Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum horizonalen Stranggießen von
Profilen, insbesondere von Metallbändern, mit einem Aufnahmegefäß für die Metallschmelze,
vorzugsweise einem Warmhalteofen, einer an das Aufnahmegefäß über einen Stampfrahmen
anschließbaren Kokille, deren formgebender Gießspalt eine feuerfeste, von der Metallschmelze
unbeneztbare Auskleidung aufweist, und mit einem Schwingungsantrieb für die Kokille
in Gießrichtung.
Stand der Technik
[0002] Zum Gießen von Metallbändern in einem horizontalen Strangguß wird die den formgebenden
Gießspalt bildende Kokille über einen Stampfrahmen an ein Aufnahmegefäß für die Metallschmelze
angeschlossen, das entweder aus einem Warmhalteofen besteht oder über einen Warmhalteofen
mit der Metallschmelze beschickt werden kann. Der Stampfrahmen bildet dabei mit seiner
üblicherweise keramischen Stampfmasse eine feuerfeste Auskleidung im Übergangsbereich
zwischen dem Aufnahmegefäß und der Kokille, so daß das metallische Gehäuse der Kokille
vergleichsweise einfach an das Aufnahmegefäß abnehmbar angeschlossen werden kann.
Da vorteilhafte Stranggießbedingungen eine in Gießrichtung hin- und hergehende Kokillenschwingung
gegenüber dem Gießstrang im Bereich des Gießspaltes erfordern, muß bei diesen bekannten
horizontalen Stranggießvorrichtungen die Kokille zusammen mit dem Aufnahmegefäß schwingungsfähig
gelagert und mit einem Schwingungsantrieb verbunden werden, was jedoch nicht nur einen
erheblichen Konstrutionsaufwand, sondern auch Steuerungsschwierigkeiten mit sich bringt,
weil in Abhängigkeit vom jeweiligen Gießprogramm eine Schwingungserregung mit vorgegebenen
Frequenzen und Amplituden vorgegeben werden muß.
[0003] Um die Kokille gegenüber dem Aufnahmegefäß für die Metallschmelze schwingend antreiben
zu können, ist es bekannt (DE 24 12 424 A), das Aufnahmegefäß für die Metallschmelze
mit einer Ausgußdüse zu versehen, an die eine in die Kokille mündende Hülse anschließt,
die von der axial verschiebbar auf einem Stützkörper gelagerte Kokille umschlossen
wird. Zur Abdichtung der Hülse gegenüber der Kokille sind Dichtungssegmente vorgesehen,
die mit Hilfe von Federn axial gegen eine sich konisch erweiternde Stützfläche im
Bereich des Ausgußendes der Hülse gedrückt werden, so daß diese Dichtungssegmente
radial nach außen gegen die Kokilleninnenwand verstellt werden. Zumindest nach einem
unvermeidbaren Verschleiß der Dichtungssegmente treten zwischen den in Umfangsrichtung
aneinanderstoßenden Dichtungssegmenten Spalte auf, die die Abdichtung zwischen der
Kokille und der Hülse gegenüber der Metallschmelze gefährden, so daß eine solche Vorrichtung
in der Praxis ungeeignet ist.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum horizontalen
Stranggießen von Profilen der eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß die gegenüber
dem Aufnahmegefäß für die Metallschmelze in Gießrichtung hin- und herschwingend antreibbare
Kokille vorteilhaft gegenüber dem Aufnahmegefäß abgedichtet werden kann.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Kokille auf einer dem Aufnahmegefäß
zugeordneten, in Gießrichtung verlaufenden Verschiebeführung lagert, daß sich der
Schwingungsantrieb einerseits am Aufnahmegefäß und anderseits an der Kokille abstützt
und daß im Übergangsbereich zwischen dem Aufnahmegefäß und der Kokille ein mit einem
Mindestdruck entsprechend dem Hydraulikdruck der Metallschmelze vorgespanntes Vlies
aus feuerfesten, von der Metallschmelze unbenetzbaren Fasern als Dichtung gegenüber
der Metallschmelze vorgesehen ist.
Durch die dem Aufnahmegefäß zugeordnete, in Gießrichtung verlaufende Verschiebeführung
für die Kokille und den zwischen dem Aufnahmegefäß und der Kokille angreifenden Schwingungsantrieb
wird die oszillierend zu bewegende Masse im wesentlichen auf die im Vergleich zum
Aufnahmegefäß geringe Kokillenmasse beschränkt, was eine vorteilhafte Voraussetzung
für eine genaue Schwingungssteuerung mit programmbedingt vorgebbaren Frequenzen und
Amplituden darstellt. Eine solche gegenüber dem Aufnahmegefäß schwingungsfähige Lagerung
der Kokille ist jedoch nur möglich, wenn zwischen der schwingenden Kokille und dem
feststehenden Aufnahmegefäß eine Dichtung vorgesehen werden kann, die allen mechanischen,
metallurgischen und wärmetechnischen Belastungen während einer an die Standzeit der
Kokille angepaßten Betriebszeit standhalten kann. Eine solche Dichtung wird durch
ein Faservlies erhalten, das mit einem Mindestdruck entsprechend dem Hydraulikdruck
der Metallschmelze vorgespannt wird, so daß dieses Faservlies nicht durch die Metallschmelze
von einer Dichtfläche weggedrückt werden kann. Diese Vorspannung des Faservlieses
sichert somit die dichte Anlage des Vlieses an den Dichtflächen, wobei die Eigenelastizität
des Vlieses die Aufnahme der Kokillenschwingungen ohne weiteres zuläßt, wenn für eine
entsprechende Dimensionierung des Faservlieses gesorgt wird. Die Fasern dieses Vlieses
müssen feuerfest sein und dürfen von der Metallschmelze nicht benetzt werden. Diese
Bedingungen werden von Kohlefasern vorteilhaft erfüllt, obwohl auch andere Fasermaterialen
eingesetzt werden können.
[0006] Die Unbenetzbarkeit der Vliesfasern durch die Metallschmelze schließt jedoch ein
Eindringen der Metallschmelze in die Poren zwischen den Fasern des Vlieses nicht aus,
wie auch die Vorspannung des Faservlieses ein Eindringen der Metallschmelze nicht
verhindern kann. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, das Faservlies mit einem Schutzgas
unter einem Mindestdruck zu beaufschlagen, der dem Hydraulikdruck der Metallschmelze
entspricht, so daß das die Poren des Faservlieses ausfüllende Schutzgas ein Eindringen
der Metallschmelze in das Faservlies wirksam verhindert. Der für die Schutzgasbeaufschlagung
des Faservlieses erforderliche Mehraufwand kann im Hinblick auf den Umstand klein
gehalten werden, daß es üblich ist, auch die Stampfmasse des Stampfrahmens mit einem
solchen Schutzgas zu beaufschlagen.
[0007] Für die Anordnung des Faservlieses als Dichtung gegenüber der Metallschmelze bieten
sich zwei vorteilhafte Lösungen an. Gemäß der einen Lösung kann die verschiebefest
mit dem Stampfrahmen verbundene Kokille unter Einspannung des Faservlieses zwischen
dem Stampfrahmen und einer Kokillenanschlußfläche des Aufnahmegefäßes federnd gegen
das Aufnahmegefäß gespannt werden. In diesem Fall werden insbesondere die elastischen
Eigenschaften des Faservlieses ausgenützt, weil das Faservlies im wesentlichen senkrecht
zur Schwingungsrichtung der Kokille angeordnet ist. Die federnde Vorspannung des Faservlieses
wird über die federnde Verspannung der Kokille gegenüber dem Aufnahmegefäß erreicht,
wobei der Schwingungsantrieb gegen diese Federbelastung wirksam werden muß.
[0008] Nach der anderen Lösungsmöglichkeit wird die Kokille gegenüber dem gefäßfesten Stampfrahmen
verschiebbar gelagert, wobei das Faservlies, das die in den Stampfrahmen eingreifende,
der Kokille zugehörige Auskleidung des Gießspaltes umschließt, durch die Stampfmasse
des Stampfrahmens mit Druck beaufschlagt und an die Auskleidung des Gießspaltes angedrückt
wird. Die Auskleidung des Gießspaltes wird somit innerhalb des sie umschließenden,
vom Stampfrahmen festgehaltenen Faservlieses schwingend hin- und herbewegt, wobei
sich zwischen der Auskleidung und dem Faservlies eine Gleitreibung ergibt. Die Vorspannung
des Faservlieses über die Stampfmasse des Stampfrahmens bewirkt im Zusammenhang mit
der Eigenelastizität des Faservlieses wieder ein sicheres Anliegen des Faservlieses
an der Dichtfläche, die bei dieser Ausführungsform durch die Aauskleidung des Gießspaltes
gebildet wird.
[0009] Es zeigt sich somit, daß über die Vorspannung des Faservlieses die schwingende Kokille
gegenüber dem Aufnahmegefäß unter Ausnützung der Eigenelastizität des Faservlieses
gut abgedichtet werden kann, so daß der Vorteil einer gegenüber einem feststehenden
Aufnahmegefäß schwingenden Kokille für den horizontalen Strangguß ausgenützt werden
kann.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0010] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum honzontalen Stranggießen eines Metallbandes
in einer zum Teil aufgerissenen Seitenansicht,
- Fig. 2
- die Vorrichtung nach der Fig. 1 in einem Vertikalschnitt und
- Fig. 3
- eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung einer Konstruktionsvariante.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
[0011] Die Vorrichtung gemäß dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist
einen dem aus Übersichtlichkeitsgründen nicht näher dargestellten Aufnahmegefäß für
die Metallschmelze zugehörigen Anschlußrahmen 1 für eine Kokille 2 auf, die in herkömmlicher
Weise einen formgebenden Gießspalt 3 bildet, der eine Auskleidung 4 aus Graphitplatten
aufweist. Zur Kühlung der Kokille dienen aus Kupfer gefertigte, von einem Kühlmittel
durchströmte Kühlplatten 5, die über Druckplatten eines Gehäuses 6 zusammengespannt
werden. An das Gehäuse 6 der Kokille 2 ist ein Stampfrahmen 7 angeflanscht, dessen
Stampfmasse 8 eine feuerfeste Auskleidung der Kokille 2 gegenüber dem Aufnahmegefäß
bildet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Konstruktionen dieser Art ist der Stampfrahmen
7 jedoch nicht mit dem Anschlußrahmen 1 des Aufnahmegefäßes verschraubt, sondern zusammen
mit der Kokille 2 auf einer Verschiebeführung 9 gelagert, die entsprechend der Fig.
1 aus beidseits neben der Kokille 2 am Anschlußrahmen 1 befestigten Führungsstangen
10 besteht, auf der das Gehäuse 6 der Kokille 2 über seitlich angesetzte Gleitlager
11 verschiebbar geführt ist.
[0012] Zwischen dem Stampfrahmen 7 und der stirnseitigen Anschlußfläche 12 des Anschlußrahmens
1 für den Stampfrahmen 7 ist eine ringförmige Dichtung aus einem Vlies 13 aus Kohlefasern
vorgesehen, das zwischen dem Stampfrahmen 7 und dem Anschlußrahmen 1 eingespannt wird.
Zu diesem Zweck sind die Führungsstangen 10 der Verschiebeführung 9 mit einem Gewindeabschnitt
14 versehen, auf dem ein Tellerfederpaket 15 angeordnet ist, das sich einerseits an
einem die jeweilige Führungsstange 10 gabelartig umgreifenden Gehäuseansatz 16 und
anderseits an einer Spannmutter 17 auf dem Gewindeabschnitt 14 abstützt. Über die
Spannmutter 17 kann demnach das Kokillengehäuse 6 mit dem Stampfrahmen 7 gegen den
Anschlußrahmen 1 federnd niedergespannt werden, wobei das Faservlies 13 einer Vorspannung
unterworfen wird. Diese Vorspannung soll mindestens dem Hydraulikdruck der Metallschmelze
im Bereich des Faservlies 13 entsprechen, um zu verhindern, daß sich das Faservlies
13 vom Stampfrahmen 7 bzw. vom Anschlußrahmen 1 abhebt.
[0013] Um die Kokille 2 gegenüber dem Aufnahmegefäß in Schwingungen in Gießrichtung zu versetzen,
ist ein Schwingungsantrieb 18 vorgesehen, der sich einerseits am Anschlußrahmen 1
und anderseits am Kokillengehäuse 6 abstützt, wie dies die Fig. 1 zeigt. Mit Hilfe
dieses Schwingungsantriebes 18 kann demnach die Kokille 2 schwingend angetrieben werden,
wobei die Schwingungsamplituden über die Eigenelastizität des Faservlieses 13 aufgenommen
werden. Da über Anschlußbohrungen 19 im Stampfrahmen 7 Schutzgas sowohl der Stampfmasse
8 als auch dem Faservlies 13 unter einem Druck zugeführt werden kann, der zumindest
dem Hydraulikdruck der Metallschmelze entspricht, kann das Eindringen der Metallschmelze
in das Kohlefaservlies 13 bzw. in die Stampfmasse 8 einfach und wirksam verhindert
werden. Die Flutung der Kokille 2 mit Schutzgas verhindert außerdem eine Sauerstoffzufuhr
zur Graphitauskleidung 4, was deren Abbrand ausschließt.
[0014] Um besonders günstige Gießverhältnisse zu schaffen, wird der Einlaufteil 20 des Gießspaltes
3 gegenüber dem anschließenden Gießspalt 3 abgesetzt ausgebildet, indem in den Gießspalt
3 entsprechende Formleisten 21 eingesetzt sind. Außerdem kann der Einlaufteil 20 des
Gießspaltes 3 durch Einsätze 22 der Breite nach in mehrere Abschnitte unterteilt werden,
was sich vorteilhaft auf den Verlauf der Erstarrungsfront des Metallbandes auswirkt.
[0015] Damit in einem Störfall keine Metallschmelze zwischen dem Anschlußrahmen 1 und dem
Stampfrahmen 7 unter Überwindung der Dichtung aus dem Faservlies 13 austreten kann,
ist eine zusätzliche Dichtung 23 aus feuerfesten, ghraphitisierten Schnüren vorgesehen,
die am Anschlußrahmen 1 gelagert sind und den Stampfrahmen 7 umschließen. Diese Dichtung
23 wird mit Hilfe von über Hydraulikzylinder 24 aufschlagbare Druckleisten 25 gegen
den Stampfrahmen 7 gedrückt.
[0016] Die Vorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 unterscheidet sich
gegenüber der Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 im wesentlichen nur dadurch, daß der
Stampfrahmen 7 mit dem Anschlußrahmen 1 über Schrauben 26 starr verbunden ist, während
das Gehäuse 6 der Kokille 2 vom Stampfrahmen 7 getrennt auf einer Verschiebeführung
des Aufnahmegefäßes in Gießrichtung verschiebbar gelagert ist. Die Verschiebeführung
kann entsprechend der Verschiebeführung des Ausführungsbeispieles nach der Fig. 1
ausgebildet sein. Es bedarf aber keiner Niederspannung der Kokille 2 gegenüber dem
Anschlußrahmen 1 des Aufnahmegefäßes, so daß sich eine Federbelastung über ein Tellerfederpaket
15 erübrigt. Die gegenüber dem Stampfrahmen 7 frei verschiebbare Lagerung der Kokille
2 bedingt zunächst, daß die in den Stampfrahmen 7 eingreifende Auskleidung 4 des Gießspaltes
3 gegenüber dem Stampfrahmen 7 und seiner Stampfmasse 8 verschiebbar geführt werden
muß. Zu diesem Zweck ist zwischen der Auskleidung 4 und der Stampfmasse 8 die Dichtung
aus dem Faservlies 13 vorgesehen, das die Auskleidung 4 umschließt und über die Stampfmasse
8 vorgespannt wird. Diese eine Einfederung des Faservlieses 13 aufgrund seiner Eigenelastizität
bedingende Druckbelastung durch die eingestampfte Masse 8 des Stampfrahmens 7 stellt
einerseits ein dichtes Anliegen des Faservlieses 13 an der gegenüber dem Faservlies
13 verschiebbaren Auskleidung 4 sicher und verhindert anderseits ein Eindringen von
Metallschmelze in den Dichtungsspalt zwischen der Stampfmasse 8 und der Auskleidung
4, so daß sich wiederum eine vorteilhafte Abdichtung zwischen der schwingend antreibbaren
Kokille 2 und dem Anschlußrahmen 1 mit dem angeflanschten Stampfrahmen 7 ergibt. Der
verbleibende Spalt zwischen dem Stampfrahmen 7 und dem Kokillengehäuse 6 kann durch
Mineralwolle 27 ausgefüllt und an der Außenseite mit einer elastischen Dichtung 28
abgedichtet werden.
1. Vorrichtung zum horizonalen Stranggießen von Profilen, insbesondere von Metallbändern,
mit einem Aufnahmegefäß für die Metallschmelze, vorzugsweise einem Warmhalteofen,
einer an das Aufnahmegefäß über einen Stampfrahmen (7) anschließbaren Kokille (2),
deren formgebender Gießspalt (3) eine feuerfeste, von der Metallschmelze unbenetzbare
Auskleidung (4) aufweist, und mit einem Schwingungsantrieb (18) für die Kokille (2)
in Gießrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kokille (2) auf einer dem Aufnahmegefäß zugeordneten, in Gießrichtung verlaufenden
Verschiebeführung (9) lagert, daß sich der Schwingungsantrieb (18) einerseits am Aufnahmegefäß
und anderseits an der Kokille (2) abstützt und daß im Übergangsbereich zwischen dem
Aufnahmegefäß und der Kokille (2) ein mit einem Mindestdruck entsprechend dem Hydraulikdruck
der Metallschmelze vorgespanntes Vlies (13) aus feuerfesten, von der Metallschmelze
unbenetzbaren Fasern (13) als Dichtung gegenüber der Metallschmelze vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebefest mit dem Stampfrahmen (7) verbundene Kokille (2) unter Einspannung
des Faservlieses (13) zwischen dem Stampfrahmen (7) und einer Kokillenanschlußfläche
(12) des Aufnahmegefäßes federnd gegen das Aufnahmegefäß spannbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kokille (2) gegenüber dem gefäßfesten Stampfrahmen (7) verschiebbar gelagert
ist und daß das durch die Stampfmasse (8) des Stampfrahmens (7) quer zum Gießspalt
(3) druckbeaufschlagte Faservlies (13) die in den Stampfrahmen (7) eingreifende, der
Kokille (2) zugehörige Auskleidung (4) des Gießspaltes (3) umschließt.
1. A device for horizontal continuous casting of profiles, particularly metal strips,
comprising a vessel, preferably a holding furnace, for receiving the metal melt, a
casting die (2) adjoining the receiving vessel via a ramming frame (7) and having
a shaping casting gap (3) with a refractory lining (4) not wettable by the metal melt,
and also comprising a drive (18) for vibrating the die (2) in the casting direction,
characterised in that the die (2) is mounted on a displacement guide (9) extending in the casting direction
and associated with the receiving vessel, the vibration drive (18) abuts the receiving
vessel on the one hand and the die (2) on the other hand, and a seal against the metal
melt and in the form of a nonwoven (13) made of refractory fibres (13) not wettable
by the melt and prestressed in a minimum pressure corresponding to the hydraulic pressure
of the metal melt is disposed in the transition region between the receiving vessel
and the die (2).
2. A device according to claim 1, characterised in that the die (2), which is non-displaceably connected to the ramming frame (7), can be
resiliently clamped against the receiving vessel between the ramming frame (7) and
a surface (12) of the receiving vessel adjoining the die, thus clamping the nonwoven
(13).
3. A device according to claim 1, characterised in that the die (2) is mounted so as to be movable relative to the ramming frame (7), which
is fixed to the vessel, and the nonwoven (13), which is pressurised transversely of
the casting gap (3) by the rammed material (8) in the frame (7), surrounds the lining
(4) of the fastening gap (3) associated with the die (2) and engaging in the ramming
frame (7).
1. Dispositif pour coulée continue horizontale de profilés, notamment de bandes métalliques,
avec un récipient de réception pour la masse fondue de métal, de préférence un four
de maintien en température, une coquille (2) pouvant être raccordée au récipient de
réception par l'intermédiaire d'un cadre de fouloir (7), dont l'intervalle de coulée
(3) définissant la forme présente un revêtement (4) réfractaire, ne pouvant être mouillé
par la masse de métal fondu, et avec un entrainement vibrant (18) pour la coquille
(2), la vibration se faisant dans la direction de la coulée, caractérisé en ce que la coquille (2) est montée sur un guidage de déplacement (9) associé au récipient
de réception, s'étendant dans la direction de 1a coulée, en ce que l'entraînement vibrant (18) prend appui, d'une part, sur le récipient de réception
et, d'autre part, sur la coquille (2), et en ce que, dais la zone de transition entre le récipient de réception de la coquille (2), est
prévu un matelas de fibres (13), précontraint avec une pression minimale correspondant
à la pression hydraulique de la masse de métal fondu, le matelas étant formé de fibres
(13) réfractaires, non mouillables par la masse fondue métallique, pour faire office
de joint d'étanchéité par rapport à la masse de métal fondu.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la coquille (2), qui est reliée de façon stationnaire au cadre de fouloir (7), est
susceptible d'être serrée, avec enserrement du matelas de fibres (13) entre le cadre
de fouloir (7) et une surface de raccordement d'objectif (12) du récipient de réception,
l'enserrement se faisant de façon élastique contre le récipient de réception.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la coquille (2) est montée de façon à pouvoir se déplacer par rapport au cadre de
fouloir (7) solidaire du récipient, et en ce que le matelas de fibres (13), sollicité transversalement par rapport à l'intervalle
de coulée (3) par la masse de foulage (8) du cadre de fouloir (7), entoure 1e revêtement
(4) de l'intervalle de coulée (3), revêtement associé à la coquille (2) et s'engageant
dans le cadre de fouloir (7).