| (19) |
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(11) |
EP 1 067 482 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2012 Patentblatt 2012/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.05.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Druckbild
Printed image
Image imprimée
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
05.07.1999 DE 19930723 12.07.1999 DE 19931962
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.01.2001 Patentblatt 2001/02 |
| (73) |
Patentinhaber: Francotyp-Postalia GmbH |
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16547 Birkenwerder (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hertlein, Jens, Dr.
15738 Zeuthen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eisenführ, Speiser & Partner |
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Postfach 10 60 78 28060 Bremen 28060 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 566 225 EP-A- 0 825 561 DE-A1- 19 748 954 US-A- 5 509 109
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EP-A- 0 762 334 EP-A- 0 862 143 US-A- 4 900 904
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Es ist bekannt, mit einer Frankiermaschine ein Druckbild, bestehend aus mehreren
Elementen oder Teilen, auf ein Poststück zu drucken. Ein solches Druckbild besteht
beispielsweise regelmäßig aus einem Portostempelbild, einem Datumstempelbild und einem
Werbebild, wie in Fig. 8 gezeigt ist.
[0002] In
EP 0 762 334 A1 wird ein Verfahren zum Erzeugen eines Druckbildes beschrieben, welches in einer Frankiermaschine
auf einen Träger gedruckt wird, bei dem das Druckbild nach Art einer xy-Matrix aus
Bildpunkten zusammengesetzt ist, denen in einem Speicher Bildpunktdaten zugeordnet
sind. Ein das Erzeugen des Druckbildes steuernder Mikroprozessor greift auf mehrere
Bildpunktdateien zu. In jeder Bildpunktdatei sind Bildpunktdaten zusammengefasst,
die ein Bildelement oder ein Textelement des Druckbildes definieren. Jeder Bildpunktdatei
ist weiterhin ein Identifikationscode zugeordnet, unter dem das zugehörige Bildelement
oder Textelement auffindbar ist. Der Mikroprozessor greift ferner auf eine Steuerdatei
zu, die mehrere Teilbilddateien enthält, die jeweils Teilbilddaten enthalten, die
ein Teilbild des Druckbildes definieren. Der Mikroprozessor arbeitet die Teilbilddateien
des zu druckenden Druckbildes ab und verwendet beim Abarbeiten der Teilbilddateien
die Teilbilddaten für das Erzeugen des Druckbildes aus den Bildpunktdaten mindestens
einer durch den jeweiligen Verweiscode bezeichneten Bildpunktdatei. Nach dem Abarbeiten
der Teilbilddateien beendet der Mikroprozessor das Erzeugen des Druckbildes.
[0003] US 4,900,904 betrifft ein automatisches Transaktionssystem mit einführbaren Karten zum Herunterladen
von Gebühren oder Programmdaten. Ein automatisches Transaktionssystem nutzt tragbare
Gebührenkarten mit eingebettetem Speicher zum Speichern von Gebühreninformationen
entsprechend verschiedener Dienste und ein Endgerät, das eine eingeführte Gebührenkarte
empfängt und den Wert eines Elements berechnet, das an dem Endgeräte von einem Benutzer
angefordert wurde, wobei die Information verwendet wird, die auf der Gebührenkarte
gespeichert ist, wobei das Endgerät ferner das angeforderte Element mit dem berechneten
Wert ausgibt. In einem bevorzugten System werden die Gebührenkarten für verschiedene
Postdienste oder unterschiedliche Dienste eines Postanbieters verwendet und das ausgegebene
Element ist eine gedruckte Gebührenmarke, die dem berechneten Wert und dem ausgewählten
Dienstleister oder Dienst entspricht.
[0004] EP 0 566 225 A2 betrifft ein Verfahren zur Dateneingabe in eine Frankiermaschine vor dem Auslösen
eines ausgewählten Druckfunktion, eine Anordnung zum Frankieren Mail und zum Erzeugen
eines Frankierbildes jeweils zugeordnet zu den Kosten her. Das Verfahren umfasst die
folgenden Schritte: - ein automatischer Wechsel des Status der letzten gespeicherten
Dateninhalten in einer Frankiermaschine zur Einstellung innerhalb eines Zeitfensters
nach dem Einschalten mittels eines ersten Übertragungsmittel und / oder - Eingang
eines automatischen Abrechnungsnummer für die Kosten einer Sicht des Benutzers und
/ oder einer Druckfunktion oder die Nummer einer Druckfunktion in einem Speicherbereich
der Speichereinrichtung der Frankiermaschine, mit Hilfe eines weiteren Übertragungsmittel.
Bei einem Dialog, Daten für die Chipkarte Zahl card #, für die Kosten Punktnummer
KST # und für den Block Nummer AD # werden aus dem ungeschützten Speicherbereich zu
lesen oder, nach der automatischen Passwort-Eingabe über die Frankiermaschine, aus
dem geschützten Speicherbereich der Chipkarte und verwendet in der Frankiermaschine
für die Einstellung der Kostenseite und der einschlägigen Werbung blockieren.
[0005] Ein Verfahren zum Erzeugen eines Druckbildes, welches von einer Frankiermaschine
auf einen Träger (Poststück) gedruckt wird, ist beispielsweise aus
EP 0 762 334 oder
EP 0 789 333 bekannt. Aus diesen Veröffentlichungen ist bekannt, daß für das Drucken eines Druckbildes,
welches aus mehreren Teilbildern besteht, ein Mikroprozessor der Frankiermaschine
auf mehrere Bildpunktdateien zugreift, wobei in jeder Bildpunktdatei die Bildpunkte
zusammengefaßt sind, die ein Bildelement oder ein Textelement (Teilbild) des Druckbildes
definieren. Jeder Bildpunktdatei ist weiterhin ein Identifikationscode zugeordnet,
unter dem das zugehörige Teilbild (Bildelement oder Textelement) auffindbar ist. Der
Mikroprozessor greift ferner auf eine Steuerdatei zu, die mehrere Teilbilddateien
enthält, die jeweils Teilbilddaten enthalten, die ein Teilbild des Druckbildes definieren.
Der Mikroprozessor arbeitet die Teilbilddateien des zu druckenden Druckbildes ab und
verwendet beim Abarbeiten der Teilbilddateien die Teilbilddaten für das Erzeugen des
Druckbildes aus den Bildpunktdaten mindestens einer durch den jeweiligen Verweiscode
bezeichneten Bildpunktdatei.
[0006] Es ist bei bekannten Frankiermaschinen wünschenswert, daß bestimmte Funktionen der
Frankiermaschine nur nach Autorisierung mit einer Karte oder Eingabe eines Paßwortes
durchgeführt werden können. Ferner gibt es Sicherheitsvorschriften, die es verbieten,
daß bestimmte Teile des Druckbildes, beispielsweise der Postwert und/oder der Datumsstempel,
individuell frei gestaltet werden. Auch ist die örtliche Lage des Datums- und/oder
Postwertstempels auf einem Poststück festgelegt und sollte individuell nicht verändert
werden.
[0007] Bei der Herstellung von Frankiermaschinen und ihrer Einstellung tritt ferner das
Problem auf, daß je nach Einsatzort unterschiedliche Vorschriften über das Druckbild-Layout
zu berücksichtigen sind. So sind beispielsweise die Post-Vorschriften in den U.S.A.
anders als in Deutschland. Es ist zwar möglich, herstellerseitig eine Frankiermaschine
mit bestimmten Vorgaben und Daten zu programmieren, allerdings sollte dies aus sicherheitstechnischen
Überlegungen nur zentral beim Hersteller erfolgen, nicht jedoch in den weiteren Händlerstufen.
Eine solche zentrale Dateneingabe steht im Widerspruch zur individuellen Anpassung
der Frankiermaschine an verschiedene Kunden in unterschiedlichen Ländern. So wird
jeder Kunde eine eigene Werbebotschaft abdrucken wollen, auch wenn gleichfalls verhindert
werden muß, daß ein Werbeaufdruck bereits die Form eines Postwertzeichens aufweist
(Rodney Rogers Scenario), so daß fälschlicherweise der Werbeaufdruck allein bereits
für einen Poststempel gehalten wird. Deshalb und auch weil es zu verhindern gilt,
daß im Poststempelfeld unsittliche Angaben (Pornographie) gemacht werden, ist es erwünscht,
daß vom Betreiber der Frankiermaschine nur begrenzt mögliche Änderungen vorgenommen
werden können, so daß die jeweils in einem Land bestehenden Verordnungen und Sicherheitsvorschriften
eingehalten werden.
[0008] Es ist auch bekannt, Druckbilddaten bzw. Druckteilbilddaten mittels einer Chipkarte
in die Frankiermaschine einzugeben. Diese Daten von den Chipkarten werden in einen
Speicher der Frankiermaschine übertragen, so daß der Mikroprozessor sich die für den
Druck benötigten Teilbilddaten zusammenstellen kann.
[0009] Da bei der Herstellung der Frankiermaschine meist nicht vorhergesehen werden kann,
welcher Benutzer die Frankiermaschine in welcher Weise nutzen wird und diese Informationen
über den Benutzer der Frankiermaschine erst in den letzten Vertriebsstufen vorliegen,
ist es angesichts der bestehenden Problematik zur Beachtung von Verordnungen und Sicherheitsstufen
wünschenswert, daß die individuelle Einstellung einer Frankiermaschine vor Ort, also
im Land des Frankiermaschinenbenutzers oder in dessen Räumlichkeiten vorgenommen werden
kann, damit die individuelle Gestaltung schnell und kostengünstig, unter Umständen
auch in Verbindung mit der Werbeagentur des Frankiermaschinenbetreibers durchgeführt
werden kann.
[0010] Der Nachteil bisheriger Chipkarten-Systeme besteht darin, daß bei der herstellerseitigen
Anpassung der Frankiermaschine nur eine geringe Flexibilität möglich ist, oder, wenn
die Einstellung der Druckbilddaten in den letzten Stufen des Vertriebs oder beim Vertragshändler
vorgenommen wird, besteht die Gefahr des Mißbrauchs und der Fehleinstellung der wichtigsten
Druckbilddaten. Auch bedarf es dann auf der Vertriebsseite einer sehr fundierten Ausbildung
und technischen Schulung für die Dateneingabe, was schon aus Kostengründen nicht erfüllbar
ist.
[0011] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die beschriebenen Nachteile zu vermeiden,
damit ein Bild, insbesondere ein Druckbild, erzeugt werden kann, welches eine maximale
Sicherheit und maximale mögliche Flexibilität zur individuellen Anpassung gewährleistet.
[0012] Dieses Ziel wird mit der Erfindung nach Anspruch 1 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0013] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß ein Bild, insbesondere das durch
die Frankiermaschine zu druckende Druckbild, aus mehreren Elementen besteht und daß
den Elementen unterschiedliche Sicherheitsstufen zugeordnet sind. Das Löschen bzw.
Verändern von Bildelementen ist mithin nur dann möglich, wenn bei der Eingabe/Änderung
von neuen Bilddaten die jeweils für die Bildelemente erforderlichen Sicherheitsstufen
erfüllt werden bzw. deren Nachweis erbracht wird.
[0014] Wird die Vorlage (Autorisierung) der erforderlichen Sicherheitsstufe bei der Teilbildeingabe/Teilbildänderung
nicht nachgewiesen, kann die erwünschte Neueingabe bzw. Änderung nicht erfolgen.
[0015] Wenn beispielsweise ein Bildelement, dem eine bestimmte Sicherheitsstufe, beispielsweise
Sicherheitsstufe 4, zugeordnet ist, durch ein anderes Bildelement ersetzt werden soll,
so ist dies nur dann möglich, wenn bei der Bedienung der Frankiermaschine, beispielsweise
durch eine Chipkarte, die Sicherheitsstufe 4 (oder höher) eingegeben bzw. nachgewiesen
werden kann.
[0016] Durch einen hierarchischen Aufbau von Sicherheitsstufen ist es möglich, einmal für
die notwendige Flexibilität bei der Einstellung der Frankiermaschinen zu sorgen und
andererseits die Möglichkeit von unerwünschten Manipulationen auszuschließen. Durch
ein System, bei dem (sensible) Bildelemente nur dann gelöscht, neu eingegeben oder
geändert werden können, wenn auch der Nachweis für die Erfüllung der entsprechend
zugeordneten Sicherheitsstufe erfüllt wird, ermöglicht es auch, daß Bildelemente mit
einer geringeren Sicherheitsstufe, beispielsweise Werbetexte, erst kurz vor Inbetriebnahme
der Frankiermaschine eingegeben, geändert oder freigegeben werden können.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. In der Zeichnung stellen dar:
- Fig. 1
- einen Ablaufplan für die Autorisierung;
- Fig. 2
- eine Tabelle mit der Zuordnung von Sicherheitsstufen für bestimmte Autorisierungen;
- Fig. 3
- die Darstellung eines Bildes bestehend aus mehreren Segmenten, die unterschiedliche
Sicherheitsstufen aufweisen;
- Fig. 4
- einen Ablaufplan zum Erzeugen von Chipkarten mit kompletten Druckbilddaten;
- Fig. 5
- einen Ablaufplan zum Laden von gesamten Druckbilddaten;
- Fig. 6
- einen Ablauf plan zum Nachladen von Chipkarten mit Druckbildteilen;
- Fig. 7
- einen Ablaufplan zur Änderung von Druckbilddaten; und
- Fig. 8
- ein Druckbild, bestehend aus einem Poststempelbild, Datumstempelbild und einem Werbebild
(Stand der Technik).
[0018] Figur 1 zeigt den Ablaufplan für ein Autorisierungsverfahren. Hierbei wird davon
ausgegangen, daß der Benutzer einer Frankiermaschine eine Chipkarte in einen entsprechenden
Chipkartenleser der Frankiermaschine einsteckt, um ein Bild oder Elemente eines Bildes
in einen Speicher der Frankiermaschine zu laden, zu ändern oder zu löschen.
[0019] Nach Drücken der Taste "SETUP" bzw. nach Drücken der Taste S4 "TABLES RELOAD" erfolgt
an einer Anzeige der Frankiermaschine die Anzeige "Input your authorizing card" ("Geben
Sie Ihre Autorisierungskarte ein"). Nach Eingabe der Autorisierungskarte, zum Beispiel
User-Karte, wird die auf der Karte gespeicherte "Security Level" (Sicherheitsstufe)
in einem Speicher der Frankiermaschine gespeichert. Hiernach stellt sich ein Dialog
zwischen der Frankiermaschine und der Chipkarte ein, in dessen Verlauf Druckbilddaten
des gesamten Druckbildes oder nur von Elementen des Druckbildes ausgetauscht werden,
wenn die ausreichende Autorisierung gegeben ist. Nach Ende des Dialogs wird die Autorisierung
wieder gelöscht und es erfolgt der Rückschritt ins Hauptprogramm.
[0020] Nachfolgend wird ein Beispiel beschrieben, bei dem für die Frankiermaschine fünf
Autorisierungsstufen vorgesehen sind. Wie bereits beschrieben, wird eine Autorisierung
durchgeführt durch Eingabe einer Chipkarte in die Frankiermaschine. Figur 2 zeigt
in einer Tabelle die Zuordnung der verschiedenen Sicherheitsstufen, angefangen von
0 (unterste Sicherheitsstufe) bis 4 (höchste Sicherheitsstufe) zu bestimmten Personengruppen
bzw. unterschiedlichem Bedienungspersonal.
[0021] Die Sicherheitsstufe 0 erfordert hierbei keine Autorisierung und ist eine Chipkarte
für "jedermann", welche von einem Benutzer der Frankiermaschine verwendet werden kann.
[0022] Sicherheitsstufe 1 ist einer Benutzerkarte (User-Karte, Chipkarte) zugeordnet und
ist für den normalen Verwender der Frankiermaschine gedacht.
[0023] Sicherheitsstufe 2 ist die Sicherheitsstufe einer "Master Card", welche für das Überwachungspersonal
der Frankiermaschine gedacht ist.
[0024] Sicherheitsstufe 3 steht für eine "Dealer Card" (Händlerkarte) und ist dem Händler
und dem technischen Personal des Frankiermaschinenhändlers vorbehalten.
[0025] Sicherheitsstufe 4 autorisiert den Hersteller und ist lediglich für Personen des
Herstellers bzw. des technischen Personals des Herstellers zugeordnet. Während die
Sicherheitsstufen 3 und 4 mithin lediglich für einen Personenkreis des Herstellers
oder von Vertriebshändlern des Herstellers gedacht ist, sind die Sicherheitsstufen
0, 1 und 2 für Personengruppen gedacht, die die Frankiermaschine benutzen wollen (sollen).
[0026] Der Hauptzweck der verschiedenen Sicherheitsstufen besteht darin, daß bei der Bedienung
der Frankiermaschine sichergestellt wird, daß Druckbilddaten der Frankiermaschine,
welche in der Speichereinrichtung der Frankiermaschine gespeichert sind, nur auf eine
ganz bestimmte Art und Weise und nur von hierfür autorisierten Personen eingegeben,
gelöscht und/oder verändert werden können.
[0027] Hierbei wird davon ausgegangen, daß das gesamte Bild bzw. Druckbild - dargestellt
in Fig. 3 - welches von der Frankiermaschine erzeugt werden kann, aus verschiedenen
Elementen, Teilen oder Segmenten besteht, wobei ein Element, Teil bzw. Segment eines
Bildes Text, Grafik oder Gemischttext/Grafik repräsentieren kann. Jedes Druckbildelement
(Segment) besitzt optional zwei Sicherheitsstufen in seiner Datenstruktur, wobei die
Sicherheitsstufe (a) eine notwendige Stufe zum Laden von der Chipkarte ist, und die
Sicherheitsstufe (b) eine notwendige Stufe für die (manuelle) Änderung eines Druckbildelementes
ist.
[0028] Vor dem Laden eines Bildelementes von der Chipkarte prüft die Frankiermaschine bzw.
die Frankiereinrichtung, ob die Autorisierung der Chipkarte eine größere oder die
gleiche Stufe wie die Sicherheitsstufe (a) des Druckbildelementes aufweist. Sicherheitsstufe
5 bedeutet hierbei, daß niemand diese Elementdaten separat ändern kann.
[0029] Bevor die Änderung bzw. der Wechsel von Bildelementen erlaubt wird, prüft die Frankiermaschine,
ob die Autorisierung des Benutzers bzw. der vom Benutzer eingegebenen Karte größer
oder gleich ist der Sicherheitsstufe (b) des Druckbildelementes. Sicherheitslevel
5 bedeutet auch hierbei, daß niemand diese Segmentdaten bzw. dieses Segment ändern
bzw. auswechseln kann.
[0030] Auf diese Weise ist es möglich, daß ein Operator mit einer Master Card (Security
Level 2) das Datums- und Ortsstempelbild - siehe Figur 3 - mit einer Chipkarte ändern
könnte und ein Operator mit einer Händlerkarte (Dealer Card) das Datums/Ortsstempelbild
auch manuell ändern könnte.
[0031] Die Sicherheitsstufen von Druckbildelementen können wie folgt beschrieben werden.
[0032] Sicherheitsstufe 0 wird durch keine besondere Karte autorisiert und bei Bildelement-Segmenten
mit dem Sicherheitsstufe 0 (A oder B) können die Daten jederzeit von jedermann geändert
werden.
[0033] Die Autorisierung für die Sicherheitsstufe 1 (a oder b) erfolgt mit einer User-Karte,
mittels der Elemente in den Druckbilddaten durch einen normalen Benutzer aktualisiert
werden können oder durch das Fachpersonal der Frankiermaschine (Master) oder durch
einen Händler bzw. dessen technisches Personal, welche die Chipkarte für die Autorisierung
verwenden.
[0034] Die Autorisierung für die Sicherheitsstufe 2 erfolgt durch eine Master-Karte, mittels
der Elemente der Druckbilder durch das Fachbedienungspersonal für die Frankiermaschine,
durch den Händler bzw. sein technisches Personal unter Verwendung der Master Card
geladen bzw. aktualisiert (updated) werden können. Beispielsweise können hiermit Werbetexte
(Sicherheitsstufe A) oder der Datums-/Ortsstempel (town circle; Sicherheitsstufe A)
geladen/geändert werden. Hierbei wird mittels der Master-Karte die Frankiermaschine
mit den Daten für eine Werbebotschaft und den Datums-/Ortsstempel von einer Chipkarte
geladen, wobei diese Chipkarte durch eine Cliché Workstation erzeugt wird und diese
Cliché Workstation vom Hersteller der Frankiermaschine oder einem von ihm autorisierten
Händler betrieben wird.
[0035] Die Autorisierung für die Sicherheitsstufe 3 erfolgt mittels der Händler-Karte. Hiermit
ist die Aktualisierung (Update) von Druckbild-Elementdaten durch das technische Personal
des Händlers unter Verwendung der Dealer Card möglich. Mittels der Dealer Card ist
es möglich, Druckbilddaten für das Endorsement (Sicherheitsstufe A) sowie für den
Datums-/Ortsstempel (Sicherheitsstufe B) vorzunehmen. Das technische Personal des
Händlers kann mittels der Dealer Card Fonts und Endorsement Text von einer Chipkarte
in die Frankiermaschine laden, wobei diese Daten von einer Cliché Workstation des
Herstellers oder eines von ihm autorisierten Händlers erzeugt werden. Diese Daten
werden in einen Druckbild-Datenspeicher der Frankiermaschine geladen. Das technische
Personal des Händlers ist mittels der Dealer Card auch in der Lage, Textinformation
des Datums-/Ortsstempelbildes (nicht jedoch die Fonts hiervon) manuell zu ändern,
weshalb hierfür der Sicherheitslevel für den Datums-/ Ortsstempel von (B) vorgesehen
ist.
[0036] Sicherheitsstufe 4 wird durch die Herstellerkarte (FP Card) autorisiert, mittels
der Druckbildelemente durch das technische Personal des Herstellers unter Verwendung
der Herstellerkarte verändert/eingestellt werden können. Hiermit können beispielsweise
Datumsangaben (Monat, Jahr, Tag, Jahrhundert, Datum etc.) des Datumstempelbildes geladen
werden. Das technische Personal des Herstellers ist mittels der Herstellerkarte in
der Lage, die Fonts für das Datum des Datumstempelbildes von einer Chipkarte (zweite
Chipkarte) zu laden. Diese Chipkarte wird von einer Cliché Workstation des Herstellers
erzeugt und die Daten werden beim Laden in einen Druckbild-Datenspeicher eingelesen.
[0037] Sicherheitsstufe 5 wird durch die R + D (Research and Development)-Karte des Herstellers
autorisiert. Mittels dieser Karte ist das Laden und das Ändern von Druckbildelementen
mit der höchsten Sicherheitsstufe möglich. Wenn mittels der Karte mit der Sicherheitsstufe
5 Bildelemente eingelesen werden, ist dies nur möglich, wenn alle (anderen) Druckbilddaten
neu eingelesen werden.
[0038] Wie bereits dargestellt, beruht die Idee der verschiedenen Sicherheitsstufen darauf,
daß ein Sicherheitslevel einem Bildelement im Druckbild-Datenspeicher der Frankiermaschine
zugeordnet bzw. mit diesem verbunden ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Sicherheitslevel
auch mit einer Funktion wie "First-time initialization of the print image data" (erstmalige
Initialisierung von Druckbilddaten) zu ändern. Es ist mithin möglich, verschiedene
Sicherheitsstrukturen für jedes Land vorzusehen, ohne daß hierbei der gesamte Programmablauf
geändert werden müßte.
[0039] Die verschiedenen Funktionen der einzelnen Chipkarten werden nachfolgend näher erläutert.
Wie bereits dargestellt, gibt es einmal die Karten mit der gespeicherten Sicherheitsstufe
und andererseits Karten, die auch Druckbilddaten enthalten. Wenn also bestimmte Druckbilddaten
in die Frankiermaschine eingelesen werden bzw. geändert oder gelöscht werden sollen,
kann dies nur unter Verwendung der jeweiligen Autorisierungskarten (User Card, Master
Card etc.) erfolgen. Die Eingabe einer Druckbildkarte in eine entsprechende Chipcard-Leseeinrichtung
der Frankiermaschine ist also nicht ausreichend, sondern es bedarf hierzu auch der
Eingabe der entsprechenden Autorisierungskarte.
[0040] Die Karten (Speichermedien), die die Druckbilddaten enthalten, sind üblicherweise
vom Typ AT42C256 und enthalten ein EEPROM mit einer Kapazität von 32 kByte. Diese
Karten weisen keinen Prozessor auf, in ihnen ist jedoch eine spezifische Code-Nummer
gespeichert und auch der (physikalische) Chipkartentyp ist gespeichert. Die Druckbilddaten-Chipkarte
kann maschinenunabhängig sein, d.h. in ihr ist eine Maschinennummer (der Frankiermaschine)
nicht gespeichert. Ist jedoch eine Maschinennummer gespeichert, so ist sie mit der
Maschine mit dieser Maschinennummer löschbar. Gespeichert sind in der Karte jedoch
Daten für die erste und letzte Gültigkeit und falls für die Eingabe eines Druckbildes
mehrere Chipkarten notwendig sind, ist hierfür jeder Chipkarte eine entsprechende
Nummer zugeordnet. Mittels einer Druckbilddaten-Karte können mehrere Bildelemente
mit einem entsprechenden MAC (Message Authentication Code - Informations-Authentizitäts-Code)
gespeichert und in eine Frankiermaschine eingelesen werden. Die Druckbilddaten sind
mit Sicherheitsstufendaten zusammen auf der Karte gespeichert. Weiterhin ist auf der
Chipkarte gespeichert, ob die zu ladenden Druckbildsegmente nach einem erfolgreichen
Ladevorgang von der Chipkarte gelöscht werden sollen. Dies gestattet, daß bestimmte
Druckbildsegmente nur einmalig in der Maschine geladen werden können.
[0041] Die User Card ist üblicherweise vom Typ AT 24C256 (Hersteller: ATMEL) und weist ebenfalls
ein EEPROM mit einer Kapazität von 32 kByte auf. Diese Karte weist keinen Prozessor
auf, in ihr sind herstellerseitig eine spezifische Codenummer gespeichert wie auch
der Chipkartentyp bzw. die Chipartenkategorie. Außerdem ist in der User Card die Maschinennummer
der zu bedienenden Frankiermaschine gespeichert und auch eine entsprechende Bedieneridentifzierung
(User number) ist gespeichert. Die Karte weist ebenfalls Daten für die erste und die
letzte Zulassung und die Karte weist darüber hinaus eine eigene sich selbst identifizierende
Kartennummer auf. Mit der User Card ist es auch möglich, eine bestimmte Anzahl (z.B.
maximal drei) von Bildelementen mit einem entsprechenden MAC zu speichern und in die
Frankiermaschine zu laden.
[0042] Die Master Card ist vom Typ SLE 4442 (Hersteller Siemens) und weist ein EEPROM mit
einer Kapazität von 256 Byte auf. Hierbei ist ein bestimmter Bereich (beispielsweise
32 Byte) geschützt und die Master Card weist eine PIN von beispielsweise 3 Byte auf.
Die Karte ist ebenfalls nicht mit einem Prozessor ausgestattet. Die spezifische herstellerseitige
Codenummer, der Chipkartentyp wie auch die Chipkartenkategorie sind in einem geschützten
Bereich der Chipkarte gespeichert. Gleiches gilt auch für die Maschinennummer der
zu bedienenden Frankiermaschine wie auch für die Benutzernummer. Gespeichert sind
auch die Daten für die erste und letzte Zulassung der Karte sowie für die Identifizierung
der Karte eine entsprechende Kartennummer.
[0043] Die Dealer Card bzw. die Herstellerkarte sind von einer ähnlichen Struktur wie die
Master Card, unterscheiden sich jedoch darin, daß in ihnen nicht die Maschinennummer
der zu programmierenden Frankiermaschine gespeichert sind. Die Dealer Card und Herstellerkarte
(FP Card) sind mithin maschinenunabhängig.
[0044] Die Herstellerkarte und die Dealerkarte können durch den Hersteller selbst generiert
werden. Die Master Card kann unter Verwendung der Dealer Card hergestellt werden,
und die User Card unter Verwendung der Master Card. Man sieht hierbei, daß für die
Generierung einer Autorisierungskarte stets die Karte mit der (nächst)höheren Autorisierung
verwendet werden kann bzw. notwendig ist.
[0045] Die Druckbilddaten können auf der Speicherkarte in einem komprimierten oder einem
nicht komprimierten Datenformat gespeichert werden. Werden die Druckbilddaten komprimiert
gespeichert, kann der Speicherplatz auf der Druckbilddaten-Karte bzw. User-Karte besser
genutzt werden. Bei geringem Umfang der Datenmenge eines Bildelementes ist es jedoch
auch vorteilhaft, die Daten nicht komprimiert auf der Chipkarte zu speichern und diese
direkt von dort in den Speicher der Frankiermaschine einzulesen, was den Vorteil hat,
daß die Programmierung sowohl der Chipkarte als auch das Einlesen des Speichers sehr
schnell möglich ist.
[0046] Figur 4 zeigt das Ablaufdiagramm zum Erzeugen von Chipkarten mit kompletten Druckbilddaten.
Figur 5 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Laden der gesamten Druckbilddaten. Figur
6 zeigt das Ablaufdiagramm für das Nachladen von Druckbildteilen (Bildelementen) bzw.
den Austausch von Druckbildsegmenten.
[0047] Figur 7 zeigt den Ablaufplan für das Ändern von Druckbilddaten in der Frankiermaschine.
Hierbei wird neben der Abfrage der jeweiligen Segmentnummern auch der Sicherheitslevel
überprüft und es wird auch überprüft, ob die Autorisierung durch die jeweilige Karte
(User Card, Master Card, Dealer Card etc.) groß genug ist. Ist dies der Fall, können
die Druckbilddaten in der Frankiermaschine gespeichert werden.
1. Druckbild, bestehend aus mehreren Elementen,
dadurch gekennzeichnet, dass jedem Element eine jeweilige Sicherheitsstufe in seiner Datenstruktur zugeordnet
ist, wobei ein Element nur mit einer wenigstens der zugeordneten Sicherheitsstufe
entsprechenden Berechtigung manipulierbar ist.
2. Druckbild nach Anspruch 1,
bei der die Bilddaten eines Elementes alphanumerische oder abstrakte Zeichen repräsentieren
oder ein Bildelement aus einer in Reihen und Spalten angedeuteten Bildpunktmatrix
besteht.
3. Frankiereinrichtung zum Drucken eines Bildes, bestehend aus mehreren Bildelementen,
denen unterschiedliche Sicherheitsstufen zugeordnet sind,
wobei die Einrichtung über eine Speichereinrichtung verfügt, in dem die Bildelementdaten
und/oder Informationsdaten über die Lage eines Elementes innerhalb des Bildes sowie
die einem Bildelement zugeordneten Sicherheitsstufendaten gespeichert sind,
dadurch gekennzeichnet, dass jedem Element in seiner Datenstruktur eine jeweilige Sicherheitsstufe zugeordnet
ist, wobei ein Bildelement nur mit einer wenigstens der zugeordneten Sicherheitsstufe
entsprechenden Berechtigung manipulierbar ist.
4. Frankiereinrichtung nach Anspruch 3,
wobei die Sicherheitsstufen, die den Bildelementen zugeordnet sind, hierarchisch aufgebaut
sind und eine Änderung und/oder Löschung von Bilddaten eines Elementes möglich ist,
wenn der Frankiereinrichtung eine Autorisierungseingabe zugeführt wird, die wenigstens
der Sicherheitsstufe entspricht, die dem betroffenen Bildelement zugeordnet ist.
5. Frankiereinrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
wobei die Autorisierungseingabe durch Anschluss eines ersten Speichermediums, in dem
ein Sicherheitsstufendatum gespeichert ist, an die Frankiereinrichtung erfolgt und
in dem Speichermedium die Bildelementdaten zusammen mit den Daten der zugeordneten
Sicherheitsstufe gespeichert sind, der die Bildelementdaten im zweiten Speichermedium
gespeichert sind.
6. Frankiereinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Frankiereinrichtung über einen Bilddatenspeicher verfügt, welcher mit dem ersten
und/oder zweiten Speichermedium zur Eingabe, Änderung und/oder Löschung von Bilddaten
koppelbar ist und dass Bildelementdaten in der Speichereinrichtung der Frankiereinrichtung
zusammen mit einem Datum der zugeordneten Sicherheitsstufe gespeichert werden.
7. Frankiereinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
mit einer Einrichtung zur Autorisierung desjenigen, der Bilddaten eingeben, ändern
und/oder löschen möchte, mittels einer Speicherkarte, die das erste Speichermedium
aufweist, wobei eine hierarchische Struktur von mehreren Sicherheitsstufen vorgesehen
ist, so dass eine Eingabe, Änderung und/oder Löschung von Bilddaten für all diejenigen
Bildelemente möglich ist, deren Sicherheitsstufe gleich oder geringer als die durch
die Autorisierung eingegebene Sicherheitsstufe ist.
8. Speichermedium für eine Frankiereinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
wobei im Speichermedium Bilddaten eines Bildelementes zusammen mit den Daten der zugeordneten
Sicherheitsstufe gespeichert sind, wobei mehreren Bildelementen, die in dem Speichermedium
gespeichert sind, die gleiche oder unterschiedliche Sicherheitsstufen zugeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass jedem Element in seiner Datenstruktur eine jeweilige Sicherheitsstufe zugeordnet
ist, wobei ein Bildelement nur mit einer wenigstens der zugeordneten Sicherheitsstufe
entsprechenden Berechtigung manipulierbar ist.
9. Speichermedium nach Anspruch 8,
welche zur Eingabe, Änderung und Löschung von Bilddaten eine Frankiereinrichtung vorgesehen
ist, wobei in dem Speichermedium gegebenenfalls die die Frankiereinrichtung identifizierende
Daten und/oder eine Benutzerkennung gespeichert sind.
10. Speichermedium nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem Speichermedium ein Datum für die erste Gültigkeit des Speichermediums und/oder
ein Datum für den Gültigkeitsablauf des Speichermediums und/oder eine Kartenidentifizierungsinformation
gespeichert ist.
11. Speichermedium nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Speichermedium gegebenenfalls durch eine PIN (persönliche Identifizierungsnummer)
geschützt ist.
12. Speichermedium nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher mit der niedrigsten Sicherheitsstufe über einen Datenspeicherbereich
verfügt, welcher deutlich größer ist als der Speicher mit der höchsten Sicherheitsstufe.
13. Speichermedium nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem Speichermedium ein Kennzeichen gespeichert ist, welches dafür sorgt, dass
das gekennzeichnete Bildelement im Speichermedium nach dem Ladevorgang gelöscht wird.
14. Bilddatensatz für ein Druckbild, bestehend aus mehreren Elementen,
dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Datensatzes jedem Bildelement eine Sicherheitsstufe in seiner Datenstruktur
zugeordnet ist und unterschiedlichen Bildelementen je nach Priorität gegebenenfalls
unterschiedliche Sicherheitsstufen zugeordnet sind und wobei ein Bildelement nur mit
einer wenigstens der zugeordneten Sicherheitsstufe entsprechenden Berechtigung manipulierbar
ist.
15. Bilddatensatz nach Anspruch 14,
bei dem die Daten eines Textelementes einen Text, eine Grafik und/oder eine Grafik
zusammen mit Text repräsentieren.
1. A printed image, consisting of a plurality of elements,
characterised in that associated with each element in its data structure there is a respective security
level, wherein an element can only be manipulated with authorization that corresponds
at least to the associated security level.
2. A printed image according to claim 1,
in which the image data of an element represent alphanumeric or abstract characters,
or an image element consists of a pixel matrix indicated in rows and columns.
3. A franking device for printing an image, consisting of a plurality of image elements
with which different security levels are associated,
wherein the device is provided with a memory device in which the image-element data
and/or information data about the position of an element within the image and also
the security-level data associated with an image element are stored,
characterised in that associated with each element in its data structure there is a respective security
level, wherein an image element can only be manipulated with authorization that corresponds
at least to the associated security level.
4. A franking device according to claim 3,
wherein the security levels that are associated with the image elements are set up
hierarchically, and an amendment and/or deletion of image data of an element is possible
when an authorization-input that corresponds at least to the security level associated
with the image element concerned is fed to the franking device.
5. A franking device according to one of claims 3 or 4, wherein the authorization-input
is effected by connecting to the franking device a first memory medium, in which a
security-level datum is stored, and the image-element data are stored in the memory
medium together with the data of the associated security level, which the image-element
data are stored in the second memory medium.
6. A franking device according to one of claims 3 to 5, characterised in that the franking device is provided with an image-data memory which can be coupled to
the first and/or second memory medium for the input, amendment and/or deletion of
image data, and in that image-element data are stored in the memory device of the franking device together
with a datum of the associated security level.
7. A franking device according to one of claims 3 to 6, having a device for authorization
of that person who would like to input, amend and/or delete image data by means of
a memory card that has the first memory medium, wherein a hierarchical structure of
a plurality of security levels is provided so that input, amendment and/or deletion
of image data is possible for all those image elements whose security level is the
same as or lower than the security level input by the authorization.
8. A memory medium for a franking device according to one of claims 3 to 7,
wherein image data of an image element are stored in the memory medium together with
the data of the associated security level, wherein the same or different security
levels are associated with a plurality of image elements that are stored in the memory
medium,
characterised in that associated with each element in its data structure there is a respective security
level, wherein an image element can only be manipulated with authorization that corresponds
at least to the associated security level.
9. A memory medium according to claim 8,
which a franking device is provided for the input, amendment and deletion of image
data, wherein the data identifying the franking device and/or user-recognition are
stored in the memory medium, if applicable.
10. A memory medium according to one of claims 8 or 9,
characterised in that a datum for the first validity of the memory medium and/or a datum for the validity
sequence of the memory medium and/or card-identification information are/is stored
in the memory medium.
11. A memory medium according to one of claims 8 to 10,
characterised in that the memory medium is protected, if applicable, by a PIN (personal identification
number).
12. A memory medium according to one of claims 8 to 11,
characterised in that the memory with the lowest security level is provided with a data-memory region which
is significantly larger than the memory with the highest security level.
13. A memory medium according to one of claims 8 to 12,
characterised in that stored in the memory medium there is a marker which ensures that the marked image
element in the memory medium is deleted after the loading process.
14. An image-data record for a printed image, consisting of a plurality of elements,
characterised in that within the data record a security level is associated with each image element in
its data structure, and different security levels are associated with different image
elements according to priority, if applicable, and wherein an image element can only
be manipulated with authorization that corresponds at least to the associated security
level.
15. An image-data record according to claim 14,
in which the data of a text element represent a text, a graphic and/or a graphic together
with text.
1. Image à imprimer, constituée de plusieurs éléments,
caractérisée en ce qu'un niveau de sécurité respectif est associé à chaque élément, dans sa structure de
données, un élément ne pouvant être manipulé qu'avec une autorisation correspondant
au moins au niveau de sécurité associé.
2. Image à imprimer selon la revendication 1,
dans laquelle les données d'image d'un élément représentent des caractères alphanumériques
ou abstraits, ou un élément d'image est constitué d'une matrice de points d'image
esquissée en lignes et colonnes.
3. Dispositif d'affranchissement pour imprimer une image constituée de plusieurs éléments
d'image auxquels sont associés des niveaux de sécurité différents,
le dispositif étant doté d'un moyen de mémorisation dans lequel sont enregistrées
les données d'élément d'image et/ou les données d'information concernant l'emplacement
d'un élément à l'intérieur de l'image, ainsi que les données de niveau de sécurité
associées à un élément d'image,
caractérisé en ce qu'un niveau de sécurité respectif est associé à chaque élément, dans sa structure de
données, un élément d'image ne pouvant être manipulé qu'avec une autorisation correspondant
au moins au niveau de sécurité associé.
4. Dispositif d'affranchissement selon la revendication 3,
où les niveaux de sécurité associés aux éléments d'image présentent une hiérarchie,
et une modification et/ou une suppression de données d'image d'un élément est/sont
possible(s) lorsque le dispositif d'affranchissement reçoit une entrée d'autorisation
qui correspond au moins au niveau de sécurité associé à l'élément d'image concerné.
5. Dispositif d'affranchissement selon une des revendications 3 ou 4,
où l'entrée d'autorisation s'effectue par connexion d'un premier support de mémoire,
dans lequel est enregistrée une donnée de niveau de sécurité, au dispositif d'affranchissement,
et les données d'élément d'image sont enregistrées dans le support de mémoire, conjointement
avec les données du niveau de sécurité associé pour lequel les données d'élément d'image
sont enregistrées dans le deuxième support de mémoire.
6. Dispositif d'affranchissement selon une des revendications 3 à 5,
caractérisé en ce que le dispositif d'affranchissement est doté d'une mémoire de données d'image qui peut
être couplée au premier et/ou au deuxième support de mémoire en vue de l'introduction,
de la modification et/ou de la suppression de données d'image, et en ce que des données d'élément d'image sont enregistrées dans le moyen de mémorisation du
dispositif d'affranchissement, conjointement avec une donnée du niveau de sécurité
associé.
7. Dispositif d'affranchissement selon une des revendications 3 à 6,
comprenant un dispositif d'autorisation pour la personne souhaitant entrer, modifier
et/ou supprimer des données d'image au moyen d'une carte mémoire qui présente le premier
support de mémoire, une structure hiérarchique de plusieurs niveaux de sécurité étant
prévue, de sorte qu'une introduction, une modification et/ou une suppression de données
d'image est possible pour tous les éléments d'image dont le niveau de sécurité est
équivalent ou inférieur au niveau de sécurité entré avec l'autorisation.
8. Support de mémoire pour un dispositif d'affranchissement selon une des revendications
3 à 7,
où des données d'image d'un élément d'image sont enregistrées dans le support de mémoire,
conjointement avec les données du niveau de sécurité associé, le même niveau de sécurité
ou des niveaux de sécurité différents étant associé(s) à plusieurs éléments d'image
enregistrés dans le support de mémoire,
caractérisé en ce qu'un niveau de sécurité respectif est associé à chaque élément, dans sa structure de
données, un élément d'image ne pouvant être manipulé qu'avec une autorisation correspondant
au moins au niveau de sécurité associé.
9. Support de mémoire selon la revendication 8,
qui est prévu pour l'entrée, la modification et la suppression de données d'image
d'un dispositif d'affranchissement, les données identifiant le dispositif d'affranchissement
et/ou une identification d'utilisateur étant le cas échéant enregistrées dans le support
de mémoire.
10. Support de mémoire selon une des revendications 8 ou 9,
caractérisé en ce qu'une donnée pour la première validité du support de mémoire et/ou une donnée pour la
fin de validité du support de mémoire et/ou une information d'identification de carte
est/sont enregistrées dans le support de mémoire.
11. Support de mémoire selon une des revendications 8 à 10,
caractérisé en ce que le support de mémoire est le cas échéant protégé par un code PIN (numéro d'identification
personnel).
12. Support de mémoire selon une des revendications 8 à 11,
caractérisé en ce que la mémoire avec le niveau de sécurité le plus bas est dotée d'une zone de mémoire
de données qui est nettement plus grande que la mémoire avec le niveau de sécurité
le plus élevé.
13. Support de mémoire selon une des revendications 8 à 12,
caractérisé en ce qu'est enregistrée dans le support de mémoire, une marque qui a pour effet que l'élément
d'image marqué est supprimé dans le support de mémoire, une fois l'opération de chargement
effectuée.
14. Ensemble de données d'image pour une image à imprimer, constituée de plusieurs éléments,
caractérisé en ce qu'à l'intérieur de l'ensemble de données, un niveau de sécurité est associé à chaque
élément d'image, dans sa structure de données, et des niveaux de sécurité différents
sont le cas échéant associés à des éléments d'image différents, en fonction de leur
priorité, et un élément d'image ne pouvant être manipulé qu'avec une autorisation
correspondant au moins au niveau de sécurité associé.
15. Ensemble de données d'image selon la revendication 14,
dans lequel les données d'un élément de texte représentent un texte, un graphique
et/ou un graphique avec un texte.
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