt. Mit zunehmender
Verschwenkung der Drosselklappe aus der Schließstellung beziehungsweise der Minimalstellung
nimmt der Volumendurchsatz in Abhängigkeit der verwendeten Innenkontur weiter zu,
bis eine weitere Endstellung, die insbesondere eine vollständige Öffnung des Leitungsabschnittes
darstellt, erreicht wird.
[0015] Zusammenfassend ist also festzustellen, daß mit der Erfindung die Vorteile eines
Drosselklappengehäuses aus Kunststoff (wie niedriges Gewicht und geringe Materialkosten)
beibehalten werden, jedoch die bei einem Drosselklappengehäuse aus Kunststoff bestehenden
Nachteile wie nicht ausreichende Maßhaltigkeit durch Einsatz des Metallzylinders beseitigt
werden, so daß die gewünschte Kennlinie auch bei Temperaturschwankungen und über einen
langen Zeitraum (mehrere Jahre) sicher einstellbar ist und beibehalten wird.
[0016] Bei dem erfindungsgemäßen Drosselklappenstutzen kann es sich um ein sogenanntes gekoppeltes
System handeln, bei dem die Drosselklappe über Verbindungselemente wie Bowdenzüge
oder dergleichen mit einem Gaspedal zur Leistungsanforderung verbunden ist. Ebenso
ist es bei solchen Systemen denkbar, zusätzlich in Teilbereichen (insbesondere im
Leerlaufbereich) über einen Stellantrieb (insbesondere Elektromotor) eine überlagerte
Regelung (insbesondere Leerlaufregelung) vorzunehmen. Genausogut findet der Drosselklappenstutzen
bei sogenannten Drive-bywire-Systemen Anwendung, bei denen die Leistungsanforderung
(zum Beispiel Betätigen eines Gaspedales) in elektrische Signale umgesetzt wird, wobei
die Signale einer Steuereinheit zugeführt werden, die wiederum einen Stellantrieb
ansteuert, der dann die Drosselklappe zumindest in Abhängigkeit der Leistungsanforderung
und gegebenenfalls weiterer Parameter einstellt.
[0017] Die vorliegende Erfindung wird am Beispiel eines Drosselklappenstutzens erläutert,
wobei dieses Anwendungsgebiet als bevorzugt angesehen wird; dabei ist die vorliegende
Erfindung jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann auch
in entsprechender Weise, gegebenenfalls unter Vorname geringfügiger Modifikationen,
auf anderen Anwendungsgebieten eingesetzt werden.
[0018] Es zeigen:
- Figur 1:
- einen Drosselklappenstutzen in dreidimensionaler Schnittdarstellung,
- Figur 2:
- den Drosselklappenstutzen gemäß Figur 1 im Querschnitt mit abgenommenem Deckel,
- Figur 3:
- den Drosselklappenstutzen gemäß Figur 1 im Querschnitt mit aufgesetztem Deckel,
- Figur 4:
- den Drosselklappenstutzen im Längsschnitt gemäß Figur 1,
- Figur 5:
- den Drosselklappenstutzen gemäß Figur 1 in geschnittener, dreidimensionaler Ansicht,
- Figur 6:
- den Drosselklappenstutzen im Schnitt in einer abgewandelten Ausführung gegenüber Figur
1,
- Figur 7:
- den Drosselklappenstutzen im Längsschnitt gemäß Figur 1, mit einem Metallzylinder
mit Innenkontur.
[0019] Figur 1 zeigt einen Drosselklappenstutzen 1 in dreidimensionaler Schnittdarstellung.
Solche Drosselklappenstutzen dienen dazu, der Einspritzeinrichtung einer Brennkraftmaschine,
insbesondere für ein Fahrzeug, Luft oder ein Kraftstoffluftgemisch zuzuführen. Zu
diesem Zweck weist der Drosselklappenstutzen 1 ein Drosselklappengehäuse 2 auf, das
aus Kunststoff, insbesondere in einem Spritzgußverfahren, hergestellt ist. In diesem
Drosselklappengehäuse 2 ist ein Leitungsabschnitt 3 vorhanden, über den der nicht
gezeigten Einspritzvorrichtung die Luft beziehungsweise das Kraftstoffluftgemisch
zugeführt wird. Zur Einstellung des zuzuführenden Volumens ist auf einer Drosselklappenwelle
4 eine Drosselklappe 5 angeordnet, wobei durch Drehung der Drosselklappenwelle 4 auch
die Drosselklappe 5 verschwenkt wird und den Querschnitt im Leitungsabschnitt 3 mehr
oder weniger vergrößert beziehungsweise verkleinert und somit den Volumendurchsatz
reguliert.
[0020] In einer einfachen Ausführung des Drosselklappenstutzens 1 ist ein Ende der Drosselklappenwelle
4 zum Beispiel mit einer Seilscheibe verbunden, wobei diese Seilscheibe wiederum über
einen Bowdenzug mit einer Einstellvorrichtung für eine Leistungsanforderung verbunden
ist, wobei die Einstellvorrichtung zum Beispiel das Gaspedal eines Fahrzeuges ist,
so daß durch Betätigung dieser Einstellvorrichtung durch den Fahrer eines Fahrzeuges
die Drosselklappe 5 von einer Stellung minimaler Öffnung, insbesondere einer Schließstellung,
bis in eine Stellung maximaler Öffnung gebracht werden kann, um damit die Leistungsabgabe
der Brennkraftmaschine einstellen zu können.
[0021] Bei dem in Figur 1 gezeigten Drosselklappenstutzen 1 handelt es sich um einen solchen
Drosselklappenstutzen, bei dem die Drosselklappe 5 entweder in einem Teilbereich,
zum Beispiel dem Leerlaufbereich, von einem Stellantrieb, ansonsten über das Gaspedal,
einstellbar ist oder bei dem die Drosselklappe 5 über den gesamten Verstellbereich
von einem Stellantrieb einstellbar ist. Bei diesen sogenannten "E-Gas"- oder "Drive-bywire"-Systemen
wird die Leistungsanforderung zum Beispiel durch Niederdrücken des Gaspedales in ein
elektrisches Signal umgesetzt, wobei dieses Signal einer Steuereinheit zugeführt wird,
die dann ein Ansteuersignal für den Stellantrieb erzeugt. Das heißt, bei diesen genannten
Systemen gibt es keine mechanische Verbindung zwischen der Sollwertvorgabe (Gaspedal)
und der Drosselklappe 5.
[0022] Daher weist das Drosselklappengehäuse 2 des Drosselklappenstutzens 1 ein Getriebegehäuse
6 sowie ein Antriebsgehäuse 7 auf, wobei in bevorzugter Ausführungsform das Drosselklappengehäuse
2, das Getriebegehäuse 6 und das Antriebsgehäuse 7 eine einstückige Baueinheit bilden
und im gleichen Herstellungsgang produziert werden. Denkbar ist auch eine solche Anordnung,
bei der einzelne Gehäuse zusammengesetzt werden können. In dem Antriebsgehäuse 7 ist
ein als Stellantrieb ausgebildeter Elektromotor (in Figur 1 nicht gezeigt) untergebracht,
der über ein Untersetzungsgetriebe (in Figur 1 ebenfalls nicht gezeigt) auf die Drosselklappenwelle
4 wirkt, so daß durch Ansteuerung des Elektromotors die Drosselklappe 5 verschwenkt
wird. Die Ansteuerung des Elektromotors erfolgt über einen in dem Getriebegehäuse
6 angeordneten Stecker 8, wobei der Drosselklappenstutzen 1 über den Stecker 8 mit
einer Steuereinheit verbunden ist. Über den Stecker 8 erfolgt auch eine Rückmeldung
der jeweiligen Position der Drosselklappe 5 an die Steuereinheit, wobei diese Steuereinheit
durch Vergleich des Sollwertes (Gaspedal) mit dem Istwert für die Position der Drosselklappe
5 den Elektromotor regelt, bis die Differenz zwischen Sollwert und Istwert gleich
Null ist. Die Ist-Position der Drosselklappe 5 kann durch einen entsprechenden Sensor,
insbesondere ein sogenanntes Drosselklappen-Potentiometer, bei dem der Schleifer des
Potentiometers mit der Drosselklappenwelle 4 verbunden ist, erfaßt werden.
[0023] Das Getriebegehäuse 6 einschließlich des Antriebsgehäuses 7 wird von einem Gehäusedeckel
9 verschlossen. Die Ausgestaltung und Montage des Gehäusedeckels 9 wird in den Figuren
2 und 3 noch näher beschrieben.
[0024] Der Drosselklappenstutzen 1 ist in der Regel in einer Sauganlage der Brennkraftmaschine
angeordnet und wird als Modul montiert, wozu der in Figur 1 gezeigte Drosselklappenstutzen
1 einen Flansch 10 aufweist, mit dem er über eine nicht gezeigte Saugleitung mit einem
Ansaugluftfilter verbunden werden kann oder direkt mit diesem Ansaugluftfilter verbunden
ist. Zur Befestigung des Drosselklappenstutzens 1 an der Einspritzvorrichtung mit
der dem Flansch 10 abgewandten Seite sind Bohrungen 11 vorgesehen, mit dem der Drosselklappenstutzen
1 dichtend an die Einspritzvorrichtung angeschraubt werden kann. Die Art der Befestigung
ist nur beispielhaft und nicht erfindungswesentlich.
[0025] Weiterhin ist in der dreidimensionalen Schnittdarstellung des Drosselklappenstutzens
1 ein gestrichelt gezeichneter Metallzylinder 12 in dem Leitungsabschnitt 3 angeordnet.
Die Außenumfangsfläche des Metallzylinders 12 ist vollständig von dem Kunststoff des
Drosselklappengehäuses 2 umgeben, wobei die metallene Innenwandung des Metallzylinders
sich über den Verschwenkbereich der Drosselklappe 5, gegebenenfalls etwas weniger
oder etwas mehr als dieser Verschwenkbereich, erstreckt. Verschiedene Ausgestaltungen
des Metallzylinders 12 sind in den folgenden Figuren erkennbar.
[0026] Figur 2 zeigt den Drosselklappenstutzen 1 gemäß Figur 1 im Schnitt mit abgenommenem
Gehäusedeckel 9. Sehr gut in diesem Querschnitt ist die Lage des Metallzylinders 12
erkennbar, der in einfacher Form ein Stück Rohr ist, das Durchführungen 13 für die
Drosselklappenwelle 4 aufweist. Die Innenwandung des Metallzylinders 12 kann konturiert
bearbeitet sein, um vorgegebene Kennlinien für den Volumendurchsatz durch den Leitungsabschnitt
3 in Abhängigkeit der Stellung der Drosselklappe 5 einstellen zu können. In Figur
2 ist eine Ausgestaltung des Metallzylinders 12 gezeigt, bei der der Metallzylinder
12 im Bereich der Durchführungen 13 jeweils einen Fortsatz 14 aufweist, wobei diese
Fortsätze 14 Lager 15, 19 für die Drosselklappenwelle 4 aufnehmen. Damit erhöht sich
die Montagefreundlichkeit, da nach dem Umspritzen des Metallzylinders 12 mit Kunststoff
zur Formung des gesamten Drosselklappengehäuses 2 auch schon die Lager für die Drosselklappenwelle
4 zur Verfügung stehen. Die Drosselklappenwelle 4 endet - bei Betrachtung der Figur
2 auf der linken Seite - in einem Raum 16, in dem beispielsweise sogenannte Rückstellfedern
und Notlauffedern untergebracht sein können. Die Rückstellfeder bewirkt eine Vorspannung
der Drosselklappenwelle 4 in Schließrichtung, so daß der Stellantrieb gegen die Kraft
dieser Rückstellfeder arbeitet. Eine sogenannte Notlauffeder bewirkt, daß bei Ausfall
des Stellantriebes die Drosselklappe 5 in eine definierte Position gebracht wird,
die in der Regel etwas oberhalb der Leerlaufdrehzahl liegt. Alternativ oder ergänzend
dazu kann auch die Drosselklappenwelle 4 über den Raum 16 hinaus aus dem Drosselklappengehäuse
2 hervorstehen, wobei dann an diesem Ende der Drosselklappenwelle 4 zum Beispiel eine
Seilscheibe montiert wird, die über einen Bowdenzug mit einem Gaspedal in Verbindung
steht, womit eine mechanische Sollwertvorgabe realisiert ist. Das dem Raum 16 abgewandte
Ende des Fortsatzes 14 (dessen Stirnfläche) kann zur Aufnahme weiterer Elemente wie
zum Beispiel der Befestigung einer Trägerplatte des Drosselklappen-Potentiometers
eingesetzt werden. Ebenso kann die Stirnfläche dieses Fortsatzes 14 oder weitere Fortsätze,
deren Stirnflächen in das Getriebegehäuse 6 ragen, zur Aufnahme weiterer Elemente,
wie zum Beispiel Steckwellen für Zahnräder oder Zahnsegmente des nicht gezeigten Getriebes,
eingesetzt werden.
[0027] Das Drosselklappengehäuse 2 weist weiterhin in Richtung des Gehäusedeckels 9 zeigend
eine umlaufende Abflachung 17 auf, die mit einem umlaufenden Steg des Gehäusedeckels
9 korrespondiert. Bisher war es so, daß der Gehäusedeckel 9 durch Verschrauben oder
mittels Clipsverbindungen unter Zwischenlegung einer Dichtung mit dem Drosselklappengehäuse
2 verbunden wurde. Dies bedeutete einen hohen Aufwand, da bei der Herstellung der
Form für das Drosselklappengehäuse 2 und den Gehäusedeckel 9 entsprechende Ausbildungen
vorgesehen sein mußten. Außerdem bedeutete das Vorhandensein der Dichtung ein weiteres
Bauteil und damit verbunden das Einlegen der Dichtung einen weiteren Montageschritt,
was sich gerade bei der Serienproduktion von Drosselklappenstutzen als nachteilig
herausstellte. Durch die umlaufende Abflachung 17 an dem Drosselklappengehäuse 2 und
den umlaufenden Steg 18 an dem Gehäusedeckel 9 (oder umgekehrt), die schon bei der
Herstellung für die Form des Drosselklappengehäuses 2 und des Gehäusedeckels 9 aus
Kunststoff vorgesehen werden können, wird zunächst erreicht, daß nach dem Aufsetzen
des Gehäusedeckels 9 eine definierte Lage auf dem Drosselklappengehäuse 2, gegebenenfalls
unter leichtem Spiel, erzielt wird.
[0028] Figur 3 zeigt den Drosselklappenstutzen 1 gemäß Figur 1 im Querschnitt mit aufgesetztem
Gehäusedeckel 9. Der Steg 18 liegt nun umlaufend über der Abflachung 17, die sich
damit beide überlappen. Auf diesen Bereich dieser Überlappung wird jetzt umlaufend
ein Laserstrahl 20 gerichtet, der so ausgerichtet und von seiner Intensität her so
dimensioniert ist, daß die beiden einander zugewandten Flächen der Abflachung 17 und
des Steges 18 sich erwärmen und zu schmelzen beginnen. Dadurch verschmelzen an dieser
Stelle umlaufend das Drosselklappengehäuse 2 mit dem Gehäusedeckel 9, so daß das unter
dem Gehäusedeckel 9 liegende Getriebegehäuse 6 sowie das Antriebsgehäuse 7 dichtend
verschlossen werden. Das Einlegen und Montieren einer Dichtung kann entfallen. Der
Gehäusedeckel 9 ist mit dem Drosselklappengehäuse 2 unlösbar verbunden, das heißt,
er kann ohne Zerstörung der beteiligten Bauteile nicht wieder von dem Drosselklappengehäuse
2 gelöst werden. Dies hat neben der absoluten Dichtheit noch den Vorteil, daß alle
Bauteile, die in diesem Räumen angeordnet sind, vor Manipulationen geschützt sind.
Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn in dem Drosselklappengehäuse 2, abgedeckt
von dem Gehäusedeckel 9, eine elektronische Steuereinheit untergebracht ist.
[0029] Der in Figur 3 gezeigte Gehäusedeckel 9 weist noch ein Gegenlager 21 auf, mit dem
die Antriebswelle des nicht gezeigten Elektromotors gelagert ist. Genauso kann mittels
eines Gegenlagers 22 auch die Drosselklappenwelle 4 gegengelagert sein.
[0030] Figur 4 zeigt den Drosselklappenstutzen 1 im Längsschnitt gemäß der Figur 1. Hier
ist erkennbar, daß der Metallzylinder 12 als einfacher Zylinder ausgebildet ist, dessen
Außenumfangsfläche und zumindest ein Teil der Stirnflächen von dem Kunststoff des
Drosselklappengehäuses 2 umgeben ist. Die nach innen weisende Innenwandung des Metallzylinders
12 ist gradlinig ausgebildet, kann aber auch zur Realisierung vorgebbarer Kennlinien
für den Volumendurchsatz konturiert sein. Solche Ausgestaltungen sind zum Beispiel
in der Figur 7 gezeigt. In Figur 4 ist die Drosselklappe 5 in ihrer Schließstellung
gezeigt und kann durch Verdrehen entgegen dem Uhrzeigersinn in eine geöffnete Stellung
gebracht werden, wobei eine Drehung um etwa 90° (das heißt bis in eine bei Betrachtung
der Figur 4 in etwa senkrechte Position) der Voll-Laststellung entspricht.
[0031] Figur 5 zeigt den Drosselklappenstutzen 1 gemäß Figur 1 in geschnittener, dreidimensionaler
Ansicht, wobei wiederum die Anordnung des Metallzylinders 12 in dem Drosselklappengehäuse
2 sichtbar ist. Ebenfalls erkennbar ist eine Möglichkeit der Montage der Drosselklappe
5 an der Drosselklappenwelle 4. Die Drosselklappenwelle 4 weist einen Schlitz auf,
in den die Drosselklappe 5 einsteckbar ist, wobei die Drosselklappe 5 nach Ausrichtung
in ihrer Sollposition an der Drosselklappenwelle 4 unbewegbar fixiert wird. Dies kann
beispielsweise durch Stifte oder Schrauben erfolgen, die durch die Drosselklappenwelle
4 und die Drosselklappe 5 gesteckt werden. Alternativ dazu kann die Drosselklappe
5 auch in dem Schlitz mit der Drosselklappenwelle 4 verstemmt oder verklebt werden.
[0032] Figur 6 zeigt den Drosselklappenstutzen 1 im Schnitt in einer abgewandelten Ausführung
gegenüber Figur 1, wobei erkennbar ist, daß der Metallzylinder 12 nicht nur die Fortsätze
14 zur Aufnahme der Lager 15, 19 für die Drosselklappenwelle 4 aufnimmt, sondern auch
einen Lagerschild 23 umfaßt, der ein Ende des als Elektromotor ausgebildeten Stellantriebes
aufnimmt. Dadurch erhöht sich die Festigkeit, wobei als weiterer Vorteil zu nennen
ist, daß über das Lagerschild 23 eine beim Betrieb des Elektromotors entstehend Verlustwärme
an die Innenwandung des Metallzylinders 12 geführt wird, wobei an dieser Stelle die
Verlustwärme durch die den Leitungsabschnitt 3 durchströmende Luft (oder das Kraftstoffluftgemisch)
abgeführt wird. Somit werden durch das Lagerschild 23 auch die thermischen Eigenschaften
des Drosselklappenstutzens 1 verbessert.
[0033] Figur 7 zeigt den Drosselklappenstutzen 1 im Längsschnitt gemäß Figur 1, wobei hier
der Metallzylinder 12 mit einer Innenkontur gezeigt ist. In der Figur 7 ist nochmals
deutlich zu erkennen, daß der Metallzylinder 12 in das Drosselklappengehäuse aus Kunststoff
so eingesetzt ist beziehungsweise derart von dem Kunststoff umgeben ist, daß der Metallzylinder
12 sicher in dem Drosselklappengehäuse 2 gehalten ist, während die Innenwandung des
Metallzylinders 12 nicht von Kunststoff bedeckt ist, also die metallischen Eigenschaften
beibehalten werden. Die Drosselklappe 5 ist durch Drehung der Drosselklappenwelle
4 - bei Betrachtung der Figur 7 im Uhrzeigersinn - in eine Schwenkrichtung 24 aus
der in Figur 7 gezeigten Minimalstellung, in der der Leitungsabschnitt 3 vollständig
oder nahezu vollständig verschlossen ist, verschwenkbar. Die den Leitungsabschnitt
3 durchströmende Luft (oder das Kraftstoffluftgemisch) hat eine Strömungsrichtung
24. Durch Verschwenken der Drosselklappe 5 in Schwenkrichtung 24 wird der Leitungsabschnitt
3 mit zunehmender Verschwenkung weiter geöffnet, so daß durch eine Innenkontur 26
des Metallzylinders 12 eine Kennlinie des den Leitungsabschnitt 3 durchströmenden
Volumens in Abhängigkeit von dem Öffnungswinkel der Drosselklappe 5 einstellbar ist.
Durch unterschiedliche Innenkonturen 26, die mit verschiedenen Metallzylindern 12
realisierbar sind, können somit bei Beibehaltung eines standardisierten Drosselklappengehäuses
2 auf einfache Art und Weise unterschiedliche, dem jeweiligen Brennkraftmaschinen-Typ
angepaßte Kennlinien realisiert werden. Die in Figur 7 gezeigte Innenkontur 26 des
Metallzylinders 12 ist oberhalb und unterhalb der Drosselklappenwelle 4 symmetrisch,
wobei in Schwenkrichtung 24, ausgehend von der in Figur 7 gezeigten Minimalstellung
(oder auch Nullstellung) der Drosselklappe 5 die Innenkontur 26 zunächst einen geradzylindrischen
Abschnitt aufweist, dem sich ein kreisbogenförmiger Abschnitt anschließt.
[0034] Es ist anzustreben, daß im Übergangsbereich zwischen der Innenwandung des Leitungsabschnittes
3 und der Innenwandung des Metallzylinders 12 kein Absatz vorhanden ist, um Verwirbelungen
der Luft oder des Kraftstoffluftgemisches in Strömungsrichtung 25 zu vermeiden.
[0035] Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die in Figur 7 gezeigte Innenkontur 26 des
Metallzylinders 12 nur beispielhaft ist und beliebige andere Konturen (auch oberhalb
und unterhalb der Ebene der Drosselklappenwelle 4 asymmetrische Konturen) beim Herstellen
und/oder beim Bearbeiten des Metallzylinders 12 erzielbar sind.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1.
- Drosselklappenstutzen
- 2.
- Drosselklappengehäuse
- 3.
- Leitungsabschnitt
- 4.
- Drosselklappenwelle
- 5.
- Drosselklappe
- 6.
- Getriebegehäuse
- 7.
- Antriebsgehäuse
- 8.
- Stecker
- 9.
- Gehäusedeckel
- 10.
- Flansch
- 11.
- Bohrung
- 12.
- Metallzylinder
- 13.
- Durchführung
- 14.
- Fortsatz
- 15.
- Lager
- 16.
- Raum
- 17.
- Abflachung
- 18.
- Steg
- 19.
- Lager
- 20.
- Laserstrahl
- 21.
- Gegenlager
- 22.
- Gegenlager
- 23.
- Lagerschild
- 24.
- Schwenkrichtung
- 25.
- Strömungsrichtung
- 26.
- Innenkontur
1. Drosselklappenstutzen (1), aufweisend ein Drosselklappengehäuse (2) aus Kunststoff,
wobei in einem Leitungsabschnitt (3) des Drosselklappengehäuses (2) eine Drosselklappe
(5) verschwenkbar gelagert ist, und wobei zumindest in einem Teilschwenkbereich der
Drosselklappe (5) ein ringförmiges Einlegeteil in dem Leitungsabschnitt (3) vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil als Metallzylinder (12) und zur Aufnahme weiterer Elemente des Drosselklappenstutzens
(1) ausgebildet ist.
2. Drosselklappenstutzen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallzylinder (12) in dem Kunststoff des Drosselklappengehäuses (2) eingesetzt
ist, wobei im Bereich des Leitungsabschnittes (3) die metallene Innenwandung des Metallzylinders
(12) freiliegt.
3. Drosselklappenstutzen (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallzylinder (12) in einer Strömungsrichtung (25) unterhalb und/oder oberhalb
einer die Drosselklappe (5) tragende Drosselklappenwelle (4) vorgesehen ist.
4. Drosselklappenstutzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallzylinder (12) zur Aufnahme für die Lager (15, 19) der Drosselklappenwelle
(4) ausgebildet ist.
5. Drosselklappenstutzen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallzylinder (12) eine Innenkontur (26) zur Erzielung einer vorgebbaren Kennlinie
für den Volumendurchsatz durch den Leitungsabschnitt (3) in Abhängigkeit von der Verschwenkung
der Drosselklappe (5) aufweist.
1. Butterfly valve connector piece (1), comprising a butterfly valve housing (2) made
of plastic, a butterfly valve (5) being pivotably mounted in a line section (3) of
the butterfly valve housing (2), and an annular insertion part being provided in the
line section (3), at least in a partial pivoting range of the butterfly valve (5),
characterized in that the insertion part is embodied as a metal cylinder (12) and is designed to hold further
elements of the butterfly valve connector piece (1).
2. Butterfly valve connector piece (1) according to Claim 1, characterized in that the metal cylinder (12) is inserted into the plastic of the butterfly valve housing
(2), the metal inner wall of the metal cylinder (12) being exposed in the region of
the line section (3).
3. Butterfly valve connector piece (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the metal cylinder (12) is provided in a flow direction (25) below and/or above a
butterfly valve shaft (4) which is fitted with the butterfly valve (5).
4. Butterfly valve connector piece (1) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the metal cylinder (12) is designed to be the holder for the bearings (15, 19) of
the butterfly valve shaft (4).
5. Butterfly valve connector piece (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the metal cylinder (12) has an inner contour (26) in order to obtain a predefinable
characteristic curve for the volume throughput rate through the line section (3) as
a function of the pivoting of the butterfly valve (5).