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(11) |
EP 1 058 752 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.06.2003 Patentblatt 2003/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.02.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E01C 19/48 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9900/479 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9904/2664 (26.08.1999 Gazette 1999/34) |
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| (54) |
ZUSATZEINRICHTUNG FÜR EINEN FERTIGER
ATTACHMENT FOR A FINISHER
DISPOSITIF AUXILIAIRE POUR UN FINISSEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
24.02.1998 DE 29803077 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.12.2000 Patentblatt 2000/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Hermann Kirchner GmbH & Co. KG |
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36226 Bad Hersfeld (DE) |
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Erfinder: |
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- DIETRICH, Willi
D-36226 Bad Hersfeld (DE)
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Vertreter: Liedtke, Klaus, Dr. |
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Elisabethstrasse 10 99096 Erfurt 99096 Erfurt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/14820 DE-U- 29 712 038
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DE-U- 29 603 717 FR-A- 2 697 036
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zusatzeinrichtung für einen Fertiger zum
Einbauen und Verdichten von Straßenbelagschichten, wobei der Fertiger ein Fahrwerk
mit einem Antriebsaggregat, einen Materialvorratsbehälter (1), ein Fahrerhaus (9),
einen Verteiler (5), eine Transporteinrichtung (3) sowie eine Verdichtungsbohle (7)
enthält.
[0002] Die Zusatzeinrichtung kann an handelsübliche Fertiger angebracht werden und dient
vorzugsweise zum Einbau von zweischichtigen Asphaltschichten. Es ist jedoch damit
auch möglich, Betonschichten oder kombinierte Beton- und Asphahschichten sowie Belägen
jeglicher Art einzubauen.
[0003] Im Stand der Technik ist es bekannt, mit Hilfe von Fertigern Belagschichten auf Straßenkonstruktionen
aufzubringen. Derzeit dominiert hierfür die Asphaltbauweise da dieser Baustoff eine
Reihe von Vorteilen aufweist. Um die Asphaltbauweise besser den Belastungen des Schwerverkehrs
anzupassen, wird eine Erhöhung des Verdichtungsgrades und die Reduzierung der Stärke
der Deckschichten angestrebt. Zur Erzielung einer wirksamen Abdichtung der Deckschicht
sowie zur Minimierung der Alterung der Bindemittel und der Vermeidung von Spurrillen,
Deckenschäden, Rissen und Abplatzungen wird in zunehmendem Maße Kompaktasphalt eingesetzt.
Der Einbau erfolgt z.B. mit zwei Fertigern, die direkt hintereinander laufen.
[0004] In FR -A 2 697 036 ist ein Einzeckfertiger beschrieben, der eine Hauptdecke hergestellt,
die z.B. für eine Straße mit Autoverkehr geeignet ist und daneben eine Nebendecke
verlegt, die zB. für den Fahrradverkehr geeignet ist Mit diesem Fertiger ist der Einbau
heiß- auf-heiß über die gesamte Einbaubreite nicht möglich, da Walzasphalt eine sehr
zähe Masse ist, die nur mittels Schnecken oder anderer Vorrichtungen mit großem Kraftaufwand
auf der Unterlage verteilt, bzw. transportiert werden kann.
[0005] Nach EP 0 730 694 B1 ist ferner ein Fertiger bekannt, der es gestattet, mit nur einem
Gerät eine zweischichtige Asphaltscbicht einzubauen und zu verdichten. Bei diesem
Fertiger ist auf einem vergrößertem Grundgestell ein. zweites Transport- und Verteilersystem
angeordnet
[0006] Nachteilig bei dieser Anordnung ist, daß für den Einbau von zwei Asphalt-Schichten
ein Spezialfertiger erforderlich ist, der nur für den speziellen Einsatz eines zweischichtigen
Asphaltaufbaus verwendet werden kann und der sehr hohe Herstellungskosten erfordert.
[0007] Aus der EP-A-0 750 070 ist des weiteren ein Fertiger mit zwei Einbaubohlen bekannt.
Zu jeder dieser Einbaubohlen gehören je ein Materialvorratsbehälter, eine Förderstrecke,
ein Querverteiler sowie eine Verdichtungsbohle. Die Einbaubohlen sind jeweils über
ein Gestell mit dem Fahrwerk des Fertigers verbunden und können mit Hilfe eines Hydraulikzylinders
höhenverstellt werden.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen,
die in Kombination mit einem handelsüblichen Fertiger den Einbau von zwei Belagschichten auch unterschiedlichen Materials in
wirtschaftlicher Weise ermöglicht , die kostengünstig hergestellt werden
kann und die ein einfaches Umrüsten des Fertiger gestattet, so dass dieser sowohl für den Einbau von mehrschichtigen Straßenbelägen als auch für den herkömmlichen
Einbau eines einschichtigen Belages verwendet werden kann.
[0009] Erfindungsgemäß gelingt die Lösung der Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen
von Patentanspruch 1.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Einrichtung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0011] Ein mit der erfindungsgemäßen Zusatzeinrichtung ausgerüsteter Fertiger ermöglicht
es, daß der Einbau einer zweischichtigen Asphaltdecke, bzw. auch der Einbau von Deckschichten
aus anderen Materialien, mit einer Maschine erfolgen kann, die lediglich durch Umrüsten
eines vorhandenen Fertigers an die jeweilige Aufgabe angepasst werden kann, indem
an einem vorhandenem Fertiger nur eine Zusatzeinrichtung angebracht bzw. abmontiert
wird. Diese Zusatzeinrichtung kann leicht wieder entfernt werden, so daß der Anwender
nur eine Maschine benötigt, die sowohl für den konventionellen Einbau nur einer Schicht
als auch für den Einbau eines zweischichtigen Belages verwendet werden kann. Die Maschine
ist außerdem wesentlich kostengünstiger herstellbar als ein gesonderter Doppelfertiger.
[0012] Ein mit der erfindungsgemäßen Zusatzeinrichtung versehener Fertiger verfügt über
zwei getrennte Verdichtungsbohlen, wobei die erste Bohle als Standard- oder hochverdichtende
Bohle ausgelegt ist und die zweite Bohle sowohl als Standardbohle als auch als Hochverdichtungsbohle
ausgerführt sein kann. Die erste Bohle dient als Einbau- und Vorverdichtungsbohle
und ermöglicht eine extrem hohe Vorverdichtung, weshalb eine gegenüber den nach bekannten
Verfahren verlegten Belägen wesentlich höhere Ebenflächigkeit des zweischichtigen
Belages erreicht wird. Die so erzielte hohe Ebenflächigkeit ermöglicht es in Verbindung
mit der hohen Vorverdichtung, die gegebenenfalls noch erforderliche Nachverdichtung
auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
[0013] Ein wichtiger Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß serienmäßige,
für die üblichen Fertiger verwendbare Komponenten für die Bauteile Vorverteilersystem
und
Verdichtungsbohlen der Zusatzeinrichtung verwendet werden können.
[0014] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der zwei Verdichtungsbohlen besteht ferner die
Möglichkeit, getrennte Profile für die beiden Schichten zu erzeugen, z.B. können Regenrinnen
eingebracht werden. Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht darin, daß in einfacher
Weise durch Entfernen der Zusatzeinrichtung ein herkömmlicher Fertiger entsteht, dessen
Funktionen voll erhalten bleiben und der ohne ein zusätzliches Übergabegerät arbeiten
kann.
[0015] Es ist möglich, die Steuerung der Schichstärke, die sogenannte Nivellierung gekoppelt
mit der ersten Bohle oder unabhängig davon mit einer gesondert arbeitenden Steuerung
für die zweite Bohle zu versehen. Als
Verdichtungsbohlen können handelsübliche starre Bohlen oder auch ausfahrbare Bohlen eingesetzt werden.
[0016] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Figur 1 einen handelsüblichen Fertiger im Ausgangszustand,
Figur 2 den Fertiger nach Abbau von Materialvorratsbehälter und Fahrerhaus,
Figur 3 eine erfindungsgemäße Zusatzeinrichtung,
Figur 4 einen vergrößerten Materialvorratsbehälter,
Figur 5 den Fertiger mit angebauter Zusatzeinrichtung und vergrößertem Materialvorratsbehälter
für das Tragschichtmaterial,
Figur 6 den Fertiger mit angebauter Zusatzeinrichtung mit hochgeklapptem Teil,
Figur 7 eine Ansführungsform für einen mit der erfindungsgemäßen Zusatzeinrichtung
versehenen Fertiger und einer zusätzlich am Fertiger angebrachten Übergabeeinrichtung
in Seitenansicht,
Figur 8 die zugehörige Draufsicht,
Figur 9 die Seitensicht einer Ausfuhrungsform mit je einer vorn und hinten an der
Zusatzeinrichtung angeordneten Materialvorratsmulde.
[0017] In Figur 1 ist ein handelsüblicher Fertiger dargestellt, an den die erfindungsgemäße
Zusatzeinrichtung angebracht werden soll,
[0018] Für das Umrüsten des Fertigers zu einem Einbaugerät, mit dem ein zweischichtiger
Asphaltbelag verlegt werden kann, werden zunächst der Materialvorratsbehälter und
das Fahrerhaus abgebaut Der Zustand nach dem Abbau dieser Einrichtungen ist in Figur
2 dargestellt An dem verbleibendem Grundgerät befinden sich das Fahrwerk des Fertigers
mit dem Antriebsaggregat, die Verteiler- und Transporteinrichtungen sowie die Verdichtungsbohle
für das Tragscbichtmaterial.
[0019] Danach werden die Zusatzeinrichtung und der Materialvorratsbehälter für das Tragschichtmaterial
am Grundgerät angebracht. Hierzu ist es nur erforderlich, diese seitlich auf das Grundgerät
zu schieben und zu befestigen.
[0020] Figur 3 erläutert eine Ausführungsform für die erfindungsgemäße Zusatzeinrichtung.
[0021] Figur 4 zeigt einen vergrößerten Materialvorratsbehälter, der anstelle des Originavorratsbehälters
angebracht werden kann.
[0022] In Figur 5 ist der ungerüstete Fertiger mit angebauter Zusatzeinrichtung und vergrößertem
Materialvorratsbehälter für das Tragschichtmaterial dargestellt.
[0023] Wie aus Figur 6 ersichtlich ist, ist es möglich einen Teil der angebauten Zusatzeinrichtung
nach oben zu schwenken. Dies ist vorteilhaft, um Wartungsarbeiten am Grundgerät durchführen
zu können, ohne daß die Zusatzeinrichtung entfernt werden muss. Um das Schwenken der
Zusatzeinrichtung zu ermöglichen, besteht das Gestell aus schwenkbaren Trägern, die
an Lagerstellen mit dem feststehendem Teil des Gestells verbunden sind und mit Hilfe
von Hydraulikzylindern bewegt werden können. Außerdem sind am Gestell Schwenkarme
mit Stützrädern angebracht, die das seitliche Heranfahren der Zusatzeinrichtung beim
Anbau an das Grundgerät erleichtern und außerdem zur Erhöhung der Standsicherheit
der Gesamtanordnung beitragen.
[0024] Bei dem in den Figuren 7 und 8 dargestellten Fertiger befinden sich sowohl der Materialvorratsbehälter
1 für die Tragschicht als auch der Materialvorratsbehälter 2 für die Deckschicht an
der Vorderseite des Fertigers. Der Fertiger besteht aus einem handelsüblichen Fertiger,
bei dem eine Materialschicht, im dargestellten Fall die Tragschicht aus dem Materialvorratsbehälter
über die Transportbänder für das System 1 zur Vorverdichtungsbohle 7 transportiert
werden, wobei das Material vorher über die Verteilerschnecke 5 verteilt wird.
[0025] Zum Anbau der Zusatzeinrichtung an einen handelsüblichen Fertiger ist es lediglich
erforderlich, das Fahrerhaus 9 von diesem abzubauen, die Zusatzeinrichtung auf das
Fahrwerk des Fertigers zu schieben und die Zusatzeinrichtung am Fahrwerk des Fertigers
sowie am Fahrerhaus 9 zu befestigen. Zur Befestigung werden vorteilhaft Scaraubverbindungen
verwendet, die im dargestellten Beispiel an gabelförmigen Befestigungselementen sowie
an entsprechenden Öffnungen der zu verbindenden Baugrupppen angebracht werden.
[0026] Das Material für die Deckschicht wird in der erfindungsgemäßen Zusatzeinrichtung
gelagert und transportiert und mit dieser eingebaut. Hierzu ist ein zusätzlicher Vorratsbehälter
2 für das Deckschichtmaterial so am Gestell der Zusatzeinrichtung angeordnet, daß
er sich im montierten Zustand vor dem Vorratsbehälter 1 des Fertigers befindet. Der
zusätzliche Vorratsbehälter 2 ist beheizt, wozu die Abgase der Antriebsmotoren oder
zusätzliche, mit Gas oder elektrisch betriebene Heizeinrichtungen verwendet werden
können. Vom Vorratsbehälter 2 wird das einzubauende Material über das Transportsystem
4, das hier in Form von Schnecken ausgebildet ist, zur hinteren
Verdichtungsbohle 8 für die Deckschicht transportiert. Die zusätzliche
Verdichtungsbohle 8 kann unmittelbar an der bereits am Fertiger vorhandenen
Verdichtungbohle 7 oder separat am Fertiger angebracht sein
[0027] Die Steuerung der zweiten Bohle kann mittels einer an der Maschine bereits vorhandenen
Nivelliereinchtung oder von einer zusätzlichen zweiten Nivelliereinrichtung erfolgen.
[0028] Die zweite Bohle kann sowohl starr an der ersten Bohle mit einer HöhenverStellung
angebracht oder gelenkig mit der ersten Bohle verbunden sein. Zweckmäßigerweise erfolgt
dabei die Befestigung am Nivellierholm. Es ist außerdem möglich, die zweite Bohle
gelenkig am Chassis der Zugmaschine anzuordnen.
[0029] Figur 9 erläutert ein Ausführunsbeispiel für eine Ausführung, bei der der Materialvorratsbehälter
2 hinter dem Fahrerhaus 9 angeordnet ist. Es ist prinzipiell auch möglich, diesen
Vorratsbehälter oberhalb des Fahrerhauses 9 oder seitlich davon anzubringen. Bei der
in Figur 3 dargestellten Ausführungsform ist oberhalb des Vorratsbehälters 2 eine
drebbare oder verschiebbare Ausführung für ein zusätzliches Transportsystem, das hier
als Transportband 10 ausgebildet ist, angebracht. Mit diesem zusätzlichen Transportband
10 kann das Material von der Vorderseite des Fertigers, von dem aus er in einfacher
Weise beschickt werden kann, zum Vorratsbehälter 2 transportiert werden. Um ein ungehindertes
Füllen des Vorratsbehälters 1 zu ermöglichen, ist das zusätzliche Transportband 10
in Fahrtrichtung drehbar oder verschiebbar angeordnet, so daß es beim Befüllen des
Behälters 1 nach hinten geschoben werden kann und sich zum Befüllen des Behälters
2 in der vorderen Position befindet
[0030] Es ist auch möglich, daß ein
Vorratsbehälter an einern separat fahrenden Gerät außerhalb des Fertigers angebracht ist. Dieses
Gerät kann vom Fertiger geschoben oder selbstfahrend bewegt werden und/oder selbsttragend
oberhalb des Fertigers angebracht sein
[0031] In den Figuren 7 bis 9 ist eine Ausführung dargestellt, bei der am Fertiger eine
Übergabeeinrichtung mit einem Zwischenlagerbehälter 11 angebracht sind, von dem aus
mit Hilfe eines Zwischenlagertransportbandes 12 das heiße Mischgut über die Vorratsbehälter
1,2 transportiert wird. Oberhalb der Vorratsbehälter 1,2 ist eine Umstellklappe 13
zur wechselseitigen Beschikkung der Vorratsbehälter 1 oder 2 des Fertigers angebracht
Der Materialaufnahmebehälter 11 zur zeitweiligen Aufbewahrung des heißen Mischgutes
kann mit einer einteiligen oder mit einer zweiteiligen Kammer versehen sein.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0032]
- 1
- Materialvorratsbehälter für Tragschicht
- 2
- Materialvorratsbehälter für Deckschicht
- 3
- Transportbänder für System 1
- 4
- Transporteinrichtung für System 2
- 5
- Verteilerschnecke für System 1
- 6
- Verteilerschnecke für System 2
- 7
- Verdichtungsbohle für Tragschicht
- 8
- Verdichtungsbohle für Deckschicht
- 9
- Fahrerbaus
- 10
- zusätzliches Transportband
- 11
- Zwischenlagerbehälter
- 12
- Zwischenlagertransportband
- 13
- Umstellklappe
1. Zusatzeinrichtung für einen Fertiger zum Einbauen und Verdichten von Straßenbelagschichten,
wobei der Fertiger ein Fahrwerk mit einem Antriebsaggregat, einen Materialvorratsbehälter
(1), ein Fahrerhaus (9), einen Verteiler (5), eine Transporteinrichtung (3) sowie
eine Verdichtungsbohle (7) enthält, und die die Zusatzeinrichtung Mittel enthält,
die in Verbindung mit dem Fertiger das gleichzeitige heiß-auf-heiß-Verlegen von zwei
Schichten ermöglicht, wobei die Mittel aus einem zusätzlichen Materialvorratsbehälter
(2), einer zusätzlichen Transporteinrichtung (4), einer zusätzlichen Verteilungseinrichtung
(6) und einer zusätzlichen Verdichtungsbohle (8) bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzeinrichtung an einem lösbar mit dem Fertiger zu verbindenden Gestell angeordnet
ist, welches seitlich auf das Fahrwerk des Fertigers aufschiebbar ist und Befestigungspunkte
für die lösbare Verbindung mit der Zusatzeinrichtung und dem Fahrerhaus enthält und
dass das Gestell schwenkbare Träger aufweist, die mit Hilfe von Hydraulikzylindern
bewegt werden können.
2. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich sowohl der Materialvorratsbehälter (1) für die Tragschicht als auch der zusätzliche
Materialvorratsbehälter (2) für die Deckschicht an der Vorderseite des Fertigers befinden.
3. Zusatzeinrichtung nach Anspruch oder 2, dadurch gekennzeichnet, am Gestell Schwenkarme mit Stützrädern angebracht sind, die das seitliche Heranfahren
der Zusatzeinrichtung beim Anbau an das Grundgerät erleichtern.
4. Zusatzeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der zusätzlichen Verdichtungsbohle (8) eine Steuereinrichtung zur Einstellung
der Schichtstärke der zweiten Schicht angeordnet ist, mit der die Schichtstärke durch
eine Verstellung der Bohlenneigung einstellbar ist, wobei die Steuereinrichtung entweder
mit der Steuerung für die erste Verdichtungsbohle (7) gekoppelt oder als unabhängig
arbeitende Steuerung ausgebildet ist.
5. Zusatzeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Transporteinrichtungen (3,4) und/oder den Materialvorratsbehältern (1,2) Heizvorrichtungen
angebracht sind.
6. Zusatzeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Fertiger ein zusätzliches verschiebbares Band zur Beschickung des zusätzlichen
Materialvorratsbehälters (2) angebracht ist.
7. Zusatzeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzeinrichtung mit einer Übergabeeinrichtung zur wechselseitigen Beschickung
der Materialvorratsbehälter (1,2) verbunden ist, die am hinteren Teil des Fertigers
angebracht ist.
8. Zusatzeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Übergabeeinrichtung einen Zwischenlagerungsbehälter (11) zur zeitweiligen Aufbewahrung
des heißen Mischgutes mit zweiteiliger Kammer enthält.
9. Zusatzeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Zusatzeinrichtung eine automatische Abstandsregeleinrichtung angebracht ist,
mit der der Abstand zwischen dem Fertiger und einem nach dem Fertiger fahrenden Übergabegerät
geregelt wird.
1. Auxiliary equipment for a finisher for the placing and compacting of road surfacing
layers, with the finisher including a running gear with a drive assembly, a material
storage bin (1), a driver's cab (9), a distributor (5), a conveyor unit (3) as well
as a compaction board (7), and with the auxiliary equipment including means which
allow the hot-to-hot placing of two layers in conjunction with the finisher, with
the means consisting of an additional material storage bin (2), an additional distribution
facility (6) and an additional compaction board (8), characterized in that the auxiliary equipment is arranged at a mounting which is to be connected to the
finisher in a detachable manner, which can be pushed on laterally onto the running
gear of the finisher and which contains attachment points for the detachable connection
with the auxiliary equipment and with the driver's cab, and in that the mounting presents swivelling supports which can be moved by means of hydraulic
cylinders.
2. Auxiliary equipment as claimed in claim 1, characterized in that both the material storage bin (1) for the base course and the additional material
storage bin (2) for the wearing course are located at the front side of the finisher.
3. Auxiliary equipment as claimed in claim 1 or 2, characterized in that swivelling arms with support wheels are mounted to the mounting, and facilitate the
lateral approach movement of the auxiliary equipment during mounting to the basic
unit.
4. Auxiliary equipment as claimed at least in one of the foregoing claims, characterized in that, at the additional compaction board (8), a controlling system is arranged for setting
the layer thickness of the second layer and allows the setting of the layer thickness
by readjusting the board's inclination, while the controlling system is either coupled
to the control for the first compaction board (7), or is designed as an independently
working control.
5. Auxiliary equipment as claimed at least in one of the foregoing claims, characterized in that heating devices are mounted to the conveyor units (3, 4) and/or to the material storage
bins (1, 2).
6. Auxiliary equipment as claimed at least in one of the foregoing claims, characterized in that an additional slidable belt for loading the additional material storage bin (2) is
mounted on the finisher.
7. Auxiliary equipment as claimed at least in one of the foregoing claims, characterized in that the auxiliary equipment is connected to a transfer equipment for the two-way loading
of the material storage bins (1, 2) which is mounted to the rear part of the finisher.
8. Auxiliary equipment as claimed at least in one of the foregoing claims, characterized in that the transfer equipment includes an intermediate storage bin (11) for the temporary
storage of the hot mixture with a two-part chamber.
9. Auxiliary equipment as claimed at least in one of the foregoing claims, characterized in that an automatic distance regulating device is mounted to the auxiliary equipment, and
is used to regulate the distance between the finisher and a transfer unit running
behind the finisher.
1. Equipement additionnel pour un finisseur pour l'épandage et le compactage de couches
de revêtement de chaussée, ledit finisseur comprenant un mécanisme de roulement avec
un agrégat d'entraînement, un réservoir de matériau (1), une cabine de conducteur
(9), un distributeur (5), un mécanisme de transport (3) ainsi qu'une lame de compactage
(7), et ledit équipement additionnel comprenant des éléments permettant en liaison
avec le finisseur la pose simultanée de deux couches, chaude sur chaude, ces éléments
consistant en un réservoir additionnel de matériau (2), un mécanisme additionnel de
transport (4), un dispositif distributeur additionnel (6) et une lame de compactage
additionnelle (8), caractérisé en ce que l'équipement additionnel est disposé sur un châssis amovible à raccorder au finisseur,
ledit châssis pouvant être poussé latéralement sur le mécanisme de roulement du finisseur
et comprenant des points de fixation pour le raccord détachable avec l'équipement
additionnel et la cabine de conducteur, et en ce que le châssis présente des supports pivotants, pouvant être déplacés au moyen de vérins
hydrauliques.
2. Equipement additionnel selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réservoir de matériau (1) pour la couche de support aussi bien que le réservoir
additionnel de matériau (2) pour la couche de surface se trouvent sur la face avant
du finisseur.
3. Equipement additionnel selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des bras pivotants à roues-supports sont disposés sur le châssis, lesquels facilitent
l'avance latérale de l'équipement additionnel lors du montage sur l'appareil de base.
4. Equipement additionnel selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de commande pour le réglage de l'épaisseur de la deuxième couche est
disposé sur la lame de compactage additionnelle (8), au moyen duquel l'épaisseur de
couche est réglable par modification de l'inclinaison de lame, ledit dispositif de
commande étant soit couplé avec la commande pour la première lame de compactage (7),
soit formé comme commande à fonctionnement indépendant.
5. Equipement additionnel selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que des dispositifs de chauffage sont appliqué sur les mécanismes de transport (3,4)
et/ou les réservoirs de matériau (1,2).
6. Equipement additionnel selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une bande déplaçable additionnelle est disposée sur le finisseur pour le remplissage
du réservoir additionnel de matériau (2).
7. Equipement additionnel selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équipement additionnel est relié à un mécanisme de transfert pour le remplissage
alterné des réservoirs de matériau (1,2), lequel est disposé sur la partie arrière
du finisseur.
8. Equipement additionnel selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mécanisme de transfert comprend un réservoir de stockage intermédiaire (11) avec
une chambre à deux compartiments pour la conservation temporaire du mélange chaud.
9. Equipement additionnel selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de réglage automatique de distance est appliqué sur l'équipement additionnel,
au moyen duquel la distance est réglée entre le finisseur et un appareil de transfert
roulant derrière celui-ci.