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EP 1 077 294 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.10.2004 Patentblatt 2004/44 |
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Anmeldetag: 11.08.2000 |
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Dämmung für eine Gebäudewand
Insulation for a building wall
Isolation pour un mur de bâtiment
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
16.08.1999 DE 19938163 15.02.2000 DE 10006596
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.2001 Patentblatt 2001/08 |
| (73) |
Patentinhaber: MARMORIT GmbH |
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79283 Bollschweil (DE) |
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Erfinder: |
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- Heiny, Viktor
79276 Reute (DE)
- Rieger, Fritz
79426 Buggingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hilleringmann, Jochen, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
von Kreisler-Selting-Werner,
Bahnhofsvorplatz 1 (Deichmannhaus) 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 618 764 DE-A- 19 827 532
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DE-A- 19 626 422 US-A- 5 285 607
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Für die Wärmedämmung von Gebäudefassaden werden Dämmelemente aus einem Wärmedämmmaterial
verwendet, bei dem es sich insbesondere um EPS oder Mineralwolle handelt. Die aus
diesen Dämmelementen aufgebaute Fassadendämmung ist an der untersten, dem Erdboden
zugewandten Kante durch eine Abschlussschiene (auch Trogschiene genannt) abgeschlossen.
Diese Abschlussschiene hat zum einen die Funktion, die unteren Schmalseiten der untersten
Reihe von Dämmelementen abzudecken, zum anderen aber auch die Aufgabe, die unterste
Reihe von Dämmelementen von unten zu unterstützen, damit diese infolge der Auflast
der folgenden Dämmelementreihen nicht nach unten abrutschen. Zwecks dieser Sicherung
der untersten Dämmelemente werden diese oftmals auch noch mit Hilfsdübeln befestigt.
Sowohl das Setzen der Abschlussschiene als auch die Befestigung der untersten Dämmelementreihe
mittels Hilfsdübeln ist recht zeit- und damit kostenintensiv. Überdies sind die Abschlussschienen
dann, wenn, wie heutzutage üblich, relativ dicke Dämmelemente von mehr als 200 mm
eingesetzt werden, verhältnismäßig labil.
[0002] Aus US-A-5,285,607 sind an Trägerelemente einer Gebäudefassade anhängbare Wärmedammelemente
bekannt, die Halteprofile aufweisen, welche in Nuten an den Rückseiten der Wärmedämmelemente
eingetaucht sind. Die Halteprofile sind in Halteklammern eingeschoben, die ihrerseits
an den Trägerelementen befestigt sind.
[0003] In der nachveröffentlichten DE-A-198 27 532 ist eine Gebäudedämmung beschrieben,
deren Dämmelemente an ihren Rückseiten Vorsprünge aufweisen. Aus den Fugen des Mauerwerks
ragen Halteklammern heraus, die seitlich in die Vorsprünge eingetaucht sind. Hierdurch
werden die Dämmelemente an dem Mauerwerk gehalten.
[0004] Schließlich in aus DE-A-196 18 764 ein Verfahren zur gleichzeitigen Errichtung einer
Außenwand und einer Wärmedämmung für diese bekannt, bei dem Dämmplatten eingesetzt
werden, von deren Rückseiten Blechstreifen abstehen, welche in die Horizontalfugen
eingelassen werden. Die Blechstreifen werden in Löcher an der Rückseite eingesetzt,
die anschließend mit Bauschaum oder dergleichen ausgefüllt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dämmung für eine Gebäudewand vorzusehen,
die sich durch eine vereinfachte Handhabung bei ihrer Anbringung auszeichnet.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Dämmung für eine Gebäudewand
gemäß Anspruch 1 vorgeschlagen. In den angegebenen Unteransprüchen sind verschiedene
Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
[0007] Diese erfindungsgemäße Dämmung wird zwecks horizontal fluchtend ausgerichteter Anbringung
der einzelnen Dämmelemente wie in Anspruch 22 angegeben eingesetzt.
[0008] Die erfindungsgemäße Dämmung weist ein Dämmelement aus einem Wärmedämmmaterial auf,
das insbesondere in Form einer rechteckigen Dämmplatte ausgebildet ist. Diese Dämmplatte
weist eine Vorder- und eine Rückseite sowie diese miteinander verbindende und paarweise
zueinander parallele Längs- und Querschmalseiten auf. Auf der Rückseite, die mittels
eines Mörtelmaterials an der Gebäudewand befestigt wird, befindet sich mindestens
eine Ausnehmung, die der Aufnahme eines an der Gebäudewand befestigbaren und von dieser
abstehenden Halteelements dient. Die Befestigung des Halteelements erfolgt zweckmäßigerweise
mittels eines Klebers und insbesondere mittels eines Schmelzklebers. Der Vorteil dieser
Kleber ist, dass sie schnell abbinden und damit das Halteelement fest an der Gebäudewand
angebracht ist. Durch das Eintauchen eines oder mehrerer Halteelemente von der Rückseite
her in die Dämmplatte ist diese während der Zeitdauer, während derer das (Kleber-)Mörtelmaterial
noch nicht vollständig abgebunden ist, gegen ein Abrutschen gesichert. Eine Verdübelung
der untersten Dämmelemente mittels Hilfsdübeln ist also nicht mehr erforderlich, wodurch
der Arbeitsprozess des Anbringens der untersten Dämmplattenreihe vereinfacht ist.
Durch die Anbringung der Halteelemente mittels eines Klebers entfällt auch diesbezüglich
eine Verdübelung, wie sie bei den bisherigen Abschlussschienen bzw. Trogschienen erforderlich
ist. Auch insoweit vereinfacht sich also die Anbringung der Fassadendämmung.
[0009] Die im an der Gebäudewand angebrachten Zustand von dieser abstehenden Haltearme der
Halteelemente können grundsätzlich jede beliebige Ausgestaltung aufweisen. Im einfachsten
Fall handelt es sich bei dem Halteelement um ein Winkelstück oder eine Winkelleiste,
deren einer Schenkel an der Gebäudewand befestigt ist und deren anderer Schenkel von
der Gebäudewand absteht. Aber auch Halteelemente, die einen Teller und einen oder
mehrere davon abstehende Zapfen aufweisen, sind denkbar. Es ist lediglich sicherzustellen,
dass die Ausnehmungen in den Rückseiten der Dämmplatten an die Form der auskragenden
Teile der Halteelemente angepasst sind. Grundsätzlich ist man auch gänzlich frei,
was die Wahl des Materials der Halteelemente anbelangt. Aus wärmedämmtechnischen Gründen
ist es zweckmäßig, für die Halteelemente ein schlecht wärmeleitendes Material, also
beispielsweise ein Kunststoffmaterial zu verwenden.
[0010] Bei der Ausnehmung an der Rückseite des erfindungsgemäßen Dämmelements handelt es
sich zweckmäßigerweise um eine von einer Längsschmalseite bis zur gegenüberliegenden
Längsschmalseite durchgehenden Nut, die vor Ort in die Rückseite eingebracht oder
werksseitig ausgebildet ist. Die Einbringung der Ausnehmung kann durch Fräsen, Schneiden
oder Einbrennen erfolgen, was unter anderem auch vom Wärmedämmmaterial abhängig ist.
[0011] Von Vorteil ist, wenn die in die Rückseite der Dämmplatten eintauchenden Haltearme
bzw. dergleichen Haltevorsprünge der Halteelemente im an der Gebäudewand angebrachten
Zustand aus der Horizontalposition geringfügig schräg nach oben stehen. Auf die Dämmplatten
einwirkende Vertikalkräfte führen dann dazu, dass die Dämmplatte gegen die Gebäudewand
bewegt wird und somit nicht die Gefahr des Abrutschens vom Halteelement gegeben ist.
Gegebenenfalls kann die Form und Ausrichtung der Ausnehmung an der Rückseite der Dämmplatte
entsprechend gewählt, also schräg in die Dämmplatte eingebracht sein. Als Alternative
zu der vorstehend genannten Schrägausrichtung der Halteelemente können diese über
ein oder mehrere nach oben vorstehende Vorsprünge verfügen, über die sich die Halteelemente
mit der Dämmplatte verhaken. So ist es beispielsweise denkbar, dass das vorderste
Ende der Haltearme der Halteelemente nach oben abgewinkelt ist, wodurch, wie bei jedem
anderen nach oben abstehenden Vorsprung, sichergestellt ist, dass sich die von den
Halteelementen gestützte Dämmplatte nicht unbeabsichtigt ablösen kann.
[0012] Nachdem bei der erfindungsgemäßen Dämmung auf eine die untere Schmalseite schützende
Abschlussschiene verzichtet werden kann, sollte die untere Schmalseite auf andere
Weise vor Witterungseinflüssen geschützt sein. Diesbezüglich weist die untere Schmalseite
eine Mörtelmaterialbeschichtung auf, was bereits werksseitig erfolgen kann. Neben
einer Mörtelmaterialbeschichtung ist es auch möglich, dass die untere Schmalseite
mit Hilfe eines Armiergewebes armiert ist. Als Witterungsschutz an der Unterseite
kann aber auch eine Platte verwendet werden, die aus einem mineralischen Werkstoff
oder Kunststoff besteht und bevorzugt mittels eines Klebers, insbesondere eines Schmelz-
oder Dispersionsklebers, an der Unterseite befestigt ist.
[0013] Zudem kann das Dämmelement in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ein Ecken-Schutzprofil
aufweisen, das als Winkelleiste im Übergangsbereich zwischen der unteren Schmalseite
und der Vorderseite angeordnet ist. Diese Leiste kann von dem Mörtelmaterial an der
unteren Schmalseite oder auf andere Weise gehalten sein. Alternativ dazu ist es jedoch
zweckmäßig, diese Winkel- oder Eckleiste mit zwei parallelen Schenkeln zu versehen,
von denen der eine auf der Vorderseite des Dämmelements anliegt und der andere in
eine Nut in der Unterseite des Dämmelements eintaucht. Die sich damit ergebende U-Struktur
der Winkelleiste greift an dem Dämmelement vorzugsweise klemmend an.
[0014] Eine Alternative zur vorstehend genannten Befestigung der Winkel- oder Eckschiene
besteht darin, diese auf die als Witterungsschutz eingesetzte Platte stirnseitig aufzustecken.
Zu diesem Zweck weist die Eckschiene zwei Klemmschenkel auf, die die Platte klemmend
umgreifen. Diese Klemmschenkel stehen von einem Vorderseitenschenkel der Eckschiene
ab, mit der die Eckschiene an der Vorderseite des Dämmelements anliegt. Diese Vorderseite
kann zweckmäßigerweise gerippt oder in anderer Weise profiliert sein, um die Haftung
des Putzes an der Eckschiene zu verbessern.
[0015] Die Winkelleiste ist zweckmäßig aus einem Metallstreifen gefertigt, der entsprechend
abgekantete Abschnitte zur Herstellung der Schenkel und - mit Vorteil - auch eine
Putzabzugskante aufweist. Diese Putzabzugskante ist insbesondere als Tropfkante in
Röhrchenform ausgebildet. Durch Einschieben von einfachen Drahtstiften in die offenen
Enden der Tropfkante eines Dämmelements kann somit eine Verbindung zu den Tropfkanten
der benachbarten Dämmelemente hergestellt werden ("sauberer" Übergang). Allgemein
ausgedrückt weisen die stirnseitigen Enden der Abdeckschiene also zweckmäßigerweise
Aufnahmeräume für Verbindungselemente zum Verbinden der aneinanderstoßenden Abdeckschienen
benachbarter Dämmelemente auf.
[0016] Grundsätzlich gilt für die Wahl der Querschnitte der von der Gebäudewand abstehenden
Teile der Halteelemente und der Ausnehmungen in den Dämmplatten, dass diese komplementär
zueinander sein sollten, um insoweit einen guten Formschluss zwischen den Halteelementen
und den Dämmplatten zu erzielen.
[0017] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen
zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung der Situation vor der Anbringung eines Dämmelements
an einer Gebäudewand, auf der zuvor ein Halteelement angebracht worden ist,
- Fig. 2
- die Gebäudewand nach dem Setzen der beiden untersten Dämmplattenreihen und
- Fign. 3 und 4
- perspektivische Ansichten zweier alternativer Dämmelemente.
[0018] In Fig. 1 ist eine Gebäudewand 10 dargestellt, an der quaderförmige Dämmelemente
12,14 (s. Fig. 2) angebracht werden. Die unterste Reihe von Dämmelementen 12 unterscheidet
sich dabei in ihrer Form und Ausgestaltung leicht von sämtlichen darüber angeordneten
Dämmelementen 14. Jede der Dämmelemente 12 der untersten Reihe weist eine Vorderseite
16 und eine Rückseite 18 auf. Diese beiden Seiten 16,18 sind durch zwei zueinander
parallele Längsschmalseiten 20,22 und durch zwei ebenfalls zueinander parallele und
zu den Längsschmalseiten 20,22 querverlaufende Querschmalseiten 24,26 miteinander
verbunden. Bei dem Material der Dämmelemente 12,14 handelt es sich beispielsweise
um einen Leichtdämmstoff wie EPS oder um Mineralwolle.
[0019] Wie bei Fassadendämmungen üblich, werden auch die Dämmelemente 12 der untersten Reihe
mittels eines in Wulstform auf die Wand 10 aufgetragenen Klebemörtels 28 an der Wand
10 befestigt. Alternativ kann der Klebemörtel 28 auch mittels eines z.B. Zahnspachtels
auf der Rückseite des Dämmelements 28 aufgetragen werden. Aus Gründen der Vereinfachung
ist der Klebemörtel 28 in der Zeichnung als auf die Wand 10 aufgetragene Schicht dargestellt.
Zuvor oder danach werden ferner auf der Wand 10 Halteelemente 30 angebracht, die mittels
eines Schmelzklebers 32 befestigt sind. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel
der Erfindung sind die Halteelemente 30 als Eckwinkelschienen bzw. Eckwinkel 34 ausgebildet,
die einen an der Wand 10 befestigten Befestigungsschenkel 36 und einen von der Wand
10 im wesentlichen horizontal abstehenden Halte- bzw. Stützschenkel 38 aufweisen.
Einige dieser Halteelemente 30 sind zweckmäßigerweise "auf Lücke" zu den Dämmelementen
12 angeordnet.
[0020] Mit den Stütz- bzw. Halteschenkeln 38 greifen die Halteelemente 30 von den Rückseiten
18 der Dämmelemente 12 der untersten Reihe in diese ein. Zu diesem Zweck befinden
sich an den Rückseiten 18 der Dämmelemente 12 Ausnehmungen 40 in Form von ausgefrästen
bzw. eingeschnittenen durchgehenden Nuten 42. Nachdem die Halteelemente 30 horizontal
ausgerichtet an der Gebäudewand 10 befestigt worden sind, werden dann also im Anschluss
an die Beschichtung der Wand 10 mit Klebemörtel 28 die Dämmelemente 12 angebracht,
die auf die Stütz- bzw. Halteschenkel 38 der Halteelemente 30 aufgesetzt und dann
an die Wand 10 gedrückt werden. Die Stütz- bzw. Halteschenkel 38 verhindern ein Abscheren
der Dämmelemente 12, so lange der Klebemörtel 28 noch nicht vollständig abgebunden
und seine Haltefunktion übernommen hat. Damit sind die untersten Dämmelemente 12 dann,
wenn auf sie die Auflast durch die über den Dämmelementen 12 angeordneten Dämmelementreihen
wirkt, bereits fest mit der Wand 10 verankert. Eine Verdübelung der untersten Dämmelemente
12 ist damit nicht mehr erforderlich. Die Verwendung des Schmelzklebers 32 oder allgemein
eines Klebers zur Befestigung der Halteelemente 30 vereinfacht sich auch deren Anbringung
im Vergleich zur Anbringung der bisher üblichen Abschluss- bzw. Trogschienen, die
gedübelt werden.
[0021] Die untere Querschmalseite 26 der Dämmelemente 12 ist, wie in den Figuren gezeigt,
mit Mörtelmaterial 44 beschichtet. Dies erfolgt zweckmäßigerweise werksseitig als
Vorbeschichtung. In den Mörtel 44 ist ein (in der Zeichnung nicht dargestelltes) Armierungsgewebe
eingebettet. Ferner befinden sich an den unteren Querkanten der Dämmelemente 12 im
Übergangsbereich zwischen den unteren Querschmalseiten 26 und den Vorderseiten 16
Eckschienen 46, die der Armierung und dem Schutz dieses Bereichs dienen und einen
vorstehenden Vorsprung 48 mit Putzabzugskante 49 aufweisen. Die Eckschienen weisen
an den Vorderseiten 16 der Dämmelemente 12 anliegende Vorderseitenschenkel 58 auf.
Die Enden 70 der Eckschiene 46 sind offen, so dass Aufnahmeräume 71 entstehen, in
die Verbindungselemente 72 einsteckbar sind. Diese Verbindungselemente 72 (Stifte
o.dgl.) tauchen in die miteinander fluchtenden und einander gegenüberliegenden Aufnahmeräume
71 zweier benachbarter Eckschienen 46 ein und dienen somit der Verbindung der Eckschienen
46, so dass eine im wesentlichen übergangslose Putzabzugskante 49 entsteht, die sich
über die Dämmelemente 12 der untersten Reihe erstreckt.
[0022] Im Vorstehenden ist also ein Fassadendämmsystem beschrieben, das sich durch eine
Vereinfachung beim Setzen der untersten Dämmelementreihe auszeichnet. Dieses Fassadendämmsystem
zeichnet sich durch den Ersatz der bisher bekannten Abschluss- bzw. Trogschienen durch
als einzelne Teile oder als Schienen ausgebildete Halteelemente aus, die von der Rückseite
der Dämmelemente 12 in diese eintauchen und Scherkräfte der Dämmelemente 12 aufnehmen.
Damit entfällt die hilfsweise Verdübelung der Dämmelemente 12. Durch das Verkleben
der Halteelemente mit der Gebäudewand 10 ist ebenfalls ein gegenüber der bisher von
den Abschluss- bzw. Trogschienen her bekannten Verdübelung vereinfachter Befestigungsprozess
gegeben.
[0023] Fig. 3 zeigt ein Dämmelement 12' gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel. Die Bestandteile
dieses Dämmelements sind, soweit sie denen des Dämmelements 12 gemäß den Fign. 1 und
2 entsprechen bzw. gleichen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0024] Bis auf die Unterseite 26 weisen die Dämmelemente 12 und 12' der untersten Reihe
den gleichen Aufbau auf. Insbesondere ist das Dämmelement 12' wiederum mit einer Ausnehmung
40 in Form einer Nut 42 an seiner Rückseite 18 versehen, in die ein an der Wand 10
befestigtes Haltelement 30 eintaucht und das Dämmelement 12' somit stützt.
[0025] An seiner Unterseite 26 weist das Dämmelement 12' als Witterungsschutz eine Platte
50 aus einem mineralischen oder einem Kunststoff-Material auf. Diese Platte 50 ist
mit dem Wärmedämmmaterial des Dämmelements 12' verklebt (Kleber 51) oder in anderer
Weise an dem Dämmelement 12' angebracht. Die Platte 50 erstreckt sich von der Rückseite
18 bis nahe zur Vorderseite 16, gegenüber der die Platte 50 zurückspringt, so dass
ein nach unten gerichteter Überstand 52 aus Wärmedämmmaterial an der Unterseite 26
verbleibt. Dieser Überstand 52 bzw. diese Nase befindet sich also im Übergangs- bzw.
Eckenbereich 54 zwischen der Unterseite 26 und der Vorderseite 16 des Dämmelements
12'. Anders ausgedrückt weist die Unterseite 26 des Dämmelements 12' also einen Ausnehmungsbereich
56 auf, der sich bis auf die Vorderseite 16 bis zu allen anderen angrenzenden Seiten
18,20,26 erstreckt und von der Vorderseite 16 durch den Überstand 52 getrennt ist.
[0026] Im Eckenbereich 54 befindet sich eine Eckschiene 46, die als abgekanteter Metallstreifen
ausgebildet ist. Die Eckschiene 46 weist einen an die Vorderseite 16 des Dämmelements
12' anliegenden Vorderseitenschenkel 58 und einen an der Unterseite des Überstandes
52 anliegenden Unterseitenschenkel 60 auf, in deren Übergangsbereich ein Vorsprung
48 als Putzabzugskante 49 angeordnet ist. Im Übergangsbereich des Ausnehmungsbereichs
56 und des Überstandes 52 befindet sich eine Nut 62, die in die Unterseite 26 des
Dämmelements 12' eingebracht ist. In diese Nut 62 ragt ein Klemmschenkel 64 der Eckschiene
46 hinein, der sich von dem Unterseitenschenkel 60 aus erstreckt und durch Zurückbiegen
des Metallstreifens der Eckschiene 46 leicht v-förmig oder u-förmig ist. An den Klemmschenkel
64 schließt sich ein Flansch 66 an, der die Platte 50 an dessen den Überstand 52 zugewandten
Rand übergreift.
[0027] Die Eckschiene 46 lässt sich auf den Überstand 52 von unten aufschieben, wobei sie
durch die klemmende Anlage des Vorderseitenschenkels 58 an der Vorderseite 16 und
des Klemmschenkels 64 in der Nut 62 im Übergangs- bzw. Eckenbereich 54 des Dämmelements
12' gehalten ist.
[0028] Der Vorsprung 48 der Eckschiene 46 ist als unter etwa 45° abstehende Tropfkante ausgebildet
und weist die Form eines Röhrchens 68 auf, das durch entsprechende Formung des Metallstreifens
gebildet ist, aus dem die Eckschiene 46 geformt ist. Durch die Röhrchenform ist der
Vorsprung 48 der Eckschiene 46 an deren stirnseitigen Ende 70 offen. In diese Enden
70 lassen sich (Draht-)Stifte 72 einschieben, die der Verbindung der Eckschienen 46
zweier benachbarter Dämmelemente 12' dienen. Somit entsteht ein miteinander fluchtender
Übergang der Dämmelemente 12' im Bereich von deren Eckschienen 46, was beim Verputzen
der Vorderseiten 16 der Dämmelemente 12' vorteilhaft ist, da nunmehr eine glatte,
im wesentlichen vorsprungslose durchgehende Putzabzugskante 49 entsteht, die sich
über sämtliche Dämmelemente 12' der untersten Reihe erstreckt.
[0029] Das Dämmelement 12' kann mit seinen Anbauten an seiner Unterseite 26 (Eckschienen
46 mit Putzabzugskanten 49 und Platte 50 als Witterungsschutz) als vorgefertigtes
Element zum direkten Anbau an die Wand an die Baustelle verbracht werden.
[0030] Fig. 4 schließlich zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines Dämmelements 12".
Soweit dieses Dämmelement 12" demjenigen nach Fign. 3 entspricht, sind die gleichen
Bezugszeichen verwendet worden.
[0031] Der Unterschied der beiden Dämmelemente 12' und 12" besteht in der Ausbildung und
Anbringung der Eckschiene 46 im Übergangsbereich der Unterseite 26 und der Vorderseite
16 des Dämmelements 12". An der Unterseite 26 des Dämmelements 12" befindet sich wiederum
eine Platte 50 als Witterungsschutz, die über eine Kleberschicht 51 mit dem Dämmmaterial
des Dämmelements 12" verbunden ist. Anders als im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3
erstreckt sich die Platte 50 bis in Höhe der Vorderseite 16. Oberhalb der Dämmplatte
50 befindet sich im Dämmelement 12" eine Ausfräsung 74, die einen zur Vorderseite
16 des Dämmelements 12" offenen Spalt zwischen dem Dämmmaterial und der Platte 50
bildet. In diesen Spalt wird nun der eine von zwei Klemmschenkeln 76 eingeführt, die
beide vom Vorderseitenschenkel 58 der Eckschiene 46 abstehen. Dieser Vorderseitenschenkel
58 ist an seiner der Vorderseite 16 des Dämmelements 12" abgewandten Vorderseite profiliert,
in diesem Fall sägezahnförmig gerippt. Durch diese Profilierung wird die Haftung von
Putz an der Eckschiene 46 erhöht.
[0032] Wie in Fig. 4 zu erkennen ist, lässt sich die Eckschiene 46 durch einfaches Aufstecken
auf die Platte 50 am Dämmelement 12" befestigen. Die Profilierung der Eckschiene 46
an der Vorderseite von deren Vorderseitenschenkel 58 ist übrigens auch bei den Eckschienen
46 der beiden anderen hier beschriebenen Ausführungsbeispiele anwendbar.
1. Dämmung für eine Gebäudewand mit
- einem Dämmelement (12,12') aus einem Wärmedämmmaterial, das eine Vorder- und eine
Rückseite (16,18) sowie diese verbindende Schmalseiten (20-26) aufweist, und
- wenigstens einem Halteelement (30),
- wobei die Rückseite (18) des Dämmelements (12,12') mindestens eine Ausnehmung (40)
zur Aufnahme des mindestens einen an der Gebäudewand (10) befestigbaren Halteelements
(30) zum Stützen des Dämmelements (12,12') im an der Gebäudewand (10) mittels Mörtelmaterial
anhaftenden Zustand aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- das die untere Schmalseite (26) armiert und mit einem Mörtelmaterial (44) beschichtet
ist oder mit einer Platte (50) versehen ist, und
- dass die Ausnehmung (40) in dem Dämmelement (12,12') einen zum Querschnitt des Haltearms
(38) des Halteelements (30) komplementären Querschnitt aufweist, so dass das Dämmelement
(12,12') während der Zeitdauer, während derer das Mörtelmaterial noch nicht vollständig
abgebunden ist, gegen Abrutschen gesichert ist.
2. Dämmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (40) von einer Schmalseite (20) bis zur gegenüberliegenden Schmalseite
(22) durchgehend über die Rückseite (18) des Dämmelements (12,12') verläuft.
3. Dämmung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (50) gegenüber der an die untere Schmalseite (26) angrenzenden Vorderseite
(16) zurückspringt und in einem Ausnehmungsbereich (56) der Schmalseite (26) angeordnet
ist.
4. Dämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich zwischen der unteren Schmalseite (26) und der Vorderseite (16)
des Dämmelements (12,12') eine Abdeckschiene (46) angeordnet ist.
5. Dämmung nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschiene (46) im Übergangsbereich (54) der beschichteten oder mit der Platte
(50) versehenen Schmalseite (26) und der Vorderseite (16) angeordnet ist.
6. Dämmung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschiene (46) eine im Übergangsbereich (54) zwischen der unteren Schmalseite
(26) und der Vorderseite (16) des Dämmelements (12,12') von diesem abstehende Putzabzugsvorsprung
(48) aufweist.
7. Dämmung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Putzabzugsvorsprung (48) an seinen seitlichen Enden (70) Aufnahmeräume (71) für
Verbindungselemente (72) zum Verbinden der Enden (70) der Putzabzugsvorsprünge (48)
benachbarter Dämmelemente (12') aufweist.
8. Dämmung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschiene (46) einen Schenkel (64) zur klemmenden Halterung in einer Nut
(62) in der unteren Schmalseite (26) des Dämmelements (12') aufweist.
9. Dämmung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschiene (46) einen die Platte (50) übergreifenden Flansch (66) aufweist.
10. Dämmung nach Anspruch 4 oder Anspruch 4 und einem der übrigen Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschiene (46) einen an der Vorderseite (16) des Dämmelements (12,12',12")
anliegenden Vorderseitenschenkel (58) aufweist.
11. Dämmung nach Anspruch 5 oder Anspruch 5 und einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschiene (46) auf die Platte (50) aufgesteckt ist.
12. Dämmung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschiene (46) zwei die Platte (50) umgreifende Klemmschenkel (76) aufweist,
die von einem an der Vorderseite (16) des Dämmelements (12") anliegenden Vorderseitenschenkel
(58) der Abdeckschiene (46) abstehen.
13. Dämmung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderseitenschenkel (58) der Abdeckschiene (46) eine profilierte, insbesondere
eine gezahnte Oberflächenstruktur zur Verbesserung der Haftung von Putz aufweist.
14. Dämmung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschiene (46) als abgekantete Metallschiene oder als Strangguss- oder Spritzguss-Kunststoffschiene
ausgebildet ist.
15. Dämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 14 dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (40) im Querschnitt im wesentlichen nutförmig und vorzugsweise in
Richtung zur im angebrachten Zustand der Dämmplatte (12,12') oberen Schmalseite (24)
schräg in die Rückseite (18) eingebracht ist.
16. Dämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (30) einen von der Gebäudewand (10) abstehenden Haltearm (38) zum
Eintauchen in die Ausnehmung (40) an der Rückseite (18) des Dämmelements (12,12')
aufweist.
17. Dämmung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltearm (38) im an der Gebäudewand (10) angebrachten Zustand des Halteelements
(30) in einem Winkel von < 90° schräg nach oben verläuft.
18. Dämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (50) ein Kunststoffmaterial oder ein mineralisches Material aufweist.
19. Dämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (30) in der Ausnehmung (40) in der Dämmplatte (12,12') verankerbar
ist.
20. Dämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämmelement (12,12') auf das an der Gebäudewand (10) befestigbare Halteelement
(30) aufsteckbar ist.
21. Dämmung nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (30) mittels eines Klebers, insbesondere eines Schmelzklebers (32)
an der Gebäudewand (10) befestigbar ist.
22. Verfahren zum horizontal fluchtend ausgerichteten Anbringen von nebeneinander angeordneten
Dämmelementen (12,12') nach einem der vorhergehenden Ansprüche an einer Gebäudewand,
bei dem
- von der Gebäudewand (10) abstehende Halteelemente (30) miteinander horizontal fluchtend
befestigt werden, und zwar insbesondere unter Verwendung eines Klebers, vorzugsweise
Schmelzklebers (32),
- auf die Gebäudewand (10) oder auf die Rückseite (18) des Dämm-Materials Mörtelmaterial
(28) aufgetragen wird und
- die Dämmelemente (12,12') an die Gebäudewand (10) angedrückt werden, wobei die Halteelemente
(30) in die Ausnehmungen (40) der Dämmelemente (12,12') eintauchen und diese bis zum
vollständigen Abbinden des Mörtelmaterials (28) zum Sichern gegen ein Abrutschen stützen.
1. Insulation for a building wall, comprising
- an insulation element (12,12') made from a thermal insulation material and comprising
front and rear sides (16,18) and narrow sides (20-26) connecting the front and rear
sides (16,18), and
- at least one holding element (30),
- the rear side (18) of the insulation element (12,12') comprising at least one recess
(40) configured to receive the at least one holding element (30) which can be fastened
to the building wall (10) for supporting the insulation element (12,12') when adhered
to the building wall (10) by means of mortar material,
characterized in
- that the lower narrow side (26) is reinforced and coated with a mortar material (44) or
is provided with a plate (50), and
- that the recess (40) in the insulation element (12,12') has a cross section complementary
to the cross section of the holding arm (38) of the holding element (30) so that the
insulation element (12,12') is secured from sliding down during the time that the
mortar material has not yet fully hardened.
2. The insulation according to claim 1, characterized in that the recess (40) extends continuously across the rear side (18) of the insulation
element (12,12') from a narrow side (20) to the opposed narrow side (22).
3. The insulation according to claim 1 or 2, characterized in that the plate (50) is set back from the front side (16) adjacent the lower narrow side
(26) and is arranged in a recessed area (56) of the narrow side (26).
4. The insulation according to any one of claims 1 to 3, characterized in that a cover rail (46) is arranged in the transition region between the lower narrow side
(26) and the front side (16) of the insulation element (12,12').
5. The insulation according to any one of claim 1 or 4, characterized in that the cover rail (46) is arranged in the transition region (54) between the narrow
side (26) provided with the coating or plate (50), and the front side (16).
6. The insulation according to claim 5, characterized in that the cover rail (46) comprises a plaster-levelling protrusion (48) which in the transition
region (54) between the lower narrow side (26) and the front side (16) of the insulation
element (12,12') projects from the insulation element (12,12').
7. The insulation according to claim 6, characterized in that the plaster-levelling protrusion (48) has its lateral ends (70) provided with receiving
spaces (71) for connection elements (72) connecting the ends (70) of the plaster-levelling
protrusions (48) of adjacent insulation elements (12,12').
8. The insulation according to any one of claims 4 to 7, characterized in that the cover rail (46) comprises a leg (64) to be clampingly held in a groove (62) in
the lower narrow side (26) of the insulation element (12').
9. The insulation according to any one of claims 4 to 8, characterized in that the cover rail (46) comprises a flange (66) gripping over the plate (50).
10. The insulation according to claim 4 or claim 4 and any one of the remaining claims
5 to 9, characterized in that the cover rail (46) comprises a front side leg (58) abutting the front edge (16)
of the insulation element (12,12',12").
11. The insulation according to claim 5 or claim 5 and any one of claims 8 to 10, characterized in that the cover rail (46) is mounted to the plate (50).
12. The insulation according to claim 11, characterized in that the cover rail (46) comprises two clamping legs (76) gripping around the plate (50)
and projecting from a front side leg (58) of the cover rail (46) abutting the front
side (16) of the insulation element (12").
13. The insulation according to claim 10 or 11, characterized in that the front side leg (58) of the cover rail (46) comprises a profiled and particularly
toothed surface structure for improving the adherence of plaster.
14. The insulation according to any one of claims 4 to 13, characterized in that the cover rail (46) is formed as a bevelled metal rail or as a plastic rail produced
by continuous casting or injection moulding.
15. The insulation according to any one of claims 1 to 14, characterized in that the recess (40) is substantially groove-shaped in cross section and is obliquely
formed in the rear side (18) preferably in the direction of that narrow side (24)
which in the mounted condition of the insulation plate (12,12') is the upper narrow
side.
16. The insulation according to any one of claims 1 to 15, characterized in that the holding element (30) comprises a holding arm (38) projecting from the building
wall (10) and arranged for insertion into the recess (40) formed in the rear side
(18) of the insulation element (12,12').
17. The insulation according to claim 16, characterized in that the holding arm (38) in the condition of attachment of the holding element (30) to
the building wall (10) is oriented obliquely upwards at an angle < 90°.
18. The insulation according to any one of claims 1 to 17, characterized in that the plate (50) comprises a plastic material or a mineral material.
19. The insulation according to any one of claims 1 to 18, characterized in that the holding element (30) is adapted to be anchored in the recess (40) formed in the
insulation plate (12,12').
20. The insulation according to any one of claims 1 to 19, characterized in that the insulation element (12,12') is adapted to be mounted to the holding element (30)
which is adapted to be attached to the building wall (10).
21. The insulation according to any one of claims 1 to 20, characterized in that the holding element (30) can be attached to the building wall (10) by means of an
adhesive, particularly a hot melt adhesive (32).
22. A method for the horizontally flush attachment of mutually adjacent insulation elements
(12,12') according to-any of the preceding claims to a building wall, wherein
- holding elements (30) projecting from the building wall (10) are attached to each
other in horizontally flush alignment, particularly by means of an adhesive, preferably
a hot melt adhesive (32),
- mortar material (28) is applied onto the building wall (10) or onto the rear side
(18) of the insulation material, and
- the insulation elements (12,12') are pressed onto the building wall (10) wherein
the holding elements (30) enter the recesses (40) of the insulation elements (12,12')
and support the insulation elements (12,12') to secure them from sliding down until
the mortar material (28) has fully hardened.
1. Isolation pour un mur de bâtiment, comprenant :
-- un élément isolant (12, 12') en un matériau thermo-isolant, qui présente une face
antérieure et une face postérieure (16, 18) ainsi que des petits côtés (20-26) qui
relient celles-ci, et
-- au moins un élément de maintien (30),
-- dans laquelle la face postérieure (18) de l'élément isolant (12, 12') comporte
au moins un évidement (40) pour recevoir ledit au moins un élément de maintien (30)
susceptible d'être fixé sur le mur (10) du bâtiment pour soutenir l'élément isolant
(12, 12') dans une situation en adhérence sur le mur (10) du bâtiment au moyen d'un
matériau formant mortier,
caractérisée en ce que :
-- le petit côté inférieur (26) est armé et revêtu d'un matériau formant mortier (44)
ou doté d'une plaque (50), et
-- l'évidement (40) dans l'élément isolant (12, 12') présente une section complémentaire
de la section du bras de maintien (38) de l'élément de maintien (30) de telle sorte
que l'élément de maintien (12, 12') est assuré à l'encontre d'un ripage pendant la
période pendant laquelle le matériau formant mortier n'a pas encore totalement pris.
2. Isolation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'évidement (40) s'étend depuis un petit côté (20) jusqu'au petit côté opposé (22)
en continu via la face postérieure (18) de l'élément isolant (12, 12').
3. Isolation selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que la plaque (50) est en retrait par rapport à la face antérieure (16) limitrophe du
petit côté inférieur (26) et est agencée dans une zone en évidement (56) du petit
côté (26).
4. Isolation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un rail de recouvrement (46) est agencé dans la zone de transition entre le petit
côté inférieur (26) et la face antérieure (16) de l'élément isolant (12, 12').
5. Isolation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le rail de recouvrement (46) est agencé dans la zone de transition (54) du petit
côté (26) revêtu ou pourvu de la plaque (50) et de la face antérieure (16).
6. Isolation selon la revendication 5, caractérisée en ce que le rail de recouvrement (46) comprend une saillie de décollement de crépi (48) dans
la zone de transition (54) entre le petit côté inférieur (26) et la face antérieure
(16) de l'élément isolant (12, 12'), en saillie de celui-ci.
7. Isolation selon la revendication 6, caractérisée en ce que la saillie de décollement de crépi (48) comporte à ses extrémités latérales (70)
des cavités de réception (71) pour des éléments de liaison (72) destinés à la liaison
des extrémités (70) des saillies de décollement de crépi (48) d'éléments isolants
voisins (12').
8. Isolation selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisée en ce que le rail de recouvrement (46) comprend une branche (64) pour le maintien par coincement
dans une gorge (62) dans le petit côté inférieur (26) de l'élément isolant (12').
9. Isolation selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisée en ce que le rail de recouvrement (46) comporte une bride (66) qui coiffe la plaque (50).
10. Isolation selon la revendication 4, ou selon la revendication 4 et l'une des revendications
5 à 9, caractérisée en ce que le rail de recouvrement (46) comprend une branche latérale antérieure (58) appliquée
contre la face antérieure (16) de l'élément isolant (12, 12', 12").
11. Isolation selon la revendication 5, ou selon la revendication 5 et l'une des revendications
8 à 10, caractérisée en ce que le rail de recouvrement (46) est enfiché sur la plaque (50).
12. Isolation selon la revendication 11, caractérisée en ce que le rail de recouvrement (46) comprend deux branches de coincement (76) qui entourent
la plaque (50) et qui dépassent depuis une branche latérale antérieure (58), appliquée
contre la face antérieure (16) de l'élément isolant (12"), du rail de recouvrement
(46).
13. Isolation selon l'une ou l'autre des revendications 10 et 11, caractérisée en ce que la branche latérale antérieure (58) du rail de recouvrement (46) présente une structure
de surface profilée, en particulier dentée, pour améliorer l'adhérence du crépi.
14. Isolation selon l'une des revendications 4 à 13, caractérisée en ce que le rail de recouvrement (46) est réalisé sous la forme de rail métallique biseauté
ou sous forme de rail en matière plastique réalisé par coulée-extrusion ou par coulée-injection.
15. Isolation selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que l'évidement (40) a en section transversale sensiblement la forme d'une gorge, et
est ménagé de préférence en direction en oblique dans la face postérieure (18) en
direction du petit côté supérieur (24) dans la situation montée de la plaque isolante
(12, 12').
16. Isolation selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que l'élément de maintien (30) comporte un bras de maintien (38) qui dépasse du mur (10)
du bâtiment pour plonger dans l'évidement (40) à la face postérieure (18) de l'élément
isolant (12, 12').
17. Isolation selon la revendication 16, caractérisée en ce que le bras de maintien (38) s'étend en oblique vers le haut sous un angle inférieur
à 90° dans la situation de l'élément de maintien (30) monté sur le mur (10) du bâtiment.
18. Isolation selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que la plaque (50) comporte une matière plastique ou une matière minérale.
19. Isolation selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisée en ce que l'élément de maintien (30) est susceptible d'être ancré dans l'évidement (40) dans
la plaque isolante (12, 12').
20. Isolation selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisée en ce que l'élément isolant (12, 12) est susceptible d'être enfiché sur l'élément de maintien
(30) à fixer sur le mur (10) du bâtiment.
21. Isolation selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisée en ce que l'élément de maintien (30) est susceptible d'être fixé sur le mur (10) du bâtiment
au moyen une colle, en particulier d'une colle thermofusible (32).
22. Procédé pour appliquer des éléments isolants (12, 12') selon l'une des revendications
précédentes sur un mur d'un bâtiment, ces éléments étant agencés les uns à côté des
autres et orientés en alignement horizontal, dans lequel :
-- des éléments de maintien (30) dépassant du mur (10) du bâtiment sont fixés les
uns aux autres en alignement horizontal, et cela en particulier en utilisant une colle,
de préférence une colle thermofusible (32),
-- on applique un matériau formant mortier (28) sur le mur (10) du bâtiment ou sur
la face postérieure (18) du matériau isolant, et
-- les éléments isolants (12, 12') sont pressés contre le mur (10) du bâtiment, et
les éléments de maintien (30) plongent dans les évidements (40) des éléments isolants
(12, 12') et soutiennent ceux-ci jusqu'à la prise complète du matériau formant mortier
(28) pour le blocage à l'encontre d'un ripage.