[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Spielsystem, insbesondere betrifft sie ein
Spielsystem, in welchem eine Pluralität von Teilnehmern mindestens einer Spielzentrale
über ein Kommunikationsnetzwerk Teilnehmer-Spieldaten zur Teilnahme an mindestens
einem Spiel übermitteln, die Spielzentrale gemäss vordefinierten Spielregeln Spiele
ausführt und Zentralen-Spieldaten an die genannten Teilnehmer übermittelt.
[0002] In den bekanntesten Spielsystemen übermitteln Teilnehmer ihre Teilnehmer-Spieldaten
an eine Spielzentrale in dem sie Lottoscheine oder andere Wettscheine ausfüllen und
diese gegen Bezahlung von entsprechenden dezentralen Annahmestellen entgegennehmen
und über ein Kommunikationsnetzwerk an eine Spielzentrale übermitteln lassen. In solchen
Spielzentralen werden die Lottozahlen, oder die Resultate anderer Wetten bestimmt
und mittels verschiedenen Medien, zum Beispiel durch Fernsehen oder Zeitungen, veröffentlicht.
Durch Vorweisen eines Lottoscheins mit Gewinnzahlen, beziehungsweise eines Wettscheines
mit richtigen Resultaten, kann sich ein Teilnehmer eine Gewinnsumme, je nach Höhe
des Betrages von einer Annahmestelle oder einer Spielzentrale, auszahlen lassen.
[0003] Aus dem Internet sind auch andere Spielsysteme bekannt, in welchen ein Teilnehmer
mittels eines Programms auf einem Personal Computer Teilnehmer-Spieldaten über das
Internet an eine Spielzentrale übermittelt, welche bekannte Casinospiele wie Black
Jack oder Poker ausführen kann und entsprechende Zentrale-Spieldaten über das Internet
an das Programm auf dem PC übermittelt, welches diese dem Teilnehmer auf dem Bildschirm
anzeigt. Um mit Geldbeträgen zu spielen muss der Teilnehmer bei der Spielzentrale
ein Spielkonto eingerichtet haben, über welches Spieleinsätze und Gewinnsummen verrechnet
werden.
[0004] In der Patentanmeldung WO 97/28636 werden ein Verfahren und entsprechende Mittel
beschrieben, die es einem Spieler mit einem Tastentelefon, beispielsweise ein Mobilfunktelefon,
ermöglichen, über ein Telekommunikationsnetz an einem Wettspiel teilzunehmen. Nach
der Eingabe einer PIN-Nummer (Personal Identification Number) und einer Bankkontonummer
kann der Teilnehmer gemäss WO 97/28636 durch Tasteneingabe ein gewünschtes Spiel wählen
und dem Spiel entsprechende Wettnummern eingeben, wobei eine Bestätigung betätigter
Tasten akustisch über das Telefon und/oder optisch auf einer angewählten Teletext-Seite
erfolgt. Im Verfahren gemäss WO 97/28636 können Spielgebühren und Spielgewinne beispielsweise
über das angegebene Bankkonto verbucht werden.
[0005] In der Patentanmeldung DE 195 02 613 A1 wird ein Spielsystem beschrieben, in welchem
mehrere Spielgeräte, insbesondere auch Mobilfunktelefone, über eine Datenfernübertragung
mit einem Zentralrechner verbindbar sind. Gemäss der Patentanmeldung DE 195 02 613
A1 ist dem Zentralrechner ein Zufallsgenerator zugeordnet, der Gewinnsymbol-Kombinationen
ermittelt, die in den Spielgeräten angezeigt werden. Zur Teilnahme an einem Spiel
umfassen die Spielgeräte gemäss DE 195 02 613 A1 eine Einkoppelungsvorrichtung mit
einer speziellen Registrierungsnummer, beispielsweise ein Kartenlesegerät zur Aufnahme
einer persönlichen Identifikationskarte mit einer darauf gespeicherten PIN-Nummer,
wobei die Registriernummer auch gleich die Gewinnzahl bilden kann, beispielsweise
können die Endzahlen der auf der Identifikationskarte gespeicherten PIN-Nummer zur
Ermittlung eines möglichen Gewinns verwendet werden. Gemäss der Patentanmeldung DE
195 02 613 können über das Kartenlesegerät auch on-line Spielgebühren und Spielgewinne
verbucht werden, wenn eine Wertkarte in das Kartenlesegerät eingefügt wird.
[0006] Es ist die Aufgabe dieser Erfindung, ein neues Spielsystem vorzuschlagen, in welchem
insbesondere interessierte Teilnehmer unabhängig von speziellen Annahmestellen und
nicht an Orte gebunden sind, welche über Personal-Computer verfügen, die ans Internet
angeschlossenen sind.
[0007] Gemäss der vorliegenden Erfindung werden diese Ziele durch die Elemente der unabhängigen
Ansprüche erreicht. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen gehen ausserdem aus den
abhängigen Ansprüchen und der Beschreibung hervor.
[0008] Insbesondere werden diese Ziele durch die Erfindung dadurch erreicht, dass die zwischen
den Teilnehmern und der Spielzentrale ausgetauschten Spieldaten in speziellen Kurzmeldungen
von einer Pluralität von Mobilfunkgeräten über ein Mobilfunknetz an die Spielzentrale,
beziehungsweise von der Spielzentrale über das Mobilfunknetz an die Mobilfunkgeräte
der Teilnehmer, übermittelt werden.
[0009] Erfindungsgemäss umfasst die Spielzentrale einen Server und Mittel zum Empfang von
den in speziellen Kurzmeldungen von einer Pluralität von Mobilfunkgeräten über ein
Mobilfunknetz übermittelten Teilnehmer-Spieldaten von registrierten Teilnehmern, Mittel
zur Ermittlung von Zentralen-Spieldaten gemäss vordefinierten Spielregeln, und Mittel
zur Übermittlung der ermittelten Zentralen-Spieldaten in speziellen Kurzmeldungen
über das Mobilfunknetz an die Mobilfunkgeräte der Teilnehmer.
[0010] Erfindungsgemäss verfügen die Mobilfunkgeräte der Teilnehmer über eine SIM-Karte,
welche über erfindungsgemässe Mittel verfügt, um dem Teilnehmer auf einer Anzeige
des Mobilfunkgerätes Spielinstruktionen und Spielresultate anzuzeigen, über Eingabemittel
des Mobilfunkgerätes eingegebene Teilnehmer-Spieldaten entgegenzunehmen und mittels
speziellen Kurzmeldungen an die Spielzentrale zu übermitteln.
[0011] Die SIM-Karte verfügt zudem vorzugsweise über Mittel, um einen vorausbezahlten Betrag
abzuspeichern, welcher zur Bezahlung von Spieleinsätzen verwendet werden kann, und
auch um Gewinne zu verbuchen. Eine solche SIM-Karte hat den Vorteil, dass ein Teilnehmer
damit auf effiziente Weise mit persönlichen und kundenspezifischen Mitteln zur Teilnahme
an Spielen ausgestattet werden kann. Durch die SIM-Karte kann zudem der Teilnehmer,
beispielsweise mittels eines auf der SIM-Karte gespeicherten einmaligen Teilnehmer-Kennzeichens,
einem IMSI (International Mobile Subscriber Identifier), von der Spielzentrale identifiziert
werden.
[0012] Gemäss der vorliegenden Erfindung umfasst die Spielzentrale auch Mittel um die von
Teilnehmern in Teilnehmer-Spieldaten übermittelten Spieleinsätze in Spielkonti der
Teilnehmer, welche vorzugsweise in einer von ihr zugreifbaren Datenbank gespeichert
sind, abzubuchen, und Mittel, um Gewinnquoten von ausgeführten Spielen zu ermitteln,
Gewinnsummen aufzuteilen und auf den entsprechenden Spielkonti zu verbuchen.
[0013] Vorzugsweise werden die Teilnehmer von der Spielzentrale identifiziert und authentifiziert
Damit kann sichergestellt werden, dass Einsätze, beziehungsweise Gewinnsummen, dem
richtigen Teilnehmer belastet, beziehungsweise gutgeschrieben, werden.
[0014] Um die Authentizität der Spieldaten und vor allem auch die Authentizität des betreffenden
Teilnehmers zu gewährleisten, werden in der vorliegenden Erfindung die über das Mobilfunknetz
zwischen den Mobilfunkgeräten und der Spielzentrale ausgetauschten Spieldaten vorzugsweise
unter Zuhilfenahme von Sicherheitsdiensten, wie beispielsweise TTP (Trusted Third
Party) oder einem entsprechenden Verschlüsselungsverfahren, übermittelt
[0015] Nachfolgend wird eine Ausführung der vorliegenden Erfindung anhand eines Beispieles
beschrieben. Das Beispiel der Ausführung wird durch folgende beigelegte Figur illustriert:
[0016] Fig. 1 zeigt ein Übersichtsdiagramm mit einem Mobilfunknetz und damit verbundenen
Mobiltunkgeräten und einer Spielzentrale mit Zugriff auf eine Datenbank.
[0017] Ein Teilnehmer, der an Spielen 31, 32, 33 teilnehmen möchte, kann beim Betreiber
einer Spielzentrale 3 ein Spielkonto eröffnen, auf das er einen beliebigen Betrag
in einer bestimmten Währung einzahlen kann. In einer Variante kann die Währung auch
beliebig sein und wird von der Spielzentrale 3 mittels einer in einer Datenbank 4
gespeicherten Tabelle mit Währungskursen auf eine Einheitswährung, zum Beispiel SDR,
umgerechnet. Die Eröffnung des Kontos erfolgt entweder direkt bei einer Verkaufsstelle
des Betreibers oder in einer Variante mittels speziellen Administrationsdiensten,
direkt vom Mobilfunkgerät 2, beispielsweise einem Mobilfunktelefon, unter Zuhilfenahme
von Sicherheitsdiensten wie zum Beispiel TTP (Trusted Third Party), PTP (Point-To-Point)
Verfahren oder einem anderen Verschlüsselungsverfahren. Die Bezahlung des Geldbetrages
auf das Spielkonto kann mittels Barzahlung bei einer Verkaufsstelle des Betreibers
erfolgen, es kann eine Geldüberweisung von einem anderen Konto oder eine Zahlungsanweisung
vorgenommen werden, oder es können erstandene Wertkarten benutzt werden, welche mittels
Validierungsdiensten bei der Spielzentrale 3 auf das Spielkonto übertragen werden
können.
[0018] In einer Variante kann sich ein Teilnehmer vom Betreiber der Spielzentrale 3 einen
vorausbezahlten Betrag auf seine SIM-Karte 21 abspeichern lassen. Wenn sich der Teilnehmer
mittels speziellen Diensten bei der Spielzentrale 3 für Spiele 31, 32, 33 registriert,
kann dabei ein auf der SIM-Karte 21 gespeicherter vorausbezahlter Betrag zur Spielzentrale
3 transferiert werden, indem er mittels speziellen Kurzmeldungen über das Mobilfunknetz
1, beispielsweise ein GSM-Netz, an diese übertragen, dort validiert, auf dem Spielkonto
des Teilnehmers abgespeichert, und auf der SIM-Karte subtrahiert wird. In einer anderen
Variante wird ein auf der SIM-Karte 21 gespeicherter vorausbezahlter Betrag erst zur
Spielzentrale 3 übertragen und dort validiert, wenn an einem Spiel 31, 32, 33 teilgenommen
wird oder wenn der Teilnehmer mit einem weiteren speziellen Dienst willentlich einen
bestimmten Teil des auf der SIM-Karte 21 gespeicherten vorausbezahlten Betrages auf
sein Spielkonto überweisen will. Der Teilnehmer kann von der Spielzentrale 3 beispielsweise
mittels eines auf der SIM-Karte gespeicherten einmaligen Teilnehmer Kennzeichens,
einem IMSI (International Mobile Subscriber Identifier), identifiziert werden.
[0019] Spezielle Dienste werden in diesem Ausführungsbeispiel vorzugsweise gemäss dem SICAP,
(Solutions for innovative communications applications) Verfahren, welches unter anderem
in EP 0689 368 B1 beschriebenen worden ist, oder gemäss einem ähnlichen Verfahren
ausgeführt.
[0020] Wenn ein Teilnehmer an einem Spiel 31, 32, 33 teilnehmen möchte, kann er auf seinem
Mobilfunkgerät 2 einen Befehl zur Spielregistrierung eingeben, beispielsweise mittels
einer vordefinierten Taste des Mobilfunkgeräts 2, einer vordefinierten Nummer, welche
mittels der Tastatur des Mobilfunkgeräts 2 eingegeben wird, oder durch Auswählen des
entsprechenden Befehles aus einer auf der Anzeige 22 angezeigten Liste oder einem
Menu. Der Befehl wird von einem Programm auf der SIM-Karte 21 seines Mobilfunkgeräts
2 entgegengenommen, welches eine spezielle Kurzmeldung mit der Spielregistrierung
aufsetzt und diese über das Mobilfunknetz 1 an die Spielzentrale 3 übermittelt.
[0021] In der Spielzentrale 3 wird die spezielle Kurzmeldung empfangen, ihr die Spielregistrierung
entnommen und der Teilnehmer in einer Tabelle der Datenbank 4, in welcher alle registrierten
Spieler geführt werden, eingetragen. Nach erfolgter Registrierung wird dem Teilnehmer
mittels speziellen Diensten der Saldo seines Spielkontos übermittelt und auf der Anzeige
22 seines Mobilfunkgeräts 2 angezeigt und auf seiner SIM-Karte 21 abgespeichert. In
einer Variante, in welcher ein auf der SIM-Karte 21 abgespeicherter vorausbezahlter
Betrag bei der Registrierung nicht an die Spielzentrale 3 übermittelt wird, kann dem
Teilnehmer dieser Betrag als zum Spielen verfügbare Summe angezeigt werden.
[0022] In einer Variante gibt der Teilnehmer bereits bei der Registrierung an bei welchem
Spiel 31, 32, 33, beispielsweise ein Zahlenlotto oder eine Wette für ein Pferderennen,
er teilnehmen möchte und das betreffende Spiel wird von der Spielzentrale 3 zusammen
mit dem Teilnehmer ebenfalls in die Tabelle der registrierten Spieler eingetragen.
In einer anderen Variante schränkt sich der Teilnehmer nicht ein und registriert sich
dadurch für alle verfügbaren Spiele 31, 32, 33 als potentieller Spieler. In Abhängigkeit
des Spielangebotes kann es allerdings auch sein, dass sich ein Teilnehmer für ein
ganz konkretes Spiel 31, 32, 33 aus vielen möglichen Spielen 31, 32, 33 registrieren
muss, beispielsweise für den Deutschen Fussball unter den Sportwetten.
[0023] Beim Beginn eines Spieles 31, 32, 33, welcher je nach Art dieses Spieles 31, 32,
33 und nach Ausführungsvariante beispielsweise sofort nach der Registrierung eines
Teilnehmers für dieses Spiel 31, 32, 33, nach der Registrierung einer vordefinierten
Anzahl von Teilnehmern für das betreffende Spiel 31, 32, 33 oder zu einem vorbestimmten
Zeitpunkt erfolgen kann, sendet die Spielzentrale 3 mittels einer speziellen Kurzmeldung
Zentralen-Spieldaten über das Mobilfunknetz 1 an alle für das betreffende Spiel 31,
32, 33 registrierten Spieler mit der Aufforderung die von diesem Spiel 31, 32, 33
verlangten Teilnehmer-Spieldaten einzugeben und zu übermitteln. Bei einem Wettspiel,
zum Beispiel, wird ein Tip, beispielsweise eine oder mehrere Lottozahlen, der Gewinner
eines Pferderennens oder der Sieger einer Skirennens, und ein Spieleinsatz, welcher
beispielsweise frei gewählt oder auf vorgegebene Beträge beschränkt sein kann, verlangt.
Bei einem Kartenglücksspiel, wie zum Beispiel Black Jack, wird dem Spieler, in diesem
Beispiel, eine Spielkarte zugeteilt und ihm diese symbolisch dargestellt und von ihm
ein Spieleinsatz zusammen mit einer Spielinstruktion, beispielsweise eine weitere
Karte zu geben oder genügend Karten zu haben, verlangt. Dies wird so ausgeführt, dass
die Zentralen-Spieldaten mittels eines auf der SIM-Karte 21 gespeicherten Programms
zur Ausführung des bereits oben erwähnten Verfahrens zur Ausführung von speziellen
Diensten behandelt werden, wobei die in den Zentralen-Spieldaten enthaltenen Informationen
und Instruktionen dem Spieler mittels der Anzeige 22 des Mobilfunkgeräts 2 angezeigt
werden. Gemäss den Instruktionen der Spielzentrale 3 kann der Spieler seine Teilnehmer-Spieldaten
mittels einer Tastatur des Mobilfunkgeräts 2 eingeben oder in einer anderen Variante
spezielle Tasten benutzen um Werte und Anweisungen aus auf der Anzeige 22 dargestellten
Menus und/oder Listen zu wählen. Das oben erwähnte Programm auf der SIM-Karte 21 nimmt
die eingegebenen Informationen entgegen und übermittelt sie als Teilnehmer-Spieldaten
in speziellen Kurzmeldungen als Antwort auf die Spielaufforderung über das Mobilfunknetz
1 an die Spielzentrale 3.
[0024] Vorteilhafterweise wird der vom Teilnehmer eingegebene Spieleinsatz jeweils vom Programm
auf der SIM-Karte 21 mit dem auf der SIM-Karte 21 abgespeicherten Saldo des Spielkontos,
oder in einer Variante mit dem auf der SIM-Karte 21 abgespeicherten vorausbezahlten
Betrag, verglichen um sicherzustellen, dass er gedeckt ist. Falls der Spieleinsatz
nicht gedeckt ist wird dies dem Teilnehmer angezeigt, worauf dieser einen kleineren
Betrag eingeben oder das Spiel 31, 32, 33 abbrechen kann. Dies hat den Vorteil, dass
ungedeckte Wetten nicht über das Mobilfunknetz 1 übertragen werden müssen und dass
die Spielzentrale 3 davon entlastet wird. Falls der Spieleinsatz gedeckt ist wird
er durch das Programm auf der SIM-Karte 21 vom auf der SIM-Karte 21 abgespeicherten
Saldo des Spielkontos, oder in einer Variante vom auf der SIM-Karte 21 abgespeicherten
vorausbezahlten Betrag abgezogen, wenn die Wette erfolgreich und je nach Spiel 31,
32, 33 innerhalb der regulären Spielzeit übermittelt wird. Vorzugsweise wird dafür
der Empfang und die Annahme der Wette dem Teilnehmer von der Spielzentrale 3 mittels
speziellen Kurzmeldungen bestätigt und beispielsweise der Betrag des Einsatzes, der
Spieltip, und gegebenenfalls der neue Saldo des Spielkontos des Teilnehmers übermittelt.
[0025] Vorzugsweise umfasst die Spielzentrale 3 einen Server mit einer Dienstzentrale 30
für die Behandlung von speziellen Kurzmeldungen, welche so ausgestattet ist, dass
sie spezielle Dienste, welche mittels speziellen Kurzmeldungen, beispielsweise in
SMS Short Messages oder in USSD (Unstructured Supplementary Service Data) Daten von
den Teilnehmern im Mobilfunknetz 1, beispielsweise ein Mobilfunknetz 1 gemäss dem
GSM-Standard, in Auftrag gegeben werden, gemäss dem oben erwähnten Verfahren ausführen
kann. Zum Beispiel sind die in der Spielzentrale 3 enthaltenen Spiele 31, 32, 33 spezielle
Dienste die von der Dienstzentrale 30 ausgeführt werden können.
[0026] Die in den speziellen Kurzmeldungen als Antwort auf die Spielaufforderung übermittelten
Teilnehmer-Spieldaten werden, wie oben erwähnt, in der Spielzentrale 3 entgegengenommen
und dem betreffenden Spiel 31, 32, 33 entsprechend weiterbehandelt. Beispielsweise
wird bei einem Wettspiel der vom Teilnehmer gesetzte Spieleinsatz zusammen mit dem
abgegebenen Tip in einer in der Datenbank 4 gespeicherten Tabelle für den betreffenden
Teilnehmer und das betreffende Wettspiel abgespeichert und der gesetzte Spieleinsatz
auf dem Spielkonto des Teilnehmers belastet. Je nach Art des Spiels 31, 32, 33 können
die Spieleinsätze zudem auch zur Bestimmung einer Gesamtgewinnsumme akkumuliert werden.
Wie schon oben erwähnt wird beispielsweise die Annahme einer Wette dem Teilnehmer
vorzugsweise von der Spielzentrale 3 bestätigt.
[0027] Je nach den Spielregeln des Spiels 31, 32, 33 werden Teilnehmer-Spieldaten nur während
einer im voraus bestimmten regulären Spielzeit entgegengenommen, so dass beispielsweise
nach Ablauf der Spielzeit eingegangene Wetten von der Spielzentrale 3 nicht akzeptiert
und dem Teilnehmer eine diesbezügliche Meldung geschickt wird. Danach werden von der
Spielzentrale 3 gemäss den Spielregeln des Spieles 31, 32, 33 und unter Verwendung
der eingegangenen Teilnehmer-Spieldaten Spielresultate bestimmt. Beispielsweise werden
bei einer Wette die eingegangenen Tips mit den Wettergebnissen, das heisst dem Ausgang
des Wettobjekts, zum Beispiel den gezogenen Lottogewinnzahlen, welche in einer Variante
ebenfalls von der Spielzentrale 3 bestimmt werden könnten, dem Sieger eines Pferderennens,
oder dem Gewinner eines Fussballspiels, verglichen und auf Grund der eingegangenen
Einsätze Gewinnquoten und Gewinnsummen bestimmt. Die Gewinner werden bestimmt und
ihnen ihre zustehenden Gewinne auf ihre Spielkonti addiert oder in einer Variante
dem auf ihrer SIM-Karte 21 vorausbezahlten Betrag hinzuaddiert. Den gewinnenden Teilnehmern
werden die Gewinne und der neue Stand ihres Spielkontos in speziellen Kurzmeldungen
übermittelt und auf der Anzeige 22 ihres Mobilfunkgerätes 2 angezeigt, und der neue
Stand ihres Spielkontos auf ihrer SIM-Karte 21 abgespeichert. Vorzugsweise werden
der Spielausgang und die Gewinnquoten allen teilnehmenden Spielern in speziellen Kurzmeldungen
übermittelt und angezeigt.
[0028] Es sollte erwähnt werden, dass die Spieldaten, insbesondere wenn sie Geldbeträge
beinhalten, unter Zuhilfenahme von Sicherheitsdiensten wie beispielsweise TTP (Trusted
Third Party) oder einem entsprechenden Verschlüsselungsverfahren übermittelt werden
um die Vertraulichkeit, die Authentizität, die Nichtabstreitbarkeit des Ursprungs
und die Integrität der Spieldaten und vor allem auch die Authentizität des betreffenden
Teilnehmers zu gewährleisten.
[0029] Insbesondere für Spiele 31, 32, 33, die einen komplexeren Verlauf als Wettspiele
aufweisen, werden von der Spielzentrale 3 für die Teilnehmer an einem solchen Spiel
31, 32, 33 in Tabellen der Datenbank 4 die ausgeführten Spielschritte abgespeichert,
so dass zu jedem Zeitpunkt während eines Spiels 31, 32, 33 für jeden Teilnehmer an
einem betreffenden Spiel 31, 32, 33 der aktuelle Spielstatus bestimmt werden kann.
Beispielsweise würden in einem Black Jack Spiel die von einem Spieler bereits eingesehenen
Karten, die jeweils gesetzten Beträge, sowie seine letzte Instruktion abgespeichert
werden, so dass durch das betreffende Spiel 31, 32, 33 in der Spielzentrale 3 bestimmt
werden kann ob der betreffende Spieler eventuell noch weitere Karten entgegennehmen
will, ob er bereits genügend Karten hat und der Gegenspieler zum Zuge kommt, ob eine
neue Spielserie beginnt, oder ob neue Karten gemischt werden müssen. Dies ermöglicht
unter anderem auch, dass ein Teilnehmer durchaus an mehreren Spielen 31, 32, 33 gleichzeitig
teilnehmen kann. Es ist natürlich klar, dass zu diesem Zweck das jeweilige Spiel 31,
32, 33, für welches beispielsweise dem Teilnehmer Instruktionen angezeigt werden,
klar identifiziert und dem Teilnehmer angezeigt wird um Verwechslungen zu vermeiden.
[0030] Offensichtlich muss für die Ausführung aller Spiele 31, 32, 33 vorgesehen werden
wie vorzugehen ist, wenn ein teilnehmender Spieler erwartete Teilnehmer-Spieldaten
nicht innerhalb des vorbestimmten Zeitraumes übermittelt oder durch Abschalten seines
Mobilfunkgeräts 2 oder durch Abbrechen des Spieles 31, 32, 33 aus dem Spiel 31, 32,
33 ausscheidet. Beispielsweise können in solchen Fällen seine Einsätze für noch nicht
beendete Spiele 31, 32, 33, für welche er die Übermittlung von erwarteten Teilnehmer-Spieldaten
noch nicht abgeschlossen hat, einfach in der zu verteilenden Gewinnsumme verbleiben
und diesbezügliche in Tabellen der Datenbank 4 gespeicherte Informationen, die den
Teilnehmer betreffen, gelöscht werden. Für Spiele 31, 32, 33 aus denen er ausscheidet
bevor die Spielresultate bestimmt wurden, für die er aber alle erwarteten Teilnehmer-Spieldaten
übermittelt hat, können allerdings eventuelle Gewinne auf seinem Spielkonto verbucht
werden und die diesbezüglichen in Tabellen der Datenbank 4 gespeicherten Informationen,
die den Teilnehmer betreffen, können bis zum Ende der betreffenden Spiele 31, 32,
33 beibehalten und danach gelöscht werden. Dies hat den Vorteil, dass beispielsweise
auch Wettspiele ausgeführt werden können bei denen die Abgabe von Wetten während längerer
Zeit, das heisst während Stunden oder sogar Tagen, zugelassen ist. Beim Spielabbruch,
beim Abschalten des Mobilfunkgeräts 2 sowie nach einer vorbestimmten Zeitdauer ohne
Übermittlung von Teilnehmer-Spieldaten wird der Teilnehmer in der in der Datenbank
4 gespeicherten Tabelle der registrierten Spieler gelöscht.
[0031] Neben Aufforderungen zur Übermittlung von Teilnehmer-Spieldaten oder Infomationen
betreffend der Spielresultate und der Gewinne, kann die Spielzentrale 3 natürlich
auch Hilfsinformationen, Spielregeln, Teilnahmebedingungen, Spielresultate von vergangenen
Spielen 31, 32, 33 und dergleichen mittels speziellen Kurzmeldungen über das Mobilfunknetz
1 an die Teilnehmer übermitteln. Für diesen Zweck kann der Teilnehmer beispielsweise
spezifische Informationen anfordern indem er sie aus einem von der Spielzentrale 3
übermittelten oder auf der SIM-Karte 21 abgespeicherten Liste auswählt, die auf der
Anzeige 22 angezeigt wird. In einer Variante kann der Teilnehmer mittels einer vordefinierten
Taste auch kontextspezifische Hilfsinformationen anfordern, welche beispielsweise
in Abhängigkeit des laufenden Spieles 31, 32, 33 oder der Spielsituation von der Spielzentrale
3 bestimmt und an den Teilnehmer übermittelt werden kann.
[0032] Für die Vermarktung dieses Spielsystems, insbesondere für komplexere Spiele 31, 32,
33, kann es durchaus sinnvoll sein, SIM-Karten zu produzieren, die speziell für diesen
Zweck konzipiert sind und die vorausbezahlte Geldbeträge abgespeichert haben, welche
wieder nachgeladen werden können. In einer Variante können Spielprogramme mittels
speziellen Kurzmeldungen auf die SIM-Karte 21 geladen werden, beispielsweise von der
Spielzentrale 3 über das Mobilfunknetz 1.
[0033] An dieser Stelle sollte auch erwähnt werden, dass die Mobilfunkgeräte 2 neben Mobilfunktelefonen
auch andere Geräte umfassen, beispielsweise Laptop- oder Palmtop-Computers, welche
über eine Identifizierungs-Chipkarte, das heisst eine SIM-Karte 21, verfügen und welche
über das Mobilfunknetz 1, beispielsweise ein GSM-Netz, spezielle Kurzmeldungen empfangen
und übermitteln können und entsprechende spezielle Dienste, beispielsweise nach dem
oben erwähnten SICAP Verfahren, ausführen können.
1. Spielsystem, in welchem eine Pluralität von Teilnehmern mindestens einer Spielzentrale
(3) über ein Kommunikationsnetzwerk Teilnehmer-Spieldaten zur Teilnahme an mindestens
einem Spiel (31, 32, 33) übermitteln, die Spielzentrale (3) gemäss vordefinierten
Spielregeln Spiele (31, 32, 33) ausführt und Zentralen-Spieldaten an die genannten
Teilnehmer übermittelt, wobei die zwischen den Teilnehmern und der Spielzentrale (3)
ausgetauschten Spieldaten in speziellen Kurzmeldungen von einer Pluralität von Mobilfunkgeräten
(2) über ein Mobilfunknetz (1) an die Spielzentrale (3), beziehungsweise von der genannten
Spielzentrale (3) über das genannte Mobilfunknetz (1) an die genannten Mobilfunkgeräte
(2) der genannten Teilnehmer, übermittelt werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mobilfunkgeräte (2) eine SIM-Karte (21) umfassen, welche über Speicher, programmierte
Mittel und Prozessor verfügt, wobei die programmierten Mittel ein Programm zur Ausführung
folgender Funktionen enthalten:
Anzeige von Spielinstruktionen und Spielresultaten auf einer Anzeige (22) des Mobilfunkgerätes
(2),
Entgegennahme von über Eingabemittel des Mobilfunkgerätes (2) eingegebenen Teilnehmer-Spieldaten,
und
Übermittlung der eingegebenen Teilnehmer-Spieldaten mittels der genannten speziellen
Kurzmeldungen an die Spielzentrale (3).
2. Spielsystem gemäss vorhergehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielzentrale (3) Mittel zum Empfang von von Teilnehmern übermittelten Wetten
umfasst, dass sie Mittel zum Vergleichen der entgegengenommenen Wetten mit Wettergebnissen
umfasst, dass sie Mittel zum Bestimmen von Gewinnern und Gewinnsummen umfasst, und
dass sie Mittel zum Übermitteln von genannten Spielresultaten an die Teilnehmer umfasst.
3. Spielsystem gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielzentrale (3) mindestens einen Server umfasst und Zugriff auf mindestens
eine Datenbank (4) hat, in welcher Spielkonti von Teilnehmern gespeichert sind, auf
welchen Spieleinsätze und Gewinnsummen verbucht werden.
4. Spielsystem gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine genannte SIM-Karte (21) einen Betrag abgespeichert hat, welcher zur Bezahlung
von Spieleinsätzen verwendet werden kann.
5. Spielsystem gemäss vorhergehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Spielzentrale (3) Gewinne auf einer genannten SIM-Karte (21) verbuchen
kann.
6. Spielsystem gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielzentrale (3) einen genannten Teilnehmer mittels eines auf der genannten
SIM-Karte (21) gespeicherten Teilnehmerkennzeichens identifizieren kann.
7. Spielsystem gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielzentrale (3) Zugriff auf mindestens eine Datenbank (4) hat, in welcher die
Spielzentrale (3) für mindestens gewisse Spiele die für daran teilnehmende genannte
Teilnehmer ausgeführten Spielschritte für diese genannten Teilnehmer abspeichert.
8. Spielsystem gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten speziellen Kurzmeldungen als SMS Short Messages oder Unstructured Supplementary
Service Data (USSD) übermittelt werden.
9. Verfahren zur Durchführung von Spielen (31, 32, 33) in einer Spielzentrale (3), in
welchem Verfahren Teilnehmer-Spieldaten, die in speziellen Kurzmeldungen von einer
Pluralität von Mobilfunkgeräten (2) über ein Mobilfunknetz (1) übermittelt werden,
von Teilnehmern empfangen werden, in welchem Verfahren Zentralen-Spieldaten gemäss
vordefinierten Spielregeln ermittelt werden, und in welchem Verfahren ermittelte Zentralen-Spieldaten
in speziellen Kurzmeldungen über das genannte Mobilfunknetz (1) an die Mobilfunkgeräte
(2) der Teilnehmer übermittelt werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils eine SIM-Karte (21) in die Mobilfunkgeräte (2) eingefügt wird, welche SIM-Karte
(21) über Speicher, programmierte Mittel und Prozessor verfügt, wobei die programmierten
Mittel ein Programm enthalten, durch welches Programm folgende Schritte ausgeführt
werden:
Anzeige von Spielinstruktionen und Spielresultaten auf einer Anzeige (22) des Mobilfunkgerätes
(2),
Entgegennahme von über Eingabemittel des Mobilfunkgerätes (2) eingegebenen Teilnehmer-Spieldaten,
und
Übermittlung der eingegebenen Teilnehmer-Spieldaten mittels der genannten speziellen
Kurzmeldungen an die Spielzentrale (3).
10. Verfahren gemäss vorhergehendem Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass die Teilnehmer-Spieldaten Spieleinsätze umfassen, und dass es folgende zusätzlichen
Schritte umfasst:
- Identifizierung und Authentifizierung der Teilnehmer,
- Verbuchung von empfangenen Spieleinsätzen in einer Datenbank (4),
- Ermittlung von Gewinnquoten, und
- Aufteilung und Verbuchung von Gewinnsummen.
11. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 9 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass es folgende zusätzlichen Schritte umfasst:
- Empfang von speziellen Kurzmeldungen mit Spielregistrierungen von interessierten
Teilnehmern,
- Aussenden von speziellen Kurzmeldungen an registrierte Teilnehmer mit der Aufforderung
zum Spielbeginn und zur zeitlimitierten Übermittlung von Teilnehmer-Spieldaten,
- Abspeicherung der empfangenen Teilnehmer-Spieldaten.
12. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass es folgenden zusätzlichen Schritt umfasst:
- Belasten eines gewissen Geldbetrages für das Aussenden von Kurzmeldungen auf einem
Spielkonto oder auf einer SIM-Karte (21) eines registrierten Teilnehmers.
13. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass es folgende zusätzlichen Schritte umfasst:
- Entgegennahme eines Befehls zur Spielregistrierung, welcher von einem Teilnehmer
mittels Eingabemittel des genannten Mobilfunkgerätes (2) eingegeben wurde,
- Verfassen einer speziellen Kurzmeldung mit der Spielregistrierung und Übermittlung
an die genannte Spielzentrale (3), und
- Empfang von speziellen Kurzmeldungen von der genannten Spielzentrale (3) mit der
Aufforderung zum Spielbeginn und zur zeitlimitierten Übermittlung von Teilnehmer-Spieldaten
und Ausgabe der Aufforderung an die Anzeige (22) des genannten Mobilfunkgerätes (2).
14. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass es folgenden zusätzlichen Schritt umfasst:
- Verbuchen eines an die genannte Spielzentrale (3) übermittelten Spieleinsatzes mit
einem vorausbezahlten abgespeicherten Betrag.
15. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass es folgenden zusätzlichen Schritt umfasst:
- Verbuchen einer von der genannten Spielzentrale (3) übermittelten Gewinnsumme.
1. Game system in which a plurality of participants transmit to at least one central
play station (3), through a telecommunications network, participant game data for
taking part in at least one game (31, 32, 33), the central play station (3) carrying
out games (31, 32, 33) according to predefined game rules and transmitting central
game data to said participants, the game data exchanged between participants and the
central play station (3) being transmitted in special short messages by a plurality
of mobile radio devices (2) through a mobile radio network (1) to the central play
station (3), or respectively by said central play station (3) through said mobile
radio network (1) to said mobile radio devices (2) of said participants,
characterised in that
the mobile radio devices (2) comprise a SIM card (21), which has memory, programmed
means and processor, the programmed means containing a program for execution of the
following functions:
displaying playing instructions and game results on a display (22) of the mobile radio
device (2),
receiving participant game data entered through input means of the mobile radio device
(2), and
transmitting the entered participant game data to the central play station (3) by
means of said special short messages.
2. Game system according to the preceding claim, characterised in that the central play station (3) includes means to receive bets transmitted by participants,
in that it includes means to compare the received bets with betting results, in that it includes means to determine winners and winning sums, and in that it includes means to transmit said game results to the participants.
3. Game system according to one of the preceding claims, characterised in that the central play station (3) includes at least one server and has access to at least
one database (4) in which game accounts of participants are stored to which wagered
amounts and winning sums can be booked.
4. Game system according to one of the preceding claims, characterised in that a said SIM card (21) has stored an amount which can be used to pay wagered amounts.
5. Game system according to the preceding claim, characterised in that the said central play station (3) can book winnings to a said SIM card (21).
6. Game system according to one of the preceding claims, characterised in that the central play station (3) can identify a said participant by means of a participant
tag stored on the said SIM card (21).
7. Game system according to one of the preceding claims, characterised in that the central play station (3) has access to at least one database (4) in which the
central play station (3) stores, for at least certain games, the playing steps carried
out for said participants participating therein for these said participants.
8. Game system according to one of the preceding claims, characterised in that said special short messages are transmitted as SMS short messages or as unstructured
supplementary service data (USSD).
9. Method for carrying out games (31, 32, 33) in a central play station (3), in which
method participant game data, transmitted in special short messages by a plurality
of mobile radio devices (2) through a mobile radio network (1), are received by participants,
in which method central game data are determined according to predefined game rules,
and in which method determined central game data are transmitted in special short
messages through said mobile radio network (1) to the mobile radio devices (2) of
the participants,
characterised in that
a SIM card (21) is inserted into the mobile radio devices (2) in each case, which
SIM card (21) has memory, programmed means and processor, the programmed means containing
a program through which program the following steps are executed:
displaying playing instructions and game results on a display (22) of the mobile radio
device (2),
receiving participant game data entered through input means of the mobile radio device
(2), and
transmitting the entered participant game data to the central play station (3) by
means of said special short messages.
10. Method according to the preceding claim,
characterised in that the participant game data include wagered amounts, and
in that the method comprises the following additional steps:
- identification and authentication of the participants,
- booking of received wagered amounts in a database (4),
- determining winning quotas, and
- distribution and booking of winning sums.
11. Method according to one of the claims 9 to 10,
characterised in that it comprises the following additional steps:
- receiving special short messages with game registrations from interested participants,
- transmitting special short messages to registered participants with the request
to begin play and for time-limited transmission of participant game data,
- storing the received participant game data.
12. Method according to one of the claims 9 to 11,
characterised in that it comprises the following additional step:
- debiting to a game account or to a SIM card (21) of a registered participant a particular
monetary amount for the transmission of short messages.
13. Method according to one of the claims 9 to 12,
characterised in that it comprises the following additional steps:
- receiving a command for game registration, which has been entered by a participant
through input means of said mobile radio device (2),
- preparing a special short message with the game registration and transmission thereof
to said central play station (3), and
- receiving special short messages from said central play station (3) with the request
to begin play and for time-limited transmission of participant game data, and transmission
of the request to the display (22) of said mobile radio device (2).
14. Method according to one of the claims 9 to 13,
characterised in that it comprises the following additional step:
- booking a wagered amount transmitted to said central play station (3) against a
prepaid stored amount.
15. Method according to one of the claims 9 to 14,
characterised in that it comprises the following additional step:
- booking of a winning sum transmitted by said central play station (3).
1. Système ludique dans lequel une pluralité de participants communiquent à au moins
une centrale de jeu (3), par l'intermédiaire d'un réseau de communications, des données
de jeu pour la participation à au moins un jeu (31, 32, 33), la centrale de jeu (3)
exécute des jeux (31, 32, 33) conformément à des règles des jeux prédéterminées et
communique aux participants mentionnés des données de jeux provenant de cette centrale,
les données de jeux échangées entre les participants et la centrale de jeu (3) étant
transmises dans des messages courts spéciaux, par une pluralité de téléphones mobiles
(2), par l'intermédiaire d'un réseau de télécommunications mobiles (1), à la centrale
de jeu (3), ou de cette centrale de jeu (3), par l'intermédiaire du réseau de télécommunications
mobiles (1) mentionné, aux téléphones mobiles (2) des participants,
caractérisé en ce que
les téléphones mobiles (2) comportent une carte SIM (21) qui possède des mémoires,
des moyens programmés et un processeur, ces moyens programmés contenant un programme
servant à exécuter les fonctions suivantes:
affichage d'instructions de jeu et de résultats de jeux sur un dispositif d'affichage
(22) du téléphone mobile (2),
réception de données de jeu introduites grâce à des moyens d'entrée du téléphone mobile
(2), et
transmission des données de jeu introduites, au moyen des messages courts spéciaux
mentionnés, à la centrale de jeu (3).
2. Système ludique selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la centrale de jeu (3) comprend des moyens permettant la réception de paris communiqués
par des participants, des moyens de comparaison des paris reçus et des résultats de
ces paris, des moyens destinés à déterminer les gagnants et les sommes gagnées et
des moyens permettant de communiquer les résultats mentionnés des jeux aux participants.
3. Système ludique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la centrale de jeu (3) comprend au moins un serveur et a accès à au moins une banque
de données (4) dans laquelle sont enregistrés des comptes de jeux de participants,
comptes où sont inscrits les mises et les sommes gagnées.
4. Système ludique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une carte SIM (21) a mis en mémoire un montant qui peut être utilisé pour payer des
mises.
5. Système ludique selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la centrale de jeu (3) peut inscrire des gains sur une carte SIM (21).
6. Système ludique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la centrale de jeu (3) peut identifier un participant désigné au moyen d'un code
de participant enregistré sur la carte SIM (21).
7. Système ludique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la centrale de jeu (3) a accès à au moins une banque de données (4) dans laquelle
elle met en mémoire pour des participants désignés qui participent, au moins pour
certains jeux, les opérations de jeu exécutées pour ces participants désignés.
8. Système ludique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les messages courts spéciaux mentionnés sont envoyés sous la forme de messages courts
SMS ou de Unstructured Supplementary Service Data (USSD, données de service supplémentaires
non structurées).
9. Procédé d'exécution de jeux (31, 32, 33) dans une centrale de jeu (3), procédé dans
lequel des données de jeu des participants, qui sont transmises, dans des messages
courts spéciaux, par une pluralité de téléphones mobiles (2), par l'intermédiaire
d'un réseau de télécommunications mobiles (1), sont reçues par des participants, dans
lequel des données de jeu de la centrale sont établies conformément à des règles du
jeu prédéterminées, et dans lequel des données de jeu de la centrale établies sont
transmises dans des messages courts spéciaux, par l'intermédiaire du réseau de télécommunications
mobiles (1), aux téléphones mobiles (2) des participants,
caractérisé en ce que
une carte SIM (21) est introduite dans chacun des téléphones mobiles (2), cette
carte SIM (21) possédant des mémoires, des moyens programmés et un processeur, les
moyens programmés contenant un programme qui exécute les opérations suivantes :
affichage d'instructions et de résultats de jeu sur un dispositif d'affichage (22)
du téléphone mobile (2),
réception de données de jeu des participants introduites à l'aide de moyens d'entrée
du téléphone mobile (2), et
transmission des données de jeu des participants introduites à la centrale de jeu
(3), au moyen des messages courts spéciaux mentionnés.
10. Procédé selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que les données de jeux des participants comprennent des mises et
en ce qu'il comprend les opérations supplémentaires suivantes:
- identification et authentification des participants,
- enregistrement de mises reçues dans une banque de données (4),
- détermination de taux de gains, et
- répartition et enregistrement de sommes gagnées.
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce qu'il comprend les opérations supplémentaires suivantes :
- réception de messages courts spéciaux comportant des inscriptions aux jeux de participants
intéressés,
- envoi de messages courts spéciaux à des participants inscrits, avec l'invitation
à commencer le jeu et à communiquer, pendant un temps limité, des données de jeu de
participants,
- mise en mémoire des données de jeu de participants reçues.
12. Procédé selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce qu'il comprend l'opération supplémentaire suivante : débit d'une certaine somme d'argent,
pour l'envoi de messages courts, à un compte de jeu ou une carte SIM (21) d'un participant
inscrit.
13. Procédé selon l'une des revendications 9 à 12,
caractérisé en ce qu'il comprend les opérations supplémentaires suivantes :
- réception d'un ordre d'inscription pour le jeu, ordre qu'un participant a donné
à l'aide des moyens d'entrée du téléphone mobile (2),
- établissement d'un message court spécial comportant l'inscription au jeu et transmission
à la centrale de jeu (3), et
- réception de messages courts spéciaux en provenance de la centrale de jeu (3), contenant
l'invitation à commencer à jouer et à transmettre des données de jeu sur les participants
pendant un temps limité, et délivrance de cette invitation au dispositif d'affichage
(22) du téléphone mobile (2).
14. Procédé selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisé en ce qu'il comprend l'opération supplémentaire suivante : enregistrement d'une mise communiquée
à la centrale de jeu (3), avec un somme mise en mémoire payée d'avance.
15. Procédé selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisé en ce qu'il comprend l'opération supplémentaire suivante : enregistrement du montant d'un gain
communiqué par la centrale de jeu (3).