| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 064 133 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
11.12.2002 Patentblatt 2002/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.02.1999 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE9900/520 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9904/3478 (02.09.1999 Gazette 1999/35) |
|
| (54) |
VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON SCHAUMMASSEN, INSBESONDERE SCHAUMZEMENTMASSEN UND VORRICHTUNG
DAZU
METHOD FOR PRODUCING FOAMING SUBSTANCES, ESPECIALLY FOAMING CEMENT SUBSTANCES, AND
CORRESPONDING DEVICE
PROCEDE POUR LA PRODUCTION DE MATIERES MOUSSANTES, NOTAMMENT DE MATIERES CIMENTAIRES
MOUSSANTES, ET DISPOSITIF A CET EFFET
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
27.02.1998 DE 19808506
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
03.01.2001 Patentblatt 2001/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Leitsch, Ferdinand |
|
55411 Bingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Leitsch, Ferdinand
55411 Bingen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Becker, Bernd, Dipl.-Ing. |
|
Patentanwälte
BECKER & AUE
Saarlandstrasse 66 55411 Bingen 55411 Bingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 100 443 US-A- 2 733 053 US-A- 5 556 033
|
DE-A- 3 132 667 US-A- 4 764 019
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 018, no. 456 (C-1242), 25. August 1994 & JP 06 144953
A (SUMITOMO CEMENT CO LTD), 24. Mai 1994
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Schaummassen, insbesondere
Schaumzementmassen, die im wesentlichen aus einem Ausgangsprodukt, insbesondere Zementleim,
und einem Schaummittel bestehen, in einem über eine Förderpumpe mit einem Vorratsbehälter
für das Ausgangsprodukt in Verbindung stehenden Mischreaktor und eine Vorrichtung
dazu.
[0002] Schaummassen bzw. Schaumzementmassen werden in der modernen Bautechnologie, insbesondere
bei der Renovierung von Altbauten sowie bei der Erstellung von Neubauten, häufig verwendet.
Bei der Herstellung von begehbaren Böden, Estrichen usw. muß in der Regel auf den
Rohboden ein Ausgleich für Höhendifferenzen, Vertiefungen, Hohlräume und dergleichen
aufgebracht werden, um den weiteren Bodenaufbau zu fertigen. Dieser Ausgleich wird
im allgemeinen durch den Einbau geschäumter Platten und/oder die Verwendung loser
Schüttungen von Dämmaterialien bewerkstelligt. Allerdings sind diese bekannten Ausgleichsverfahren
sehr arbeitsintensiv und damit teuer. Im weiteren sind sie aus arbeitsmedizinischer
Sicht bedenklich.
[0003] Die Herstellung einer solchen Schaummasse, bei der statt Zement ein anderes Bindemittel
verwendet wird, bzw. Schaumzementmasse erfolgt durch das Vermischen von Luft, Wasser
und einem Schaummittel zu einem Schaum. Dieser Schaum wird einer am Verarbeitungsort
stehenden Mischvorrichtung zugeführt und in einen Zementleim, bestehend aus Zement
und Wasser, eingebracht. Dieses Herstellungsverfahren eignet sich nahezu ausschließlich
zur Produktion eines sogenannten Schwerschaums mit einem Schaumdichte von mehr als
800kg/m
3.
[0004] Die DE 41 18 537 C1 offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines sogenannten Leichtschaumes
mit einer Schaumdichte zwischen 250 und 400kg/m
3 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Hierbei wird Zementleim unter
hohem Druck in eine Mischkammer eingespritzt und mit einem Schaummittel vermischt.
Diese Mischung wird aufgrund des hohen Druckes einer Expansionsdüse zugeleitet, in
die dosiert Druckluft zum Aufschäumen eingeblasen wird.
[0005] Des weiteren zeigt die DE 36 31 223 A1 eine Vorrichtung zur Herstellung einer härtenden
Schaummasse mit einer feinen Porenstruktur, insbesondere einer Zementschaummasse,
die einem Rohr zugeführt und durch im Rohr angeordnete Transport- und Mischwerkzeuge
sowohl zwangstransportiert als auch zwangsgemischt wird. Die aus Wasser und Schaumbildner
bestehende Schaummasse wird über den von dem Rohr gebildeten Transportweg verteilt
von außen zugegeben. Hierdurch soll der Wasseranteil der Schaummasse, der sich negativ
auf das Aushärten derselben auswirkt, verringert werden.
[0006] Weiterhin ist in der DE 32 22 033 A1 ein Verfahren zur Herstellung eines Porenmörtels
mit einem geringen spezifischen Gewicht unter Verwendung von Druckluft beschrieben.
Zur Durchführung des Verfahrens dient eine Vorrichtung, die aus Lochblechen besteht,
die in einer Rohrleitung hintereinander angeordnet sind und durch die die Mörtelmasse
strömt. Durch entsprechende Anschlüsse wird die Druckluft in das Rohr eingeleitet,
wo sie sich mit dem Mörtel vermischt.
[0007] Ferner offenbart die DE-A-23 48 915 eine Anlage zur Herstellung von Schaumzement
mit jeweils einer volumetrischen Pumpe zum Fördern von Wasser, Schaummittel, Luft
und Zementleim oder Mörtel. Die Pumpen für das Wasser, das Schaummittel und die Luft
sind mit einer schaumbildenden Schleuder verbunden, die an einen Sammler angeschlossen
ist, in den der Zement bzw. Mörtel gefördert wird. Von dem Sammler wird das Gemisch
zu einer Mischmaschine an der Verwendungsstelle transportiert.
[0008] Die bekannten Vorrichtungen und Verfahren sind insofern nachteilig, als sich die
Konsistenz und damit die Qualität der Schaummassen bzw. Schaumzementmassen durch die
Vielzahl der hintereinander geschalteten Misch- und Fördereinheiten verändert. Ferner
sind die bekannten Anlagen nur zur Herstellung von Schaummassen in einem stark eingeschränkten
Dichtebereich geeignet und sehr aufwendig unter der Verwendung einer Vielzahl von
Hilfsaggregaten aufgebaut.
[0009] Aus der UA-A-5 556 033 ist eine Vorrichtung zur Herstellung einer sprühbaren Schaummasse
für einen wetterbeständigen Schutzüberzug bekannt, der zur Abdeckung einer Abfallhalde
(Mülldeponie) dient. Die Vorrichtung umfaßt einen Vorratsbehälter in dem ein Rührwerk
angeordnet ist, das mit einem Mischer in Verbindung steht und der zur Förderung der
Schaummasse mit eine Pumper gekoppelt ist, die die Mischung zu einem Regulierventil
transportiert. Von diesem Regulierventil führt ein Abgang zu einer Einspritzeinrichtung,
die zum einen über eine Rohrleitung mit dem Vorratsbehälter und zum anderen über einen
Einlaßkanal mit einem Schaumerzeuger in Verbindung steht. Der Schaumerzeuger umfaßt
einen Schaummitteltank, der mit einer Einspritzeinrichtung gekoppelt ist, wobei die
Einspritzeinrichtung zur Herstellung eines Schaums mit einem Kompressor zur Erzeugung
von Druckluft verbunden ist. Der mit Druckluft hergestellte Schaum wird über eine
Duse der Einspriteinrichtung zugeführt und gelangt über die Rohrleitung in den Vorratsbchälter,
in dem der Schaum mit dem Rührwerk unter eine Aufschlämmung gemischt wird, die wiederum
von der Pumpe zu dem Regulierventil gefördert wird. Von dem Regulierventil wird ein
Teilstrom durch eine Rohrleitung mit gekoppeltor Strahldüse ausgetragen und ein Produktstrom
wiederum zu der Einspritzeinrichtung geleitet, in der dem Produktstrom Schaum zugeführt
wird, wonach der Produktstrom über die Rohrleitung wiederum in den Vorratsbehälter
gelangt.
[0010] Die DE-A-31 32 667 offenbart ein verfahren und eine Einrichtung zum Erzeugen von
Poren- oder Schaumbeton oder dergleichen, wobei in dosierten Mengen Schaummittel,
Wasser und Druckluft zur herstellung eines einem Ausgangsprodukt beizumischenden Schaums
zusammengeführt werden. Die Schaummittelzufuhr wird durch das zuströmende Wasser gesteuert.
Zur Durchfuhrung des Verfahrens ist der Wasserzufluß als Strahlpumpe für das flüssige
Schaummittel ausgebildet, dessen Zufluß unmittelbar an der Düse der Strahlpumpe mündet.
Im weiteren Verlauf ist die Zufuhr von Druckluft zur Aufbereitung des Schaummittels
vorgesehen, das anschließend über eine Schaumlanze in ein Mischgefäß gelangt, wo der
nunmehr gebildete Schaum mit dem Ausgangsprodukt vermischt wird.
[0011] Aus der US-A-2 733 053 ist eine Mischmaschine zur Herstellung einer Schaumzementmasse
bekannt, deren Prinzip darauf beruht, ein festes Material in einem Mischreaktor umzuwälzen
und mit verschiedenen Komponenten zu vermischen, wobei in dem Mischreaktor ein umlaufendes
Rührwerk angeordnet ist. Zur Bevorratung der Komponenten sind ein Wassertank 16 und
ein Zementtank 20 vorgesehen.
[0012] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von Schaummassen, insbesondere
Schaumzementmassen, der eingangs genannten Art und eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens zu schaffen, das bzw. die an einer Verarbeitungsstelle zum Einsatz
kommt und eine hohe Qualität der hergestellten Schaummassen gewährleistet.
[0013] Die Aufgabe wird nach der Erfindung verfahrensgemäß dadurch gelöst, daß ein dem Mischreaktor
entnommener Produktstrom unter Zuführung des Schaummittels und atmosphärischer Luft
im Kreislauf dem auf einem Mindestfüllstand gehaltenen Vorratsbehälter über eine Strahlpumpe
zugeführt wird, wobei dem Produktstrom nach einer Einmischphase ein Teilstrom für
die Verarbeitung entnommen wird und dem Produktstrom in der Strahlpumpe das Schaummittel
beigemischt wird.
[0014] Der den Mischreaktor kontinuierlich durchstromende Produktstrom, der im wesentlichen
aus dem im Vorratsbehälter gelagerten Ausgangsprodukt, dem Schaummittel sowie atmosphärischer
Luft besteht, wird in einer empirisch ermittelten Einmischphase solange mit dem Ausgangsprodukt
vermischt, bis eine homogene Schaummasse hoher Qualität vorliegt. Nachdem der Produkrstrom
eine homogene Konsistenz aufweist, ist die Einmischphase beendet und dem Produktstrom
wird ein Teilstrom für die Verarbeitung entnommen. Auch nach der Einmischphase wird
der Produktstrom im Kreislauf durch den Mischreaktor geleitet, wodurch dessen hohe
Qualität und damit die Qualität des Teilstroms für die Verarbeitung erhalten bleibt.
Das Ausgangsprodukt, beispielsweise Zementleim, wird mit einem Fahrmischer zu dem
Vorratsbehälter an der Verarbeitungsstelle transportiert, wobei dessen Transportkapazität
nicht durch das Schaummittel reduziert ist, da dieses separat bereitgestellt wird.
Zur Sicherstellung einer intensive Vermischung des Produktstromes mit der atmosphärischen
Luft, wird der Produktstrom über eine Strahlpumpe in den Vorratsbehälter geleitet.
Darüberhinaus wird durch das Beimischen des Schaummittels zu dem Produktstrom in der
Strahlpumpe die Verschmutzung während der Herstellung der Schaummasse stark reduziert.
[0015] Insbesondere zur Herstellung einer Schaummasse mit einer geringen Dichte werden neben
dem Schaummittel weitere Zuschläge benötigt. Bevorzugt wird dem Produktstrom ein Druckgas
beigemischt.
[0016] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens wird in der Strahlpumpe
dem Produktstrom das Druckgas beigemischt. Hierdurch wird eine übermäßige Staubbildung
bzw. eine Verschmutzung während der Herstellung der Schaummasse stark reduziert und
arbeitsmedizinische Bedenken, die stets bei einer starken Staubbildung auftreten,
können weitestgehend ausgeschlossen werden.
[0017] Zweckmäßigerweise wird die Menge des dem Produktstrom beidemischten Schaummittels
und/oder des Druckgases gemessen und geregelt. Diese Maßnahme erlaubt das Einstellen
der Schaummasse auf eine gewünschte Dichte, die zur Verarbeitung erforderlich ist.
Weiterhin wird zweckmäßigerweise das Schaummittel und/oder das Druckgas von einer
Dosierpumpe durch einen Durchflußmesser zu der Strahlpumpe gefördert.
[0018] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung durchläuft der Teilstrom eine Dichtemeßeinrichtung.
Diese kontinuierlich arbeitende Einrichtung dient zur Überwachung der Qualität des
Teilstroms.
[0019] Bevorzugt wird die Dichte des Teilstroms volumetrisch oder gravimetrisch ermittelt.
Ferner wird bevorzugt der Teilstrom in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Dichtemessung
der Verarbeitungsstelle oder dem Vorratsbehälter zugeleitet. Ein Teilstrom, der nicht
den Qualitätsanforderungen genügt, gelangt sonach nicht zur Verarbeitung, sondern
wird gemeinsam mit dem Produktstrom erneut aufbereitet.
[0020] Die Aufgabe wird in konstruktiver Hinsicht bei einer Vorrichtung zur Herstellung
von Schaummassen, insbesondere Schaumzementmassen, die im wesentlichen aus einem Ausgangsprodukt,
insbesondere Zementleim, und einem schaummittel bestehen, mit einem über eine Förderpumpe
mit einem Vorratsbehälter für das Ausgangsprodukt in Verbindung stehenden Mischreaktor,
insbesondere zur Durchführung des vorgenannten Verfahrens erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß der Mischreaktor einen zu einer Strahlpumpe führenden Abgang für einen
Produktstrom, einen zu einer Verarbeitungsstelle führenden Auslaß für einen Teilstrom
des Produktstroms und einen Einlaß für den Produktstrom aus dem Vorratsbehälter aufweist,
wobei der Produktstrom oberhalb des Füllstandes des Vorratsbehälters aus der mit einem
Eingang für das Schaummittel versehenen Strahlpumpe austritt und innerhalb des Mischreaktors
mindestens ein statisches Mischelement angeordnet ist.
[0021] Aufgrund dieser Maßnahmen ist der Mischreaktor relativ kompakt aufgebaut und läßt
sich in unmittelbarer Nähe einer Verarbeitungsstelle plazieren. Dadurch, daß der Mischreaktor
jeweils einen separaten Abgang und einen Einlaß für den Produktstrom sowie einen Auslaß
für den Teilstrom des Produktstroms aufweist, ist die getrennte Umwälzung dieser Ströme
möglich. Dem Produktstrom wird erst dann ein Teilstrom entnommen, der der Verarbeitungsstelle
zugeführt wird, wenn der Produktstrom die erforderliche Qualität aufweist. Durch den
Austritt des Produktstroms oberhalb des Füllstandes des Vorratsbehälters aus der Strahlpumpe
wird eine homogene Vermischung erzielt, die zur Steigerung der Qualität der Schaummasse
beträgt.
[0022] Zweckmäßigerweise ist innerhalb des Mischreaktors mindestens ein Mischelement angeordnet.
Das Mischelement bewirkt eine Verwirbelung des Produktstroms und somit die Erzeugung
einer einheitlichen Masse in dem Mischreaktor.
[0023] Bevorzugt ist innerhalb des Mischreaktors mindestens ein Feinschutzsieb festgelegt.
Das Feinschutzsieb ist zweckmäßigerweise vor dem Abgang für den Produktstrom angeordnet,
wobei sich der Abgang für den Produktstrom an einer dem Einlaß für den Produktstrom
gegenüberliegenden Seite des Mischreaktors befindet. Aufgrund dieser Maßnahme werden
größere Partikel des Produktstroms in dem Mischreaktor zurückgehalten und die Strahlpumpe
wird vor einer Beschädigung durch diese Partikel geschützt.
[0024] Um die Vermischung des Produktstroms in dem Mischreaktor zu intensivieren, steht
nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung der Mischreaktor mit einem außenseitigen
Rüttler in Verbindung. Hierbei ist der Rüttler so einzustellen, daß eine bereits erzeugte
Schaumstruktur der Schaummasse keinen Schaden erleidet, wonach eine gleichmäßige und
feinverteilte Luftporenstruktur in der Schaummasse erhalten bleibt.
[0025] Da die Schwingungen das Mischreaktors nicht in voller Größe auf den Vorratsbehälter
übertragen werden sollen, ist zweckmäßigerweise der Mischreaktor über eine Rohrleitung
sowie einen Schlauch mit der zwischengeschalteten Förderpumpe mit dem Vorratsbehälter
verbunden.
[0026] Zur Erzielung einer innigen Vermischung des Produktstroms unter der Ausnutzung einer
vorhandenen Förderstrecke, ist bevorzugt die Rohrleitung in ihrem Inneren mit mindestens
einem Mischelement versehen.
[0027] Nach einer weiteren vortellhaften Ausgestaltung des Erfindungagedankens ist die Strahlpumpe
mit einem Einlaß für das Druckgas versehen. Das Druckgas wird durch diese Maßnahme
direkt in die Strahlpumpe bzw. in den die Strahlpumpe durchströmenden Produktstrom
eingeleitet und eine Verschmutzung durch unkontrolliert austretende Produkte ist weitgehend
ausgeschlossen.
[0028] Zur Herstellung einer Schaummasse mit einer definierten, regulierbaren Dichte ist
bevorzugt der Strahlpumpe jeweils eine Dosierpumpe zur Zuführung des einen Durchflußmesser
durchströmenden Schaummittels und/oder Druckgases zugeordnet.
[0029] Um die kontinuierliche oder stichprobenartige Überprüfung der Dichte des Teilstroms
sicherzustellen, ist zweckmäßigerweise dem Auslaß für den Teilstrom des Produktstroms
eine Verbindungsleitung mit zwischengeschalteter Dichtemeßeinrichtung zugeordnet.
Ferner ist zur Kontrolle der ausgetragenen Menge des Teilstroms an der Verarbeitungsstelle
die Verbindungsleitung mit einem der Dichtemeßeinrichtung nachgeschalteten Mengenmesser
versehen.
[0030] Da ein Teilstrom, der nicht die vorbestimmten Eigenschaften aufweist, nicht der Verarbeitung
zugeführt werden soll, steht die Dichtemeßeinrichtung mit einer Rückleitung in Verbindung,
die zu dem Vorratsbehälter führt. Somit wird ein derartiger Teilstrom in das Ausgangsprodukt
bzw. den Produktstrom eingeleitet und erneut aufbereitet.
[0031] Damit das Eintragen grober Partikel in die Vorrichtung verhindert wird, ist bevorzugt
der Vorratsbehälter mit einem Schutzsieb abgedeckt.
[0032] Nach einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist der Strahlpumpe für den Produktstrom
eine Dosierstrahlpumpe für einen Teilproduktstrom zugeordnet, die das Schaummittel
und/oder das Druckgas dem Teilproduktstrom zuleitet, wonach der Teilproduktstrom in
den Mischreaktor gelangt. Aufgrund dieser Maßnahme wird eine bestimmte Dichte des
Teilproduktstroms eingestellt. Nach dem Vermischen des Teilproduktstroms mit dem Produktstrom
in dem Mischreaktor ergibt sich eine resultierende, zur Verarbeitung benötigte Dichte.
[0033] Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
[0034] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme
auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
- Fig.2
- eine schematische Darstellung eines Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer
alternativen Ausgestaltung.
[0035] Die Vorrichtung zur Herstellung einer Schaummasse umfaßt nach Fig. 1 im wesentlichen
einen Vorratsbehälter 1 zur Aufnahme eines Ausgangsproduktes A, der von einem Schutzsieb
2 überdeckt ist und der über eine Förderpumpe 3 mit einem Mischreaktor 4 in Verbindung
steht. Die Förderpumpe 3 ist zum einen über einen Schlauch 5 an den Vorratsbehälter
1 und zum anderen mittels einer Rohrleitung 6 an einen Einlaß 7 des Mischreaktors
4 für einen Produktstrom B angeschlossen. Die Innenwand der Rohrleitung 6 ist mit
nicht dargestellten Mischelementen versehen.
[0036] Der Mischreaktor 4 trägt an seinen Innenwänden 8 Mischelemente 9 und steht mit einem
außenseitigen Rüttler 10 in Verbindung. An der dem Einlaß 7 für den Produktstrom B
gegenüberliegenden Seite weist der Mischreaktor 4 einen zu einer Strahlpumpe 11 führenden
Abgang 12 für den Produktstrom B sowie einen zu einer Verarbeitungsstelle 13 führenden
Auslaß 14 für einen Teilstrom C des Produktstroms B auf. Vor dem Abgang 12 ist ein
Feinschutzsieb 15 festgelegt, das den Durchtritt grober Partikel verhindert. Im weiteren
ist zwischen dem Abgang 12 und der Strahlpumpe 11 ein Absperrventil 16 angeordnet.
[0037] Die Strahlpumpe 11 ist an ihrer Saugseite mit einem Eingang 17 für ein Schaummittel
18 versehen, das über eine Dosierpumpe 19 mit nachgeschaltetem Durchflußmesser 20
dem Produktstrom B beigemischt wird. Ferner weist die Strahlpumpe 11 einen Einlaß
21 für ein Druckgas 22 auf, das ebenfalls über eine Dosierpumpe 23 mit nachgeschaltetem
Durchflußmesser 24 dem Produktstrom B zugeführt wird. Die Strahlpumpe 11 ist derart
angeordnet, daß der Produktstrom B oberhalb des Füllstandes 25 des Ausgangsproduktes
A in den Vorratsbehälter 1 gelangt.
[0038] Der Teilstrom C des Produktstromes B wird durch eine Verbindungsleitung 26 zu einer
Dichtemeßeinrichtung 27 mit einem vorgeschalteten Absperrventil 28 geführt. In Abhängigkeit
von dem Meßergebnis der Dichtemeßeinrichtung 27 erreicht der Teilstrom C über einen
Mengenmesser 29 die Verarbeitungsstelle 13 oder über eine Rückleitung 30 den Vorratsbehälter
1.
[0039] Gemäß Fig. 2 ist der Strahlpumpe 11 für den Produktstrom B eine Dosierstrahlpumpe
31 für einen Teilproduktstrom D zugeordnet. Der Produktstrom B erreicht über eine
mit einem Absperrventil 32 versehene Zuleitung 33 eine Treibdüse 34. Hier findet eine
Vermischung des Produktstromes B mit Luft bzw. Gas 35 statt, das offen in die Strahlpumpe
11 eingetragen wird. Der Strahlpumpe 11 ist ein Diffusor 36 nachgeschaltet, der in
den Mischreaktor 4 mündet.
[0040] In der Dosierstrahlpumpe 31 wird der Teilproduktstrom D mit dem Schaummittel 18 und
dem Druckgas 22 innig vermischt, wonach er über die Einspeisung 37 ebenfalls in den
Mischreaktor 4 gelangt.
[0041] Aus dem Mischreaktor 4 wird wiederum ein Produktstrom B in den Vorratsbehälter 1
und ein Teilstrom C zu der Verarbeitungsstelle 13 geleitet.
[0042] Zur Durchführung des Verfahrens wird mittels eines Fahrmischers das Ausgangsprodukt
A , bestehend aus Zement und Wasser, angeliefert, das über das Schutzsieb 2 in den
Vorratsbehälter 1 gelangt. In einer Einmischphase des Produktstromes B ist das Absperrventil
28 für den Teilstrom C geschlossen und der Produktstrom B wird unter Zufuhr von Schaummittel
18, Druckgas 22 sowie atmosphärischer Luft im Kreislauf gepumpt und dabei vermischt.
Hierbei wird der Produktstrom B mittels der Förderpumpe 3 dem Vorratsbehälter 1 entnommen,
durch die mit Mischelementen versehene Rohrleitung 6 zu dem Mischreaktor 4 befördert
und über die Strahlpumpe 11 in den Vorratsbehälter 1 geleitet.
[0043] Nach der Einmischphase erfolgt das Öffnen des Absperrventils 28 und der Teilstrom
C durchfließt die Dichtemeßeinrichtung 27. Entspricht das Meßergebnis den Anforderungen
an die Schaummasse, wird der Teilstrom C über den Mengenmesser 29 der Verarbeitungsstelle
13 zugeführt. Falls das Meßergebnis den Anforderungen an die Schaummasse nicht entspricht,
wird der Teilstrom C über die Rückleitung 30 in den Vorratsbehälter 1 eingeleitet,
wonach eine weitere Vermischung erfolgt. Während der Entnahme des Teilstroms C wird
der Produktstrom B in dem zuvor beschriebenen Kreislauf gefördert.
[0044] Mittels dieses Verfahrens wird aus 3.8 m
3 Ausgangsprodukt A mit einer Dichte zwischen 1500 und 2500 kg/m
3 eine Schaummasse hergestellt, die nach einer Einmischphase von 60 Sekunden eine Dichte
zwischen 100 und 1000 kg/m
3 mit einer gleichmäßig verteilten Porenstruktur aufweist.
Bezugszeichenliste
[0045]
- A
- Ausgangsprodukt
- B
- Produktstrom
- C
- Teilstrom
- D
- Teilproduktstrom
- 1.
- Vorratsbehälter
- 2.
- Schutzsieb
- 3.
- Förderpumpe
- 4.
- Mischreaktor
- 5.
- Schlauch
- 6.
- Rohrleitung
- 7.
- Einlaß
- 8.
- Innenwand
- 9.
- Mischelement
- 10.
- Rüttler
- 11.
- Strahlpumpe
- 12.
- Abgang
- 13.
- Verarbeitungsstelle
- 14.
- Auslaß
- 15.
- Feinschutzsieb
- 16.
- Absperrventil
- 17.
- Eingang
- 18.
- Schaummittel
- 19.
- Dosierpumpe
- 20.
- Durchflußmesser
- 21.
- Einlaß
- 22.
- Druckgas
- 23.
- Dosierpumpe
- 24.
- Durchflußmesser
- 25.
- Füllstand
- 26.
- Verbindungsleitung
- 27.
- Dichtemeßeinrichtung
- 28.
- Absperrventil
- 29.
- Mengenmesser
- 30.
- Rückleitung
- 31.
- Dosierstrahlpumpe
- 32.
- Absperrventil
- 33.
- Zuleitung
- 34.
- Treibdüse
- 35.
- Gas
- 36.
- Diffusor
- 37.
- Einspeisung
1. Verfahren zur Herstellung von Schaummassen, insbesondere Schaumzementmassen, die im
wesentlichen aus einem Ausgangsprodukt (A), insbesondere Zementleim, und einem Schaummittel
(18) bestehen, in einem über eine Förderpumpe (3) mit einem Vorratsbehälter (1) für
das Ausgangsprodukt (A) in Verbindung stehenden Mischreaktor (4), dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Mischreaktor (4) entnommener Produktstrom (B) unter Zuführung des Schaummittels
(18) und atmosphärischer Luft im Kreislauf dem auf einem Mindestfüllstand gehaltenen
Vorratsbehälter (1) über eine Strahlpumpe (11) zugeführt wird, wobei dem Produktstrom
(B) nach einer Einmischphase ein Teilstrom (C) für die Verarbeitung entnommeß wird
und dem Produktstrom (B) in der Strahlpumpe (11) das Schaummittel (18) beigemischt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Produktstrom (B) ein Druckgas (22) beigemischt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Strahlpumpe (11) dem Produktstrom (B) das Druckgas (22) beigemischt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des dem Produktstrom (B) beigemischten Schaummittels (18) und/oder des
Druckgases (22) gemessen und geregelt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaummittel (18) und/oder das Druckgas (22) von einer Dosierpumpe (19, 23) durch
einen Durchflußmesser (20, 24) zu der Strahlpumpe (11) gefördert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilstrom (C) eine Dichtemeßeinrichtung (27) durchläuft.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichte des Teilstroms (C) volumetrisch oder gravimetrisch ermittelt wird.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilstrom (C) in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Dichtemessung der Verarbeitungsstelle
(13) oder dem Vorratsbehälter (1) zugeleitet wird.
9. Vorrichtung zur Herstellung von Schaummassen, insbesondere Schaumzementmassen, die
im wesentlichen aus einem Ausgangsprodukt (A), insbesondere Zementleim, und einem
Schaummittel (18) bestehen, mit einem über eine Förderpumpe (3) mit einem Vorratsbehälter
(1) für das Ausgangsprodukt (A) in Verbindung stehenden Mischreaktor (4), insbesondere
zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischreaktor (4) einen zu einer Strahlpumpe (11) führenden Abgang (12) für einen
Produktstrom (B), einen zu einer Veratbeitungsstelle (13) führenden Auslaß (14) für
einen Teilstrom (C) des Produktstroms (B) und einen Einlaß (7) für den Produktstrom
(B) aus dem Vorratsbehälter (1) aufweist, wobei der Produktstrom (B) oberhalb des
Füllstandes (25) des Vorratsbehälters (1) aus der mit einem Eingang (17) für das Schaummittel
(18) versehenen Strahlpumpe (11) austritt und innerhalb des Mischreaktors (4) mindestens
ein statisches Mischelement (9) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Mischreaktors (4) mindestens ein Feinschutzsieb (15) festgelegt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Feinschutzsieb (15) vor dem Abgang (12) für den Produktstrom (B) angeordnet ist,
wobei sich der Abgang (12) für den Produktstrom (B) an einer dem Einlaß (7) für den
Produktstrom (B) gegenüberliegenden Seite des Mischreaktors (4) befindet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischreaktor (4) mit einem außonseitigen Rüttler (10) in Verbindung steht.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischreaktor (4) über eine Rohrleitung (6) sowie einen Schlauch (5) mit der zwischengeschalteten
Förderpumpe (3) mit dem Vorratsbehälter (1) verbunden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung (6) in ihrem Inneren mit mindestens einem Mischelement versehen ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlpumpe (11) mit einem Einlaß (21) für das Druckgas (22) versehen ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlpumpe (11) jeweils eine Dosierpumpe (19, 23) zur Zuführung des einen Durchflußmesser
(20, 24) durchströmenden Schaummittels (18) und/oder Druckgases (22) zugeordnet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auslaß (14) für den Teilstrom (C) des Produktstroms (B) eine Verbindungsleitung
(26) mit zwischengeschalteter Dichtemeßeinrichtung (27) zugeordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (26) mit einem der Dichtemeßeinrichtung (27) nachgeschalteten
Mengenmesser (29) versehen ist.
19. Vorrichtung nach den Ansprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtemeßeinrichtung (27) mit einer Rückleitung (30) in Verbindung steht, die
zu dem Vorratsbehälter (1) führt.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (1) mit einem Schutzsieb (2) abgedeckt ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlpumpe (11) für den Produktstrom (B) eine Dosierstrahlpumpe (31) für einen
Teilproduktstrom (D) zugeordnet ist, die das Schaummittel (18) und/oder das Druckgas
(22) dem Teilproduktstrom (D) zuleitet, wonach der Teilproduktstrom (D) in den Mischreaktor
(4) gelangt.
1. Method for producing foaming substances, especially foaming cement substances, which
substantially comprise a starting product (A), especially cement paste, and a foaming
agent (18), in a mixing reactor (4) connected via a feed pump (3) to a supply container
(1) for the starting product (A), characterised in that a product flow (B) taken from the mixing reactor (4) is conveyed in a circuit via
a jet pump (11) to the supply container (1) which is kept at a minimum level, foaming
agent (18) and atmospheric air being added, a partial flow (C) being removed for processing
from the product flow (B) after a mixing phase, and the foaming agent (18) being mixed
into the product flow (B) in the jet pump (11).
2. Method according to claim 1, characterised in that a compressed gas (22) is mixed into the product flow (B).
3. Method according to claims 1 and 2, characterised in that the compressed gas (22) is mixed into the product flow (B) in the jet pump (11).
4. Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that the amount of the foaming agent (18) mixed into the product flow (B) and/or the amount
of compressed gas (22) is measured and regulated.
5. Method according to one of claims 1 to 4, characterised in that the foaming agent (18) and/or the compressed gas (22) are/is conveyed from a metering
pump (19, 23) through a flow-meter (20, 24) to the jet pump (11).
6. Method according to claim 1, characterised in that the partial flow (C) flows through a density measuring device (27).
7. Method according to claim 6, characterised in that the density of the partial flow (C) is determined by volumetric or gravimetric means.
8. Method according to claims 6 and 7, characterised in that the partial flow (C) is led in dependence on the result of the density measurement
to the processing location (13) or to the supply container (1).
9. Device for producing foaming substances, especially foaming cement substances, which
substantially comprise a starting product (A), especially cement paste, and a foaming
agent (18), having a mixing reactor (4) connected via a feed pump (3) to a supply
container (1) for the starting product (A), in particular for accomplishing the method
according to claim 1, characterised in that the mixing reactor (4) has an exit (12) for a product flow (B), leading to a jet
pump (11), an outlet (14), leading to a processing location (13), for a partial flow
(C) of the product flow (B) and an intake (7) for the product flow (B) from the supply
container (1), the product flow (B) emerging above the filling level (25) of the supply
container (1) from the jet pump (11), which is provided with an entrance (17) for
the foaming agent (18), and at least one static mixing element (9) being disposed
inside the mixing reactor (4).
10. Device according to claim 9, characterised in that at least one fine protective screen (15) is fixed inside the mixing reactor (4).
11. Device according to claim 10, characterised in that the fine protective screen (15) is disposed in front of the exit (12) for the product
flow (B), the exit (12) for the product flow (B) being located on a side of the mixing
reactor (4) opposite the intake (7) for the product flow (B).
12. Device according to one of claims 9 to 11, characterised in that the mixing reactor (4) is connected to an external shaking device (10).
13. Device according to claim 9, characterised in that the mixing reactor (4) is connected to the supply container (1) via a pipeline (6)
and a hose (5) with the interposed feed pump (3).
14. Device according to claim 13, characterised in that the pipeline (6) is provided in its interior with at least one mixing element.
15. Device according to one of claims 9 to 14, characterised in that the jet pump (11) is provided with an intake (21) for the compressed gas (22).
16. Device according to one of claims 9 to 15, characterised in that there is associated with the jet pump (11) in each case a metering pump (19, 23)
to supply the foaming agent (18) flowing through a flow-meter (20, 24) and/or the
compressed gas (22).
17. Device according to claim 9, characterised in that a connecting line (26) with an interposed density measuring device (27) is associated
with the outlet (14) for the partial flow (C) of the product flow (B).
18. Device according to claim 17, characterised in that the connecting line (26) is provided with a quantity meter (29) connected downstream
of the density measuring device (27).
19. Device according to claims 17 and 18, characterised in that the density measuring device (27) is connected to a return line (30) which leads
to the supply container (1).
20. Device according to one of claims 9 to 19, characterised in that the supply container (1) is covered with a protective screen (2).
21. Device according to one of claims 9 to 13, characterised in that there is associated with the jet pump (11) for the product flow (B) a metering jet
pump (31) for a partial product flow (D), which leads the foaming agent (18) and/or
the compressed gas (22) to the partial product flow (D), after which the partial product
flow (D) reaches the mixing reactor (4).
1. Procédé pour la fabrication de masses moussantes, en particulier de masses cimentaires
moussantes, qui sont constituées pour l'essentiel d'un produit de base (A), en particulier
de pâte de ciment, et d'un agent moussant (18), dans un réacteur de mélange (4) communiquant
par l'intermédiaire d'une pompe d'alimentation (3) avec un réservoir (1) pour le produit
de base (A), caractérisé en ce qu'un courant de produit (B) prélevé sur le réacteur de mélange (4) est envoyé par l'intermédiaire
d'une pompe à jet (11) au réservoir (1) maintenu à un niveau de remplissage minimal,
avec apport de l'agent moussant (18) et d'air atmosphérique dans le circuit, un courant
partiel (C) pour la mise en oeuvre étant prélevé sur le courant de produit (B) après
une phase d'incorporation, et l'agent moussant (18) étant ajouté au courant de produit
(B) dans la pompe à jet (11).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un gaz comprimé (22) est ajouté au courant de produit (B).
3. Procédé selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le gaz comprimé (22) est ajouté au courant de produit (B) dans la pompe à jet (11).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la quantité de l'agent moussant (18) et/ou du gaz comprimé (22) ajoutée au courant
de produit (B) est mesurée et régulée.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'agent moussant (18) et/ou le gaz comprimé (22) est amené à la pompe à jet (11)
au moyen d'une pompe doseuse (19, 23) à travers un débitmètre (20, 24).
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le courant partiel (C) traverse un dispositif de mesure de densité (27).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la densité du courant partiel (C) est déterminée par voie volumétrique ou gravimétrique.
8. Procédé selon les revendications 6 et 7, caractérisé en ce que, en fonction du résultat de la mesure de densité, le courant partiel (C) est dirigé
vers le site de mise en oeuvre (13) ou vers le réservoir (1).
9. Dispositif pour la fabrication de masses moussantes, en particulier de masses cimentaires
moussantes, qui sont constituées pour l'essentiel d'un produit de base (A), en particulier
de pâte de ciment, et d'un agent moussant (18), avec un réacteur de mélange (4) communiquant
par l'intermédiaire d'une pompe d'alimentation (3) avec un réservoir (1) pour le produit
de base (A), en particulier pour la réalisation du procédé selon la revendication
1, caractérisé en ce que le réacteur de mélange (4) comporte, pour un courant de produit (B), une décharge
(12) menant à une pompe à jet (11), pour un courant partiel (C) du courant de produit
(B), une sortie (14) menant à un site de mise en oeuvre (13) et, une entrée (7) pour
le courant de produit (B) provenant du réservoir (1), le courant de produit (B) sortant
de la pompe à jet (11), munie d'une entrée (17) pour l'agent moussant (18), au-dessus
du niveau de remplissage (25) du réservoir (1), et au moins un élément mélangeur statique
(9) étant disposé à l'intérieur du réacteur de mélange (4).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'au moins un tamis protecteur fin (15) est fixé à l'intérieur du réacteur de mélange
(4) .
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le tamis protecteur fin (15) est disposé devant la décharge (12) pour le courant
de produit (B), la décharge (12) pour le courant de produit (B) se trouvant sur un
côté du réacteur de mélange (4) opposé à l'entrée (7) pour le courant de produit (B).
12. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que le réacteur de mélange (4) est relié à un vibreur extérieur (10).
13. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le réacteur de mélange (4) est relié au réservoir (1) par l'intermédiaire d'une conduite
(6) ainsi que d'un tuyau flexible (5), la pompe d'alimentation (3) étant implantée
entre les deux.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que la conduite (6) est munie à l'intérieur d'au moins un élément mélangeur.
15. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisé en ce que la pompe à jet (11) est munie d'une entrée (21) pour le gaz comprimé (22).
16. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 15, caractérisé en ce que chaque pompe doseuse (19, 23) pour l'amenée respective de l'agent moussant (18) et/ou
du gaz comprimé (22) traversant un débitmètre (20, 24) est associée à la pompe à jet
(11).
17. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'une conduite de liaison (26) avec dispositif de mesure de densité intercalé (27) est
associée à la sortie (14) pour le courant partiel (C) du courant de produit (B).
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que la conduite de liaison (26) est munie d'un moyen de mesure quantitative (29) implanté
en aval du dispositif de mesure de densité (27).
19. Dispositif selon les revendications 17 et 18, caractérisé en ce que le dispositif de mesure de densité (27) est relié à une conduite de retour (30) qui
mène au réservoir (1).
20. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 19, caractérisé en ce que le réservoir (1) est recouvert d'un tamis protecteur (2).
21. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisé en ce qu'à la pompe à jet (11) pour le courant de produit (B) est associée une pompe doseuse
à jet (31) pour un courant partiel de produit (D), laquelle amène l'agent moussant
(18) et/ou le gaz comprimé (22) au courant partiel de produit (D), après quoi le courant
partiel de produit (D) parvient au réacteur de mélange (4).

