| (19) |
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(11) |
EP 1 069 062 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.2004 Patentblatt 2004/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.07.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65H 43/02 |
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Vorrichtung zur Überwachung des Transportes flächiger Exemplare
Device for monitoring the transport of flat signatures
Dispositif pour surveiller le transport d'exemplaires plats
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
15.07.1999 DE 19933287 06.04.2000 FR 0004400
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.01.2001 Patentblatt 2001/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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69115 Heidelberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Foret, Francoise Marie
60230 Chambly (FR)
- Rousseau, Dominique Benoit
60700 Pont Ste Maxence (FR)
- Rousseau, Didier Marcel
60700 Pont Ste Maxence (FR)
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| (74) |
Vertreter: Isenbruck, Günter, Dr. et al |
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Isenbruck, Bösl, Hörschler, Wichmann, Huhn, Patentanwälte
Theodor-Heuss-Anlage 12 68165 Mannheim 68165 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 935 056
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US-A- 3 815 895
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Überwachung des Transportes flächiger
Exemplare, beispielsweise in einen Falzapparat von einer Materialbahn abgetrennter
und dort längs - und/oder querzufalzender Exemplare.
[0002] EP 0847 857 A1 bezieht sich auf eine Justiereinrichtung einer vor einem Zylinder
einer Rotationsdruckmaschine angeordneten Traverse. Auf der Traverse ist eine Meßvorrichtung
mittels einer Halterung axial zur Mantelfläche des Zylinders verschiebar. Zur genauen,
unkomplizierten und automatisierbaren Justierung der Traversenausrichtung bezüglich
des Zylinders mit austauschbarer Justierrichtung ist die Halterung mit einem optoelektrischen
Justierhilfsgerät kuppelbar. Das Justierhilfsgerät weist ein Lichtstrahlbündel auf
den Zylinder projizierendes optisches Element sowie mindestens einen optischen Empfänger
auf, der ein von dem Zylinder reflektiertes Lichtstrahlbündel empfängt. Der optische
Empfänger umfaßt einen optoelektronischen Sensor, der in Verbindung mit einer Auswerteelektronik
zur Erfassung der Lage des reflektierten Lichtstrahlbündel auf dem Sensor geeignet
ist.
[0003] Diese Vorrichtung dient in erster Linie dem Ausrichten einer die Oberfläche des Zylinders
abtastenden optischen Meßeinrichtung.
[0004] EP 0753 409 bezieht sich auf eine Bogendruckmaschine, mit einem Ausleger, auf dessen
Oberseite kontinuierlich geförderte Bogen abgelegt werden sollen. In einfacher und
die Stapelbildung nicht beeinträchtigender Weise soll ermöglicht werden, mit einer
traversirenden Meßvorrichtung einen an der Vorderkante der Bogen aufgebrachten Druckkontrollstreifen
abzutasten. Dazu sind der an einer Traverse verfahrbaren Meßvorrichtung Bogenhochhalter
zugeordnet, die verhindern, daß die während der Durchführung eines Meßvorganges geförderten
Bogen auf der Oberseite des Stapels abgesetzt werden.
[0005] Mit dieser Vorrichtung aus dem Stand der Technik kann jedoch ein von dem Exemplaren
zurückgelegter Förderweg - etwa durch einen Falzapparat - nicht zuverlässig detektiert
werden.
[0006] US 3,815,895 offenbart ein Papierstauerkennungssystem für Falzapparate, die einer
Rollenrotation nachgeordnet sind. Innerhalb des Falzapparates an ausgewählten Stellen
angeordnete Photozellen detektieren sowohl fälschlicherweise abwesende als auch fälschlicherweise
vorhandene Exemplare entlang des Förderweges durch den Falzapparat. Eine Zeitablaufkontrolleinheit,
welche synchron zum Falzapparat arbeitet, erzeugt Signale, die eine Detektion auslösen,
wenn ein an einer bestimmten Stelle zu erwartendes Exemplar tatsächlich dort vorliegt
und wenn ein an einer bestimmten Stelle des Förderweges nicht zu erwartendes Exemplar
an dieser Stelle auch tatsächlich nicht eintrifft. Die Signale der Photozellen werden
mit denjenigen der Zeitablaufkontrolleinheit logisch verknüpft, einer Logikschaltung
zugeführt, die den Falzapparat gegebenenfalls stoppt. Das System erkennt ebenfalls,
wenn im Papierstauerkennungssystem eine der Photozellen ausgefallen ist.
[0007] DE 39 35 056 A1 hat ein Verfahren zur Kontrolle des Bogendurchlaufes in einer Falzmaschine
zum Gegenstand. Zur Kontrolle des Bogendurchlaufes in einer Falzmaschine werden die
Signale von Sensoren ausgewertet, die an der Bogendurchlaufstrecke angeordnet sind.
Jedes Falzwerk wird in Abhängigkeit von der jeweiligen Falzbogenlänge eine vorgeschriebene
Anzahl von Bögen definiert, die sich gleichzeitig in dem Falzwerk befinden sollen.
Durch Auswerten mindestens der Signale eines einlaufseitigen Sensors und auslaufseitigen
Sensors des Falzwerkes wird die Anzahl von Bögen bestimmt, die sich in dem Falzwerk
befinden. Es wird dann eine Fehlermeldung abgesetzt, wenn die Anzahl von sich in dem
Falzwerk befindenden Bögen von der vorgeschrieben Anzahl abweicht.
[0008] Es hat sich herausgestellt, daß nicht nur bei voller Betriebsgeschwindigkeit einer
Rollenrotation auftretende Papierstaus im Falzapparat drastische Folgen und lange
Ausfallzeiten eine Rotation verursachen können, sondern daß bereits während des Bahneinzuges
oder bei Schleichgang der Rotation auftretende Papierstaus oder Papierfehlleitungen
zumindest vermeidbare Verzögerungen beim Hochlauf der Rotation verursachen können.
Während der Bahneinfädelung oder des Schleichganges der Rotation können sehr hohe
Drehmomente auftreten, mechanische Einstellungen von Greifern, Zylindern oder ähnlichen
Komponenten in bezug aufeinander können undefiniert sein, während die Aufmerksamkeit
der Drucker auf andere in Rahmen einer Neueinrichtung eines Auftrages notwendige Arbeiten
gerichtet sein kann.
[0009] Angesichts der aus dem Stand der Technik skizzierten Lösungen und des aufgezeichneten
technischen Problems liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein Papierlaufüberwachungssystem
bereitzustellen, welches bei langsamen Papierföderungsgeschwindigkeiten auf Unregelmäßigkeiten
beim Exemplartransport anspricht.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0011] Die mit dieser Lösung erziehlbaren Vorteile sind vielfältiger Natur. So lassen sich
unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens Falzapparate wesentlich schneller
in den Papierlauf bei Schleichgang der vorgeschalteten Rotation einbinden, da fehlgeleitende
Exemplare im Falzapparat sofort erkannt werden und zu einer Abschaltung des Falzapparateantriebes
führen. Dies stellt einen wirksamen Schutz noch undefiniert zueinander eingestellter
mechanischer Falzkomponenten zueinander dar, die beim Schleichgang unter den dort
auftretenen hohen Drehmomenten erheblich beschädigt werden könnten. Die Drucker können
sowohl bei Schleichgang der Rotation als auch während der Papiereinfädelphase die
Aufmerksamkeit weiteren notwendigen Voreinstellungen widmen, ein sich ankündigender
Papierstau oder eine Exemplarfehlleitung wird nunmehr automatisch erkannt.
[0012] In weiterer Ausgestaltung des der Erfindung zugrunde liegenden Verfahrens werden
Sensoren im Falzapparat je nach selektiertem Falzmodus auf Basis der Exemplarprogression
entlang des Förderpfades validiert. Die Validation, i.e. eine auf elektronischen Wege
herbeiführbare Gültigkeitserklärung eines Sensorsignales, erfolgt bei den am Anfang
des Exemplarförderpfades gelegenen Sensoren bereits nach wenigen in den Falzapparat
eingetretenen Exemplaren, nachdem der betreffende Sensor ein Exemplar frühestens erkennen
kann, je nach mit dem vorgewählten Transportpfad eingestellten Falzmodus. Die Validierung
früher im Exemplartransportpfad angeordneter Sensoren erfolgt nach einer geringeren
voreinstellbaren Exemplaranzahl, während die Validierung späterer im Exemplartransportpfad
angeordneter Sensoren nach einer größeren Anzahl in dem Falzapparat eingetretener
Exemplare erfolgt, entsprechend der bis zum validierenden Sensor zurückgelegten Wegstrecke.
[0013] Die die Validierung ermöglichenden Grenzwerte sind an der Überwachungseinheit vorgebbar
und dort gespeichert, so daß sie stets aktuell für die notwendigen Berechnungen zur
Verfügung stehen.
[0014] Durch die Validierung der zum gewählten Falzmodus korrespondierenden Sensoren entlang
des mit dem Falzmodus verbundenen Förderweges der Exemplare ist die Zuverlässigkeit
der von den Sensoren an die Überwachungseinheit übermittelten Signale gewährleistet.
Die Bestimmung der Anzahl von Exemplaren, die in den Falzapparat eingetreten ist,
erfolgt durch beispielsweise dem Schneidzylinder zugeordnete Geber oder dem Antriebsmotor
des Falzapparates zugeordnete Umdrehungszähler. Je nach gewählter Abschnittslänge
kann so individuell die in den Falzapparat transportierte Exemplaranzahl bestimmt
werden.
[0015] In der Überwachungseinheit wird gemäß des vorliegenden Verfahrens die Differenz von
pro validiertem Sensor detektierter Exemplaranzahl und aus dem Falzapparat befindlicher
Exemplaranzahl kontinuierlich bestimmt, wobei eine maximal zulässige Differenz an
der Überwachungseinheit vorgegeben werden kann. Diese kann Abhängig vom Bedruckstoffparameter,
Exemplardicke und Erfahrungswerten vorgegeben werden, um das Überwachungssystem auftragsgerecht
einzustellen.
[0016] Bei der zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens erforderlichen Sensorik
handelt es sich um Sensorpaare, die aus einem Sende- und einem Empfangsteil bestehen.
Diese sind zueinander beabstandet, wobei zwischen Sende und Empfangsteil der Förderpfad
der Exemplare verläuft. Die den Schneidzylinder bzw. dem Antrieb des Falzapparates
zugeordneten Geber können als Näherungsschalter oder Encoder wie Drehgeber beispielsweise
ausgestaltet sein, die pro Umdrehung des betreffenden Aggregates einen Zählimpuls
an die Überwachungseinheit übermitteln, der dort summiert wird.
[0017] Mittels der erfindungsgemäßen Lösung lassen sich bevorzugt Falzapparate überwachen,
die einer Rollenrotation nachgeordnet sind, wobei die Überwachungseinheit je nach
für den gewählten Falzmodus erforderlichem Exemplarförderpfad die erforderlichen Sensoren
validiert und die solcherart validierten Sensorsignale für die Anzahl der Exemplare
mit derjenigen vergleicht, die in den Falzapparat eingetreten ist. Aus diesem in Echtzeit
vorgenommenen Vergleich kann eine Abschaltbedingung in dem Falzapparat und/oder für
die gesamte Rotation abgeleitet werden.
[0018] Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung nachstehend detailiert erläutert:
[0019] Es zeigt:
- Fig. 1
- dem prinzipiellen Aufbau eines Falzapparates mit dem jeweiligen Exemplarförderpfades
zugeordneten Sensorpaaren,
- Fig. 2
- einen dem Doppelparallelfalzmodus entsprechende Exemplarförderung durch den Falzapparat,
- Fig. 3
- ein dem zweiten Längsfalzmodus entsprechender Exemplartransport durch den Falzapparat
mit sich aufteilendem Exemplarstrom und
- Fig. 4
- ein prinzipielles, vereinfacht wiedergegebenes Flußschaltbild, welches die Arbeitsweise
der Steuereinheit verdeutlicht
[0020] In Fig. 1 ist der prinzipielle Aufbau eines Falzapparates mit den jeweiligen Exemplarförderpfaden
zugeordneten Sensorpaaren dargestellt.
[0021] Eine Materialbahn 15, die auch aus mehreren Materialbahnlagen gebildet sein kann,
tritt nach Passage eines hier nicht näher dargestellten Wendestangenüberbaus mit einem
1. Längsfalz versehen in den Falzapparates 30 ein. Ihre Präsenz wird durch ein Sensorpaar
1 detektiert, welches aus einem Sende- und einem Empfangsteil 1a, bzw. 1b besteht.
Die in der Förderebene 16 transportierte Materialbahn 15 passiert ein Schneidzylinderpaar
2b, 17, bestehend aus einen Schneidzylinder 2b und einem mit diesem zusammenarbeitenden
Nutenzylinder 17. Dort werden die einzelnen Exemplare durch Querschneiden der Materialbahn
15 von dieser abgetrennt.
[0022] Dem Schneidzylinder 2b kann optional ein Geber 2a zugeordnet sein, der pro Umdrehung
des Schneidzylinders 2b einen Zählimpuls an die Überwachungseinheit 12 übermittelt.
Pro Umdrehung des Schneidzylinders 2b wird genau ein Exemplar vom vorlaufenden Ende
der Materialbahn 15 abgetrennt, wodurch die Anzahl der im Falzapparat 30 befindlichen
Exemplare einfach bestimmbar ist. Die Anzahl der in dem Falzapparat 30 eintretenden
Exemplare können alternativ über einen Drehgeber 14 bestimmt werden, der die Umdrehungen
des den Falzapparat 30 antreibenden Antriebsmotor 13 erfaßt, worauf sich ebenfalls
die Anzahl der in den Falzapparat eingetretenen Exemplare bestimmen läßt. Die auf
diese Weise erhaltenen Werte für die in den Falzapparat eingetretenen Exemplare werden
kontinierlich bestimmt und werden in der Überwachungseinheit 12 abgespeichert.
[0023] Die weitere Förderung der Exemplare wird nun durch ein einem Falzmesserzylinder 18
zugeordnetes Sensorpaar 3 überwacht. Mit dem Falzmesserzylinder 18 arbeitet der Falzklappenzylinder
19 zusammen, wobei zwischen diesen zusammenarbeitenden Zylindern 18, 19 der 1. Querfalz
am Exemplar ausgebildet wird. Dem Falzklappenzylinder 19 sind zwei weitere Transport-
beziehungsweise Greiferzylinder 20, bzw. 21 zugeordnet, die zum einen im Exemplar
einen weiteren Querfalz ausbilden und andererseits die Exemplare vom Umfang des Falzklappenzylinders
19 alternierend abnehmen und auf diese Weise eine Aufteilung des Exemplarstroms bewirken.
[0024] Hinter dem oberen Transportzylinder 20 erstreckt sich ein oberer Förderpfad 22, abgesichert
durch ein Sensorpaar 4 zur oberen zweiten Längsfalzeinrichtung 10b. In dazu analoger
Weise ist dem unteren Transportzylinder 21 ein unterer Förderpfad 23 zugeordnet, ebenfalls
abgesichert durch ein Sensorpaar 5, über welchen die Exemplare einer weiteren zweiten
Längfalzeinrichtung 10a zugeführt werden. Die beiden zweiten Längsfalzeinrichtungen
10a,10b enthalten jeweils ein Falzmesser 27, welches den Falzrücken am Exemplar durch
Einstoßen zwischen hier nicht näher dargestellten Falzwalzen ausbildet. Mit dem über
den Falzmesser 27 jeweils befindlichen Doppelkreisen sei der Antrieb der Falzmesser
27 vereinfacht angedeutet.
[0025] Dem oberen zweiten Längsfalzmodul 10b ist eine Schaufelrad-Konfiguration 25, 26 nachgeschaltet,
wobei sowohl je Schaufelrad 25, bzw. 26 der Eintritt der Exemplare mittels eines Sensorpaares
6 bzw. 7 als auch das Verlassen der Exemplare der Schaufelrädes 25, 26 mittels Sensorpaaren
8 beziehungsweise 9 überwachbar ist. An der Ausgabe 11 verlassen die in geschuppter
Formation ausgelegten Exemplare den Falzapparat 30, um einen Stacker oder eine Paketiermaschine
zur Weiterverarbeitung zugeführt zu werden.
[0026] Die Fig. 2 zeigt eine dem Doppelparallelfalzmodus entsprechende Exemplarförderung
durch den Falzapparat.
[0027] Der Förderpfad 28 deutet ― hier in stärker Strichstärke wiedergegeben ― den Transportpfad
an, den die von der Materialbahn 15 durch das Schneidzylinderpaar 2b, 17 abgetrennter
Exemplare im Doppelparallelfalzmodus annehmen. In diesen Betriebsmodus des Falzapparates
30 werden die Exemplare durch die miteinander zusammenarbeitenden Falzzylinder 18,
19 und 20 doppelparallelgefalzt. Die Förderung der Exemplare erfolgt entlang des oberen
Förderpfades 22, wobei die obere zweite Längsfalzeinrichtung 10b inaktiv ist und die
quergefalzten Exemplare passieren läßt. Diese können dann wahlweise in ein unteres
Schaufelrad 26 oder ein oberes Schaufelrad 25 geleitet werden, durch welche dann eine
geschuppte Auslage der Exemplare erfolgen kann. In diesem Falzmodus, der eine Förderung
der Exemplare gemäß des Förderweges 28 erzwingt, sind die Sensorpaare 3, 4, 6, 7,
8, und 9 auf Detektionsmodus geschaltet, während das Sensorpaar 5 am unteren Förderpfades
23 derart zu schalten ist, daß dies die Abwesenheit von Exemplaren zu detektieren
hat. Je nach gewählter Auslagekonfiguration für die Exemplare im Doppelparallelfalzmodus
kann eines der Schaufelräder 25 bzw. 26 oder können beide Schaufelräder die Produktausgabe
übernehmen. Bei einer Exemplarausgabe über das obere Schaufelrad 25 sind die Sensoren
7 und 8 auf Detektionsmodus zu schalten - nach entsprechender Validierung, während
die Sensorpaare 6 und 9 auf die Abwesenheit von Exemplaren einzustellen wären.
[0028] Die Sensoren 7, 8 im Schaufelradmodul des Falzapparates 30 werden derart validiert,
daß diese ein Exemplar frühestens erkennen und ein gültiges Signal absetzen, wenn
sich eine der Wegstrecke vom Schneidzylinderpaar 2b, 17 bis zum jeweiligen Sensor
entsprechende Anzahl von Exemplaren im Falzapparat 30 befindet. Dies gilt analog für
die Sensoren 6 und 9, sofern auch eine Produktauslage über das untere Schaufelrad
25 vorgesehen ist.
[0029] Die Validierung der Sensoren 3, 4, 7, 8 und gegebenenfalls 6 und 9 erfolgt abhängig
von der Exemplarprogression der Exemplare durch den Falzapparat 30, so daß die Signale
der Sensoren erst dann für gültig angesehen werden, wenn der jeweilige Sensor je nach
Falzmodus frühestens ein Exemplar detektieren oder nicht detektieren kann.
[0030] In Fig.3 ist eine dem zweiten Längsfallmodus entsprechender Exemplarförderpfad dargestellt,
wobei sich der Exemplarstrom hinter den Falzklappenzylinder teilt.
[0031] In diesem Betriebsmodus des Falzapparates 30, dessen Exemplarförderpfade mit Bezugszeichen
29 gekennzeichnet sind, werden die Exemplare einmal quergefalzt hinter den Falzklappenzylinder
19 durch die Zylinder 20, 21 alternierend abgegriffen und gelangen über den unteren
beziehungsweise den oberen Förderpfades 22, 23 in die obere bzw. die untere zweite
Längsfalzeinrichtung 10a,10b. Dort werden die quergefalzten Exemplaren mit einen zweiten
Längsfalz versehen und gelangen in eine nicht näher dargestellte Auslage.
[0032] In diesen Betriebsmodus des Falzapparates 30 ist das Schaufelradmodul inaktiv, dementsprechend
sind die dort vorgesehenen Sensoren inaktiv, i. e. auf Erkennung der Abwesenheit von
Exemplaren geschaltet; hingegen sind die dem Förderpfad 29 der Exemplaren zugeordneten
Sensorpaare 3, 4, und 5 auf Erkennung des Vorhandenseins der Exemplare geschaltet,
jedoch unter der Bedingung, daß eine Gültigkeit der durch die Sensorpaare 3, 4 und
5 detektierten Exemplare erst ab dem Zeitpunkt erfolgen kann, ab dem die jeweiligen
Sensorpaare 1, 3, 4 und 5 frühestens ein Exemplar entsprechend der Exemplarprogression
durch den Falzapparat erkennen können.
[0033] In der Konfiguration gemäß Fig.2 und 3 kann die Anzahl der in den Falzapparat 30
eintretenden Exemplare über Geber 2a bzw. 14, die dem Schneidzylinder 2b oder dem
Antrieb 13 des Falzapparates 30 zugeordnet sind, bestimmt werden, wie oben bereits
dargelegt.
[0034] Die Funktionsweise der in den Falzapparat 30 integrierten gemäß den Figuren 1 bis
3 dargestellten Überwachungseinheit 12 läßt sich am besten anhand des Flußdiagramms
gemäß Fig. 4 erläutern.
[0035] Mit dem Startbefehl 100 erfolgt eine Initialisierung der Überwachungseinheit 12,
die zunächst einen Selbsttest 101 durchführt und dem Drucker ihre Aktivierung auf
optischem oder auch auf akustischem Wege anzeigt. Entsprechend der vorgegebenen Falzapparatkonfiguration
wird der eingestellte Falzmodus, beispielsweise Doppelparallelfalz 28 oder zweiter
Längsfalzmodus 29 erkannt; dies erfolgt in Schritt 102; je nach selektierten Falzmodus
28 bzw. 29 werden durch die Sensoraktivierung 103 diejenigen Sensoren 3, 4, 5, 6,
7, 8 oder 9 aktiviert, die am den ausgewählten Falzmodus 28 oder 29 entsprechenden
Förderpfad der Exemplare durch den Falzapparat 30 liegen. Diese werden im Speicher
104 abgelegt, dem eine Fehlererkennungroutine 104.1 zugeordnet ist.
[0036] Sind die relevanten der Sensoren aus der Sensoranzahl 3, 4, 5, 6, 7, 8, oder 9 aktiviert
und abgespeichert, wird in der Zählstufe 105 die Exemplaranzahl ermittelt, die in
den Falzapparat 30 eingetreten ist.
[0037] Der nachfolgende Teil des Diagramms zwischen Zählstufe 105 und der Validierroutine
106 wird für jeden Sensor 3, 4, 5, 6, 7, 8, oder 9 separat durchgeführt, da jeder
dieser Sensoren kraft seiner unterschiedlichen Positionen im Falzapparat 30 eine andere
Validierschwelle hat. Nach Überschreiten der jeweiligen Validierschwelle, dem Zeitpunkt,
ab dem der ausgewählte Sensor frühestens ein Exemplar erkennen oder das Fehlen des
Exemplares erkennen kann, wird das entsprechende Sensorsignal erst als gültiges Sensorsignal
anerkannt dies erfolgt durch das Setzen der Sensoren in 107.
[0038] Danach wird mittels der je nach Falzmodus selektierten Sensoren eine Vergleichoperation
108 zwischen der im Falzapparat 30 befindlichen Anzahl Exemplare und der am jeweiligen
Sensor erkannten Anzahl von Exemplaren durchgeführt. Ergibt sich bei der in Echtzeit
durchgeführt Vergleichsoperation 109 keine Differenz, wird erneut zur Signalgültigkeitsanfrage
106 verzweigt, um abzuprüfen, ob die Validierungschwelle tatsächlich überschritten
wurde oder nicht.
[0039] Ergibt der Vergleich 109, daß am jeweiligen Sensor mehr Exemplare gezählt wurden,
als in den Falzapparat eingetreten sein können, erfolgt durch das Setzen des Abschaltssignales
110 ein Stop des Falzapparat 30 und/oder der Rotation da eine Fehlfunktion der Geber
2a bzw. 14 vorliegen könnte.
[0040] Ergibt die Vergleichoperation 109 hingegen eine geringere Anzahl von durch die Sensoren
3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9 detektierten Exemplare als in dem Falzapparat 30 eingetreten
sind, so wird zunächst über eine Sensorgültigkeitsabfrage 111 ermittelt, ob dieses
Ergebnis mittels eines zuvor validierten Sensors zustande kam. Falls es sich um einen
nicht validierten Sensor handelt, erfolgt eine Rückverzweigung zur Validierungsabfrage
106; war der entsprechende Sensor hingegen korrekt validiert, wurde ein Papierstau
111.1 festgestellt, der über einen Abschaltbefehl 112 ein abschalten des Antriebes
13 des Falzapparates 30 und/oder der Rotation herbeiführt.
[0041] Mit Erreichen des Befehles 113 hat die Überwachungseinheit 112 das die Überwachung
steuernde Programm durchlaufen.
[0042] Nach Initialisierung des Überwachungssystem zeigt dieses dem Drucker an, daß es im
Schleichgang oder während der Bahneinzugphase aktiviert ist. Das System vermag sich
selbst zu Überwachen, derart daß bei Feststellung einer Anzahl Exemplare an einem
Sensor, die größer ist, als die in den Falzapparat 30 tatsächlich eingetretene Exemplaranzahl,
die Funktionsüberwachung des Drehgebers 2a oder 14 angezeigt wird. Das Überwachungssystem
kann in jeden Falzapparat eingesetzt werden und ist neben der Exemplarstauerkennung
im Schleichgang oder bei Bahneinzug auch für normale Betriebsgeschwindigkeiten geeignet
und entsprechend konfigurierbar.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 1
- Sensorpaar
- 1a
- Sendeteil
- 1b
- Empfangsteil
- 2a
- Umdrehungszähler
- 2b
- Schneidzylinder
- 3
- Sensorpaar Falzzylinder
- 4
- Sensorpaar oberer Förderpfad
- 5
- Sensorpaar unterer Förderpfad
- 6
- Sensorpaar 1. Schaufelrad
- 7
- Sensorpaar 2. Schaufelrad
- 8
- Sensorpaar oberer Auslage
- 9
- Sensorpaar untere Auslage
- 10a
- untere zweite Längsfalzeinrichtung
- 10b
- obere zweite Längsfalzeinrichtung
- 11
- Ausgabe
- 12
- Überwachungseinheit
- 13
- Antrieb
- 14
- Umdrehungszähler
- 15
- Materialbahn
- 16
- Förderebene
- 17
- Mutenzylinder
- 18
- Falzmesserzylinder
- 19
- Falzklappenzylinder
- 20
- Transportzylinder
- 22
- oberer Förderpfad
- 23
- unterer Förderpfad
- 24
- Schaufelrad
- 25
- Schaufelrad
- 26
- Schaufelradtaschen
- 27
- Falzmesser zweiter Längsfalz
- 28
- Falzapparatmodus Doppelparallelfalz
- 29
- Falzapparatmodus zweiter Längsfalz gesplittert
- 30
- Falzapparat
- 100
- Start
- 101
- Aktivierung
- 102
- Falzapparat Konfigurationserkennung
- 103
- Sensoraktivierung
- 104
- Speicherabfrage
- 104.1
- Speicherfehlerroutine
- 105
- Exemplarzählung
- 106
- Signalgültigkeitsabfrage, Validierung
- 107
- Sensoraktivierung
- 108
- Vergleicher
- 109
- Defferentwertermittlung
- 110
- Abschaltauslösung
- 111
- Sensorgültigkeitsabfrage
- 111.1
- Papierstau
- 112
- Abschaltbefehl
- 113
- Ende
1. Verfahren zur Überwachung des Transportes flächiger Exemplare insbesondere in einen
Falzapparat, der einer Rotationsdruckmaschine nachgeordnet ist, wobei zunächst die
Präsenz oder das Fehlen von Exemplaren detektierenden Sensoren (3, 4, 5, 6, 7, 8 und
9) je nach Falzmodus (28, 29) des Falzapparates (30) ausgewählt werden, mit nachfolgenden
Verfahrensschritten:
- dem Bestimmen der Anzahl der in den Falzapparat (30) während des Schleichganges
oder während einer Bahneinzugsphase eingetretenen Exemplare durch Geber (2a, 14) und
- dem Vergleich der im Falzapparat (30) vorhandenen Exemplaranzahl mit der durch die
ausgewählten Sensoren (3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9) detektierten Exemplaranzahl, wobei
Sensorsignale der Sensoren (3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9) je nach Falzmodus (28, 29) des
Falzapparates auf Basis der Exemplarprogression, d.h. des zurückgelegten Weges, entlang
der Förderpfade auf elektronischem Wege validiert, d.h. für gültig erklärt werden,
und wobei eine Validierung bereits am Anfang des Transportes der Exemplare durch den
Falzapparat (30) nach wenigen in den Falzapparat (30) geförderten Exemplaren erfolgt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Validierung weiter Strom abgelegener Sensoren (6, 7, 8 und 9) entlang des Förderpfads
nach einer großen Anzahl in den Falzapparat (30) transportierter Exemplare erfolgt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines einem Zylinder (2b) zugeordneten Gebers (2a) die Anzahl der in den
Falzapparats (30) transportierten Exemplare bestimmbar ist
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines den Antrieb (13) des Falzapparates (30) zugeordneten Gebers (14) die
Anzahl der in den Falzapparat (30) transportierten Exemplaren bestimmt wird.
5. Verfahren gemäß der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ermittelte Anzahl der Exemplare an eine Überwachungs- und Auswerteeinheit (12)
übertragen wird.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass abhängig vom gewählten Falzmodus (28, 29) des Falzapparates (30) pro Sensor (3, 4,
5, 6, 7, 8 oder 9) des Verhältnis von Anzahl in den Falzapparats (30) eingetretener
Exemplare zur Anzahl an der Sensorposition jeweils gezählter Exemplare ermittelt wird.
7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass pro Sensorposition die maximal zulässige Differenz zwischen der Anzahl der in den
Falzapparat (30) eingetretenen Exemplare und der an der Position des Sensor (3, 4,
5, 6, 7, 8 und 9) tatsächlich auftretenden Exemplare bestimmt wird.
8. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Validierung der jeweiligen Sensoren (3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9) abhängig vom Erreichen
der Mindestanzahl geförderte Exemplare an der jeweiligen Position des Sensors (3,
4, 5, 6, 7, 8 und 9) erfolgt.
9. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleich (109) der theoretischen Exemplaranzahl mit der tatsächlich pro Sensorposition
detektierten Exemplaranzahl in Echtzeit durchgeführt wird.
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1 mit Sensoren (3, 4, 5,
6, 7, 8 und 9), die als Sensorpaare, ein Sende- und ein Empfangsteil (1a, 1b) umfassend
ausgeführt sind, und entlang der Förderpfade der Exemplare je nach Falzmodus (28,
29) des Falzapparates (30), einem Schneidzylinderpaar (2b, 17), Transportzylindern
(20), Längsfalzeinrichtungen (10a, 10b) und den Exemplare auslegenden Schaufelradanordnungen
(25, 26) vor- und nachgeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Überwachungseinheit (12) vorgesehen ist, in der die Sensorsignale der Sensoren
(3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9) je nach Falzmodus (28, 29) des Falzapparates (30) auf Basis
der Exemplarprogression, d.h. des zurückgelegten Weges, entlang der Förderpfade auf
elektronischem Wege für gültig erklärt werden, sowie die Anzahl der in den Falzapparat
während des Schleichganges oder während einer Bahneinzugsphase nach wenigen in den
Falzapparat eingetretenen Exemplaren durch Geber (2a, 14) bestimmt wird und diese
mit der durch die im Falzapparat vorhandenen Exemplaranzahl, die durch die ausgewählten
Sensoren (3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9) detektiert wurde, verglichen wird.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsund Sendeteile der Sensoren (3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9) beidseits der Förderebene
(16) der Materialbahn (15) und der Exemplare angeordnet sind.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Geber (2a) als Nähenmgschalter ausgeführt ist.
13. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Geber (14) am Antrieb (13) des Falzapparates (30) als Drehgeber ausgeführt ist.
14. Vorrichtung gemäß des Anspruches 10, dadurch gekennzeichnet, dass der aktuelle Falzmodus (28, 29) des Falzapparates (30) durch die Position der Falzkomponenten
an den Papier führenden Zylinder (18, 19) an die Überwachungseinheit (12) übermittelt
wird.
15. Falzapparat für eine Rotationsdruckmaschine, in welcher Materialbahnen (15) verarbeitbar
sind, wobei der Falzapparat (30) in mindestens zwei Falzmodi (28, 29) betreibbar ist,
gekennzeichnet durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 10.
16. Rotationsdruckmaschine zur Verarbeitung von Materialbahnen (15), mit einem Falzapparat
(30), wobei der Falzapparat (30) mindestens in zwei Falzmodi (28, 29) betreibbar ist,
gekennzeichnet durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 10.
1. A method of monitoring the transport of flat copies, in particular in a folder arranged
downstream of a rotary printing machine, whereby selecting sensors (3, 4, 5, 6, 7,
8, 9) that initially detect the presence or absence of copies, depending on the folding
mode (28, 29) of the folder (30) are chosen, with the following method steps:
- determining the number of copies that have entered the folder (30), by means of
transmitters (2a, 14) during the creep speed or during a sheet-drawing phase and
- comparing the number of copies present in the folder (30) with the number of copies
detected by the sensors (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9), whereby sensor signals of the sensors
(3, 4, 5, 6, 7, 8, and 9) depending on the folding mode (28, 29) of the folder are
validated, i.e., declared to be valid on the basis of the copy progression, i.e.,
on the basis of the covered distance, in an electronic manner and whereby a validation
is already carried out at the start of the transport of the copies through the folder
(30) after a few copies have been delivered to the folder (30).
2. The method as claimed in claim 1, characterized in that a validation of sensors (6, 7, 8 and 9) placed further downstream along the delivery
path is carried out after a large number of copies have been transported into the
folder (30).
3. The method as claimed in claim 1, characterized in that the transmitter (2a) is assigned to a cylinder (2b), and the number of copies transported
into the folder (30) can be determined by means of the transmitter (2a).
4. The method as claimed in claim 1, characterized in that the number of copies transported into the folder (30) is determined by means of a
transmitter (14) assigned to the drive (13) of the folder (30).
5. The method as claimed in either of claims 3 or 4, characterized in that the number of copies determined is transmitted to a monitoring and evaluation unit
(12).
6. The method as claimed in claim 1, characterized in that depending on the chosen folding mode (28, 29) of the folder (30) for each sensor
(3, 4, 5, 6, 7, 8 or 9), the ratio between the number of copies that have entered
the folder (30) and the number of copies respectively counted at the sensor position
is determined.
7. The method as claimed in claim 1, characterized in that for each sensor position the maximum permissible difference between the number of
copies that have entered the folder (30) and the number of copies that have actually
occurred at the position of the sensor (3, 4, 5, 6, 7, 8 and 9) is determined.
8. The method as claimed in claim 1, characterized in that the validation of the respective sensors (3, 4, 5, 6, 7, 8 and 9) is carried out
on the basis of reaching a minimum number of delivered copies at the respective position
of the sensor (3, 4, 5, 6, 7, 8 and 9).
9. The method as claimed in claim 1, characterized in that the comparison (109) between the theoretical number of copies and the number of copies
actually detected for each sensor position is carried out in real time.
10. Apparatus for implementing the method as claimed in claim 1, with sensors (3, 4, 5,
6, 7, 8 and 9) that are designed as pairs of sensors comprising a transmitting part
and a receiving part (1a, 1b), and being disposed downstream and upstream of a pair
of cutting cylinders (2b, 17), transport cylinders (20), longitudinal folding devices
(10a, 10b) and the paddle-wheel configurations (25, 26) along the conveyor path of
the copies, depending on the folding mode (28, 29) of the folder (30), characterized in that a monitoring unit (12) is provided in which the sensor signals of the sensors (3,
4, 5, 6, 7, 8, and 9) depending on the folding mode (28, 29) of the folder (30) are
declared to be valid on the basis of the copy progression, i.e. the covered distance
along the conveyor paths, in an electronic manner, and the number of copies that have
entered the folder (30) during the creep speed or during a sheet-feed phase after
a few copies have entered the folder by means of transmitters (2a, 14) is determined
and that number is compared with the number of copies present in the folder which
have been detected by means of the selected sensors (3, 4, 5, 6, 7, 8, and 9).
11. The apparatus as claimed in claim 10, characterized in that the receiving and transmitting parts of the sensors (3, 4, 5, 6, 7, 8 and 9) are
arranged on either side of the delivery plane (16) of the material web (15) and of
the copies.
12. The apparatus as claimed in claim 10, characterized in that the transmitter (2a) is designed as a proximity switch.
13. The apparatus as claimed in claim 10, characterized in that the transmitter (14) on the drive (13) of the folder (30) is designed as a rotary
encoder.
14. The apparatus as claimed in claim 10, characterized in that the current folding mode (28, 29) of the folder (30) is determined by the position
of the folding components on the paper-carrying cylinder (18, 19) and transmitted
to the monitoring unit (12).
15. A folder for a rotary printing machine, in which material webs (15) can be processed,
the folder (30) being capable of operation in at least two folding modes (28, 29)
characterized by an apparatus according to claim 10.
16. A rotary printing machine for processing material webs (15), having a folder (30)
that can be operated in at least two folding modes (28, 29), characterized by an apparatus according to claim 10.
1. Procédé pour surveiller le transport d'exemplaires plats, notamment dans un appareil
de pliage qui est placé à la suite d'une machine à imprimer rotative, des détecteurs
(3, 4, 5, 6, 7, 8 et 9) détectant la présence ou l'absence d'exemplaires étant tout
d'abord sélectionnés en fonction du mode de pliage (28, 29) de l'appareil de pliage
(30) , et le procédé présentant ensuite les étapes de procédé suivantes :
- la détermination, par des capteurs (2a, 14), du nombre d'exemplaires ayant pénétré
dans l'appareil de pliage (30) pendant la marche en avance lente ou pendant une phase
d'insertion de bande, et
- la comparaison du nombre d'exemplaires présents dans l'appareil de pliage (30) avec
le nombre d'exemplaires détectés par les détecteurs (3, 4, 5, 6, 7, 8 et 9) sélectionnés,
des signaux de détecteur des détecteurs (3, 4, 5, 6, 7, 8 et 9), validés par voie
électronique, en fonction du mode de pliage (28, 29) de l'appareil de pliage, sur
la base de la progression des exemplaires, c'est à dire du chemin parcouru, le long
des parcours de transport, étant déclarés valables, et une validation étant effectuée
déjà au début du transport des exemplaires à travers l'appareil de pliage (30), après
un faible nombre d'exemplaires transportés dans l'appareil de pliage (30).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'est effectuée une validation de détecteurs (6, 7, 8 et 9) situés plus en aval le long
du parcours de transport, après un grand nombre d'exemplaires transportés dans l'appareil
de pliage (30).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est possible de déterminer le nombre des exemplaires transportés dans l'appareil
de pliage (30), au moyen d'un capteur (2a) associé à un cylindre (2b).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est possible de déterminer le nombre des exemplaires transportés dans l'appareil
de pliage (30), au moyen d'un capteur (14) associé à l'entraînement (13) de l'appareil
de pliage (30).
5. Procédé selon les revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que le nombre déterminé des exemplaires est transmis à une unité de surveillance et de
traitement (12) .
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en fonction du mode de pliage (28, 29) de l'appareil de pliage (30), ayant été sélectionné,
on détermine, par détecteur (3, 4, 5, 6, 7, 8 ou 9), le rapport du nombre d'exemplaires
ayant pénétré dans l'appareil de pliage (30) relativement au nombre des exemplaires
comptés respectivement au niveau de la position du détecteur correspondant.
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on détermine, par position de détecteur, la différence maximale admissible entre
le nombre d'exemplaires ayant pénétré dans l'appareil de pliage (30) et les exemplaires
apparaissant effectivement au niveau de la position du détecteur (3, 4, 5, 6, 7, 8
et 9).
8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la validation des détecteurs respectifs (3, 4, 5, 6, 7, B et 9) est effectuée en
fonction du fait que le nombre minimal d'exemplaires transportés a été atteint ou
non au niveau de la position respective du détecteur (3, 4, 5, 6, 7, 8 et 9) considéré.
9. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la comparaison (109) du nombre théorique d'exemplaires avec le nombre d'exemplaires
effectivement détecté par position de détecteur, est effectués en temps réel.
10. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, comprenant
des détecteurs (3, 4, 5, 6, 7, 8 et 9) qui sont réalisés sous la forme de paires de
détecteurs englobant une partie émetteur et une partie récepteur (1a, 1b), et sont
placés le long des parcours de transport des exemplaires, suivant le mode de pliage
(28, 29) de l'appareil de pliage (30), en amont et en aval d'une paire de cylindres
de coupe (2b, 17), de cylindres de transport (20), de dispositifs de pliage longitudinal
(10a, 10b) et d'agencements de tambours en étoile (25, 26) de sortie des exemplaires,
caractérisé en ce qu'il est prévu une unité de surveillance (12) dans laquelle les signaux de détecteur
des détecteurs (3, 4, 5, 6, 7, 8 et 9) sont déclarés valables, par voie électronique,
en fonction du mode de pliage (28, 29) de l'appareil de pliage (30), sur la base de
la progression des exemplaires, c'est à dire du chemin parcouru, le long des parcours
de transport, en ce que l'on détermine également, par des capteurs (2a, 14), le nombre d'exemplaires ayant
pénétré dans l'appareil de pliage pendant la marche en avance lente ou pendant une
phase d'insertion de bande, après un faible nombre d'exemplaires ayant pénétré dans
l'appareil de pliage, et en ce que ce nombre est comparé au nombre d'exemplaires présents dans l'appareil de pliage
et ayant été détectés par les détecteurs (3, 4, 5, 6, 7, 8 et 9) sélectionnés.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que les parties récepteur et les parties émetteur des détecteurs (3, 4, 5, 6, 7, 8 et
9) sont disposés des deux côtés du plan de transport (16) de la bande de matériau
(15) et des exemplaires.
12. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le capteur (2a) est réalisé en tant que détecteur de proximité.
13. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le capteur (14) est réalisé en tant que capteur de rotation sur l'entraînement (13)
de l'appareil de pliage (30).
14. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le mode de pliage (28, 29) actuel de l'appareil de pliage (30) est transmis à l'unité
de surveillance (12) par la position des composants de pliage au niveau des cylindres
(18, 19) conduisant le papier.
15. Appareil de pliage pour une machine à imprimer rotative, dans laquelle sont traitées
des bandes de matériau (15), l'appareil de pliage (30) pouvant fonctionner dans au
moins deux modes de pliage (28, 29), caractérisé par un dispositif selon la revendication 10.
16. Machine à imprimer rotative pour traiter des bandes de matériau (15), comprenant un
appareil de pliage (30), l'appareil de pliaqe (30) pouvant fonctionner dans au moins
deux modes de pliage (28, 29), caractérisée par un dispositif selon la revendication 10.