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EP 1 056 945 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.12.2004 Patentblatt 2004/52 |
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Anmeldetag: 13.04.1999 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE1999/001104 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/012889 (09.03.2000 Gazette 2000/10) |
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VENTIL ZUM DOSIERTEN EINLEITEN VON VERFLÜCHTIGTEM BRENNSTOFF
VALVE FOR THE INTRODUCTION OF METERED DOSES OF VOLATILIZED FUEL
SOUPAPE D'ADMISSION D'UNE DOSE DE CARBURANT VOLATILISE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
29.08.1998 DE 19839476
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.12.2000 Patentblatt 2000/49 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- KRIMMER, Erwin
D-73655 Pluederhausen (DE)
- SCHULZ, Wolfgang
D-74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
- MIEHLE, Tilman
D-71394 Kernen (DE)
- ZIMMERMANN, Manfred
D-74906 Bad Rappenau (DE)
- ESPERILLA, Maria
D-74336 Meimsheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 516 545 DE-A- 19 631 631
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DE-A- 19 533 742 US-A- 5 203 617
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Ventil zum dosierten Einleiten von aus einem Brennstofftank
einer Brennkraftmaschine verflüchtigtem Brennstoff in die Brennkraftmaschine nach
der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Ein solches Ventil geht beispielsweise aus der DE 195 33 742 A1 sowie aus der nicht
vorveröffentlichten DE 197 21 562 A1 hervor.
[0003] Diese Ventile dienen der Regenerierung von Adsorptionsfiltern für Kraftstoffverdunstungs-Rückhaltesysteme
des Kraftstofftanks von Fahrzeugen. Da solche Adsorptionsfilter Aktivkohlepartikel
enthalten, kann es bei Spülvorgängen zu Verschmutzungen des Ventils aufgrund losgerissener
und angesaugter Aktivkohlepartikel kommen.
[0004] Bei bekannten Ventilen sind Schutzsiebe, Schutzfilter u.dgl. bauartbedingt zum Teil
nur mit sehr großem Aufwand einsetzbar. So ist bei der DE 19 516 545 A1 ein Schutzfilter
im Innern des Ventilgehäuses zwischen dem Elektromagneten und dem Zuströmstutzen derart
angeordnet, daß ein Ende des Magnetkerns den Schutzfilter durchdringt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Ventil der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden,
daß es bei einer hohen Variabilität bezüglich seiner Anschlüsse und Halter möglichst
schmutzunempfindlich ist und dabei hohe Maximalspülmengen zuläßt.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Ventil zum dosierten Einleiten von verflüchtigtem Brennstoff
der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1
gelöst.
[0007] Aufgrund der zweiteiligen Ausbildung des Ventilgehäuses wird zum einen die Modularität
des Ventils erhöht, zum anderen die Herstellbarkeit deutlich vereinfacht. Aufgrund
dieser zweiteiligen Ausbildung ist es möglich, typspezifische Unterschiede wie Halter,
Anschlüsse u.dgl. erst am Schluß der Ventilherstellung durch Befestigen des zweiten
Teils herzustellen. Von großem Vorteil ist es auch, daß der erste Teil zuströmseitig
durch ein Schutzsieb verschlossen ist. Hierdurch wird eine Verschmutzung des Ventils
verhindert, wobei das Schutzsieb die gesamte zuströmseitige Abschlußfläche des ersten
Gehäuseteils einnehmen kann.
[0008] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist dabei vorgesehen, daß die beiden Gehäuseteile
lösbar miteinander verbunden sind. Dieses Ausführungsbeispiel hat insbesondere den
großen Vorteil, daß beispielsweise bei einem Verstopfen des Schutzsiebs ein Öffnen
des Gehäuses und ein Auswechseln des Schutzsiebs auf einfache Weise möglich ist.
[0009] Die Verbindung kann dabei vorzugsweise durch eine Bajonettverbindung realisiert sein.
Es versteht sich, daß auch andere lösbare Verbindungen in Frage kommen.
[0010] Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß die beiden Gehäuseteile unlösbar
miteinander verbunden sind.
[0011] Sowohl zur Realisierung einer unlösbaren Verbindung als auch zur Realisierung einer
lösbaren Verbindung kann vorteilhafterweise eine Rastverbindung eingesetzt werden.
Bei einer unlösbaren Rastverbindung sind die Rastelemente so ausgestaltet, daß sie
bei einem Lösen zerstört werden. Eine lösbare Rastverbindung kann dagegen mit geeignetem
Werkzeug gelöst werden.
[0012] Was die Anordnung und Befestigung des Schutzsiebs betrifft, so sind hier ebenfalls
die unterschiedlichsten Ausführungsformen möglich. Eine Ausführungsform sieht vor,
daß das Schutzsieb mit dem ersten Gehäuseteil verschweißt ist.
[0013] Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß das Schutzsieb an dem ersten Gehäuseteil
lösbar befestigt ist. Diese Ausführungsform bietet insbesondere den Vorteil der leichten
Auswechselbarkeit des Schutzsiebs.
Zeichnung
[0014] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung
sowie der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels.
[0015] In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- schematisch einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Ventil,
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Linie I-I in Fig. 1 und
- Fig. 3
- eine Stirnansicht eines Ventilsitzkörpers.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0016] Das in Fig. 1 und Fig. 2 in Längsschnittdarstellungen gezeigte Ventil 1 dient zum
dosierten Einleiten von aus einem Brennstofftank einer Brennkraftmaschine (nicht dargestellt)
verflüchtigtem Brennstoff in die Brennkraftmaschine, z.B. in ein Ansaugrohr oder bei
einer Benzindirekteinspritzung direkt in einen Zylinder der Brennkraftmaschine und
ist Teil eines nicht näher dargestellten Brennstoffverdunstungs-Rückhaltesystems einer
gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschine. Der Aufbau und die Funktion
derartiger Brennstoffverdunstungs-Rückhaltesysteme ist beispielsweise der "Bosch Technische
Unterrichtung Motormanagement Motronic", 2. Ausgabe, August 1993, Seiten 48 und 49
entnehmbar. Der Aufbau und die Wirkungsweise eines auch als Regenerierventil oder
Tankentlüftungsventil bezeichneten Ventils 1 ist aus der DE 195 33 742 A1 und insbesondere
aus der DE 197 21 562.9, deren Offenbarung in die vorliegende Patentanmeldung einbezogen
werden soll, bekannt.
[0017] Das Ventil weist koaxial zu einer Ventillängsachse 2 ein zweiteiliges Ventilgehäuse
auf, in dessen erstem Gehäuseteil 8 ein Elektromagnet 12 angeordnet ist. Der Elektromagnet
12 weist ein topfförmiges Magnetgehäuse 14 auf, dessen Boden ein koaxialer hohlzylindrischer
Magnetkern 15 durchdringt, der von einer zylindrischen Erregerspule 16 umgeben ist,
die ihrerseits auf einem Spulenträger 17 angeordnet ist.
[0018] Das Magnetgehäuse 14 ist an seiner Oberseite durch einen bügelförmigen Ventilsitzkörper
31 geschlossen. Der Ventilsitzkörper 31 bildet das Rückschlußjoch des Elektromagneten
12. Der Ventilsitzkörper 31 überdeckt dabei das Magnetgehäuse und ist mittels wenigstens
zwei in Fig. 3 dargestellten Paßlöchern 47 am Magnetgehäuse befestigt. Ein aus magnetischem
Material bestehendes Ventilglied 36 bildet zugleich den Anker des Elektromagneten
12. Das Ventilglied 36 ist von einer Ventilschließfeder 43 in Ventilschließrichtung
in Richtung eines Abströmstutzens 10 beaufschlagt, die sich einerseits am Ventilglied
36 und andererseits an einem hülsenförmigen Ende des Magnetkerns 15 abstützt. Das
Ventilglied trägt an seiner dem Ventilsitzkörper 31 zugewandten Seite ein Dichtelement
aus elastischem Material, z.B. Elastomer. Das Dichtelement 42 kleidet auch die Durchgangsöffnung
38 aus und steht etwas über eine den beiden Ventilöffnungen 34 in dem Ventilsitzkörper
31 abgewandte Seite des Ventilglieds 36 hinaus.
[0019] Im stromlosen Zustand des Elektromagneten 12 drückt die Ventilschließfeder 43 das
Ventilglied 36 mit dem Dichtelement 42 auf den Ventilsitzkörper 31 und verschließt
so die Ventilöffnung 34. Im bestromten Zustand des Elektromagneten 12 wird das Ventilglied
36 mit seinem aus der Durchgangsöffnung 38 herausragenden Dichtelement gegen das Ende
des Magnetkerns 15 gedrückt, das einen Anschlag für die Hubbewegung des Ventilglieds
36 bildet. Der Anschlag kann beispielsweise durch Verstellen beispielsweise ein an
dem Magnetkern 15 angeordnetes Gewinde realisiert werden, das in ein entsprechendes
komplementär ausgebildetes, an dem Magnetgehäuse 14 vorgesehenes Gewinde eingreift.
[0020] Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 hervorgeht, ist an dem ersten Gehäuseteil 8 auf seiner
dem Zuströmstutzen 13 zugewandten Seite ein Schutzsieb 70 angeordnet, welches die
zuströmseitige Stirnfläche des ersten Gehäuseteils 8 überdeckt. Durch dieses Schutzsieb
wird verhindert, daß beispielsweise Kohlepartikeln aus dem Aktivkohlefilter in das
Innere des ersten Gehäuseteils 8 gelangen können und das Ventil beschädigen. Dabei
ist die großflächige Ausbildung des Schutzsiebs 70 besonders vorteilhaft, da praktisch
keine Einschränkung des Durchströmverhaltens des Ventils auftritt.
[0021] Das Schutzsieb 70 kann dabei beispielsweise an dem ersten Gehäuseteil 8 durch eine
Schweißverbindung oder eine andere bleibende Verbindung befestigt sein, es kann aber
auch lösbar an dem Gehäuse befestigt sein. Diese Ausführungsform ist insbesondere
im Hinblick auf ein Auswechseln des Schutzsiebs 70 oder eines Filters, der anstelle
des Schutzsiebs 70 angeordnet wird, von großem Vorteil.
[0022] Das zweite Gehäuseteil 9, an dem der Zuströmstutzen 13 ausgebildet ist, wird an dem
ersten Gehäuseteil 8 durch eine Rastverbindung 80 befestigt. Zwischen dem zweiten
Gehäuseteil 9 und dem ersten Gehäuseteil 8 ist dabei ein Dichtelement 82, beispielsweise
eine O-Ringdichtung angeordnet.
[0023] Neben der Clipverbindung 80 ist beispielsweise auch eine Bajonettverbindung denkbar,
die ein leichtes Öffnen des Gehäuses, z.B. zum Auswechseln des Schutzsiebs 70 ermöglicht.
[0024] Die zweiteilige Ausbildung des Gehäuses hat darüber hinaus auch insbesondere hinsichtlich
der Herstellbarkeit des.Ventils 1 große Vorteile. So kann der erste Gehäuseteil 8
zusammen mit dem elektromagnetisch betätigbaren Ventil zunächst fertiggestellt werden.
Erst dann wird angepaßt auf eine Einbausituation das zweite Gehäuseteil 9 mit dem
Zuströmstutzen 13 an dem ersten Gehäuseteil 8 befestigt. Hierdurch wird insbesondere
bei einer automatischen Fertigung die Zuführung der Einzelbauteile, der Transport
der Ventile u.dgl. erheblich vereinfacht. Typspezifische Unterschiede wie Halter,
Anschlüsse u.dgl. sind an dem zweiten Gehäuseteil 9 vorgesehen und müssen erst zum
Schluß der Ventilherstellung durch Befestigen des zweiten Gehäuseteils 9 an dem ersten
Gehäuseteil 8 hergestellt werden.
[0025] Der Abströmstutzen 10 weist einen konvergenten Teil 56 und einen divergenten Teil
57 auf und bildet so eine Laval-Düse, die sich von einem ersten Eintrittsquerschnitt
60 stromabwärts in der Nähe des ventilsitzkörpers 31 auf einen engsten Querschnitt
61 verjüngt, um sich dann von diesem engsten Querschnitt 61 auf einen Endquerschnitt
62 am stromabwärtigen Ende zu erweitern. Dabei ist vorgesehen, daß der Eintrittsquerschnitt
60 zumindest gleich oder größer ist als der Endquerschnitt 62. Der Eintrittsquerschnitt
ist vorzugsweise 1,1 bis 2 mal größer als der Endquerschnitt 62. Der engste Querschnitt
61 ist vorzugsweise 2 bis 4 mal kleiner ausgebildet als der Eintrittsquerschnitt 60.
Die zwischen dem Eintrittsquerschnitt 60 und dem Endquerschnitt 62 gemessene Länge
der Laval-Düse ist beispielsweise 3 bis 5 mal größer als ein Durchmesser am Eintrittsquerschnitt
60. Es ist vorgesehen, daß die Seite des Ventilsitzkörpers 31, die dem Eintrittsquerschnitt
60 gegenüberliegt, einen Abstand zu der Eintrittsseite des Abströmstutzens 10 in Richtung
der Ventillängsachse 2 aufweist, so daß zwischen der Eintrittsseite des Abströmstutzens
10 und einem Dichtring 51, der einen äußeren Ringraum zwischen dem Ventilsitzkörper
31 und dem Ringgehäuseteil, an dem der Abströmstutzen 10 angeordnet ist, abdichtet,
gebildet wird, der senkrecht zur Ventillängsachse 2 mindestens eine seitliche Erstreckung
hat, die so groß wie der Durchmesser des Eintrittsquerschnitts 60 ist und in den die
Ventilöffnungen 34 münden.
[0026] Die Ringspaltgeometrie 34 dieses Ventils wird dabei so gewählt, daß das Ventil auch
in einem Tankentlüftungssystem einer benzindirekteinspritzenden Brennkraftmaschine
verwendet werden kann. Bei einer solchen Brennkraftmaschine ist eine höhere Maximalmenge
bei gleichbleibender Genauigkeit der Kleinstmengen erforderlich. Dies wird durch Anpassung
der Ringspaltgeometrie des Ventilsitzkörpers 31 ermöglicht.
1. Ventil zum dosierten Einleiten von aus einem Brennstofftank einer Brennkraftmaschine
verflüchtigtem Brennstoff in die Brennkraftmaschine, mit einem Ventilgehäuse, das
einen Zuströmstutzen (13) zum Anschließen an einen Brennstofftank oder an einen diesem
nachgeschalteten Adsorptionsfilter für den verflüchtigten Brennstoff hat, und mit
einem Abströmstutzen (10) zum Anschließen an die Brennkraftmaschine, mit einem zwischen
Zuströmstutzen (13) und Abströmstutzen (10) im Inneren des Ventilgehäuses untergebrachten
Ventilglied (36), das von einem einen Magnetkern (15) aufweisenden Elektromagneten
(12) betätigbar ist und mit einem an einem Ventilsitzkörper (31) ausgebildeten Ventilsitz
zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse einen zuströmseitig durch ein Schutzsieb (70) verschlossenen ersten
Gehäuseteil (8) umfaßt, in/an dem der Elektromagnet (12), das Ventilglied (36), der
Ventilsitzkörper (31) und der Abströmstutzen (10) vorgesehen sind, und einen zweiten
Gehäuseteil (9), an dem der Zuströmstutzen (13) angeordnet ist und der an dem ersten
Gehäuseteil (8) befestigbar ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäuseteile (8, 9) lösbar miteinander verbunden ist.
3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung eine Bajonett-Verbindung ist.
4. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäuseteile unlösbar miteinander verbunden sind.
5. Ventil nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung eine Rastverbindung ist.
6. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzsieb (70) mit dem ersten Gehäuseteil (8) unlösbar verbunden, vorzugsweise
geschweißt ist.
7. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzsieb (70) an dem ersten Gehäuseteil (8) lösbar befestigt ist.
1. Valve for the metered introduction of volatilized fuel from a fuel tank of an internal
combustion engine into the internal combustion engine, having a valve housing which
has an inflow connection (13) for connecting it to a fuel tank or to an adsorption
filter, connected downstream of the latter, for the volatilized fuel, and having a
discharge connection (10) for connecting it to the internal combustion engine, and
having a valve element (36) which is accommodated in the interior of the valve housing
between the inflow connection (13) and discharge connection (10), can be actuated
by an electromagnet (12) having a magnetic core (15) and interacts with a valve seat
which is formed on a valve seat body (31), characterized in that the valve housing comprises a first housing part (8) which is closed on the inflow
side by a protective screen (70) and in/on which the electromagnet (12), the valve
element (36), the valve seat body (31) and the discharge connection (10) are provided,
and a second housing part (9) on which the inflow connection (13) is arranged and
which can be fastened to the first housing part (8).
2. Valve according to Claim 1, characterized in that the two housing parts (8, 9) are connected releasably to each other.
3. Valve according to Claim 2, characterized in that the connection is a bayonet connection.
4. Valve according to Claim 1, characterized in that the two housing parts are connected nonreleasably to each other.
5. Valve according to Claim 2 or 4, characterized in that the connection is a latching connection.
6. Valve according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the protective screen (70) is connected nonreleasably, preferably welded, to the
first housing part (8).
7. Valve according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the protective screen (70) is fastened releasably to the first housing part (8).
1. Soupape pour l'introduction dosée d'un carburant volatile dans un moteur à combustion
interne en provenance d'un réservoir de carburant de ce moteur à combustion interne,
comprenant un boîtier de soupape qui présente une tubulure d'arrivée (13) destinée
à être raccordée à un réservoir de carburant ou à un filtre à adsorption en aval de
ce réservoir pour le carburant volatile, et une tubulure de départ (10) destinée à
être raccordée au moteur à combustion interne, avec un organe de soupape (36) logé
à l'intérieur du boîtier de soupape entre la tubulure d'arrivée (13) et la tubulure
de départ (10), et qui peut être actionné par un électro-aimant (12) présentant un
noyau magnétique (15), et qui coopère avec un siège de soupape formé sur un corps
de siège de soupape (31),
caractérisée en ce que
le boîtier de soupape comprend une première partie de boîtier (8) côté arrivée, fermée
par un tamis de protection (70), dans laquelle ou sur laquelle sont prévus l'électro-aimant
(12), l'organe de soupape (36), le corps de siège de soupape (31) et la tubulure de
départ (10), et une deuxième partie de boîtier (9) sur laquelle est disposée la tubulure
d'arrivée (13) et qui peut être fixée à la première partie de boîtier (8).
2. Soupape selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les deux parties de boîtier (8, 9) sont reliées l'une à l'autre de façon démontable.
3. Soupape selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
la liaison est une liaison à baïonnette.
4. Soupape selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les deux parties de boîtier sont reliées l'une à l'autre de façon non démontable.
5. Soupape selon la revendication 2 ou 4,
caractérisée en ce que
la liaison est une liaison à encliquetage.
6. Soupape selon une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le tamis de protection (70) est relié à la première partie de boîtier (8) de façon
non démontable et est de préférence soudé.
7. Soupape selon une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le tamis de protection (70) est fixé à la première partie de boîtier (8) de façon
démontable.

