| (19) |
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(11) |
EP 1 062 467 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.02.1999 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9901/244 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9904/6546 (16.09.1999 Gazette 1999/37) |
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| (54) |
KALTLICHT-UV-BESTRAHLUNGSVORRICHTUNG
COLD LIGHT-UV-RADIATION DEVICE
DISPOSITIF DE RAYONNEMENT UV A LUMIERE FROIDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IE IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
11.03.1998 DE 19810455
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.2000 Patentblatt 2000/52 |
| (73) |
Patentinhaber: arccure technologies GmbH |
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59557 Lippstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bisges, Michael
59557 Lippstadt (DE)
- Kisters, Knut
33649 Bielefeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kohlmann, Kai, Dipl.-Ing. et al |
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Donatusstrasse 1 52078 Aachen 52078 Aachen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 339 130 WO-A-96/28302 DE-A- 1 497 325 DE-A- 3 124 335 US-A- 3 255 342 US-A- 4 048 490
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EP-A- 0 741 272 CH-A- 415 840 DE-A- 3 044 081 DE-A- 19 651 977 US-A- 3 769 503 US-A- 4 839 522
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Derartige Kaltlicht-UV-Bestrahlungsvorrichtungen finden Verwendung bei der Beschichtung
von Substraten aus wärmeempfindlichen Materialien, insbesondere Kunststoffen, mit
UV-Lacken und -Druckfarben. Die Substrate können beispielsweise als Formkörper (Flaschen,
Scheiben, etc.) oder als Folien und Bahnen vorliegen. Scheibenförmige Formkörper sind
beispielsweise optische Informationsträger wie Compact Disks (CD's ) oder Digital
Versatile Disks (DVD's). Weitere temperaturempfindliche Bestrahlungsgüter sind keramikähnliche
Materialien, wie sie beispielsweise in elektronischen Bauteilen eingesetzt werden.
Auch in elektronischen Bauteilen enthaltene Metall- und Kunststoffteile sind häufig
temperaturempfindlich.
[0003] Um die UV-Lacke und -Druckfarben in den kurzen Zykluszeiten von hochproduktiven Fertigungslinien
aushärten zu können, ist eine hohe UV-Lichtintensität notwendig. Üblicherweise wird
zur Härtung UV-Licht im Wellenlängenbereich von 200 bis 400 nm eingesetzt. Neben dem
zur Härtung erforderlichen UV-Licht, strahlen alle gängigen Lampen aber auch die langwellige
Wärmestrahlung (Infrarot-Strahlung/ IR-Strahlung) ab. Die langwellige Wärmestrahlung
führt jedoch zu einer Verformung und Versprödung des Substrats und ist daher unerwünscht.
[0004] Aus der DE 39 02 643 C2 ist es bekannt, die Lichtquelle direkt über dem Bestrahlungsgut
anzuordnen und hinter der Lichtquelle zwei Kaltlichtspiegel zur Reduktion der Wärmestrahlung
anzuordnen. Nachteilig ist, dass durch den direkten Strahlengang von der Lampe ein
hoher Wärmeanteil auf das Substrat gelangt.
[0005] In G 901 46 52.2 und in DE 440 942 6 werden Anordnungen gezeigt, die die Wärmebelastung
des Objektes durch einen Wärmefilter im direktem Strahlengang senken. Diese Wärmefilter
bestehen aus einer beschichteten Quarzglasscheibe und reduzieren die Infrarot-Strahlung
auf das Substrat nur geringfügig. Außerdem wird von den Quarzglasscheiben auch ein
Teil der UV-Strahlung absorbiert.
[0006] Aus der US 4,048,490 ist eine Anordnung bekannt, die den direkten Strahlengang auf
das Substrat ausblendet. Dabei wird der direkte Strahlengang über eine reflektierende
Barriere, an der Lampe vorbei auf Reflektoren unterhalb der Lampe und von dort auf
das Substrat geführt. Nachteilig bei dieser Anordnung sind die extrem langen Strahlungswege.
Die UV-Intensität nimmt jedoch mit steigender Weglänge ab. Nachteilig ist weiterhin,
dass die Barriere auch die Wärmestrahlung vollständig reflektiert, wodurch die Trennung
von UV- und IR-Strahlung nicht ausreichend ist. Des weiteren kann diese Anordnung
das Substrat nur flächig ausleuchten, da Lampe und Barriere zwei Strahlungsquellen
darstellen. Die aufwendige geometrische Anordnung der Reflektoren und der notwendige
Abstand zwischen Barriere und Lampe erfordern einen sehr großen Bauraum für derartige
Anordnungen. Sie sind daher in kleinen Fertigungslinien nicht einsetzbar.
[0007] Aus der DE 38 01 283 C1 ist eine Vorrichtung zum Härten einer UV-Schutzlackschicht
auf flachen Objekten bekannt, bei der sich zwischen der Vorrichtung und dem Objekt
eine flache Austrittsdüse befindet, der über eine Leitung Inertgas, z.B. Stickstoff
zugeführt wird, wodurch beim Belichtungsvorgang der Luftsauerstoff verdrängt und eine
bessere Qualität der gehärteten Schutzlackschicht erreicht werden kann.
[0008] Aus der DE 26 22 993 A1 ist eine UV-Lampenanordnung zur Aushärtung von photopolymerisierbaren
Stoffen bekannt. Um die für die Aushärtung nicht nutzbare Wärmestrahlung abzuführen,
umgibt die Lampe ein Wasserkühlmantel aus klarsichtigem geschmolzenen Quarz. In einer
Ausführungsform ist ein halbkreisförmiger reflektierender Überzug direkt auf der Quarzumhüllung
der Lampe. Er fokussiert die Strahlung der Lampe allgemein in Richtung auf eine Brennebene
in der Nachbarschaft des Substrats.
[0009] Schließlich ist aus der DE-A-3124335 eine Bestrahlungsvorrichtung, insbesondere zur
Infrarotbestrahlung bekannt, bei der mindestens ein Rohrstrahler mit Primärreflektoren
in einem Flachgehäuse mit einer Gehäuseaustrittsöffnung für die Strahlung angeordnet
ist. Um eine Direktstrahlung von dem Rohrstrahler und den Primärreflektoren zu vermeiden,
sind der Rohrstrahler und die Primärreflektoren derart in dem Flachgehäuse angeordnet,
dass die von diesen abgestrahlte Strahlung ausschließlich auf die Innenwandungen des
Gehäuses treffen, die mit reflektierendem Material ausgekleidet sind.
[0010] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde,
eine Vorrichtung zum Härten einer UV-Beschichtung zu schaffen, die eine wirksame Trennung
der UVvon der IR-Strahlung ermöglicht, um die Wärmebelastung des Substrates zu reduzieren,
bei der gleichzeitig durch kurze Strahlungswege eine hohe UV-Intensität erzielt wird.
[0011] In einer Ausgestaltung der Erfindung soll die UV-Strahlung auf dem Substrat fokussierbar
sein.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruch
1 oder des Anspruchs 2 gelöst.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung bewirkt eine effektive Trennung der UV- von der
IR-Strahlung, in dem mehr als 90 % der IR-Strahlung absorbiert werden. Aufgrund der
minimierten Weglänge der Strahlung ist die UV-Intensität mit der von konventionellen
Vorrichtungen, wie nach der DE 39 02 643 C2 vergleichbar, bei denen die Lichtquelle
direkt über dem Bestrahlungsgut angeordnet ist. Die Trennung von UV- und IR-Strahlung
ermöglicht darüber hinaus den Einsatz von Lichtquellen mit bis zu 8-facher Leistung
im Vergleich zu den bisher eingesetzten Lichtquellen, ohne die Wärmebelastung des
Substrats zu erhöhen. Dadurch können extrem kurze Zykluszeiten, bzw. hohe Durchlaufgeschwindigkeiten
in den Fertigungslinien erreicht werden.
[0014] Durch die spezielle Geometrie der Barriere mit einer Ausformung für die UV-Reflexionsschicht
und deren Anordnung direkt unterhalb der Lichtquelle wird die Reflexion der UV-Strahlung
durch die Lichtquelle verwirklicht. Die in der Ausformung angeordnete im Querschnitt
teilkreisförmige UV-Reflexionsschicht umgibt die Lichtquelle an deren Unterseite teilweise.
Mindestens 50 % der auf die UV-Reflexionsschicht auftreffenden UV-Strahlung wird aufgrund
deren erfindungsgemäßer Gestaltung und Anordnung durch die Lichtquelle hindurch auf
die hinter der Lichtquelle angeordneten Reflektoren reflektiert.
[0015] Ist die UV-Reflexionsschicht gemäß Anspruch 2 direkt an der Außenseite der Lichtquelle
aufgebracht, wird die UV-Strahlung fast vollständig durch die Lichtquelle hindurch
reflektiert. Die Verluste beim Durchgang der UV- Strahlung durch den Glaskörper der
Lichtquelle und das Gas sind relativ gering. Der Weg der UV-Strahlung ist minimal.
Da es für diese Lösung keiner besonderen Ausformung für die Reflexionsschicht an der
Barriere bedarf, um die UV-Strahlung durch die Lichtquelle hindurch zu reflektieren,
kann die Barriere als geometrisch einfacher, wärmeabsorbierender Körper, beispielsweise
als Platte, ausgeführt sein.
[0016] Der wärmeabsorbierende Körper der Barriere vermeidet in Verbindung mit der UV-Reflexionsschicht
den direkten Wärmestrahlengang auf das Substrat.
[0017] Werden UV-Lacke verwendet, bei denen niedermolekulare Bestandteile verdampfen, wird
durch die geringe Wärmeentwicklung auf dem Substrat das Austreten dieser Bestandteile
verringert.
[0018] Eine effektive Trennung der UV- von der IR-Strahlung ist möglich, wenn die UV-Reflexionsschicht
an der Barriere Bestandteil eines Kaltlichtspiegels ist. Die vorzugsweise ebenfalls
als Kaltlichtspiegel ausgebildeten Reflektoren hinter der Lichtquelle lenken nur die
zur Härtung erforderliche UV-Strahlung zumindest teilweise an der Barriere vorbei
auf das Substrat.
[0019] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind in der Barriere Bohrungen vorgesehen,
durch die Kühlmedien und/oder Gase geleitet werden können. Eine Kühlung verhindert,
dass die Barriere Wärmestrahlung emittiert oder reflektiert. Die absorbierte Wärmestrahlung
kann an das Kühlmedium abgegeben werden, jedoch auch an einen Kühlluftstrom, wenn
die Barriere gemäß Anspruch 5 ausgestaltet ist. Durch die Kühlung kann der wärmeabsorbierende
Körper der Barriere auf konstanter Temperatur gehalten werden, in dem die abgeführte
Wärmemenge reguliert wird. Über die Bohrungen in der Barriere lassen sich auch Gase,
z.B. Stickstoff, leiten, um das Substrat damit zu beaufschlagen. Hierdurch lassen
sich kurze Härtungszeiten bei optimaler Härtung erzielen. Dabei ist es besonders vorteilhaft,
das Gas durch weitere Bohrungen in Form von Düsen in der Barriere direkt über dem
Substrat aufzubringen. Über diese weiteren Bohrungen in der Barriere lassen sich jedoch
nicht nur Gase aufbringen, sondern alternativ auch absaugen, um beispielsweise zu
verhindern, dass die aus Beschichtungen mit minderer Qualität austretenden niedermolekularen
Stoffe sich auf den Reflektoren niederschlagen.
[0020] Um die UV-Strahlung in einem Punkt zu fokussieren, sind die hinter der Lichtquelle
angeordneten Reflektoren zumindest teilweise zylindrisch mit teilkreisförmigem Querschnitt
ausgeführt. Der teilkreisförmige Querschnitt der Reflektoren fokussiert die Strahlung
in einem Brennpunkt auf dem Substrat. Will man dagegen eine flächige Ausleuchtung
erreichen, ist es zweckmäßig die hinter der Lichtquelle angeordneten Reflektoren zumindest
teilweise plattenförmig auszuführen.
Die asymmetrische Anordnung der Barriere und Reflektoren nach Anspruch 10 bewirkt,
dass das Substrat beim Durchlaufen unter der Vorrichtung zuerst vorgehärtet und anschließend
mit hoher UV-Intensität bestrahlt wird. Durch eine derartige Vorhärtung erreicht man
eine Mattierung der UV-Lackschicht.
[0021] Wenn der Abstand zwischen der Barriere und der Lichtquelle verstellbar ist, 1ässt
sich die Intensität der UV-Strahlung variieren, wobei mit größerem Abstand die Intensität
abnimmt.
[0022] Ein geringer Anteil an Wärmestrahlung ist notwendig, um eine optimale Härtung zu
erreichen. Durch eine mittels eines Blendensystems verstellbare Barrierengeometrie
nach Anspruch 12 kann der Anteil der Strahlung der noch an der Barriere vorbei geht,
verstellt werden. Wärmeblenden nach Anspruch 13 ermöglichen ebenfalls eine Verstellung
der auf dem Substrat einfallenden Strahlung. Sie können die Strahlung auch vollständig
verhindern (Shutter) und somit bei Stillständen der Produktionslinien das Substrat
vor einer zu langen UV-Bestrahlung schützen.
[0023] Verstellmöglichkeiten der Blenden des Blendensystems gemäß den Ansprüchen 14 und
15 erlauben es, die auf dem Substrat wirksame Wärmestrahlung bei laufender Produktion
an sich ändernde Produktionsbedingungen (Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Prozessgeschwindigkeit
usw.) anzupassen.
[0024] In dem zumindest teilweise Kontakt zwischen Lichtquelle und Barriere, insbesondere
durch Stützkörper besteht, wird eine Durchbiegung des Lampenkörpers verhindert. Dies
erlaubt den Einsatz von Lampenkörpern mit einer Länge bis zu 4 m, wie sie beispielsweise
für die Lackhärtung auf sehr breiten Verpackungsfolien oder Bodenbelägen erforderlich
sind.
[0025] Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten, in keiner Weise
als Einschränkung der Erfindung zu verstehenden Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in schematischer Darstellung;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht eines zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in schematischer Darstellung;
- Fig. 3
- eine Vorderansicht eines dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in schematischer Darstellung;.
- Fig. 4
- schematische Darstellung der Funktionsweise von Absaug- und Begasungsbohrungen in
Barrieren;
- Fig. 5
- verschiedenen Ausführungsbeispiele für Barrieren;.
- Fig. 6
- Vorder- und Seitenansicht eines Details einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in schematischer
Darstellung.
- Fig. 7
- eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Figur 1 in schematischer Darstellung.
- Fig. 8
- eine Vorderansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in schematischer Darstellung.
[0026] In
Fig. 1 wird eine erfindungsgemäße Vorrichtung im Schnitt A-A nach Figur 7 schematisch dargestellt.
Fig. 7 zeigt die Seitenansicht dieser Vorrichtung. Eine Barriere besteht aus einem wärmeabsorbierenden
Körper (1), einer UV-Reflexionsschicht (2) und Bohrungen (3,4) durch die Kühlmedien
oder Gase geleitet werden können. Die Bohrung (3) ist mit Düsen (3b) versehen, die
es ermöglichen, Gase direkt über einem Substrat (12) mit einer UV-Lackschicht (13)
auszubringen bzw. davon abzusaugen. Oberhalb der Barriere ist eine stabförmige Lichtquelle
(5) angeordnet. Hinter der Lichtquelle (5) angeordnete Reflektoren (6) und (7) sind
zylindrisch mit teilkreisförmigem Querschnitt, wodurch es möglich ist, die UV-Strahlung
in den zwei Punkten (20a) auf dem Substrat (12) zu fokussieren. Die Reflektoren (6,7)
werden bevorzugt als Kaltlichtspiegel ausgelegt, um eine effektive Trennung von UV-
und IR-Strahlung zu gewährleisten. Um die durch die Reflektoren (6,7) transmittierende
IR-Strahlung zu absorbieren, werden hinter den Reflektoren Wärmeabsorber (8,9) angeordnet,
die mit Kühlkanälen (10) versehen sind. Es ist aber auch möglich, die Wärmeabsorber
(8,9) durch einen Luftstrom zu kühlen.
[0027] Fig. 2 zeigt eine Variante der Vorrichtung mit Wärmeblenden (14, 14b) und 3 Fokuspunkten
(20 b) der UV-Strahlung. Übereinstimmend weist sie eine Barriere, eine Lichtquelle
und Wärmeabsorber auf. Im Gegensatz zu
Fig. 1 sind die Reflektoren (17,18) aus je zwei zylindrischen Teilen mit teilkreisförmigem
Querschnitt zusammengesetzt. Dadurch wird die UV-Strahlung in den drei Punkten (20b)
fokussiert. Mit den Wärmeblenden (14,14b) ist es möglich, einen Teil der Wärmestrahlung
(19) auszublenden. Dazu werden die Wärmeblenden (14,14b) mit der Verstelleinrichtung
(15,16,15b,16b) soweit geschlossen, dass die Wärmestrahlung (19) nicht mehr, oder
nur zum Teil auf die UV-Lackschicht (13) des Substrates (12) trifft. Bei Stillständen
der Fertigungslinien ist es möglich, das beschichtete Substrat (12,13) vor der Strahlung
abzuschirmen, indem die Wärmeblenden (14, 14b) bis zur Barriere vorgeschoben werden,
wodurch der Strahlengang auf das Substrat vollständig verschlossen wird (vgl. gestrichelt
dargestellte Position der Wärmeblende (14b) (Shutterfunktion)).
[0028] Fig. 3 zeigt eine ähnliche Vorrichtung wie
Fig. 2. Allerdings sind hierbei die Wärmeabsorber (8b, 9b) plattenförmig ausgeführt.
[0029] Fig. 4 verdeutlicht die Funktionsweise der Bohrungen in der Barriere. Durch die Bohrung
(3) und die Düsen (3b) kann entsprechend der oberen Abbildung Stickstoff (21) oder
ein vergleichbares Gas auf das beschichtete Substrat (12,13) geleitet werden. Der
Ausschluss von Luftsauerstoff ermöglicht eine schnellere und bessere Aushärtung der
UV-Lackschicht (13) auf dem Substrat (12).
[0030] Verzichtet man auf eine Begasung so besteht nach der mittleren Abbildung die Möglichkeit,
die Bohrung (3) als Absaugvorrichtung einzusetzen. Die von der UV-Lackschicht (13)
austretenden niedermolekularen Bestandteile bewirken im normalen Betrieb eine schnelle
Verschmutzung der Reflektoren (6, 7,17,18)). Um dieses zu vermeiden, kann eine nicht
dargestellte Absaugvorrichtung an den Kanal (3) angeschlossen werden. Durch die Düsen
(3b) wird das aufsteigende Gas(22) abgesaugt.
[0031] Bei besonders wärmeempfindlichen Substraten kann die Bohrung (3) nach der unteren
Abbildung für die Leitung von Kühlluft (23) eingesetzt werden, die in einem leichten
Luftstrom das beschichtete Substrat (12,13) kühlt. Gleichzeitig verhindert der Kühlluftstrom
(23), dass die niedermolekularen Substanzen aufsteigen können, in dem er diese Substanzen
aus der Bestrahlungsvorrichtung herausdrückt.
[0032] In Fig. 5 werden verschiedene Ausführungsformen der Barriere dargestellt. Grundsätzlich
besteht die Barriere aus einer UV-Reflexionsschicht (2) und einem wärmeabsorbierendem
Körper (1), es sei denn die UV-Reflexionsschicht (2) ist auf der Lichtquelle (5) aufgebracht.
[0033] Die UV-Reflexionsschicht (2), reflektiert vorwiegend kurzwellige UV-Strahlung, während
sie für Infrarotstrahlung im wesentlichen durchlässig ist. Bei Kaltlichtspiegeln (2c)
ist die UV-Reflexionsschicht auf Glas aufgebracht. Der Kaltlichtspiegel(2c) ist auf
dem wärmeabsorbierenden Körper (25) angeordnet. Die UV-Reflexionsschicht (2e) kann
beispielsweise auch direkt auf der Lichtquelle (5) aufgebracht werden, wobei dann
deren Glaskörper als Trägermaterial für die UV-Reflexionsschicht (2e) dient. Weiterhin
kann die UV-Reflexionsschicht (2,2d,2f) auch unmittelbar auf dem wärmeabsorbierenden
Körper (24, 26, 28) der Barriere aufgebracht werden, der dann beispielsweise aus einem
Aluminium-Profil mit einer Infrarot-Absorptionsschicht in der Ausformung bestehen
kann, die eine Rückfluss der IR-Strahlung aus dem Aluminium-Profil verhindert.
[0034] Die wärmeabsorbierenden Körper (24,25,27,28) der Barrieren sind mit einer Flüssigkeitskühlung
versehen, während der wärmeabsorbierende Körper (26) eine Luftkühlung aufweist. Die
Geometrie der Barriere hängt von deren Abstand zur Lichtquelle (5) und von der Anordnung
der UV-Reflexionsschicht (2) ab. Ist die UV-Reflexionsschicht (2e) direkt auf der
Lichtquelle (5) aufgebracht, so kann der die Barriere bildende wärmeabsorbierenden
Körper (27) plattenförmig ausgeführt werden. Bei direkt auf der Barriere aufgebrachten
Reflexionsschichten(2,2d,2f) muss der wärmeabsorbierende Körper (24,25,26,29) der
Barriere entsprechend den gewünschten Reflexionseigenschaften ausgeformt sein. Auch
bei der Verwendung von teilkreisförmigen Kaltlichtspiegeln (2c) empfiehlt sich deren
Anordnung in einer entsprechenden teilkreisförmigen Ausformung des wärmeabsorbierenden
Körpers (25) der Barriere. Kaltlichtspiegel (2c) sind leichter austauschbar, als direkt
auf dem wärmeabsorbierenden Körper der Barriere bzw. der Lichtquelle (5) aufgebrachte
UV-Reflexionsschichten (2, 2d,2e,2f).
[0035] Der wärmeabsorbierende Körper (28) weist höhenverstellbare Blenden (29) auf, durch
die der Anteil der direkten Wärmestrahlung (19), der die Barriere passiert und auf
das Substrat (12) trifft, geregelt werden kann. Bei voll ausgefahrenen Blenden (29)
trifft keine Wärmestrahlung direkt auf das Substrat, bei ganz eingefahrenen Wärmeblenden
(29) trifft ein Anteil der Wärmestrahlung auf das Substrat. Die Wärmeblenden (29)
lassen sich einzeln verstellen.
[0036] In
Fig. 6 werden Stützkörper (30, 31) dargestellt, die die Lichtquelle (5) vor einer Durchbiegung
schützen. Bei besonders langen Lichtquellen ist deren Glaskörper bei hohen Temperaturen
nicht in der Lage, seine Form zu halten. Die Barriere zusammen mit den Stützkörpern
(30,31), die einen Kontakt zwischen Lichtquelle und Barriere herstellen, verhindern
die Durchbiegung. Auf den Stützkörpern (30) liegt die Lichtquelle punktuell auf, während
der Stützkörper (31) die Lichtquelle auf der gesamten Länge stützt. Die Stützkörper
(30,31) können auf dem wärmeabsorbierenden Körper (1) oder auf der UV-Reflexionsschicht
(2) angeordnet sein.
[0037] Fig. 8 zeigt eine asymmetrisch zu einer vertikalen Ebene aufgebaute Vorrichtung, wobei die
vertikale Ebene die Längsachse der Lichtquelle (5) enthält und senkrecht auf der Oberfläche
des Substrates (12) steht. Bei einer solchen Vorrichtung wird die UV-Strahlung nicht
wie in
Fig. 1 gezeigt, in zwei Punkten (20a) auf dem Substrat fokussiert, sondern im Bereich (20c)
flächig aufgestrahlt. Diese flächige Bestrahlung bewirkt eine leichte Vorhärtung der
UV-Lackschicht (13), die nachfolgend im Punkt (20a) ausgehärtet wird. Durch diese
Härtung erzielt man eine leichte Aufrauhung der UV-Lackschicht (13), die optisch wie
eine Mattierung der Oberfläche aussieht. Dieser Effekt wird zum Beispiel zur Herstellung
blendfreien Oberflächen in Instrumententafeln ausgenutzt.
1. Vorrichtung zum Härten einer UV-Beschichtung (13), insbesondere einer UV-Lackschicht
oder von UV-Druckfarben, auf einem Substrat (12), insbesondere auf wärmeempfindlichen
Materialien, mit mindestens einer über dem Substrat (12) angeordneten Lichtquelle
(5), deren Licht der UV-Beschichtung (13) über ein Reflektorsystem (2,6,7,17,18) zum
Zwecke der Aushärtung zuführbar ist, wobei mindestens eine Barriere den direkten Strahlengang
der Lichtquelle auf das Substrat (12) zumindest teilweise ausblendet und von der Lichtquelle
(5) emittierte UV-Strahlung von einer UV-Reflexionsschicht (2,2d,2f) der Barriere
durch die Lichtquelle (5) hindurch auf die hinter der Lichtquelle angeordneten Reflektoren
(6,7,17,18) reflektiert wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Barriere zumindest einen wärmeabsorbierenden Körper (1,24,25,26,28) aufweist,
der von der Lichtquelle (5) emittierte Wärmestrahlung zumindest teilweise absorbiert.
- und die Barriere direkt unterhalb der Lichtquelle (5) angeordnet ist und eine Ausformung
für die UV-Reflexionsschicht (2) aufweist.
2. Vorrichtung zum Härten einer UV-Beschichtung (13), insbesondere einer UV-Lackschicht
oder von UV-Druckfarben auf einem Substrat (12), insbesondere auf wärmeempfindlichen
Materialien, mit mindestens einer über dem Substrat angeordneten Lichtquelle (5),
deren Licht der UV-Beschichtung (13) über ein Reflektorsystem (2,6,7,17,18) zum Zwecke
der Aushärtung zuführbar ist, wobei mindestens eine Barriere den direkten Strahlengang
der Lichtquelle (5) auf das Substrat (12) zumindest teilweise ausblendet,
dadurch gekennzeichnet, dass
- von der Lichtquelle (5) emittierte UV-Strahlung von einer direkt auf der Lichtquelle
aufgebrachten UV-Reflexionsschicht (2e) durch die Lichtquelle (5) hindurch auf die
hinter der Lichtquelle angeordneten Reflektoren (6, 7, 17, 18) reflektiert wird und
- die Barriere zumindest einen wärmeabsorbierenden Körper (27) aufweist, der von der
Lichtquelle (5) emittierte Wärmestrahlung zumindest teilweise absorbiert.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Barriere Bohrungen (3,3b,4) vorgesehen sind, durch die Kühlmedien und/oder
Gase geleitet werden können.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Reflexionsschicht (2) Bestandteil eines Kaltlichtspiegels (2c) ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der wärmeabsorbierende Körper (26) der Barriere mit Kühlrippen ausgestattet ist,
die die Wärme an einen Kühlluftstrom abgeben.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektoren (6, 7, 17, 18) hinter der Lichtquelle (5) die UV-Strahlung zumindest
teilweise an der Barriere vorbei auf die Beschichtung (13) des Substrats (12) umlenken.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter der Lichtquelle (5) angeordneten Reflektoren (6, 7, 17, 18) zumindest
teilweise plattenförmig ausgeführt sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter der Lichtquelle (5) angeordneten Reflektoren (6, 7, 17, 18) zumindest
teilweise zylindrisch mit teilkreisförmigem Querschnitt ausgeführt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Barriere und die Reflektoren (6,7,17,18) hinter der Lichtquelle (5) symmetrisch
zu einer vertikalen Ebene aufgebaut sind, die die Längsachse der Lichtquelle (5) enthält
und senkrecht auf der Oberfläche des Substrates (12) steht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Barriere und die Reflektoren (6,7b) hinter der Lichtquelle (5) asymmetrisch zu
einer vertikalen Ebene aufgebaut sind, die die Längsachse der Lichtquelle (5) enthält
und senkrecht auf der Oberfläche des Substrates (12) steht.
11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Barriere und der Lichtquelle (5) verstellbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Barriere ein Blendensystem mit höhenverstellbaren Blenden (29) aufweist, das
eine Einstellung der Strahlung ermöglicht, die unreflektiert von der Lichtquelle (5)
auf die UV-Beschichtung (13) des Substrats (12) trifft .
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie bis an die Barriere verschiebliche, oberhalb des Substrates (12) angeordnete
Wärmeblenden (14, 14b) aufweist, die das Substrat (12) vor der Strahlung der Lichtquelle
(5) vollständig abschirmen können.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Blenden (29) des Blendensystems und/oder die Wärmeblenden (14, 14b) asymmetrisch
zu einer vertikalen Ebene verstellbar sind, die die Längsachse der Lichtquelle (5)
enthält und senkrecht auf der Oberfläche des Substrates (12) steht.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Blenden (29) des Blendensystems und/oder die Wärmeblenden (14, 14b) von außen
während des Betriebs der Vorrichtung verstellbar sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Blenden (29) des Blendensystems und/oder die Wärmeblenden (14, 14b) über einen
elektrischen oder pneumatischen Antrieb verstellbar sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 16 in Verbindung mit 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Lichtquelle (5) emittierte und die von der UV-Reflexionsschicht (2) der
Barriere durch die Lichtquelle (5) hindurch reflektierte Strahlung zumindest teilweise
von den Reflektoren (6, 7, 17, 18) auf der Beschichtung (13) des Substrat (12) fokussiert
wird.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest teilweise Kontakt zwischen Barriere und Lichtquelle (5) besteht.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Spalt zwischen Barriere und Lichtquelle (5) mindestens ein Stützkörper (30,
31) vorgesehen ist, der ein Durchbiegen des heißen Lampenkörpers der Lichtquelle (5)
verhindert.
1. A device for the curing of a UV coating (13), in particular a UV lacquer layer or
of UV printing inks, on a substrate (12), in particular on heat-sensitive materials,
with at least one light source (5) arranged above the substrate (12), whose light
can be directed to the UV coating (13) via a reflector system (2, 6, 7, 17, 18) for
the purpose of curing, whereby at least one barrier at least partially blocks out
the direct beam path of the light source onto the substrate (12) and UV radiation
emitted by the light source (5) is reflected by a UV reflection layer (2, 2d, 2f)
of the barrier through the light source (5) onto the reflectors (6, 7, 17, 18) arranged
behind the light source,
characterised in that
- the barrier has at least one heat-absorbing body (1, 24, 25, 26, 28), which at least
partially absorbs thermal radiation emitted by the light source (5).
- and the barrier is arranged directly beneath the light source (5) and has a recess
for the UV reflection layer (2).
2. The device for the curing of a UV coating (13), in particular a UV lacquer layer or
of UV printing inks on a substrate (12), in particular on heat-sensitive materials,
with at least one light source (5) arranged above the substrate (12), whose light
can be directed to the UV coating (13) via a reflector system (2, 6, 7, 17, 18) for
the purpose of curing, whereby at least one barrier at least partially blocks out
the direct beam path of the light source (5) onto the substrate (12),
characterised in that
- UV radiation emitted by the light source (5) is reflected by a UV reflection layer
(2e) deposited directly on the light source through the light source (5) onto the
reflectors (6, 7, 17, 18) arranged behind the light source and
- the barrier has at least one heat-absorbing body (27), which at least partially
absorbs thermal radiation emitted by the light source (5).
3. The device according to any one of claims 1 to 2, characterised in that drill-holes (3, 3b, 4), through which coolants and/or gases can be conveyed, are
provided in the barrier.
4. The device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the UV reflection layer (2) is a component of a cold-light mirror (2c).
5. The device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the heat-absorbing body (26) of the barrier is equipped with cooling fins, which
release the heat to a cooling air flow.
6. The device according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the reflectors (6, 7, 17, 18) behind the light source (5) deflect the UV radiation
at least partially past the barrier onto the coating (13) of the substrate (12).
7. The device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the reflectors (6, 7, 17, 18) arranged behind the light source (5) are designed at
least partially plate-shaped.
8. The device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the reflectors (6, 7, 17, 18) arranged behind the light source (5) are designed at
least partially cylindrical with an arc-shaped cross-section.
9. The device according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the barrier and the reflectors (6, 7, 17, 18) behind the light source (5) are constructed
symmetrical to a vertical plane, which contains the longitudinal axis of the light
source (5) and stands vertical on the surface of the substrate (12).
10. The device according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the barrier and the reflectors (6, 7b) behind the light source (5) are constructed
asymmetrical to a vertical plane, which contains the longitudinal axis of the light
source (5) and stands vertical on the surface of the substrate (12).
11. The device according to any one of the preceding claims 1 to 10, characterised in that the distance between the barrier and the light source (5) is adjustable.
12. The device according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the barrier has a shield system with height-adjustable shields (29), which enable
an adjustment of the radiation which strikes the UV coating (13) of the substrate
(12) from the light source (5) unreflected.
13. The device according to any one of claims 1 to 12, characterised in that it has heat shields (14, 14b) arranged above the substrate (12) and displaceable
up to the barrier, said shields being able to shield the substrate (12) completely
against the radiation of the light source (5).
14. The device according to any one of claims 12 or 13, characterised in that the shields (29) of the shield system and/or the heat shields (14, 14b) are adjustable
asymmetrically to a vertical plane, which contains the longitudinal axis of the light
source (5) and stands vertical on the surface of the substrate (12).
15. The device according to any one of claims 12 to 14, characterised in that the shields (29) of the shield system and/or the heat shields (14, 14b) are externally
adjustable during the operation of the device.
16. The device according to any one of claims 12 to 15, characterised in that the shields (29) of the shield system and/or the heat shields (14, 14b) are adjustable
by means of an electric or pneumatic drive.
17. The device according to any one of claims 1 or 3 to 16 in connection with 1, characterised in that the radiation emitted by the light source (5) and the radiation reflected by the
UV reflection layer (2) of the barrier through the light source (5) is at least partially
focused by the reflectors (6, 7, 17, 18) onto the coating (13) of the substrate (12).
18. The device according to any one of claims 1 to 17, characterised in that at least partial contact exists between barrier and light source (5).
19. The device according to any one of claims 1 to 18, characterised in that, in the gap between barrier and light source (5), there is provided at least one
support body (30, 31) which prevents sagging of the hot lamp body of the light source
(5).
1. Dispositif destiné au durcissement d'une couche UV (13), plus particulièrement d'une
couche de vernis UV ou d'encres UV, sur un substrat (12), plus particulièrement sur
des matériaux sensibles à la chaleur, avec au moins une source de lumière (5) disposée
au-dessus du substrat (12) dont la lumière peut être amenée, au moyen d'un système
de réflecteurs (2, 6, 7, 17, 18), à la couche UV (13) à des fins de durcissement ,
une barrière au moins diaphragmant du moins en partie le trajet direct des rayons
de la source de lumière sur le substrat (12) et un rayonnement UV émis par la source
de lumière (5) étant réfléchi par une couche de réflexion UV (2, 2d, 2f) de la barrière
au travers de la source de lumière (5) sur les réflecteurs (6, 7, 17, 18) disposés
derrière la source de lumière,
caractérisé en ce que
- la barrière est pourvue d'au moins un corps absorbant la chaleur (1, 24, 25, 26,
28) qui absorbe du moins en partie le rayonnement thermique émis par la source de
lumière (5)
- et que la barrière est disposée directement en dessous de la source de lumière (5)
et est pourvue d'une découpe pour la couche de réflexion UV (2).
2. Dispositif destiné au durcissement d'une couche UV (13), plus particulièrement d'une
couche de vernis UV ou d'encres UV, sur un substrat (12), plus particulièrement sur
des matériaux sensibles à la chaleur, avec au moins une source de lumière (5) disposée
au-dessus du substrat (12) dont la lumière peut être amenée, au moyen d'un système
de réflecteurs (2, 6, 7, 17, 18), à la couche UV (13) à des fins de durcissement ,
une barrière au moins diaphragmant du moins en partie le trajet direct des rayons
de la source de lumière (5) sur le substrat (12),
caractérisé en ce que
- un rayonnement UV émis par la source de lumière (5) est réfléchi par une couche
de réflexion UV (2e) appliquée directement sur la source de lumière (5) au travers
de la source de lumière (5) sur les réflecteurs (6, 7, 17, 18) disposés derrière la
source de lumière et
- que la barrière est pourvue d'au moins un corps absorbant la chaleur (27) qui absorbe
du moins en partie le rayonnement thermique émis par la source de lumière (5).
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que des alésages (3, 3b, 4) permettant le passage de fluides caloporteurs et/ou de gaz
sont prévus dans la barrière.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la couche de réflexion UV (2) fait partie d'un miroir à lumière froide (2c).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le corps absorbant la chaleur (26) de la barrière est équipé d'ailettes de réfrigération
qui cèdent la chaleur à un courant d'air de refroidissement.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les réflecteurs (6, 7, 17, 18) situés derrière la source de lumière (5) détournent
le rayonnement UV en le faisant contourner du moins en partie la barrière avant de
le diriger sur la couche (13) du substrat (12).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les réflecteurs (6, 7, 17, 18) disposés derrière la source de lumière (5) sont du
moins en partie réalisés sous forme de plaque.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les réflecteurs (6, 7, 17, 18) disposés derrière la source de lumière (5) sont du
moins en partie réalisés sous forme de cylindre dont la section a la forme d'un arc
de cercle.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la barrière et les réflecteurs (6, 7, 17, 18) disposés derrière la source de lumière
(5) sont montés de manière symétrique par rapport à un plan vertical qui contient
l'axe longitudinal de la source de lumière (5) et est perpendiculaire à la surface
du substrat (12).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la barrière et les réflecteurs (6, 7b) disposés derrière la source de lumière (5)
sont montés de manière asymétrique par rapport à un plan vertical qui contient l'axe
longitudinal de la source de lumière (5) et est perpendiculaire à la surface du substrat
(12).
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes 1 à 10, caractérisé en ce que la distance entre la barrière et la source de lumière (5) est réglable.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la barrière est pourvue d'un système de diaphragmes comprenant des diaphragmes (29)
réglables en hauteur et permettant de régler le rayonnement qui est émis par la source
de lumière (5) et frappe la couche UV (13) du substrat (12) sans être réfléchi.
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'il est pourvu de diaphragmes thermiques (14, 14b) disposés au-dessus du substrat (12)
que l'on peut déplacer jusqu'à la barrière et qui sont en mesure de protéger entièrement
le substrat (12) du rayonnement de la source de lumière (5).
14. Dispositif selon l'une des revendications 12 ou 13, caractérisé en ce que les diaphragmes (29) du système de diaphragmes et/ou les diaphragmes thermiques (14,
14b) sont réglables de manière asymétrique par rapport à un plan vertical contenant
l'axe longitudinal de la source de lumière (5) et perpendiculaire à la surface du
substrat (12).
15. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que les diaphragmes (29) du système de diaphragmes et/ou les diaphragmes thermiques (14,
14b) sont réglables de l'extérieur pendant le fonctionnement du dispositif.
16. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 15, caractérisé en ce que les diaphragmes (29) du système de diaphragmes et/ou les diaphragmes thermiques (14,
14b) sont réglables au moyen d'une commande électrique ou pneumatique.
17. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 3 à 16 en combinaison avec 1, caractérisé en ce que le rayonnement émis par la source de lumière (5) et le rayonnement réfléchi par la
couche de réflexion UV (2) de la barrière au travers de la source de lumière (5) est
du moins en partie focalisé par les réflecteurs (6, 7, 17, 18) sur la couche (13)
du substrat (12).
18. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce qu'il y a du moins en partie un contact entre la barrière et la source de lumière (5).
19. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que au moins un élément de soutien (30, 31) empêchant le fléchissement du corps de Jampe
de la source de lumière (5) lorsqu'il est chaud est prévu dans la fente entre la barrière
et la source de lumière (5).