[0001] Die Erfindung betrifft ein Transferband für eine Papiermaschine mit einem Träger
und mit einer Beschichtung auf wenigstens einer Flachseite.
[0002] Moderne Papiermaschinen erreichen immer höhere Geschwindigkeiten. In den nächsten
Jahren werden Geschwindigkeiten von mehr als 2000 m/min erwartet. Solch hohe Geschwindigkeiten
machen es erforderlich, daß die Papierbahn beim Durchlauf durch die Pressen- und Trockenpartie
der Papiermaschine an keiner Stelle ohne Unterstützung ist. In der Pressenpartie ist
eine vollständige Unterstützung der Papierbahn mit Hilfe der dort umlaufenden Preßfilze
in den meisten Fällen nicht gegebenen. Um die Papierbahn auch in den Bereichen, in
denen keine Unterstützung durch den Preßfilz gegeben ist, zu führen - dies gilt insbesondere
für den Übergangsbereich zur Trockenpartie -, werden sogenannte Transferbänder (transferbelts)
eingesetzt, die die Papierbahn durch eine oder mehrere Pressen der Pressenpartie zusammen
mit dem jeweils zugehörigen Preßfilz hindurchführen und nach Ablösung des Preßfilzes
von der Papierbahn bis zu einer Stelle führen, wo die Papierbahn meist unter Zuhilfenahme
einer Saugwalze von dem Transferband abgelöst und von einem in der Trockenpartie umlaufenden
Trockensieb übernommen wird. Beispiele für die Führung von Transferbändern in der
Pressenpartie einer Papiermaschine sind den Figuren 1 bis 3 der EP-A 0 576 115 zu
entnehmen.
[0003] In den weiteren Figuren und der zugehörigen Beschreibung dieses Dokuments ist ein
Transferband beschrieben, das einen als Gewebe ausgebildeten Träger aufweist, welcher
die Strukturfestigkeit des Transferbandes sicherstellt. Auf der für die Anlage der
Papierbahn vorgesehenen Flachseite ist eine Beschichtung aus einem polymeren Material,
beispielsweise einem Acryl- oder Polyurethanharz, vorgesehen, in das das Trägergewebe
teilweise eingelassen ist. Auf der anderen Flachseite kann auf den Träger ein Faservlies
aufgenadelt sein.
[0004] Ein Transferband muß zwei sich widersprechende Forderungen erfüllen. Zum einen muß
das Transferband eine ausreichende Haftkraft auf die Papierbahn ausüben, damit die
Papierbahn sich in dem Bereich, wo der Preßfilz abhebt nicht von dem Transferband
löst. Zum anderen muß die Haftkraft in dem Bereich, wo die Papierbahn von dem Transferband
abgehoben wird, so gering sein, daß die Abnahme nicht behindert wird. Mit dem Transferband
nach EP 0 576 115 wird versucht, diesen Forderungen durch eine Aufrauhung der für
die Anlage der Papierbahn vorgesehenen Oberfläche nachzukommen. Zur Erläuterung der
Wirkung der Aufrauhung wird angegeben, daß die Rauheit der Oberfläche im Pressenspalt
einer Presse abnehme und folglich die Oberfläche glatter werde, so daß sich ein dünner
Wasserfilm zwischen Papierbahn und Oberfläche bilde. Hierdurch entstehe zwischen beiden
eine höhere Haftkraft als zwischen Papierbahn und Preßfilz mit der Folge, daß die
Papierbahn dem Transferband nach Verlassen des Pressenspaltes folge. Die Haftkraft
sei größer als die zum Preßfilz, auch wenn dieser ein geringes Vakuum aufgrund der
Expansion nach dem Pressenspalt ausübe. Hinzu komme, daß die von dem Transferband
erzeugte Vakuumkraft aufgrund dessen Expansion eine längere Zeit anhalte als die vom
Preßfilz ausgehende. Diese Expansion habe aber auch zur Folge, daß die Rauhigkeit
der Oberfläche wiederhergestellt werde, was ein Aufbrechen des Wasserfilms und damit
ein Nachlassen der Haftkraft zur Folge habe. Zudem könne es möglich sein, daß Luft
in die Vertiefungen der Oberfläche des Transferbandes beim Eintritt in den Pressenspalt
eingeschlossen und komprimiert werde. Nach dem Pressenspalt expandiere die komprimierte
Luft, was dazu beitrage, den Wasserfilm aufzubrechen und damit die Haftkraft herabzusetzen.
Dies könnte noch unterstützt werden durch Bereiche hoher und niedriger Hydrophobilität
bzw. Hydrophilität.
[0005] Mit dem bekannten Transferband wird gleichwohl noch keine befriedigende Haftung der
Papierbahn erzielt, so daß es beim Abheben des Preßfilzes von der Papierbahn zu deren
Mitnahme kommt, die Papierbahn sich also von dem Transferband löst. Offenbar sind
die in der EP-A 0 576 115 beschriebenen Effekte, die die Haftung der Papierbahn auf
dem Transferband gewährleisten sollen, nicht ausreichend. Dies hängt möglicherweise
damit zusammen, daß die Papierbahn - mikroskopisch gesehen - nur auf den Spitzen der
Rauhigkeitserhebungen aufliegt.
[0006] Der Erfindung liegt folglich die Aufgabe zugrunde, ein Transferband so zu gestalten,
daß eine gute Haftung der Papierbahn gewährleistet ist, so daß das Abheben des Preßfilzes
nicht zu einem Lösen der Papierbahn von dem Transferband führt.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Beschichtung eine Innenschicht
und eine dazu benachbarte Außenschicht aufweist, die eine porige Struktur mit zur
Außenseite hin offenen Hohlräumen aufweist. Grundgedanke der Erfindung ist es somit,
einen zumindest zweischichtigen Aufbau der Beschichtung vorzusehen, wobei die Innenschicht
vorzugsweise elastisch und flüssigkeitsundurchlässig sein und die Außenschicht eine
porige Struktur haben soll. Es hat sich gezeigt, daß hierdurch die Haftung der Papierbahn
nach dem Verlassen des Pressenspaltes wesentlich verbessert ist und es selbst dort,
wo der Preßfilz abhebt, nicht zu einem Ablösen der Papierbahn von dem Transferband
kommt.
[0008] Dies beruht offenbar auf zwei Wirkungsmechanismen. Zum einen wird der Papierbahn
eine flächige und glatte Auflage angeboten, die nur durch die Öffnungen der Hohlräume
unterbrochen ist. Dies verbessert die Haftung und fördert auch die Bildung eines Flüssigkeitsfilms,
der die Haftung unterstützt. Zum anderen erzeugen die Hohlräume zusätzlich ein Vakuum,
das der Neigung zum Ablösen der Papierbahn entgegenwirkt. Dies entsteht dadurch, daß
die Hohlräume beim Eintreten in den Pressenspalt komprimiert und hierdurch Wasser
und Luft, das in den Hohlräumen vorhanden ist, weitestgehend ausgepreßt wird und daß
die Hohlräume nach dem Verlassen des Pressenspalts wieder expandieren und hierdurch
Saugkräfte erzeugen, die das Anhaften der Papierbahn an dem Transferband begünstigen.
Hinzu kommt, daß diese Saugkräfte auch eine Wiederbefeuchtung der Papierbahn vermeiden
helfen.
[0009] Es hat sich gezeigt, daß die verbesserte Anhaftung der Papierbahn an dem Transferband
nicht zu Problemen bei der Abnahme der Papierbahn führt, da die in den Papiermaschinen
vorhandenen Saugwalzen ausreichend Saugkraft entwikkeln, um die Papierbahn abzuheben
und einem anderen Band, beispielsweise einem Trockensieb, zuzuführen. Entsprechend
kommt dem Aufbrechen des Flüssigkeitsfilms nicht die Bedeutung zu, die ihm bei der
Konstruktion des Transferbandes nach der EP-A-0 576 115 zugemessen worden ist und
die zu einer Oberflächengestaltung geführt hat, die aufgrund ihrer Rauhigkeit das
Aufbrechen des Flüssigkeitsfilms fördert.
[0010] Was die Ausbildung des Trägers angeht, ist es für die Funktion des Transferbands
von Vorteil, wenn es in Längsrichtung eine gewisse Elastizität hat, damit die Elastizität
der Innenschicht auch in Längsrichtung ausgenutzt wird. Vorzugsweise sollte das spezifische
Modul des Trägers ≤ 70 N/tex sein. Dabei sollte ein Material verwendet werden, das
bei Zugspannungen von 4 bis 8 daN/cm des Trägers in Breitenrichtung elastisch ist.
Hierfür kommen insbesondere entsprechend elastisch eingestellte Materialien wie PBT,
PES, PA6, PA6.6, PA6.10, PA6.12, PA11, PA12 und PTT in Frage, wobei diese Materialien
auch miteinander kombiniert werden können.
[0011] Der Träger sichert - wie bei allen Bändern für eine Papiermaschine - die Strukturfestigkeit
des Transferbandes. Hierfür kann der Träger aus Fäden aufgebaut sein, beispielsweise
in Form eines Gewebes, Gewirkes oder Fadengeleges. Es kommen aber auch entsprechend
fest ausgebildete Faservliese, beispielsweise in imprägnierter oder komprimierter
Form, in Frage, wobei sie nach Möglichkeit eine gleichmäßige Dicke aufweisen sollten.
Auf der Seite, auf der die Beschichtung aufgebracht wird, sollte die Oberfläche glatt,
z.B. geschliffen, ausgebildet sein. Um eine feste Verbindung zwischen Träger und Beschichtung
herzustellen, ist es von Vorteil, wenn der Träger in die Beschichtung wenigstens teilweise
eingebettet ist. Auch eine vollständige Einbettung ist möglich.
[0012] Als Material für die Innenschicht kommen natürliches Gummi oder ein Elastomer in
Frage. Besonders geeignet sind Silikonelastomer, Polyesterelastomer und Polyurethan.
Bevorzugt sollte die Härte der Innenschicht zwischen 85 und 95 Shore A haben.
[0013] In die Innenschicht können zusätzlich organische Füllpartikel, beispielsweise TiO
2 oder Ton eingelagert werden, um deren Härte zu beeinflussen. Für die Funktion der
Innenschicht ist es von Vorteil, wenn sie eine Dickentoleranz von maximal 100 µm hat.
Zur Erreichung einer solchen Dickentoleranz kann sie vor dem Auftrag der Außenschicht
entsprechend abgedreht und geschliffen werden.
[0014] Als Material für die Außenschicht kommt vorzugsweise Polyurethan und/oder Silikonelastomer
und/oder Polyesterelastomer in Frage. Bei Verwendung solcher oder anderer Kunststoffmaterialien
können die Hohlräume in an sich bekannter Weise dadurch hergestellt werden, daß auf
sie lösliche Partikel aufgestreut und in sie eingelagert werden, welche mit einem
Lösungsmittel herausgelöst werden können, gegenüber dem die Außenschicht beständig
ist (vgl. EP-A 0 786 551). Hierfür sind insbesondere wasserlösliche Partikel in Form
von Salzen wie NaCl, KCl und/oder CaCO
3 geeignet. Die Partikel sollten einen Durchmesser von ≤ 2 µm haben, um entsprechend
große Hohlräume zu erzeugen.
[0015] Zur Verbesserung der Verschleißfestigkeit der Außenschicht ist vorgeschlagen, sie
auf ihre Oberfläche mit einer Schicht aus Nanopartikeln zu versehen. Diese bisher
in der Chemie als Pigmente für Farbeffekte, Kosmetika und Datenspeicherschichten eingesetzten
Partikel, deren Partikelgrößen im Nanobereich liegen, schützen die Außenschicht wirksam
gegen Verschleiß, insbesondere wenn die Nanopartikel beispielsweise aus SiO
2 oder Metallen bestehen. Die Nanopartikel können in einer Suspension aus einem Wasser-Alkohol-Gemisch
aufgetragen werden, wobei das Gemisch dann verdampft wird. Bereichsweise können die
Nanopartikel mit Fluorkohlenstoffketten versehen werden, um Flächenbereichen der Außenschicht
einen hydrophoben Charakter zu geben und hierdurch die Ablösung der Papierbahn von
dem Transferband zu erleichtern.
[0016] Eine weitere Alternative für die Herstellung der Außenschicht besteht darin, eine
elektronenstrahlgehärtete Präpolymer-Emulsion zu verwenden. Hierfür kommen insbesondere
Silikone oder Polyurethane in Frage, die in einem Wasser-Tensid-Gemisch emulgiert
sind, das bei der Elektronenstrahlhärtung verdampft wird.
[0017] Schließlich ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Außenschicht außenseitig aus
Materialien besteht, die Bereiche unterschiedlicher Hydrophilie bzw. Hydrophobie bilden.
Beides soll das Ablösen der Papierbahn von dem Transferband erleichtern, wobei die
Bereiche und die Unterschiede bezüglich der Hydrophilie bzw. Hydrophobie so angeordnet
und ausgebildet sein sollen, daß immer noch eine ausreichende Haftung der Papierbahn
im Bereich des Abhebens des Preßfilzes gesichert ist.
[0018] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher veranschaulicht. Es zeigen:
- Figur 1
- einen teilweisen Längsschnitt durch ein Transferband für eine Papiermaschine;
- Figur 2
- einen Längsschnitt durch eine erste Ausbildung der Außenschicht des Transferbandes
gemäß Figur 1;
- Figur 3
- einen Längsschnitt durch eine zweite Ausbildung einer Außenschicht des Transferbandes
gemäß Figur 1 und
- Figur 4
- einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform einer Außenschicht des Transferbandes
gemäß Figur 1.
[0019] Das in Figur 1 zu sehende Transferband 1 weist einen Träger 2 auf, der in diesem
Fall aus einem Gewebe unter Verwendung von Polyamidfäden besteht. Der Träger 2 weist
obenseitig eine Innenschicht 3 und untenseitig eine Basisschicht 4 auf, wobei der
Träger 2 in beiden Schichten 3, 4 eingebettet ist. Innenschicht 3 und Basisschicht
4 bestehen aus einem Silikonelastomer.
[0020] Auf die Oberseite der Innenschicht 3 ist eine Außenschicht 5 aufgebracht, die eine
porige Struktur und eine glatte Oberfläche 6 hat. Die Oberfläche 6 ist für die Anlage
einer Papierbahn vorgesehen, während die Unterseite der Basisschicht 4 über die Walzen
einer Papiermaschine läuft.
[0021] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 besteht die Außenschicht 5 im wesentlichen
aus einer gegossenen Polyurethanschicht 7. Um in dieser Polyurethanschicht 7 zur Außenseite
hin offene Hohlräume - beispielhaft mit 8 bezeichnet - zu erzeugen, sind in das Polyurethanmaterial
vor dem Auftrag Salzpartikel - beispielhaft mit 9 bezeichnet - gleichmäßig verteilt
und in einer durchschnittlichen Größe < 2 µm eingelagert worden. Nach Ausbildung der
Polyurethanschicht 7 auf der Innenschicht 3 sind diejenigen Salzpartikel 9 mittels
Wasser herausgewaschen worden, die nicht vollständig von der Polyurethanschicht 7
umschlossen waren, also Verbindung zur Außenseite hatten. Auf diese Weise sind Hohlräume
8 entstanden, deren Tiefe der vorherigen Eindringtiefe der Salzpartikel 9 entspricht.
Diejenigen Salzpartikel 9, die mit Abstand zur Oberfläche 6 eingelagert waren, sind
nicht herausgelöst worden und deshalb noch in der Polyurethanschicht 7 vorhanden.
[0022] Die Hohlräume 8 unterbrechen zwar die Oberfläche 6. Gleichwohl bleiben zwischen den
Öffnungen der Hohlräume Bereiche der Oberfläche 6, die in einer Ebene liegen sowie
untereinander verbunden und glatt sind. Der Papierbahn wird somit eine große Anlagefläche
angeboten, wodurch eine entsprechend hohe Haftkraft entsteht. Die Hohlräume 8 erzeugen
aufgrund ihrer Expansion nach Durchlaufen des Pressenspaltes einen Unterdruck, der
die Haftung der Papierbahn an der Oberfläche 6 unterstützt.
[0023] Bei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel einer Außenschicht 5 ist das
Ausgangsmaterial ebenfalls Polyurethan. Dieses Material ist jedoch hierbei in Pulverform
aufgetragen und dann gesintert worden, so daß sich auch hier eine Polyurethanschicht
10 mit glatter Oberfläche 11 ausgebildet hat. In das Polyurethanpulver waren Salzpartikel
eingelagert (vgl. insoweit das in der EP-A 0 786 551 beschriebene Verfahren), die
dann durch einen Waschprozeß vollständig herausgelöst worden sind, so daß eine porige
Struktur unter Ausbildung von zur Oberfläche 11 hin offenen Hohlräumen - beispielhaft
mit 12 bezeichnet - entstanden ist. Die Wirkung der Polyurethanschicht 10 ist die
gleiche wie zu der Polyurethanschicht 7 gemäß Figur 2.
[0024] Das in Figur 4 gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt eine Außenschicht 5, die aus einer
Emulsion von Präpolymeren hergestellt worden ist. Diese Emulsion ist auf die Innenschicht
3 aufgetragen worden und dann elektronenstrahlgehärtet worden. Hierdurch sind einzelne,
untereinander in Verbindung stehende Polymerteilchen - beispielhaft mit 13 bezeichnet
- entstanden, zwischen denen sich Hohlräume - beispielhaft mit 14 bezeichnet - ausgebildet
haben. Insgesamt ist auch hierdurch eine porige Struktur mit einer vergleichsweisen
glatten Oberfläche 15 entstanden.
1. Transferband für eine Papiermaschine mit einem Träger (2) und mit einer Beschichtung
(3, 5) auf wenigstens einer Flachseite, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung eine Innenschicht (3) und eine dazu benachbarte Außenschicht
(5) aufweist, die eine porige Struktur mit zur Außenseite (6, 11, 15) hin offenen
Hohlräumen (8, 12, 14) aufweist.
2. Transferband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschicht (3) flüssigkeitsundurchlässig ist.
3. Transferband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschicht (3) längs- und/oder druckelastisch ausgebildet ist.
4. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (2) in Längsrichtung einen spezifischen Modul von ≤ 70 N/tex hat.
5. Transferband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den Träger Material verwendet wird, das bei Zugspannungen von 4 bis 8 daN
pro cm Breite des Trägers (2) elastisch ist.
6. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (2) ein Gewebe, Gewirke, Fadengelege oder ein Faservlies oder eine
Kombination davon ist.
7. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (2) wenigstens teilweise in die Innenschicht (3, 5) eingebettet ist.
8. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschicht (3) aus natürlichem Gummi oder einem Elastomer, insbesondere
Silikonelastomer, Polyurethan und/oder Polyesterelastomer besteht.
9. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschicht (3) eine Härte zwischen 85 und 95 Shore A hat.
10. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschicht anorganische Füllpartikel aufweist.
11. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschicht (3) eine Dickentoleranz von maximal 100 um hat.
12. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht (5) aus Polyurethan und/oder Silikonelastomer und/oder Polyesterelastomer
besteht.
13. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (8, 12, 14) in der Außenschicht (5) einen durchschnittlichen Durchmesser
von ≤ 2 µm haben.
14. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht (5) auf ihrer Oberfläche mit Nanopartikeln versehen ist.
15. Transferband nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Nanopartikel wenigstens teilweise aus SiO2 bestehen.
16. Transferband nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Nanopartikel Fluorkohlenstoffketten aufweisen.
17. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht (5) aus einer elektronenstrahlgehärteten Präpolymeremulsion
besteht.
18. Transferband nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht (5) außenseitig aus Materialien besteht, die Bereiche unterschiedlicher
Hydrophilie bzw. Hydrophobie bilden.
19. Transferband nach einem der Anspsrüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht eine Dicke von ≤ 3 mm und die Innenschicht eine Dicke von 1-3
mm haben.