[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lichtführung für eine langgestreckte
Lichtquelle, insbesondere Leuchtstoffröhre, mit einem im wesentlichen rohr- oder rohrsektorförmigen
Körper aus transparentem Material zur im wesentlichen koaxialen Aufnahme der Lichtquelle,
der an seiner Innenseite mit axialparallelen aneinandergrenzenden Riefen, Kerben od.dgl.
versehen ist, welche Flanken haben, die in einem axialnormalen Schnitt gesehen in
einem Winkel von 40° bis 46°, bevorzugt 43°, gegenüber der Radialrichtung geneigt
sind.
[0002] Eine Vorrichtung der einleitend genannten Art ist aus der EP 0372272 bekannt. Bei
der bekannten Vorrichtung dienen die Riefen zur Streuung bzw. Auffächerung der Lichtverteilung
in axialnormaler Richtung, um die Lichtstromdichte unmittelbar unter der Lichtquelle
herabzusetzen. Die Frage einer Lichtabblendung relativ zur Axialrichtung der Lichtquelle
wird in dieser Schrift nicht angesprochen.
[0003] Bei langgestreckten Lichtquellen, wie Leuchtstoffröhren, ist in der Praxis häufig
eine Lichtführung erwünscht, um einen vorgegebenen Strahlungswinkel einzuhalten, außerhalb
dessen eine weitgehende Ausblendung des von der Lichtquelle ausgesandten Lichtes erfolgt.
Dazu können refraktierende oder reflektierende Vorrichtungen eingesetzt werden; eine
bekannte Art von reflektierenden Vorrichtungen sind Spiegelraster aus Längs- und Querreflektorlamellen.
Auch Kombinationen aus refraktierenden und reflektierenden Einrichtungen sind möglich.
[0004] Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine refraktierende Lichtführungsvorrichtung zu
schaffen, welche eine kostengünstige Alternative zu Spiegelrasterleuchten darstellt.
[0005] Dieses Ziel wird mit einer Vorrichtung der einleitend genannten Art erreicht, die
sich gemäß der Erfindung dadurch auszeichnet, daß die Riefen in einem axialnormalen
Schnitt gesehen konkave Flanken aufweisen. Dadurch können die Streuungseigenschaften
der Riefenstrukturen minimiert werden, was die Abschattungsgrenze verschärft, und
der gesamte Lichttransmissionsgrad (= Wirkungsgrad) wird maximiert.
[0006] Dadurch ergibt sich eine neue, verbesserte Art von Prismenstruktur mit über die Längsrichtung
des Körpers konstantem Profil, deren Wirkungsweise später noch ausführlicher beschrieben
wird. Im Effekt bewirkt diese Struktur eine Umlenkung von axialrichtungsnahen Lichtstrahlen
in eine der Radialen nähere Richtung. Die Lichtabstrahlung einer von einer solchen
Vorrichtung (zumindest teilweise) umhüllten Leuchtstoffröhre wird in einem Winkelkegel
um die Axiale ausgeblendet, d.h. der Abstrahlwinkel normal zur Leuchtstoffröhrenachse
(z.B. nach unten) wird eingeschränkt. Im Ergebnis kann auf die bei Spiegelrasterleuchten
üblichen axialnormalen Lamellen verzichtet werden, da die erfindungsgemäße Lichtführungsvorrichtung
die Lichtausblendung in Längsrichtung übernimmt.
[0007] Bevorzugt werden die Riefen gleichmäßig über den Innenumfang des Körpers verteilt,
und besonders bevorzugt sind zumindest 20 Riefen vorgesehen. Dadurch wird die Lichtverteilung
über den Abstrahlbereich vergleichmäßigt.
[0008] Bevorzugt beträgt der Radius der Flanken das 0,5- bis 2,0-fache des Abstandes zwischen
halber Tiefe der Riefen und Achse des Körpers.
[0009] Bevorzugt ist der Abstand zwischen halber Tiefe der Riefen und Achse des Körpers
das 1,4- bis 1,7-fache des Radius der aufzunehmenden Lichtquelle, was eine besonders
kompakte Bauform ermöglicht.
[0010] In jedem Fall ist es besonders vorteilhaft, wenn der Brechungsindex des transparenten
Materials zumindest 1,45 beträgt, was einen größeren Abschattungswinkel, d.h. einen
geringeren Abstrahlwinkel ermöglicht.
[0011] Ein weiterer Aspekt der Erfindung besteht in der Schaffung einer Leuchte mit einer
langgestreckten Lichtquelle, insbesondere Leuchtstoffröhre, die von einem dachartigen
Reflektor übergriffen ist und mit einer erfindungsgemäßen Lichtführungsvorrichtung
mit rohrförmigem Körper ausgestattet ist, welcher die Lichtquelle umschließt. Wenn
eine Lichtführungsvorrichtung mit rohrsektorförmigem Körper verwendet wird, umgibt
dieser die Lichtquelle an ihrer dem Reflektor abgewandten Seite.
[0012] Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Leuchte in einem Schnitt normal zur Längsachse,
Fig. 2 ein Teilstück der Lichtquelle und der Lichtführungsvorrichtung der Leuchte
von Fig. 1 in einer schematischen Seitenansicht,
Fig. 3 Dimensionierungsverhältnisse an einem beispielhaften Sektorstück der Lichtführungsvorrichtung
in einem Schnitt ähnlich der Fig. 1, und die
Fig. 4 und 5 schematische Abstrahlverhältnisse von einem Punkt der Lichtquelle ohne
(Fig. 4) bzw. mit (Fig. 5) Lichtführungsvorrichtung.
[0013] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Leuchte enthält eine langgestreckte Lichtquelle
1 in Form einer Leuchtstoffröhre mit einer Längsachse 2, welche im Inneren eines im
wesentlichen rohrförmigen Körpers 3 aus transparentem Material mit einem Brechungsindex
von z.B. n = 1,5 koaxial mit Spiel angeordnet ist. Die Lichtquelle 1 und den Körper
3 dachartig überspannend bzw. umgreifend ist ein Trog-, umgekehrt-U- bzw. teilparabelförmiger
Reflektor 4 üblicher Bauart angeordnet.
[0014] Die Länge der in Fig. 1 im Schnitt gezeigten Leuchte in Richtung der Achse 2 kann
beliebig gewählt werden. Anstelle einer Leuchtstoffröhre ist jede bekannte Form einer
"langgestreckten Lichtquelle" möglich, z.B. Halogenstäbe, Ketten von einzelnen Lichtquellen
wie Glühlampen usw. Die Achse 2 der Lichtquelle 1 muß nicht notwendigerweise gerade
sein, sondern kann auch leicht gekrümmt oder polygonzugförmig sein, in welchen Fällen
der Körper 3 entsprechend an den Verlauf der Lichtquelle 1 angepaßt ist.
[0015] Der Körper 3 ist an seiner Innenseite mit zur Achse 2 parallel verlaufenden, aneinander
angrenzenden Riefen 5, Kerben od.dgl. versehen. Im gezeigten Beispiel sind 12 Riefen
5 gleichmäßig über den Innenumfang des Körpers 3 verteilt.
[0016] Gemäß Fig. 3 besitzen die Riefen 5 in einem axialnormalen Schnitt gesehen konkave
Flanken 6, 7. Der Radius R
1 der Flanken 6, 7 beträgt etwa das 0,5- bis 2,0-fache des Abstandes R
2 zwischen der halben Tiefe der Riefen 5 und der gemeinsamen Achse 2 von Lichtquelle
1 und Körper 3. Der mittlere Winkel (ϕ
1+ϕ
2)/2 der Flanken 6, 7 zur Radialen 8 liegt im Bereich von 40° - 46°, bevorzugt bei
etwa 43°. Der Abstand R
2 zwischen etwa der halben Tiefe der Riefen 5 und der gemeinsamen Achse 2 von Lichtquelle
1 und Körper 3 beträgt etwa das 1,4- bis 1,7-fache des Radius R
L der Lichtquelle 1. Der Außenradius R
3 des Körpers 3 wird so gering wie möglich gewählt, d.h. so, daß gerade noch eine ausreichende
Festigkeit für den Körper 3 gegeben ist. Die Talsohlen 9 der Riefen 5 reichen daher
bis nahe an den Außenumfang des Körpers 3.
[0017] Die Anzahl der Riefen 5 kann beliebig groß gewählt werden und ist in der Praxis durch
Fertigungseinschränkungen begrenzt.
[0018] Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt.
[0019] Die von der Lichtquelle 2 ausgehenden Lichtstrahlen werden durch die von den Riefen
5 gebildete prismenartige Struktur des Körpers 3 nicht nur in der axialnormalen Ebene
(wie in Fig. 1 gezeigt) umgelenkt, sondern auch in jeder axialparallelen Ebene, von
der eine beispielhafte in Fig. 2 gezeigt ist. Wie aus dieser Figur ersichtlich, werden
zur Achse 2 unter einem Winkel δ
L geneigte Lichtstrahlen S
L beim Durchgang durch den Körper 3 näher in Richtung der Radialen 8 abgelenkt, u.zw.
unter einem Winkel δ
R > δ
L.
[0020] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, leuchtet der Körper 3 in jeder Richtung senkrecht zur
Achse breiter als die Lichtquelle 1.
[0021] Die Fig. 4 und 5 zeigen eine räumliche Darstellung der Kombination der in den Fig.
1 und 2 skizzierten Brechungseffekte. Alle Lichtstrahlen, die von einem Punkt 10 auf
der Lichtquelle 2 unter einem Kegelmantelwinkel 11 bezogen auf die Achse 2 ausgehen
(Fig. 4), werden bei Zwischenschaltung des Körpers 3 (Fig. 5) in Form eines "gestauchten"
Kegelmantels 12 ausgesandt, wobei um die Achse 2 ein Abschattungskegel 13 entsteht.
[0022] Der Abschattungskegel 13 erzeugt eine Beschränkung des Abstrahlwinkels der in Fig.
1 dargestellten Leuchte normal zur Zeichnungsebene in Fig. 1, wie er sonst nur durch
axialnormale Querlamellen innerhalb des Reflektors 4 erreicht werden könnte, nach
unten. Ein Vorzug dieser Lichtführung ist, daß ab einer Größe von ca. R
2 = 1,4 x R
L praktisch sämtliches Licht die Lichtführung verläßt, d.h. kaum mehr Abschattungsverluste
auftreten, wie sie z.B. durch Rückspiegelung in die Lichtquelle von den Querlamellen
einer Spiegelrasterleuchte verursacht werden, deren oberer Steg schwarz ist.
[0023] Auch in Richtung nach oben, d.h. zum Reflektor 4 gerichtet, hat die Abschattung in
axialer Richtung eine vorteilhafte Wirkung, da die aus dem Abschattungsbereich umgelenkten
Lichtstrahlen die Strahlungsintensität der Lichtquellen/Körper-Anordnung auf den Reflektor
4 erhöhen, so daß dieser besser ausgenützt wird. Ein besonderer Vorzug ergibt sich
in Verbindung mit Reflektoren, welche den Winkel von Strahlen zur Achse nicht verändern,
der Scheitelwinkel des Abschattungskegels der gesamten Leuchte also nicht kleiner
ist als jener der Lichtführung. Das sind z.B. axialnormale ebene Reflektoren, welche
als beidseitiger Abschluß des Reflektors 4 dienen, oder auch axialparallele rinnenförmige
Reflektoren, bei denen jeder Punkt des Reflektors eine axialparallele Tangentialebene
besitzt, an welcher der Winkel jedes Strahles zur Achse nur gespiegelt wird, sich
im Betrag aber nicht ändert. Mit derartigen Reflektoren wird die Längsausblendung
der Lichtführung nicht verkleinert.
[0024] In einer vereinfachten Ausführungsform muß der Körper 3 die Lichtquelle 2 nicht allseitig
umschließen, es genügt beispielsweise ein rohrsektorförmiger Körper, welcher die Lichtquelle
2 z.B. an ihrer dem Reflektor 4 abgewandten Seite teilringförmig umgibt, beispielsweise
zu 1/4, zur Hälfte oder zu 3/4. Alternativ können sowohl der Reflektor als auch der
Körper zusammenfallende offene Stellen, axialparallele Schlitze oder offene Sektoren
usw. haben, welche einen ungehinderten Durchgang bestimmter Lichtstrahlen der Lichtquelle
ermöglichen. Diese Variante ist beispielsweise für abgehängte Deckenleuchten sinnvoll,
bei denen der Körper und der Reflektor an der Oberseite einen Längsschlitz aufweisen,
durch welchen die Decke von unten direkt angestrahlt wird, um dadurch eine teilweise
indirekte Beleuchtung des Raumes zu schaffen.
[0025] Der Körper 3 kann aus einem transparenten Kunststoff extrudiert werden. Alternativ
kann der Körper 3 aus einer entsprechend profilierten Folie gefertigt werden, welche
um die Lichtquelle 2 teilweise oder diese ganz umschließend herumgebogen wird. Es
ist auch möglich, mehrere koaxiale Körper 3 einander umschließend oder umgebend (anliegend
oder mit Spiel) zu verwenden, so daß sich eine Kaskadierung ihre Effekte, d.h. eine
Vergrößerung des Abschattungswinkels 13 ergibt.
[0026] Die Lichtquelle 1 kann auch einen anderen als kreisförmigen Querschnitt haben und
muß nicht koaxial zum Körper 3 angeordnet sein.
[0027] Unter dem Begriff "rohrförmiger" Körper 3 wird nicht nur ein zylindrisch rohrförmiger
Körper verstanden, sondern ein allgemein rohrförmiger Körper, z.B. mit elliptischem
Profil, abgerundet-eckigem Profil usw.
[0028] Der Körper 3 kann anders als dargestellt an der Lichtquelle 1 anliegen, d.h. die
zwischen den Flanken 6, 7 benachbarter Riefen 5 gebildeten Scheitel 14 liegen an der
Außenoberfläche der Lichtquelle 1 an. Alternativ kann der Körper 3 einstückig mit
der Außenwand der Lichtquelle 1 ausgeführt werden, beispielsweise als Hülle einer
Leuchtstoffröhre.
[0029] In einer beispielhaften Ausführungsform mit 20 Riefen, einem Brechungsindex von n
= 1,5; einem Flankenwinkel (ϕ
1 + ϕ
2)/2 von etwa 43° und Verhältnissen von R
1<R
2 0,5 bis 2,0; R
2/R
L =1,4 bis 1,7 und R
3/R
L so klein wie möglich wurde eine axiale Abschattung 13 von etwa 60° (Kegelscheitelwinkel)
erreicht.
1. Vorrichtung zur Lichtführung für eine langgestreckte Lichtquelle (1), insbesondere
Leuchtstoffröhre, mit einem im wesentlichen rohr- oder rohrsektorförmigen Körper (3)
aus transparentem Material zur im wesentlichen koaxialen Aufnahme der Lichtquelle
(1), der an seiner Innenseite mit axialparallelen aneinandergrenzenden Riefen (5),
Kerben od.dgl. versehen ist, welche Flanken (6, 7) haben, in einem axialnormalen Schnitt
gesehen in einem Winkel (ϕ1, ϕ2) von 40° bis 46°, bevorzugt 43°, gegenüber der Radialrichtung (8) geneigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Riefen (5) in einem axialnormalen Schnitt gesehen konkave Flanken (6, 7) aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riefen (5) gleichmäßig über den Innenumfang des Körpers (3) verteilt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest 20 Riefen (5) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius (R1) der Flanken (6, 7) das 0,5- bis 2,0-fache des Abstandes (R2) zwischen halber Tiefe der Riefen (5) und Achse (2) des Körpers (3) beträgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Brechungsindex des transparenten Materials zumindest 1,45 beträgt.
6. Leuchte mit einer langgestreckten Lichtquelle (1), insbesondere Leuchtstoffröhre,
die von einem dachartigen Reflektor (4) übergriffen ist, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einem im wesentlichen rohrförmigen
Körper (3), welcher die Lichtquelle (1) umschließt.
7. Leuchte mit einer langgestreckten Lichtquelle (1), insbesondere Leuchtstoffröhre,
die von einem dachartigen Reflektor (4) übergriffen ist, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einem im wesentlichen rohrsektorförmigen
Körper (3), welcher die Lichtquelle (1) an ihrer dem Reflektor (4) abgewandten Seite
umgibt.
8. Leuchte nach einem der Ansprüche 6 oder 7 mit einer zylindrischen Lichtquelle, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (R2) zwischen halber Tiefe der Riefen (5) und Achse (2) des Körpers (3) das 1,4- bis
1,7-fache des Radius (RL) der aufzunehmenden Lichtquelle (1) ist.
1. Device for light guidance for a longitudinally extended light source (1), in particular
fluorescent tubes with a substantially tubular or tube-sector-shaped body (3) made
out of transparent material for the substantially coaxial housing of the light source
(1), which on its internal side is provided with axial-parallel adjacent grooves (5),
notches or similar having edges (6, 7) which when viewed in an axial-normal section
are inclined at an angle (Φ1, Φ2) of 40° to 46°, preferably 43°, to the radial direction (8), characterised in that the grooves (5) have concave edges (6, 7) when viewed in an axial-normal direction.
2. Device according to claim 1, characterised in that the grooves (5) are uniformly distributed over the internal circumference of the
body (3).
3. Device according to either claim 1 or claim 2, characterised in that at least 20 grooves (5) are provided.
4. Device according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the radius (R1) of the edges (6, 7) is 0.5 to 2.0 times the distance (R2) between the half-depth of the grooves (5) and the axis (2) of the body (3).
5. Device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the refractive index of the transparent material is at least 1.45.
6. Light fitting with a longitudinally extended light source (1), in particular a fluorescent
tube which is overlapped by a roof-type reflector (4), characterised by a device according to any one of claims 1 to 5 with a substantially tubular body
(3) surrounding the light source (1).
7. Light fitting with a longitudinally extended light source (1), in particular a fluorescent
tube which is overlapped by a roof-type reflector (4), characterised by a device according to any one of claims 1 to 5 with a substantially tube-sector shaped
body (3) surrounding the light source (1) on its side facing away from the reflector
(4).
8. Light fitting according to either of claims 6 or 7 with a cylindrical light source,
characterised in that the distance (R2) between the half-depth of the grooves (5) and the axis (2) of the body (3) is 1.
4 to 1.7 times the radius (RL) of the light source (1) to be housed.
1. Dispositif de guidage de lumière pur une source lumineuse (1) oblongue, en particulier
des tubes fluorescents, comprenant un corps (3) essentiellement en forme de tube ou
de secteur de tube en matière transparente pour le logement essentiellement coaxial
de la source lumineuse (1), qui est pourvu sur son côté intérieur de rainures (5),
encoches ou similaires, contiguës, axialement parallèles, qui ont des flancs (6, 7)
inclinés - vus dans une coupe axialement normale - à un angle (Φ1, Φ2) de 40° à 46°, de préférence de 43°, par rapport au sens radial (8), caractérisé en ce que les rainures (5) présentent des flancs concaves vus dans une coupe axialement normale.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rainures (5) sont réparties uniformément sur le pourtour intérieur du corps (3).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins 20 rainures (5).
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le rayon (R1) des flancs (6, 7) représente 0,5 à 2 fois la distance (R2) entre la moitié de la profondeur des rainures (5) et l'axe (2) du corps (3).
5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'indice de réfraction de la matière transparente est au moins de 1,45.
6. Lumière comprenant une source lumineuse (1) oblongue, en particulier des tubes fluorescents,
qui est recouverte par un réflecteur (4) en forme de toit, caractérisée par un dispositif selon une des revendications 1 à 5 comprenant un corps (3) essentiellement
en forme de tube qui entoure la source lumineuse (1).
7. Lumière comprenant une source lumineuse (1) oblongue, en particulier des tubes fluorescents,
qui est recouverte par un réflecteur (4) en forme de toit, caractérisée par un dispositif selon une des revendications 1 à 5 comprenant un corps (3) essentiellement
en forme de secteur de tube qui entoure la source lumineuse (1) sur son côté opposé
au réflecteur (4).
8. Lumière selon une des revendications 6 ou 7, comprenant une source lumineuse cylindrique,
caractérisée en ce que la distance (R2) entre la moitié de la profondeur des rainures (5) et l'axe (2) du corps (3) représente
1,4 à 1,7 fois le rayon (RL) de la source lumineuse (1) à accueillir.