(19)
(11) EP 1 059 497 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.09.2004  Patentblatt  2004/38

(21) Anmeldenummer: 00108105.8

(22) Anmeldetag:  13.04.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F26B 3/30, B41F 23/04

(54)

Trocknereinheit

Drying unit

Unité de séchage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB NL SE

(30) Priorität: 10.06.1999 DE 29910122 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
13.12.2000  Patentblatt  2000/50

(73) Patentinhaber: Platsch, Hans G.
70565 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • Platsch, Hans G.
    70565 Stuttgart (DE)

(74) Vertreter: Ostertag, Reinhard 
Patentanwälte Dr. Ulrich Ostertag Dr. Reinhard Ostertag Eibenweg 10
70597 Stuttgart
70597 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 4 442 940
DE-U- 29 901 402
US-A- 5 668 921
DE-A- 19 651 301
GB-A- 2 280 947
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Trocknereinheit zum Trocknen von Druckprodukten mit mindestens einem gestreckten Tragkörper und einer auf diesem angeordneten Wärmquelle gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

    [0002] Derartige Trocknereinheiten sind in unterschiedlicher Form im Einsatz, insbesondere als Heißluft-Trocknereinheiten und Infrarot-Trocknereinheiten. Sie sind jeweils aus für das fertige Produkt spezifischen Elementen aufgebaut.

    [0003] Beispiele solcher Trocknereinheiten finden sich in der DE 196 51 301 A1 und der DE 44 42 940 A1. Dort sind Trocknereinheiten mit länglichen, aus Hohlprofilmaterial hergestellten Tragkörpern für Heizleisten beschrieben. Diese Tragkörper weisen im Querschnitt eine ungefähr rechteckige Außenkontur auf. Abweichungen von der ungefähr rechteckigen Außenkontur zeigen diese Tragkörper im Wesentlichen in Form von ein oder zwei überstehenden Blasleisten und/oder einer trapezartigen Verjüngung der Querschnittsfläche an der den beiden Blasleisten gegenüberliegenden Seite.

    [0004] Dies erschwert eine dicht nebeneinander angeordnete Montage der Tragkörper, wie sie bei erhöhter Anforderung an die Trocknerleistung wünschenswert ist und schränkt auch den im Inneren des Hohlprofils zur Verfügung stehenden Raum ein.

    [0005] Durch die vorliegende Erfindung soll eine Trocknereinheit geschaffen werden, bei welcher die Tragkörper wahlweise einzeln oder in Gruppen dicht nebeneinander angeordnet vorgesehen werden können und dabei hohe Steifigkeit aufweisen.

    [0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Trocknereinheit mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.

    [0007] Die dabei vorgesehenen Düsenrippen gestatten es, in Längsrichtung des Tragkörpers Düsenkanäle auszubilden, welche eine größere axiale Abmessung aufweisen als der Wandstärke des Hohlprofiles entspricht. Man erhält so gut gebündelte Luftstrahlen, die aus den Düsenkanälen austreten, wenn das Innere des Hohlprofiles mit Druckluft beaufschlagt wird.

    [0008] Außerdem tragen sowohl die Düsenrippen als auch die longitudinalen Versteifungsrippen zur Verstärkung des Kastenprofiles bei. Darüber hinaus bilden die Leitwände zusammen mit den ihnen benachbarten Innenflächen des Hohlprofiles eine trichterähnliche Struktur, von welcher die Düsenkanäle ausgehen.

    [0009] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.

    [0010] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 gestattet es, einen zwischen den beiden Sätzen von Düsenkanälen angeordneten IR-Strahler im Wesentlichen symmetrisch von beiden Seiten her zu kühlen.

    [0011] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 ist im Hinblick auf hohe Versteifung bei geringem Materialeinsatz und im Hinblick auf eine nochmals verbesserte Trichterfunktion von Vorteil.

    [0012] Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 4 dient der Versteifung des Hohlprofiles bei im Wesentlichen glattflächiger äußerer Begrenzung desselben. Darüber hinaus hat man im Bereich der longitudinalen Versteifungsrippen mehr Fleisch, was die Anbringung und Führung von Zusatzkomponenten wie Heizpatronen und dergleichen erleichtert und verbessert.

    [0013] Bei einer Trocknereinheit gemäß Anspruch 5 können Spannbolzen oder dergleichen, durch welche auf die Enden des Hohlprofiles aufgesetzte Endplatten mit den Hohlprofilen verspannt werden, im Inneren des Hohlprofiles geführt werden. Dies ist im Hinblick auf eine glattflächige äußere Begrenzungsfläche der Trocknereinheit von Vorteil.

    [0014] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 ist im Hinblick auf die Anbringung von Zusatzkomponenten an der Außenseite der Hohlkörper und im Hinblick auf das verdeckte Führen elektrischer Leitungen von Vorteil.

    [0015] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 7 ermöglicht es, die Druckprodukte mit IR-Strahlen zu trocknen.

    [0016] Gemäß Anspruch 8 erhält man eine Trocknereinheit, die einen Luftvorhang abgibt, der über die Länge der Hohlprofile im Wesentlichen konstant ist und auf eine vorgegebene Temperatur unmittelbar vor der Abgabe an die Umgebung aufgeheizt wird. Auf diese Weise werden Wärmeverluste an die Umgebung der Trocknereinheit klein gehalten.

    [0017] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 9 sichert ein präzises Positionieren der Heizpatrone bei geringerem apparativem Aufwand.

    [0018] Dabei wird mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 10 gewährleistet, dass die durch die Heizpatrone geschickte Luft im Wesentlichen laminar geführt wird.

    [0019] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 11 ist im Hinblick auf geringe Herstellungskosten der Heizeinheit und im Hinblick auf geringe Drosselung der Luft von Vorteil.

    [0020] Bei einer Trocknereinheit gemäß Anspruch 12 kann man eine defekte Heizpatrone besonders einfach und rasch auswechseln.

    [0021] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 13 wird erreicht, dass ein inniger Kontakt zwischen der durch die Heizpatrone bewegten Luft und den Heizdrähten erhalten wird. Auch kann man bei der im Anspruch 13 angegebenen Geometrie eine größere Drahtoberfläche in einem vorgegebenen Volumen unterbringen als bei bekannten Lösungen, bei welchem sich die gewendelten Heizdrähte in Umfangsrichtung erstrecken. Auf Grund des insgesamt größeren zur Verfügung stehenden Volumens zur Aufnahme des Heizdrahtes kann dann der Heizdraht (bei gleicher Heizleistung) etwas dicker gewählt werden, so dass das Heizdrahtmaterial weniger erhitzt wird und die gesamte Heizpatrone eine höhere Standzeit hat.

    [0022] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 14 gestattet es, die in benachbarten kreissektorförmigen Querschnitt aufweisenden Kammern des Heizpatronenkörpers liegenden Abschnitte des Heizdrahtes elektrisch miteinander zu verbinden, ohne dass der verbindende Drahtabschnitt über die Stirnfläche des Patronenkörpers übersteht.

    [0023] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 15 ist im Hinblick auf ein einfaches Herstellen der Stromverbindungen zur Heizpatrone von Vorteil.

    [0024] Gemäß Anspruch 16 erhält man zum einen einen Abschnitt der Hohlprofile in Längsrichtung, zum anderen lassen sich über die Endplatten die verschiedenen Hohlprofile einer Trocknereinheit mechanisch zu einer Einheit zusammenfassen.

    [0025] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 17 wird dabei erreicht, dass die zum Zusammenfassen der verschiedenen Hohlprofile einer Trocknereinheit verwendeten Endplatten zugleich einen Teil des Verteilerkanales vorgeben, über welchen den verschiedenen Hohlprofilen Luft zugeführt wird.

    [0026] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 18 wird eine intensive Luftzuführung von beiden Enden der Tragkörper her erreicht.

    [0027] Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
    Figur 1:
    eine Aufsicht auf eine Trocknereinheit, welche Druckprodukte zugleich mit Heizluft und IR-Strahlen trocknet;
    Figur 2:
    eine seitliche Ansicht der in Figur 1 gezeigten Trocknereinheit;
    Figur 3:
    eine Stirnansicht der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Trocknereinheit, in Figur 2 von rechts gesehen;
    Figur 4:
    eine Stirnansicht eines Hohlprofiles, welches zur Realisierung der Trocknereinheit nach den Figuren 1 bis 3 verwendet wird;
    Figur 5:
    einen transversalen Schnitt durch eine Trocknerleiste im Bereich einer in die Leiste eingesetzten Heizpatrone;
    Figur 6:
    einen longitudinalen Teilschnitt durch das Ende einer Trocknerleiste im Bereich eines in die Leiste eingesetzten Heizpatronen-Halteteiles;
    Figur 7:
    eine perspektivische Ansicht einer Heizpatrone, die Teil einer Widerstands-Heizeinheit einer Trocknereinheit gemäß den Figuren 1 bis 6 ist;
    Figur 8:
    eine seitliche Ansicht einer einzelnen Trocknerleiste;
    Figur 9:
    eine Aufsicht auf die Trocknerleiste nach Figur 8; und
    Figur 10:
    eine Stirnansicht der in Figuren 8 und 9 gezeigten Trocknerleiste in der Zeichnung von links gesehen.


    [0028] Figur 1 zeigt eine insgesamt mit 10 bezeichnete Trocknereinheit, welche vier Trocknerleisten 12-1, 12-2, 12-3 und 12-4 aufweist. Wo nachstehend auf die Trocknerleisten allgemein Bezug genommen wird, wird einfach von einer Trocknerleiste 12 gesprochen.

    [0029] Die Trocknerleisten 12 sind in einem Raster angeordnet. Zwischen den Trocknerleisten 12-1 und 12-2 bzw. 12-3 und 12-4 liegt jeweils ein leeres Raster, die Trocknerleisten 12-2 und 12-3 sind unmittelbar bündig benachbart.

    [0030] Die Trocknerleisten 12 umfassen jeweils einen Tragkörper 14, der durch Ablängen eines entsprechendes Stückes von einem endlosen extrudierten Hohlprofil 16 (Figur 4) erhalten wurde.

    [0031] Das Hohlprofil 16 hat eine insgesamt mit 18 bezeichnete Außenfläche, deren lichte Kontur einem Rechteck mit abgerundeten Ecken entspricht.

    [0032] Bei den abgerundeten Ecken sind longitudinale Bohrungen 20 vorgesehen. Diese befinden sich bei den oberen Enden von Seitenwänden 22, 24 des Profiles. Eine obere Wand 26 und eine untere Wand 28 schließen die Seitenwände 22, 24 zu einem durchgehenden Rechteck.

    [0033] Die Seitenwände 22, 24 und die Wände 26, 28 geben insgesamt eine Innenfläche 30 des Hohlprofiles 16 vor. Von der Unterseite 32 der oberen Wand 26 hängen in der Nachbarschaft ihrer seitlichen Enden zwei Versteifungsrippen 34 nach unten. Diese sorgen zugleich im entsprechenden Wandbereich für mehr Fleisch, so daß man an dort in die obere Wand 26 eingefrästen Fenstern eine größere Anlagefläche für eingesetzte Einheiten erhält und ggf. auch längere Befestigungsbohrungen vorsehen kann.

    [0034] Analog trägt die Oberseite 36 der unteren Wand 28 bei ihren Enden zwei schräg nach oben und innen verlaufende Versteifungsrippen 38.

    [0035] Diese begrenzen mit unteren schräg nach unten und innen verlaufenden Abschnitten 40 der Innenflächen 42 der Seitenwände 22, 24 jeweils eine longitudinale Verteilerrinne 44. Die Verteilerrinne 44 steht im fertig bearbeiteten Hohlprofil in Strömungsverbindung mit Düsenkanälen 46, die in Figur 4 gestrichelt angedeutet sind und sich durch die untere Wand 28 und von der letzteren getragene mit der Verteilerrinne 44 fluchtende Düsenrippen 48 hindurch erstrecken.

    [0036] Die Düsenkanäle 46 sind senkrecht zur Zeichenebene von Figur 4 in regelmäßigem Abstand voneinander über die gesamte Länge des Tragkörpers 14 verteilt, wobei die in den beiden Düsenrippen 48 vorgesehenen Düsenkanäle 46 um eine halbe Teilung gegeneinander versetzt sind.

    [0037] Die Seitenwände 22, 24 sind mit hinterschnittenden Montagenuten 50 ausgebildet, welche eine abgewinkelte Bodenwand 52 aufweisen und deren nach außen weisendes offenes Ende durch longitudinale Halteflansche 54, 56 begrenzt ist. Die Montagenuten 50 sind so breit gewählt, daß neben ihnen noch eine Kabelnut 58 verbleibt, in welcher elektrische Leitungen Aufnahme finden können.

    [0038] Wie insbesondere aus den Figuren 5 und 6 ersichtlich, weisen die Trocknerleisten 12 an ihren beiden Enden jeweils eine Heizeinheit 60 auf, die durch ein in der oberen Wand 26 der Trocknerleiste ausgefrästes Fenster 62 in den Tragkörper 14 eingesetzt sind. Wie insbesondere aus Figur 6 ersichtlich, hat die Heizeinheit eine Montageplatte 64, deren Außenseite über einen Rahmen 66 eine Deckelplatte 68 trägt. Hierzu sind Befestigungsschrauben 70, 72 vorgesehen, welche von unten bzw. oben in Gewindebohrungen 74 eingreifen, die in dem Rahmen 66 vorgesehen sind.

    [0039] Die Montageplatte 64 trägt über eine Schraube 76 einen Leitring 78, welcher eine sich in Figur 6 nach rechts kegelförmig verjüngende Innenfläche 80 aufweist. Der Leitring 78 ist bei seinem in Figur 6 rechts gelegenen Ende mit einer Gegenbohrung 82 versehen, welche das eine Ende einer insgesamt mit 84 bezeichneten Heizpatrone aufnimmt. Diese hat eine aus wärmebeständigem Material (z.B. Keramik) gefertigte zylindrische Außenwand 86 sowie in axialen Ebenen sternförmig nach innen verlaufende Zwischenwände 88 aus gleichem Material. Letztere bilden zusammen mit der Außenwand 86 longitdinale Kanäle 90 mit sektorförmigem Querschnitt.

    [0040] Wie aus Figur 7 ersichtlich, sind in den einzelnen kreissektorförmigen Querschnitt aufweisenden longitudinalen Kanälen 90, die durch die Außenwand 86 und die Zwischenwände 88 begrenzt sind, jeweils Abschnitte 92 eines gewendelten Heizdrahtes 94 angeordnet. Die Wendelachse der Heizdraht-Abschnitte 92 verläuft dabei jeweils parallel zur Längsachse der Heizpatrone 84, und die verschiedenen gestreckten Heizdraht-Abschnitte 92 sind über kurze Drahtbrücken 96 verbunden, welche sich durch Ausnehmungen 98 in den Stirnflächen der Zwischenwände 88 erstrecken, von denen jede zweite in jeder Stirnfläche somit freibleibt.

    [0041] Auf der Außenfläche der Außenwand 86 sind in axialer Richtung verlaufende Nuten 100 vorgesehen, welche nicht gewendelte Endabschnitte des Heizdrahtes 94 zu einem Anschlußblock 102 führen, der auf die Außenfläche der Außenwand 86 aufgesetzt ist und Flachstecker 104 trägt. Diese werden über nicht dargestellte Verbindungskabel, die passende Steckverbinder tragen, mit der Stromversorgung verbunden.

    [0042] Das rechte Ende des Heizpatrone 84 ist von einem Halteteil 106 gefaßt, welches eine transversale Hauptwand aufweist, in welcher eine Öffnung 108 vorgesehen ist (Fig. 5), deren Querschnitt dem Querschnitt der Heizpatrone 84 entspricht. Von der Hauptwand 106 springen drei Haltefinger 110, die um 90° gegeneinander versetzt sind, axial zurück.

    [0043] Das Halteteil 106 hat einen abgewinkelten Halteabschnitt 112, der mittels einer Schraube 114 mit der Montageplatte 64 verbunden ist.

    [0044] Das durch die Teile 66 bis 70 gebildete Gehäuse 116 trägt z.B. eingespritzte mit den Flachsteckern 104 durch nicht gezeigte Kabel verbundene Flachstecker 118, über welche die Stromversorgung für die Heizpatrone 84 angeschlossen wird.

    [0045] Die Enden der Tragkörper 14 sind mit Endplatten 120 verspannt. Hierzu werden lange Bolzen 122 verwendet, welche durch die Bohrungen 20 hindurchgeführt sind und am anderen Ende Muttern 124 tragen, die mit der anderen der Endplatten 120 zusammenarbeiten.

    [0046] Die Endplatten 120 sind mit einem regelmäßigen Muster von Löchern versehen, durch welche sich die Bolzen 122 hindurch erstrecken. Diejenigen der Löcher der Endplatten 120, die bei einer betrachteten Ausführungsform der Trocknereinheit nicht benötigt werden, werden durch Blindschrauben 126 und zugehörige Muttern 128 verschlossen.

    [0047] Auf diese Weise können die Endplatten 120 eine Begrenzungswand für eine Luft-Verteilerkammer 130 bilden, die zusätzlich durch eine Stirnplatte 132 sowie Seitenplatten 134, 136 begrenzt ist. Die Verbindung der Endplatten 120 mit den Stirnplatten 132 erfolgt unter Verwendung von Bolzen 138 und diese umgebende Distanzhülsen 140 sowie Muttern 142.

    [0048] Die Endplatten 120 tragen jeweils einen Anschlußstutzen 144 bzw. 146, die mit einem Gebläse 148 verbunden sind.

    [0049] Die in Figur 1 rechts gelegene Stirnplatte 132 trägt ferner zwei Steckverbinderteile 150, 152, die mit weiteren Steckverbinderteilen 154, 156 verbindbar sind, welche von elektrischen Versorgungskabeln 158, 160 für die Heizeinheiten 60 getragen sind.

    [0050] Ferner ist auf der rechtsgelegenen Stirnplatte 132 ein mit dem Inneren der Verteilerkammer 130 in Verbindung stehender Druckwächter 162 getragen.

    [0051] Wie aus Figur 2 ersichtlich, tragen die Unterseiten der Tragkörper 14 lang gestreckte IR-Strahler 164. Diese sind unter Verwendung von Schellen 166 an der Unterseite der Tragkörper 14 angebracht, die ihrerseits über Schrauben 168, die selbstschneidend in einen der Düsenkanäle 46 eingeschraubt sind, am Tragkörper 14 befestigt.

    [0052] Die Breite der IR-Strahler und der Abstand der Düsenrippen 48 ist so gewählt, daß die aus den Düsenkanälen 46 austretenden Luftstrahlen knapp an der Außenseite der IR-Strahler 164 vorbeigeht. Auf diese Weise werden diese Luftstrahlen nicht gedrosselt, tragen aber Wärme von den IR-Strahlern 164 weg.

    [0053] Die elektrische Versorgung der IR-Strahler 164 erfolgt ebenfalls über die Steckverbinderteile 150, 152.

    [0054] Die oben beschriebene Trocknereinheit arbeitet wie folgt:

    [0055] Über die Anschlußstutzen 144, 146 wird den Verteilerkammern 130 unter Überdruck stehende Luft zugeführt. Diese durchquert die Heizeinheiten 60 und wird hierbei auf eine Tem peratur von etwa 120° aufgewärmt. Die aufgewärmte Luft kommt über die Verteilerrinnen 44 in die Düsenkanäle 46 und wird von dort in Richtung zur Förderebene der bedruckten Druckprodukte abgegeben.

    [0056] Die IR-Strahler 164 werden gleichzeitig mit Strom versorgt und geben ebenfalls in Richtung zu den Druckprodukten hin IR-Strahlen ab. Dabei wärmen sie sich auch selbst stark auf. Durch die verglichen mit der Oberflächentemperatur der IR-Strahler 164 niedrige Temperatur aufweisende Heißluft, die durch die Düsenkanäle 46 ausströmt, erfolgt eine Kühlung der IR-Strahler, wobei zugleich eine Nachheizung der Heißluft erhalten wird.

    [0057] In Abwandlung des oben beschriebenen Ausführungsbeispieles kann man für Trocknereinheiten, in denen eine höhere Trocknerleistung benötigt wird, die verbliebenen Lücken zwischen den Trocknerleisten 12-1 und 12-2 bzw. den Trocknerleisten 12-3 und 12-4 noch durch weitere identisch aufgebaute Trocknerleisten ausfüllen. Wird dagegen nur eine kleinere Trocknerleistung benötigt, kann man eine oder beide der Trocknerleisten 12-2 und 12-3 weglassen.

    [0058] In Abwandlung des oben beschriebenen Ausführungsbeispieles kann man auch Trocknerleisten einzeln verwenden, wie in den Figuren 8 und 9 dargestellt. Untereinheiten der Tocknerleiste, die obenstehend unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 7 schon beschrieben wurden, sind wieder mit denselben Bezugszeichen versehen und werden nicht nochmals im einzelnen beschrieben.

    [0059] Bei der Trocknerleiste 12 nach den Figuren 8 und 9 sind auf die Endplatten 120 direkt die Anschlußstutzen 144 und 146 aufgesetzt, und die Endplatten 120 weisen umgekantete untere Halteabschnitte 170 auf, die jeweils eine Öffnung 172 zur Aufnahme einer Befestigungsschraube habe, mit welcher die Trocknerleiste an Rahmenteilen der Druckmaschinen angebracht werden.

    [0060] Ein elektrischer Anschlußkasten 174 ist auf die Seite des Tragkörpers 14 aufgesetzt.

    [0061] Wie aus Figur 3 ersichtlich, ist auf die außenliegende Montagenut 50 ein umgekehrt P-förmigen Querschnitt aufweisendes Profil 176 aufgeschraubt, welches in seinem oberen Abschnitt einen in Längsrichtung der Trocknerleiste verlaufenden Kanal vorgibt. Mit dem Profil 176 ist ein weiteres Profil 178 verschraubt, welches die Form einer nach unten offenen U-förmigen Rinne hat. An dem Profil 178 sind in zur Zeichenebene von Figur 3 senkrechter Richtung aufeinanderfolgend drei Laufrollen 180 gelagert, welche über das Profil 178 nach unten überstehen.


    Ansprüche

    1. Trocknereinheit zum Trocknen von Druckprodukten, mit mindestens einem länglichen Tragkörper (14) und einer auf diesem angeordneten Heizquelle (60; 164), wobei der Tragkörper (14) ein Hohlprofil (16) aufweist, dessen Außenkontur im Wesentlichen rechteckig ist und wobei die Außenfläche des Hohlprofiles (16) zwei beabstandete nach außen überstehende Düsenrippen (48) trägt,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    von der Innenfläche (30) des Hohlprofiles (16) longitudinale Versteifungsrippen (38) nach innen überstehen, die zusammen mit benachbarten Innenflächen (42) des Hohlprofiles (16) jeweils eine Verteilrinne (44) begrenzen.
     
    2. Trocknereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Düsenrippen (48) zwei Sätze von Düsenkanälen (46) vorgesehen sind, welche vorzugsweise unter regelmäßigem Abstand aufeinanderfolgen, wobei die Düsenkanäle (46) der beiden Sätze vorzugsweise um eine halbe Teilung gegeneinander versetzt sind.
     
    3. Trocknereinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilrinne (44) sich in Richtung zu den Düsenkanälen (46) hin verjüngt.
     
    4. Trocknereinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Innenfläche des Hohlprofiles (16), welcher der mit den Versteifungsrippen (38) versehenen Wand (28) des Hohlprofiles (16) gegenüberliegt, mit weiteren longitudinalen Versteifungsrippen (34) versehen ist.
     
    5. Trocknereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Ecken der Außenfläche (18) des Hohlprofiles (16) longitudinale zylindrische Aufnahmen (20) angeformt sind.
     
    6. Trocknereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrecht auf der die Düsenrippen (48) tragenden Außenfläche stehenden Außenflächen des Hohlprofiles (16) jeweils mindestens eine longitudinale Montagenut (15) und/oder eine longitudinale Kabelnut (58) aufweisen.
     
    7. Trocknereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenrippen (48) tragenden Außenflächen der Hohlprofile (16) jeweils einen gestreckten IR-Strahler (164) tragen.
     
    8. Trocknereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkörper (14) bei mindestens einem Ende Fenster (62) aufweisen, in welche eine Widerstands-Heizeinheit (60) eingesetzt ist.
     
    9. Trocknereinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstands-Heizeinheit (60) zwei axial beabstandete Halteteile (78, 102) aufweist, von denen mindestens eines lösbar (76, 114) mit einer Montageplatte (64) verbunden ist und welche die Enden einer Heizpatrone (84) übergreifen.
     
    10. Trocknereinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das stromaufseitige Halteteil (78) eine sich in Strömungsrichtung verjüngende Leitfläche (80) aufweist.
     
    11. Trocknereinheit nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das stromabseitige Halteteil (102) ein Blechbiegeteil ist, welches eine das benachbarte Ende der Heizpatrone (84) fassende in Umfangsrichtung verlaufende Haltewand oder eine Mehrzahl in Umfangsrichtung verteilter Haltefinger (110) aufweist.
     
    12. Trocknereinheit nach einem der Ansprüche 9 bis 11, gekennzeichnet durch einen mit der Heizpatrone (84) verbundenen Kontaktträger (102).
     
    13. Trocknereinheit nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizpatrone (84) eine zylindrische Außenwand (86) und von dieser in radialer Richtung zur Achse der Außenwand (86) verlaufende Zwischenwände (88) aufweist, wobei diese Wände aus einem elektrisch isolierenden hitzebeständigen Material gefertigt sind, und dass in den durch diese Wände begrenzten sektorförmigen longitudinalen Kanälen (90) gewendelte Abschnitte (92) eines Heizdrahtes (94) derart liegen, dass die Wendelachse parallel zur Achse der Außenwand (86) verläuft.
     
    14. Trocknereinheit nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwände (88) in ihren Endflächen Vertiefungen (98) aufweisen.
     
    15. Trocknereinheit nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand (86) in axialer Richtung verlaufende Oberflächennuten (100) aufweist, die zu einem auf die Außenwand (86) aufgesetzten Anschlussblock (102) führen.
     
    16. Trocknereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Tragkörper (14) an Endplatten (120) befestigt sind.
     
    17. Trocknereinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Endplatten (120) zusammen mit hierzu parallelen Stirnplatten (132) sowie diese beide Platten verbindenden Wandteilen (134, 136) Verteilerkanäle (130) begrenzen.
     
    18. Trocknereinheit nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die zu beiden Enden der Trocknerleisten (12) liegenden Verteilerräume (130) jeweils mit einem Anschluss-Stutzen (144, 146) in Verbindung stehen, der seinerseits mit einem Gebläse (148) verbindbar ist.
     


    Claims

    1. Drier unit for drying printed products, having at least one elongate supporting body (14) and a heat source (60; 164) disposed on the latter, wherein the supporting body (14) comprises a hollow section (16), the outer contour of which is substantially rectangular, and wherein the outer surface of the hollow section (16) carries two spaced-apart, outwardly projecting nozzle ribs (48),
    characterized in that
    projecting inwards from the inner surface (30) of the hollow section (16) are longitudinal reinforcing ribs (38) which, together with adjacent inner surfaces (42) of the hollow section (16), delimit in each case a distribution channel (44).
     
    2. Drier unit according to claim 1, characterized in that provided in the nozzle ribs (48) are two sets of nozzle channels (46), which are preferably arranged successively at regular intervals, wherein the nozzle channels (46) of the two sets are preferably offset by half a pitch relative to one another.
     
    3. Drier unit according to claim 2, characterized in that the distribution channel (44) tapers in the direction of the nozzle channels (46).
     
    4. Drier unit according to claim 3, characterized in that the inner surface of the hollow section (16) lying opposite the wall (28) of the hollow section (16) provided with the reinforcing ribs (38) are provided with further longitudinal reinforcing ribs (34).
     
    5. Drier unit according to one of claims 1 to 4, characterized in that longitudinal cylindrical receivers (20) are formed close to the corners of the outer surface (18) of the hollow section (16).
     
    6. Drier unit according to one of claims 1 to 5, characterized in that the outer surfaces of the hollow section (16), which are perpendicular to the outer surface carrying the nozzle ribs (48), comprise in each case at least one longitudinal assembly groove (15) and/or one longitudinal cable groove (58).
     
    7. Drier unit according to one of claims 1 to 6, characterized in that the outer surfaces of the hollow sections (16) carrying nozzle ribs (48) carry in each case an elongate infrared radiator (164).
     
    8. Drier unit according to one of claims 1 to 7, characterized in that the supporting bodies (14) near at least one end comprise windows (62), into which a resistance heating unit (60) is inserted.
     
    9. Drier unit according to claim 8, characterized in that the resistance heating unit (60) comprises two axially spaced-apart retaining parts (78, 102), of which at least one is releasably (76, 114) connected to a mounting plate (64) and which lap over the ends of a heating cartridge (84).
     
    10. Drier unit according to claim 9, characterized in that at least the upstream retaining part (78) comprises a guide surface (80) tapering in flow direction.
     
    11. Drier unit according to claim 9 or 10, characterized in that the downstream retaining part (102) is a bent sheet-metal component, which comprises a retaining wall, which holds the adjacent end of the heating cartridge (84) and extends in peripheral direction, or a plurality of retaining fingers (110) distributed in peripheral direction.
     
    12. Drier unit according to one of claims 9 to 11, characterized by a contact carrier (102) connected to the heating cartridge (84).
     
    13. Drier unit according to one of claims 9 to 12, characterized in that the heating cartridge (84) comprises a cylindrical outer wall (86) and partition walls (88) extending from the latter radially relative to the axis of the outer wall (86), wherein said walls are made of an electrically insulating, heat-resistant material, and that in the sector-shaped longitudinal channels (90) delimited by said walls spiralled portions (92) of a resistance wire (94) are situated in such a way that the spiral axis extends parallel to the axis of the outer wall (86).
     
    14. Drier unit according to claim 13, characterized in that the partition walls (88) have recesses (98) in their end faces.
     
    15. Drier unit according to claim 13 or 14, characterized in that the outer wall (86) comprises surface grooves (100), which extend in axial direction and lead to a terminal block (102) mounted onto the outer wall (86).
     
    16. Drier unit according to one of claims 1 to 15, characterized in that the ends of the supporting bodies (14) are fastened to end plates (120).
     
    17. Drier unit according to claim 16, characterized in that the end plates (120), together with face plates (132) parallel thereto, as well as wall parts (134, 136) connecting said two plates delimit distribution channels (130).
     
    18. Drier unit according to claim 17, characterized in that the distribution chambers (130) situated at both ends of the drier rails (12) communicate in each case with a connection piece (144, 146), which is in turn connectable to a fan (148).
     


    Revendications

    1. Unité de séchage destinée à sécher des produits d'impression, comprenant au moins un corps allongé de support (14) et une source chauffante (60 ; 164) disposée sur ce dernier, ledit corps de support (14) présentant un profilé creux (16) dont la configuration extérieure est sensiblement rectangulaire, et la surface extérieure dudit profilé creux (16) portant deux nervures de pulvérisation (48) distantes et faisant saillie vers l'extérieur,
    caractérisée par le fait que
    des nervures longitudinales de rigidification (38), faisant saillie vers l'intérieur à partir de la surface intérieure (30) du profilé creux (16), délimitent respectivement une rigole répartitrice (44) en association avec des surfaces intérieures attenantes (42) dudit profilé creux (16).
     
    2. Unité de séchage selon la revendication 1, caractérisée par le fait que deux ensembles de canaux de pulvérisation (46), prévus dans les nervures de pulvérisation (48), se succèdent de préférence à intervalle régulier, les canaux de pulvérisation (46) des deux ensembles étant mutuellement décalés, de préférence, d'un demi-pas de répartition.
     
    3. Unité de séchage selon la revendication 2, caractérisée par le fait que la rigole répartitrice (44) se rétrécit en direction des canaux de pulvérisation (46).
     
    4. Unité de séchage selon la revendication 3, caractérisée par le fait que la surface intérieure du profilé creux (16), en vis-à-vis de laquelle se trouve la paroi (28) dudit profilé creux (16) qui est munie des nervures de rigidification (38), est pourvue de nervures longitudinales supplémentaires de rigidification (34).
     
    5. Unité de séchage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que des logements cylindriques longitudinaux (20) sont ménagés, d'un seul tenant, au niveau des coins de la surface extérieure (18) du profilé creux (16).
     
    6. Unité de séchage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que les surfaces extérieures du profilé creux (16), se dressant verticalement sur la surface extérieure portant les nervures de pulvérisation (48), sont respectivement munies d'au moins une saignée longitudinale de montage (15) et/ou d'une saignée longitudinale de câblage (58).
     
    7. Unité de séchage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait que les surfaces extérieures des profilés creux (16), portant des nervures de pulvérisation (48), portent respectivement un diffuseur d'infrarouges (164) de forme allongée.
     
    8. Unité de séchage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par le fait que les corps de support (14) comportent, au niveau d'au moins une extrémité, des fenêtres (62) dans lesquelles est intégrée une unité (60) de chauffage par résistance.
     
    9. Unité de séchage selon la revendication 8, caractérisée par le fait que l'unité (60) de chauffage par résistance possède deux parties de retenue (78, 102) axialement distantes, dont au moins l'une est reliée amoviblement (76, 114) à une plaque de montage (64), et qui coiffent les extrémités d'une cartouche chauffante (84).
     
    10. Unité de séchage selon la revendication 9, caractérisée par le fait qu'au moins la partie de retenue (78) située côté amont présente une surface directrice (80) se rétrécissant dans la direction de l'écoulement.
     
    11. Unité de séchage selon la revendication 9 ou 10, caractérisée par le fait que la partie de retenue (102) située côté aval est une pièce cintrée en tôle qui comporte une paroi de retenue s'étendant dans la direction périphérique et enchâssant l'extrémité attenante de la cartouche chauffante (84); ou une pluralité de doigts de retenue (110) répartis dans la direction périphérique.
     
    12. Unité de séchage selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisée par un porte-contact (102) relié à la cartouche chauffante (84).
     
    13. Unité de séchage selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisée par le fait que la cartouche chauffante (84) comprend une paroi extérieure cylindrique (86) et des parois intermédiaires (88) partant de cette dernière, dans le sens radial vis-à-vis de l'axe de ladite paroi extérieure (86), ces parois étant fabriquées en un matériau thermorésistant, électriquement isolant; et par le fait que des segments hélicoïdaux (92) d'un fil métallique chauffant (94) sont logés dans les canaux longitudinaux (90) en forme de secteurs, délimités par lesdites parois, de façon telle que l'axe de l'enroulement s'étende parallèlement à l'axe de la paroi extérieure (86).
     
    14. Unité de séchage selon la revendication 13, caractérisée par le fait que les parois intermédiaires (88) présentent des renfoncements (98) dans leurs surfaces extrêmes.
     
    15. Unité de séchage selon la revendication 13 ou 14, caractérisée par le fait que la paroi extérieure (86) comporte des rainures superficielles (100) qui s'étendent dans la direction axiale, et mènent à un bloc de raccordement (102) mis en place sur ladite paroi extérieure (86).
     
    16. Unité de séchage selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée par le fait que les extrémités des corps de support (14) sont fixées à des plaques extrêmes (120).
     
    17. Unité de séchage selon la revendication 16, caractérisée par le fait que les plaques extrêmes (120) délimitent des canaux répartiteurs (130) en association avec des plaques frontales (132) parallèles aux plaques précitées, ainsi qu'avec des parties de cloisonnement (134, 136) reliant ces deux plaques.
     
    18. Unité de séchage selon la revendication 17, caractérisée par le fait que les chambres répartitrices (130), situées aux deux extrémités des barrettes de séchage (12), sont respectivement en liaison avec un manchon de raccordement (144, 146) pouvant, à son tour, être relié à une soufflerie (148).
     




    Zeichnung