[0001] Die Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung für Flügelfenster oder-türen mit einem
am Flügelrahmen umlaufend angeordneten, insbesondere durch einen Griff betätigbaren
flexiblen Getriebeband und mit einer Spannvorrichtung für das Getriebeband, sowie
mittels des Getriebebandes bewegten Verriegelungselementen.
[0002] Derartige Schließvorrichtungen, bei denen als Getriebeband faserverstärkte Kunststoffbänder
verwendet werden, sind z.B. aus der DE 33 31 827 bekannt. Aus dieser Schrift ist es
bekannt, für Schließvorrichtungen von Flügelfenstern oder -türen Getriebebänder mit
offenen Enden zu verwenden, die mittels einer speziellen Vorrichtung miteinander verbunden
werden, wobei gleichzeitig mit der Verbindungsvorrichtung das um den Rahmen herumliegende
Getriebeband gespannt wird.
[0003] Da die Verbindungs- und Spannvorrichtung fest mit dem Getriebeband verbunden ist,
wird bei einer Bewegung des Getriebebandes, z.B. beim Öffnen oder Schließen des Fensters,
automatisch auch diese Vorrichtung innerhalb des Flügelrahmens mitbewegt. Dementsprechend
werden speziell geformte Flügelrahmen benötigt, die an der Position der Spann- und
Verbindungsvorrichtung eine entsprechend große Ausnehmung im Rahmen aufweisen.
[0004] Aus der genannten Schrift ist es ebenfalls bekannt, an dem Getriebeband Verrieglungselemente
zu befestigen, die beim Schließen des Fensters mit einer entsprechend ausgeformten
und am festen Fensterrahmen angebrachten Vorrichtung in Eingriff kommen.
[0005] Diese sind zwar feinstufig auf dem Getriebeband versetzbar, müssen jedoch zur Anbringung
am Getriebeband um dieses herum gelegt werden, um anschließend mittels einer Rastverbindung
auf dem Getriebeband arretiert zu werden. Sofern eine Versetzung des Verriegelungsbeschlagteiles
auf dem Getriebeband gewünscht wird, ist es nötig, die Spannung des Getriebebandes
zu lösen, so daß das Band mit dem hierauf befestigten Verriegelungsbeschlagteil aus
der Führungsnut entnommen werden kann, um das Verriegelungsbeschlagteil zu lösen und
erneut anzubringen.
[0006] Auch aus der DE 34 24 165 ist es bekannt, für Schließvorrichtungen von Fenster und
Türen Getriebebänder zu verwenden, deren Enden mittels einer Spannvorrichtung verbunden
werden. Weiterhin ist es aus dieser Schrift bekannt, Verriegelungselemente durch ein
Herumlegen um das Band an diesem zu befestigen.
[0007] Aus der FR 2 532 979 ist es darüber hinaus bekannt, zur Spannung eines Getriebebandes
in Schiffstüren eine Spannvorrichtung innerhalb der Tür ortsfest anzuordnen, wobei
weiterhin das Getriebeband zur Realisierung der Spannung zwischen Umlenkelementen
um ein Antriebsrad herumgeführt ist. Eine derartige Spannvorrichtung ist auch aus
der US 4 844 518 bekannt. Die hier offenbarten Spannvorrichtungen bestehen aus mehreren
einzelnen Elementen, die die Handhabung und Montage der Spannvorrichtung aufwendig
machen.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach handzuhabende Schließvorrichtung zu schaffen,
bei der ein Getriebeband auf einfache Art und Weise, ohne separate mitbewegte Vorrichtungen,
im Flügelrahmen gespannt werden kann.
[0009] Es ist weiterhin Aufgabe der Erfindung, Verriegelungsbeschlagteile zu schaffen, die
auch nachträglich am fertig verspannten Getriebeband und an beliebiger Position im
Flügelrahmen befestigt werden können und bei denen lediglich ein Verriegelungselement
des Beschlages bei entsprechender Bewegung vom Getriebeband mitgeführt wird.
[0010] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die erfindungsgemäße Schließvorrichtung ein
Getriebeband aufweist, das mittels einer am Flügelrahmen ortsfest angeordneten Spannvorrichtung
spannbar ist, die eine Einheit bildet aus zwei Montageplatten, zwischen denen zwei
Umlenkelemente und ein zwischen den Umlenkelementen mittels einer lösbaren Rastverbindung
positionierbares Antriebsrad angeordnet sind, wobei das Getriebeband zwischen den
Umlenkelementen um das Antriebsrad herumgeführt ist.
[0011] Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn das eingesetzte Getriebeband endlos ist.
[0012] Durch die Verwendung eines endlosen Getriebebandes im Gegensatz zu einem Getriebeband
mit offenen Enden, kann ein einfacher Flügelrahmen konstruiert werden, der keinerlei
Aussparungen für eventuell mitbewegte Verbindungselemente aufweisen muß. Bei der erfindungsgemäßen
Schließvorrichtung kann das endlose Getriebeband, welches notwendigerweise ein geringfügig
größeren Umfang aufweist als der Flügelrahmen, in seiner Gänze in den Rahmen eingelegt
und in die ortsfest angeordnete Spannvorrichtung eingefädelt werden.
[0013] Da Getriebebänder häufig kommerziell nicht in der endlosen, sondern nur in der Form
mit zwei offenen Enden erhältlich sind, kann ein endloses Getriebeband auch durch
die Verbindung der beiden offenen Enden miteinander gebildet werden. Diese Verbindung
kann z.B. mittels eines einfachen Verbindungselementes erfolgen, welches außer der
reinen Verbindungsfunktion keine weitere Funktion, insbesondere keine Spannfunktion
übernimmt und daher so klein ausgeführt werden kann, daß im Rahmen keine Aussparung
hierfür vorgesehen werden muß.
[0014] Bei Verwendung eines Getriebebandes mit Verzahnung kann ein derartiger einfacher
Verbinder z.B. aus einem länglichen U-Profil bestehen, das auf der Innenseite eines
der U-Schenkel eine dem Getriebeband entsprechende Verzahnung aufweist. In diese Verzahnung
können von der offenen Seite des U-Profils die beiden Enden des Getriebebandes eingelegt
werden, so daß die Verzahnungen von Band und Profil ineinandergreifen und die Rückseite
des Bandes an der zahnlosen Innenseite des gegenüberleigenden U-Schenkels anliegt.
[0015] Die Länge des U-profilförmigen Verbindungselementes orientiert sich hierbei an den
maximal aufzunehmenden Zugkräften im Band, so daß bei einer hohen zu erwartenden Belastung
in einem längeren Verbinder mehrere Zähne der offenen Enden des Getriebebandes mit
der Verzahnung des Verbinders ineinandergreifen. Ein auf diese einfache und platzsparende
Weise gebildetes Getriebeband aus einen Band mit zwei offenen Enden wird als endloses
Getriebeband im Sinne der Erfindung verstanden. Selbstverständlich können auch andere
einfache Verbindungskonstruktionen gewählt werden.
[0016] Die ortsfest und bevorzugt in der Nähe des Betätigungshebels (Olive) angeordnete
Spannvorrichtung wirkt derart auf das endlose Getriebeband, daß der effektive Umfang
des Flügelrahmens relativ zum Umfang des Getriebebandes durch eine Verschiebung von
Elementen, insbesondere von Umlenkelementen und/oder einem Antriebsrad zueinander
vergrößert wird. Hierdurch wird eine Verspannung des Getriebebandes im Flügelrahmen
erreicht.
[0017] Die Schließvorrichtung ist gemäß der Erfindung derart konstruiert, daß das Getriebeband
zwischen zwei Umlenkelementen um ein Rad herumgeführt ist. Hierbei können sowohl die
Umlenkelemente als auch das Antriebsrad verschiebbar ausgebildet sein. Das Antriebsrad
kann gleichzeitig mit einem Griff oder der Welle einer Antriebsvorrichtung, z.B. eines
Motors verbunden und über diese(n) angetrieben sein.
[0018] Durch diese Art der Führung des Getriebebandes wird bei einer Verspannung erreicht,
daß das Band zusätzlich durch eine resultierende Kraft gegen das Rad gedrückt wird.
Um für den Antrieb eine formschlüssige und daher rutschfeste Verbindung zu schaffen,
ist es vorteilhaft, wenn Rad und Getriebeband eine ineinandergreifende Verzahnung
aufweisen.
[0019] Da aufgrund der Umlenkung des gespannten Getriebebandes mit Hilfe der Umlenkelemente
eine erhöhte Reibung zwischen Umlenkelement und Getriebeband auftritt, ist es bevorzugt,
daß wenigstens ein Umlenkelement drehbar ausgeführt ist. Insbesondere kann es sich
bei den Umlenkelementen um eine Rolle oder auch um Räder handeln, die in ihrer Breite
an die Breite des Getriebebandes angepaßt sind.
[0020] Umlenkelemente und Antriebsrad sind zur Bildung einer vormontierbaren Einheit zwischen
zwei Montageplatten angeordnet, wie dies bei der sogenannten Olive eines Fensters
üblich ist.
[0021] Aufgrund der Konstruktion ist es somit ebenfalls möglich, die Elemente, die zur Befestigung
des Handgriffes am Flügelrahmen vorgesehen sind, auch als Umlenkelemente zu verwenden.
[0022] Bei der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung wird die als Einheit fertigbare Spannvorrichtung
durch die zwei genannten Montageplatten gebildet, die z.B. durch zwei Umlenkelemente
oder extra vorgesehene Verbindungselemente parallel auf Abstand gehalten sind.
[0023] Mittels einer Rastverbindung (Schnappverbindung) wird zwischen den Umlenkelementen
ein Antriebsrad angeordnet, so daß ein lose über die Verbindungselemente liegendes
Getriebeband dadurch spannbar bzw. zumindest vorspannbar ist, daß das Antriebsrad
zwischen die beiden Umlenkelemente gedrückt wird und in dieser Position z.B. aufgrund
der Rastverbindung verbleibt.
[0024] Um eine Rastverbindung zu realisieren, ist es vorteilhaft, in einer der Montageplatten
eine Bohrung vorzusehen, in die ein an dem Antriebsrad vorgesehener koaxialer Vorsprung
einsetzbar bzw. einrastbar ist.
[0025] Da die Breite des Antriebsrades inklusive Vorsprung kleiner ist als der Abstand der
Montageplatten, um eine Verschiebung des Antriebsrades zwischen den Platten und den
Umlenkelemente zu ermöglichen, ist vorteilhafter Weise auf der dem Vorsprung gegenüberliegenden
Seite des Antriebsrades eine Ausnehmung ausgebildet, in die eine Druckfeder einsetzbar
ist.
[0026] Beim Einschieben des Antriebsrades zwischen die Motageplatten preßt die Druckfeder
das Rad mit dem koaxialen Vorsprung gegen die mit der Bohrung versehene Montageplatte,
so daß nach dem Einrasten des koaxialen Vorsprunges in der Bohrung eine gesicherte
aber wieder lösbare Dreh-Verbindung zwischen Rand und Platte entsteht.
[0027] Für den Fall, daß nach dem Einrasten des Antriebsrades die Spannung des Getriebsbandes
nicht ausreichend ist, ist es bevorzugt vorgesehen, wenigstens eines der Umlenkelemente
als drehbaren Exzenter auszubilden, um so den effektiven Umfang des Flügelrahmens
durch Verdrehen des Umlenkelementes zu vergrößern und so eine weitere Verspannung
zu bewirken. Damit die Spannung nach Verdrehen des exzentrischen Umlenkelementes erhalten
bleibt, ist dieses arretierbar, z.B. durch Verklemmung, ausgeführt.
[0028] In einer Alternative kann das Antriebsrad an einem Hebel angeordnet sein, der einseitig
an den Montageplatten oder z.B. an einem der Umlenkelemente angelenkt ist. Das andere
Ende das Hebels ist z.B. mit einem Vorsprung versehen, der in eine entsprechende Ausnehmung
an einer der Montageplatten oder an einer hierfür vorgesehenen Vorrichtung einrasten
kann.
[0029] Durch Verschwenkung des Hebels wird das Antriebsrad gegen das Getriebeband und mit
diesem zwischen die Umlenkelemente gedrückt, wodurch das Getriebeband gespannt wird.
Am Ende des Schwenkbereiches rastet der Vorsprung des Hebels in die vorgesehene Ausnehmung
ein, so daß wiederum eine gesicherte aber lösbare Rastverbindung entsteht.
[0030] Wie erwähnt, kann auch hier ein Exzenter zur weiteren Spannung des Getriebebandes
vorgesehen sein.
[0031] In einer Ausführungsvariante ist, um eine Verspannung des lose in den Flügelrahmen
eingelegten Getriebebandes zu erreichen, wenigstens ein Umlenkelement, im wesentlichen
parallel, zur Flügelkante verschiebbar. Bei einer Verschiebung des einen Umlenkelementes
auf das andere Umlenkelement zu, wirkt durch die Umlenkung sowohl eine Kraft parallel
zu dem Flügelrahmen, durch die das Getriebeband gespannt wird, als auch eine weitere
Kraft, die das Getriebeband auf dem Rad andrückt und somit eine sichere Verbindung
gewährleistet.
[0032] Ein Durchrutschen zwischen Rad und Getriebeband ist demnach, insbesondere bei der
bevorzugt vorgesehenen Verzahnung ausgeschlossen, was besonders wichtig ist, wenn
das Rad mit einem Griff verbunden ist, um als Antriebsrad zu dienen.
[0033] Um eine präzise Verschiebung des verschiebbaren Umlenkelementes zu gewährleisten,
wird dieses Umlenkelement in wenigstens einem Langloch geführt. Da das Umlenkelement
in seiner Breite ari das Getriebeband angepaßt ist, wird bevorzugt das Umlenkelement
zu beiden Seiten in einem Langloch geführt. Die Langlöcher können hierbei in den Montageplatten
vorgesehen sein. Üblicherweise handelt sich bei diesem Umlenkelement um eine Rolle,
deren Breite deutlich größer ist als der Durchmesser.
[0034] Um eine sichere Verschiebung zu gewährleisten, ist das verschiebbare Umlenkelement
vorteilhafterweise in den Schenkeln eines U-förmigen Halteprofils insbesondere drehbar
gelagert. Hier wird ebenfalls wieder durch die drehbare Lagerung der Verschleiß zwischen
Umlenkelement und Getriebeband verringert. Darüber hinaus garantiert die bezüglich
des Getriebebandes beidseitige Lagerung des Umlenkelementes in dem U-förmigen Halteprofil,
daß bei Spannung des Riemens, also der Ausübung einer Kraft auf dieses Umlenkelement
ein Verkanten derselben verhindert wird.
[0035] Durch die U-Form des Halteprofils ist hierbei gewährleistet, daß das Getriebeband
um das Umlenkelement herum, zwischen den Schenkeln des Halteprofils, geführt ist.
[0036] Dementsprechend ist durch die gewählte Konstruktion die Möglichkeit gegeben, insbesondere
in dem Bereich des Betätigungsgriffes den im Flügelrahmen parallelen Verlauf des Getriebeband
mittels des verschiebbaren Umlenkelementes durch das U-förmige Halteprofil hindurch
in eine Richtung umzulenken, in der sich der Abstand des Getriebebandes zur Flügelrahmenkante
vergrößert.
[0037] Nach dieser Änderung des Getriebebandverlaufes wird das Getriebeband um das z.B.
über den Griff angetriebene Rad derart herumgelenkt, daß der Verlauf wiederum auf
die Flügelkante hin gerichtet ist. Durch das weitere Umlenkelement wird der Verlauf
des Getriebebandes wiederum parallel zur Flügelrahmenkante ausgerichtet. Dieser Verlauf
des Getriebebandes kann z.B. realisiert werden, wenn die Drehachse des Antriebsrades
von der Flügelrahmenkante einen größeren Abstand aufweist als beide Umlenkelemente.
[0038] Um eine Verspannung des Getriebebandes durchzuführen, ist am Halteprofil ein Zugelement
befestigt. Bei diesem Zugelement kann es sich insbesondere um ein Zahnband oder auch
um eine Zahnstange handeln. Auch andere Elemente können hier verwendet werden.
[0039] Die Verspannung des Getriebebandes wird nun dadurch erreicht, daß in Richtung parallel
zur Flügelrahmenkante mittels des Zugelementes auf das verschiebbare Umlenkelement
eine Zugkraft ausgeübt wird, die das verschiebbare Umlenkelement innerhalb des Langloches
verschiebt. Um die Zugkraft konstant aufrecht zu erhalten, ist es vorteilhaft, wenn
das Zugelement in einem Schloßmechanismus einliegt, der am Flügelrahmen und/oder an
den Montageplatten, die im Flügelrahmen angeordnet werden, befestigt ist.
[0040] Hierbei ist der Schloßmechanismus derart ausgewählt, daß eine Bewegung des Zugelementes
in eine Richtung zugelassen und in die entgegengesetzte Richtung durch Arretierung
verhindert ist.
[0041] Da durch den gespannten Riemen auf das Zugelement und somit auf den Mechanismus des
Schlosses eine Kraft ausgeübt wird, die der Einschubrichtung des Zugelementes in das
Schloß entgegengerichtet ist, erfolgt eine automatische Arretierung des Zugelementes
im Schloß. Hierdurch ist gewährleistet, daß die Spannung des Getriebebandes dauerhaft
aufrechterhalten bleibt. Sollte sich das Getriebeband aufgrund der dauerhaften Beanspruchung
in der Länge dehnen, so ist mit dieser Konstruktion ein einfaches Nachspannen des
Getriebebandes möglich, ohne das Getriebeband aus dem Spannmechanismus zu entnehmen.
[0042] Die erfindungsgemäße Schließvorrichtung, die am oder im Flügelrahmen insbesondere
durch Klemmwirkung, ortsfest befestigte Verriegelungsbeschlagteile mit bewegbaren
mit dem Getriebeband in Eingriff stehenden Verriegelungselementen aufweist, ist weiterhin
dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsbeschlagteil mittels U-profilförmiger
Verbinder, die das Beschlagteil übergreifen, im Flügelrahmen befestigbar ist.
[0043] Insbesondere durch die Klemmwirkung können die Verriegelungsbeschlagteile an beliebiger
Position im Flügelrahmen befestigt werden. Durch das Einsetzen der Verriegelungsbeschlagteile
in den Rahmen kommen dabei automatisch die Verriegelungselemente mit dem unterhalb
des Beschlags liegenden Getriebeband in Eingriff, ohne daß diese Verriegelungselemente
in aufwendiger Weise am Getriebeband befestigt oder herumgelegt werden müssen.
[0044] Da das Verriegelungsbeschlagteil durch Verklemmung ortfest im Flügelrahmen befestigt
wird, ist es von Vorteil, wenn das Verriegelungsbeschlagteile ein Langloch aufweist,
in dem das Verriegelungselement verschieblich einliegt.
[0045] Bei der erfindungsgemäßen Ausführung ist das Verriegelungsbeschlagteil mittels U-profilförmiger
Rastverbinder im Flügelrahmen befestigt. Diese Rastverbinder übergreifen mit ihren
Schenkeln das Verriegelungsbeschlagteil und rasten mit an den Außenseiten der Schenkel
vorgesehenen Vorsprüngen in einen in der Nut des Flügelrahmens vorgesehenen Hinterschnitt
ein, so daß das Beschlagteil klemmend und ortsfest befestigt wird. Lediglich das Verriegelungselement
im Beschlagteil ist beweglich.
[0046] Um durch die übergreifenden Verbinder die Breite der Verriegelungsbeschlagteile nicht
zu erhöhen, kann dieses an den Übergriffspositionen entsprechende Aussparungen aufweisen.
[0047] Um einen anderen möglichst einfachen Klemmechanismus zu realisieren, ist das Verriegelungsbeschlagteil
längs des Langloches in zwei Hälften geteilt. Die klemmende Befestigung innerhalb
des Rahmens wird dann dadurch erreicht, daß die beiden Beschlagteilhälften nach Einlegen
in eine Nut des Flügelrahmens insbesondere mittels Senkkopfschrauben auseinanderdrückbar
sind. Durch das Auseinanderdrücken vergrößert sich entsprechend die Breite des Verriegelungsbeschlagteiles,
so daß sich dieses zwischen den beiden Wänden der Nut im Flügelrahmen festklemmt.
[0048] Das Auseinanderdrücken der Bechlagteilhälften wird einfacherweise dadurch ermöglicht,
daß das Verriegelungsbeschlagteil jeweils an seinen beiden Enden Bohrungen für Senkkopfschrauben
aufweist, durch die hindurch eine Senkkopfschraube in ein unter dem Verriegelungsbeschlagteil
liegendes Gewindeplättchen eingeschraubt wird.
[0049] Aufgrund der Ansenkung der entsprechenden Bohrungen im Verriegelungsbeschlagteil
werden die beiden Beschlagteilhälften beim Eindrehen einer Senkkopfschraube auseinandergedrückt.
[0050] Da ein Verriegelungsbeschlagteil bei allen möglichen Alternativen im Flügelrahmen
über dem Getriebeband eingesetzt wird, ist es erforderlich, daß das im Langloch einliegende
Verriegelungselement ein Schließelement und ein mit dem Getriebeband in Eingriff stehendes
Antriebsteil aufweist, die beide miteinander über einen Steg verbunden sind, der im
Langloch einliegt. Da Schließelement und Antriebsteil des Verriegelungselementes einen
deutlich größeren Querschnitt aufweisen, als die Breite des Langloches, ist es nötig,
daß der diese beiden Teile verbindende Steg, einen reduzierten Querschnitt aufweist,
um weiterhin im Langloch verschieblich zu sein.
[0051] Das Schließelement weist üblicherweise eine Zapfenform auf. Der Querschnitt ist dabei
zumeist rund, oval oder eckig. Auch andere Formen und Querschnitte sind je nach Anwendung
hier möglich.
[0052] Um eine feste Verbindung zwischen dem Antriebsteil des Verriegelungselementes und
dem Getriebeband zu realisieren, ist es von Vorteil, wenn das Antriebsteil eine dem
Getriebeband entsprechende Verzahnung aufweist.
[0053] Entsprechend der Erfindung reicht es aus, wenn das Verriegelungsbeschlagteil über
dem Getriebeband im Flügelrahmen klemmend befestigt wird. Wenn das Verriegelungsbeschlagteil
tief genug im Rahmen montiert wird, ist gewährleistet, daß das Antiebsteil des Verriegelungsbeschlagteiles
automatisch mit der Verzahnung des Getriebebandes in Eingriff kommt.
[0054] Eine umschließende Verbindung zwischen Verriegelungselement und Getriebeband ist
dementspechend nicht nötig. Dies bedeutet gleichzeitig, daß jederzeit, also auch im
gespannten Zustand des Getriebebandes die Verriegelungsbeschläge aus dem Flügelrahmen
entfernt und z.B. an einer anderen Stelle neu montiert werden können.
[0055] Bevorzugte Ausführungen der Erfindung sind in den nachfolgenden Abbildungen dargestellt.
Es zeigen:
- Figur 1
- Einen Schnitt in zwei Ansichten durch eine ortsfeste Spannvorrichtung der erfindungsgemäßen
Schließvorrichtung, bei der ein Umlenkelement verschieblich gelagert ist und die im
Rahmen, im Bereich des Betätigungshebels angeordnet ist;
- Figur 2
- eine ortsfeste Spannvorrichtung, bei der das Antriebsrad zwischen zwei Umlenkelemente
gedrückt und mittels einer Rastverbindung in einer Montageplatte drehbeweglich befestigbar
ist;
- Figur 3
- eine weitere Spannvorrichtung, bei der das Antriebsrad mittels eines in einer Rastverbindung
arretierbaren Hebels zwischen zwei Umlenkelemente bewegt und dort befestigt wird;
- Figur 4
- einen Schnitt in zwei Ansichten eines Verriegelungsbeschlagteils der erfindungsgemäßen
Schließvorrichtung, der durch Aufspreizung zweier Beschlagteilhälften im Flügelrahmen
festklemmbar ist.
- Figur 5
- ein Verriegelungsbeschlagteil, das mittels U-profilförmiger Verbinder im Flügelrahmen
befestigbar ist;
- Figur 6
- ein Verbindungselement zur Bildung eines endlosen Getriebebandes aus einem Zahnriemen
mit zwei offenen Ende.
[0056] Die Figur 1 zeigt eine im Bereich des Betätigungshebels ortsfest angeordnete erfindungsgemäße
Spannvorrichtung 2, durch die ein endloses Getriebeband 1 derart hindurchgeführt ist,
daß eine einfache Spannung des Bandes ermöglicht wird.
[0057] Hierzu ist das Getriebeband 1 zwischen zwei Umlenkelementen 4 und 5 um ein Rad 6
herumgeführt, das durch einen nicht dargestellten Hebel, der z.B. durch das Vierkantloch
21 mit dem Rad verbunden ist, betätigt wird.
[0058] Getriebeband 1, Antriebsrad 6 und die Umlenkelemente 4 und 5, sowie die weiteren
später beschriebenen Mechanismen sind dabei zwischen zwei Montageplatten M angeordnet,
die durch zusätzliche Elemente oder durch die Umlenkelemente 4,5,20 miteinander verbunden
und auf parallelem Abstand gehalten werden. Hierdurch ergibt sich gleichzeitig eine
Zwangsführung des Getriebebandes 1, so daß dies nicht vom Antriebsrad oder den Umlenkelementen
abrutschen kann.
[0059] Um eine besonders sichere Verbindung zwischen dem angetriebenen Rad und Getriebeband
sicherzustellen, weisen beide eine ineinandergreifende Verzahnung 7 auf. Um, wie eingangs
erwähnt, den Verschleiß von Getriebeband und Umlenkelement möglichst gering zu halten,
sind im vorliegenden Fall sowohl das Umlenkelement 4 als auch das verschieblich angeordnete
Umlenkelement 5 drehbar ausgeführt.
[0060] Um ein Spannen des Getriebebandes zu erreichen, wird das Umlenkelement 5 etwa parallel
zur Flügelkante 8 verschoben. Die Verschiebung erfolgt hierbei nach unten, in Richtung
auf das Umlenkelement 4.
[0061] Sollte die Verspannung gelöst werden, so rutscht das Umlenkelement 5 nach oben und
es ist möglich, daß das endlose Getriebeband auch auf dem Element 20 zur Anlage kommt.
Dementsprechend sollte auch dieses Element aus Gründen des Verschleißes drehbar, z.B.
in Form einer Rolle, ausgeführt sein.
[0062] Die Konstruktion ist im vorliegenden Falle besonders einfach, da das unterste Umlenkelement
4, als auch das Element 20, an dem das Getriebeband nur im völlig gelösten Zustand
anliegt, gleichzeitig auch die Befestigungselemente für den Betätigungshebel am Rahmen
darstellen. Dementsprechend können als Umlenkelemente in einfacher Weise drehbare
Hülsen über die Befestigungsschrauben des Betätigungshebels übergesteckt werden.
[0063] In der Figur 1 zeigt sich, daß das verschiebbare Umlenkelement 5 zu beiden Seiten
des Getriebebandes 1 in einem Langloch 9 geführt ist. Weiterhin ist das verschiebbare
Umlenkelement 5 in den Schenkeln 10 eines U-förmigen Halteprofils 11 drehbar gelagert.
Wie bereit eingangs erwähnt, ergibt sich hierdurch eine gleichmäßige Kräfteverteilung.
[0064] Das Getriebeband 1 wird um das Umlenkelement 5 herum zwischen den Schenkeln 10 durch
das U-förmige Halteprofil 11 hindurch, über das angetriebene Rad 6 gelenkt und anschließend
wiederum um das Umlenkelement 4 herumgeführt.
[0065] Die Abbildung 1 zeigt, daß am Halteprofil 11 ein Zahnband 12 befestigt ist, das in
einem Schloßmechanismus 13 einliegt, der seinerseits mit dem Flügelrahmen oder den
Montageplatten fest verbunden ist. Der Schloßmechanismus ist hierbei derart ausgeführt,
daß eine Verschiebung des Zahnbandes 12, nur nach unten möglich ist. Eine Verschiebung
nach oben wird durch den Schloßmechanismus durch Arretierung verhindert. Die Arretierung
erfolgt dadurch, daß ein Sperriegel in die Verzahnung des Ziehbandes eingreift und
so ein Zurückziehen des Bandes in das Schloß verhindert.
[0066] Eine Spannung des Bandes ist nun in einfacher Weise dadurch möglich, daß z.B. unter
Zuhilfenahme einer Zange, das
U-förmige Halteprofil 11 in die Richtung des Schloßes 13 bewegt wird. Hierbei wir
automatisch das Zahnband 12 in seiner Rastung durch das Schloß 13 geführt und gegen
ein Zurückziehen arretiert. Die Spannung des Getriebebandes 1 ist damit dauerhaft
eingestellt.
[0067] Die Figur 2 zeigt eine ortsfeste Spannvorrichtung, die wieder zwischen zwei Montageplatten
M realisiert ist, die durch die Umlenkelemente 4 und 5 oder durch weitere Abstandshalter
miteinander verbunden sind.
[0068] Nach dem Einlegen eines endlosen Getriebebandes 1 in den Flügel, z.B. eines Fensterrahmens,
in dem die Spannvorrichtung 2 am Ort des Betätigungshebels angeordnet ist, liegt das
Getriebeband 1 zunächst locker über den Umlenkelementen 4 und 5.
[0069] Durch Einschieben des Antriebsrades 6 in Pfeilrichtung zwischen die beiden Umlenkelemente
4 und 5 wird das Getriebeband 1 ebenfalls zwischen die Umlenkelemente geführt, so
daß sich eine Spannung des Getriebebandes 1 ergibt.
[0070] Um einen Rastmechanismus zu realisieren, weist eine der Montageplatten eine Bohrung
24 auf, in die nach Einschieben des Antriebsrades 6 dessen koaxialer Vorsprung 25
unter dem Druck der in der Ausnehmung 26 einliegenden Feder 27 eingreift. Hierbei
sind Vorsprung 25 und Bohrung 24 derart aneinander angepaßt, daß im verbundenen Zustand
eine leichte Drehung des Antriebsrades 6 möglich ist.
[0071] Für den Fall, daß das Getriebeband 1 aus dem Rahmen entnommen werden soll, reicht
es aus, auf den Vorsprung 25 einen Druck gegen die Kraft der Feder 27 auszuüben und
nach dem Ausklinken des Vorsprunges 25 aus der Bohrung 24 das Antriebsrad 6 zwischen
den Montageplatten M herauszuziehen.
[0072] Sollte sich-die Spannung des Getriebebandes 1 nach dem Einrasten des Antriebsrades
6 als nicht ausreichend erweisen, so wird wenigstens eines der Umlenkelemente, im
vorliegenden Fall das Umlenkelement 4 als drehbarer und arretierbarer Exzenter ausgebildet.
Dies kann entweder dadurch realisiert sein, das das kreisrunde Umlenkelement 4 eine
außermittige Drehachse 28 aufweist oder aber eine leichte Eiform hat, wie es gepunktet
dargestellt ist. Durch eine Verdrehung dieses Umlenkelementes kann sodann das Getriebeband
weiter gespannt werden.
[0073] Eine weitere Ausführungsform ist in der Abbildung 3 dargestellt. Gegenüber Figur
2 unterscheidet sich die Spannvorrichtung dadurch, daß das Antriebsrad 6 an einem
Hebelelement 29 drehbeweglich befestigt ist, welches seinerseits mit seinem einen
Ende 29a drehbar am Umlenkelement 5 angelenkt ist.
[0074] Durch ein Verschwenken des Hebelelementes 29 in Pfeilrichtung wird das Antriebsrad
6 zwischen die Umlenkelemente 4 und 5 geführt, wodurch, wie eingangs beschrieben,
das Getriebeband gespannt wird.
[0075] Die Position des Antriebsrades 6 zwischen den Umlenkelementen 4 und 5 wird dadurch
gesichert, daß ein Vorsprung 30, der sich am zweiten Hebelende 29b befindet, nach
Verschwenkung des Hebelelementes 29 in die Endlage in eine an der Montageplatte M
vorgesehene Ausnehmung 31 einrastet. Die Befestigung des Hebelendes 29b an der Montageplatte
M kann auch durch andere Mechanismen als die beschriebene Rastverbindung erreicht
werden.
[0076] Die Figur 4 zeigt ein Verriegelungsbeschlagteil 14, das am oder im nicht dargestellten
Flügelrahmen insbesondere durch eine Klemmwirkung, ortsfest befestigbar ist. Weiterhin
ist in der Figur 2, das innerhalb des Verriegelungsbeschlagteils 14 bewegbare und
mit dem Getriebeband in Eingriff stehende Verriegelungselement 3 zu erkennen. Um eine
Verschiebung des Verriegelungselementes 3 innerhalb des Verriegelungsbeschlagteiles
14 zu gewährleisten, weist dieses ein Langloch 15 auf, in dem das Verriegelungselement
3 einliegt.
[0077] Das Verriegelungselement 3 besteht selbst aus 3 Teilen, nämlich dem Schließelement
16, dem mit dem Getriebeband in Eingriff stehenden Antriebsteil 17, sowie einem querschnittreduzierten
Steg 18, über den die beiden erstgenannten Teile verbundenden sind. Der Querschnitt
des zapfenförmigen Schließelementes ist hier rund. Auch andere Querschnitte sind möglich.
[0078] Um eine sichere Verbindung zwischen dem Antriebsteil 17 und dem Getriebeband 1 zu
gewährleisten, weist das Antriebsteil 17 eine zum Getriebeband passende Verzahnung
19 auf.
[0079] Eine klemmende Befestigung im Flügelrahmen wird dadurch ermöglicht, daß das Verriegelungsbeschlagteil
14 längs des Langloches 15 entlang der in der Figur 2 dargestellten Trennlinie T,
in zwei Hälften 14a und 14b geteilt ist. Entsprechend der dargestellten Konstruktion
weist das Verriegelungsbeschlagteil an seinem Ende jeweils auf der Trennlinie T eine
Bohrung 22a bzw. 22b auf, die für den Einsatz von Senkkopfschrauben eine Ansenkung
aufweisen.
[0080] Werden nun nicht dargestellte Senkkopfschrauben durch die Bohrung 22a bzw. 22b hindurch
in die unter dem Verriegelungsbeschlagteil liegenden Gewindeplättchen 23a bzw. 23b
eingeschraubt, so werden durch den Kopf der Schraube die Beschlagteilhälften 14a und
14b auseinandergedrückt. Durch die hieraus resultierende Verbreiterung des Verriegelungsbeschlagteiles
14 ist eine klemmende Verbindung des Beschlagteiles innerhalb einer Nut des Flügelrahmens
möglich.
[0081] Bei der Befestigung des Verriegelungsbeschlagteiles 14 im Rahmen ist lediglich darauf
zu achten, daß dieses tief genug in die Nut des Rahmens eingesetzt wird, um zu gewährleisten,
daß die Verzahnung 19 des am Verriegelungselement 3 angeordneten Antriebsteiles 17
eine sichere Verbindung mit dem endlosen Getriebeband 1 eingeht.
[0082] Hier wird deutlich, daß das Verriegelungsbeschlagteil 14 mit seinem Verriegelungselement
3 lediglich von oben auf das Getriebeband 1 aufgesetzt zu werden braucht, um an beliebiger
Position einen Verriegelungsbeschlag am Flügelrahmen eines Fensters oder einer Tür
anzubringen. Eine aufwendige Konstruktion bei der das Verriegelungsbeschlagteil das
Getriebeband umschließt ist mit dieser Konstruktion nicht nötig.
[0083] Eine weitere mögliche Ausführungsform eines Verriegelungsbeschlagteiles 14 zeigt
die Abbildung 5.
[0084] Der hier dargestellte Beschlag 14 wird mittels U-profilförmiger Verbindungselemente
32 in der hierfür vorgesehenen Nut am Flügelrahmen klemmend befestigt.
[0085] Hierzu wird der Beschlag 14 in die nicht dargestellte Nut eingelegt und kommt dort
definiert zur Anlage, um die Höhe des Beschlages 14 über dem Getriebeband festzulegen.
Eine Befestigung in der gewünschten Position erfolgt nun dadurch, daß U-profilförmige
Verbinder 32 an den Stellen über der Beschlag geschoben werden, wo dieser beidseitige
Ausnehmungen 33 aufweist, damit die Verbinder in der Breite nicht übermäßig auftragen.
[0086] Mit ihren beidseitigen Schenkeln 32a ragen die Verbinder 32 bis tief in die Nut des
Flügelrahmen und verhaken dort durch das Eingreifen der Vorsprünge 34 in hierfür vorgesehene
Hinterschnitte der Nut. Dementsprechend sind die Beschlagteile 14 gegen unbeabsichtigte
Entnahme oder ein Herausfallen gesichert.
[0087] Wie vorangehend beschrieben greift auch hier im befestigten Zustand die Verzahnung
des Antriebsteils 17 in das Getriebeband 1 ein, so daß dieses bei einer Bewegung des
Getriebebandes mitbewegt wird und die Schließfunktion des Fensters oder der Tür ausführt.
[0088] Ergänzend zeigt die Abbildung 6 ein einfaches Verbindungselement 35, um aus einem
offenen Getriebeband mit zwei Enden ein endloses Getriebeband im Sinne der Erfindung
zu bilden.
[0089] Hierzu werden die beiden Enden des Getriebebandes in Pfeilrichtung in den Verbinder
eingelegt, so daß die beiderseitigen Verzahnungen von Verbinder 35 und Getriebeband
ineinandergreifen und das Band mit seiner glatten Rückseite an der Innenseite 35a
des Verbinders zur Anlage kommt. Beide Bandenden werden dabei so in den Verbinder
35 eingelegt, daß der Verbinder die Bandenden in gleicher Länge übergreift.
[0090] Ein Verbinder der dargestellten Bauform ist klein, verändert die Dicke des Getriebebandes
nur unwesentlich und erfordert daher keine extra vorgesehenen Ausnehmungen im Flügelrahmen.
[0091] Aus der Erfindung resultiert eine deutliche Vereinfachung, sowohl der in dem Flügelrahmen
ortfest integrierten Spannvorrichtung, als auch der am Flügelrahmen befestigbaren
Verriegelungsbeschlagteile.
1. Schließvorrichtung für Flügelfenster oder -türen mit einem am Flügelrahmen umlaufend
angeordneten, insbesondere durch einen Griff betätigbaren flexiblen Getriebeband (1)
und mit einer Spannvorrichtung für das Getriebeband (1) sowie mittels des Getriebebandes
(1) bewegten Verriegelungselementen (3), dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebeband (1) mittels einer am Flügelrahmen (8) ortsfest angeordneten Spannvorrichtung
(2) spannbar ist, die eine Einheit bildet aus zwei Montageplatten, zwischen denen
zwei Umlenkelemente und ein zwischen den Umlenkelementen mittels einer lösbaren Rastverbindung
positionierbares Antriebsrad angeordnet sind, wobei das Getriebeband zwischen den
Umlenkelementen um das Antriebsrad herumgeführt ist.
2. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsrad (6) und Getriebeband (1) eine ineinander greifende Verzahnung (7) aufweisen.
3. Schließvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Umlenkelement (4,5) drehbar, insbesondere eine Rolle oder ein Rad
ist.
4. Schließvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Montageplatte (M) eine Bohrung (24) aufweist, in die ein am Antriebsrad (6)
vorgesehener koaxialer Vorsprung (25) einrastbar ist.
5. Schließvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (6) an der dem Vorsprung (25) gegenüberliegenden Seite eine Ausnehmung
(26) ausfweist, in die eine Feder (27) einsetzbar ist.
6. Schließvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (6) an einem Hebelelement (29) angeordnet ist, das einseitig (29a)
an der Montageplatte (M) oder an einem der Umlenkelemente (5) angelenkt ist.
7. Schließvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelelement (29) an der der Anlenkung gegenüberliegenden Seite (29b) einen Vorsprung
(30) aufweist, der in eine an der Montageplatte (M) oder im Flügelrahmen vorgesehene
Ausnehmung (31) einrastbar ist.
8. Schließvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Umlenkelemente (4,5) als drehbarer Exzenter ausgebildet ist.
9. Schließvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkelemente (4,5) und/oder das Antriebsrad (6) verschiebbar sind.
10. Schließvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spannen wenigstens ein Umlenkelement (5) im wesentlichen parallel zur Flügelkante
(8) verschiebbar ist.
11. Schließvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Umlenkelement (5) in wenigstens einem Langloch (9) geführt ist.
12. Schließvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Umlenkelement (5) in den Schenkeln (10) eines U-förmigen Halteprofils
(11), insbesondere drehbar gelagert ist.
13. Schließvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebeband (1) um das Umlenkelement (5) herum zwischen den Schenkeln (10) des
Halteprofils (11) geführt ist.
14. Schließvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Halteprofil (11) ein Zugelement (12), insbesondere ein Zahnband oder eine Zahnstange
befestigt ist.
15. Schließvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (12) in einem am Flügelrahmen (8) oder an der Montageplatte (M) befestigten
Schloßmechanismus (13) einliegt.
16. Schließvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßmechanismus (13) eine Bewegung des Zugelementes (12) in einer Richtung
zuläßt und in der entgegengesetzten Richtung durch Arretierung verhindert.
17. Schließvorrichtung, nach einem der vorherigen Ansprüche, mit am oder im Flügelrahmen
(8) ortsfest befestigten Verriegelungsbeschlagteilen (14), die bewegbare mit dem Getriebeband
(1) in Eingriff stehende Verriegelungselemente (3) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsbeschlagteil (14) mittels U-profilförmiger Verbinder (32), die das
Beschlagteil (14) übergreifen, im Flügelrahmen befestigbar ist.
18. Schließvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsbeschlagteil (14) ein Langloch (15) aufweist, in dem das Verriegelungselement
(3) verschieblich einliegt.
19. Schließvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten der Schenkel (32a) eines U-profilförmigen Verbinders (32) ein
Vorsprung (34) vorgesehen ist, der in einen Hinterschnitt in der Nut des Flügelrahmens
einrastbar ist.
20. Schließvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsbeschlagteil (14) an den Übergriffspositionen des Verbinders (32)
Aussparungen/Ausnehmungen (33) aufweist.
21. Schließvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (3) ein Schließelement (16), insbesondere einen Zapfen,
und ein mit dem Getriebeband (1) in Eingriff stehendes Antriebsteil (17) aufweist,
die miteinander über einen im Langloch (15) einliegenden Steg (18) verbunden sind.
22. Schließvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsteil (17) eine dem Getriebeband (1) entsprechende Verzahnung (19) aufweist.
23. Schließvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (3) des Verriegelungsbeschlagteils (14) einseitig mit dem
Getriebeband (1) verbunden ist.
1. A closing device for casement windows or doors with a flexible toothed belt (1) arranged
circumferentially around the casement frame and actuatable in particular by a handle,
and having a tensioning device for the toothed belt (1) and locking elements (3) moved
by the toothed belt (1), characterized in that the toothed belt (1) can be tensioned by means of a tensioning device (2) arranged
at a fixed position on the casement frame (8) and forming a unit consisting of two
mounting plates between which are arranged two deflector elements and a drive sprocket
positioned between the deflector elements by means of a disengageable arrestor, the
toothed belt being guided between the deflector elements around the drive sprocket.
2. A closing device according to Claim 1, characterized in that the drive sprocket (6) and toothed belt (1) comprise intermeshing toothing.
3. A closing device according to any of the preceding claims, characterized in that at least one deflector element (4,5) is rotatable and in particular a roller or a
wheel.
4. A closing device according to any of the preceding claims, characterized in that one mounting plate (M) having a hole (24) into which can be engaged a coaxial projection
(25) provided on the drive sprocket (6).
5. A closing device according to any of the preceding claims, characterized in that the drive sprocket (6) comprises on the side opposite the projection (25) a recess
(26) into which can be inserted a spring (27).
6. A closing device according to any of the preceding claims characterized in that the drive sprocket (6) is arranged on a lever element (29) which is articulably connected
on one side (29a) to the mounting plate (M) or to one of the deflector elements (5).
7. A closing device according to any of the preceding claims, characterized in that the lever element (29) comprises on the side (29b) opposite the articulation a projection
(30) which can be engaged in a recess (31) provided in the mounting plate (M) or in
the casement frame.
8. A closing device according to any of the preceding claims characterized in that at least one of the deflector elements (4,5) is developed as a rotatable eccenter.
9. A closing device according to any of the preceding claims, characterized in that the deflector elements (4,5) and/or the drive sprocket (6) are displaceable.
10. A closing device according to any of the preceding claims, characterized in that at least one deflector element (5) is displaceable mainly parallel to the casement
edge (8) for the purpose of tensioning.
11. A closing device according to Claim 10, characterized in that the displaceable deflector element (5) is guided in at least one longitudinal hole
(9).
12. A closing device according to Claim 10 or 11, characterized in that the displaceable deflector element (5) is mounted, in particular rotatably, in the
arms (10) of a U-shaped holding profile (11).
13. A closing device according to any of Claims 10 to 12, characterized in that the toothed belt (1) is guided around the deflector element (5) between the arms
(10) of the holding profile (11).
14. A closing device according to any of Claims 10 to 13, characterized in that a pulling element (12), in particular a toothed strip or a toothed rack, is fastened
on the holding profile (11).
15. A closing device according to any of Claims 10 to 14, characterized in that the pulling element (12) lies in a lock mechanism (13) fastened to the casement frame
(8) or to the mounting plate (M).
16. A closing device according to Claim 15, characterized in that the lock mechanism (13) allows a movement of the pulling element (12) in one direction
and arrests such movement in the opposite direction.
17. A closing device according to any of the preceding claims with locking hardware parts
(14) fastened in a fixed position to or in the casement frame (8) and having locking
elements (3) movably engaged with the toothed belt (1), characterized in that the locking hardware part (14) can be fastened in the casement frame by means of
U-profile-shaped connectors (32) spanning the hardware part (14).
18. A closing device according to Claim 17, characterized in that the locking hardware part (14) comprises a longitudinal hole (15) in which the locking
element (3) lies displaceably.
19. A closing device according to Claim 17 or 18, characterized in that at the outer sides of the arms (32a) of a U-profile-shaped connector (32) a projection
(34) is provided which can be engaged in an undercut in the groove of the casement
frame.
20. A closing device according to any of Claims 17 to 19, characterized in that the locking hardware part (14) comprises cutouts/recesses (33) at the spanning positions
of the connector (32).
21. A closing device according to any of Claims 17 to 20, characterized in that the locking element (3) comprises a closing element (16), in particular a pin, and
a drive part (17) engaging with the toothed belt (1) which are connected to each other
by means of a member (18) lying in the longitudinal hole (15).
22. A closing device according to Claim 21, characterized in that the drive part (17) has a toothing (19) corresponding to the toothed belt (1).
23. A closing device according to Claim 22, characterized in that the locking element (3) of the locking hardware part (14) is connected on one side
with the toothed belt (1).
1. Un dispositif de fermeture pour fenêtres ou portes papillon, doté d'une courroie (1)
de transmission flexible, disposée de façon à faire le tour du cadre de l'ouvrant
papillon, pouvant en particulier être actionnée à l'aide d'une poignée, et d'un dispositif
de tension de la courroie (1) de transmission et des éléments (3) de verrouillage,
qui sont actionnés par la courroie (1) de transmission, caractérisé en ce que la courroie (1) de transmission peut être tendue à l'aide d'un dispositif (2) de
tension, disposé de façon fixe sur le cadre (8) de l'ouvrant papillon, formant une
unité constituée de deux plaques de montage, entre lesquelles sont disposés deux éléments
de guidage et une roue d'entraînement, qui peut être positionnée entre les éléments
de guidage au travers d'une liaison par enclenchement réversible, cependant que la
courroie de transmission est menée autour de la roue d'entraînement entre les éléments
de guidage.
2. Un dispositif de fermeture conforme à la revendication n° 1, caractérisé en ce que la roue (6) d'entraînement et la courroie (1) de transmission présentent des dentures
(7) qui s'enclenchent l'une dans l'autre.
3. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément (4, 5) de guidage peut tourner et, en particulier, est constitué
d'un rouleau ou d'une roue.
4. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une plaque (M) de montage présente un alésage (24), dans lequel peut s'enclencher
une protubérance (25) coaxiale prévue sur la roue (6) d'entraînement.
5. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la roue (6) d'entraînement présente, sur sa face disposée vis-à-vis de la protubérance
(25), un évidement (26), à l'intérieur duquel peut être disposé un ressort (27).
6. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la roue (6) d'entraînement est disposée au niveau d'un élément (29) levier, qui d'un
côté (29a) est articulé sur la plaque (M) de montage ou sur un des éléments (5) de
guidage.
7. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'éléme (29) levier présente, sur le côté (29a) disposé vis-à-vis de l'articulation,
une protubérance (30), qui peut s'enclencher dans un évidement (31) prévu sur la plaque
(M) de montage ou dans le cadre de l'ouvrant papillon.
8. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un des éléments (4, 5) de guidage est conçu en tant qu'élément excentrique
pouvant tourner.
9. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments (4, 5) de guidage et / ou la roue (6) d'entraînement peuvent être amenés
à coulisser.
10. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément (5) de guidage peut être amené à coulisser, essentiellement dans
la direction parallèle au bord (8) de l'ouvra papillon, pour générer la tension.
11. Un dispositif de fermeture conforme à la revendication n° 10, caractérisé en ce que l'éléme (5) de guidage, qui peut être amené à coulisser, est guidé dans au moins
une trou (9) long.
12. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications n° 10 à n° 11, caractérisé en ce que l'élément (5) de guidage, qui peut être amené à coulisser, est guidé, en particulier
de façon à pouvoir tourner, dans les bras (10) d'un profil (11) de maintien en forme
de U.
13. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications n° 10 à n° 12, caractérisé en ce que la courroie (1) de transmission est guidée, autour de la périphérie de l'élément
(5) de guidage, entre les bras (10) du profil (11) de maintien.
14. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications n° 10 à n° 13, caractérisé en ce qu'un élément (12) de traction, en particulier une courroie dentée ou une crémaillère,
est fixé au niveau du profil (11) de maintien.
15. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications n° 10 à n° 14, caractérisé en ce que l'élément (12) de traction est inséré dans un mécanisme (13) de fermeture, qui est
fixé au niveau du cadre (8) de l'ouvrant papillon ou au niveau de la plaque (M) de
montage.
16. Un dispositif de fermeture conforme à la revendication n° 15, caractérisé en ce que le mécanisme (13) de fermeture autorise un mouvement de l'élément (12) de traction
dans un sens et l'empêche, par un blocage, dans le sens contraire.
17. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications précédentes, avec des
armatures (14) de verrouillage, qui sont disposées de façon fixe, soit au niveau du,
soit sur le cadre (8) de l'ouvrant papillon, et qui présentent des éléments (3) de
verrouillage, lesquels peuvent bouger et lesquels sont enclenchés dans la courroie
(1) de transmission, caractérisé en ce que l'armature (14) de verrouillage peut être fixée dans le cadre de l'ouvrant papillon
à l'aide d'éléments (32) de liaison de profil en U, qui empiètent sur l'armature (14)
de verrouillage.
18. Un dispositif de fermeture conforme à la revendication n° 17, caractérisé en ce que l'armature (14) de verrouillage présente un trou (15) long, dans lequel s'insère,
de façon à pouvoir coulisser, l'élément (3) de verrouillage.
19. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications n° 17 à n° 18, caractérisé en ce que sur les faces extérieures des bras (32a) d'un élément (32) de liaison de profil en
U est prévue une protubérance (34), qui peut être amenée à s'enclencher dans une encoche
antérieure dans la rainure du cadre de l'ouvrant papillon.
20. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications n° 17 à n° 19, caractérisé en ce que l'armature (14) de verrouillage présente des échancrures (33) / évidements à la hauteur
des positions d'empiètement de l'éléme (32) de liaison.
21. Un dispositif de fermeture conforme à une des revendications n° 17 à n° 20, caractérisé en ce que l'éléme (3) de verrouillage présente un élément (16) de fermeture, en particulier
un tenon, et un élément (17) d'entraînement en prise avec la courroie (1) de transmission,
lesquels sont reliés l'un à l'autre au travers dune entretoise (18), qui est disposée
dans le trou (15) long.
22. Un dispositif de fermeture conforme à la revendication n° 21, caractérisé en ce que l'élément (17) d'entraînement présente une denture (19) correspondant à la courroie
(1) de transmission.
23. Un dispositif de fermeture conforme à la revendication n° 22, caractérisé en ce que l'élément (3) de verrouillage de l'armature (14) de verrouillage est relié, d'un
côté, à la courroie (1) de transmission.