(19)
(11) EP 1 053 402 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.08.2002  Patentblatt  2002/34

(21) Anmeldenummer: 98966841.3

(22) Anmeldetag:  21.12.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F04D 29/22
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9808/377
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9903/9105 (05.08.1999 Gazette  1999/31)

(54)

KREISELPUMPENLAUFRAD RADIALER BAUART

CENTRIFUGAL PUMP IMPELLER HAVING A RADIAL STRUCTURE

ROUE MOBILE DE POMPE CENTRIFUGE, DE STRUCTURE RADIALE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE DK ES GB IT NL SE

(30) Priorität: 02.02.1998 DE 29801676 U
06.06.1998 DE 19825418

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.11.2000  Patentblatt  2000/47

(73) Patentinhaber: TUCHENHAGEN GmbH
21514 Büchen (DE)

(72) Erfinder:
  • STAHLKOPF, Ralf
    D-21514 Büchen (DE)

(74) Vertreter: Schildberg, Peter, Dr. Dipl.-Phys. et al
Patentanwälte, Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons, Postfach 30 24 30
20308 Hamburg
20308 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 599 138
DE-A- 19 530 195
US-A- 3 139 034
AT-B- 398 812
US-A- 1 867 290
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Kreiselpumpenlaufrad radiaier Bauart, bei dem eine gerade Anzahl Schaufein vorgesehen ist, bei dem der einzelne Schaufelkanal zwischen den ihn jeweils begrenzenden Schaufeln entweder von einem Deckscheibensegment oder von einem Rückflächensegment, die im jeweiligen Wechsel aufeinanderfoigen, berandet ist, bei dem jeder Schaufelkanal auf seiner dem jeweiligen Deck- oder Rückflächensegment gegenüberliegenden Seite vom Eintntts- zum Austrittsbereich des Laufrades durchgängig offen ausgebildet ist, und bei dem die Rückflächensegmente jeweils eine Durchtrittsöffnung aufweisen, die alle auf einem inneren Durchmesser beginnen, der bestimmt ist durch eine, in radialer Richtung gesehen, äußerste radiale Nabenausformung im Eintrittsbereich der Schaufelkanäle, und die sich radial nach außen erstrecken.

    [0002] Ein Kreiselpumpenlaufrad der gattungsgemäßen Art ist aus der DE-A-195 30 195 bekannt. Es vereinigt in sich Eigenschaften eines sogenannten vollständig offenen und eines geschlossenen Laufrades, ohne daß es die diesen Laufradformen anhaftenden Nachteile übernimmt. Die Vor- und Nachteile offener und geschlossener Laufräder seien nachfolgend kurz umrissen.

    [0003] Insbesondere bei Kreiselpumpen, die im Nahrungsmittel- und Getränkebereich Einsatz finden. ist es üblich, sogenannte offene Laufräder radiaier Bauart zu verwenden. Offene Laufräder sind solcne. bei denen die Deckwand oder die sogenannte Deckscheibe fehlt und die Schaufeln allein mit der Nabenwand oder der sogenannten Rückfläche verbunden sind ([*]: Pfleiderer/Petermann, Strömungsmaschinen, 4. Auflage, 1972, Seiten 175, 285 ff). Offene Laufräder haben den Vorteil, daß die Schaufelkanäle, falls erforderlich, gut zu bearbeiten sind (oft werden geschliffene oder polierte Oberflächen gefordert) und die Schaufelkanäle zu Inspektionszwecken einsehbar sind. Darüber hinaus sind sie gegenüber geschlossenen Laufrädern, die eine Deckscheibe aufweisen, leichter im Durchfluß zu reinigen (sie sind CIP-reinigungsfahig, was soviel bedeutet wie "Reinigung an Ort und Stelle im Durchfluß"), da ein offener Kanal zwangslaufig eine kleinere berandende Oberfläche aufweist und der bei geschlossenen Laufrädem vorhandene saugseitige enge Radseitenraum zwischen Gehäuse und Deckscheibe gänzlich entfällt. Bei langsamläufigen offenen Laufrädem radialer Bauart ist allerdings der hydraulische Wirkungsgrad schlechter als bei geschlossenen Laufrädem, da durch die Druckdifferenz zwischen Schaufelvorderseite und Schaufelrückseite ein Spaltverlust entsteht (siehe [*], Seite 285 ff).

    [0004] Offene und geschlossene Kreiselpumpenlaufräder radialer Bauart haben eine gemeinsame Eigenschaft: sie üben, falls keine Abhilfe durch zusätzliche Maßnahmen geschaffen wird, axiale Kräfte auf die Pumpenwelle aus (siehe [*], Seite 289 ff). Übliche Ausgleichsmaßnahmen, wie z.B. Dichtungsspalt auf der Rückseite des Laufrades in Verbindung mit Durchlaßöffnungen in der Nabenwand bzw. Rückfläche des Laufrades oder die Anbringung von sogenannten Rückschaufeln im druckseitigen Radseitenraum (siehe [*], Seite 293 ff) sind zumindest bei Kreiselpumpen, die im Nahrungsmittel- und Getränkebereich Einsatz finden, ungeeignet und in den meisten Anwendungsfällen nicht tolerierbar, da durch diese Ausgleichsmaßnahmen zusätzlich besonders reinigungskritische Bereiche geschaffen werden, die einer CIP-Reinigung schlecht zugänglich sind.

    [0005] Beim Laufrad der gattungsgemäßen Art (DE-A-195 30 195) sind die auf dieses wirkenden axialen Strömungskräfte nahezu ausgeglichen, ohne daß es hierzu besonderer zusätzlicher Vorkehrungen bedarf. Dies resultiert zum einen aus der Tatsache, daß benachbarte Schaufelkanäle im jeweiligen Wechsel durch ein Deckscheiben- oder ein Rückflächensegment geschlossen sind und somit, zumindest im radialen Erstreckungsbereich der Schaufeln, hinreichend gleiche Druckverteilungen auf beiden Seiten des Kreiselpumpenlaufrades vorliegen und in Umfangsrichtung jeweils ohnehin keine unterschiedliche Druckverteilung entstehen kann. Im Nabenbereich ist zum anderen ein begrenzter Durchgriff der Strömung, von der Deckflächen- zur Rückflächenseite gegeben, wodurch eine Reduzierung der in diesem Bereich entstehenden axialen Strömungskräfte eintritt.

    [0006] Bei dem vorgenannten bekannten Laufrad ergeben sich unterschiedliche Eintrittsbedingungen für die Strömung in die jeweiligen Schaufelkanäle, wodurch für die durch Deckflächensegmente begrenzten Schaufelkanäle, d.h für die auf der rückwärtigen Laufradseite durchstromten Kanäle, ungünstigere Eintrittsbedingungen vorliegen. Dies resultiert aus der Tatsache, daß die durch Ruckflächensegmente begrenzten Schaufelkanäle auf ihrer Anströmseite vollständig geöffnet sind und somit sich der Anströmung uneingeschränkt darbieten, während die Strömung in die rückwärtigen Schaufelkanäle den begrenzten Eintrittsquerschnitt zwischen dem jeweiligen Deckflächensegment und einer äußersten radialen Nabenausformung passieren muß. Durch diesen Sachverhalt wird das Saugverhalten des Laufrades und damit der Kreiselpumpe nachteilig beeinflußt. Dies wirkt sich beispielsweise bei der Förderung von heißen Reinigungsmitteln aus, die noch bei Temperaturen von 80°C bis 90°C von einer zum Einsatz kommenden Kreiselpumpe angesaugt werden können müssen. Der in einem derartigen Anwendungsfall von der Kreiselpumpe zu erbringende sog. NPSH-Wert ist mit dem bekannten Laufrad gemäß DE-A-195 30 195 kaum zu erreichen. Darüber hinaus resultieren aus den vorgenannten unterschiedlichen Eintrittsbedingungen und den daraus resultierenden Strömungs- und Druckverteilungen Axialkräfte, deren weitere Reduzierung wünschenswert ist.

    [0007] Aus der EP-A-0 599 138 ist eine Blutpumpe zur Umwälzung von Blut bekannt, die ebenfalls alle Merkmale einer Kreiselpumpe der gattungsgemäßen Art aufweist. Bei dieser bekannten Pumpe sind zwar Öffnungen im nabenseitigen Laufradbereich gezeigt, die allerdings dort nur die Rückflächensegmente erfassen und jeweils in eine der angrenzenden Schaufeln eingreifen. Diese Maßnahme verbessert zwar die Eintrittsbedingungen für den durch Deckscheibensegmente abgedeckten, rückwärtigen Schaufelkanal, sie schafft jedoch keine günstigeren Bedingungen für eine Reduzierung der axialen Kräfte.

    [0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart zu schaffen, das die Vorteile des vollständig offenen und jene des geschlossenen in sich vereint, das weitestgehend frei von axialen Strömungskräften ist und bei dem die Eintrittsbedingungen und damit das Saugverhalten gegenüber dem Kreiselpumpenlaufrad der gattungsgemäßen Art noch weiter verbessert sind.

    [0009] Die Aufgabe wird durch Anwendung der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen des vorgeschlagenen Kreiselpumpenlaufrades sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0010] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile sind in an sich bekannter Weise nur in vollem Umfang erreichbar für eine gerade Anzahl von Schaufeln, da nur dann sichergestellt ist, daß kein Spaltverlust durch Druckdifferenz zwischen Schaufelvorder- und Schaufelrückseite entsteht. In jenen Bereichen, wo Deckscheiben- und Rückflächensegment im jeweiligen Wechsel aufeinanderfolgen, wird sichergestellt, daß zwischen benachbarten Schaufelkanälen keine Verbindung und damit keine Spaltströmung, die den hydraulischen Wirkungsgrad u.a. negativ beeinflußt, gegeben ist.

    [0011] Da das Kreiselpumpenlaufrad in seinem äußeren Bereich keine, über seinen Umfang gesehen, geschlossene Deckscheibe und Rückfläche besitzt, sondern nur Deckscheiben- und Rückflächensegmente aufweist, bildet es dort im eingebauten Zustand im Zusammenwirken mit dem Pumpengehäuse auch keinen ringförmig in sich geschlossenen deckscheiben- und rückflächenseitigen Radseitenraum aus, der jeweils hinsichtlich einer einwandfreien CIP-Reinigung problematisch wäre. Insofern gehen die Vorteile des vorgeschlagenen Kreiselpumpenlaufrades noch über jene des bekannten offenen Laufrades radialer Bauart hinaus, da hier der rückflächenseitige Radseitenraum nach wie vor vorhanden und reinigungstechnisch problematisch ist.

    [0012] Im nabenseitigen Laufradbereich weisen sowohl die Deckscheibensegmente als auch die Rückflächensegmente jeweils eine Durchtrittsöffnung auf, die alle auf einem inneren Durchmesser beginnen, der bestimmt ist durch eine, in radialer Richtung gesehen, äußerste radiale Nabenausformung im Eintrittsbereich der Schaufelkanäle, und die sich radial nach außen erstrecken. Durch diese Maßnahme gemäß der Erfindung wird zum einen der Eintrittsbereich der durch Deckscheibensegmente begrenzten Schaufelkanale geoffnet. wodurch die Eintrittsbedingungen fur die Stromung signifikant gegenuber jenen des bekannten Laufrades (DE-A-195 30 195) verbessert werden, zum andern schaffen die vorgenannten Durchtrittsöffnungen einen verbesserten Durchgriff der Strömung von der Anströmseite zur Rückseite des Laufrades, wodurch der Ausgleich axialer Strömungskräfte auf das Laufrad in diesem Bereich weiter verbessert wird und außerdem, als willkommener Nebeneffekt, eine wirkungsvolle und sichere Reinigung der hinter dem Laufrad liegenden Gleitringdichtung sichergestellt ist.

    [0013] Wird, wie dies gemäß einem weiteren Vorschlag vorgesehen ist, die äußerste radiale Nabenausformung derart dimensioniert, daß diese die Rückflächensegmente der Schaufelkanäle flächig und vollumfänglich miteinander verbindet, dann ergeben sich hierdurch die günstigsten Bedingungen für einen vollständigen Ausgleich der axialen Strömungskräfte in diesem Bereich.

    [0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsform des vorgeschlagenen Kreiselpumpenlaufrades sind die axialen Projektionsfiächen der Durchtrittsöffnungen alle kongruent ausgeführt. Diese vollständige Kongruenz der Durchtrittsöffnungen schafft zudem sowohl im nabenseitigen Laufradbereich als auch im Bereich der verbleibenden Deck- und Rückflächensegmente völlige Kongruenz aller von Druckkräften wirksam beaufschlagten Flächen. zumindest soweit es sich um eine Kräftebilanz in axialer Richtung handelt, wodurch optimale Bedingungen für den angestrebten weitestgehenden Axialschubausgleich gegeben sind.

    [0015] Das vorgeschlagene Kreiselpumpenlaufrad weist optimierte hydraulische Eigenschaften auf, es ist fertigungstechnisch sowohl als Guß als auch als Umformteil (Blechteil) herstellbar, und es weist die notwendigen Festigkeitseigenschaften auf, wenn es, wie dies eine weitere Ausgestaltung vorsieht, derart ausgestaltet ist. daß die Durchtrittsöffnungen jeweils neben ihrer Berandung durch die äußerste radiale Nabenausformung, die einen radialen Abstand R2 von der Rotationsachse des Laufrades aufweist, durch die Konturen der beiden jeweiligen benachbarten Schaufeln und zum anderen radial außenseits, von einer kreisförmigen Begrenzung mit radialem Abstand R1 von der Rotationsachse des Laufrades berandet werden.

    [0016] Die, in radialer Richtung gesehen, außenseitige kreisförmige Begrenzung der Durchtrittsöffnungen erlaubt es, die verbleibenden Deck- und Rückflächensegmente in ihrer radialen Erstreckung den unterschiedlichen hydraulischen Bedürfnissen anzupassen, wie sie sich im Rahmen einer Pumpenbaureihe (Notwendigkeit der Variation des Förderstromes und der Förderhöhe) ergeben. Das vorgeschlagene Laufrad läßt sich, beginnend von einem größten Außendurchmesser, in radialer Richtung so weit reduzieren, bis die Deck- und Rückflächensegmente die einzelnen Schaufeln nur noch in Form einer schmalen Ringfläche, die die festigkeitsmäßig bedingten Mindesterfordernisse erfüllt, miteinander verbindet.

    [0017] Gemäß einem weiteren Vorschlag wird die notwendige Festigkeit des Laufrades dadurch sichergestellt, daß der äußere Radius Ra des Laufrades den radialen Abstand R1 der außenseitigen Berandung der Durchtrittsöffnung um einen ersten radialen Abstand Δ RF, der aus der notwendigen Festigkeit des Laufrades resultiert, übersteigt. Darüber hinaus wird die zu fordernde Variationsbreite der Förderhöhenanpassung eines Laufrad-Nenndurchmessers dadurch sichergestellt, daß außer dem ersten radialen Abstand ΔRF noch ein zweiter radialer Abstand ΔRV vorgesehen ist. Somit ergibt sich der äußere Radius Ra des Laufrades aus dem radialen Abstand R1 der außenseitigen Berandung der Durchtrittsöffnung. dem ersten radialen Abstand ΔRF und dem zweiten radialen Abstand ΔRV. Eine insgesamt besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Kreiselpumpenlaufrades radialer Bauart ist dann gegeben, wenn der erste radiale Abstand ΔRF mit 10<ΔRF<20 mm, vorzugsweise ΔRF=15 mm, und wenn der zweite radiale Abstand ΔRV mit 20< Δ RV<30mm, vorzugsweise ΔRV=25 mm vorgesehen sind

    [0018] Gemäß einem weiteren vorteilhaften Vorschlag ist im Auslegungspunkt des Laufrades der Schaufelkanal jeweils derart bemessen, daß in ihm an keiner Stelle eine absolute Geschwindigkeit vorliegt, deren Betrag eine Geschwindigkeit von 2 m/s nennenswert übersteigt. Dadurch wird zum einen eine schonende Förderung des jeweiligen Fluides sichergestellt und zum andern ein gunstiges Saugverhalten und damit ein entsprechend hoher NPSH-Wert erreicht. Eine schonende Förderung ist immer dann erwünscht, wenn die vorgeschlagene Kreiselpumpe im Nahrungs- und Lebensmittelbereich zum Einsatz kommt. Gutes Saugvermögen wird von ihr insbesondere immer dann gefordert, wenn sie heiße Flüssigkeiten fördern muß. Dies ist beispielsweise immer dann der Fall, wenn sie als Reinigungsmittelpumpe fungiert und Reinigungsmittel mit einer Temperatur von 80°C bis 90°C noch angesaugt werden muß.

    [0019] Das Saugvermögen und damit der NPSH-Wert werden günstig beeinflußt, wenn, wie dies ebenfalls ein weiterer Vorschlag vorsieht, im Auslegungspunkt des Laufrades einerseits die jeweilige Druckkante der Schaufeln derart ausgelegt ist, daß die Strömung die Druckkante stoßfrei verläßt, und wenn andererseits die jeweilige Saugkante der Schaufeln derart ausgelegt ist, daß die Strömung die Saugkante erst bei einem Förderstrom, der den Förderstrom im Auslegungspunkt nennenswert übersteigt, stoßfrei anströmt. Dies bedeutet, daß die Saugkante im Auslegungspunkt der Kreiselpumpe quasi im Teillastbetrieb arbeitet, während die Druckkante der Schaufel unter diesen Bedingungen eine stoßfreie und damit eine für den Förderstrom im Auslegungspunkt optimale Abströmung erfährt. Es hat sich in diesem Zusammenhang als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn die stoßfreie Anströmung der Saugkante bei einem Förderstrom gegeben ist, der den Förderstrom im Auslegungspunkt um etwa das zweifache übersteigt.

    [0020] Ein Ausführungsbeispiel des Kreiselpumpenlaufrades gemäß der Erfindung mit einer beispielhaft gewählten Anzahl n = 6 Schaufeln ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Es zeigen
    Fig. 1
    eine Ansicht des Kreiselpumpenlaufrades in Richtung seiner Anströmung, wobei zum besseren Verständnis der Laufradgeometrie die Deckscheibensegmente kreuzschraffiert, die Rückflächensegmente linkssteigend und der projizierte Nabenbereich rechtssteigend schraffiert angelegt sind;
    Fig. 2
    einen Meridianschnitt durch das Kreiselpumpenlaufrad gemäß Figur 1 entsprechend dem dort mit A-A gekennzeichneten Schnittverlauf;
    Fig. 3
    eine perspektivische Darstellung des Kreiselpumpenlaufrades und
    Fig. 4
    einen Meridianschnitt durch einen Teilbereich des Kreiselpumpenlaufrades gemäß Figur 1, wobei das Laufrad im Zusammenbau mit der Pumpenwelle und dem Pumpengehäuse dargestellt ist.


    [0021] Ein mit n = 6 Schaufeln 3.1 bis 3.6 ausgestattetes Kreiselpumpenlaufrad 1 (Figur 1) weist zwangsläufig auch sechs Schaufelkanäle 5.1 bis 5.6 auf. Aus der Ansichtsdarstellung gemäß Figur 1 in Verbindung mit dem Meridianschnitt gemäß Figur 2 und der perspektivischen Darstellung gemäß Figur 3 (die dort eingetragenen Bezeichnungen beschränken sich auf die einander benachbarten Schaufelkanäle 5.1 und 5.2) wird deutlich, daß nach der gewählten Nomenklatur der Schaufelkanal 5.1 durch ein Deckscheibensegment 4.1, der Schaufelkanal 5.3 durch ein Deckscheibensegment 4.3 und der Schaufelkanal 5.5 durch ein Deckscheibensegment 4.5 auf der Anströmseite des Kreiselpumpenlaufrades 1 teilweise geschlossen ist (kreuzschraffierte Flächen). Demgegenüber ist der Schaufelkanal 5.2 durch ein Rückflächensegment 4,2, der Schaufelkanal 5.4 durch ein Rückflächensegment 4.4 und der Schaufelkanal 5.6 durch ein Rückflächensegment 4.6 auf der der Anströmseite des Kreiselpumpenlaufrades 1 abgewandten Seite jeweils teilweise geschlossen (linkssteigend schraffierte Flächen). Es ist weiterhin ersichtlich, daß durch die vorgeschlagene Anordnung von Deckscheiben- und Rückflächensegmenten 4.1, 4.3, 4.5 bzw. 4.2, 4.4, 4.6. die, in Umfangsrichtung betrachtet, im jeweiligen Wechsel aufeinanderfolgen, keine Schaufelkante gebildet werden kann, die Vorder- und Rückseite der betreffenden Schaufel - und damit zwei benachbarte Schaufel kanäle - jeweils auf kurzem Weg miteinander verbindet. Dadurch werden Spaltströmungen und wirkungsgradmindemde Effekte aufgrund einer Druckdifferenz zwischen Schaufelvorder- und Schaufelrückseite wirksam verhindert.

    [0022] Die Deckscheibensegmente 4.1, 4.3 und 4.5 und die Rückflächensegmente 4.2, 4.4 und 4.6 weisen jeweils eine Durchtrittsöffnung 4.1a, 4.3a, 4.5a oder 4.2a, 4.4a, 4.6a auf, die alle auf einem inneren Durchmesser mit Radius R2 beginnen, der bestimmt ist durch eine, in radialer Richtung gesehen, äußerste radiale Nabenausformung 2a im Eintrittsbereich der Schaufelkanäle 5.1 bis 5.6 (rechtssteigend schraffierte Flächen), und die sich radial nach außen erstrecken (siehe auch Figur 2). Neben ihrer Berandung durch die äußerste radiale Nabenausformung 2a werden die Durchtrittsöffnungen 4.1a bis 4.6a zum einen durch die Konturen der beiden jeweiligen benachbarten Schaufeln (beispielsweise die Durchtrittsöffnung 4.2a durch die Schaufeln 3.2 und 3.3) und zum ändern, radial außenseits, von einer kreisförmigen Begrenzung mit radialem Abstand R1 von der Rotationsachse des Laufrades berandet. (Figuren 1 und 2). Die dargestellte Ausgestaltung der Durchtrittsöffnungen 4.1a bis 4.6a ist so gewählt, daß die axialen Projektionsflächen dieser Durchtrittsöffnungen alle kongruent sind.

    [0023] Die radiale Erstreckung der Deck- und Rückflächensegmente 4.1 bis 4.6 zwischen dem radialen Abstand R1 und dem Außenradius Ra des Laufrades 1 kann, wenn dies im Rahmen der Anpassung des Laufrades innerhalb der Kreiselpumpen einer Baureihe erforderlich ist, genutzt werden, um unterschiedliche Laufraddurchmesser zu realisieren. Ein Abdrehen des Laufrades 1 um einen zweiten radialen Abstand ΔRv (vorzugsweise ca. 25 mm) ist beispielsweise im vorliegenden Falle möglich bis zu einem Außenradius, der um einen ersten radialen Abstand Δ RF (vorzugsweise ca. 15 mm) größer als das radiale Abstandsmaß R1 ist. In diesem Falle werden noch die festigkeitsmäßig notwendigen Erfordernisse erfüllt, die auch die Vermeidung von Schwingungen und Vibrationen der Schaufeln mitumfassen. Mit dem vorgenannten zweiten radialen Abstand ΔRV läßt sich die geforderte Variationsbreite der Förderhöhenanpassung eines Laufrad-Nenndurchmessers hinreichend realisieren.

    [0024] Ausgehend von der anströmseitigen Umfangsfläche einer Nabe 2 ist im Eintrittsbereich des durch das jeweilige Deckscheibensegment 4.1, 4.3 und 4.5 begrenzten Schaufelkanals 5.1, 5.3 und 5.5, in radialer Richtung gesehen, die äußerste radiale Nabenausformung 2a vorgesehen, die sich radial so weit nach außen erstreckt, daß sie die Rückflächensegmente 4.2, 4.4 und 4.6 der Schaufelkanäle 5.2, 5.4 und 5.6 flächig und vollumfänglich miteinander verbindet (vgl. Figur 1). Die Nabe 2 weist, wie dies allgemein üblich ist, eine Nabenbohrung 2b und eine Mitnehmernut 2c auf.

    [0025] Infolge der Möglichkeit des Durchgriffs der Strömung zwischen Laufradvorderund Laufradrückseite im Bereich der Durchtrittsöffnungen 4.1a bis 4.6a ergeben sich dort zwangsläufig keine axialen Strömungskräfte auf das Laufrad 1 (s. Figuren 2 und 4). Selbst wenn infolge strömungsmechanischer Wirkungen die jeweilige Druckverteilung, was nicht gegeben ist, auf die Deckflächen- und die Rückflächensegmente 4.1, 4.3, 4.5 bzw. 4.2, 4.4, 4.6 unterschiedlich wäre. könnten sich diese Unterschiede durch die erfindungsgemäße Anordnung der Durchtrittsöffnungen 4.1a bis 4.6a auf diesen Flächen, über den Umfang gesehen, nicht ausbilden. Somit ergeben sich aus diesem Sachverhalt auch keine axialen Strömungskräfte auf das Kreiselpumpenlaufrad 1 insgesamt und damit auf die Pumpenwelle. Das erfindungsgemäße Kreiselpumpenlaufrad 1 weist, in sich gesehen, einen weitestgehenden Kräfteausgleich auf wodurch sich die vorstehend erwähnten Vorteile ergeben.

    [0026] Im Einbauzustand des Laufrades (Figur 4) werden die vorstehend erwähnten Vorteile noch einmal besonders deutlich. Neben dem erwähnten Axialschubausgleich, der sich aus der besonderen Laufradgeometrie im Naben- und Ansaugbereich des Laufrades 1 ergibt, zeigt die Darstellung, daß durch das zwischen der Saugkante S im Bereich des Deckscheibensegmentes 4.5 und der äußersten radialen Nabenausformung 2.a gegebene Abstandsmaß a ein Durchgriff der Stromung R (beispielsweise Reinigungsflüssigkeit) in den Bereich der Gleitringdichtung 9. mit einem Gleitring 9a und einem Gegenring 9b, gegeben ist Hierdurch wird eine sichere und zuverlässige Reinigung eines an sich sehr kritischen Bereiches sichergestellt. Das Laufrad 1 ist uber eine Wellenmutter 10 an einem nicht näher bezeichneten Rezeß einer Pumpenwelle 6 festgelegt, wobei zwischen dem Rezeß und dem Laufrad 1 der Gegenring 9b festgesetzt ist. Damit das von dem Laufrad 1 geförderte Fluid nicht in den Bereich zwischen Welle 6 und Nabe 2 gelangt, ist eine Dichtung 11 zwischen Laufrad 1 und Gegenring 9b, eine weitere Dichtung 12 zwischen Wellenmutter 10 und Laufrad 1 und eine dritte Dichtung 13 zwischen dem Gegenring 9b und der Welle 6 vorgesehen.

    [0027] Das Laufrad 1 wird auf seiner Anströmseite von einem vorderen Pumpengehäuse 7 und auf der gegenüberliegenden Seite von einem hinteren Pumpengehäuse 8 berandet. Vorderes und hinteres Pumpengehäuse 7 bzw. 8 sind im Bereich der Deckscheiben- und Rückflächensegmente 4.1 ;4.3;4.5;...4.n-1 bzw. 4.2;4.4;4.6; ...4.n symmetrisch und mit gleichen Projektionsflächen ausgestattet, so daß im Zusammenwirken mit dem ebenfalls symmetrisch und in Bezug auf die Rückflächen- und Deckflächensegmente gleichflächig ausgebildeten Laufrad 1 der vorstehend beschriebene weitestgehende Ausgleich axialer Kräfte erreicht wird. Während herkömmliche und hinsichtlich ihrer Leistung vergleichbare Laufräder 1 eine Axialkraft in der Größenordnung von beispielsweise 900 Newton erfahren, verbleiben am Laufrad 1 gemäß der Erfindung lediglich noch Axialkräfte von ca. 35 Newton. Da herkömmliche Normmotoren, die für den Antrieb derartiger Kreiselpumpen geeignet sind, über ihre Wellenlagerung eine zulässige Axialkraft von ca. 350 Newton aufnehmen können, wird deutlich, daß beim Einsatz des erfindungsgemäßen Laufrades 1 keine besonderen Maßnahmen zur Aufnahme dieser geringen unausgeglichenen Axialkräfte erforderlich sind. Darüber hinaus wird deutlich, daß der Einsatz des vorgeschlagenen Laufrades 1 einen beachtlichen Kostenvorteil mit sich bringt, da die Aufnahme der unausgeglichenen Axialkräfte problemlos in der Lagerung des Normmotors erfolgen kann.

    [0028] Bei dem beispielhaft dargestellten Laufrad 1 ist die Drehrichtung mit U gekennzeichnet (Figur 1); es handelt sich in diesem Falle um eine rückwärts gekrümmte Beschaufelung. wobei im Ausführungsbeispiel die jeweilige Schaufel in sich einfach gekrümmt ist. Das erfindungsgemäße Prinzip ist jedoch auch ohne weiteres auf rein radial orientierte oder vorwärts gekrümmte Schaufeln anwendbar. Die drei Beschaufelungsformen können nun wiederum jeweils räumlich gekrümmte, das heißt dreidimensionale Schaufeln aufweisen. Das gewählte Ausführungsbeispiel bezieht sich darüber hinaus auf ein langsamläufiges Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart (sogenannter Langsamläufer); die vorgeschlagene Erfindung erstreckt sich ohne Einschränkung jedoch auch auf mittelläufige Kreiselpumpenlaufräder (sogenannte Mittelläufer).


    Ansprüche

    1. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart, bei dem eine gerade Anzahl n Schaufeln (3.1 bis 3.n) vorgesehen ist, bei dem der einzelne Schaufelkanal (5.1 bis 5.n) zwischen den ihn jeweils begrenzenden Schaufeln (3.1;3.2;3.3; ...;3.n) entweder von einem Deckscheibensegment (4.1;4.3;4.5;...;4.n-1) oder von einem Rückflächensegment (4.2;4.4; 4.6;...;4.n), die im jeweiligen Wechsel aufeinanderfolgen, berandet ist, bei dem jeder Schaufelkanal auf seiner dem jeweiligen Deck- oder Rückflächensegment gegenüberliegenden Seite vom Eintritts- zum Austrittsbereich des Laufrades (1) durchgängig offen ausgebildet ist. und bei dem die Rückflächensegmente (4.2;4.4; 4.6;...;4.n) jeweils eine Durchtrittsöffnung (4.2a;4.4a; 4.6a;...;4.na) aufweisen, die alle auf einem inneren Durchmesser beginnen. der bestimmt ist durch eine, in radialer Richtung gesehen, äußerste radiale Nabenausformung (2a) im Eintrittsbereich der Schaufelkanäte, und die sich radial nach außen erstrecken.
    dadurch gekennzeichnet, daß die Deckscheibensegmente (4.1;4.3;4.5;...; 4.n-1) jeweils eine Durchtrittsöffnung (4.1a;4.3a;4.5a;...;4.n-1a) aufweisen. die alle auf einem inneren Durchmesser beginnen, der bestimmt ist durch die, in radialer Richtung gesehen, äußerste radiale Nabenausformung (2a) im Eintrittsbereich der Schaufelkanäle (5.1;5.3;5.5;...;5.n-1), und die sich radial nach außen erstrecken.
     
    2. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste radiale Nabenausformung (2a) die Rückflächensegmente (4.2;4.4;4.6;...;4.n) der Schaufelkanäle (5.2;5.4;5.6;...;5.n) flächig und vollumfänglich miteinander verbindet.
     
    3. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die axialen Projektionsflächen der Durchtrittsöffnungen (4.1a bis 4.na) alle kongruent sind.
     
    4. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen (4.1a bis 4.na) jeweils neben ihrer Berandung durch die äußerste radiale Nabenausformung (2a), die einen radialen Abstand (R2) von der Rotationsachse des Laufrades (1) aufweist, durch die Konturen der beiden jeweiligen benachbarten Schaufeln (3.i;3.i+1) und, radial außenseits, von einer kreisförmigen Begrenzung mit einem radialen Abstand (R1) von der Rotationsachse des Laufrades (1) berandet werden.
     
    5. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Radius (Ra) des Laufrades (1) den radialen Abstand (R1) der außenseitigen Berandung der Durchtrittsöffnung (4.1a bis 4.na) um einen ersten radialen Abstand (ΔRF), der aus der notwendigen Festigkeit des Laufrades (1) resultiert, zuzüglich eines zweiten radialen Abstandes (ΔRV), der aus der geforderten Variationsbreite der Förderhöhenanpassung eines Laufrad-Nenndurchmessers resultiert, übersteigt.
     
    6. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste radiale Abstand (ΔRF)

    und daß der zweite radiale Abstand (ΔRV)

    vorgesehen sind.
     
    7. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß im Auslegungspunkt des Laufrades (1) der Schaufelkanal (5.1 bis 5.n) jeweils derart bemessen ist, daß in ihm an keiner Stelle eine absolute Geschwindigkeit vorliegt, deren Betrag eine Geschwindigkeit von 2 m/s nennenswert übersteigt.
     
    8. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Auslegungspunkt des Laufrades (1) einerseits die jeweilige Druckkante (D) der Schaufeln (3.1 bis 3.n) derart ausgelegt ist, daß die Strömung die Druckkante (D) stoßfrei verläßt, und daß andererseits die jeweilige Saugkante (S) der Schaufeln (3.1 bis 3.n) derart ausgelegt ist, daß die Strömung die Saugkante (S) bei einem Förderstrom, der den Förderstrom im Auslegungspunkt nennenswert übersteigt, stoßfrei anströmt.
     
    9. Kreiselpumpenlaufrad radialer Bauart nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die stoßfreie Anströmung der Saugkante (S) bei einem Förderstrom gegeben ist, der den Förderstrom im Auslegungspunkt um etwa das zweifache übersteigt.
     


    Claims

    1. A radial-design centrifugal pump impeller wherein an even number n of vanes (3.1 to 3.n) is provided wherein the individual vane duct (5.1 to 5.n) is bordered, between the respective vanes (3.1; 3.2; 3.3;...3.n) defining it, either by a cover-disk segment (4.1; 4.3; 4.5; ...4.n-1) or a rear-surface segment (4.2; 4.4; 4.6; ...4.n) which alternately succeed each other, and wherein each vane duct is formed to be continuously open on its side opposed to the respective cover-disk or rear-surface segment from the entrance to the exit regions of the impeller (1), and by which the rear-surface segments (4.2; 4.4; 4.6; ... 4.n) each have a passage port (4.2a; 4.4 a; 4.6a; ...4.na or 4.2a;) all of which start on an inner diameter which is defined by an outermost radial boss projection (2a), as seen in a radial direction, in the entrance region of the vane ducts, and which radially extend outwardly, characterized in that the cover-disk segments (4.1; 4.3; 4.5; ...; 4.n-1) each have a passage port (4.1a; 4.3a; 4.5a; ...; 4.n-la) all of which start on an inner diameter which is defined by an outermost radial boss projection (2a), as seen in radial direction, in the entrance region of the vane ducts (5.1; 5.3; 5.5; ...; 5.n-1) and which radially extend outwardly.
     
    2. The radial-design centrifugal pump impeller according to claim 1, characterized in that the outermost radial boss projection (2a) planarly interconnects the rear-surface segments (4.2; 4.4; 4.6; ...4.n) of the vane ducts (5.2; 5.4; 5.6; ...5.n) to a full extent.
     
    3. The radial-design centrifugal pump impeller according to claim 1 or 2, characterized in that all of the axial projection surfaces of the passage ports (4.1a to 4.na) are congruent.
     
    4. The radial-design centrifugal pump impeller according to claim 1 to 3, characterized in that the passage ports (4.1a to 4.1 na), apart from being bordered by the outermost radial boss projection (2a) which has a radial distance (R2) from the axis of rotation of the impeller (1), are bordered each by the contours of the two respective adjacent vanes (3.i; 3.i+1) and, on the radial outside, by a circular limiting edge at a radial distance (R1) from the axis of rotation of the impeller (1).
     
    5. The radial-design centrifugal pump impeller according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the outer radius (Ra) of the impeller (1) exceeds the radial distance (R1) of the outside bordering of the passage port (4.1a to 4.na) by a first radial distance (ΔRF) which results from the necessary strength of the impeller (1), inclusive of a second radial distance (ΔRV) which results from the required width of variation of the delivery head adaptation of an impeller nominal diameter.
     
    6. The radial-design centrifugal pump impeller according to claim 5, characterized in that the first radial distance (ΔRF) is provided to be

    and that the second radial distance (ΔRV) is provided to be


     
    7. The radial-design centrifugal pump impeller according to any one of claims 1 to 6, characterized in that each of the vane duct (5.1 to 5.n) is dimensioned in the rating point of the impeller (1) in such a way that there is no absolute speed in any point therein the amount of which noticeably exceeds a speed of 2 m/sec.
     
    8. The radial-design centrifugal pump impeller according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the respective pressure edge (D) of the impellers (3.1 to 3.n) is designed in the rating point of the impeller (1) in such a way that the flow leaves the pressure edge (D) without any shocks, on one hand, and the respective suction edge (S) of the vanes (3.1 to 3.n) is designed in such a way that the flow of the suction edge (S) runs in without any shocks at a delivery rate which noticeably exceeds the delivery rate in the rating point, on the other.
     
    9. The radial-design centrifugal pump impeller according to claim 8, characterized in that the shockless inflow to the suction edge (S) is provided at a delivery rate which exceeds the delivery rate in the rating point by about twice its value.
     


    Revendications

    1. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale, dans laquelle est prévu un nombre pair n d'aubes (3.1 à 3.n), où le canal individuel d'aube (5.1 à 5.n) est entouré entre les aubes (3.1 ; 3.2 ; 3.3 ; ... ; 3n) respectives le limitant, soit par un segment de couverture de disque (4.1 ; 4.3 ; 4.5 ; ... : 4.n-1) soit par un segment de couverture de la face arrière (4.2 ; 4.4 ; 4.6 ; ... ; 4.n) se suivant successivement en alternance, chaque canal d'aube étant formé ouvert en continu, sur son côté opposé au segment respectif de couverture ou de couverture de la face arrière à partir de la zone d'entrée jusqu'à la zone de sortie de la roue mobile (1) et où les segments de couverture de la face arrière (4.2 ; 4.4 ; 4.6 ; ... ; 4.n) présentent chacun une ouverture de passage (4.2a ; 4.4a ; 4.6a ; ... ; 4.na) commençant toutes sur un diamètre intérieur qui, vu dans une direction radiale, est déterminé par la saillie radiale extrême de moyeu (2a) dans la zone d'entrée des canaux d'aube, et qui s'étendent toutes radialement vers l'extérieur,
    caractérisée en ce que les segments de couverture de disque (4.1 ; 4.3 ; 4.5 ; ... ; 4.n.-1) présentent chacun une ouverture de passage (4.1a ; 4.3a ; 4.5a ; ... ; 4.n-1a), commençant toutes sur un diamètre intérieur qui, vu dans une direction radiale, est déterminé par la saillie radiale extrême de moyeu (2a) dans la zone d'entrée des canaux d'aube (5.1 ; 5.3 ; 5.5 ; ... ; 5-n-1) et qui s'entendent radialement vers l'extérieur.
     
    2. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon la revendication 1, caractérisée en ce que la saillie radiale extrême (2a) relie les segments de couverture de la face arrière (4.2 ; 4.4 ; 4.6 : ... ; 4.n) des canaux d'aube (5.2 ; 5.4 ; 5.6 ; ... ; 5 ;n) d'une manière plane et sur toute leur étendue.
     
    3. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que les surfaces axiales de projection des ouvertures de passage (4.1a à 4.na) sont toutes congrues.
     
    4. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale, selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les ouvertures de passage (4.1a à 4.na) présentent, outre leur bordure formée par la saillie radiale extrême de moyeu (2a) présentant un écart (R2) radial de l'axe de rotation de la roue mobile (1), sont entourées chacune par des contours des deux aubes avoisinantes respectives (3.i ; 3.i+1) et, radialement extérieurement, par une limitation en forme de cercle d'un écart radial (R1) de l'axe de rotation de la roue mobile (1).
     
    5. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le rayon extérieur (Ra) de la roue mobile (1) dépasse l'écart radial (R1) de la bordure extérieure de l'ouverture de passage (4.1a à 4.na) d'un premier écart radial (ΔRf) qui résulte de la solidité nécessaire de la roue mobile (1), plus d'un deuxième écart radial (ΔRV), qui résulte de la plage de variation requise de l'ajustage du levage d'un diamètre nominal de roue.
     
    6. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon la revendication 5, caractérisée en ce que le premier écart radial (ΔRf) est prévu

    et que le deuxième écart radial (ΔRV)


     
    7. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que, au point de la capacité normale de la roue mobile (1), chaque canal d'aube (5.1 à 5.n) est dimensionné à ce qu'il ne présente en aucun point une vitesse absolue dont la somme dépasserait d'une manière significative une vitesse de 2 m/s.
     
    8. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que, au point de la capacité normale de la roue mobile (1), d'un côté, l'arête respective de pression (D) des aubes (3.1 à 3.n) est conçue de manière à ce que le flux quitte l'arête de pression (D) sans heurts, et que, d'un autre côté, l'arête d'aspiration (S) respective des aubes (3.1 à 3.n) est conçue de manière à ce que, pour un flux de débit dépassant d'une manière significative le flux de débit au point de la capacité normale, le flux arrive sans heurts à l'arête d'aspiration (S).
     
    9. Roue mobile de pompe centrifuge, de structure radiale selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'arrivée sans heurts du flux à l'arête d'aspiration (S) est assurée avec un flux de débit dépassant le flux de débit au point de la capacité normale par environ le double de sa valeur.
     




    Zeichnung