[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Formbearbeiten der Ränder von Brillengläsern
mit Hilfe von Brillenglasrandbearbeitungsmaschinen, die eine sich langsam drehende
Brillenglashaltewelle zum Einklemmen eines zu bearbeitenden Rohglases sowie parallelachsig
dazu eine Schleifscheibenanordnung aufweisen. Das Formbearbeiten von Brillengläsern
erfolgt in der Weise, daß die Brillenglashaltewelle relativ zur Schleifscheibenanordnung
entsprechend der Form des zu bearbeitenden Brillenglases radial auf die Schleifscheibenanordnung
zu und von ihr weg bewegt wird, wobei diese Bewegung als Kopierbearbeitung mittels
einer auf der Brillenglashaltewelle angeordneten Formscheibe oder CNC-gesteuert, formscheibenlos
mittels in einer Steuerung gespeicherten Daten erfolgen kann.
[0002] In der DE 41 27 094 C2 derselben Anmelderin ist eine Anlage zum Schleifen der optischen
Oberflächen und/oder des Umfangsrandes von Brillengläsern mit wenigstens einer Schleifscheibe,
wenigstens einer drehbaren Halterung für einen Brillenglasrohling, wenigstens einer
Einrichtung zum Steuern des Schleifens gemäß vorgebbaren optischen Werten und/oder
einer vorgebbaren Umrißgestalt des Brillenglases, wenigstens einer Eingabevorrichtung
für die optischen Werte des Brillenglases und/oder für die Dezentrationswerte der
vorgegebenen Umrißgestalt und/oder die Achsenlage und/oder die Lage des Nahteils mit
Bezug auf die optische Achse eines zu schleifenden Brillenglasrohlings und wenigstens
eine mit der Eingabevorrichtung verbundene Steuereinrichtung beschrieben, bei der
wenigstens ein mit der Steuereinrichtung verbundenes, CNC-gesteuertes Handhabungsgerät
zum Aufnehmen und Positionieren des Brillenglasrohlings entsprechend den in die Eingabevorrichtung
eingegebenen Werten und zum entsprechenden positionsgenauen Einsetzen des Brillenglasrohlings
in die Halterung vorgesehen ist. Mittels dieses Handhabungsgeräts läßt sich jeweils
ein formzubearbeitendes Rohglas in eine Brillenglasrandbearbeitungsmaschine einsetzen,
wird dort bearbeitet und anschließend wieder aus der Brillenglasrandbearbeitungsmaschine
entnommen. Da in der Regel ein rechtes und ein linkes Brillenglas hergestellt werden
müssen, werden die entsprechenden Rohlinge nacheinander in die Brillenglasrandbearbeitungsmaschine
eingesetzt und nach der Bearbeitung wieder entnommen. Zwar sind in dieser Druckschrift
auch mehrere, nebeneinander angeordnete Brillenglasrandbearbeitungsmaschinen beschrieben,
jedoch findet sich darin kein Hinweis auf das Randbearbeiten der linken und rechten
Brillengläser in unterschiedlichen Maschinen.
[0003] In der DE 44 14 784 C2 derselben Anmelderin ist ebenfalls eine Anlage zum Schleifen
des Umfangsrandes und/oder einer optischen Oberfläche von Brillengläsern mit wenigstens
einer Schleifscheibe, wenigstens einer drehbaren Halterung für einen Brillenglasrohling,
wenigstens einer Einrichtung zum CNC-gesteuerten Schleifen des Rohlings gemäß einer
vorgebbaren Umrißgestalt des Brillenglases, wenigstens einer mit der Steuereinrichtung
verbundenen Eingabevorrichtung für die optischen Werte des fertigen Brillenglases
wie die Achsenlage eines zylindrischen oder prismatischen Schliffs und/oder die Lage
eines Nahteils und/oder die Dezentrationswerte der vorgegebenen Umrißgestalt mit Bezug
auf die optische Achse des Brillenglasrohlings beschrieben, bei der wenigstens ein
Handhabungsgerät zum Aufnehmen und Positionieren des Brillenglasrohlings entsprechend
den in die Eingabevorrichtung eingegebenen Werten und eine im Arbeitsbereich des Handhabungsgerät
angeordnete Erkennungseinrichtung bestehend aus einer Halterung für den Brillenglasrohling,
einer Beleuchtungseinrichtung für den an der Halterung gehaltenen Brillenglasrohling
und einer opto-elektronischen Abtastvorrichtung mit einem elektronischen Bildverarbeitungs-
und Auswertesystem zum Erkennen von gebräuchlichen Markierungen wie Punkte, Kreuze,
Kerben am Rand des Brillenglasrohlings oder die Lage eines vorhandenen Nahteils und
eine Steuereinrichtung für das Handhabungsgerät zum positionsgenauen Einsetzen des
Brillenglasrohlings in die Halterung nach Maßgabe der von der Erkennungseinrichtung
erfaßten Markierungen vorgesehen sind.
[0004] Ein durch Punkte, Kreuze, Kerben am Umfangsrand und/oder mindestens einen eindeutig
abgegrenzten Nahteil markierter Brillenglasrohling wird mittels des Handhabungsgeräts
oder von Hand in die Halterung der Erkennungseinrichtung eingesetzt, woraufhin die
als CCD-Kamera ausgebildete Erkennungseinrichtung ein Bild des Brillenglasrohlings
aufnimmt, mittels des elektronischen Bildverarbeitungs- und Auswertesystems dahingehend
auswertet, daß Signale bezüglich der Achsenlage eines zylindrischen oder prismatischen
Schliffs und/oder die Lage eines Nahteils ermittelt und in die Steuereinrichtung für
das Handhabungsgerät eingegeben werden. Das Handhabungsgerät ergreift daraufhin den
Brillenglasrohling lagegenau hinsichtlich der genannten optischen und/oder der Dezentrationswerte
und setzt den Brillenglasrohling entsprechend diesen Werten in die Halterung einer
Brillenglasrandschleifmaschine ein, die daraufhin automatisch den Formschliff des
Brillenglasrohlings CNC-gesteuert durchführt.
[0005] Das Handhabungsgerät weist einen bewegbaren Aufnehmer mit einem einzigen Sauger zum
Einführen der Brillenglasrohlinge in die Erkennungseinrichtung und mehrere bogenförmig
angeordnete Sauger zum Überführen der Brillenglasrohlinge von der Erkennungseinrichtung
in die drehbare Halterung auf, wobei durch die bogenförmig angeordneten Sauger eine
zentrische Aufnahme zwischen den Halbwellen der drehbaren Halterung gewährleistet
ist.
[0006] Mittels dieser bekannten Anlage werden nacheinander ein linkes und ein rechtes Brillenglas
von dem Handhabungsgerät aufgenommen und in eine im Arbeitsbereich des Handhabungsgeräts
angeordnete Brillenglasrandbearbeitungsmaschine eingesetzt sowie daraus entnommen.
[0007] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, das Herstellen von linken und rechten Brillengläsern
für ein Brillengestell zu beschleunigen und die damit verbundenen Handhabungen zu
vereinfachen.
[0008] Ausgehend von dieser Problemstellung wird eine Anlage zum Formbearbeiten der Ränder
von Brillengläsern vorgeschlagen, die erfindungsgemäß eine Bearbeitungsmaschine zum
Formbearbeiten eines linken Brillenglases, eine Bearbeitungsmaschine zum Formbearbeiten
eines rechten Brillenglases, eine zwischen den beiden Bearbeitungsmaschinen angeordnete
Fördereinrichtung für Roh- und Fertiggläser sowie wenigstens ein zwischen der Fördereinrichtung
und den beiden Bearbeitungsmaschinen beweglich angeordnetes Handhabungsgerät zum Entnehmen
von zwei Rohgläsern von der Fördereinrichtung, zum Einsetzen je eines Rohglases in
je eine Bearbeitungsmaschine, zum Entnehmen je eines fertigbearbeitetes Brillenglases
aus je einer Bearbeitungsmaschine und zum Zurückbringen zu der Fördereinrichtung aufweist.
[0009] Durch die zwischen den beiden Bearbeitungsmaschinen angeordnete Fördereinrichtung
werden die beiden zu bearbeitenden Rohgläser in den Bereich des Handhabungsgeräts
transportiert, von dem Handhabungsgerät aufgenommen, in die beiden Bearbeitungsmaschinen
eingesetzt und gleichzeitig bearbeitet, so daß weder ein Einsetzen der Rohgläser in
die Brillenglasrandbearbeitungsmaschinen von Hand erforderlich ist, noch Zeit verloren
geht, um ein linkes und ein rechtes Brillenglas zu bearbeiten.
[0010] Vorzugsweise kann ein Handhabungsgerät an einer portalartig die Bearbeitungsmaschinen
übergreifenden Führungen verfahrbar angeordnet sein, an der sich das Handhabungsgerät
in den Bereich der Bearbeitungsmaschinen und der Fördereinrichtung verfahren läßt,
um Rohgläser aufzunehmen, in die Bearbeitungsmaschinen einzusetzen, sowie um fertigbearbeitete
Gläser aus den Bearbeitungsmaschinen zu entnehmen und wieder auf die Fördereinrichtung
zurückzusetzen.
[0011] Vorzugsweise kann je ein Handhabungsgerät für je eine Bearbeitungsmaschine zwischen
der Fördereinrichtung und der jeweiligen Bearbeitungsmaschine vorgesehen sein, die
gleichzeitig Rohgläser aufnehmen, die Bearbeitungsmaschinen beschicken und Fertiggläser
aus den Bearbeitungsmaschinen entnehmen und auf die Fördereinrichtung zurücksetzen
können. Auf diese Weise entsteht auch beim Einsetzen der Rohgläser und Entnehmen der
Fertiggläser kein Zeitverlust.
[0012] Zum Antransport der Rohgläser und zum Abtransport der Fertiggläser kann je ein Förderband
parallel zu den beiden Bearbeitungsmaschinen angeordnet sein, während die Fördereinrichtung
zwischen den Bearbeitungsmaschinen ebenfalls aus einem Förderband bestehen kann, das
senkrecht zu den beiden anderen Förderbändern angeordnet ist. Dabei können die Rohgläser
paarweise aus einem mittels der Förderbänder transportierten Transportkasten entnommen
und in diesen mittels der Handhabungsgeräte zurückgelegt werden.
[0013] Die Bearbeitungsmaschinen können entweder so angeordnet sein, daß die Achsen der
Brillenglashaltewellen parallel zueinander und zur Fördereinrichtung verlaufen, wodurch
die Anordnung des Handhabungsgeräts vereinfacht wird, oder aber die Brillenglashaltewellen
der beiden Bearbeitungsmaschinen können koaxial zueinander und senkrecht zur Förderrichtung
der Fördereinrichtung verlaufen, wodurch die Zugänglichkeit der Bearbeitungsmaschinen
verbessert wird.
[0014] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
des näheren erläutert.
[0015] Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind eine Brillenglasrandbearbeitungsmaschine
1 für ein linkes Brillenglas und eine Brillenglasrandbearbeitungsmaschine 2 für ein
rechtes Brillenglas einander gegenüberliegend angeordnet, und die Brillenglashaltewellen
aus einer feststehenden Halbwelle 3 und einer axial beweglichen Halbwelle 4 verlaufen
parallel zueinander.
[0016] Die Brillenglashaltewellen 3, 4 sind jeweils in Bearbeitungskammern 5 der Brillenglasrandbearbeitungsmaschinen
1 bzw. 2 angeordnet, die mittels jeweils eines Klappdeckels 6 verschließbar sind.
[0017] Für die Bearbeitung von Brillengläsern aus Silikatglas werden nicht dargestellte
Diamantschleifscheiben eingesetzt, wobei dem Schleifspalt zwischen einem zu bearbeitenden
und zwischen den Halbwellen 3, 4 eingeklemmten Rohglas 7 und einer nicht dargestellten
Schleifscheibe Kühlflüssigkeit zugeführt wird.
[0018] Für die Bearbeitung von Kunststoffgläsern werden hochtourig laufende Fräser oder
ebenfalls Schleifscheiben eingesetzt, wobei je nach Art des Kunststoffs die Bearbeitung
ebenfalls mit Zufuhr eines Kühlmittels oder trocken erfolgt.
[0019] Zwischen den Brillenglasrandbearbeitungsmaschinen 1, 2 ist eine Fördereinrichtung
in Form eines Förderbandes 8 angeordnet, dessen Transportrichtung im dargestellten
Ausführungsbeispiel parallel zu den Achsen der Brillenglashaltewellen 3, 4 verläuft.
Beiderseits der Brillenglasrandbearbeitungsmaschinen 1, 2 sind Förderbänder 11, 12
angeordnet, von denen das Förderband 11 zum Antransport von Transportkästen 13 dient,
in denen jeweils ein Rohglaspaar 7 aufbewahrt ist. Jedes der Rohgläser 7 kann mit
einem Block oder Sauger 14 versehen sein, die in einem nicht dargestellten Zentriergerät
in bekannter Weise auf die Rohgläser 7 lagegenau, jeweils entsprechend der Dezentration
für ein linkes und ein rechtes Brillenglas, der Winkellage eines prismastischen oder
zylindrischen Schliffs und/oder der Lage eines Nahteils aufgesetzt werden.
[0020] Im Bereich des Förderbandes 8 wird jeweils ein Transportkasten 13 vom Förderband
11 in nicht dargestellter Weise auf das Förderband 8 überführt und kommt im Bereich
eines an einer portalartigen Führung 10 verfahrbaren Handhabungsgerätpaares 9 zum
Stillstand. Hier wird ein Rohglaspaar 7 am Block oder Sauger 14 von den Handhabungsgeräten
9 aufgenommen und in die Brillenglasrandbearbeitungsmaschine 1, 2 eingesetzt und zu
einem linken bzw. rechten Brillenglas formbearbeitet. Nach Beendigung der Bearbeitung
werden die Fertiggläser mittels des Handhabungsgerätepaares 9 aus den Brillenglashaltewellen
3, 4 herausgenommen und wieder in den Transportkasten 13 zurückgesetzt. Danach wird
das Transportband 8 wieder in Bewegung gesetzt und transportiert den Transportkasten
13 zum Förderband 12, von wo der Transportkasten mit den Fertiggläsern in einen Weiterverarbeitungsbereich
gelangt, wo die Fertiggläser in das dazugehörige Brillengestell eingesetzt werden.
[0021] Im dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Handhabungsgeräte 9 Greifzangen 15
auf, mit Hilfe derer sich die Rohgläser 7 an den daran befestigten Blöcken oder Saugern
14 ergreifen, zwischen die Brillenglashaltewellen 3, 4 setzen und dort lagegenau festklemmen
lassen.
[0022] Wenn die Rohgläser 7 mit den Blöcken oder Saugern 14 lagerichtig mit Bezug auf die
Aufnahmestellung der auseinander gefahrenen Halbwellen 3, 4 angeordnet sind, brauchen
die Handhabungsgeräte 9 die Rohgläser 7 nur aufzunehmen und entsprechend der aufgenommenen
Position in die Brillenglashaltewellen 3, 4 einzusetzen, so daß die Handhabungsgeräte
9 nur einfache, sich immer wiederholende Bewegungen zu vollführen haben.
[0023] Statt Rohgläsern 7 mit angesetzten Blöcken oder Saugern 14 in den Transportkasten
13 einzusetzen, können auch Rohgläser 7 ohne darauf angebrachte Blöcke oder Sauger
in die Transportkästen 13 eingesetzt werden, wenn die Handhabungsgeräte 9 entsprechend
der DE 44 14 784 C2 mehrere Sauger an einem Ringsegment angeordnet aufweisen, die
die Rohgläser 7 außerhalb des Klemmbereichs der Brillenglashaltewellen 3, 4 festhalten
und zur Bearbeitung in die Brillenglashaltewellen 3, 4 einsetzen.
[0024] Weisen die Rohgläser 7 maschinenlesbare Markierungen und die Handhabungsgeräte 9
Sensoren zum Erkennen dieser maschinenlesbaren Markierungen auf, können die Rohgläser
auch in beliebiger Lage in den Transportkästen 13 angeordnet sein, wenn die Handhabungsgeräte
9 in diesem Fall mit einer Steuereinrichtung versehen sind, die dafür sorgt, daß die
Rohgläser 7 entsprechend den maschinenlesbaren Markierungen lagegenau in die Brillenglashaltewellen
eingesetzt werden, oder Signale an die Brillenglasrandschleifmaschinen 1, 2 geben,
um die Randbearbeitung entsprechend der Lage der Rohgläser 7 in den Brillenglashaltewellen
3, 4 zu steuern.
[0025] In diesem Fall brauchen die Rohgläser 7 nicht, wie dargestellt, waagerecht in den
Transportkästen 13 angeordnet zu sein, sondern können auch senkrecht stehen.
[0026] Während sich der Bewegungsablauf bei der dargestellten Anordnung der Brillenglasrandbearbeitungsmaschinen
1, 2 für die Handhabungsgeräte 9 auf eine Auf- und Abbewegung sowie auf eine Bewegung
zu den Transportkästen 13 hin und wieder zurück in den Bereich der Brillenglashaltewellen
3, 4 beschränkt, die Zugänglichkeit zu den Schleifkammern 5, bespielsweise zum Auswechseln
von Schleifscheiben, jedoch nicht optimal ist, ist bei einer Anordnung, bei der die
Brillenglashaltewellen 3, 4 koaxial verlaufen, so daß die Schleifkammern 5 zu den
Förderbändern 11 oder 12 hin gerichtet sind, die Zugänglichkeit verbessert, jedoch
kann in diesem Fall eine Bewegung der Handhabungsgeräte 9 in einer zusätzlichen Achse
parallel zur Transportrichtung des Förderbandes 8 erforderlich sein, so daß entsprechend
den jeweiligen Verhältnissen die Wahl zwischen der einen oder der anderen Möglichkeit
getroffen werden kann.
[0027] Mehrere Anlagen der beschriebenen Art können entlang den Förderbändern 11, 12 angeordnet
sein, wenn das Bearbeitungsvolumen dies erfordert. Ein hohes Bearbeitungsvolumen ist
insbesondere bei der Randbearbeitung von Gläsern für Sonnenbrillen und Schutzbrillen
gegeben, von denen in der Regel eine große Anzahl mit den gleichen Fertigglaspaaren
bestückt werden.
1. Anlage zum Formbearbeiten der Ränder von Brillengläsern mit
- einer Bearbeitungsmaschine (1) zum Formbearbeiten eines linken Brillenglases,
- einer Bearbeitungsmaschine (2) zum Formbearbeiten eines rechten Brillenglases,
- einer zwischen den beiden Bearbeitungsmaschinen (1, 2) angeordneten Fördereinrichtung
(8) für Roh- und Fertiggläser (7),
- wenigstens einem zwischen der Fördereinrichtung (8) und den beiden Bearbeitungsmaschinen
(1, 2) beweglich angeordneten Handhabungsgerät (9) zum Entnehmen von zwei Rohgläsern
(7) von der Fördereinrichtung (8), zum Einsetzen je eines Rohglases (7) in je eine
Bearbeitungsmaschine (1, 2), zum Entnehmen je eines fertig bearbeiteten Brillenglases
(7) aus je einer Bearbeitungsmaschine (1, 2) und zum Zurückbringen zu der Fördereinrichtung
(8).
2. Anlage nach Anspruch 1, bei der das wenigstens eine Handhabungsgerät (9) an einer
portalartig die Bearbeitungsmaschine (1, 2) übergreifenden Führung (10) verfahrbar
angeordnet ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, bei der je ein Handhabungsgerät (9) für je eine Bearbeitungsmaschine
(1, 2) zwischen der Fördereinrichtung (8) und der jeweiligen Bearbeitungsmaschine
(1, 2) beweglich vorgesehen ist.
4. Anlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der je ein Förderband (11, 12) zum Abtransport
von Rohgläsern (7) und zum Abtransport von Fertiggläserpaaren (7) parallel zu den
beiden Bearbeitungsmaschinen (1, 2) angeordnet ist und die Fördereinrichtung (8) zwischen
den Bearbeitungsmaschinen (1, 2) ebenfalls aus einem Förderband besteht, das senkrecht
zu den beiden anderen Förderbändern (11, 12) verläuft, wobei die Rohgläser (7) paarweise
aus einem mittels der Förderbänder (8, 11, 12) transportierten Transportkasten (13)
entnommen und in diesen zurückgelegt werden.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Bearbeitungsmaschinen (1, 2)
eine sich langsam drehende Brillenglashaltewelle (3, 4) sowie parallelachsig dazu
eine Schleifscheibenanordnung aufweisen und die Achsen der Brillenglashaltewellen
(3, 4) parallel zueinander und zur Förderrichtung der Fördereinrichtung (8) verlaufen.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Bearbeitungsmaschinen (1, 2)
eine sich langsam drehende Brillenglashaltewelle (3, 4) sowie parallelachsig dazu
eine Schleifscheibenanordnung aufweisen und die Achsen der Brillenglashaltewellen
(3, 4) koaxial zueinander und senkrecht zur Förderrichtung der Fördereinrichtung (8)
verlaufen.
1. Installation for forming the edges of spectacle glasses, having
- a machining device (1) for forming a left spectacle glass,
- a machining device (2) for forming a right spectacle glass,
- a conveyor device, disposed between the two machining devices (1, 2), for untreated
and finished glasses (7),
- at least one handling apparatus (9) disposed movable between the conveying device
(8) and the two machining devices (1, 2), to remove two untreated glasses (7) from
the conveyor device (8), to insert respectively one untreated glass into each machining
device (1, 2), to remove respectively one finished spectacle glass (7) from each machining
device (1, 2) and return them to the conveyor device (8).
2. Installation according to claim 1, wherein the at least one handling apparatus is
disposed travelling on a guide (10) which overlaps the machining device (1, 2) in
portal manner.
3. Installation according to claim 1 or 2, wherein respectively one handling apparatus
(9) is provided for each machining device, movable between the conveyor device (8)
and the respective machining device (1, 2).
4. Installation according to claim 1, 2 or 3, wherein conveyor belts (11, 12), one to
take away untreated glasses (7) and one to take away pairs of finished glasses (7),
are disposed parallel to the two machining devices (1, 2), and the conveyor device
(8) between the machining devices (1, 2) also comprises a conveyor belt which runs
perpendicular to the two other conveyor belts (11, 12), the untreated glasses (7)
being taken in pairs from, and laid back in, a tote box (13) transported by means
of the conveyor belts (8, 11, 12).
5. Installation according to one of claims 1 to 4, wherein the machining devices (1,
2) have a slowly rotating spectacle glass holding shaft (3, 4) and a lap arrangement
axially parallel to said shaft, and the axes of the spectacle glass holding shafts
(3, 4) run parallel to one another and to the direction of conveyance of the conveyor
device (8).
6. Installation according to one of claims 1 to 4, wherein the machining devices (1,
2) have a slowly rotating spectacle glass holding shaft (3, 4) and a lap arrangement
axially parallel to said shaft, and the axes of the spectacle glass holding shafts
(3, 4) run coaxially with one another and perpendicular to the direction of conveyance
of the conveyor device (8).
1. Installation pour le façonnage des bords de verres de lunettes comportant
- une machine d'usinage (1) pour le façonnage d'un verre de lunettes gauche,
- une machine d'usinage (2) pour le façonnage d'un verre de lunettes droit,
- un dispositif de transport (8), disposé entre les deux machines d'usinage (1, 2),
pour les ébauches de verres et les verres finis (7),
- au moins un appareil de manipulation (9), disposé déplaçable entre le dispositif
de transport (8) et les deux machines d'usinage (1, 2), pour prélever deux ébauches
de verres (7) du dispositif de transport (8), pour insérer respectivement une ébauche
de verre (7) dans une machine d'usinage (1, 2), pour prélever respectivement un verre
de lunettes fini (7) d'une machine-outil (1, 2) et pour le rapporter vers le dispositif
de transport (8).
2. Installation selon la revendication 1, dans laquelle au moins un appareil de manipulation
(9) est disposé déplaçable sur un guide (10) qui passe à la manière d'un portique
au-dessus de la machine d'usinage (1, 2).
3. Installation selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle il est prévu, pour chaque
machine d'usinage, un appareil de manipulation (9) déplaçable entre le dispositif
de transport (8) et la machine d'usinage respective (1, 2).
4. Installation selon la revendication 1, 2 ou 3, dans laquelle une bande de transport
(11, 12) pour l'évacuation d'ébauches de verres (7) et pour l'évacuation de paires
de verres finis (7) est disposée parallèlement aux deux machines d'usinage (1, 2)
et le dispositif de transport (8) entre les machines d'usinage (1, 2) est également
constitué d'une bande transport qui s'étend perpendiculairement aux deux autres bandes
de transport (11, 12), les ébauches de verres (7) étant prélevées deux par deux d'une
caisse de transport (13) transportée au moyen des bandes de transport (8, 11, 12),
et replacées dans cette caisse.
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 4, dans laquelle les machines d'usinage
(1, 2) comportent un arbre de maintien de verres de lunettes (3, 4) ainsi que, parallèlement
à son axe, un ensemble de disques de meulage, et les axes des arbres de maintien de
verres de lunettes (3, 4) s'étendent parallèlement entre eux et parallèlement à la
direction de transport du dispositif de transport (8).
6. Installation selon l'une des revendications 1 à 4, dans laquelle les machines d'usinage
(1, 2) comportent un arbre de maintien de verres de lunettes (3, 4) tournant lentement
ainsi que parallèlement à son axe, un ensemble de disques de meulage, et les axes
des arbres de maintien de verres de lunettes (3, 4) s'étendent coaxialement entre
eux et perpendiculairement à la direction de transport du dispositif de transport
(8).