| (19) |
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(11) |
EP 1 068 112 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.06.2004 Patentblatt 2004/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.01.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE1999/000020 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 1999/052750 (21.10.1999 Gazette 1999/42) |
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| (54) |
REGENSENSOR
RAIN SENSOR
DETECTEUR DE PLUIE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
08.04.1998 DE 19815749 15.09.1998 DE 19842077 12.10.1998 DE 19846968
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.01.2001 Patentblatt 2001/03 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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03025962.6 / 1398231 |
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08001115.8 / 1908652 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MICHENFELDER, Gebhard
D-77839 Lichtenau (DE)
- RIEHL, Guenther
D-77830 Bühlertal (DE)
- BURKART, Manfred
D-76473 Iffezheim (DE)
- ROTH, Klaus
F-14125 Mondeville (FR)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 891 470 DE-A- 4 300 471 DE-C1- 3 823 300 US-A- 4 701 613 US-A- 5 543 923
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EP-A2- 0 694 456 DE-A- 19 704 818 FR-A- 2 722 291 US-A- 4 874 242 US-A- 5 703 568
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Regensensor mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Merkmalen.
[0002] Ein derartiger Regensensor ist aus der Patenschrift
FR-A-2 722 291 bekannt.
[0004] Es sind weitere Scheibenwischvorrichtungen für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen
bekannt, bei denen eine Steuerung der Scheibenwischer nicht nur über einen herkömmlichen
Lenkstockhebel, sondern zusätzlich über einen optischen Regensensor erfolgt. Der optische
Regensensor umfaßt üblicherweise eine Lichtquelle, deren elektromagnetische Strahlung
von der Windschutzscheibe, je nach Feuchtigkeitsbelag auf der Windschutzscheibe unterschiedlich
reflektiert wird. Der reflektierte Anteil wird mittels eines Photoelementes erfaßt,
so daß ein dem Feuchtigkeitsbelag entsprechendes Ausgangssignal des Regensensors bereitgestellt
werden kann. Diese Ausgangssignale können derart ausgewertet und zur Steuerung der
Scheibenwischer verwendet werden, daß sowohl die Einschaltung als auch die Wischergeschwindigkeit
in Abhängigkeit von einer gemessenen Regenmenge variiert wird.
[0005] Bekannte Regensensoren werden üblicherweise innen an der Windschutzscheibe angebracht,
vorzugsweise hinter einem Innenrückspiegel. Zur Befestigung werden beispielsweise
geklebte Mefallfüße verwendet. Bekannt sind daneben auch Befestigungen über einen
zusätzlichen Rahmen, der zuvor mit der Scheibe verbunden wird und in den später das
Regensensorgehäuse eingedrückt wird.
Vorteile der Erfindung
[0006] Der erfindungsgemäße Regensensor mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen weist
insbesondere den Vorteil auf, daß im wesentlichen nur drei Einzelteile zu seinem Aufbau
erforderlich sind. Der Regensensor besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse, aus
dem die elektrischen Leitungen zur Verbindung mit einer nachgeschalteten Auswerteeinheit
herausgeführt sind, einer Leiterplatte beziehungsweise Platine sowie einem Lichtleitkörper,
der vorzugsweise bereits über alle notwendigen optischen Linsenstrukturen verfügt.
Dadurch wird ein kostengünstiger, sehr kompakter und einfach zu montierender Regensensor
bereitgestellt. Insbesondere über eine transparente Folie, die vorzugsweise beidseitig
selbstklebend ist, läßt sich eine einfache Montage des Regensensors erreichen, ohne
daß dessen optische Eigenschaften beeinträchtigt werden. Ferner läßt sich der Regensensor
mit wenigen Montageschritten herstellen, so daß dieser kostengünstig in Massenfertigung
produzierbar ist.
[0007] Gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 enthält der Lichtleitkörper acht
eingeformte linsenförmige Strukturen, die für die gewünschte Fokussierung und Bündelung
des vom Sender emittierten Lichtes sowie der vom Empfänger detektierten Lichtanteile
sorgen und als weiteren Empfänger wenigstens einen Umgebungslichtsensor, wobei die
Fokussierung des einfallenden Umgebungslichts durch den Lichtleitkörper erfolgt.
[0008] Durch eine Montage aller erforderlichen elektronischen und optoelektronischen Bauteile
auf einer gemeinsamen Platine, vorzugsweise in SMD-(Surface Mounted Device)-Technik
bestückt, lassen sich sehr kompakte Sensoren realisieren, die sich zudem im Fahrzeug
problemlos montieren lassen. So kann ein derartiger Regensensor deutlich kompakter
ausgeführt sein als bekannte Regensensoren und wie diese beispielsweise hinter einem
Innenrückspiegel an der Innenseite der Windschutzscheibe montiert sein.
[0009] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung bildet der Lichtleitkörper gleichzeitig
den Deckel des Sensorgehäuses und bildet auf diese Weise mit diesem ein komplettes
Elektronikgehäuse. Die Verbindung kann in vorteilhafter Weise durch Verklipsen sichergestellt
werden. Eine abziehbare Schutzfolie auf äußerer Klebeseite der transparenten Klebefolie
bildet gleichzeitig einen Schutz des Lichtleitkörpers gegen mechanische Beschädigung
bereits beim Transport. Durch den sehr kompakten Aufbau sind Autohersteller als Abnehmer
derartiger Regensensoren in die Lage versetzt, eine einfache und schnelle und damit
sehr kostengünstige Montage vornehmen zu können, die sich zudem problemlos automatisieren
läßt.
[0010] Ein Ausgangssignal des erfindungsgemäßen Regensensors läßt sich in vorteilhafter
Weise zur Ansteuerung einer Scheibenwischvorrichtung und/oder einer Fahrzeugbeleuchtung
einsetzen. So kann es beispielsweise bei stärkerem Regen oder bei Nebel sinnvoll sein,
zusätzliche Nebelscheinwerfer automatisch einzuschalten.
[0011] Die Fokussierung des einfallenden Lichts erfolgt durch den Lichtleitkörper, der gleichzeitig
als Grundplatte für das Sensorgehäuse fungiert. Ein solcher Lichtleitkörper kann beispielsweise
aus einem Kunststoff wie PMMA (Polymethylmetachrylat) im Spritzgußverfahren hergestellt
seih, wobei sich in einfacher Weise optische Strukturen wie Sammellinsen im Formprozeß
einbringen lassen. Bei Verwendung von infrarotem Licht für die Regensensorfunktion
ist es vorteilhaft, den Lichtleitkörper aus schwarzem PMMA herzustellen und lediglich
den Lichtdurchtritt für den Umgebungslichtsensor aus klarem Kunststoff vorzusehen.
Dies läßt sich beispielsweise durch Verarbeitung im sogenannten Zweifarbspritzverfahren
oder auch durch Kombination, beispielsweise durch Verklebung oder Verschweißung, zweier
einfarbiger Kunststoffteile realisieren.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen,
in den Unteransprüchen genannten Merkmalen.
Zeichnungen
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1a
- eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Regensensors,
- Figur 1b
- eine schematische Draufsicht auf den Regensensor entsprechend Figur 1,
- Figur 2
- eine schematische Schnittansicht des erfindungsgemäßen Regensensors in einer Ex -
plosionsdarstellung und
- Figur 3
- einen Lichtleitkörper in einer perspektivischen Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0014] Figur la zeigt in einer schematischen Seitenansicht einen erfindungsgemäßen Regensensor
4, der innen an einer Windschutzscheibe 2 eines Kraftfahrzeuges befestigbar ist. Die
Montage des Regensensors 4 hinter der Windschutzscheibe 2 kann beispielsweise durch
Klebung in Höhe eines hier nicht dargestellten Innenrückspiegels erfolgen. Bei einer
Positionierung hinter dem Rückspiegel entsteht keine zusätzliche Sichtbehinderung
für einen Fahrer. Die elektronischen und optoelektronischen Bauteile des Regensensors
4 sind umschlossen von einem Gehäuse 6, das nach innen hin, das heißt zum Fahrgastraum,
lichtundurchlässig ist. Die Gehäuseunterseite, die eine flächige Verbindung zur Windschutzscheibe
2 bildet, stellt ein Lichtleit körper 10 dar, in den alle zur Funktion erforderlichen
optischen Strukturen (Linsenstrukturen, Lichtleitstrukturen und dergleichen) eingebracht
sind. Dies kann beispielsweise durch ein Spritzgußverfahren eines geeigneten optisch
durchlässigen Kunststoffes erfolgen. Zur mechanischen und optischen Koppelung des
Regensensors 4 mit der Windschutzscheibe ist der Lichtleitkörper 10 über eine beidseitig
selbstklebende transparente Klebefolie 36 mit der Windschutzscheibe 2 verbunden.
[0015] Figur 1b zeigt eine schematische Draufsicht auf den Regensensor 4 entsprechend Figur
1a. Erkennbar ist hierbei ein Stecker 38 zur elektrischen Verbindung zu einer nachgeschalteten,
hier jedoch nicht dargestellten, Auswerteeinheit. Diese kann anhand der vom Regensensor
4 gelieferten Signale eine Scheibenwischvorrichtung und/oder eine Fahrzeugbeleuchtung
variabel ansteuern. Der Stecker 38 kann, je nach Ausführungsform vier oder beispielsweise
acht Steckerstifte aufweisen, die in eine montierte Platine im Gehäuse 6 hineinragen
und dort zur Herstellung einer elektrischen Verbindung verlötet oder verpreßt sind.
[0016] Die Figur 2 zeigt eine schematische Schnittansicht auf den erfindungsgemäßen Regensensor
4 in einer Explosionsdarstellung. Im topfförmigen Gehäuse 6, das in dieser Darstellung
nach unten offen ist, ist eine Platine 8 gegen einen Absatz 14 innen im Gehäuse 6
einlegbar, auf der elektronische und optoelektronische Bauelemente, beispielsweise
in SMD(surface mounted device)-Technik, montiert sind. Um die Platine 8 im Gehäuse
6 eindeutig zu fixieren, liegt sie gegen den Absatz 14 im Gehäuse an, nachdem sie
beim Einlegen über die umlaufende Nut 12 gedrückt wurde. Diese hält die Platine 8
fest und hindert sie so am herausfallen nach unten. Weiterhin sind die nach innen
in das Gehäuse 6 ragenden Steckerstifte 16 erkennbar, die beispielsweise mit einer
partiellen Lötung oder dergleichen mit den passenden Leiterbahnen der Platine 8 verbunden
werden. Ebenso möglich ist auch eine leitende Preßverbindung.
[0017] Als Bauteil ist beispielsweise eine auf der Oberseite der Patine 8 montierte Leuchtdiode
beziehungsweise LED 15 erforderlich, die sichtbares oder infrarotes Licht in Form
eines gerichteten Lichtstrahles emittiert. Der Lichtstrahl trifft in einem spitzen
Winkel auf die Windschutzscheibe 2 auf und wird aufgrund deren Brechungsindex an ihrer
äußeren Grenzfläche zur Luft normalerweise vollständig reflektiert und trifft nahezu
vollständig als reflektierter Anteil auf eine Photodiode, die ebenfalls an geeigneter
Stelle auf der Oberseite der Platine 8 montiert ist. Befindet sich nun am Ort der
Reflexion des Lichtstrahls ein Wassertropfen außen auf der Windschutzscheibe 2, resultiert
an der äußeren Grenzfläche der Scheibe zur Luft ein verändertes Brechungsverhalten,
wodurch der Lichtstrahl an der Grenzfläche nicht vollständig reflektiert wird, sondern
ein nach außen austretender gestreuter Anteil entsteht. Das dadurch abgeschwächte
Signal des reflektierten Anteiles kann von der Photodiode detektiert und quantitativ
ausgewertet werden und somit als Feuchtigkeitsschleier beziehungsweise Regen außen
auf der Windschutzscheibe 2 des Kraftfahrzeuges erfaßt werden.
[0018] Die gewünschte Fokussierung des Lichtstrahles beziehungsweise des reflektierten Anteiles
kann zweckmäßigerweise durch einen geeignet geformten Lichtleitkörper 10, bestehend
aus einem hochtransparenten und gut spritzgießfähigen Kunststoff wie beispielsweise
PMMA (Polymethylmetachrylat), erreicht werden, der gleichzeitig die Grundseite des
Gehäuses 6 bildet und flächig über eine transparente Klebefolie 36 mit der Windschutzscheibe
2 verbunden ist. Durch geeignete Formung, vorzugsweise im Spritzgußverfahren, enthält
der Lichtleitkörper 10 eingeformte linsenförmige Strukturen, die für die gewünschte
Fokussierung und Bündelung des von der LED 15 emittierten Lichtes sowie der von der
Photodiode detektierten Lichtanteile sorgen.
[0019] Auf der Platine 8 ist weiterhin ein Umgebungslichtsensor 22 angeordnet, der von außen
durch die Windschutzscheibe 2 des Kraftfahrzeuges fallendes Umgebungslicht in seiner
Helligkeit erfassen und ein davon abhängiges Steuersignal für eine automatische Lichtsteuerung
beziehungsweise für eine Tag/Nacht-Umschaltung der Scheibenwischersteuerung im Kraftfahrzeug
generieren kann. Zweckmäßigerweise reagiert der Umgebungslichtsensor 22 vorzugsweise
auf bestimmte UV-Lichtanteile, die nur im natürlichen Sonnenlicht vorkommen, um auf
diese Weise ein unbeabsichtigtes Abschalten der Fahrzeugscheinwerfer in hell beleuchteten
Tunnels oder Unterführungen mit starken künstlichen Lichtquellen auszuschließen.
[0020] Bei Verwendung von infrarotem Licht für den Regensensor 4 kann der Lichtleitkörper
10 beispielsweise aus schwarzem PMMA bestehen und nur eine kleine Stelle für den Umgebungslichtsensor
22 aus klarem Material enthalten.
[0021] Erkennbar ist weiterhin die transparente Klebefolie 36, die eine flächige Verbindung
zur Windschutzscheibe 2 herstellt, wobei in der Figur 2 eine zusätzliche abziehbare
Schutzfolie 3 auf der transparenten Klebefolie 36 erkennbar ist. Nach Entfernen dieser
Schutzfolie 3 kann der Regensensor 4 einfach an die gewünschte Stelle auf die Windschutzscheibe
2 geklebt werden. Die Schutzfolie 3 dient einem Schutz des Lichtleitkörpers 10 und
der Klebefolie 36 während des Transportes, Montage oder dergleichen vor mechanischen
Beschädigungen.
[0022] Figur 3 zeigt zur Verdeutlichung nochmals den Lichtleitkörper 10 mit den darin im
Spritzgießprozeß eingebrachten fokussierenden Strukturen (Sammellinsen) in einer perspektivischen
Darstellung. Erkennbar sind am äußeren Rand jeweils eine längliche Nut 19, in die
jeweils ein passender Steg 18 des Gehäuses 6 geklipst werden kann (Figur 2) und so
eine festgefügte Verbindung zwischen dem unten offenen Gehäuse 6 und dem den unteren
Gehäusedeckel bildenden Lichtleitkörper 10 ermöglicht.
1. Regensensor, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer wenigstens einen Sender und
wenigstens einen Empfänger für elektromagnetische Wellen, Lichtwellen, aufweisenden
Meßstrecke, in der eine Windschutzscheibe angeordnet ist und die diewellenausbreitung
zwischen dem wenigstens einen Sender und dem wenigstens einen Empfänger derart beeinflußt,
dass sich bei Ausbildung eines Belages auf der Windschutzscheibe, insbesondere bei
einer Benetzung durch Niederschlag, ein vom Empfänger sensiertes Ausgangssignal ändert,
wobei die optischen und elektronischen Komponenten des Regensensors (4) in einem Gehäuse
(6) montiert sind, und ein Lichtleitkörper (10) einen Deckel des Gehäuses (6) bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleitkörper (10) acht eingeformte linsenförmige Strukturen enthält, die für
die gewünschte Fokussierung und Bündelung des vom Sender emittierten Lichtes sowie
der vom Empfänger detektierten Lichtanteile sorgen und daß als weiterer Empfänger
wenigstens ein Umgebungslichtsensor (22) vorgesehen ist, wobei die Fokussiesung des
einfallenden Umgebungslichts durch den Lichtleitkörper (10) erfolgt.
2. Regensensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleitkörper (10) eine mit der Windschutzscheibe (2) flächig verbundene Grundplatte
des Gehäuses (6) bildet.
3. Regensensor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle optischen und elektronischen Komponenten des Regensensors (4) in SMD-Technik
auf einer gemeinsamen Platine (8) montiert sind.
4. Regensensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Regensensor (4) in einem quaderförmigen Gehäuse (6) mit einem integriertem Stecker
(38) zur elektrischen Verbindung mit einer nachgeschalteten Auswerteeinheit montiert
ist.
5. Regensensor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine (8) über Kontaktstifte mit dem Stecker (38) am Gehäuse (6) verbunden
ist.
6. Regensensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Regensensor (4) von innen mit der Windschutzscheibe (2) verklebt ist.
7. Regensensor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine transparente beidseitig selbstklebende Folie (36) als Verbindung zwischen Windschutzscheibe
(2) und Lichtleitkörper (10) des Regensensors (4) vorgesehen ist.
8. Regensensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausgangssignal des Regensensors (4) an eine nachgeordnete Auswerteschaltung Informationen
über einen momentanen Benetzungsgrad der Windschutzscheibe (2) enthält.
9. Regensensor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Scheibenwischvorrichtung und/oder eine Fahrzeugbeleuchtung in Abhängigkeit von
den Ausgangssignalen des Regensensors (4) ansteuerbar sind.
10. Regensensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Sender eine LED (15) ist.
11. Regensensor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Empfänger, der das von der wenigstens einen LED (15) emittierte optische
Signal detektiert, eine Photodiode ist.
12. Regensensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umgebungslichtsensor (22) einen Öffnungswinkel von circa 40° mit einer Öffnungsrichtung
in Fahrtrichtung nach schräg oben aufweist.
13. Regensensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Umgebungslichtsensor (22) auf ultraviolettes Licht, insbesondere
auf Sonnenlicht, empfindlich sind.
14. Regensensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einsatz von IR (Infrarot)-Licht der Lichtleitkörper (10) für die Regensensorfunktion
aus schwarzem Kunststoff besteht.
15. Regensensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für den wenigstens einen Empfänger (20) optische Bereiche im Lichtleitkörper (10)
aus transparentem, klarem, Kunststoff vorgesehen sind.
16. Regensensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleitkörper (10) aus einem Kunststoffteil im Zweifarb-Spritzverfahren besteht.
17. Regensensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleitkörper (10) durch Kombination zweier einfarbiger Kunststoffe herstellbar
ist.
1. Rain sensor, in particular for motor vehicles, with a measuring section having at
least one transmitter and at least one receiver for electromagnetic waves, light waves,
in which a windscreen is arranged and which influences the wave propagation between
the at least one transmitter and the at least one receiver in such a way that, when
a coating forms on the windscreen, in particular when there is wetting due to precipitation,
an output signal sensed by the receiver changes, in which arrangement the optical
and electronic components of the rain sensor (4) are mounted in a housing (6), and
a light guide (10) forms a cover of the housing (6), characterized in that the light guide (10) includes eight incorporated lens structures, which provide the
desired focussing and concentration of the light emitted by the transmitter and also
the light components detected by the receiver, and in that at least one ambient light sensor (22) is provided as a further receiver, in which
the focussing of the incident ambient light takes place through the light guide (10).
2. Rain sensor according to Claim 1, characterized in that the light guide (10) forms a base plate of the housing (6) which is connected over
its surface area to the windscreen (2).
3. Rain sensor according to Claim 2, characterized in , that all the optical and electronic components of the rain sensor (4) are mounted by SMD
technology on a common printed circuit board (8).
4. Rain sensor according to Claim 3, characterized in that the rain sensor (4) is mounted in a cuboidal housing (6), with an integrated connector
(38) for the electrical connection to a downstream evaluation unit.
5. Rain sensor according to Claim 4, characterized in that the printed circuit board (8) is connected to the connector (38) on the housing (6)
via contact pins.
6. Rain sensor according to Claim 1, characterized in that the rain sensor (4) is adhesively bonded to the windscreen (2) from the inside.
7. Rain sensor according to Claim 6, characterized in that a transparent film (36) which is self-adhesive on both sides is provided as the connection
between the windscreen (2) and the light guide (10) of the rain sensor (4).
8. Rain sensor according to one of the preceding claims, characterized in that an output signal of the rain sensor (4) to a downstream evaluation circuit contains
information on a momentary degree of wetting of the windscreen (2).
9. Rain sensor according to Claim 8, characterized in that a windscreen wiping device and/or a vehicle lighting system can be activated in dependence
on the output signals of the rain sensor (4).
10. Rain sensor according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one transmitter is an LED (15).
11. Rain sensor according to Claim 10, characterized in that the first receiver, which detects the optical signal emitted by the at least one
LED (15), is a photodiode.
12. Rain sensor according to one of the preceding claims, characterized in that the ambient light sensor (22) has an acceptance angle of approximately 40° with an
acceptance direction obliquely upwards in the driving direction.
13. Rain sensor according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one ambient light sensor (22) is sensitive to ultraviolet light, in
particular to sunlight.
14. Rain sensor according to one of the preceding claims, characterized in that, when IR (infrared) light is used, the light guide (10) for the rain sensor function
consists of black plastic.
15. Rain sensor according to one of the preceding claims, characterized in that optical regions of transparent, clear plastic are provided in the light guide (10)
for the at least one receiver (20).
16. Rain sensor according to one of the preceding claims, characterized in that the light guide (10) comprises a plastic part formed by a two-colour injection-moulding
process.
17. Rain sensor according to one of the preceding claims, characterized in that the light guide (10) can be produced by a combination of two single-coloured plastics.
1. Capteur de pluie notamment pour des véhicules automobiles comportant un chemin de
mesure avec au moins un émetteur et au moins un récepteur d'ondes électromagnétiques,
ondes lumineuses, chemin de mesure dont fait partie un pare-brise et qui influence
l'étalement des ondes entre au moins un émetteur et au moins un récepteur de façon
que le signal de sortie détecté par le capteur change lorsque se développe un dépôt
sur le pare-brise notamment lorsqu'il est humidifié par un dépôt d'eau, les composants
optiques et électroniques du capteur de pluie (4) étant montés dans un boîtier (6)
dont le guide de lumière (10) forme le couvercle,
caractérisé en ce que
le guide de lumière (10) est muni de huit structures de lentilles intégrées pour focaliser
et regrouper la lumière émise par l'émetteur et les parties de lumière détectées par
le récepteur, et
comme second récepteur, il est prévu au moins un capteur de lumière ambiante (22),
la focalisation de la lumière ambiante incidente se faisant par le guide de lumière
(10).
2. Capteur de pluie selon la revendication 1;
caractérisé en ce que
le guide de lumière (10) forme une plaque de base du boîtier (6), reliée à plat au
pare-brise (2).
3. Capteur de pluie selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
tous les composants optiques et électroniques du capteur de pluie (4) sont montés
sur une platine commune (8) en technique de montage en surface SMD.
4. Capteur de pluie selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le capteur de pluie (4) est monté dans un boîtier parallélépipédique (6) intégrant
un connecteur (38) pour la liaison électrique avec une unité d'exploitation en aval.
5. Capteur de pluie selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la platine (8) est reliée au connecteur (38) du boîtier (6) par des broches de contact.
6. Capteur de pluie selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le capteur de pluie (4) est collé contre la face intérieure du pare-brise (2).
7. Capteur de pluie selon la revendication 6,
caractérisé par
un film autocollant sur ses deux faces, transparent (36), assure la liaison entre
le pare-brise (2) et l'organe de guidage de lumière (10) du capteur de pluie (4).
8. Capteur de pluie selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
un signal de sortie du capteur de pluie (4) à un circuit d'exploitation en aval contient
des informations concernant le degré de mouillage instantané du pare-brise (2).
9. Capteur de pluie selon la revendication 8,
caractérisé en ce qu'
un dispositif d'essuie-glace et/ou un éclairage de véhicule se commandent en fonction
des signaux de sortie du capteur de pluie (4).
10. Capteur de pluie selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins un émetteur est une diode LED (15).
11. Capteur de pluie selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
le premier récepteur qui détecte les signaux optiques émis par au moins une diode
LED (15) est une photodiode.
12. Capteur de pluie selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le capteur de lumière ambiante (22) a un angle d'ouverture d'environ 40° avec une
direction d'ouverture inclinée vers de haut dans la direction de déplacement.
13. Capteur de pluie selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins un capteur de lumière ambiante (22) est sensible à la lumière ultraviolette
notamment celle de la lumière solaire.
14. Capteur de pluie selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
en cas d'utilisation de lumière infrarouge IR, le guide de lumière (10) est réalisé
en matière plastique noire pour la fonction du capteur de pluie.
15. Capteur de pluie selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
pour au moins un récepteur (20), les zones optiques du guide de lumière (10) sont
en matière plastique claire transparente.
16. Capteur de pluie selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le guide de lumière (10) est formé d'une pièce en matière plastique selon un procédé
d'injection bicolore.
17. Capteur de pluie selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le guidage de lumière (10) est réalisé par la combinaison de deux matières plastiques
monochromes.
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