| (19) |
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(11) |
EP 1 076 497 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.11.2003 Patentblatt 2003/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.02.2000 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A47C 20/08 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0001/567 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0005/1468 (08.09.2000 Gazette 2000/36) |
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| (54) |
RAHMEN FÜR EIN LIEGE- ODER SITZMÖBEL
FRAME FOR A RECLINER OR SEAT
CADRE POUR SIEGE OU FAUTEUIL INCLINABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
04.03.1999 EP 99810187
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.2001 Patentblatt 2001/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Airlux AG |
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8105 Watt (CH) |
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Erfinder: |
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- BAIER, Karl
CH-4148 Pfeffingen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Wagner, Wolfgang, Dr. Phil., Dipl.-Phys. |
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c/o Zimmerli, Wagner & Partner AG
Löwenstrasse 19 8001 Zürich 8001 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 895 738 DE-B- 2 749 152 FR-A- 2 700 109
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DE-A- 2 940 364 DE-U- 29 718 236 FR-A- 2 714 805
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rahmen für ein Liege- oder Sitzmöbel gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Ein derartiger Rahmen bildet gewöhnlich eine Basis für eine Polsterauflage,
die fest oder abnehmbar mit ihm verbunden oder nur aufgelegt sein kann. Der Rahmen
kann als Teil eines Bettes, einer Liege, eines Liegestuhls o. dgl. ausgebildet sein.
Stand der Technik
[0002] Ein gattungsgemässer Rahmen ist aus der DE-A-29 40 364 bekannt. Dort ist ein Rahmenoberteil
um eine gegenüber seinem Hinterende kopfseitig versetzte Querachse schwenkbar im Grundrahmen
verankert. Das Rahmenunterteil ist an seinem Fussende ebenfalls im Grundrahmen schwenkbar
verankert, so dass sein Vorderende absenkbar ist. An beiden Längsseiten ist jeweils
eine Uebertragungsvorrichtung vorgesehen, bestehend aus einem am Hinterende des Rahmenoberteils
befestigten Stift, der in einen im wesentlichen waagrechten, kopfseitig etwas nach
oben gebogenen Schlitz am Hinterende des Rahmenunterteils eingreift. Eine Absenkung
des letzteren bewirkt damit über die Uebertragungsvorrichtung eine Aufrichtung des
Rahmenoberteils, d. h. eine Verschwenkung, bei der dessen Kopfende angehoben wird.
Der Stift gleitet dabei im Schlitz gegen dessen vorderes Ende, während sich das Hinterende
des Rahmenoberteils und das Vorderende des Rahmenunterteils geringfügig voneinander
entfernen. Die Aufrichtung des Rahmenoberteils wird unterstützt durch eine Zugfeder,
welche am Grundrahmen verankert ist und am Rahmenoberteil angreift.
[0003] Die Vergrösserung der Entfernung zwischen dem Rahmenoberteil und dem Rahmenunterteil
ist dabei verhältnismässig gering. Dadurch tritt am Körper des Benutzers eine gewisse
Stauchung des Bauchbereichs auf, die die Atmung behindert und oft als unangenehm oder
sogar beklemmend empfunden wird. Wird eine dickere Polsterauflage verwendet, wird
auch diese gequetscht, was auf die Dauer zu Beschädigungen führen kann und die Aufrichtung
des Rahmenoberteils erschwert. Ausserdem dürfte die Unterstützung der Aufrichtung
durch eine kurze Zugfeder, deren Kraft bei Verringerung der elastischen Dehnung rasch
abnimmt, in vielen Fällen für eine bequeme Umstellung nicht genügen.
[0004] Aus der DE-A-27 49 152 ist zwar eine Schwenklagerung eines Rahmenoberteils mittels
zweier verschieden langer Hebel, die versetzt an einem Grundrahmen angelenkt sind
und am Rahmenoberteil angreifen, bekannt, bei welcher eine Aufrichtung des Rahmenoberteils
mit einer ausreichenden Vergrösserung des Abstandes zwischen dessen Hinterende und
dem Vorderende eines anschliessenden Rahmenunterteils gewährleistet ist, doch ist
dort eine Unterstützung der Aufrichtung des Rahmenoberteils durch Absenkung des Rahmenunterteils
nicht vorgesehen. Unter diesen Umständen dürften die eingesetzten Zugfedern wiederum
für eine bequeme Aufrichtung des Rahmenoberteils nicht genügen.
[0005] Die AT-B-401 604 zeigt eine Liege, bei welcher wiederum ein Rahmenoberteil um eine
gegenüber seinem Hinterende kopfseitig versetzte Querachse schwenkbar in einem Grundrahmen
verankert ist. Sein Hinterende ist mit dem Vorderende eines Rahmenunterteils schwenkbar
verbunden, das am Fussende schwenkbar und zugleich längsverschiebbar im Grundrahmen
gelagert ist. Zur Unterstützung der Aufrichtung des Rahmenoberteils ist eine Gasdruckfeder
vorgesehen, die an einem an der Unterseite des Rahmenoberteils angebrachten, über
dessen Hinterende vorstehenden Fortsatz angreift und etwa im Bereich des Fussendes
des Rahmenunterteils am Grundrahmen abgestützt ist. Bei dieser Liege dürfte zwar die
Unterstützung der Aufrichtung des Rahmenoberteils ausreichen, doch wird der Körper
des Benutzers dabei wiederum einer Stauchung des Bauchbereichs unterworfen.
Darstellung der Erfindung
[0006] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemässen Rahmen
so auszugestalten, dass der Körper des Benutzers keinen unangenehmen Belastungen,
insbesondere Stauchungen ausgesetzt wird. Trotz der komplexeren Führung des Rahmenoberteils,
die dafür erforderlich ist, soll jedoch auch eine für den Benutzer bequeme Aufrichtung
des Rahmenoberteils möglichst ohne äussere Energiezufuhr gewährleistet sein. Dazu
muss der Aufrichtung des Rahmenoberteils durch gleichzeitige Absenkung des Rahmenunterteils,
das über eine geeignete Uebertragungsvorrichtung auf das erstere einwirkt, nachgeholfen
werden. Darüberhinaus ist Unterstützung durch ein geeignetes und geeignet eingesetztes
Federelement erforderlich.
[0007] Die Erfindungsaufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Erfindung wird ein Rahmen für ein Liege- oder Sitzmöbel geschaffen, bei
dem die Aufrichtung des Rahmenoberteils in jeder Beziehung bequem und leicht zu bewerkstelligen
ist und der Benutzer keinen Belastungen irgendwelcher Art ausgesetzt wird. Dies gilt
weitgehend unabhängig von Gewicht und Körpergrösse.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen, welche lediglich Ausführungsbeispiele
zeigen, näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Rahmens in einer Grundstellung,
- Fig. 2
- eine Unteransicht des erfindungsgemässen Rahmens, ebenfalls in der Grundstellung,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Rahmens mit aufgerichtetem Rahmenoberteil,
- Fig. 4a
- vergrössert einen Ausschnitt aus Fig. 1,
- Fig. 4b
- einen Fig. 4a entsprechenden Ausschnitt mit teilweise aufgerichtetem Rahmenoberteil,
- Fig. 4c
- einen Fig. 4a entsprechenden Ausschnitt mit wie in Fig. 3 aufgerichtetem Rahmenoberteil,
- Fig. 5a
- vergrössert einen Ausschnitt aus einer Seitenansicht mit abgewandelter Ausführung
des Rahmenoberteils in der Grundstellung,
- Fig. 5b
- einen Fig. 5a entsprechenden Ausschnitt mit aufgerichtetem Rahmenoberteil,
- Fig. 6a
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Rahmens gemäss einer erweiterten Ausführungsform
in einer Grundstellung,
- Fig. 6b
- eine teilweise Unteransicht des erfindungsgemässen Rahmens gemäss der erweiterten
Ausführungsform, ebenfalls in der Grundstellung,
- Fig. 7a
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Rahmens gemäss der erweiterten Ausführungsform,
mit aufgerichtetem Rahmenoberteil und
- Fig. 7b
- eine teilweise Unteransicht des erfindungsgemässen Rahmens gemäss der erweiterten
Ausführungsform, ebenfalls mit aufgerichtetem Rahmenoberteil.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0009] Der beispielsweise dargestellte Rahmen für ein Bett umfasst (Fig. 1, 2) einen Grundrahmen
1 mit zwei Längsholmen 2a,b, welche mit kopf- und fusseitig angeordneten Querholmen
3a,b ein Viereck bilden, das auf Füssen 4a,b,c,d abgestützt ist. Kopf- und fusseitig
sind Stützen 5a,b auf dem Viereck angebracht, auf welchen ein Rahmenoberteil 6 in
der Grundstellung aufliegt bzw. ein Fussteil 7 befestigt ist. Das Fussende eines Rahmenunterteils
8 ist nach unten abschwenkbar mit dem Fussteil 7 verbunden, so dass sein Vorderende,
das an das Hinterende des Rahmenoberteils 6 anschliesst, aus der Grundstellung, in
der es ebenso wie das Rahmenoberteil 6 waagrecht ist und mit demselben und dem Fussteil
7 eine ebene Fläche zur Aufnahme einer Matratze bildet, absenkbar ist. Das Rahmenoberteil
6, das Rahmenunterteil 8 und das Fussteil 7 sind jeweils als rechteckige Platten ausgebildet.
[0010] Das Rahmenoberteil 6 ist an beiden Längsseiten des Grundrahmens mit demselben über
je eine Schwenklagerung 9a bzw. 9b verbunden. Diese wird jeweils von einem ersten
Hebel 10 und einem längeren zweiten Hebel 11 gebildet. Der erste Hebel 10 greift an
einem nahe am Hinterende des Rahmenoberteils 6 liegenden Angriffspunkt 12 an, wo er
schwenkbar mit demselben verbunden ist und ist an einem gegenüber dem Angriffspunkt
12 kopfseitig versetzten Anlenkpunkt 13 am jeweiligen Längsholm 2a;b angelenkt, so
dass der erste Hebel 10 in der Grundstellung des Rahmenoberteils 6 etwas nach hinten
gegen das Rahmenunterteil 8 hin geneigt ist. In gleicher Weise ist der zweite Hebel
11 mit dem Rahmenoberteil 6 und dem jeweiligen Längsholm 2a;b verbunden. Sein Angriffspunkt
14 an ersterem ist gegenüber dem Angriffspunkt 12 des ersten Hebels 10 kopfseitig
versetzt, ebenso sein Anlenkpunkt 15 gegenüber dem Anlenkpunkt 13 desselben. Der Abstand
zwischen den Anlenkpunkten 13, 15 beträgt etwa das 2,5-fache des Abstandes zwischen
den Angriffspunkten 12, 14, so dass der zweite Hebel 11 in der Grundstellung wesentlich
stärker geneigt ist als der erste Hebel 10. Die Verbindungslinien zwischen den Angriffspunkten
12, 14 einerseits und den Anlenkpunkten 13, 15 andererseits sind in der Grundstellung
parallel, so dass sie zusammen mit den Hebeln 10, 11 ein schiefes Trapez bilden.
[0011] Ebenfalls an beiden Längsseiten ist jeweils eine Uebertragungsvorrichtung 16a bzw.
16b angeordnet, welche die bei der Absenkung des Rahmenunterteils 8 gewonnene Energie
auf das Rahmenoberteil 6 überträgt, derart, dass dessen Aufrichtung unterstützt wird.
Jede der Uebertragungsvorrichtungen 16a,b umfasst (s. auch Fig. 4a) eine im Bereich
seines Vorderendes an der Unterseite des Rahmenunterteils 8 befestigte, über dessen
Vorderende vorstehende Leitplatte 17, deren Unterseite eine sich in Längsrichtung
erstreckende nach unten konvexe Leitfläche 18 bildet. Die Leitplatte 17 hat ungefähr
die Form eines Kreissegments. Allerdings ist am fusseitigen Endbereich die Krümmung
der Leitfläche 18 etwas stärker als am kopfseitigen Endbereich. Als Gegenstück dazu
ist an der Unterseite des Rahmenoberteils 6 jeweils ein Fortsatz 19 befestigt, welcher
über dessen Hinterende hinausragt. Er trägt an seinem Ende eine drehbar gelagerte
Rolle 20, welche einen Anschlag bildet, der an der Leitfläche 18 anliegt.
[0012] Die beiden Fortsätze sind durch eine Querstange 21 (Fig. 2) verbunden, an welcher
ein Antriebselement angreift. Es ist als passives Druckfederelement ausgebildet und
umfasst eine arretierbare Gasdruckfeder 22, die mittig in Längsrichtung unterhalb
des Rahmenunterteils 8 angeordnet ist und sich bis unter das Fussteil 7 erstreckt,
wo sie am Grundrahmen 1 abgestützt ist. Am Ende des Zylinders der Gasdruckfeder 22
ist ausserdem eine kürzere Schraubenfeder 23 befestigt, welche in der Grundstellung
zwischen dem Zylinder und einem Gelenkstück am Ende des Kolbens der Gasdruckfeder
22 komprimiert ist. Das Druckfederelement weist in einem an die Grundstellung anschliessenden,
sich bis zu einem Schwenkwinkel des Oberteils 6 von zwischen 20° und 30°, insbesondere
etwa 25° erstreckenden Anfangsintervall eine verhältnismässig grosse Federkonstante
auf und bei grösseren Schwenkwinkeln, wenn die Schraubenfeder 23 ihre Ruhestellung
erreicht hat und nur noch die Gasdruckfeder 22 wirksam ist, eine wesentlich kleinere.
[0013] Das Rahmenoberteil 6 trägt an seinem Kopfende ein als rechteckige Platte ausgebildetes
hochschwenkbar angelenktes Kopfteil 24 mit einem Ansatz 25, an welchem eine am Rahmenoberteil
6 abgestützte mittig angeordnete Gasdruckfeder 26 angreift.
[0014] Das Aufrichten des Rahmenoberteils 6 aus der in Fig. 1, 2 und 4a dargestellten Grundstellung
geht wie folgt vor sich: Nach Lösung der Arretierung der Gasdruckfeder 22 übt das
aus derselben und der Schraubenfeder 23 bestehende Federelement eine gegen das Kopfende
des Rahmens gerichtete Kraft auf die Querstange 21 aus und damit ein Drehmoment auf
das Rahmenoberteil 6, das unter leichter Anhebung des Hinterendes und kopfseitiger
Verschiebung desselben im Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Bewegung wird durch die
Schwenklagerungen 9a,b zwangsgeführt, wobei sich die Hebel 10, 11 im Gegenuhrzeigersinn
um ihre Anlenkpunkte 13, 15 drehen.
[0015] Die Verschwenkung des Rahmenoberteils 6 entspricht dabei einer Drehung um eine quer
zur Längsrichtung orientierte virtuelle Drehachse, die sich während der Verschwenkung
etwas verschiebt, dabei jedoch stets etwa in der Winkelhalbierenden zwischen dem Rahmenoberteil
6 und dem Rahmenunterteil 8 und etwas oberhalb des letzteren liegt. Der mittlere Abstand
der virtuellen Drehachse von der gleichfalls virtuellen Schnittgeraden der durch das
Rahmenoberteil 6 und das Rahmenunterteil 8 definierten Ebenen entspricht dabei vorzugsweise
der Dicke einer allfälligen Polsterauflage zuzüglich etwa 10 cm bis 20 cm.
[0016] Wesentlich unterstützt wird das Aufrichten des Rahmenoberteils 6 auch durch die Absenkung
des Vorderendes des Rahmenunterteils 8 und die Uebertragungsvorrichtungen 16a,b, welche
das Gewicht des Rahmenunterteils 8 und vor allem des Benutzers des Bettes in ein Drehmoment
umsetzen, das die Verschwenkung des Rahmenoberteils 6 im Uhrzeigersinn unterstützt.
Dabei drückt jeweils die Leitfläche 18 auf die Rolle 20 am Ende des Fortsatzes 19.
Wie am besten aus Fig. 4a-c ersichtlich, bewegt sich im Zuge der Verschwenkung des
Rahmenoberteils 6 die Stelle, an der die Rolle 20 die Leitfläche 18 berührt, vom fusseitigen
Ende der letzteren gegen ihr kopfseitiges Ende, während sich das Vorderende des Rahmenunterteils
8 senkt.
[0017] Durch die konvexe Form der Leitfläche 18 wird das Verhältnis zwischen der Verschwenkung
des Rahmenoberteils 6 und der Absenkung des Rahmenunterteils 8 zu Anfang der Bewegung,
wenn die Rolle 20 dem absinkenden Teil der Leitfläche 18 folgt, beträchtlich vergrössert,
gegen das Ende derselben hin, wenn die Rolle den ansteigenden Teil der Leitfläche
18 erreicht hat, jedoch abgeschwächt. Dadurch wird u. a. dem sich ändernden Hebelverhältnis
und der zunehmenden Neigung des Rahmenunterteils 8 Rechnung getragen. Da der durch
die Rolle 20 gebildete Anschlag die Verschwenkung des Rahmenoberteils 6 nur einseitig
gegen kleinere Schwenkwinkel hin begrenzt, also lediglich dessen Verschwenkung um
einen Mindestschwenkwinkel erzwingt, ist es stets möglich, das Rahmenoberteil 6 unabhängig
von der Absenkung des Rahmenunterteils 8 durch äussere Einwirkung aufzurichten.
[0018] Die Verschwenkung des Rahmenoberteils 6 einerseits und die Absenkung des Rahmenunterteils
8 und die Kennlinie des Druckfederelements andererseits sind, insbesondere über die
Form der Leitfläche 18 der Uebertragungsvorrichtungen 16a,b so aufeinander abgestimmt,
dass die Unterstützung der Aufrichtung des Rahmenoberteils 6 normalerweise genügt,
um mit geringfügiger Nachhilfe des Benutzers dessen Oberkörper mit aufzurichten. Umgekehrt
genügt im wesentlichen das Gewicht des Oberkörpers, um das Rahmenoberteil 6 unter
Anhebung des Rahmenunterteils 8 und Kompression des Druckfederelements in die Grundstellung
zurückzuschwenken. Das Rahmenoberteil 6 kann im dargestellten Beispiel über einen
Bereich verschwenkt werden, der durch einen Maximalwinkel von 60° nach oben beschränkt
ist, doch sind grundsätzlich auch grössere Maximalwinkel möglich. Es kann in jeder
Zwischenstellung, z. B. in der in Fig. 4b dargestellten, fixiert werden, indem die
Gasdruckfeder 22 arretiert wird.
[0019] Die Zwangsführung der Verschwenkung des Rahmenoberteils 6 durch die Schwenklagerungen
9a,b kann durch die Wahl der Länge der Hebel 10, 11 sowie die Wahl der Angriffspunkte
12, 14 und der Anlenkpunkte 13, 15 in einem weiten Rahmen abgewandelt und auf die
durch die Anwendung gegebenen Bedürfnisse eingestellt werden. Es ist sogar möglich,
die Hebel als Austauschteile vorzusehen und z. B. mehrere für verschiedene Hebellängen
geeignete Anlenkpunkte am Grundrahmen 1 anzulegen.
[0020] Desgleichen können die Uebertragungsvorrichtungen 16a, b auf die Bedürfnisse abgestimmt
werden. Einen wesentlichen Einfluss hat hier die Beziehung zwischen der Absenkung
des Rahmenunterteils 8, die z. B. durch den Winkel desselben zur Horizontalen parametrisiert
werden kann, und dem Mindestschwenkwinkel des Rahmenoberteils 6, da sie das Verhältnis
zwischen dem auf den vorderen Endbereich des Rahmenunterteils 8 wirkenden Gewicht
und dem über die Uebertragungsvorrichtungen 16a,b auf das Rahmenoberteil 6 ausgeübten
Drehmoment bestimmt.
[0021] Die besagte Beziehung kann durch die Ausbildung der Leitfläche 18 über einen weiten
Bereich eingestellt werden. Auch ist es denkbar, die Leitplatten 17 und eventuell
die Fortsätze 19 auswechselbar zu machen und so eine präzise Einstellung auf die Bedürfnisse
und Wünsche des jeweiligen Benutzers zu ermöglichen. Für die Gasdruckfeder 22 und
die Schraubenfeder 23 stehen ebenfalls verschiedene Typen mit unterschiedlichen Kennlinien
zur Verfügung, die untereinander ausgetauscht werden können. Zusätzlich kann die Wirkung
des Druckfederelements verstellbar gemacht werden, indem der Abstützpunkt oder der
Angriffspunkt verschiebbar angelegt wird.
[0022] Das Kopfteil 24 kann durch Lösen der Arretierung der Gasdruckfeder 26 nach oben verschwenkt
(s. Fig. 3) und durch leichten Druck mit dem Kopf in die Grundstellung, in der es
mit dem Rahmenoberteil 6 eine ebene Fläche bildet, zurückgeschwenkt werden.
[0023] Das Kopfteil 24 kann jedoch auch so mit dem Rahmenoberteil 6 verbunden sein, dass
eine Aufrichtung desselben ein Hochschwenken des Kopfteils zwangsläufig nach sich
zieht. Dazu wirkt auf das Kopfteil 24, das (s. Fig. 5a,b) mit dem Kopfende des Rahmenoberteils
6 durch Scharniere 27 verbunden ist, eine Schwenkvorrichtung ein. Sie umfasst zwei
zueinander symmetrische Teilvorrichtungen, die in der Nähe der beiden Seitenränder
des Kopfteils 24 angreifen. Jede Teilvorrichtung umfasst eine parallelogrammförmige
Wippe 28, welche an einem Fortsatz 29 an der Unterseite des Rahmenoberteils 6 gelagert
ist. Sie ist bezüglich eines Drehpunkts 30 um eine waagrechte Achse schwenkbar. An
einem Anlenkpunkt 31, ausgewählt aus einer Reihe möglicher Anlenkpunkte, welche kopfseitig
und in der Grundstellung (Fig. 5a) etwas unterhalb des Drehpunktes 30 einer Geraden
oder einem nach der Kopfseite hin leicht konvexen Bogen folgt, ist eine Stosstange
32 angelenkt, welche an einem Ansatz 25' an der Unterseite des Kopfteils 24 angreift.
Durch die Wahl des Anlenkpunktes 31 ist die Schwenklage des Kopfteils 24 in der Grundstellung
festgelegt. Auf der den Anlenkpunkten 31 gegenüberliegenden Seite des Drehpunktes
30 greift eine Zugstange 33 an, die etwas unterhalb des Angriffspunktes 14 am zweiten
Hebel 11 angelenkt ist.
[0024] Wird das Rahmenoberteil 6 aufgerichtet, so vergrössert sich der Winkel zwischen demselben
und dem zweiten Hebel 11.
Dieser übt über die Zugstange 33 einen Zug auf die Wippe 28 aus, so dass dieselbe
dem Rahmenoberteil 6 gegenüber im Uhrzeigersinn verschwenkt wird wie dieses selbst
gegenüber dem Grundrahmen 1. Die Stossstange 32 wird dadurch kopfseitig vorgeschoben
und bewirkt ein Hochschwenken des Kopfteils 24 dem Rahmenoberteil 6 gegenüber.
[0025] Gemäss einer erweiterten Ausführungsform (Fig. 6a,b, 7a,b) ist der Grundrahmen 1
in einer Schienenanordnung 34 (Fig. 6, 7b) mit zwei parallelen Schienen 35, die durch
Querbalken 36, 37 am Kopf- und Fussende verbunden sind, längsverschieblich, und zwar
derart, dass die Aufrichtung des Rahmenoberteils 6 eine kopfseitige Verschiebung des
Grundrahmens 1 bewirkt, so dass das Kopfende des an das Rahmenoberteil 6 anschliessenden
Kopfteils 24 seine in der Grundstellung eingenommene Längsposition annähernd beibehält.
Dazu sind die Füsse 4a,b,c,d des Grundrahmens 1 mit Rädern versehen, die in den Schienen
35 laufen und es ist eine Verschiebevorrichtung 38 vorgesehen, welche den Grundrahmen
1 mit dem kopfseitigen Querbalken 36 der Schienenanordnung verbindet.
[0026] Die Verschiebevorrichtung umfasst einen Drehhebel 39, welcher um eine senkrechte
Drehachse 40, die an einer Querstrebe 41 des Grundrahmens 1 verankert ist, drehbar
gelagert ist. Ein in der Grundstellung fusseitig der Drehachse 40 liegendes Ende des
Drehhebels 39 ist über eine erste Drehstange 42 mit der Querstange 21 verbunden. Die
Verbindung der ersten Drehstange 42 mit dem Ende des Drehhebels 39 ist so ausgebildet,
dass gegenseitige Verdrehung der beiden Teile über einen Raumwinkelsektor möglich
ist, z. B. besteht sie aus zwei ineinandergreifenden Ringen. In gleicher Weise ist
die erste Drehstange 42 mittig an der Querstange 21 angelenkt. Das gegenüberliegende
Ende des Drehhebels 39 ist auf gleiche Art über eine zweite Drehstange 43 mit der
Mitte des besagten Querbalkens 36 der Schienenanordnung 34 verbunden. Die Verbindung
zwischen dem Rahmenoberteil 6 und dem Kopfteil 24 ist nicht näher dargestellt und
kann wie in Fig. 1, 2 oder gemäss Fig. 5a,b ausgbildet sein.
[0027] Beim Aufrichten des Rahmenoberteils 6 aus der Grundstellung (Fig. 6a,b) wird die
mit demselben verbundene Querstange 21 bezüglich des Grundrahmens 1 kopfseitig verschoben
und über die erste Drehstange 42 auch das Ende des Drehhebels 39, an dem dieselbe
angreift. Der Drehhebel 39 wird dadurch - in der Unteransicht - im Gegenuhrzeigersinn
um die Drehachse 40 gedreht, wodurch das gegenüberliegende Ende des Drehhebels 39
sich fusseitig verschiebt. Wegen der Verbindung des letztgenannten Endes mit der Schienenanordnung
34 über die zweite Drehstange 43 verkürzt sich der Abstand zwischen der bezüglich
des Grundrahmens 1 ortsfesten Drehachse 40 und dem Kopfende der Schienenanordnung
34, so dass sich der Grundrahmen 1 kopfseitig verschiebt.
[0028] Obwohl die oben beschriebenen Ausführungen sich als besonders günstige Umsetzung
des Erfindungsgedanken erwiesen haben, sind natürlich verschiedene Abwandlungen denkbar.
So kann z. B. eine Uebertragungsvorrichtung einen am Rahmenunterteil angebrachten
Anschlag, sei es eine Rolle oder ein Gleitstück, umfassen, der mit einer mit dem Rahmenoberteil
verbundenen nach oben weisenden Leitfläche zusammenwirkt, die Verschiebevorrichtung
kann statt durch ein Hebelsystem mittels Seilzügen verwirklicht sein usw..
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Grundrahmen
- 2a,b
- Längsholme
- 3a,b
- Querholme
- 4a,b,c,d
- Füsse
- 5a,b
- Stützen
- 6
- Rahmenoberteil
- 7
- Fussteil
- 8
- Rahmenunterteil
- 9a, b
- Schwenklagerung
- 10
- erster Hebel
- 11
- zweiter Hebel
- 12, 14
- Angriffspunkte
- 13, 15
- Anlenkpunkte
- 16a, b
- Uebertragungsvorrichtungen
- 17
- Leitplatte
- 18
- Leitfläche
- 19
- Fortsatz
- 20
- Rolle
- 21
- Querstange
- 22
- Gasdruckfeder
- 23
- Schraubenfeder
- 24
- Kopfteil
- 25, 25'
- Ansatz
- 26
- Gasdruckfeder
- 27
- Scharnier
- 28
- Wippe
- 29
- Fortsatz
- 30
- Drehpunkt
- 31
- Anlenkpunkt
- 32
- Stossstange
- 33
- Zugstange
- 34
- Schienenanordnung
- 35
- Schiene
- 36, 37
- Querbalken
- 38
- Verschiebevorrichtung
- 39
- Drehhebel
- 40
- Drehachse
- 41
- Querstrebe
- 42
- erste Drehstange
- 43
- zweite Drehstange
1. Rahmen für ein Liege- oder Sitzmöbel mit einem Grundrahmen (1), einem kopfseitig am
Grundrahmen (1) angeordneten Rahmenoberteil (6) mit einem Kopfende und einem Hinterende,
welches Rahmenoberteil (6) aus einer Grundstellung aufrichtbar, d. h. gegenüber dem
Grundrahmen (1) unter Anhebung des Kopfendes verschwenkbar ist, einem fusseitig am
Grundrahmen (1) angeordneten Rahmenunterteil (8) mit einem Fussende und einem dem
Hinterende des Rahmenoberteils (6) zugewandten Vorderende, das aus der Grundstellung
absenkbar ist, wobei das Rahmenunterteil (8) über mindesten eine Uebertragungsvorrichtung
(16a, 16b) derart auf das Rahmenoberteil (6) einwirkt, dass seine Absenkung eine Aufrichtung
desselben erzwingt, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenoberteil (6) mit dem Grundrahmen (1) über mindestens eine Schwenklagerung
(9a, 9b) verbunden ist, welche einen kürzeren ersten Hebel (10) umfasst, der am Grundrahmen
(1) angelenkt ist und im Bereich des Hinterendes desselben am Rahmenoberteil (6) angreift,
sowie einem kopfseitig vom ersten Hebel (10) angebrachten längeren zweiten Hebel (11),
welcher ebenfalls am Rahmenoberteil (6) angreift und kopfseitig versetzt am Grundrahmen
(1) angelenkt ist, wobei der Abstand zwischen den Anlenkpunkten (13, 15) grösser ist
als derjenige zwischen den Angriffspunkten (12, 14) und dass der Rahmen ein Antriebselement
umfasst, welches am Rahmenoberteil (6) angreift und dessen Aufrichtung unterstützt.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkpunkte (13, 15) des ersten Hebels (10) und des zweiten Hebels (11) in der
Grundstellung des Rahmenoberteils (6) gegenüber ihren Angriffspunkten (12, 14) kopfseitig
versetzt sind.
3. Rahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Grundstellung des Rahmenoberteils (6) die Verbindungslinie zwischen den Angriffspunkten
(12, 14) des ersten Hebels (10) und des zweiten Hebels (11) und die Verbindungslinie
zwischen den Anlenkpunkten (13, 15) derselben parallel sind, so dass die besagten
Linien zusammen mit dem ersten Hebel (10) und dem zweiten Hebel (11) ein Trapez bilden.
4. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Rahmenunterteil (8) und dem Rahmenoberteil (6) wirksame mindestens
eine Uebertragungsvorrichtung (16a, 16b) eine mit dem einen Teil verbundene Leitfläche
(18) und einen mit dem anderen Teil verbundenen Anschlag umfasst, derart, dass die
Aufrichtung des Rahmenoberteils (6) in Abhängigkeit von der Absenkung des Rahmenunterteils
(8) jeweils durch Kontakt des Anschlags mit einer Stelle der Leitfläche (18) durch
einen Mindestschwenkwinkel nach unten beschränkt ist, der mit zunehmender Absenkung
zunimmt.
5. Rahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (18) derart ausgebildet ist, dass sie die Aenderung des Mindestschwenkwinkels
in Abhängigkeit von der Absenkung des Vorderendes des Rahmenunterteils mindestens
bei kleinen Schwenkwinkeln vergrössert.
6. Rahmen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (18) derart ausgebildet ist, dass die Vergrösserung der Aenderung
des Mindestschwenkwinkels mit zunehmender Absenkung abnimmt.
7. Rahmen nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (18) an der Unterseite des Rahmenunterteils (8) angebracht ist und
der Anschlag an einem an der Unterseite des Rahmenoberteils (6) angebrachten Fortsatz
(19), welcher über das Hinterende desselben hinausragt.
8. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmenunterteil (8) im Bereich seines Fussendes angelenkt ist.
9. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement als Federelement ausgebildet ist.
10. Rahmen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement innerhalb eines an die Grundstellung des Rahmenoberteils (6) anschliessenden
Anfangsintervalls des Schwenkwinkels desselben eine höhere Federkonstante aufweist
als ausserhalb desselben.
11. Rahmen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Grenze des Anfangsintervalls bei einem Drehwinkel des Rahmenoberteils (6)
von zwischen 20° und 30° liegt.
12. Rahmen nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement als Druckfederelement mit einer arretierbaren Gasdruckfeder (22)
ausgebildet ist.
13. Rahmen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckfederelement eine Schraubenfeder (23) umfasst.
14. Rahmen nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckfederelement unterhalb des Rahmenunterteils (8) angeordnet und am Grundrahmen
(1) abgestützt ist.
15. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenoberteil (6) an seinem Kopfende ein hochschwenkbar angelenktes Kopfteil
(24) trägt, welches mit einer Schwenkvorrichtung derart in Wirkverbindung steht, dass
bei Aufrichtung des Rahmenoberteils (6) ein Hochschwenken des Kopfteils (24) demselben
gegenüber eintritt.
16. Rahmen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkvorrichtung mindestens eine am Rahmenoberteil (6) schwenkbar gelagerte
Wippe (28) umfasst, welche bei Aufrichtung des Rahmenoberteils (6) demselben gegenüber
verschwenkt wird und eine an der Wippe (28) angelenkten, an der Unterseite des Kopfteils
(24) angreifende Stossstange (32), die dadurch gegen das Kopfende vorgeschoben wird.
17. Rahmen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlenkpunkt (31) der Stossstange (32) an der mindestens einen Wippe (28) verstellbar
ist.
18. Rahmen nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkvorrichtung eine an der mindestens einen Wippe (28) angreifende Zugstange
(33) zur Verschwenkung derselben umfasst.
19. Rahmen nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (33) am zweiten Hebel (11) angelenkt ist.
20. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Verschiebevorrichtung (38) umfasst, welche bei Aufrichtung des Rahmenoberteils
(6) eine Längsverschiebung des Grundrahmens (1) gegen das Kopfende hin bewirkt.
21. Rahmen nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebevorrichtung einen Drehhebel (39) umfasst, welcher um eine am Grundrahmen
(1) verankerte Drehachse (40) drehbar gelagert ist und eine erste Drehstange (42),
welche im Bereich des Hinterendes am Rahmenoberteil (6) angelenkt ist und an einem
Ende des Drehhebels (39) angreift sowie eine zweite Drehstange (43), welche im Bereich
des Kopfendes ortsfest angelenkt ist und an einem dem besagten Ende gegenüberliegenden
Ende des Drehhebels (39) angreift.
22. Rahmen nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (40) senkrecht verläuft.
1. Frame for a recliner or seat, comprising a base frame (1), an upper frame part (6)
arranged at the head of the base frame (1) and comprising a top end and a rear end,
which upper frame part (6) can be put upright from a normal position, i.e. can be
swivelled relative to the base frame (1) with raising of the top end, a lower frame
part (8) arranged at the foot of the base frame (1) and comprising a foot end and
a front end which faces the rear end of the upper frame part (6) and can be lowered
from the normal position, the lower frame part (8) acting on the upper frame part
(6) via at least one transmission device (16a, 16b) in such a way that its lowering
inevitably results in putting the same upright, characterized in that the upper frame part (6) is connected to the base frame (1) via at least one pivot
bearing (9a, 9b) which comprises a shorter first lever (10) which is hinged to the
base frame (1) and engages the upper frame part (6) in the region of the rear end
of said base frame, and a longer second lever (11) which is displaced towards the
head with respect to the first lever (10) and likewise engages the upper frame part
(6) and is hinged to the base frame (1) at a position displaced towards the head,
the distance between the hinge points (13, 15) being greater than that between the
engagement points (12, 14), and that the frame comprises a drive element which engages
the upper frame part (6) and supports its upright positioning.
2. Frame according to Claim 1, characterized in that the hinge points (13, 15) of the first lever (10) and of the second lever (11) in
the normal position of the upper frame part (6) are displaced towards the head relative
to their engagement points (12, 14).
3. Frame according to Claim 1 or 2, characterized in that, in the normal position of the upper frame part (6), the connecting line between
the engagement points (12, 14) of the first lever (10) and of the second lever (11)
and the connecting line between the hinge points (13, 15) thereof are parallel, so
that said lines, together with the first lever (10) and the second lever (11), form
a trapezium.
4. Frame according to any of Claims 1 to 3, characterized in that the at least one transmission device (16a, 16b) effective between the lower frame
part (8) and the upper frame part (6) comprises a guide surface (18) connected to
one part and a stop connected to the other part, in such a way that the upright positioning
of the upper frame part (6) as a function of the lowering of the lower frame part
(8) is limited in a downward direction in each case by contact of the stop with a
point of the guide surface (18) by a minimum pivot angle which increases with increasing
lowering.
5. Frame according to Claim 4, characterized in that the guide surface (18) is formed in such a way that it increases the change in the
minimum pivot angle as a function of the lowering of the front end of the lower frame
part at least at small pivot angles.
6. Frame according to Claim 5, characterized in that the guide surface (18) is formed in such a way that the increase in the change of
the minimum pivot angle decreases with increasing lowering.
7. Frame according to any of Claims 4 to 6, characterized in that the guide surfaces (18) is mounted on the underside of the lower frame part (8),
and the stop is mounted on an extension (19) which is mounted on the underside of
the upper frame part (6) and projects beyond the rear end thereof.
8. Frame according to any of Claims 1 to 7, characterized in that the lower frame part (8) is hinged in the region of its foot end.
9. Frame according to any of Claims 1 to 8, characterized in that the drive element is in the form of a spring element.
10. Frame according to Claim 9, characterized in that the spring element has a higher spring constant within an initial interval of the
pivot angle of the upper frame part (6), which interval is adjacent to the normal
position of the upper frame part (6), than outside said interval.
11. Frame according to Claim 10, characterized in that the upper limit of the initial interval is at an angle of rotation of the upper frame
part (6) of between 20° and 30°.
12. Frame according to any of Claims 9 to 11, characterized in that the spring element is in the form of a pressure spring element having a lockable
gas pressure spring (22).
13. Frame according to Claim 12, characterized in that the pressure spring element comprises a helical spring (23).
14. Frame according to Claim 12 or 13, characterized in that the pressure spring element is arranged below the lower frame part (8) and is supported
on the base frame (1).
15. Frame according to any of Claims 1 to 14, characterized in that the upper frame part (6) carries, at its top end, a head part (24) which is hinged
so that it can swivel upwards and has an operative connection to a pivot device so
that, on upright positioning of the upper frame part (6), the head part (24) swivels
upwards relative to said upper frame part.
16. Frame according to Claim 16, characterized in that the pivot device comprises at least one rocker (28) which is pivotably mounted on
the upper frame part (6) and, on upright positioning of the upper frame part (6),
is swivelled relative to said upper frame part, and a bumper (32) which is hinged
to the rocker (28), engages the underside of the head part (24) and is thus pushed
forwards towards the top end.
17. Frame according to Claim 16, characterized in that the hinge point (31) of the bumper (32) is adjustable at the at least one rocker
(28).
18. Frame according to Claim 16 or 17, characterized in that the pivot device comprises a tie rod (33) engaging the at least one rocker (28) and
intended for swivelling.
19. Frame according to Claim 18, characterized in that the tie rod (33) is hinged to the second lever (11).
20. Frame according to any of Claims 1 to 19, characterized in that it comprises a displacement device (38) which, on upright positioning of the upper
frame part (6), results in a longitudinal displacement of the base frame (1) towards
the top end.
21. Frame according to Claim 20, characterized in that the displacement device comprises a toggle lever (39) which is mounted so as to be
rotatable about a rotation axle (40) anchored to the base frame (1) and a first pivot
rod (42) which is hinged in the region of the rear end to the upper frame part (6)
and engages one end of the toggle lever (39), and a second pivot rod (33) which is
hinged in a fixed position in the region of the top end and engages that end of the
toggle lever (39) which is opposite said end.
22. Frame according to Claim 21, characterized in that the rotation axle (40) is perpendicular.
1. Cadre pour siège ou fauteuil inclinable composé d'un cadre de base (1), d'une partie
supérieure du cadre (6) située côté tête du cadre de base (1) et dotée d'une extrémité
de la tête et d'une extrémité arrière - la partie supérieure du cadre (6) pouvant
être redressée depuis la position initiale, c.-à-d. qu'elle peut être pivotée par
rapport au cadre de base (1) en soulevant l'extrémité de sa tête - d'une partie inférieure
du cadre (8) située côté pied du cadre de base (1) et dotée d'une extrémité du pied
et d'une extrémité avant orientée vers l'extrémité arrière de la partie supérieure
du cadre (6) qui est abaissable depuis la position initiale - la partie inférieure
du cadre (8) agissant sur la partie supérieure du cadre (6) par l'intermédiaire d'au
moins un dispositif de transmission (16a, 16b) de telle manière que son abaissement
entraîne le redressement de celle-ci, caractérisé en ce que la partie supérieure du cadre (6) est reliée au cadre de base (1) via au moins un
logement pivotant (9a, 9b) qui comprend un premier levier court (10) articulé sur
le cadre de base (1) et agissant sur la partie supérieure du cadre (6) au niveau de
son extrémité arrière ainsi qu'un second levier (11), plus long, situé côté tête par
rapport au premier levier (10) qui, lui, agit aussi sur la partie supérieure du cadre
(6) et est articulé sur le cadre de base (1) de manière décalée côté tête, à noter
que l'écart entre les points d'articulation (13, 15) est supérieur à celui entre les
points d'application (12, 14) et que le cadre comprend un élément d'entraînement qui
agit sur la partie supérieure du cadre (6) et la soutient pendant son redressement.
2. Cadre selon la revendication 1, caractérisé en ce que les points d'articulation (13, 15) du premier levier (10) et du second levier (11)
sont décalés côté tête par rapport à leurs points d'application (12, 14) lorsque la
partie supérieure (6) se trouve en position initiale.
3. Cadre selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, lorsque la partie supérieure du cadre (6) se trouve en position initiale, la ligne
de jonction entre les points d'application (12, 14) du premier levier (10) et du second
levier (11) et la ligne de jonction entre les points d'articulation (13, 15) de ces
derniers sont parallèles de telle sorte que les dites lignes forment, avec le premier
levier (10) et le second levier (11), un trapèze.
4. Cadre selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de transmission (16a, 16b) agissant entre la partie inférieure
du cadre (8) et la partie supérieure du cadre (6) comprend une surface conductrice
(18) reliée à l'une des parties et une butée reliée à l'autre partie de telle sorte
que le redressement de la partie supérieure du cadre (6) entraîné par l'abaissement
de la partie inférieure du cadre (8) est limité vers le bas par la mise en contact
de la butée avec un point de la surface conductrice (18) selon un angle de pivotement
minimal qui augmente au fur et à mesure que l'abaissement s'accroît.
5. Cadre selon la revendication 4, caractérisé en ce que la surface conductrice (18) est conçue de manière à augmenter la modification de
l'angle de pivotement minimal en fonction de l'abaissement de l'extrémité avant de
la partie inférieure du cadre (8) même lorsque les angles de pivotement sont réduits.
6. Cadre selon la revendication 5, caractérisé en ce que la surface conductrice (18) est conçue de manière que l'augmentation de la modification
de l'angle de pivotement minimal diminue au fur et à mesure que l'abaissement s'accroît.
7. Cadre selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que la surface conductrice (18) est montée sur le dessous de la partie inférieure du
cadre (8) et la butée sur un prolongement (19) situé sur le dessous de la partie supérieure
du cadre (6) et en saillie au-dessus de son extrémité arrière.
8. Cadre selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la partie inférieure du cadre (8) est articulée au niveau de l'extrémité de son pied.
9. Cadre selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément d'entraînement est conçu sous la forme d'un élément à ressort.
10. Cadre selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élément à ressort présente à l'intérieur d'un intervalle initial de l'angle de
pivotement de la partie supérieure du cadre (6), lorsque celle-ci est en position
initiale, une constante de rappel plus élevée qu'à l'extérieur de celui-ci.
11. Cadre selon la revendication 10, caractérisé en ce que la limite supérieure de l'intervalle de base se trouve à un angle de pivotement de
la partie supérieure du cadre (6) situé entre 20° et 30°.
12. Cadre selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que l'élément à ressort constitue un élément à ressort à pression doté d'un ressort à
gaz blocable (22).
13. Cadre selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'élément à ressort à pression comprend un ressort hélicoïdal (23).
14. Cadre selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que l'élément à ressort à pression est disposé en dessous de la partie inférieure du
cadre (8) et prend appui sur le cadre de base (1).
15. Cadre selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la partie supérieure du cadre (6) supporte à l'extrémité de sa tête une partie tête
articulée et relevable vers le haut (24) qui est reliée à un mécanisme de pivotement
de telle sorte qu'un redressement de la partie supérieure du cadre (6) se traduit
par un pivotement vers le haut de la partie tête (24) par rapport à celle-ci.
16. Cadre selon la revendication 15, caractérisé en ce que le mécanisme de pivotement comprend au moins une bascule (28) montée de manière pivotante
sur la partie supérieure du cadre (6) et qui, lors du redressement de la partie supérieure
du cadre (6), est basculée par rapport à cette dernière ainsi qu'une tige de butée
(32), d'une part, articulée sur la bascule (28) et, d'autre part, agissant sur le
dessous de la partie tête (24) et qui, de ce fait, est poussée contre l'extrémité
de la tête.
17. Cadre selon la revendication 16, caractérisé en ce que le point d'articulation (31) de la tige de butée (32) est réglable au moins sur une
bascule (28), voire d'autres.
18. Cadre selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que le mécanisme de pivotement comprend une tige de traction (33) agissant sur au moins
une bascule (28), voire d'autres, et servant à la faire pivoter.
19. Cadre selon la revendication 18, caractérisé en ce que la tige de traction (33) est articulée sur le second levier (11).
20. Cadre selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce qu'il comprend un mécanisme coulissant (38) qui produit un coulissement longitudinal
du cadre de base (1) vers l'extrémité de la tête lors du redressement de la partie
supérieure du cadre (6).
21. Cadre selon la revendication 20, caractérisé en ce que le mécanisme coulissant comprend un levier de rotation (39) qui est monté de manière
rotative autour d'un axe rotatif (40) ancré au cadre de base (1) ainsi qu'une première
tige de rotation (43) qui est articulée au niveau de l'extrémité arrière sur la partie
supérieure du cadre (6) et agit sur une extrémité du levier de rotation (39) ainsi
qu'une seconde tige de rotation (43) qui est articulée de manière fixe au niveau de
l'extrémité de la tête et agit sur une extrémité du levier de rotation (39) opposée
à l'extrémité suscitée.
22. Cadre selon la revendication 21, caractérisé en ce que l'axe rotatif (40) est placé verticalement.