(19)
(11) EP 1 061 028 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
20.12.2000  Patentblatt  2000/51

(21) Anmeldenummer: 00112361.1

(22) Anmeldetag:  09.06.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B65H 29/24, B65H 5/22, B65H 5/38, B65H 29/52
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 18.06.1999 DE 29910696 U

(71) Anmelder: MAN Roland Druckmaschinen AG
63075 Offenbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Dörsman, Edgar, Dr.
    63179 Obertshausen (DE)
  • Wulf, Peter, Dr.
    63128 Dietzenbach (DE)

(74) Vertreter: Stahl, Dietmar et al
MAN Roland Druckmaschinen AG, Abteilung FTB/S, Postfach 101264
63012 Offenbach
63012 Offenbach (DE)

   


(54) Pneumatische Bogenführung


(57) Beschrieben wird eine pneumatische Bogenfuhrung in einer Druckmaschine, insbesondere Bogenoffsetdruckmaschine, mit einem entsprechend dem Bedruckstoffformat einstellbaren Luftleitkörper sowie einem mit dem Luftleitkörper in Verbindung stehenden Lufterzeuger, wobei der Lufterzeuger durch eine vorgeordnete Steuerung einstellbar ist. Eine derartige pneumatische Bogenführung soll dahingehend weitergebildet werden, dass sich eine einfache und bei gegebener Bedrucksorte leicht an unterschiedliche Formate anpaßbare Einstellmöglichkeit ergibt. Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, dass der Steuerung (7) ein der formatabhängigen Einstellung des Luftleitkörpers (1) entsprechendes Signal zuführbar ist, wobei durch die Steuerung (7) entsprechend diesen Signalen die Einstellung der Förderleistung des Lufterzeugers (6) erfolgt.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine pneumatische Bogenführung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

[Stand der Technik]



[0002] Bei Bogendruckmaschinen finden an einer Vielzahl von Stellen pneumatische Bogenführungseinrichtungen Verwendung. Durch diese mit Blas- und/oder Saugluft betriebenen Einrichtungen werden Bogen durch die Maschine geleitet und insbesondere im Ausleger abgelegt. Eine Bogenführungseinrichtung besteht aus einem als Strömungskammer ausgebildeten Luftleitkörper, der an der dem Bogen zugewandten Seite Luftaustrittslöcher aufweist. Mit dem Luftleitkörper steht ein Lufterzeuger in Wirkverbindung, so dass die Kammer des Luftleitkörpers mit Unter- bzw. Überdruck beaufschlagbar ist.

[0003] Da auf Bogenoffsetdruckmaschinen eine Vielzahl von Bedruckstoffformaten sowie Grammaturen (Dünndruckpapier - Karton) verarbeitbar sein sollen, müssen die Bogenführungseinrichtungen auf die individuellen Verhältnisse des Bedruckstoffes einstellbar sein. Eine Einstellung auf das Bedruckstoffformat (Breite, Länge Bogen) erfolgt beispielsweise durch das zu- bzw. abschalten einzelner Luftdüsen. Bei einem als Kammer ausgebildeten Luftleitkörper (Blaskasten) kann dies durch Schieber erfolgen, vermittels denen die Luftbeaufschlagung lediglich im Bereich des Bedruckstoffformates erfolgt. Eine Anpassung auf die Grammatur des Bedruckstoffes (insbesondere bei zum Flattern neigenden Bedruckstoffen) erfolgt insbesondere durch die Einstellung des Lufterzeugers, d.h. durch die Stärke der Blas- bzw. Saugluft.

[0004] Aus der DE 197 47 040 A1 ist eine Luftpolsterführung für bogen- oder bahnförmige Materialien bekannt, bei der der aus den Düsen austretende Luftvolumenstrom und/oder die Strömungsgeschwindigkeit zwischen Leitkörper und Material unabhängig voneinander einstellbar ist, derart, dass die Proportionalität zwischen diesen Größen aufgehoben ist. Eine Ausführungsform dieses Standes der Technik zeigt hierbei einen als Kammer ausgebildeten Luftleitkörper, bei dem das Kammervolumen durch motorisch angetriebene Schieber entsprechend dem Bedruckstoffformat (Länge, Breite) einstellbar ist. So werden lediglich die zwischen den Schiebern liegenden Luftaustrittsöffnungen mit Blasluft beaufschlagt.

[0005] Bei diesem Stand der Technik ist dem als Gebläse ausgebildeten Lufterzeuger eine Steuerung vorgeordnet, so dass die in den Luftleitkörper eingebrachte Luftmenge pro Zeiteinheit veränderbar ist. Dadurch erfolgt eine Anpassung des Luftvolumenstroms / der Strömungsgeschwindigkeit an die Eigenarten des Bedruckstoffes.

[0006] Aus der DE 196 04 562 A1 ist eine formatvariable Bogenführungsenrichtung in Form eines flexiblen Bogenleitelementes zwischen einer feststehenden Bogenleitfläche und einer formatvariabel einstellbaren Bogenbremseinrichtung bekannt. Auch hier erfolgt eine Anpassung des Luftleitkörpers an das Bedruckstoffformat, insbesondere die Bogenlänge. Eine Anpassung an die unterschiedlichen Bedruckstoffstärken ist wie in der zuvor genannten Schrift durch einen über eine Steuerung einstellbaren Lufterzeuger möglich.

[0007] Mittels derartiger Bogenführungseinrichtungen ist es möglich, sehr differenzierte Einstellungen auf das jeweilige Bogenformat in Verbindung mit der Bedruckstoffart (Grammatur) vorzunehmen. Optimale Einstellungen der Luft werden für Wiederholaufträge auch abgespeichert, um später bei gleichem / ähnlichem Bedruckstoff schnell die nötige Einstellung zu finden (DE 34 12 179 C2). Liegt für eine bestimmte Bedruckstoffsorte (Grammatur) eine optimale Einstellung des Lufterzeugers vor, so bewirkt eine Veränderung im Bedruckstoffformat (durch Formatwechsel oder Wiederholauftrag im anderen Format bedingt) eine Veränderung der Wirkung der strömenden Luft auf den Bedruckstoff. Dies hat seinen Grund darin, dass eine bei einem Bedruckstoffformat vorgenommene Einstellung des Lufterzeugers (Stärke der Luftförderleistung) bei einer Veränderung der effektiven Luftaustrittsfläche (Zahl der Düsen) eine Veränderung der austretenden Luft bewirkt. Demzufolge sind umfangreiche Nachjustierungen nötig, welche zeitaufwendig sind und unter Umständen auch - bis die optimale Einstellung gefunden ist - Makulatur verursachen.

[Aufgabe der Erfindung]



[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine pneumatische Bogenführung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 derartig zu erweitern, so dass sich eine einfache und bei gegebener Bedrucksorte leicht an unterschiedliche Formate anpaßbare Einstellmöglichkeit ergibt.

[0009] Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

[Beispiele]



[0010] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass durch die dem Lufterzeuger vorgeordnete Steuerung eine Anpassung der Förderleistung des Lufterzeugers in Abhängigkeit der auf das Format bezogenen Einstellung des Luftleitkörpers erfolgt. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Förderleistung des Lufterzeugers gemäß einer gespeicherten Kennlinie in Abhängigkeit der auf das Bedruckstoffformat vorgenommenen Einstellung des Luftleitkörpers nachgeführt wird.

[0011] Die Förderleistung des Lufterzeugers (für Blas- und/oder Saugluft) ist auf das maximal verarbeitbare Bedruckstoffformat ausgelegt. Wird nun für eine bestimmte Grammatur beim maximalen Bogenformat eine optimale Einstellung der Blas- und/oder Saugluft gefunden, so wird durch die Steuerung entsprechend der gespeicherten Kennlinie die Förderleistung des Lufterzeugers bei Veränderung zu kleineren Formaten hin automatisch nachgeregelt. Wird der Luftleitkörper der Bogenführungseinrichtung beispielsweise durch motorisch verstellbare Elemente an das Bedruckstoffformat angepaßt, so wird aus den Signalen der dies bewirkenden Verstellmotore der Steuerung eine Information über das eingestellte Format zugeführt. Entsprechend der Kennlinie kann dann der zu diesem Format gehörige Wert der Förderleistung des Lufterzeugers ermittelt werden. Erfolgt die Anpassung des Luftleitkörpers auf unterschiedliche Bogenformate manuell, so sind entsprechende Stellungsgeber anzuordnen, vermittels den die aktuelle Einstellung des Luftleitkörpers (Größe) erfaßbar und der erfindungsgemäßen Steuerung zuführbar ist.

[0012] Soll beispielsweise die optimale Einstellung der Bogenführungseinrichtung mittels Vorlaufmakulatur anderen Formates vorgenommen werden, braucht die Bedienperson lediglich den optimalen Wert für die Stärke des Luftstromes (Blas- und/oder Saugluft) einzustellen. Nachdem der optimale Wert für die Förderleistung des Sauglufterzeugers gefunden wurde, wird die Druckmaschine auf das eigentliche Produktionsformat umgestellt, woraufhin dann ein selbsttätiges Umrechnen entsprechend dem neuen Format der Förderleistung des Sauglufterzeugers erfolgt. Eine bei einem anderen Bogenformat gefundene optimale Einstellung ist somit auf alle Bogenformate zwischen minimalen und maximalen Bogenformat übertragbar. Die sonst nötigen langwierigen und auch Makulatur verursachenden Nachführungen bei einem Formatwechsel entfallen.

[0013] Gemäß einer einfachen Ausführungsform der Erfindung besteht die Kennlinie aus einer die Förderleistung des Sauglufterzeugers - vom maximalen Kammervolumen des Luftleitkörpers ausgehend - absenkenden Kennlinie. Diese Kennlinie kann linear, nach einem theoretisch ermittelten Zusammenhang oder auch empirisch durch Versuche ermittelt worden sein. Wesentlich ist hierbei, dass die beim maximalen Kammervolumen des Luftleitkörpers vorliegenden Strömungsgegebenheiten an den dem Bedruckstoff zugewandten Düsen (Blas- und/oder Saugdüsen) auch bei Veränderung des Volumens des Luftleitkörpers (unterschiedliches Bogenformat) gleichbleiben. Wird beispielsweise die Breite eines Luftaustrittsdüsen aufweisenden Bogenleitbleches mittels Schieber oder anderen Einrichtungen an unterschiedliche Formate angepaßt, so weisen die beaufschlagten Düsen (innerhalb des Formates) stets die gleiche Strömungseigensschaft und somit auch die Wirkung auf den Bedruckstoff auf.

[0014] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Korrekturfaktor vorgesehen ist, vermittels dem die Absenkung der Kennlinie (vom maximalen Bedruckstoffformat ausgehend) veränderbar ist. Ausgehend vom maximalen Bedruckstoffformat wird bei einer Veränderung der Formateinstellung die Förderleistung des Lufterzeugers entsprechend der Kennlinie abgesenkt. Durch den zusätzlichen Korrekturfaktor, der beispielsweise über den Leitstand der Druckmaschine vorgegeben werden kann, erfolgt eine zusätzliche Veränderung des Leistungswertes, mit dem der Lufterzeuger betrieben wird.

[0015] Des weiteren erfolgt die Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnungen.

[0016] Es zeigt:
Fig. 1
ein Luftleitkörper mit Lufterzeuger sowie zugeordneter Steuerung, und
Fig. 2
eine Kennlinie zur Erläuterung der formatabhängigen Einstellung des Lufterzeugers.


[0017] Ein als Kasten ausgebildeter Luftleitkörper 1 weist an der einem nicht dargestellten Bogen zugewandten Seite eine Anzahl Luftaustrittsöffnungen 2 auf. Das Innere des Luftleitkörpers 1 bildet so eine Kammer 3, die im gezeigten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) durch einen bewegbaren Schieber 4 entsprechend dem Format des nicht dargestellten Bedruckstoffes verschlossen wird. Entsprechend dem Format des Bedruckstoffes wird der Schieber 4 plaziert, so dass die außerhalb des Formatbereiches gelegenen Luftaustrittsöffnungen 2 nicht mit der Luftbeaufschlagung der Kammer 3 in Verbindung sind. Erkennbar verändert eine Stellung des Schiebers 4 das Volumen der Kammer 3 des Luftleitkörpers 1. Zur Beaufschlagung des Luftleitkörpers 1 (Kammer 3) steht dieser mit einem steuerbaren Lufterzeuger (Erzeugung von Druckluft bzw. Luft mit Unterdruck) 6 in Verbindung. Der Lufterzeuger 6 kann hierbei ein in der Förderleistung einstellbares Gebläse, ein Kompressor bzw. eine Pumpe sein.

[0018] Der Schieber 4 in der Kammer 3 des Luftleitkörpers 1 ist über ein Stellmittel 5 fernverstellbar. Bei dem Stellmittel 5 kann es sich beispielsweise um einen Stellmotor handeln, so dass der Schieber 4 innerhalb der Kammer 3 des Luftleitkörpers 1 über Spindeltrieb oder ein sonst geeignetes Getriebeelement in die für das aktuelle Bogenformat entsprechende Stellung verbringbar ist.

[0019] Der beispielsweise als steuerbares Gebläse ausgebildete Lufterzeuger 6 steht wie das Stellmittel 5 mit einer Steuerung 7 in Signalverbindung. Ist der Lufterzeuger 6 als steuerbares Gebläse ausgebildet, umfaßt die Steuerung 7 insbesondere die elektronischen Bauteile zum Betreiben des Motors des Gebläses des Lufterzeugers 6 mit vorgegebener Drehzahl. Die Steuerung 7 umfaßt ferner Rechnermittel sowie einen Speicher in dem die noch weiter unten stehend erläuterte Kennlinie abgelegt ist. Dem Rechner der Steuerung 7 werden ebenfalls die Signale des Stellmittels 5 des Schiebers 4 zugeführt. Dadurch liegt der Steuerung 7 für den Lufterzeuger 6 eine Information über die formatabhängige Einstellung des Luftleitkörpers 1 vor.

[0020] In einem Speicher der Steuerung 7 ist eine Kennlinie abgelegt, in welcher der Zusammenhang : Leistung Lufterzeuger 6 - Bogenformat (Einstellung Schieber 4 - Luftleitkörper 1) abgelegt ist. Die Kennlinie K wurde durch theoretische Modellbildung errechnet oder in Versuchen ermittelt.

[0021] Fig. 2 zeigt prinzipiell die Kennlinie K, welche die Funktion der vom Lufterzeuger 6 aufzubringenden Leistung P in Abhängigkeit der Formateinstellung F (Stellung Schieber 4 in Luftleitkörper 1) angibt. Beim maximalen Bedruckstoffformat (Schieber 4 gibt die maximale Anzahl der Luftaustrittsöffnungen 2 des Luftleitkörpers 1 frei) ist vom Lufterzeuger 6 (Gebläse) die maximale Leistung aufzubringen. Somit wird die Kammer 3 des Luftleitkörpers 1 mit Luft derartig beaufschlagt, so dass sich an den Luftaustrittsöffnungen 2 ein bestimmter Strömungszustand ergibt. Wird über das Stellmittel 5 der Schieber 4 in eine dem Bedruckstoffformat abhängige Position verfahren, so verkleinert sich die Kammer 3, es werden also formatabhängig weniger Luftaustrittsöffnungen 2 mit Luft beaufschlagt. Um wiederum den gleichen Strömungszustand an den Luftaustrittsöffnungen 2 zu erzielen, ist der Lufterzeuger 6 mit einer gegenüber dem Maximalformat geringeren Leistung P zu betreiben. Diese Abhängigkeit gibt die Kennlinie K (Figur 2) wieder.

[0022] Neben der durch die in einem Speicher der Steuerung 7 abgelegten Kennlinie K bedingte Abhängigkeit der Leistung P des Lufterzeugers 6 als Funktion des Formates F ist die Leistung P des Lufterzeugers 6 zusätzlich auch über einen Korrekturfaktor KF modifizierbar. In Figur 2 ist angedeutet, dass die zu einer bestimmten Formateinstellung F gehörende Leistung P des Lufterzeugers 6 entsprechend einem manuell einstellbaren Korrekturfaktor KF modifizierbar ist. Die zuvorstehend angesprochenen Einstellungen der Leistungen des Lufterzeugers 6 als Funktion der Formateinstellung F (Stellung Schieber 4) sind allesamt in einem Speicher des Leitstandes der Druckmaschine abspeicherbar und bei Wiederholaufträgen entsprechend aufrufbar.

[Bezugszeichenliste]



[0023] 
1
Luftleitkörper (pneumatische Bogenführung)
2
Luftaustrittsöffnung
3
Kammer
4
Schieber
5
Stellmittel (Stellmotor)
6
Lufterzeuger (Gebläse, Pumpe, Kompressor)
7
Steuerung
K
Kennlinie
F
Formateinstellung
P
Leistung (Lufterzeuger 6)
KF
Korrekturfaktor (Kennlinie K)



Ansprüche

1. Pneumatische Bogenführung in einer Druckmaschine, insbesondere Bogenoffsetdruckmaschine, mit einem entsprechend dem Bedruckstoffformat einstellbaren Luftleitkörper sowie einem mit dem Luftleitkörper in Verbindung stehenden Lufterzeuger, wobei der Lufterzeuger durch eine vorgeordnete Steuerung einstellbar ist,
dadurch kennzeichnet,
dass der Steuerung (7) ein der formatabhängigen Einstellung des Luftleitkörpers (1) entsprechendes Signal zuführbar ist, wobei durch die Steuerung (7) entsprechend diesen Signalen die Einstellung der Förderleistung des Lufterzeugers (6) erfolgt.
 
2. Pneumatische Bogenführung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerung (7) als ein Rechner ausgebildet ist.
 
3. Pneumatische Bogenführung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerung (7) einen Speicher mit einer Kennlinie (K) aufweist, wobei die Kennlinie (K) die vom Lufterzeuger (6) aufzubringende Förderleistung (P) als Funktion des Bedruckstoffformates (F) wiedergibt.
 
4. Pneumatische Bogenführung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kennlinie (K) der Steuerung (7) über einen manuell eingebbaren Korrekturfaktor (KF) modifizierbar ist.
 
5. Pneumatische Bogenführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur formatabhängigen Einstellung des Luftleitkörpers (1) ein Stellmittel (5) vorgesehen ist, dessen Signale der Steuerung (7) zuführbar sind.
 




Zeichnung