[0001] Skates- und Schlittschuhe werden üblicherweise zum Transport entweder lose getragen,
an einem Rucksack usw., einzeln lose angebunden, oder im vorhandenen Gepäck platzraubend
verstaut. Zur Aufbewahrung werden Skates- und Schlittschuhe paarweise lose, aber meist
platzraubend in Schuhgestellen untergebracht, oder liegen sperrig in Fluren usw.
[0002] Zur Lösung dieser Probleme ist in DE 92 15 592 U1 ein Schuhtragebügel vorgeschlagen
worden, der aus einem gebogenen Stahldraht besteht. Am oberen Ende einer im wesentlichen
vertikalen Tragestange ist ein Haken ausgebildet, mit dem die Schuhtragebügel auf
Kleider- und Transportstangen aufgehängt werden können. Darüber hinaus sind zwei ebenfalls
aus Draht bestehende Haltefinger vorgesehen, auf die jeweils ein Schuh mit seinem
vom Obermaterial überdeckten Innenraum gestülpt werden kann.
[0003] Ein ähnlicher Schuhtragebügel ist aus der DE 93 16 815 U1 bekannt, wobei an den freien
Enden jedes Haltefingers gewölbte Lagerkörper ausgebildet sind, die die Aufnahme der
Schuhe verbessern. Der Schuhtragebügel gemäss DE 93 16 815 U1 besteht vorzugsweise
aus einem Kunststoff-Spritzgussteil, bei dem am oberen Ende der Tragestange ein metallener
Aufhängehaken eingebettet ist.
[0004] Ebenfalls wurde in DE 44 45 675 A1 ein ähnlicher Schuhtragebügel dokumentiert, der
im wesentlichen die Übernahme der Schuhe aus einem mehr oder weniger automatisierten
Verpackungsablauf berücksichtigt (richtige Seitenlage aus der Verpackung zum Schuhtragebügel)
und die Tragestange bereichsweise teleskopartig zusammenschiebbar ist.
[0005] Diese Aufgaben werden bei der beschriebenen Halterung erfindungsgemäss dadurch gelöst,
dass die gesamte Halterung aus einem den bekannten Schuhformen angepassten Werkstück
(Blechplatte, Kunststoffteil oder aus einem anderen Material) besteht. Dabei ist vorzugsweise
vorgesehen, dass die Passung der Skates- und Schlittschuhe durch Aussparungen in der
Verbindungsseite der Halterung, für den Unterbau der Schuhe sowie für die Bremsvorrichtungen
bzw. Schlittschuhkufen ausgeführt sind und sich diese (Skates-/Schlittschuhe) sowohl
vorwärts wie auch rückwärts in die Halterung einbringen lassen.
[0006] Der beschriebenen Erfindung liegt ausserdem die Aufgabe zugrunde, eine stationäre
und transportable Halterung für Skates- und Schlittschuhe und für andere in der Art
verwandte Artikel zu schaffen, die beim Transport und bei der Lagerung (Aufbewahrung
der Schuhe) einen kleineren Raum- bzw. Platzbedarf im Vergleich zur Grundfläche der
Schuhe aufweist.
[0007] Ausserdem wird neben der preiswerten Herstellung der Halterung, die gestalterisch
ansprechende Form hervorgehoben. Durch eine entsprechende Oberflächenbehandlung und
durch die Anbringung von Firmenlogos usw. der Skates- und Schlittschuhhersteller,
lässt sich die Halterung gut für eine verkaufsfördernde Vermarktungspräsenz (von Skates-
und Schlittschuhen) verwenden.
01 Die Tatsache der platzsparenden und somit kleineren Grundfläche der Gesamthalterung
(Fig. 1/1 und Fig. 2/1) gegenüber der Grundfläche der eingebrachten Skates- oder Schlittschuhe,
ist durch die Ausbrüche (Aussparungen) an der Verbindungsseite (Fig. 1/4 + 5 und Fig.
3 / 6) gegeben.
02 Durch die Formgebung der Halterung ist die Möglichkeit der Einbringung der Skates-
bzw. der Schlittschuhe vorwärts wie auch rückwärts gewährleistet (Fig. 1 und Fig.
2).
03 Durch die Ausbrüche (Fig.1 / 4) ragen die Bremsvorrichtungen der Skates- bzw. die
Kufen der Schlittschuhe und geben zusammen mit der Tatsache der formgegebenen Abstützungen
für den Unterbau der Schuhe (Fig. 1 / 6) auf dem Oberteil der Halterung (Fig. 1 /
8) und durch den Befestigungs- und Tragegurt (Fig 1 / 9) den Schuhen den notwendigen
Halt.
04 Mittels den unter Fig. 3/1 aufgezeigten Einschnitte und Rundungen im Oberteil der
Halterung, wird die sichere und obermaterialschonende Standfestigkeit der Skates-
bzw. der Schlittschuhe zusätzlich gewährleistet. In Fig. 2/3 sind die obermaterialschonenden
Radien der Halterung aufgezeigt.
05 Ausserdem sind an der Verbindungsseite (Fig. 1 / 5) und an der Bodenplatte der
Halterung ent sprechende Bohrungen vorgesehen (Fig. 1 / 11 und Fig. 3 / 3), die eine
schnelle Wandmontage verbindungsseitig, wie auch bodenseitig des Werkstückes zulassen
und somit eine zusätzliche platzsparende Aufbewahrungsmöglichkeit der Skates- oder
der Schlittschuhe gewährleisten.
06 Mittels dem Befestigungs- und Transportgurt (Fig. 1 / 9) wird den Skates- und Schlittschuhen
zusätzlich Halt gegeben. Durch die lichtreflektierende Ausführung des Befestigungs-
und Transportgurtes, wird ausserdem der Träger bei Dunkelheit gesehen.
07 Für die Aufbewahrung der Halterung auf dem Fussboden, in Regalen, Autos usw., sind
am Unterteil des Werkstückes vier rutschfeste Standfüsse eingelassen (Fig. 3 / 3),
die z.B. beim Transport gegen Reflektoren ausgetauscht werden können.
08 Die relativ grossen freien Flächen der Halterung, lassen die Anbringung von Firmenwerbungen
und Logos zu.
09 Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus den beiliegenden Zeichnungen
ersichtlich. Sie beinhalten:
Fig. 1: Perspektivische Gesamtansicht der Halterung (inkl. eingebrachter Skates als Beispiel)
Fig. 2 : Die Seitenansicht der Halterung
Fig. 3 : Die Aufsicht der Halterung
1. Skates- und Schlittschuhhalterung, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung aus einer Grundplatte besteht, die mit einer beabstandeter Verbindungsseite
(Fig 1 / 5) mit dem Oberteil (das Mittel zur Aufnahme von Skates oder Schlittschuhen
aufweist) einstöckig verbunden ist (Fig. 1/1 und Fig. 2 /1).
2. Skates- und Schlittschuhhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Oberteil zur Aufnahme der Skates- oder der Schlittschuhe mit entsprechenden Aussparungen
versehen ist (Fig. 1 / 6 und Fig. 3 / 2).
3. Skates- und Schlittschuhhalterung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindung von der Grundplatte zum Oberteil entsprechende Aussparungen (Fig. 1
/ 4) für den Unterbau von Skates, Schlittschuhen oder andere in der Art verwandte
Artikel aufweist.
4. Skates- und Schlittschuhhalterung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Grundfläche der Halterung durch die Aussparungen in der Verbindungsseite (Fig.
1 / 5) und durch die offene Bauweise der übrigen Seiten, kleiner als die Gesamtfläche
der eingebrachten Skates- und Schlittschuhe ist (Fig. 1 und Fig. 2).
5. Skates- und Schlittschuhhalterung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
sich durch die Aussparungen in der Verbindungsseite (Fig. 1 / 5) und durch die offene
Bauweise der übrigen Seiten, die Skates- oder Schlittschuhe sowohl vorwärts- wie auch
rückwärts in die Halterung einbringen lassen (Fig. 1 und Fig. 2).
6. Skates- und Schlittschuhhalterung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Halterung sowohl für stationäre wie auch für transportable Einsätze verwendbar
ist.
7. Skates- und Schlittschuhhalterung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
durch den (lichtreflektierenden) Befestigungs- und Tragegurt (Fig. 1 / 9) das Herausgleiten
der Skates- oder Schlittschuhe beim Transport der Halterung verhindert wird.
8. Skates- und Schlittschuhhalterung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung an ihrer Grundplatte und Verbindungsseite (Fig. 3 / 4) Schlitzaussparungen
für die Aufnahme von Befestigungs- und Tragegurten (Fig. 1 / 9) und Bohrungen für
die Aufnahme von Reflektoren sowie für die Aufnahme von rutschfesten Standfüssen und
für die Wandbefestigung aufweisen (Fig. 1 / 11 und Fig. 3 / 3).
9. Skates- und Schlittschuhhalterung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Form der Halterung (für die Einbringung von mehreren Skates- oder Schlittschuhpaaren)
in ihrer Breite beliebig erweiterbar ist.
10. Skates- und Schlittschuhhalterung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
an den freien Flächen der schuhabgewandten Grundplatte und Verbindungsseite (Fig.
1 / 5) relativ grossflächige Beschriftungsträger (Fig. 3 / 5) angeordnet sind.