Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine bevorzugt am Handgelenk zu tragende Anordnung gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Unter einem Blickfangobjekt wird ein Schmuckelement (Edelsteinarrangements, Kronen,
...), ein Uhrengehäuse, ein Anzeigeelement (Kleinstrechner, Kleinstpager, ...) usw.
verstanden.
[0003] Umlegeverschlüsse werden insbesondere bei Uhrarmbändern (was jedoch nicht zwingend
ist) verwendet. Man bezeichnet sie auch als Faltverschlüsse. Der Umlegeverschluß mit
den an ihm befestigten Armbandenden bildet ein in sich geschlossenes sogenanntes Armband.
Beim Öffnen des Umlegeverschlusses wird nur der Umfang des Armbands derart vergrößert,
daß mit der Hand herein- bzw. herausgeschlüpft werden kann. Es erfolgt keine Auftrennung
des Armbandes.
[0004] Unter einem Armband werden sämtliche Arten von Mitteln verstanden, mit denen der
Unterarm in der Nähe des Handgelenks umschließbar ist, und an dessen Enden ein Umlegeverschluss
anbringbar ist. Als Armband wird im weiteren Sinne auch ein Mittel verstanden, welches
um den Fuss im Bereich des Fussgelenks legbar ist. Auch ein Halsband sowie ein Gürtel
fallen im weitesten Sinne darunter.
[0005] Eine Anordnung mit einem Z-Verschluß an einem Uhrenarmband ist aus der US-A 4 748
604 bekannt. Der bekannte Verschluß hatte ein Uhrengehäuse als Blickfangobjekt. Das
Uhrengehäuse war zweiteilig mit einem ein Uhrwerk tragenden Oberteil und einem Uhrenboden
ausgebildet. Der Oberteil und der Uhrenboden waren gelenkig mit einer Lasche verbunden.
Der Uhrenboden war derart ausgebildet, daß Oberteil und Lasche in ihn einlegbar waren.
Das eine Armbandende war am Oberteil und das andere Armbandende am Unterteil gelenkig
angeordnet. Zum Öffnen musste mit dem Fingernagel die eine Seite des Uhrengehäuses
aus dem Uhrenboden als "Z-Boden" angehoben werden.
[0006] In der britischen Patentanmeldung GB-A 405 452 ist eine in sich umfangmäßig geschlossene
Anordnung mit einem Umlegeverschluss beschrieben. Der Umlegeverschluß hatte einen
zentralen Verschlussteil mit zu diesem beidseits symmetrisch angeordneten Kniehebeln.
Der zentrale Verschlussteil hatte eine Uhr als Blickfangobjekt. Jeder Kniehebel hatte
zwei mit einem Schwenkgelenk verbundene Schenkelteile, wobei das dem Schwenkgelenk
abgewandte Ende eines ersten Schenkelteils am Uhrengehäuse verschwenkbar und das dem
Schwenkgelenk abgewandte Ende des zweiten Schenkelteils mit dem Armbandende verschwenkbar
verbunden war. Im geschlossenen Zustand der Anordnung waren die Schenkelteile zusammengeklappt,
wobei jeweils der erste Schenkelteil auf der Innenseite und der zweite Schenkelteil
auf der Außenseite der Anordnung zu liegen kam. Zum Öffnen der Anordnung bzw. des
Umlegeverschlusses wurde das die beiden Schenkelteile verbindende und benachbart zum
zentralen Verschlussteil liegende Schwenkgelenk mit dem Fingernagel untergriffen und
nach außen gezogen, wodurch der Umlegeverschluss aufklappte und dadurch den Umfang
der Anordnung vergrößerte. Die Anordnung konnte nun vom Handgelenk abgestreift werden.
[0007] Ebenfalls aus der schweizerischen Patentschrift CH-A 662 031 ist eine Anordnung mit
einem Umlegeverschluß bekannt, in dem ein Uhrengehäuse angeordnet war. Jeweils zwei
gabelförmig ausgebildete, an den Gabelzinkenenden mit einem Gelenk miteinander verbundene
Schwenkhebel griffen links und rechts um das Uhrengehäuse herum. Das Uhrengehäuse
war somit der zentrale Teil ("gemeinsame Tragplatte") des Umlegeverschlusses. Die
beiden Gelenke an den Gabelzinkenenden lagen im geschlossenen Zustand nebeneinander,
aussen am Uhrengehäuse. Zum Öffnen des Umlegeverschlusses (Umfangsvergrößerung der
Anordnung) musste wenigstens eines der Gelenke mit dem Fingernagel untergriffen und
nach aussen gezogen werden.
[0008] Aus der deutschen Patentschrift DE-C 621 286 ist eine nicht gattungsgemäße Anordnung
mit einem Verschluss und einem Gliederarmband bekannt. Ein Blickfangobjekt war nicht
vorhanden. Auch hatte der Verschluss lediglich einen zentralen Verschlussteil, an
dessen Enden je ein einziger Schenkel mit einem ersten Schwenkgelenk angeordnet war.
An dem nicht mit dem zentralen Verschlussteil verbundenen Ende des Schenkel war dann
das Gliederarmband mit einem zweiten Schwenkgelenk befestigt. Der zentrale Verschlussteil
war derart angeordnet, dass er jeweils der Anordnungsinnenseite, also dem Handgelenk
zugewandt blieb. Im geschlossenen Zustand der Anordnung lagen die zweiten Schwenkgelenke
auf dem zentralen Verschlussteil. Zum Öffnen der Anordnung musste wenigstens eines
der zweiten Schwenkgelenke mit dem Fingernagel untergriffen und hochgezogen werden.
Eine hierzu analoge Anordnung ist in der EP-A 0 208 168 beschrieben
Aufgabe der Erfindung
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, eine bevorzugt am Handgelenk zu tragende, in sich umfangmäßig
geschlossene Anordnung mit einem Armband und einem zur Umfangsänderung dienenden Umlegeverschluss
zu schaffen, welche erstens mittels zusammengeklapptem Umlegeverschluss in einem umfangverkürzten
Zustand sicher verbleibt, zweitens zur Umfangvergrößerung auf einfache Art und Weise,
insbesondere "fingernagelschonend", zu öffnen ist und drittens insbesondere im geschlossenen
Zustand ein ästhetisch schönes Erscheinungsbild hat.
Lösung der Aufgabe
[0010] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der mit dem Armbandende verbundene, zum zentralen
Verschlussteil umfangmäßig versetzte, zusammenklappbare Kniehebel und der zentrale
Verschlussteil derart ausgebildet und miteinander verbunden sind, dass beim unmittelbaren
Übergang vom geschlossenen Zustand des Umlegeverschlusses zum offenen Zustand der
zentrale Verschlussteil nach außen zu bewegen ist bzw. sich bewegt. D. h. zum Öffnen
ist der zentrale Verschlussteil nach außen, d. h. bei einer am Handgelenk zu tragenden
Anordnung nach oben zu ziehen oder er bewegt sich einen vorgegebenen radialen Weg
nach aussen; er springt gut greifbar auf. Der Umlegeverschluss kann mit einem Kniehebel
unsymmetrisch oder mit zwei Kniehebeln unsymmetrisch oder auch symmetrisch aufgebaut
sein.
[0011] Im Gegensatz zu den in der US-A 4 748 604, der GB-A 405 452, der CH-A 662 031, der
DE-C 621 286 und der EP-A 0 208 168 beschriebenen Verschlüssen sind nun erfindungsgemäß
zum Öffnen des Verschlusses keine "Fingernagelbrechübungen" mehr vorzunehmen. Der
zentrale Verschlussteil wird nun einfach nach oben bzw. radial nach außen gezogen;
in einer Ausführungsvariante springt er sogar durch einen seitlichen Druck auf das
als Armreif ausgebildete Armband auf. Der zentrale Verschlussteil kann zum Öffnen
bzw. dann zum weiteren Öffnen mit dem Daumen und einem weiteren Finger seitlich ergriffen
werden.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsvariante besteht zudem das Armband der Anordnung
wenigstens aus zwei unverformbaren, der Handgelenkkontur angepassten, bevorzugt symmetrisch
zueinander ausgebildeten Armreifteilen, welche mit einem Armreifschwenkgelenk verschwenkbar
miteinander verbunden sind. Jeder Kniehebel, der zentrale Verschlussteil sowie die
beiden Armreifteile sind dann derart ausgebildet, dass die Armreifstirnkanten voneinander
einen minimalen Abstand erst dann haben, wenn der zentrale Verschlussteil nach außen
um einen Ergreifweg abgehoben ist. Durch ein seitliches Drücken auf die Breitseiten
(Außenseiten) der Armreifteile, radial nach innen anschließend an die zusammengeklappten
Kniehebel, ist dann ein Öffnen der Anordnung durch ein Hochspringen des zentralen
Verschlussteils aus dem geschlossenen Zustand und dessen Ergreifen zum weiteren Öffnen
einwandfrei möglich.
[0013] Jeden Kniehebel wird man aus zwei Schenkelteilen aufbauen, welche jeweils mit einem
Schwenkgelenk miteinander verbunden sind. Es kann nun der Kniehebel mit einem Schenkelteil
fest oder auch verschwenkbar mit dem zentralen Verschlussteil verbunden sein. Ist
der fest mit dem Verschlussteil verbunden, so ergibt sich der unten beschriebene einfache,
fingernagelschonende Schließ- und Aufmachvorgang. Die Fingernägel werden nämlich nicht
mehr, wie beim Stand der Technik üblich, zum Untergreifen und Hochziehen des die Schwenkteile
verbindenden Schwenkgelenks benötigt.
[0014] Die erfindungsgemäße Anordnung läßt sich mit dem oben erwähnten Umlegeverschluss
derart ästhetisch ansprechend ausbilden, dass sie bereits alleine am Handgelenk als
zu tragendes Schmuckstück wirkt. Wird zudem der zentrale Teil des Umlegeverschlusses
mit einem Blickfangobjekt ausgerüstet, ergibt sich ein zweckmäßig ausgebildetes und
schönes Schmuckstück, zumal wenn auch noch die Armband- bzw. Armreifteile künstlerisch
ausgestaltet werden.
[0015] Das in einer Ausführungsvariante am Umlegeverschluss angeordnete Blickfangobjekt
ist im Gegensatz zu demjenigen der US-A 4 748 604 nicht zweigeteilt. Das Blickfangobjekt
ist in der Ausführungsvariante der Erfindung ein einstückiges Teil eines symmetrisch
aufgebauten Umlegeverschlusses. Hierdurch werden die zu Verletzungen führenden Ecken
und Kanten des Bodenteils der US-A 4 748 604 vermieden. Auch kann mit der erfindungsgemäßen
Lösung in einer bevorzugten Ausführung ein ästhetisch schönes Erscheinungsbild eines
geschlossenen Armreifs erreicht werden. Bevorzugt wird man das Armband als Uhrenarmband
ausbilden. Es sind jedoch auch Ausführungsvarianten möglich, bei denen anstelle des
Uhrengehäuses andere Blickfangobjekte, wie oben angedeutet, verwendet werden.
Zum Unterstreichen einer ästhetisch schönen Formgebung sind insbesondere die beiden
Kniehebel des Umlegeverschlusses in Ausnehmungen in den Endbereichen des Armbandes
bündig versenkbar. Hierzu ist die Summe der Dicken der beiden Schenkelteile jedes
Kniehebels bis auf eine Toleranz gleich der Dicke des Armbandendbereichs. Es ist dann
jeweils ein Schenkelteil konkav und der andere konvex mit einer der Krümmung des jeweiligen
Armbandendbereichs ausgebildet, damit im geschlossenen Zustand der Anordnung die zusammengeklappten
Kniehebel oberflächenbündig in die jeweilige Ausnehmung eingelegt sind.
[0016] Vorzugsweise wird man zudem die beiden Kniehebel und die dazugehörende Ausnehmung
derart ausbilden, daß die Kniehebel einrastend in den Ausnehmungen liegen und nur
durch Anwendung einer leichten Kraft zum Öffnen aus- bzw. aufgeklappt werden können.
Auch wird man Kniehebel und Ausnehmung derart ausbilden, daß ein Durchdrücken durch
die Ausnehmung unmöglich ist.
[0017] Es soll noch einmal hervorgehoben werden, dass die erfindungsgemäße Anordnung mit
oder ohne Blickfangobjekt am zentralen Verschlussteil des Umlegeverschlusses verwendbar
ist, wobei dann der zentrale Verschlussteil bevorzugt als Spange ausgebildet ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0018] Im Folgenden werden Beispiele der erfindungsgemäßen Anordnung anhand der Zeichnungen
näher beschrieben. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden
Beschreibungstext. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht der Anordnung mit einem Blickfangobjekt bei zusammengeklapptem
Umlegeverschluß,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der in Figur 1 dargestellten Anordnung bei aufgeklapptem Umlegeverschluß,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die in Figur 1 dargestellte Anordnung in der dortigen Blickrichtung III,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die in Figur 2 dargestellte Anordnung in der dortigen Blickrichtung IV,
- Fig. 5
- einen Querschnitt in vergrößerter Abbildung durch die Anordnung entlang der Linie
V - V in Figur 3 zur Darstellung einer beispielsweisen Einrastung des Kniehebels in einer Ausnehmung
im Armreifendbereich,
- Fig. 6
- eine Variante zu den in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Anordnungen in einem umfangmäßig geschlossenen Zustand, wobei hier
zur Darstellung der Kniehebel und deren Rastmechanismen die Endbereiche der Armreifteile
der Anordnung weggebrochen dargestellt sind,
- Fig. 7
- eine Ausschnittsvergrößerung eines Rastelements der in Figur 6 dargestellten Anordnung,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht, der in Figur 6 dargestellten Anordnung, bei der der zentrale Verschlussteil des Umlegeverschlusses
um einen "Ergreifweg" abgehoben ist und
- Fig. 9
- eine Seitenansicht der in Figur 6 gezeigten Anordnung im umfangmäßig vollständig geöffneten Zustand..
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0019] Die in de
n Figuren 1 bis 4 dargestellte Anordnung mit einem als geschlossener Armreif ausgebildeten Armband
hat einen Umlegeverschluß
1. Der Umlegeverschluß
1 ist als symmetrische Einheit ausgebildet. Er hat als zentrischen Verschlussteil ein
Uhrengehäuse
3 als Blickfangobjekt. Am Umlegeverschluß
1 ist jeweils ein Armbandende
5a bzw.
5b mit einem Schwenkgelenk
6a und
6b befestigt. Das Armband hat ferner zwei konkav gebogene, spiegelsymmetrisch ausgebildete,
starre Armreifteile
7a und
7b, welche mit einem Armreifschwenkgelenk
9 miteinander verbunden sind. Die konkave Biegung der Armreifteile
7a und
7b ist der Oberflächenform des menschlichen Handgelenks angepaßt.
[0020] Der Umlegeverschluß
1 hat beidseits des Uhrengehäuses
3 je einen mit einem Schwenkgelenk
10a und
10b gehaltenen Kniehebel
11a und
11b, dessen jeweilige Schenkelteile
13a und
13b bzw.
13c und
13d mit einem Schwenkgelenk
15a bzw.
15b miteinander verschwenkbar verbunden sind. Die Kniehebel
11a und
11b sind spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet. Der Schenkelteil
13a bzw.
13c ist mit dem Schwenkgelenk
10a bzw.
10b verschwenkbar jeweils an einem Seitenflansch
14a bzw.
14b des Uhrengehäuses
3 verschwenkbar gehalten. Jeder Armreifendbereich
5a bzw.
5b hat ausgehend von seinem Ende eine zum Ende hin offene, durch den gesamten Endbereich
hindurchgehende, U-förmige Ausnehmung
17a bzw.
17b. Die Längsseiten
19a und
19b bzw.
19c und
19d der Ausnehmung
17a bzw.
17b verlaufen parallel zu den Stirnkanten
18a und
18b der Armreifteile
7a und
7b. Die beiden Armreifteile
7a und
7b sind als gleich breite, der Handgelenkkontur entsprechend gebogene Laschen ausgebildet,
was jedoch nicht zwingend ist. Auch eine andere Formgebung wäre möglich. Die Achsen
sämtlicher Schwenkgelenke
6a, 6b, 9,
10a, 10b, 15a und
15b verlaufen parallel zueinander.
[0021] Die Schenkelteile
13a bis
13d sind ebenfalls entsprechend der Breite
b der Ausnehmung
17a bzw.
17b bis auf eine Toleranz als gleich breite, konkav bzw. konvex gebogene Laschen ausgebildet.
Die Laschenstärke
d ist bis auf eine zweite Toleranz halb so dick wie die Dicke des jeweiligen, die betreffende
Ausnehmung aufweisenden Armreifendbereichs
e. Aufgrund der gerade geschilderten Dickenauswahl und einer geeigneten konkaven bzw.
konvexen Formgebung der Schenkelteile
13a bis
13d liegen die vollständig zusammengelegten Kniehebel
5a und
5b, wie in den
Figuren 1 und
3 dargestellt, oberflächenbündig in den jeweiligen Ausnehmungen
17a und
17b.
[0022] Die Funktion einer Einrasteinheit, welche jeden zusammengelegten Kniehebel (hier
Kniehebel
11a) gegen eine Kraft in jeder Ausnehmung (hier Ausnehmung
17a) hält, wird anhand der
Figur 5 erläutert.
Figur 5 zeigt einen Schnitt entlang einer Linie V - V in
Figur 3. Dieser Schnitt ist im Ausnehmungsboden
23a geringfügig in Richtung zur Ausnehmungsöffnung
25a hin versetzt geführt. Die jeweilige Einrasteinheit ist in der Nähe des Ausnehmungsbodens
23a bzw.
23b, also möglichst weit weg vom Schwenkgelenk
6a bzw.
6b zwischen dem Armreifteil
7a bzw.
7a und dem betreffenden Schenkelteil
13b bzw.
13d angeordnet. Durch diese vom Schwenkgelenk
6a bzw.
6b distanzierte Anordnung ergibt sich eine Hebelwirkung, wodurch schon eine kleine Einrastwirkung
eine vergrößerte Aufmachkraft erfordert, welche jedoch derart gewählt ist, daß ein
Aufklappen der in je eine Ausnehmung
17a bzw.
17b eingelegten Kniehebel
11a bzw.
11b dennoch mit einer Hand leicht machbar ist.
[0023] Der jeweils eine Schenkelteil
13b bzw.
13d weist, wie in
Figur 4 gut erkennbar ist, einen vom Schwenkgelenk
15a bzw.
15b ausgehenden Spalt
29a bzw.
29b auf, der in einem Durchgangsloch
31a bzw.
31b endet. Das Schwenkgelenk
15a bzw.
15b ist nun derart ausgebildet, daß die beiden Laschenteile
33a und
33b links und rechts des Spaltes
29a bzw.
29b federnd gegeneinander verbiegbar sind. Im Bereich des Schwenkgelenks
15a bzw.
15b ist die Gesamtbreite
g des Schenkelteils
13b bzw.
13d um eine Rasttoleranz größer als diejenige des Schenkelteils
13a bzw.
13c. Die Rasttoleranz ergibt jedoch bei vollständig zusammengedrücktem Spalt
29a bzw.
29b eine Breite, welche niemals größer ist als die Breite
b der betreffenden Ausnehmung
17a bzw.
17b am betreffenden Ort. Die Längsseiten
19a bis
19d jeder Ausnehmung
17a und
17b sind in der Nähe des Ausnehmungsbodens
23a bzw.
23b mit einer sich nach außen leicht verjüngenden Schräge
35a bzw.
35b ausgebildet, welche zur Außenseite
21a bzw.
21b des jeweiligen Armreifteils
7a bzw.
7b eine Einlaufkante
37a bzw.
37b haben.
[0024] Soll das Armband nach einem Überstreifen über die Hand am Handgelenk angelegt werden,
werden die annähernd gestreckten Schenkelteile
13a bis
13d der Kniehebel
11a und
11b zusammengeklappt, um den Gesamtumfang des Armbands zu verkleinern. Hierbei werden
unter einem Zusammenlegen die jeweils beiden Schenkelteile
13a und
13b sowie
13c und
13d zur jeweiligen Ausnehmung
17a bzw.
17b hinbewegt, bis der jeweilige Schenkelteil
13b bzw.
13d im Bereich des Schwenkgelenks
15a bzw.
15b an der Außenseite
21a bzw.
21b des jeweiligen Armreifs
7a bzw.
7b in der Nähe des Ausnehmungsbodens
23a bzw.
23b anschlägt. Bei einem weiteren Zusammendrücken werden nun die jeweils beiden Laschenteile
33a und
33b durch die Einlaufkanten
37b und
37b gegen ihre Federwirkung zusammengedrückt. An den nachfolgenden Schrägen
35a und
35b entspannen sich die beiden Laschenteile
13b und
13d. Die Kniehebel
11a und
11b sind nun einrastend in der betreffenden Ausnehmung
17a bzw
. 17b gehalten.
[0025] Damit beim Eindrücken der Kniehebel
11a und
11b diese nicht durch die Ausnehmung
17a und
17b hindurch auf das Handgelenk drückbar sind, ist jeder Ausnehmungsboden
23a und
23b mit einer Schräge
41a bzw.
41b versehen, welche sich zur Innenseite
43 des jeweiligen Armreifteils
7a bzw.
7b hin verjüngt.
[0026] Zum Öffnen der Anordnung wird mit Daumen und Zeigefinger etwa in der Mitte der Armreifteile
7a und
7b in Richtung der Pfeile
45a und
45b gedrückt, worauf das den zentralen Verschlussteil bildende Uhrengehäuse
3 in Richtung
46 um einen Ergreifweg radial nach aussen springt. Das Uhrengehäuse
3 kann dann zum weiteren Öffnen bis in den in
Figur 2 gezeigten Zustand seitlich mit Daumen und Zeige- bzw. Mittelfinger ergriffen und
weiter radial nach aussen zur weiteren Umfangsvergrößerung der Anordnung gezogen werden.
Dieser Vorgang des Öffnens ist unten anhand der
Figuren 8 und
9 für eine Ausführungsvariante beschrieben.
[0027] Die beiden Ausnehmungen
17a und
17b sind oben als vollständig durchgehender Freiraum beschrieben worden. Es kann aber
auch bei gleicher Wirkung eine Ausnehmung verwendet werden, welche nicht vollständig
durch den betreffenden Armreifteil geht; d. h. es würde noch ein Ausnehmungsboden
mit einer Wandstärke zur Innenseite
43 bestehen bleiben. Die oben beschriebene Ausnehmungsausgestaltung gestattet jedoch
eine einfachere Herstellung bei einer dennoch schönen Erscheinung.
[0028] Auch muß der Ausnehmungsboden
23a bzw.
23b, wie oben dargestellt, nicht unbedingt eine senkrechte Fläche zu den Längsseiten
19a bis
19d der Ausnehmungen
17a und
17b haben. Es kann auch eine gekrümmte Fläche verwendet werden. Der oben beschriebene
Ausnehmungsboden
23a bzw.
23b ist jedoch mechanisch einfach herstellbar.
[0029] Das Blickfangobjekt muß nicht unbedingt der zentrische Teil des symmetrisch ausgebildeten
Umlegeverschlusses
1 sein. Es kann auch ein zentrischer Teil ohne Blickfangobjekt verwendet werden und
dann ein Blickfangobjekt an einem oder je ein Blickfangobjekt an beiden Schenkelteilen
13a und/oder
13b angeordnet werden. Auch muss der Umlegeverschluss nicht symmetrisch ausgebildet sein.
Er kann z. B. auch mit nur einem Kniehebel ausgebildet werden.
[0030] Wie oben beschrieben, hat das Armband die beiden starren Armreifteile
7a und
7b. Diese Armreifteile
7a und
7b können aus einem Edelmetall oder sonstigen Metallen sowie auch aus Kunststoff bestehen.
Anstelle der starren Armreifteile
7a und
7b können jedoch auch biegeelastische Armbandteile verwendet werden.
[0031] Die oben beschriebene Rasteinheit ist lediglich als Beispiel zu verstehen. Es könnte
beispielsweise auch die Achse der Schwenkgelenke
15a und
15b überstehend und beiseitig federnd ausgebildet werden. In den Längsseiten
19a bis
19d wäre dann am entsprechenden Ort eine sich nach oben erweiternde Sackbohrung anzubringen.
[0032] In den
Figuren 6 und
7 ist eine Ausführungsvariante zu der in den
Figuren 1 bis
5 dargestellten Anordnung gezeigt. Auch hier ist ein Uhrengehäuse
47 als Blickfangobjekt und zentraler Verschlussteil eines symmetrischen Umlegeverschlusses
vorhanden. Die Armreifteile
50a und
50b sind analog zu den Armreifteilen
7a und
7b ausgebildet und ebenfalls mit einem Armreifschwenkgelenk, hier mit
51 gekennzeichnet, schwenkbar verbunden. Auch hier hat der Umlegeverschluss
49 beidseits je einen Kniehebel
53a und
53b. Jeder Kniehebel hat ebenfalls zwei Schenkelteile
54a und
54b sowie
54c und
54d, welche jeweils mit einem Schwenkgelenk
55a bzw.
55b verschwenkbar verbunden sind. Im Gegensatz zur der in den
Figuren 1 bis
5 dargestellten Anordnung sind hier jedoch die Schenkelteile
54a und
54c starr mit dem Uhrengehäuse
47 (zentraler Verschlussteil) verbunden. Die Schenkelteile
54b und
54d sind jedoch analog zu den Schenkelteilen
13b und
13d bewegbar und mit je einem Schwenkgelenk
60a und
60b am Armreifendbereich
62a und
62b verschwenkbar gehalten. Durch diese Ausgestaltung ergibt sich ein einwandfreies "Aufspringen"
der Anordnung durch ein seitliches Drücken auf die Armreifteile
50a und
50b unterhalb der unten beschriebenen Ausnehmungen
61a und
61b in Richtung der Pfeile
57a und
57b. Das Aufspringen wird zudem dadurch ermöglicht, dass die Schwenkgelenkachsen
55a und
55b im geschlossenen Zustand des Umlegeverschlusses
49 einen kürzeren Abstand zum Armreifschwenkgelenk
51 haben als die Schwenkgelenke
60a und
60b. Den "aufgesprungenen" Zustand der Anordnung zeigt
Figur 8. In diesem Zustand ist der Abstand
k1 der Armreifstirnkanten
59a und
59b voneinander geringer als der Abstand
k2 im geschlossenen Zustand, wie ihn
Figur 6 zeigt. Diese Abstandsverringerung verringert jedoch auch den Durchmesser der Anordnung;
er ist jedoch so gering, dass eine Quetschung des Handgelenks nicht erfolgt. Im "aufgesprungenen
Zustand ist das Uhrengehäuse
47 um einen "Ergreifweg"
64 radial nach aussen abgehoben. Das Uhrengehäuse kann nun gut mit dem Daumen und dem
Zeige- bzw. Mittelfinger seitlich ergriffen werden, wodurch die Anordnung zur weiteren
Umfangsvergrößerung in den in
Figur 9 gezeigten Zustand gebracht werden kann. Hierdurch vergrößert sich der Abstand der
gegenüberliegenden Armreifstirnkanten auf
k3. Die geöffnete Anordnung kann nun über das Handgelenk gestreift werden.
[0033] Die jeweils beiden Schenkelteile
54a bis
54d der Kniehebel
53a und
53b sind rastend in einer zur Ausnehmung
17a und
17b analog ausgebildeten Ausnehmung
61a sowie
61b im Armreifteil
50a sowie
50b gehalten. Die Rastkraft ist so groß gewählt, dass ein Öffnen der Anordnung durch
nicht beabsichtigte seitliche Stösse nicht erfolgt. Auch müssten diese Stösse beidseits
zur gleichen Zeit erfolgen. Ein einseitiger Stoß im normalen Rahmen (d. h. nicht verletzend)
zeigt keine Wirkung. Die Breite der jeweils zwei laschenartig ausgebildeten Schenkelteile
54a und
54b sowie
54c und
54d ist derart gewählt, dass diese Teile mit einer Spielpassung in die Ausnehmung
61a bzw.
61b eingebracht werden können. Die rastende Halterung ist im Gegensatz zur Rasthalterung
der in den
Figuren 1 bis
5 gezeigten Anordnung anders ausgebildet.
[0034] Die in
Figur 7 dargestellte Rasthalterung zeigt in einer vergrößerten Darstellung den Schenkelteil
54c. Der Schenkelteil
54a ist hierzu analog, jedoch spiegelbildlich ausgebildet. Dieser Schenkelteil
54c hat beidseits jeweils einen etwa in der Mitte nach unten hervorstehenden Ansatz
63 mit einem Noppen
65. Im geschlossenen Zustand der Anordnung greift dieser Noppen
65 um ein in jeder Ausnehmung
61a bzw.
61b angeordnetes Rohr
66. Jedes Rohr
66 wird in der jeweiligen Ausnehnung durch einen in ihm verlaufenden Quersteg
67 gehalten. Der Absatz
63 greift im geschlossenen Zustand der Anordnung durch jeweils eine seitliche Auskerbung
69 am Schenkelteil
54b bzw.
54d. Der Schenketteil
54d ist zum Schenkelteil
54b spiegelsymmetrisch ausgebildet. Beim Öffenen durch seitlichen Druck auf die Armreifteile
50a und
50b wird die Noppe
65 vom Rohr
66 bzw. Quersteg
67 weg, d. h. schräg nach aussen weggedrückt und damit die Rastung aufgehoben. Durch
eine Ausbildung des einen Rastteils als Quersteg
67 mit einem umhüllenden Rohr
66 kann ein Materialabrieb sehr stark reduziert und damit die Lebensdauer der Rasteinheit
signifikant vergrößert werden.
[0035] Der in jeder Ausnehmung
61a und
61b angeordnete Quersteg
67 verhindert zudem ein Durchdrücken der Kniehebel
53a und
53b durch die Ausnehmung
61a und
61b hindurch. Die starre Befestigung der Schenkelteile
54a und
54b am zentralen Verschussteil
47 wird hierdurch zudem gegen Abbrechen geschützt.
[0036] Zum Schließen der Anordnung am Handgelenk wird diese über die Hand gestreift. Anschließend
werden die beiden Armreifteile
50a und
50b ungefähr am Ort der Pfeile
57a und
57b leicht zwischen dem Daumen und einem oder einigen Fingern der anderen Hand zusammengedrückt.
Aufgrund der starr und fest mit dem zentralen Verschlussteil
47 (Uhrengehäuse) verbundenen Schenkelteil
54a und
54c kommt beim Zusammendrücken der zentrale Verschlussteil
47 über der Lücke zwischen den beiden Armreifstirnkanten
59a und
59b zu liegen. Werden nun die Armreifteile
50a und
50b losgelassen, so fällt der Umlegeverschluss
49, sofern sich dieser an der Handgelenkoberseite befindet, aufgrund der Schwerkraft
in sich zusammen. Die Kniehebel
53a und
53b liegen dann teilweise in den Ausnehmungen
61a und
61b. Durch einen Druck auf die in die Ausnehmungen
61a und
61b eingeklappten Schenkelteile
54a und
54c erfolgt dann ein oberflächenbündiges, einrastendes Einklinken der Kniehebel
53a und
53b in die Ausnehmungen
61a und
61b. Ein Verbiegen von Teilen des Umlegeverschlusses
49 durch unachtsames Schließen ist hier nicht mehr möglich; Fehlbedienungsmöglichkeiten
sind ausgeschlossen. Zum Verschließen wird man bevorzugt auf die Schenkelteile
54a und
54c am Ort der Rastelemente drücken. Es kann aber auch ein Schließen alleine durch ein
Drücken auf den zentralen Verschlussteil erfolgen.
1. Eine bevorzugt am Handgelenk zu tragende, in sich umfangmäßig geschlossene Anordnung
mit einem Armband (7a, 7b; 50a, 50b) und einem zur Umfangsweitenänderung der Anordnung dienenden Umlegeverschluss (1; 49), der einen zentralen Verschlussteil (3; 47) und wenigstens einen mit diesem in seinem einen Endbereich verbundenen Kniehebel
(11a, 11b; 53a, 53b) hat, an dessen anderen Endbereich ein Armbandende (5a, 5b) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Armbandende (5a, 5b) verbundene, zum zentralen Verschlussteil (3; 47) umfangmäßig versetzte, zusammenklappbare Kniehebel (11a, 11b; 53a, 53b) und der zentrale Verschlussteil (3; 47) derart ausgebildet und miteinander verbunden sind, dass beim unmittelbaren Übergang
vom geschlossenen Zustand des Umlegeverschlusses (1; 49) zum offenen Zustand der zentrale Verschlussteil (3; 47) nach aussen zu bewegen ist bzw. sich bewegt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlegeverschluss (1; 49), bevorzugt dessen zentraler Verschlussteil ein Blickfangobjekt (3; 47) trägt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine, im an den Umlegeverschluß (1; 49) anschließenden Armbandendbereich (5a, 5b) angeordnete Ausnehmung (17a, 17b; 61a, 61b), in der bei geschlossenem Umlegeverschluss (1; 49) jeweils ein Kniehebel (11a, 11b; 53a, 53b) zusammengeklappt eingelegt ist, und durch bevorzugt pro Kniehebel (11a bzw. 11b; 53a bzw. 53b) jeweils zwei mit einem Schwenkgelenk (15a, 15b; 55a, 55b) gelenkig miteinander verbundene Schenkelteile 13a-d; 54a-d) sowie durch insbesondere einen zweiten Kniehebel (11a bzw. 11b; 53a bzw. 53b), wobei dann vorzugsweise der Umlegeverschluss (1; 49) als symmetrische Einheit mit beidseits des zentralen Verschlussteiles (3; 47) einem Kniehebel (11a, 11b; 53a, 53b) ausgebildet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Dicken des jeweils ersten und zweiten Schenkelteils (13a/b, 13c/d; 54a/b, 54c/d) jedes Kniehebels (11a, 11b; 53a, 53b) bis auf eine Toleranz gleich der Dicke des Armbandendbereichs ist und bevorzugt
jeweils ein Schenkelteil konkav (13a, 13c; 54a, 54c) und der andere konvex (13b, 13d; 54b, 54d) mit einer der Krümmung des jeweiligen Armbandendbereichs (5a, 5b) ausgebildet ist, damit im geschlossenen Zustand der Anordnung die zusammengeklappten
Kniehebel (11a, 11b; 53a, 53b) oberflächenbündig in die jeweilige Ausnehmung (17a, 17b; 61a, 61b) eingelegt sind.
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schwenkgelenk (15a, 15b; 55a, 55b) der beiden Schenkelteile (13a/13b, 13c/13d; 54a/54b, 54c/54d) im geschlossenen Zustand der Anordnung vom zentralen Verschlussteil (3; 47) entfernt zu liegen kommt und bevorzugt ein Schenkelteil (54a, 54c) jedes Kniehebels (53a, 53b) fest, d. h. unverschwenkbar mit den zentralen Verschlussteil (47) verbunden ist, wodurch der zentrale Verschlussteil in einen annähernd geschlossenen
Zustand fallen kann, aus dem er in den vollständig geschlossenen Zustand ohne Fehlbetätigungsmöglichkeit
eindrückbar ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Rasteinheit, welche die zusammengelegten Kniehebel (11a, 11b; 53a, 53b) in der betreffenden Ausnehmung (17a, 17b; 61a, 61b) bis zu einer Aufmachkraft halten.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasteinheit zweiteilig ausgebildet ist, wobei ein erster Rastelementteil
bevorzugt eine in der Ausnehmung (17a, 17b) angeordnete, bevorzugt in der Nähe des Ausnehmungsbodens (23a, 23b) gegen die Armband- bzw. Armreifaußenseite (39a, 39b) verjüngend verlaufende Schräge (41a, 41b) und der andere Rastelementteil eine Verbreiterung am Kniehebel (15a, 15b) ist, wobei vorzugsweise einer der Kniehebel (11a, 11b), insbesondere der im zusammengelegten Zustand zuoberst zu liegen kommende Kniehebel
(13a, 13c) einen zum Kniegelenk (15a, 15b) hin laufenden, zusammendrückbaren Spalt (29a, 29b) zur Erzeugung einer Federwirkung hat.
8. Anordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Anschlag (41a, 41b; 65, 67) in jeder Ausnehmung (17a, 17b; 61a, 61b) zur Verhinderung eines Hindurchdrückens des Kniehebels (11a, 11b; 53a, 53b) durch die Ausnehmung (17a, 17b; 61a, 61b).
9. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Blickfangobjekt (3; 47) ein Uhrengehäuse ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Armband wenigstens zwei unverformbare, der Handgelenkkontur angepasste,
bevorzugt symmetrisch zueinander ausgebildete Armreifteile (7a, 7b; 50a, 50b) hat, welche mit einem Armreifschwenkgelenk (9; 51) verschwenkbar miteinander verbunden sind und bevorzugt jeder Kniehebel (11a, 11b; 53a, 53b), der zentrale Verschlussteil (3; 47) sowie die beiden Armreifteile (7a, 7b; 50a, 50b) derart ausgebildet sind, dass der Abstand k1 der Armreifstirnkanten (59a, 59b) voneinander erst minimal ist, wenn der zentrale Verschlussteil (3; 47) nach aussen um einen Ergreifweg (64) abgehoben ist, damit durch seitliches Drücken (45a, 45b; 57a, 57b) auf die Armreifteile (7a, 7b; 50a, 50b) ein Öffnen der Anordnung durch ein Hochspringen des zentralen Verschlussteils (3; 47) aus dem geschlossenen Zustand und dessen Ergreifen zum weiteren Öffnen möglich ist.