| (19) |
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(11) |
EP 1 058 583 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.08.2002 Patentblatt 2002/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.02.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B02C 15/14 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9801/038 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9904/3435 (02.09.1999 Gazette 1999/35) |
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| (54) |
KOLLERGANG
EDGE MILL
BROYEUR A MEULES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH ES FR GB IT LI NL |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.12.2000 Patentblatt 2000/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Zinkl, Josef St. |
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78465 Konstanz (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Zinkl, Josef St.
78465 Konstanz (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weiss, Peter, Dr. rer. nat. |
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Dr. Weiss, Weiss & Brecht
Zeppelinstrasse 4 78234 Engen 78234 Engen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 175 299 DE-C- 4 319 221 GB-A- 2 293 779
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DE-C- 255 764 GB-A- 729 427
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kollergang mit zumindest einem um eine Königswelle od.
dgl. drehenden Läuferpaar aus mehreren Läufern.
[0002] Unter einem Kollergang wird eine Zerkleinerungsmaschine verstanden, bei der mehrere
um eine horizontale Achse routierende und um eine senkrechte Königswelle umlaufende
schwere Stahl- oder Steinwalzen ein Gut zwischen sich und einer feststehenden oder
sich drehenden Mahlbahn zerdrükken. Heute handelt es sich bei dem Gut meist um keramische
Massen, die auf diese Weise behandelt werden.
[0003] Meist sind Kollergänge bekannt, bei denen nur ein Läufer pro Drehachse vorgesehen
ist. Jeder Läufer hat seine eigene Mahlspur oder läuft teilweise in der Mahlspur eines
anderen Läufers.
[0004] Effizienter sind jedoch Kollergänge, welche mit Läuferpaaren arbeiten.
[0005] Bekannte Läuferpaare sind zwar an einer gleichen Drehachse angeordnet, laufen jedoch
je nach ihrer Entfernung von der Königswelle mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.
Derartige Kollergänge sind bspw. in der DE-PS 175 299 und der DE-PS 180 167 beschrieben.
Diese Läuferpaare haben allerdings den Nachteil, daß die zwischen der Mahlbahn und
dem Umfang jedes Läufers gebildeten Reibflächen relativ gering sind und dementsprechend
der Wirkungsgrad des Kollergangs beschränkt ist.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Wirkungsgrad besonders
in Bezug auf Reib- bzw. Schwerwirkung des Kollergangs wesentlich zu verbessern.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß die Läufer eines Läuferpaares verdrehgesichert
miteinander verbunden sind.
[0008] Das bedeutet, daß die Läufer eines Läuferpaares mit gleicher Geschwindigkeit um die
Achse drehen. Es werden zum einen zumindest zwei nebeneinander liegende Mahlspuren
gleichzeitig überrollt, zum anderen ergibt sich eine doppelt so große Reib- bzw. Schrotfläche
pro Läuferumdrehung. Dies liegt daran, daß die Ebene, in der auf der Mahlbahn keine
Reibung stattfindet, zwischen den beiden Läufern eines Läuferpaares hindurch verläuft,
so daß die gesamte Oberfläche des Läuferumfangs an der Reibung mit der Mahlbahn teilnimmt
und zwar in einem je größeren Umfang, je weiter der Läuferumfang nach außen oder nach
innen sich von der Mittelebene zwischen den beiden Läufern entfernt. Hierdurch ergibt
sich für einen Doppelläufer ein neuer, mittlerer Abrollradius, der, theoretisch, bezogen
auf den Innenläufer, um die halbe Läuferbreite größer, und, bezogen auf den Außenläufer,
um die halbe Läuferbreite kleiner ist.
[0009] Durch die größere Reibfläche zwischen Läufer und Mahlbahn ergibt sich wiederum ein
höherer Aufbereitungsgrad des Mahlgutes infolge der wesentlich größeren Zerkleinerungsarbeit
und der damit verbundenen Steigerung der Knet,-Misch- und Homogenisierungswirkung.
Ein höherer Wirkungsgrad der Doppelläufer ergibt sich auch dadurch, daß ein seitlicher
Mahlgutaustritt nur an vier Läuferseiten erfolgt, statt, wie bei den Entgegenhaltungen,
an acht Seiten.
[0010] Benötigt werden ferner nur zwei Drehachsen für vier Läufer und auch nur zwei Läuferlagerungen
anstelle von vier. Zur Installation eines mehrstufigen Schabersystems steht mehr Platz
zur Verfügung, um auch bei kleinen Drehzahlen den Mahlguttransport von der in der
Regel ungelochten Innenspur zur gelochten Außenspur zu gewährleisten. Ferner ist die
Zugänglichkeit der Maschine für Wartungsarbeiten ähnlich gut wie bei einem Zwei-Läufersystem.
[0011] Wenn im vorliegendem Fall von "Läuferpaar" gesprochen wird, so erfaßt die Erfindung
auch den Gedanken, daß mehr als zwei Läufer an einer Achse angeordnet sind und verdrehgesichert
miteinander verbunden sind. Hier können verschiedene Ausgestaltungen, je nach Wunsch,
gewählt werden.
[0012] Vor allem bei sehr hartem Mahlgut, wie insbesondere keramischen Massen od. dgl.,
ist es notwendig, die beiden Läufer eines Läuferpaares unabhängig voneinander in der
Vertikalen bewegbar auszugestalten. Nur so wird gewährleistet, daß ein Läufer infolge
eines harten Mahlgutes angehoben werden kann, während der andere Läufer auf einer
tieferen Mahlspur abläuft.
[0013] Damit diese vertikale Bewegbarkeit gegeben, jedoch andererseits die Verdrehsicherung
beibehalten ist, sollten die Läufer eines Läuferpaares miteinander verbunden sein.
Dies kann auf beliebiger Art und Weise erfolgen. Bspw. können von einem Läufer aus
Führungselemente in entsprechende Ausnehmung des anderen Läufers einragen, so daß
die beiden Läufer nicht mehr gegeneinander verdreht werden können.
[0014] Die Führungselemente und die Ausnehmungen sind dann so ausgestaltet, daß der eine
Läufer gegenüber dem anderen Läufer in der Höhe verändert werden kann. Hierdurch wird
auch die spezifische Flächenpressung des anderen Läufers verbessert.
[0015] Ein weiterer Gedanke bezieht sich auf die Anordnung der Drehachse gegenüber der Königswelle.
Wird die Drehachse für das Läuferpaar exzentrisch angeordnet, so erfolgt ein gewisses
Nachschleppen des Läuferpaares bei Drehung der Königswelle. Hierdurch werden die Läufer
über die Mahlspuren gezogen, so daß nochmals der Wirkungsgrad der Zerkleinerungsarbeit
verbessert ist.
[0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
in
Figur 1 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Kollergang;
Figur 2 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Läuferpaares mit einem Teil einer
modifizierten Drehachse;
Figur 3 ein Querschnitt durch das Läuferpaar gemäß Figur 2 entlang Linie III-III;
Figur 4 eine diagrammartige Darstellung von Reibflächen bei Läuferpaaren nach dem
Stand der Technik;
Figur 5 eine diagrammartige Darstellung von Reibflächen bei Läuferpaaren gemäß der
vorliegenden Erfindung.
[0017] Gemäß Figur 1 ist eine Mahlbahn 1 vorgesehen, auf der zwei Läuferpaare 2 und 3 laufen.
Jedes Läuferpaar 2, 3 ist über eine Drehachse 4, 5 mit einer vertikal aufragenden
Königswelle 6 verbunden, wobei diese Königswelle 6 in der Regel im Uhrzeigersinn um
eine Achse A dreht. Die Mahlspuren der Läufer auf der Mahlbahn 1 sind gestrichelt
angedeutet. Für einen jeweils inneren Läufer 7 gilt die Mahlspur 8, für einen jeweils
äußeren Läufer 9 die Mahlspur 10.
[0018] Erfindungsgemäß liegen die beiden Läufer 7 und 9 verdrehgesichert auf der Drehachse
4/5 fest. D.h., sie drehen mit der gleichen Geschwindigkeit um die Drehachse 4/5,
so daß der äußere Läufer 9 gegenüber dem inneren Läufer 7 gehemmt läuft. Hierdurch
wird ein relativ große Reibfläche zwischen dem Läuferumfang und der Mahlbahn 1 erzielt,
wie dies in Figur 5 dargestellt ist.
[0019] Bei herkömmlichen Läuferpaaren drehen die Läufer mit unterschiedlicher Geschwindigkeit,
so daß sich pro Läuferpaar jeweils vier relativ kleine Reibflächen 11.1 - 11.4 (siehe
Figur 4) ergeben. In der jeweiligen Mittenebene E1 bzw. E2 jedes Läufers ergibt sich
keine Reibfläche. Nur die inneren und äußeren Umfangsbereiche jedes Läufers ergeben,
je nach der Entfernung von der Mittenebene E1 bzw. E2, eine mehr oder weniger große
Reibfläche.
[0020] Werden dagegen zwei Läufer 7 und 9 drehgesichert miteinander verbunden, so wird für
jedes Läuferpaar 2, 3 nur eine gemeinsame Mittelebene ME gebildet, so daß vor allem
die äußeren Bereiche jedes Läufers fern von der Mittelebene ME eine wesentlich größere
Reibfläche ausbilden. Dies führt zu einer insgesamt wesentlich höheren Reibfläche
11.5 bzw. 11.6 für jeden Läufer 7, 9.
[0021] Die verdrehgesicherte Verbindung der beiden Läufer 7, 9 eines jeden Läuferpaares
2, 3 soll jedoch so erfolgen, daß die Läufer 7, 9 vertikal zueinander bewegbar sind.
Dies ist insbesondere bei relativ hartem Mahlgut notwendig, damit bei einem Ansteigen
des einen Läufers 7, 9 nicht der andere Läufer 9, 7 von der Mahlbahn 1 abgehoben wird,
wodurch die Mahltätigkeit des gesamten Kollerganges wesentlich beeinträchtigt wäre.
[0022] Für die Ausgestaltung der Verdrehsicherung und der vertikalen Bewegbarkeit der beiden
Läufer 7, 9 sind viele Möglichkeiten denkbar. Nur eine Möglichkeit ist in den Figuren
2 und 3 angedeutet. Hierbei weist jede Fläche eines Läufergrundkörpers 12.1 bzw. 12.2
einen etwa zentrischen Ringkanal 13.1 bis 13.4 auf. In den inneren Ringkanälen 13.2
und 13.3 zwischen zwei Läufergrundkörpern 12.1 und 12.2 sitzt eine elastische Kupplung
14 mit Luftbalg, die ebenfalls als Ring ausge-bildet ist.
[0023] Querschnittlich stellt sie ein auf dem Kopf stehendes U dar, wobei ihre beiden Schenkel
15.1 und 15.2 über Druckringe 16.1 und 16.2 gegen einen jeweiligen Kanalboden 17.1
bzw. 17.2 gepreßt werden. Dieses Anpressen erfolgt durch eine Mehrzahl von Zugschrauben
18.1 bzw. 18.2, welche den jeweiligen Läufergrundkörper achsparallel durchsetzen,
wobei ein entsprechender Schraubenkopf 19.1 bzw. 19.2 jeweils in dem äußeren Ringkanal
13.1 bzw. 13.4 versenkt ist.
[0024] Jeder Läufergrundkörper 12.1 bzw. 12.2 ist von einem Läuferring 20.1 bzw. 20.2 umfangen,
der bspw. bei einem Verschleiß austauschbar ist.
[0025] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Drehachse 4/5 über eine Schleppkurbel
21 mit einem nicht näher gezeigten Achsstummel verbunden, der wiederum an die Königswelle
6 anschließt. Da dies bei bekannten Kollern ebenfalls gezeigt ist, wird auf eine nähere
Beschreibung verzichtet.
[0026] Die Drehachse 4/5 ist in dem Läufergrundkörper 12.1 normal über bspw. zwei Wälzlager
32.1, 32.2 gelagert, verjüngt sich danach zu einem Gelenkstück 22 und zu einem Achsstummel
23, der wiederum in einem Axiallager 24 und einem Stützlager 27 gelagert ist. Auf
die Axiallagerung 24 folgt eine Stützscheibe 25, eine Deckscheibe 26, sowie eine Mutter
28 und Kontermutter 29, welche dem Achsstummel 23 aufgeschraubt sind. Die Lageranordnung
24/27 schlägt an einer Gehäuseschulter 30 in dem Läufergrundkörper 12.2 an, so daß
die Drehachse 4/5 zwischen der Stützscheibe 25 und einer die Schleppkurbel 21 unterlegenden
Anschlagscheibe 31 verspannt ist. Eine Festlegung der Wälzlager 32 in dem Läufergrundkörper
12.1 erfolgt durch zwei Scheiben 33, die wiederum von einer Mutter 34 und Kontermutter
35 mit Druck beaufschlagt sind.
[0027] In Figur 3 ist erkennbar, daß das Gelenkstück 22 in den Achsen B und C gelagert ist,
was bedeutet, daß der Läufer 9 gegenüber dem Läufer 7 in Richtung des Doppelpfeiles
36 bewegbar ist. Bei einer Bewegung in Richtung des Doppelpfeiles 36 gibt die elastische
Kupplung 14 nach, bewirkt aber gleichzeitig auch durch Anhebung oder Senkung des Gelenkstückes
22 eine Reduktion des Achsabstandes B, C in horizontale Verschiebung der Läufer 7/9
zueinander. Dabei wird der Luftbalg in der Kupplung 14 zusammengepreßt und bewirkt
eine Rückstellkraft in die Ausgangstage des jeweiligen Läufers.
[0028] Ferner ist erkennbar, daß die beiden Läufer 7 und 9 einen Abstand a voneinander einhalten.
Hierdurch wird eine taumelnde Bewegung der Läufer möglich, wobei durch die elastische
Kupplung 14 mit Luftbalganordnung immer wieder eine Rückstellung in die Ausgangslage
erfolgt.
[0029] In Figur 1 ist im übrigen erkennbar, daß die Drehachsen 4 und 5 exzentrisch mit der
Königswelle 6 verbunden sind. Dies bewirkt ein gewisses Nachschleifen der Läuferpaare,
wenn die Königswelle 6 in Drehrichtung z gedreht wird. Hierdurch wird die Mahlung
und Scherung des Mahlgutes nochmals verbessert.
| Positionszahlenliste |
| 1 |
Mahlbahn |
34 |
Mutter |
|
|
| 2 |
Läuferpaar |
35 |
Kontermutter |
|
|
| 3 |
Läuferpaar |
36 |
Doppelpfeil |
|
|
| 4 |
Drehachse |
37 |
|
A |
Achse |
| 5 |
Drehachse |
38 |
|
E |
Mittelebene |
| 6 |
Königswelle |
39 |
|
ME |
Mittelebene |
| 7 |
innerer Läufer |
40 |
|
z |
Drehrichtung |
| 8 |
Mahlspur |
41 |
|
a |
Abstand |
| 9 |
äußerer Läufer |
42 |
|
|
|
| 10 |
Mahlspur |
43 |
|
|
|
| 11 |
Reibfläche |
44 |
|
B |
Achse |
| 12 |
Läufergrundkörper |
45 |
|
C |
Achse |
| 13 |
Ringkanal |
46 |
|
|
|
| 14 |
elastische Kupplung |
47 |
|
|
|
| 15 |
Schenkel |
48 |
|
|
|
| 16 |
Druckring |
49 |
|
|
|
| 17 |
Kanalboden |
50 |
|
|
|
| 18 |
Zugschraube |
51 |
|
|
|
| 19 |
Schraubenkopf |
52 |
|
|
|
| 20 |
Läuferring |
53 |
|
|
|
| 21 |
Schleppkurbel |
54 |
|
|
|
| 22 |
Gelenkstück |
55 |
|
|
|
| 23 |
Achsstummel |
56 |
|
|
|
| 24 |
Axiallager |
57 |
|
|
|
| 25 |
Stützscheibe |
58 |
|
|
|
| 26 |
Deckscheibe |
59 |
|
|
|
| 27 |
Stützlager |
60 |
|
|
|
| 28 |
Mutter |
61 |
|
|
|
| 29 |
Kontermutter |
62 |
|
|
|
| 30 |
Gehäuseschulter |
63 |
|
|
|
| 31 |
Anschlagscheibe |
64 |
|
|
|
| 32 |
Wälzlager |
65 |
|
|
|
| 33 |
Scheibe |
66 |
|
|
|
1. Kollergang mit zumindest einem um eine Königswelle (6) od. dgl. drehenden Läuferpaar
(2, 3) aus mehreren Läufern (7, 9),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Läufer (7, 9) eines Läuferpaares (2, 3) verdrehgesichert miteinander verbunden
sind.
2. Kollergang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Läufer (7, 9) eines Läuferpaares (2, 3) vertikal bis horizontal zueinander bewegbar
sind und/oder eine taumelnde Bewegung zueinander ausführen.
3. Kollergang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Läuferpaare (2, 3) über eine Drehachse (4, 5) mit einer Königswelle (6) verbunden
sind.
4. Kollergang nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung von Drehachse (4, 5) und Königswelle (6) exzentrisch erfolgt.
5. Kollergang nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (4, 5) über eine Schleppkurbel (21) mit der Königswelle (6) verbunden
ist.
6. Kollergang nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Läufern (7, 9) eine elastische Kupplung (14), bevorzugt mit Luftbalg,
angeordnet ist.
7. Kollergang nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Kupplung (14) aus einem querschnittlich auf dem Kopf stehenden U-förmigen
Ring mit einem den äußeren Umfang bildenden Luftbald besteht, dessen jeweiliger Schenkel
(15.1, 15.2) mit jeweils einem Läufer (7, 9) verbunden ist.
8. Kollergang nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (15.1, 15.2) zusammen mit entsprechenden Druckringen (16.1, 16.2) in
Ringkanälen (13.2, 13.3) in den Läufern (7, 9) aufgenommen sind.
9. Kollergang nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß den Druckringen (16.1, 16.2) Zugschrauben (18.1, 18.2) zugeordnet sind, welche die
Läufer (7, 9) durchsetzen und deren Schraubenköpfe (19.1, 19.2) in Ringkanälen (13.1,
13.4) sitzen.
10. Kollergang nach wenigstens einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Läufer (7, 9) einen Abstand (a) voneinander einhalten.
11. Kollergang nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (4, 5) in einem Läufer (7) über zwei Wälzlager (32) od. dgl. und im
anderen Läufer (3) über ein Gelenkstück (22) sowie ein Axiallager (24) od. dgl. gelagert
ist, welche eine Bewegung des Läufers (9) relativ zum Läufer (7) zulasst.
12. Kollergang nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß dem Achsstummel (23) ein Stützlager (27) zugeordnet ist.
1. Edge mill having at least one pair of runners (2, 3) which are formed from a plurality
of runners (7, 9) and rotate about a vertical shaft (6) or the like, characterised in that the runners (7, 9) of a pair of runners (2, 3) are interconnected in a torsion-preventing
manner.
2. Edge mill according to claim 1, characterised in that that the runners (7, 9) of a pair of runners (2, 3) are displaceable from vertical
to horizontal relative to one another and/or move in a wobbly manner relative to one
another.
3. Edge mill according to claim 1 or 2, characterised in that the pair of runners (2, 3) are connected to a vertical shaft (6) via a rotary spindle
(4, 5).
4. Edge mill according to claim 3, characterised in that the rotary spindle (4, 5) and the vertical shaft (6) are eccentrically connected.
5. Edge mill according to claim 3 or 4, characterised in that the rotary spindle (4, 5) is connected to the vertical shaft (6) via a lagging crankshaft
(21).
6. Edge mill according to at least one of claims 2 to 5, characterised in that a resilient coupling (14), preferably having an air bellows, is disposed between
the runners (7, 9).
7. Edge mill according to claim 6, characterised in that the resilient coupling (14) comprises a ring of an inverted U-shaped configuration,
with an air bellows forming the outer circumference, each leg (15.1, 15.2) of said
ring being connected to a respective runner (7, 9).
8. Edge mill according to claim 7, characterised in that the legs (15.1, 15.2), together with corresponding thrust rings (16.1, 16.2), are
accommodated in annular ducts (13.2, 13.3) in the runners (7, 9).
9. Edge mill according to claim 8, characterised in that tension screws (18.1, 18.2) are associated with the thrust rings (16.1, 16.2), which
tension screws penetrate the runners (7, 9), and the screw heads (19.1, 19.2) of which
tension screws sit in annular ducts (13.1, 13.4).
10. Edge mill according to at least one of claims 6 to 9, characterised in that the runners (7, 9) maintain a spacing (a) from one another.
11. Edge mill according to at least one of claims 3 to 10, characterised in that the rotary spindle (4, 5) is supported in one runner (7) via two roller bearings
(32) or the like and in the other runner (3) via a pivotable part (22) as well as
via an axial bearing (24) or the like, which spindle permits a movement of the runner
(9) relative to the runner (7).
12. Edge mill according to claim 11, characterised in that a support bearing (27) is associated with the axle journal (23).
1. Broyeur à meules ayant au moins une paire de rotors (2. 3) tournant autour d'un arbre
principal (6) et formée de plusieurs rotors (7, 9),
caractérisé en ce que
les rotors (7, 9) d'une paire de rotors (2, 3) sont reliés solidairement en rotation.
2. Broyeur à meules selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les rotors (7, 9) d'une paire de rotors (2, 3) sont mobiles verticalement jusqu'à
horizontalement les uns par rapport aux autres et/ou peuvent effectuer les uns par
rapport aux autres un mouvement de nutation.
3. Broyeur selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les paires de rotors (2, 3) sont reliées à l'arbre principal (6) par un axe de rotation
(4, 5).
4. Broyeur selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la liaison de l'axe de rotation (4, 5) et de l'arbre principal (6) est excentrée.
5. Broyeur selon l'une quelconque des revendications 3 ou 4,
caractérisé en ce que
l'axe de rotation (4, 5) est relié à l'arbre principal (6) par une manivelle tirée
(21).
6. Broyeur selon l'une quelconque des revendications 2 à 5,
caractérisé par
un accouplement élastique (14), de préférence avec un soufflet d'air installé entre
les rotors (7, 9).
7. Broyeur selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'accouplement élastique (14) se compose d'un anneau en forme de U en section, retourné,
avec un soufflet d'air formant la périphérie extérieure et dont chaque branche (15.1.
15.2) est reliée respectivement à un rotor (7, 9).
8. Broyeur selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
les branches (15.1, 15.2) sont logées avec des anneaux de pression (16.1, 16.2) dans
les canaux annulaires (13.2, 13.3) dans les rotors (7, 9).
9. Broyeur selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
des tirants (18.1, 18.2) sont associés aux anneaux de pression (16.1, 16.2), ces tirants
traversant les rotors (7, 9) et leurs têtes de vis 19.1, 19.2) sont logées dans des
canaux annulaires (13.1, 13.4).
10. Broyeur selon l'une quelconque des revendications 6 à 9,
caractérisé en ce que
les rotors (7, 9) ont entre eux une distance (a).
11. Broyeur selon l'une quelconque des revendications 3 à 10,
caractérisé en ce que
l'axe de rotation (4, 5) est monté dans un rotor (7) par deux paliers à roulement
(32) ou moyens analogues et dans l'autre rotor (9) par une pièce d'articulation (22)
et un palier axial (24) ou analogue permettant au rotor (9) d'être mobile par rapport
au rotor (7).
12. Broyeur selon la revendication 11,
caractérisé par
un palier d'appui (27) associé au tourillon d'axe (23).