[0001] Die Erfindung betrifft ein Kreiselpumpenlaufrad radiaier Bauart, bei dem eine gerade
Anzahl Schaufein vorgesehen ist, bei dem der einzelne Schaufelkanal zwischen den ihn
jeweils begrenzenden Schaufeln entweder von einem Deckscheibensegment oder von einem
Rückflächensegment, die im jeweiligen Wechsel aufeinanderfoigen, berandet ist, bei
dem jeder Schaufelkanal auf seiner dem jeweiligen Deck- oder Rückflächensegment gegenüberliegenden
Seite vom Eintntts- zum Austrittsbereich des Laufrades durchgängig offen ausgebildet
ist, und bei dem die Rückflächensegmente jeweils eine Durchtrittsöffnung aufweisen,
die alle auf einem inneren Durchmesser beginnen, der bestimmt ist durch eine, in radialer
Richtung gesehen, äußerste radiale Nabenausformung im Eintrittsbereich der Schaufelkanäle,
und die sich radial nach außen erstrecken.
[0002] Ein Kreiselpumpenlaufrad der gattungsgemäßen Art ist aus der
DE-A-195 30 195 bekannt. Es vereinigt in sich Eigenschaften eines sogenannten vollständig offenen
und eines geschlossenen Laufrades, ohne daß es die diesen Laufradformen anhaftenden
Nachteile übernimmt. Die Vor- und Nachteile offener und geschlossener Laufräder seien
nachfolgend kurz umrissen.
[0003] Insbesondere bei Kreiselpumpen, die im Nahrungsmittel- und Getränkebereich Einsatz
finden. ist es üblich, sogenannte offene Laufräder radiaier Bauart zu verwenden. Offene
Laufräder sind solcne. bei denen die Deckwand oder die sogenannte Deckscheibe fehlt
und die Schaufeln allein mit der Nabenwand oder der sogenannten Rückfläche verbunden
sind ([*]: Pfleiderer/Petermann, Strömungsmaschinen, 4. Auflage, 1972, Seiten 175,
285 ff). Offene Laufräder haben den Vorteil, daß die Schaufelkanäle, falls erforderlich,
gut zu bearbeiten sind (oft werden geschliffene oder polierte Oberflächen gefordert)
und die Schaufelkanäle zu Inspektionszwecken einsehbar sind. Darüber hinaus sind sie
gegenüber geschlossenen Laufrädern, die eine Deckscheibe aufweisen, leichter im Durchfluß
zu reinigen (sie sind CIP-reinigungsfahig, was soviel bedeutet wie "Reinigung an Ort
und Stelle im Durchfluß"), da ein offener Kanal zwangslaufig eine kleinere berandende
Oberfläche aufweist und der bei geschlossenen Laufrädem vorhandene saugseitige enge
Radseitenraum zwischen Gehäuse und Deckscheibe gänzlich entfällt. Bei langsamläufigen
offenen Laufrädem radialer Bauart ist allerdings der hydraulische Wirkungsgrad schlechter
als bei geschlossenen Laufrädem, da durch die Druckdifferenz zwischen Schaufelvorderseite
und Schaufelrückseite ein Spaltverlust entsteht (siehe [*], Seite 285 ff).
[0004] Offene und geschlossene Kreiselpumpenlaufräder radialer Bauart haben eine gemeinsame
Eigenschaft: sie üben, falls keine Abhilfe durch zusätzliche Maßnahmen geschaffen
wird, axiale Kräfte auf die Pumpenwelle aus (siehe [*], Seite 289 ff). Übliche Ausgleichsmaßnahmen,
wie z.B. Dichtungsspalt auf der Rückseite des Laufrades in Verbindung mit Durchlaßöffnungen
in der Nabenwand bzw. Rückfläche des Laufrades oder die Anbringung von sogenannten
Rückschaufeln im druckseitigen Radseitenraum (siehe [*], Seite 293 ff) sind zumindest
bei Kreiselpumpen, die im Nahrungsmittel- und Getränkebereich Einsatz finden, ungeeignet
und in den meisten Anwendungsfällen nicht tolerierbar, da durch diese Ausgleichsmaßnahmen
zusätzlich besonders reinigungskritische Bereiche geschaffen werden, die einer CIP-Reinigung
schlecht zugänglich sind.
[0005] Beim Laufrad der gattungsgemäßen Art (DE-A-195 30 195) sind die auf dieses wirkenden
axialen Strömungskräfte nahezu ausgeglichen, ohne daß es hierzu besonderer zusätzlicher
Vorkehrungen bedarf. Dies resultiert zum einen aus der Tatsache, daß benachbarte Schaufelkanäle
im jeweiligen Wechsel durch ein Deckscheiben- oder ein Rückflächensegment geschlossen
sind und somit, zumindest im radialen Erstreckungsbereich der Schaufeln, hinreichend
gleiche Druckverteilungen auf beiden Seiten des Kreiselpumpenlaufrades vorliegen und
in Umfangsrichtung jeweils ohnehin keine unterschiedliche Druckverteilung entstehen
kann. Im Nabenbereich ist zum anderen ein begrenzter Durchgriff der Strömung, von
der Deckflächen- zur Rückflächenseite gegeben, wodurch eine Reduzierung der in diesem
Bereich entstehenden axialen Strömungskräfte eintritt.
[0006] Bei dem vorgenannten bekannten Laufrad ergeben sich unterschiedliche Eintrittsbedingungen
für die Strömung in die jeweiligen Schaufelkanäle, wodurch für die durch Deckflächensegmente
begrenzten Schaufelkanäle, d.h für die auf der rückwärtigen Laufradseite durchstromten
Kanäle, ungünstigere Eintrittsbedingungen vorliegen. Dies resultiert aus der Tatsache,
daß die durch Ruckflächensegmente begrenzten Schaufelkanäle auf ihrer Anströmseite
vollständig geöffnet sind und somit sich der Anströmung uneingeschränkt darbieten,
während die Strömung in die rückwärtigen Schaufelkanäle den begrenzten Eintrittsquerschnitt
zwischen dem jeweiligen Deckflächensegment und einer äußersten radialen Nabenausformung
passieren muß. Durch diesen Sachverhalt wird das Saugverhalten des Laufrades und damit
der Kreiselpumpe nachteilig beeinflußt. Dies wirkt sich beispielsweise bei der Förderung
von heißen Reinigungsmitteln aus, die noch bei Temperaturen von 80°C bis 90°C von
einer zum Einsatz kommenden Kreiselpumpe angesaugt werden können müssen. Der in einem
derartigen Anwendungsfall von der Kreiselpumpe zu erbringende sog. NPSH-Wert ist mit
dem bekannten Laufrad gemäß DE-A-195 30 195 kaum zu erreichen. Darüber hinaus resultieren
aus den vorgenannten unterschiedlichen Eintrittsbedingungen und den daraus resultierenden
Strömungs- und Druckverteilungen Axialkräfte, deren weitere Reduzierung wünschenswert
ist.
[0007] Aus der
EP-A-0 599 138 ist eine Blutpumpe zur Umwälzung von Blut bekannt, die ebenfalls alle Merkmale einer
Kreiselpumpe der gattungsgemäßen Art aufweist. Bei dieser bekannten Pumpe sind zwar
Öffnungen im nabenseitigen Laufradbereich gezeigt, die allerdings dort nur die Rückflächensegmente
erfassen und jeweils in eine der angrenzenden Schaufeln eingreifen. Diese Maßnahme
verbessert zwar die Eintrittsbedingungen für den durch Deckscheibensegmente abgedeckten,
rückwärtigen Schaufelkanal, sie schafft jedoch keine günstigeren Bedingungen für eine
Reduzierung der axialen Kräfte.
[0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart
zu schaffen, das die Vorteile des vollständig offenen und jene des geschlossenen in
sich vereint, das weitestgehend frei von axialen Strömungskräften ist und bei dem
die Eintrittsbedingungen und damit das Saugverhalten gegenüber dem Kreiselpumpenlaufrad
der gattungsgemäßen Art noch weiter verbessert sind.
[0009] Die Aufgabe wird durch Anwendung der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen des vorgeschlagenen Kreiselpumpenlaufrades sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile sind in an sich bekannter Weise nur in
vollem Umfang erreichbar für eine gerade Anzahl von Schaufeln, da nur dann sichergestellt
ist, daß kein Spaltverlust durch Druckdifferenz zwischen Schaufelvorder- und Schaufelrückseite
entsteht. In jenen Bereichen, wo Deckscheiben- und Rückflächensegment im jeweiligen
Wechsel aufeinanderfolgen, wird sichergestellt, daß zwischen benachbarten Schaufelkanälen
keine Verbindung und damit keine Spaltströmung, die den hydraulischen Wirkungsgrad
u.a. negativ beeinflußt, gegeben ist.
[0011] Da das Kreiselpumpenlaufrad in seinem äußeren Bereich keine, über seinen Umfang gesehen,
geschlossene Deckscheibe und Rückfläche besitzt, sondern nur Deckscheiben- und Rückflächensegmente
aufweist, bildet es dort im eingebauten Zustand im Zusammenwirken mit dem Pumpengehäuse
auch keinen ringförmig in sich geschlossenen deckscheiben- und rückflächenseitigen
Radseitenraum aus, der jeweils hinsichtlich einer einwandfreien CIP-Reinigung problematisch
wäre. Insofern gehen die Vorteile des vorgeschlagenen Kreiselpumpenlaufrades noch
über jene des bekannten offenen Laufrades radialer Bauart hinaus, da hier der rückflächenseitige
Radseitenraum nach wie vor vorhanden und reinigungstechnisch problematisch ist.
[0012] Im nabenseitigen Laufradbereich weisen sowohl die Deckscheibensegmente als auch die
Rückflächensegmente jeweils eine Durchtrittsöffnung auf, die alle auf einem inneren
Durchmesser beginnen, der bestimmt ist durch eine, in radialer Richtung gesehen, äußerste
radiale Nabenausformung im Eintrittsbereich der Schaufelkanäle, und die sich radial
nach außen erstrecken. Durch diese Maßnahme gemäß der Erfindung wird zum einen der
Eintrittsbereich der durch Deckscheibensegmente begrenzten Schaufelkanale geoffnet.
wodurch die Eintrittsbedingungen fur die Stromung signifikant gegenuber jenen des
bekannten Laufrades (DE-A-195 30 195) verbessert werden, zum andern schaffen die vorgenannten
Durchtrittsöffnungen einen verbesserten Durchgriff der Strömung von der Anströmseite
zur Rückseite des Laufrades, wodurch der Ausgleich axialer Strömungskräfte auf das
Laufrad in diesem Bereich weiter verbessert wird und außerdem, als willkommener Nebeneffekt,
eine wirkungsvolle und sichere Reinigung der hinter dem Laufrad liegenden Gleitringdichtung
sichergestellt ist.
[0013] Wird, wie dies gemäß einem weiteren Vorschlag vorgesehen ist, die äußerste radiale
Nabenausformung derart dimensioniert, daß diese die Rückflächensegmente der Schaufelkanäle
flächig und vollumfänglich miteinander verbindet, dann ergeben sich hierdurch die
günstigsten Bedingungen für einen vollständigen Ausgleich der axialen Strömungskräfte
in diesem Bereich.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsform des vorgeschlagenen Kreiselpumpenlaufrades sind
die axialen Projektionsfiächen der Durchtrittsöffnungen alle kongruent ausgeführt.
Diese vollständige Kongruenz der Durchtrittsöffnungen schafft zudem sowohl im nabenseitigen
Laufradbereich als auch im Bereich der verbleibenden Deck- und Rückflächensegmente
völlige Kongruenz aller von Druckkräften wirksam beaufschlagten Flächen. zumindest
soweit es sich um eine Kräftebilanz in axialer Richtung handelt, wodurch optimale
Bedingungen für den angestrebten weitestgehenden Axialschubausgleich gegeben sind.
[0015] Das vorgeschlagene Kreiselpumpenlaufrad weist optimierte hydraulische Eigenschaften
auf, es ist fertigungstechnisch sowohl als Guß als auch als Umformteil (Blechteil)
herstellbar, und es weist die notwendigen Festigkeitseigenschaften auf, wenn es, wie
dies eine weitere Ausgestaltung vorsieht, derart ausgestaltet ist. daß die Durchtrittsöffnungen
jeweils neben ihrer Berandung durch die äußerste radiale Nabenausformung, die einen
radialen Abstand R2 von der Rotationsachse des Laufrades aufweist, durch die Konturen
der beiden jeweiligen benachbarten Schaufeln und zum anderen radial außenseits, von
einer kreisförmigen Begrenzung mit radialem Abstand R1 von der Rotationsachse des
Laufrades berandet werden.
[0016] Die, in radialer Richtung gesehen, außenseitige kreisförmige Begrenzung der Durchtrittsöffnungen
erlaubt es, die verbleibenden Deck- und Rückflächensegmente in ihrer radialen Erstreckung
den unterschiedlichen hydraulischen Bedürfnissen anzupassen, wie sie sich im Rahmen
einer Pumpenbaureihe (Notwendigkeit der Variation des Förderstromes und der Förderhöhe)
ergeben. Das vorgeschlagene Laufrad läßt sich, beginnend von einem größten Außendurchmesser,
in radialer Richtung so weit reduzieren, bis die Deck- und Rückflächensegmente die
einzelnen Schaufeln nur noch in Form einer schmalen Ringfläche, die die festigkeitsmäßig
bedingten Mindesterfordernisse erfüllt, miteinander verbindet.
[0017] Gemäß einem weiteren Vorschlag wird die notwendige Festigkeit des Laufrades dadurch
sichergestellt, daß der äußere Radius R
a des Laufrades den radialen Abstand R1 der außenseitigen Berandung der Durchtrittsöffnung
um einen ersten radialen Abstand Δ R
F, der aus der notwendigen Festigkeit des Laufrades resultiert, übersteigt. Darüber
hinaus wird die zu fordernde Variationsbreite der Förderhöhenanpassung eines Laufrad-Nenndurchmessers
dadurch sichergestellt, daß außer dem ersten radialen Abstand ΔR
F noch ein zweiter radialer Abstand ΔR
V vorgesehen ist. Somit ergibt sich der äußere Radius R
a des Laufrades aus dem radialen Abstand R1 der außenseitigen Berandung der Durchtrittsöffnung.
dem ersten radialen Abstand ΔR
F und dem zweiten radialen Abstand ΔR
V. Eine insgesamt besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Kreiselpumpenlaufrades radialer
Bauart ist dann gegeben, wenn der erste radiale Abstand ΔR
F mit 10<ΔR
F<20 mm, vorzugsweise ΔR
F=15 mm, und wenn der zweite radiale Abstand ΔR
V mit 20< Δ R
V<30mm, vorzugsweise ΔR
V=25 mm vorgesehen sind
[0018] Gemäß einem weiteren vorteilhaften Vorschlag ist im Auslegungspunkt des Laufrades
der Schaufelkanal jeweils derart bemessen, daß in ihm an keiner Stelle eine absolute
Geschwindigkeit vorliegt, deren Betrag eine Geschwindigkeit von 2 m/s nennenswert
übersteigt. Dadurch wird zum einen eine schonende Förderung des jeweiligen Fluides
sichergestellt und zum andern ein gunstiges Saugverhalten und damit ein entsprechend
hoher NPSH-Wert erreicht. Eine schonende Förderung ist immer dann erwünscht, wenn
die vorgeschlagene Kreiselpumpe im Nahrungs- und Lebensmittelbereich zum Einsatz kommt.
Gutes Saugvermögen wird von ihr insbesondere immer dann gefordert, wenn sie heiße
Flüssigkeiten fördern muß. Dies ist beispielsweise immer dann der Fall, wenn sie als
Reinigungsmittelpumpe fungiert und Reinigungsmittel mit einer Temperatur von 80°C
bis 90°C noch angesaugt werden muß.
[0019] Das Saugvermögen und damit der NPSH-Wert werden günstig beeinflußt, wenn, wie dies
ebenfalls ein weiterer Vorschlag vorsieht, im Auslegungspunkt des Laufrades einerseits
die jeweilige Druckkante der Schaufeln derart ausgelegt ist, daß die Strömung die
Druckkante stoßfrei verläßt, und wenn andererseits die jeweilige Saugkante der Schaufeln
derart ausgelegt ist, daß die Strömung die Saugkante erst bei einem Förderstrom, der
den Förderstrom im Auslegungspunkt nennenswert übersteigt, stoßfrei anströmt. Dies
bedeutet, daß die Saugkante im Auslegungspunkt der Kreiselpumpe quasi im Teillastbetrieb
arbeitet, während die Druckkante der Schaufel unter diesen Bedingungen eine stoßfreie
und damit eine für den Förderstrom im Auslegungspunkt optimale Abströmung erfährt.
Es hat sich in diesem Zusammenhang als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn
die stoßfreie Anströmung der Saugkante bei einem Förderstrom gegeben ist, der den
Förderstrom im Auslegungspunkt um etwa das zweifache übersteigt.
[0020] Ein Ausführungsbeispiel des Kreiselpumpenlaufrades gemäß der Erfindung mit einer
beispielhaft gewählten Anzahl n = 6 Schaufeln ist in der Zeichnung dargestellt und
wird nachfolgend beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Ansicht des Kreiselpumpenlaufrades in Richtung seiner Anströmung, wobei zum besseren
Verständnis der Laufradgeometrie die Deckscheibensegmente kreuzschraffiert, die Rückflächensegmente
linkssteigend und der projizierte Nabenbereich rechtssteigend schraffiert angelegt
sind;
- Fig. 2
- einen Meridianschnitt durch das Kreiselpumpenlaufrad gemäß Figur 1 entsprechend dem
dort mit A-A gekennzeichneten Schnittverlauf;
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung des Kreiselpumpenlaufrades und
- Fig. 4
- einen Meridianschnitt durch einen Teilbereich des Kreiselpumpenlaufrades gemäß Figur
1, wobei das Laufrad im Zusammenbau mit der Pumpenwelle und dem Pumpengehäuse dargestellt
ist.
[0021] Ein mit n = 6 Schaufeln
3.1 bis
3.6 ausgestattetes Kreiselpumpenlaufrad
1 (
Figur 1) weist zwangsläufig auch sechs Schaufelkanäle
5.1 bis
5.6 auf. Aus der Ansichtsdarstellung gemäß
Figur 1 in Verbindung mit dem Meridianschnitt gemäß
Figur 2 und der perspektivischen Darstellung gemäß
Figur 3 (die dort eingetragenen Bezeichnungen beschränken sich auf die einander benachbarten
Schaufelkanäle
5.1 und
5.2) wird deutlich, daß nach der gewählten Nomenklatur der Schaufelkanal
5.1 durch ein Deckscheibensegment
4.1, der Schaufelkanal
5.3 durch ein Deckscheibensegment
4.3 und der Schaufelkanal
5.5 durch ein Deckscheibensegment
4.5 auf der Anströmseite des Kreiselpumpenlaufrades
1 teilweise geschlossen ist (kreuzschraffierte Flächen). Demgegenüber ist der Schaufelkanal
5.2 durch ein Rückflächensegment
4,2, der Schaufelkanal
5.4 durch ein Rückflächensegment
4.4 und der Schaufelkanal
5.6 durch ein Rückflächensegment
4.6 auf der der Anströmseite des Kreiselpumpenlaufrades 1 abgewandten Seite jeweils teilweise
geschlossen (linkssteigend schraffierte Flächen). Es ist weiterhin ersichtlich, daß
durch die vorgeschlagene Anordnung von Deckscheiben- und Rückflächensegmenten
4.1, 4.3, 4.5 bzw.
4.2, 4.4, 4.6. die, in Umfangsrichtung betrachtet, im jeweiligen Wechsel aufeinanderfolgen, keine
Schaufelkante gebildet werden kann, die Vorder- und Rückseite der betreffenden Schaufel
- und damit zwei benachbarte Schaufel kanäle - jeweils auf kurzem Weg miteinander
verbindet. Dadurch werden Spaltströmungen und wirkungsgradmindemde Effekte aufgrund
einer Druckdifferenz zwischen Schaufelvorder- und Schaufelrückseite wirksam verhindert.
[0022] Die Deckscheibensegmente
4.1, 4.3 und
4.5 und die Rückflächensegmente
4.2, 4.4 und
4.6 weisen jeweils eine Durchtrittsöffnung
4.1a, 4.3a, 4.5a oder
4.2a, 4.4a, 4.6a auf, die alle auf einem inneren Durchmesser mit Radius
R2 beginnen, der bestimmt ist durch eine, in radialer Richtung gesehen, äußerste radiale
Nabenausformung
2a im Eintrittsbereich der Schaufelkanäle
5.1 bis
5.6 (rechtssteigend schraffierte Flächen), und die sich radial nach außen erstrecken
(siehe auch
Figur 2). Neben ihrer Berandung durch die äußerste radiale Nabenausformung
2a werden die Durchtrittsöffnungen
4.1a bis
4.6a zum einen durch die Konturen der beiden jeweiligen benachbarten Schaufeln (beispielsweise
die Durchtrittsöffnung
4.2a durch die Schaufeln
3.2 und
3.3) und zum ändern, radial außenseits, von einer kreisförmigen Begrenzung mit radialem
Abstand
R1 von der Rotationsachse des Laufrades berandet. (
Figuren 1 und
2). Die dargestellte Ausgestaltung der Durchtrittsöffnungen
4.1a bis
4.6a ist so gewählt, daß die axialen Projektionsflächen dieser Durchtrittsöffnungen alle
kongruent sind.
[0023] Die radiale Erstreckung der Deck- und Rückflächensegmente
4.1 bis
4.6 zwischen dem radialen Abstand
R1 und dem Außenradius
Ra des Laufrades
1 kann, wenn dies im Rahmen der Anpassung des Laufrades innerhalb der Kreiselpumpen
einer Baureihe erforderlich ist, genutzt werden, um unterschiedliche Laufraddurchmesser
zu realisieren. Ein Abdrehen des Laufrades
1 um einen zweiten radialen Abstand ΔR
v (vorzugsweise ca. 25 mm) ist beispielsweise im vorliegenden Falle möglich bis zu
einem Außenradius, der um einen ersten radialen Abstand Δ R
F (vorzugsweise ca. 15 mm) größer als das radiale Abstandsmaß
R1 ist. In diesem Falle werden noch die festigkeitsmäßig notwendigen Erfordernisse erfüllt,
die auch die Vermeidung von Schwingungen und Vibrationen der Schaufeln mitumfassen.
Mit dem vorgenannten zweiten radialen Abstand ΔR
V läßt sich die geforderte Variationsbreite der Förderhöhenanpassung eines Laufrad-Nenndurchmessers
hinreichend realisieren.
[0024] Ausgehend von der anströmseitigen Umfangsfläche einer Nabe
2 ist im Eintrittsbereich des durch das jeweilige Deckscheibensegment
4.1, 4.3 und
4.5 begrenzten Schaufelkanals
5.1, 5.3 und
5.5, in radialer Richtung gesehen, die äußerste radiale Nabenausformung
2a vorgesehen, die sich radial so weit nach außen erstreckt, daß sie die Rückflächensegmente
4.2, 4.4 und
4.6 der Schaufelkanäle
5.2, 5.4 und
5.6 flächig und vollumfänglich miteinander verbindet (vgl.
Figur 1). Die Nabe
2 weist, wie dies allgemein üblich ist, eine Nabenbohrung
2b und eine Mitnehmernut
2c auf.
[0025] Infolge der Möglichkeit des Durchgriffs der Strömung zwischen Laufradvorderund Laufradrückseite
im Bereich der Durchtrittsöffnungen
4.1a bis
4.6a ergeben sich dort zwangsläufig keine axialen Strömungskräfte auf das Laufrad
1 (s.
Figuren 2 und
4). Selbst wenn infolge strömungsmechanischer Wirkungen die jeweilige Druckverteilung,
was nicht gegeben ist, auf die Deckflächen- und die Rückflächensegmente
4.1, 4.3, 4.5 bzw.
4.2, 4.4, 4.6 unterschiedlich wäre. könnten sich diese Unterschiede durch die erfindungsgemäße
Anordnung der Durchtrittsöffnungen
4.1a bis
4.6a auf diesen Flächen, über den Umfang gesehen, nicht ausbilden. Somit ergeben sich
aus diesem Sachverhalt auch keine axialen Strömungskräfte auf das Kreiselpumpenlaufrad
1 insgesamt und damit auf die Pumpenwelle. Das erfindungsgemäße Kreiselpumpenlaufrad
1 weist, in sich gesehen, einen weitestgehenden Kräfteausgleich auf wodurch sich die
vorstehend erwähnten Vorteile ergeben.
[0026] Im Einbauzustand des Laufrades (
Figur 4) werden die vorstehend erwähnten Vorteile noch einmal besonders deutlich. Neben dem
erwähnten Axialschubausgleich, der sich aus der besonderen Laufradgeometrie im Naben-
und Ansaugbereich des Laufrades
1 ergibt, zeigt die Darstellung, daß durch das zwischen der Saugkante
S im Bereich des Deckscheibensegmentes
4.5 und der äußersten radialen Nabenausformung
2.a gegebene Abstandsmaß
a ein Durchgriff der Stromung
R (beispielsweise Reinigungsflüssigkeit) in den Bereich der Gleitringdichtung
9. mit einem Gleitring
9a und einem Gegenring
9b, gegeben ist Hierdurch wird eine sichere und zuverlässige Reinigung eines an sich
sehr kritischen Bereiches sichergestellt. Das Laufrad
1 ist uber eine Wellenmutter
10 an einem nicht näher bezeichneten Rezeß einer Pumpenwelle
6 festgelegt, wobei zwischen dem Rezeß und dem Laufrad
1 der Gegenring
9b festgesetzt ist. Damit das von dem Laufrad
1 geförderte Fluid nicht in den Bereich zwischen Welle
6 und Nabe
2 gelangt, ist eine Dichtung
11 zwischen Laufrad
1 und Gegenring
9b, eine weitere Dichtung
12 zwischen Wellenmutter
10 und Laufrad
1 und eine dritte Dichtung
13 zwischen dem Gegenring
9b und der Welle
6 vorgesehen.
[0027] Das Laufrad
1 wird auf seiner Anströmseite von einem vorderen Pumpengehäuse
7 und auf der gegenüberliegenden Seite von einem hinteren Pumpengehäuse
8 berandet. Vorderes und hinteres Pumpengehäuse
7 bzw.
8 sind im Bereich der Deckscheiben- und Rückflächensegmente
4.1 ;4.3;4.5;...4.n-1 bzw.
4.2;4.4;4.6; ...4.n symmetrisch und mit gleichen Projektionsflächen ausgestattet, so daß im Zusammenwirken
mit dem ebenfalls symmetrisch und in Bezug auf die Rückflächen- und Deckflächensegmente
gleichflächig ausgebildeten Laufrad
1 der vorstehend beschriebene weitestgehende Ausgleich axialer Kräfte erreicht wird.
Während herkömmliche und hinsichtlich ihrer Leistung vergleichbare Laufräder
1 eine Axialkraft in der Größenordnung von beispielsweise 900 Newton erfahren, verbleiben
am Laufrad
1 gemäß der Erfindung lediglich noch Axialkräfte von ca. 35 Newton. Da herkömmliche
Normmotoren, die für den Antrieb derartiger Kreiselpumpen geeignet sind, über ihre
Wellenlagerung eine zulässige Axialkraft von ca. 350 Newton aufnehmen können, wird
deutlich, daß beim Einsatz des erfindungsgemäßen Laufrades
1 keine besonderen Maßnahmen zur Aufnahme dieser geringen unausgeglichenen Axialkräfte
erforderlich sind. Darüber hinaus wird deutlich, daß der Einsatz des vorgeschlagenen
Laufrades
1 einen beachtlichen Kostenvorteil mit sich bringt, da die Aufnahme der unausgeglichenen
Axialkräfte problemlos in der Lagerung des Normmotors erfolgen kann.
[0028] Bei dem beispielhaft dargestellten Laufrad
1 ist die Drehrichtung mit
U gekennzeichnet (
Figur 1); es handelt sich in diesem Falle um eine rückwärts gekrümmte Beschaufelung. wobei
im Ausführungsbeispiel die jeweilige Schaufel in sich einfach gekrümmt ist. Das erfindungsgemäße
Prinzip ist jedoch auch ohne weiteres auf rein radial orientierte oder vorwärts gekrümmte
Schaufeln anwendbar. Die drei Beschaufelungsformen können nun wiederum jeweils räumlich
gekrümmte, das heißt dreidimensionale Schaufeln aufweisen. Das gewählte Ausführungsbeispiel
bezieht sich darüber hinaus auf ein langsamläufiges Kreiselpumpenlaufrad radialer
Bauart (sogenannter Langsamläufer); die vorgeschlagene Erfindung erstreckt sich ohne
Einschränkung jedoch auch auf mittelläufige Kreiselpumpenlaufräder (sogenannte Mittelläufer).
1. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart, bei dem eine gerade Anzahl n Schaufeln (3.1 bis 3.n) vorgesehen ist, bei dem der einzelne Schaufelkanal (5.1 bis 5.n) zwischen den ihn jeweils begrenzenden Schaufeln (3.1;3.2;3.3; ...;3.n) entweder von einem Deckscheibensegment (4.1;4.3;4.5;...;4.n-1) oder von einem Rückflächensegment (4.2;4.4; 4.6;...;4.n), die im jeweiligen Wechsel aufeinanderfolgen, berandet ist, bei dem jeder Schaufelkanal
auf seiner dem jeweiligen Deck- oder Rückflächensegment gegenüberliegenden Seite vom
Eintritts- zum Austrittsbereich des Laufrades (1) durchgängig offen ausgebildet ist. und bei dem die Rückflächensegmente (4.2;4.4; 4.6;...;4.n) jeweils eine Durchtrittsöffnung (4.2a;4.4a; 4.6a;...;4.na) aufweisen, die alle auf einem inneren Durchmesser beginnen. der bestimmt ist durch
eine, in radialer Richtung gesehen, äußerste radiale Nabenausformung (2a) im Eintrittsbereich der Schaufelkanäte, und die sich radial nach außen erstrecken.
dadurch gekennzeichnet, daß die Deckscheibensegmente (4.1;4.3;4.5;...; 4.n-1) jeweils eine Durchtrittsöffnung (4.1a;4.3a;4.5a;...;4.n-1a) aufweisen. die alle auf einem inneren Durchmesser beginnen, der bestimmt ist durch
die, in radialer Richtung gesehen, äußerste radiale Nabenausformung (2a) im Eintrittsbereich der Schaufelkanäle (5.1;5.3;5.5;...;5.n-1), und die sich radial nach außen erstrecken.
2. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste radiale Nabenausformung (2a) die Rückflächensegmente (4.2;4.4;4.6;...;4.n) der Schaufelkanäle (5.2;5.4;5.6;...;5.n) flächig und vollumfänglich miteinander verbindet.
3. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die axialen Projektionsflächen der Durchtrittsöffnungen (4.1a bis 4.na) alle kongruent sind.
4. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen (4.1a bis 4.na) jeweils neben ihrer Berandung durch die äußerste radiale Nabenausformung (2a), die einen radialen Abstand (R2) von der Rotationsachse des Laufrades (1) aufweist, durch die Konturen der beiden jeweiligen benachbarten Schaufeln (3.i;3.i+1) und, radial außenseits, von einer kreisförmigen Begrenzung mit einem radialen Abstand
(R1) von der Rotationsachse des Laufrades (1) berandet werden.
5. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Radius (Ra) des Laufrades (1) den radialen Abstand (R1) der außenseitigen Berandung der Durchtrittsöffnung (4.1a bis 4.na) um einen ersten radialen Abstand (ΔRF), der aus der notwendigen Festigkeit des Laufrades (1) resultiert, zuzüglich eines zweiten radialen Abstandes (ΔRV), der aus der geforderten Variationsbreite der Förderhöhenanpassung eines Laufrad-Nenndurchmessers
resultiert, übersteigt.
6. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste radiale Abstand (Δ
RF)

und daß der zweite radiale Abstand (Δ
RV)

vorgesehen sind.
7. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß im Auslegungspunkt des Laufrades (1) der Schaufelkanal (5.1 bis 5.n) jeweils derart bemessen ist, daß in ihm an keiner Stelle eine absolute Geschwindigkeit
vorliegt, deren Betrag eine Geschwindigkeit von 2 m/s nennenswert übersteigt.
8. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Auslegungspunkt des Laufrades (1) einerseits die jeweilige Druckkante (D) der Schaufeln (3.1 bis 3.n) derart ausgelegt ist, daß die Strömung die Druckkante (D) stoßfrei verläßt, und daß andererseits die jeweilige Saugkante (S) der Schaufeln (3.1 bis 3.n) derart ausgelegt ist, daß die Strömung die Saugkante (S) bei einem Förderstrom, der den Förderstrom im Auslegungspunkt nennenswert übersteigt,
stoßfrei anströmt.
9. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die stoßfreie Anströmung der Saugkante (S) bei einem Förderstrom gegeben ist, der den Förderstrom im Auslegungspunkt um etwa
das zweifache übersteigt.
1. A radial-design centrifugal pump impeller wherein an even number n of vanes (3.1 to
3.n) is provided wherein the individual vane duct (5.1 to 5.n) is bordered, between
the respective vanes (3.1; 3.2; 3.3;...3.n) defining it, either by a cover-disk segment
(4.1; 4.3; 4.5; ...4.n-1) or a rear-surface segment (4.2; 4.4; 4.6; ...4.n) which
alternately succeed each other, and wherein each vane duct is formed to be continuously
open on its side opposed to the respective cover-disk or rear-surface segment from
the entrance to the exit regions of the impeller (1), and by which the rear-surface
segments (4.2; 4.4; 4.6; ... 4.n) each have a passage port (4.2a; 4.4 a; 4.6a; ...4.na
or 4.2a;) all of which start on an inner diameter which is defined by an outermost
radial boss projection (2a), as seen in a radial direction, in the entrance region
of the vane ducts, and which radially extend outwardly, characterized in that the cover-disk segments (4.1; 4.3; 4.5; ...; 4.n-1) each have a passage port (4.1a;
4.3a; 4.5a; ...; 4.n-la) all of which start on an inner diameter which is defined
by an outermost radial boss projection (2a), as seen in radial direction, in the entrance
region of the vane ducts (5.1; 5.3; 5.5; ...; 5.n-1) and which radially extend outwardly.
2. The radial-design centrifugal pump impeller according to claim 1, characterized in that the outermost radial boss projection (2a) planarly interconnects the rear-surface
segments (4.2; 4.4; 4.6; ...4.n) of the vane ducts (5.2; 5.4; 5.6; ...5.n) to a full
extent.
3. The radial-design centrifugal pump impeller according to claim 1 or 2, characterized in that all of the axial projection surfaces of the passage ports (4.1a to 4.na) are congruent.
4. The radial-design centrifugal pump impeller according to claim 1 to 3, characterized in that the passage ports (4.1a to 4.1 na), apart from being bordered by the outermost radial
boss projection (2a) which has a radial distance (R2) from the axis of rotation of
the impeller (1), are bordered each by the contours of the two respective adjacent
vanes (3.i; 3.i+1) and, on the radial outside, by a circular limiting edge at a radial
distance (R1) from the axis of rotation of the impeller (1).
5. The radial-design centrifugal pump impeller according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that the outer radius (Ra) of the impeller (1) exceeds the radial distance (R1) of the outside bordering of
the passage port (4.1a to 4.na) by a first radial distance (ΔRF) which results from the necessary strength of the impeller (1), inclusive of a second
radial distance (ΔRV) which results from the required width of variation of the delivery head adaptation
of an impeller nominal diameter.
6. The radial-design centrifugal pump impeller according to claim 5,
characterized in that the first radial distance (ΔR
F) is provided to be

and that the second radial distance (ΔR
V) is provided to be
7. The radial-design centrifugal pump impeller according to any one of claims 1 to 6,
characterized in that each of the vane duct (5.1 to 5.n) is dimensioned in the rating point of the impeller
(1) in such a way that there is no absolute speed in any point therein the amount
of which noticeably exceeds a speed of 2 m/sec.
8. The radial-design centrifugal pump impeller according to any one of claims 1 to 7,
characterized in that the respective pressure edge (D) of the impellers (3.1 to 3.n) is designed in the
rating point of the impeller (1) in such a way that the flow leaves the pressure edge
(D) without any shocks, on one hand, and the respective suction edge (S) of the vanes
(3.1 to 3.n) is designed in such a way that the flow of the suction edge (S) runs
in without any shocks at a delivery rate which noticeably exceeds the delivery rate
in the rating point, on the other.
9. The radial-design centrifugal pump impeller according to claim 8, characterized in that the shockless inflow to the suction edge (S) is provided at a delivery rate which
exceeds the delivery rate in the rating point by about twice its value.
1. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale, dans laquelle est prévu un
nombre pair n d'aubes (3.1 à 3.n), où le canal individuel d'aube (5.1 à 5.n) est entouré entre les aubes (3.1 ; 3.2 ; 3.3 ; ... ; 3n) respectives le limitant,
soit par un segment de couverture de disque (4.1 ; 4.3 ; 4.5 ; ... : 4.n-1) soit par
un segment de couverture de la face arrière (4.2 ; 4.4 ; 4.6 ; ... ; 4.n) se suivant
successivement en alternance, chaque canal d'aube étant formé ouvert en continu, sur
son côté opposé au segment respectif de couverture ou de couverture de la face arrière
à partir de la zone d'entrée jusqu'à la zone de sortie de la roue mobile (1) et où
les segments de couverture de la face arrière (4.2 ; 4.4 ; 4.6 ; ... ; 4.n) présentent
chacun une ouverture de passage (4.2a ; 4.4a ; 4.6a ; ... ; 4.na) commençant toutes
sur un diamètre intérieur qui, vu dans une direction radiale, est déterminé par la
saillie radiale extrême de moyeu (2a) dans la zone d'entrée des canaux d'aube, et
qui s'étendent toutes radialement vers l'extérieur,
caractérisée en ce que les segments de couverture de disque (4.1 ; 4.3 ; 4.5 ; ... ; 4.n.-1) présentent
chacun une ouverture de passage (4.1a ; 4.3a ; 4.5a ; ... ; 4.n-1a), commençant toutes
sur un diamètre intérieur qui, vu dans une direction radiale, est déterminé par la
saillie radiale extrême de moyeu (2a) dans la zone d'entrée des canaux d'aube (5.1 ; 5.3 ; 5.5 ; ... ; 5-n-1) et qui s'entendent radialement vers l'extérieur.
2. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon la revendication 1, caractérisée en ce que la saillie radiale extrême (2a) relie les segments de couverture de la face arrière
(4.2 ; 4.4 ; 4.6 : ... ; 4.n) des canaux d'aube (5.2 ; 5.4 ; 5.6 ; ... ; 5 ;n) d'une manière plane et sur toute leur étendue.
3. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon l'une quelconque des revendications
1 à 2, caractérisée en ce que les surfaces axiales de projection des ouvertures de passage (4.1a à 4.na) sont toutes
congrues.
4. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale, selon l'une quelconque des
revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les ouvertures de passage (4.1a à 4.na) présentent, outre leur bordure formée par
la saillie radiale extrême de moyeu (2a) présentant un écart (R2) radial de l'axe
de rotation de la roue mobile (1), sont entourées chacune par des contours des deux
aubes avoisinantes respectives (3.i ; 3.i+1) et, radialement extérieurement, par une
limitation en forme de cercle d'un écart radial (R1) de l'axe de rotation de la roue
mobile (1).
5. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisée en ce que le rayon extérieur (Ra) de la roue mobile (1) dépasse l'écart radial (R1) de la bordure extérieure de l'ouverture
de passage (4.1a à 4.na) d'un premier écart radial (ΔRf) qui résulte de la solidité nécessaire de la roue mobile (1), plus d'un deuxième
écart radial (ΔRV), qui résulte de la plage de variation requise de l'ajustage du levage d'un diamètre
nominal de roue.
6. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon la revendication 5,
caractérisée en ce que le premier écart radial (ΔR
f) est prévu

et que le deuxième écart radial (ΔR
V)
7. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisée en ce que, au point de la capacité normale de la roue mobile (1), chaque canal d'aube (5.1 à 5.n) est dimensionné à ce qu'il ne présente en aucun point une vitesse absolue dont la
somme dépasserait d'une manière significative une vitesse de 2 m/s.
8. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, caractérisée en ce que, au point de la capacité normale de la roue mobile (1), d'un côté, l'arête respective
de pression (D) des aubes (3.1 à 3.n) est conçue de manière à ce que le flux quitte
l'arête de pression (D) sans heurts, et que, d'un autre côté, l'arête d'aspiration
(S) respective des aubes (3.1 à 3.n) est conçue de manière à ce que, pour un flux
de débit dépassant d'une manière significative le flux de débit au point de la capacité
normale, le flux arrive sans heurts à l'arête d'aspiration (S).
9. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'arrivée sans heurts du flux à l'arête d'aspiration (S) est assurée avec un flux
de débit dépassant le flux de débit au point de la capacité normale par environ le
double de sa valeur.