(19)
(11) EP 1 064 624 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.10.2002  Patentblatt  2002/41

(21) Anmeldenummer: 00902599.0

(22) Anmeldetag:  17.01.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7G07D 7/12
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP0000/315
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 0004/2578 (20.07.2000 Gazette  2000/29)

(54)

VERFAHREN ZUR ÜBERPRÜFUNG DES ZUSTANDES EINER VORRICHTUNG ZUR PRÜFUNG VON BLATTGUT

METHOD FOR VERIFYING THE STATE OF A DEVICE USED TO EXAMINE SHEET ITEMS

PROCEDE POUR VERIFIER L'ETAT D'UN DISPOSITIF SERVANT A CONTROLER UN ARTICLE SE PRESENTANT SOUS LA FORME DE FEUILLES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 18.01.1999 DE 19901702

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.01.2001  Patentblatt  2001/01

(73) Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH
81677 München (DE)

(72) Erfinder:
  • PHILIPP, Achim
    D-83059 Kolbermoor (DE)
  • HORNUNG, Heinz
    D-82205 Gilching (DE)

(74) Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch 
Winzererstrasse 106
80797 München
80797 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 731 531
GB-A- 2 107 911
GB-A- 2 018 984
GB-A- 2 109 923
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überprüfung des Zustands einer Vorrichtung zur Prüfung von Blattgut, die wenigstens eine Beleuchtungseinrichtung, ein lichtdurchlässiges Meßfenster und einen Detektor aufweist.

    [0002] Eine Vorrichtung der oben genannten Art ist z.B. aus der WO98/26276 bekannt. Das von einer Beleuchtungseinrichtung emittierte Licht trifft durch ein lichtdurchlässiges Meßfenster auf das zu prüfende Blattgut auf. Das vom Blattgut remittierte Licht wird dann detektiert und ausgewertet.

    [0003] Bei der bekannten Prüfvorrichtung für Blattgut besteht das Problem, daß das Meßfenster während des Betriebs verschmutzen kann. Wenn das Meßfenster verschmutzt ist, gelangt z.B. weniger Licht der Bestrahlungseinrichtung zum zu prüfenden Blattgut, wodurch das Meßsignal sinkt. Bei der Prüfung des Blattguts kann jedoch nicht festgestellt werden, ob das schwächere Meßsignal auf eine Verschmutzung des Meßfensters oder auf den Zustand des zu prüfenden Blattguts zurückzuführen ist. Dies hat zur Folge, daß es aufgrund der Verschmutzung des Meßfensters zu einer Fehlbeurteilung des zu prüfenden Blattguts kommen kann. Dadurch wird die Zuverlässigkeit bei der Prüfung von Blattgut beeinträchtigt.

    [0004] GB-A-2 109 923 offenbart eine sellsttätige Änderung der elektronischen Verstärkung in einem Banknotenprüfgerät bei Verschmutzung des Geräts.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überprüfung des Zustandes einer Prüfvorrichtung für Blattgut vorzuschlagen, die mit geringem technischem Aufwand die Feststellung von die Messung beeinträchtigenden Verschmutzungen bei einem Meßfenster der Prüfvorrichtung ermöglicht. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die in den unabhängigen Ansprüchen angegebenen Merkmale gelöst.

    [0006] Erfindungsgemäß wird zur Feststellung von Verschmutzungen bei einem Meßfenster dieses von einer Beleuchtungseinrichtung mit UV-Licht bestrahlt, wobei das durch das Meßfenster transmittierte UV-Licht von einem UV-Filter derart gefiltert wird, daß nur ein geringer Anteil den Filter passiert und zu einem Detektor durchgelassen wird. Dieser durch den Filter transmittierte Anteil des UV-Lichts wird detektiert und zur Bestimmung des Verschmutzungsgrades des Meßfensters ausgewertet.

    [0007] Vorzugsweise erfolgt die Auswertung derart, daß für ein sauberes Meßfenster ein Beleuchtungsprofil aufgenommen und gespeichert wird, das mit dem jeweils aktuell aus dem detektierten Signal erhaltenen Beleuchtungsprofil verglichen wird. Anhand der Abweichung des aktuell aufgenommenen Beleuchtungsprofils von dem gespeicherten Beleuchtungsprofil kann der Verschmutzungsgrad des Meßfensters bestimmt werden. Anstelle von Beleuchtungsprofilen können jedoch auch die integrierten Meßwerte miteinander verglichen werden. In beiden Fällen weist eine Abweichung auf eine Verschmutzung des Meßfensters hin.

    [0008] Zur Bestimmung des Verschmutzungsgrades wird vorzugsweise die Empfindlichkeit des Detektors beispielsweise durch eine Verlängerung der Integrationszeit oder auch die Leuchtintensität der Beleuchtungseinrichtung oder auch die Signalverstärkung gegenüber dem normalen Betrieb bei der Prüfung des Blattguts erhöht. Weitere Vorteile sowie Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung und Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der beigefügten Figuren.

    [0009] Darin zeigen:
    Figur 1
    das Funktionsprinzip der Überprüfung des Zustands einer Vorrichtung zur Prüfung von Blattgut,
    Figur 2
    ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit beidseitigen Detektoren.


    [0010] Figur 1 zeigt beispielhaft in schematischer Darstellung das Funktionsprinzip zur Feststellung von Verschmutzungen bei einem Meßfenster. Das Meßfenster 2 wird hierbei von einer Beleuchtungseinrichtung z.B. von zwei UV-Lampen 1 mit UV-Licht 5 bestrahlt. Das durch das Meßfenster transmittierte UV-Licht 5 wird mittels eines UV-Filters 3 derart gefiltert, daß nur ein geringer Anteil 6 des UV-Lichts 5 zu einem Detektor 4 gelangt. Nur dieser Anteil des UV-Lichts wird detektiert und zur Bestimmung des Verschmutzungsgrades des Meßfensters ausgewertet. Dabei wird der aktuelle Meßwert mit einem gespeicherten Referenzwert verglichen, der bei einem sauberen Meßfenster erhalten wird. Der Vergleich kann hierbei anhand der integrierten Meßwerte oder auch anhand der aufgenommenen Beleuchtungsprofile in bestimmten Zyklen, die von der Betriebsdauer abhängen, erfolgen. Da der Auswertung nur der UV-Lichtanteil 6, der den Filter 3 passiert, zugrundegelegt wird und dieser Anteil im Vergleich zu dem von der Beleuchtungseinrichtung abgestrahlten UV-Licht 5 gering ist, der beispielsweise nur einige Prozent beträgt, wird vorzugsweise die Empfindlichkeit des Detektors beispielsweise durch eine Verlängerung der Integrationszeit oder auch die Leuchtintensität der Beleuchtungseinrichtung oder auch die Signalverstärkung zur Überprüfung des Zustands des Meßfensters gegenüber dem Betrieb bei der Prüfung des Blattguts erhöht, wodurch die Auswertung erleichtert und verbessert wird.

    [0011] Figur 2 zeigt eine Vorrichtung zur Überprüfung von Blattgut, insbesondere von Banknoten, bei der beispielsweise zwei Meßfenster 2 vorgesehen sind, die in einem Abstand gegenüber angeordnet sind. Jedem Meßfenster ist hierbei eine Beleuchtungseinrichtung 1, z.B. in Form zweier UV-Lampen 1 zugeordnet. Die zwischen den Meßfenstern 2 transportierte und hier nicht dargestellte Banknote wird z.B. bei der Echtheitsprüfung beidseitig mit UV-Licht angeregt, wobei das auf jeder Seite von der Banknote remittierte Licht von jeweils einem Detekor 4 erfaßt wird. Beispielsweise emittieren Banknoten bei Anregung durch UV-Licht, Licht im sichtbaren Wellenlängenbereich, was unter anderem ein Kriterium für die Echtheit der Banknoten darstellt. Vor den Detektoren 4 ist jeweils ein UV-Filter 3 angeordnet, durch den das Meßsignal der Banknote jedoch nicht beeinträchtigt wird, da von den Filtern 3 das von der Banknote im sichtbaren Wellenlängenbereich remittierte Licht durchgelassen wird. Die Überprüfung des Zustands der Meßfenster erfolgt vorzugsweise durch beidseitige Bestrahlung der Meßfenster 2 mittels des von den Beleuchtungseinrichtungen 1 jeweils abgestrahlten UV-Lichts 5. Das durch die Meßfenster 2 transmittierte UV-Licht 5 wird hierbei von den Filtern 3 derart gefiltert, daß nur ein geringer Anteil 6, der beispielsweise einige Prozent beträgt, zu den Detektoren 4 durchgelassen wird. Der durch die Filter 3 transmittierte Anteil 6 des UV-Lichts 5 wird detektiert und zur Bestimmung des Verschmutzungsgrades der Meßfenster ausgewertet. Zur Überprüfung des Zustandes der Meßfenster 2 können diese auch nur von einer Seite mit UV-Licht bestrahlt werden, wie dies bereits im Zusammenhang mit Figur 1 beschrieben worden ist.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Überprüfung des Zustands einer Vorrichtung zur Prüfung von Blattgut, die wenigstens eine Beleuchtungseinrichtung, ein lichtdurchlässiges Meßfenster und einen Detektor aufweist, wobei zur Bestimmung des Verschmutzungsgrades des Meßfensters folgende Schritte durchgeführt werden:

    - Bestrahlen des Meßfensters mit UV-Licht,

    - Filtern des vom Meßfenster transmittierten UV-Lichts derart, daß nur ein geringer Anteil des UV-Lichts von einem UV-Filter durchgelassen wird,

    - Detektieren des vom Filter transmittierten UV-Lichts und

    - Vergleichen des Meßwerts mit einem gespeicherten Referenzwert.


     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Referenzwert ein Beleuchtungsprofil bei einem sauberen Meßfenster aufgenommen und gespeichert wird, welches mit dem für den aktuellen Zustand des Meßfensters erhaltenen Beleuchtungsprofil verglichen wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Referenzwert, der für ein sauberes Meßfenster integrierte Meßwert gespeichert wird und mit dem aktuellen integrierten Meßwert verglichen wird.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleich in bestimmten Zyklen erfolgt.
     
    5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfindlichkeit des Detektors oder die Leuchtintensität der Beleuchtungseinrichtung oder die Signalverstärkung zur Bestimmung des Verschmutzungsgrades des Meßfensters im Vergleich zum Prüfbetrieb des Blattguts erhöht wird.
     
    6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, die wenigstens eine Beleuchtungseinrichtung (1), ein Meßfenster (2), einen Filter (3) und einen Detektor (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Beleuchtungseinrichtung (1) auf einer Seite des Meßfensters (2) derart angeordnet ist, daß das von der Beleuchtungseinrichtung (1) abgestrahlte UV-Licht (5) durch das Meßfenster (2) auf einen auf der anderen Seite des Meßfensters (2) angeordneten UV-Filter (3) auftrifft, der nur einen geringen Anteil (6) des UV-Lichts (5) zum Detektor (4) durchläßt, wobei zur Bestimmung des Verschmutzungsgrades des Meßfensters der durch den Filter (3) transmittierte Anteil (6) des UV-Lichts (5) vom Detektor (4) erfaßt und ausgewertet wird.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Meßfenster (2) in einem bestimmten Abstand gegenüber dem ersten Meßfenster (2) derart angeordnet ist, daß das von der Beleuchtungseinrichtung abgestrahlte UV-Licht (5) durch das erste und zweite Meßfenster (2) auf den UV-Filter (3) auftrifft, der nur einen geringen Anteil (6) des UV-Lichts (5) zu dem Detektor (4) durchläßt, wobei der durch den UV-Filter (3) transmittierte Anteil (6) des UV-Lichts (5) vom Detektor (4) erfaßt und zur Bestimmung des Verschmutzungsgrades der Meßfenster (2) ausgewertet wird.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Beleuchtungseinrichtung (1) vorgesehen ist, wobei die Beleuchtungseinrichtungen (1) derart angeordnet sind, daß das von den Beleuchtungseinrichtungen (1) abgestrahlte UV-Licht (5) durch die beiden Meßfenster (2) jeweils auf einen den Beleuchtungseinrichtungen (1) zugeordneten UV-Filter (3) auftreffen, der jeweils nur einen geringen Anteil (6) des UV-Lichts (5) zu jeweils einem dem Filter (3) zugeordneten Detektor (4) durchläßt, wobei der durch die UV-Filter (3) jeweils transmittierte Anteil (6) des UV-Lichts (5) von den Detektoren (4) erfaßt und zur Bestimmung des Verschmutzungsgrades der Meßfenster (2) ausgewertet wird.
     


    Claims

    1. A method for checking the state of an apparatus for testing sheet material having at least one illumination device, transparent measuring window and detector, the following steps being performed for determining the degree of soiling of the measuring window:

    - irradiating the measuring window with UV light,

    - filtering the UV light transmitted by the measuring window such that only a small fraction of UV light is passed by a UV filter,

    - detecting the UV light transmitted by the filter, and

    - comparing the measured value with a stored reference value.


     
    2. A method according to claim 1, characterized in that an illumination profile is recorded for a clean measuring window and stored as a reference value, being compared with the illumination profile obtained for the current state of the measuring window.
     
    3. A method according to claim 1, characterized in that the measured value integrated for a clean measuring window is stored as a reference value and compared with the current integrated measured value.
     
    4. A method according to claim 2 or 3, characterized in that the comparison is effected in certain cycles.
     
    5. A method according to any of the above claims, characterized in that the sensitivity of the detector or the light intensity of the illumination device or the signal gain is increased for determining the degree of soiling of the measuring window in comparison with operation for testing the sheet material.
     
    6. An apparatus for carrying out the method according to any of claims 1 to 5 having at least one illumination device (1), measuring window (2), filter (3) and detector (4), characterized in that at least one illumination device (1) is disposed on one side of the measuring window (2) such that UV light (5) emitted by the illumination device (1) impinges through the measuring window (2) on a UV filter (3) disposed on the other side of the measuring window (2), said filter passing only a small fraction (6) of UV light (5) to the detector (4), the fraction (6) of UV light (5) transmitted through the filter (3) being detected by the detector (4) and evaluated for determining the degree of soiling of the measuring window.
     
    7. An apparatus according to claim 6, characterized in that a second measuring window (2) is disposed at a certain distance from the first measuring window (2) such that UV light (5) emitted by the illumination device impinges through the first and second measuring windows (2) on the UV filter (3) which passes only a small fraction (6) of UV light (5) to the detector (4), the fraction (6) of UV light (5) transmitted through the UV filter (3) being detected by the detector (4) and evaluated for determining the degree of soiling of the measuring windows (2).
     
    8. An apparatus according to claim 7, characterized in that a second illumination device (1) is provided, the illumination devices (1) being disposed such that UV light (5) emitted by the illumination devices (1) impinges through the two measuring windows (2) on UV filters (3) associated with the illumination devices (1), said filters each passing only a small fraction (6) of UV light (5) to detectors (4) associated with the filters (3), the fraction (6) of UV light (5) transmitted through the UV filters (3) being detected by the detectors (4) and evaluated for determining the degree of soiling of the measuring windows (2).
     


    Revendications

    1. Procédé pour inspecter l'état d'un dispositif pour contrôler un produit en feuilles, qui comporte au moins un organe d'éclairage, une fenêtre de mesure transparente à la lumière et un détecteur, dans lequel pour déterminer le degré de salissure de la fenêtre de mesure, on réalise les étapes suivantes consistant :

    - à éclairer la fenêtre de mesure avec de la lumière ultraviolette,

    - à filtrer la lumière ultraviolette transmise par la fenêtre de mesure, de sorte que seule une faible partie de la lumière ultraviolette soit transmise par un filtre de lumière ultraviolette,

    - à détecter la lumière ultraviolette transmise par le filtre et

    - à comparer la valeur mesurée avec une valeur de référence mise en mémoire.


     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, comme valeur de référence on prend et on met en mémoire un profil d'éclairement pour une fenêtre de mesure propre, profil qui est comparé avec le profil d'éclairement obtenu pour l'état actuel de la fenêtre de mesure.
     
    3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on met en mémoire comme valeur de référence, la valeur de mesure intégrée pour une fenêtre de mesure propre et on la compare avec la valeur de mesure actuelle intégrée.
     
    4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'on réalise la comparaison selon des cycles déterminés.
     
    5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la sensibilité du détecteur ou l'intensité lumineuse de l'organe d'éclairage ou l'amplification du signal pour déterminer le degré de salissure de la fenêtre de mesure est augmentée par comparaison avec le service de contrôle du produit en feuilles.
     
    6. Dispositif pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une des revendications 1 à 5, qui comporte au moins un organe d'éclairage (1), une fenêtre de mesure (2), un filtre (3) et un détecteur (4), caractérisé en ce qu'au moins un organe d'éclairage (1) est disposé d'un côté de la fenêtre de mesure (2), de sorte que la lumière ultraviolette (5) rayonnée par l'organe d'éclairage (1) frappe à travers la fenêtre de mesure (2) un filtre (3) à rayonnement ultraviolet disposé de l'autre côté de la fenêtre de mesure (2) et qui laisse passer seulement une faible partie (6) de la lumière ultraviolette (5) vers le détecteur (4), et en ce que la partie (6) de la lumière ultraviolette (5) transmise par le filtre (3) est captée et évaluée par le détecteur (4) pour déterminer le degré de salissure de la fenêtre de mesure.
     
    7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'une deuxième fenêtre de mesure (2) est disposée à une distance déterminée de la première fenêtre de mesure (2), de sorte que la lumière ultraviolette (5) rayonnée par le moyen d'éclairage frappe le filtre (3) à lumière ultraviolette à travers les première et deuxième fenêtres de mesure (2), qui laisse passer seulement une faible partie (6) de la lumière ultraviolette (5) vers le détecteur (4), et en ce que la partie (6) de la lumière ultraviolette (5) transmise à travers le filtre (3) à lumière ultraviolette est captée par le détecteur (4) et est évaluée pour déterminer le degré de salissure de la fenêtre de mesure (2).
     
    8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un deuxième organe d'éclairage (1) est prévu, en ce que les organes d'éclairage (1) sont disposés de sorte que la lumière ultraviolette (5) rayonnée par les organes d'éclairage (1) frappe à travers les deux fenêtres de mesure (2) chaque fois sur l'un des filtres (3) à lumière ultraviolette associé aux organes d'éclairage (1) et que chacun ne laisse passer qu'une faible partie (6) de la lumière ultraviolette (5) vers chaque fois un détecteur (4) associé au filtre (3), et en ce que la partie (6) de la lumière ultraviolette transmise à chaque fois à travers le filtre (3) à lumière ultraviolette, est captée par les détecteurs (4) et est évaluée pour déterminer le degré de salissure des fenêtres de mesure (2).
     




    Zeichnung