Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine oder Zusatzaggregat zur Herstellung von gefalteten
Behältern, insbesondere von Faltschachteln, aus Zuschnitten gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Faltschachtelklebemaschinen der gattungsgemäßen Art zur Herstellung von Faltschachteln
aus Zuschnitten weisen bekannterweise zumindest die folgenden Bearbeitungsstationen
auf:
- einen Einleger, der die zu verarbeitenden Zuschnitte mit hoher Geschwindigkeit aus
einem Stapel nacheinander abzieht und einzeln der nachfolgenden ersten Bearbeitungsstation
zuführt,
- ein Auftragwerk für Klebstoff, üblicherweise Leim, das auf die zu verklebenden Faltlappen
einen Klebstoffstreifen aufträgt und
- eine Faltstation, in der die mit einem Klebestreifen versehenen Zuschnitteile zur
Herstellung einer Klebeverbindung um 180° umgelegt, also gefaltet werden.
[0003] Im Anschluß an die Faltstation ist üblicherweise eine sogenannte Überleitstation
angeordnet, in der die Schachteln gezählt, markiert und - falls schadhaft - ausgeschleust
werden können. Danach folgt eine Preßstation, an deren Anfang ein Schuppenstrom aus
gefalteten Zuschnitten gebildet wird, der in der Preßstation für einige Zeit unter
Druck gehalten wird, damit die beiden Zuschnitteile an der Klebenaht verbunden werden.
Im Anschluß an eine Faltschachtelklebemaschine folgt üblicherweise eine Packeinrichtung,
in der die flachliegend gefalteten Faltschachteln in Umkartons gepackt werden. Weiterhin
ist üblicherweise zwischen dem Einleger und dem Klebstoffauftragwerk ein sogenannter
Vorbrecher angeordnet, in dem Faltlappen vor- und zurückgefaltet werden, damit die
entsprechenden Längsrillinien durch Knicken um 180° weich und geschmeidig gemacht
werden. Der Transport der Zuschnitte durch die einzelnen Bearbeitungsstationen oder
Zusatzaggregate erfolgt mittels Förderriemen.
[0004] Damit die Maschinen unterschiedlich geformte Behälter herstellen können, enthalten
die einzelnen Stationen Maschinenelemente zum Bearbeiten und Transport der Zuschnitte,
die auf die entsprechend verschiedenen Zuschnittformate positionierbar sind. Derartige,
zu positionierende Maschinenelemente sind beispielsweise die Stapelwände und Stellzungen
des Einlegers, die Faltelemente der Faltstation und als Elemente des Auftragwerks
für Klebstoff Leimdüsen oder Leimauftragsscheiben, sowie die Transportriemen in einzelnen
Stationen oder Aggregaten. Falls als Zusatzaggregate vorhanden, enthalten auch die
Packeinrichtungen für die gefalteten Faltschachteln und sogenannte Voreinleger für
die automatische Beschickung des Einlegers vom Zuschnittsformat abhängig positionierbare
Elemente. Mit Ausnahme der Preßstation sind in jeder Bearbeitungsstation somit Maschinenelemente
vorhanden, die bei einem Wechsel des Zuschnittformats quer oder längs zur Förderrichtung
der Zuschnitte oder auch in der Höhe neu positioniert werden müssen.
Stand der Technik
[0005] In dem Prospekt "DIANA 105-3 Die universell einsetzbare Faltschachtel-Klebemaschine"
der Anmelderin wird eine gattungsgemäße Faltschachtelklebemaschine beschrieben, bei
der die zu verstellenden Maschinenelemente digitale Positionsanzeigen aufweisen. Als
Speichereinheit für Soll-Positionen der verschiedenen Schachtelarten steht ein elektronisches
Notizbuch mit einem Bildschirm zur Verfügung, der dem Maschineneinsteller bei der
manuellen Einstellung die Soll-Positionen anzeigt. Die Faltschachtelklebemaschine
ist auch mit einer Einstellautomatik ausrüstbar, bei der ein Leitrechner direkt die
automatische Formateinstellung der Maschinenelemente mittels angeschlossener Getriebemotoren
steuert. Diese Einrichtung ist aber teuer.
Darstellung der Erfindung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Maschine oder Zusatzaggregat,
bei der die Maschinenelemente manuell positioniert werden, zu einem günstigen Preis
so zu verbessern, daß sie einem Maschineneinsteller eine schnellere manuelle Positionierung
mit geringerer Fehleranfälligkeit ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, daß dem Maschineneinsteller beim Positionieren
der Betrag des Positionierweges in die Soll-Position und vorteilhafterweise auch die
Positionierrichtung angezeigt wird, dort wo er die Verstellung vornehmen muß. Wenn
die Differenz "Null" angezeigt wird, ist die Soll-Position erreicht. Der Einsteller
braucht die Soll-Positionen weder von einem entfernten Bildschirm abzulesen noch sich
diese zu merken oder auf einen Zettel zu übertragen, damit er an dem entsprechenden
Maschinenelement auch den richtigen Wert einstellt. Bei der Vielzahl zu positionierender
Maschinenelemente einer Faltschachtelklebemaschine birgt das Merken und Übertragen
von Soll-Positionen die Gefahr von Fehlern und ist zudem zeitaufwendig, z. B. falls
sich der Einsteller die Werte ausdrucken läßt.
[0009] Die erfindungsgemäße Lösung hat den weiteren Vorteil, daß sie ausschließlich Elemente
enthält, die auch bei einer Nachrüstung auf eine vollautomatische Maschineneinstellung
genutzt werden können.
[0010] Die Unteransprüche enthalten bevorzugte, da besonders vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0011] Die Zeichnung dient zur Erläuterung der Erfindung anhand eines schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels.
- Figur 1
- zeigt in einer schematischen Seitenansicht die einzelnen Stationen einer Faltschachtelklebemaschine.
- Figur 2
- zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung von an einem Positioniervorgang beteiligten
Elementen.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0012] In Förderrichtung (von rechts nach links) beginnt die Maschine mit dem Einleger 1,
der die zu verarbeitenden Zuschnitte mit hoher Geschwindigkeit aus einem Stapel nacheinander
abzieht und einzeln der nachfolgenden Bearbeitungsstation zuführt. Der Einleger 1
enthält ein Stapelfach, in das die Zuschnitte gestapelt eingelegt werden und einen
als Riemenförderer ausgebildenten Abzugsförderer, der das Stapelfach unten abschließt.
An der Abzugsseite wird das Stapelfach von Stellzungen begrenzt, die mit geringem
Abstand von dem Abzugsförderer enden, so daß ein Spalt frei bleibt, durch den die
Zuschnitte einzeln von unten aus dem Stapel abgezogen werden. Ein derartiger Einleger
ist in der DE-PS 29 46 426 beschrieben.
[0013] Bei einem Schachtelwechsel müssen die Seitenwände 2 des Stapelfachs - wie in Figur
2 angedeutet - quer zur Förderrichtung in andere Positionen gebracht werden. Sie sind
daher an Verstellspindeln 3 gelagert, die jeweils mit ihren Enden in der Seitenwand
4 der Arbeitsstation drehbar befestigt sind.
[0014] Auf den Einleger 1 folgt ein Vorbrecher 5, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel
zweistufig ausgebildet ist. Der Vorbrecher 5 enthält Faltelemente 6, um Faltlappen
vor- und zurückzufalten, damit die entsprechenden Längsrillinien durch Knicken um
180° weich und geschmeidig gemacht werden. Die zweistufige Ausführungsform ermöglicht
es, mehr Längsrillinien zu brechen. Bei bestimmten Schachtelformen werden auch bereits
innerhalb des Vorbrechers 5 Klebstoffauftragwerke angeordnet, um zusätzliche Klebestreifen
in Längsrichtung aufzutragen. Die Faltelemente 6, beispielsweise Rollwangen, abgestützte
Faltriemen und Rollschienen, müssen ebenso wie die durch den Vorbrecher 5 führende
Förderriemen bei einem Wechsel der Schachtelform neu querpositioniert werden. Um die
Querpositionierung zu ermöglichen, sind diese Elemente und die durch den Vorbrecher
5 führenden Förderriemen - wie in Figur 2 angedeutet - ebenfalls an Verstellspindeln
7 gelagert, die sich quer über die Breite erstreckend mit ihren Enden in den Seitenwänden
4 der Maschine drehbar befestigt sind.
[0015] Auf den Vorbrecher 5 folgt als nächste Arbeitsstation die Faltstation 8, an deren
Anfang ein Auftragwerk 9 für Klebstoff, üblicherweise für Leim, angeordnet ist. Das
Klebstoffauftragwerk 9 enthält als quer zu positionierende Elemente Leimdüsen oder
Leimscheiben, von denen der Klebstoff streifenförmig auf die Zuschnitte aufgebracht
wird. Anschließend werden die Faltlappen der Zuschnitte von Faltelementen 10 (Faltriemen,
Rollwangen, Rollschienen) gefaltet, wobei die gewünschten Klebeverbindungen hergestellt
werden. Auch die Faltelemente 10 müssen vom Zuschnittformat abhängig querpositioniert
werden. Sie sind daher, ebenso wie die den Leim auftragenden Elemente des Klebstoffauftragwerks
9 und die durch die Faltstation 8 führenden Förderriemen an sich über die Breite der
Maschine erstreckenden Verstellspindeln 11 gelagert.
[0016] Anschließend werden die flachliegend gefalteten Schachteln einer Überleitstation
12 zugeführt, deren Förderriemen 13 ebenfalls an Verstellspindeln 14 quer positionierbar
gelagert sind. Zur Anpassung an verschiedene Schachtellängen ist die Transportlänge
der Förderriemen 13 zusätzlich in Förderrichtung veränderbar. Dazu kann zumindest
die auslaufseitige Umlenkrolle eines Förderriemens 13 in und gegen Förderrichtung
mittels einer Zahnstange längsposititioniert werden. In der Überleitstation 12 wird
ein Schuppenstrom aus den gefalteten Schachteln hergestellt, der anschießend einer
nachfolgend angeordneten Preßstation 15 zugeführt wird. Weiterhin können im Bereich
der Überleitstation 12 Einrichtungen angeordnet werden, mit denen die Schachteln gezählt,
markiert und - falls schadhaft - ausgeschleust werden. Auch diese Einrichtungen müssen
erforderlichenfalls bei einem Wechsel der Schachtelform quer, längs oder in der Höhe
neu positioniert werden. Die Preßstation 15 weist Preßelemente auf, mittels deren
die Klebenähte unter Druck gehalten werden, bis der Klebstoff sicher abgebunden ist.
[0017] Nicht in den Figuren 1 und 2 dargestellt sind Zusatzaggregate, die ebenfalls quer,
längs oder in der Höhe positionierbare Elemente aufweisen. Ein derartiges Zusatzaggregat
ist beispielsweise eine im Anschluß an die Preßvorrichtung 15 angeordnete Packeinrichtung,
in der die flachliegend gefalteten Faltschachteln in Umkartons gepackt werden. Eine
besonders geeignete Packvorrichtung ist in der DE-PS 28 25 648 beschrieben. Ein weiteres
Zusatzaggregat ist beispielsweise ein sogenannter Voreinleger, der zur Steigerung
der Produktionsleistung vor dem Einleger 1 angeordnet ist. Ein geeigneter Voreinleger
ist in der DE-OS 195 35 903 beschrieben. Er dient dazu, dem Stapelfach des Einlegers
1 die Zuschnitte in einem Schuppenstrom zuzuführen.
[0018] Auch diese Zusatzaggregate enthalten die Zuschnitte bearbeitende oder fördernde Maschinenelemente,
die bei einem Wechsel der Schachtelform neu positioniert werden müssen. Sie enthalten
daher zusätzlich oder auch allein die nachfolgend für die Faltschachtelklebemaschine
beschriebenen Elemente, von denen ein Einrichter beim Umstellen auf ein anderes Schachtelformat
unterstützt wird.
[0019] An der Bedienungsseite steht jede Verstellspindel 3, 7, 11, 14 etwas aus der Seitenwand
16 der jeweiligen Arbeitsstation hervor. Es kann so von einer Bedienungsperson ein
Betätigungselement, beispielsweise eine Kurbel, ein Elektroschrauber oder ein Druckluftmotor
aufgesetzt werden, um eine Verstellspindel 3, 7, 11, 14 zu drehen und so ein auf ihr
gelagertes Maschinenelement in seiner Position zu verstellen. Auf der Außenseite der
Seitenwand 16 ist auf jeder Verstellspindel 3, 7, 11, 14 eine Meßeinrichtung 17 zur
Bestimmung der Ist-Position des zu positionierenden Maschinenelements angeordnet.
Als Meßeinrichtungen 17 werden die bekannten absolut oder relativ messenden Wegmeßeinrichtungen
verwendet, die ein der Position des Maschinenelements entsprechendes Signal abgeben.
[0020] Jede Meßeinrichtung 17 ist mit einer Rechen- und Speichereinheit 18 verbunden, in
der die Soll-Positionen des jeweiligen Maschinenelements für die verschiedenen Schachtelformen
abgespeichert sind. Bevorzugt erfolgt die Verbindung der Meßeinrichtungen 17 mit der
Rechen- und Speichereinheit 18 über ein Bussystem 19.
[0021] Jedem zu positionierenden Maschinenelement ist einer Anzeigeeinrichtung 20 zugeordnet,
die ebenfalls über das Bussystem 19 mit der Rechen- und Speichereinheit 18 verbunden
ist. Die Anzeigeeinrichtungen 20 sind jeweils im Bereich des zu positionierenden Maschinenelementes
angeordnet, so daß ein Einsteller sie beim Einstellen ablesen kann. Bevorzugt ist
die Anzeigevorrichtung 20, wie in Figur 2 dargestellt, in die zugehörige Meßeinrichtung
17 integriert. Die Rechen- und Speichereinheit 18 errechnet für jedes Maschinenelement
die Differenz zwischen dem gespeicherten Soll-Wert und dem gemessenen Ist-Wert seiner
Position und übermittelt den Differenzwert an die jeweilige Anzeigeeinrichtung 20,
wo sie numerisch oder graphisch angezeigt wird. Der Maschineneinsteller hat so beim
Positionieren den Differenzwert immer vor seinen Augen. Er braucht die jeweilige Verstellspindel
3, 7, 11, 14 nur solange zu drehen, bis die Differenz "Null" angezeigt wird.
[0022] Bevorzugt wird vom zugehörigen Rechner - im Beispiel von der Rechen- und Speichereinheit
18 - auch die erforderliche Positionierrichtung des Maschinenelements festgestellt,
der jeweiligen Anzeigevorrichtung 20 übermittelt und dort angezeigt. Dies kann durch
eine entsprechende graphische Anzeige, beispielsweise durch ein farblich gestaltetes
Display, oder durch Angabe eines Vorzeichens erfolgen.
[0023] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält die Rechen- und Speichereinheit 18 sowohl
die Speichereinheit für die Soll-Positionen als auch den Rechner für die Berechnung
der Differenz zwischen den Soll-Positionen und den Ist-Positionen. Da am Markt Positionsmeßeinrichtungen
mit integrierten Rechnern erhältlich sind, kann beim Einsatz derartiger Meßeinrichtungen
die Differenzberechnung von dem integrierten Rechner durchgeführt werden. Dann ist
nur eine getrennte Speichereinheit zum Abspeichern der Soll-Positionen erforderlich,
von der die jeweiligen Soll-Positionen dem jeweiligen integrierten Rechner übermittelt
werden. Diese Lösung ist insbesondere beim Nachrüsten bestehender Maschinen oder Aggregate
vorteilhaft, die bereits eine Speichereinheit für die Soll-Positionen aufweisen.
[0024] Eine weitere, ebenfalls vorteilhaft nachrüstbare Ausführungsform besteht darin, neben
einer getrennten Speichereinheit für die Soll-Positionen jede Meß- und Anzeigeeinrichtung
mit einem getrennt angeordneten, gemeinsam genutzten Rechner zu verbinden.
[0025] Dieser Rechner erhält dann die Soll-Positionen von der Speichereinheit und die jeweiligen
Ist-Positionen von den Meßeinrichtungen. Er errechnet die jeweilige Differenz zwischen
den Soll- und Ist-Positionen und übermittelt das jeweilige Ergebnis an die mit ihm
verbundenen Anzeigeeinrichtungen.
[0026] Bevorzugt ist für jedes zu positionierende Maschinenelement auch die Möglichkeit
vorhanden, die tatsächliche Ist-Position zur Kontrolle anzeigen zu lassen. Da jede
Anzeigeeinrichtung 20 mit der zugehörigen Meßeinrichtung 17 zur Bestimmung der Ist-Position
leitungsmäßig verbunden ist, können die Anzeigeeinrichtungen 20 vorteilhaft auch zur
Anzeige der Ist-Position genutzt werden, beispielsweise indem sie auf beide Anzeigewerte
umschaltbar gestaltet sind. Alternativ können auch getrennte Anzeigeeinrichtungen
für die Ist-Positionen den jeweiligen Maschinenelementen zugeordnet werden. So kann
jede Meßeinrichtung 17 eine zweite Anzeige für die Ist-Positionen enthalten.
1. Maschine oder Zusatzaggregat zur Herstellung von gefalteten Behältern, insbesondere
von Faltschachteln, aus Zuschnitten mit
- Maschinenelementen (2, 6, 10, 13) zum Bearbeiten und/oder Fördern der Zuschnitte
oder Behälter, die manuell auf verschiedene Zuschnittformate positionierbar sind,
- Meßeinrichtungen (17) zur Bestimmung der Ist-Positionen der zu positionierenden
Maschinenelemente (2, 6, 10, 13) und
- einer Speichereinheit (18) zum Abspeichern der Soll-Positionen für verschiedene
Zuschnittformate,
dadurch gekennzeichnet, daß
- sowohl die Speichereinheit (18) für die Soll-Positionen als auch jede Meßeinrichtung
(17) für die Ist-Positionen mit einem Rechner (18) verbunden ist, der die Differenz
zwischen der jeweiligen Soll-Position und der jeweiligen Ist-Position errechnet, und
- daß jedem zu positionierenden Maschineneiement (2, 6, 10, 13) eine mit dem zugehörigen
Rechner (18) verbundene Anzeigeeinrichtung (20) zugeordnet ist, von der die vom zugehörigen
Rechner (18) errechnete Differenz zwischen der Soll-Position und der Ist-Position
graphisch oder numerisch angezeigt wird, und die jeweils im Bereich des zu positionierenden
Maschinenelementes (2, 6, 10, 13) so angeordnet ist, daß ein Maschineneinstelier sei
beim Einstellen ablesen kann.
2. Maschine oder Zusatzaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem zugehörigen Rechner (18) auch die erforderliche Positionierrichtung eines
Maschinenelements (2, 6, 10, 13) festgestellt, der jeweiligen Anzeigeeinrichtung (20)
übermittelt und dort angezeigt wird.
3. Maschine oder Zusatzaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Rechen- und Speichereinheit (18) mit den jeweiligen Meßeinrichtungen
(17) und Anzeigeeinrichtungen (20), vorzugsweise über ein Bussystem (19), verbunden
ist.
4. Maschine oder Zusatzaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinheit für die Soll-Positionen getrennt von einem gemeinsam genutzten
Rechner angeordnet ist.
5. Maschine oder Zusatzaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jede Meßeinrichtung (17) ein Rechner zur Differenzberechnung integriert ist.
6. Maschine oder Zusatzaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die Anzeigevorrichtung (20) in die zugehörige Meßeinrichtung (17) integriert
ist.
1. Machine or additional subassembly for producing folded containers, in particular folding
boxes, from blanks, having
- machine elements (2, 6, 10, 13) for processing and/or conveying the blanks or containers,
it being possible for said machine elements to be positioned manually to different
blank formats,
- measuring arrangements (17) for determining the current positions of the machine
elements (2, 6, 10, 13) which are to be positioned, and
- a memory unit (18) for storing the desired positions for different blank formats,
characterized
- in that both the memory unit (18) for the desired positions and each measuring arrangement
(17) for the current positions are connected to a computer (18) which calculates the
difference between the respective desired position and the respective current position,
and
- in that each machine element (2, 6, 10, 13) which is to be positioned is assigned a display
arrangement (20) which is connected to the associated computer (18) and by means of
which the difference between the desired position and the current position, calculated
by the associated computer (18), is displayed graphically or numerically, and which
is arranged in each case in the region of the machine element (2, 6, 10, 13) which
is to be positioned, such that a machine adjuster can take a reading from it during
adjustment.
2. Machine or additional subassembly according to Claim 1, characterized in that, by means of the associated computer (18), the necessary positioning direction of
the machine element (2, 6, 10, 13) is also established, transmitted to the respective
display arrangement (20) and displayed there.
3. Machine or additional subassembly according to Claim 1 or 2, characterized in that a joint computing and memory unit (18) is connected to the respective measuring arrangements
(17) and display arrangements (20), preferably via a bus system (19).
4. Machine or additional subassembly according to Claim 1 or 2, characterized in that the memory unit for the desired position is arranged separately from a jointly used
computer.
5. Machine or additional subassembly according to Claim 1 or 2, characterized in that a computer for calculating differences is integrated in each measuring arrangement
(17).
6. Machine or additional subassembly according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the display apparatus (20) is integrated in the associated measuring arrangement
(17) in each case.
1. Machine ou appareil additionnel pour produire des récipients pliés, en particulier
des boîtes pliantes, à partir de coupes, comprenant
- des éléments de machine (2, 6, 10, 13) pour traiter et/ou transporter les coupes
ou les récipients, qui peuvent être positionnés manuellement sur divers formats de
coupe,
- des dispositifs de mesure (17) pour déterminer les positions instantanées des éléments
de machine à positionner (2, 6, 10, 13) et
- une unité de mémoire (18) pour mémoriser les positions de consigne pour différents
formats de coupe,
caractérisé(e) en ce que
- à la fois l'unité de mémoire (18) pour les positions de consigne et chaque dispositif
de mesure (17) pour les positions instantanées sont connectés à un ordinateur (18)
qui calcule la différence entre la position respective de consigne et la position
respective instantanée, et
- en ce qu'à chaque élément de machine à positionner (2, 6, 10, 13) est associé un
dispositif d'affichage (20) connecté à l'ordinateur (18) associé, par lequel la différence
calculée par l'ordinateur (18) associé entre la position de consigne et la position
instantanée est affichée de manière graphique ou numérique, et qui est disposé à chaque
fois dans la zone de l'élément de machine à positionner (2, 6, 10, 13) de telle sorte
qu'un ajusteur de machine puisse le lire lors du réglage.
2. Machine ou appareil additionnel selon la revendication 1, caractérisé(e) en ce que l'ordinateur (18) associé établit aussi le sens de positionnement nécessaire d'un
élément de machine (2, 6, 10, 13) qui est communiqué au dispositif d'affichage (20)
respectif et affiché sur celui-ci.
3. Machine ou appareil additionnel selon la revendication 1 ou 2, caractérisé(e) en ce qu'une unité commune de calcul et de mémoire (18) est connectée aux dispositifs de mesure
(17) et aux dispositifs d'affichage (20) respectifs, de préférence par un système
de bus (19).
4. Machine ou appareil additionnel selon la revendication 1 ou 2, caractérisé(e) en ce que l'unité de mémoire pour les positions de consigne est séparée d'un ordinateur utilisé
en commun.
5. Machine ou appareil additionnel selon la revendication 1 ou 2, caractérisé(e) en ce qu'un ordinateur pour le calcul de la différence est intégré à chaque dispositif de mesure
(17).
6. Machine ou appareil additionnel selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé(e) en ce qu'à chaque fois, le dispositif d'affichage (20) est intégré dans le dispositif de mesure
(17) associé.