[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung einer vorgefertigten
Wandtafel aus einer Vielzahl von nebeneinander und in horizontalen Reihen übereinander
angeordneten Bausteinen für Gebäude.
[0002] Eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung einer vorgefertigten Wandtafel ist
beispielsweise aus der DE 298 17 726 bekannt.
[0003] Die aus der DE 298 17 726 und aus der Praxis bekannten fabrikmäßig vorgefertigten
Wandtafeln werden auf der Baustelle, ähnlich wie bei einem Fertighaus, zusammengesetzt.
Zum Erstellen der vorgefertigten Wandtafeln werden die einzelnen Bausteine, wie beispielsweise
aus dem zitierten Gebrauchsmuster bekannt ist, automatisch versetzt, bis die gewünschte
Wandtafellänge bzw. die gewünschte Wandtafelhöhe erreicht ist.
[0004] Um ein optimales Absetzen bzw. Aneinanderreihen der einzelnen Bausteine zu erreichen,
ist in der DE 298 17 726 eine Längen- und Höhenmeßeinrichtung vorgesehen. Durch die
Längenmeßeinrichtung kann erreicht werden, daß der nächste zu versetzende Baustein
unmittelbar an den bereits versetzten Baustein abgesetzt werden kann, so daß eventuelle
Längenunterschiede der einzelnen Bausteine ausgeglichen werden können. Die Längenmeßeinrichtung
ist dabei als Lichtschrankenmeßgerät ausgebildet.
[0005] Eventuell entstehende Höhendifferenzen zwischen dem vorgegebenen Sollwert und dem
aufgrund der Toleranzen der Bausteine entstehenden Istwert werden durch die Höhenmeßeinrichtung,
die als Ultraschallsensor oder als herkömmlicher Takter ausgebildet ist, gemessen.
Dabei ist beispielsweise der Ultraschallsensor an dem Greifer angeordnet, der den
Baustein versetzt. Durch eine entsprechende Messung des Ultraschallsensors kann dann
der Baustein entsprechend stärker oder schwächer in die Mörtelschicht gedrückt werden.
Somit läßt sich die Höhe des Bausteines und damit die Höhe der Wandtafel entsprechend
der auftretenden Toleranzen korrigieren.
[0006] Nachteilig bei den vorgefertigten Wandtafeln ist allerdings, daß die Steine auch
bezüglich der Steindicke, d.h. dem Durchmesser, gemessen von einer Längsseite des
Steines zu der anderen Längsseite, Toleranzen aufweisen. Die Toleranzen entstehen
sowohl durch die notwendigen manuellen Tätigkeiten als auch durch die automatischen
Tätigkeiten, die zur Herstellung des Steines notwendig sind. Darüber hinaus weisen
die Steine im allgemeinen eine leicht konische Form auf, die durch das Herstellungsverfahren
bedingt ist und akzeptiert werden muß.
[0007] Durch die Steintoleranzen ist es in nachteilhafter Weise notwendig, daß die Wandtafeln
zum Ausgleichen der Steintoleranzen verputzt werden müssen. Dies erfordert einen entsprechenden
Zeitaufwand und erhöht somit, auch aufgrund des Materialbedarfes, die Herstellungskosten.
Nachteilig ist dabei außerdem, daß der Bauträger im allgemeinen den Raum nach Innenraumquadratmetern
verkauft, und somit die zur Verfügung stehende Fläche durch das Verputzen bzw. das
Ausbessern der Steintoleranzen geringer wird. Wünschenswert wäre es dabei, bei gleichen
Außenabmessungen, eine möglichst große Innenraumfläche zu erzielen.
[0008] Das Verputzen der Wandtafeln hat außerdem den Nachteil, daß die Zeit, bis die Wandtafel
trocken ist (Baufeuchte), in Abhängigkeit zur Dicke des Putzes steigt.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die ein schnelles und exaktes
Versetzen der Bausteine ermöglicht, die an wenigstens einer Längsseite der Wandtafel
eine plane bzw. ebene Fläche ohne Vor- und Rücksprünge schafft, und die die auftretenden
Steintoleranzen weitestgehend ausgleicht, ohne daß manuelle Eingriffe notwendig sind.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch das in Anspruch 1 beschriebene Verfahren
und die in Anspruch 2 genannte Vorrichtung gelöst.
[0011] Durch die Ausrichteeinrichtung läßt sich in vorteilhafter Weise die Position einer
Längsseite eines Bausteines mit der Position einer Längsseite wenigstens eines angrenzenden
Bausteines vergleichen und gegebenenfalls derart korrigieren, daß die beiden Längsseiten
in einer Ebene liegen. Bei einem vorteilhaften Durchführen dieser Prüfung bzw. Korrektur
nach dem Versetzen jedes Bausteines, aus dem die Wandtafel gebildet ist, entsteht
an dieser Längsseite der Wandtafel eine plane Fläche. Dadurch werden in vorteilhafter
Weise Vor- oder Rücksprünge, die durch ein eventuelles ungenaues Versetzen der Steine
entstehen können, vermieden. Darüber hinaus werden durch die Ausrichteeinrichtung
die in üblicher Weise vorhandenen Steintoleranzen derart ausgeglichen, daß zumindest
an einer Längsseite der Wandtafel eine ebene bzw. plane Fläche entsteht.
[0012] Da die derart ausgerichtete Längsseite der Wandtafel keine störenden Vorsprünge oder
Rücksprünge aufweist, kann die bisher notwendige Arbeit des Verputzens entfallen.
Dadurch reduzieren sich zusätzlich zu den verminderten Materialkosten auch die Herstellungskosten
bzw. der für die Herstellung der Wandtafel notwendige Zeitaufwand.
[0013] In vorteilhafter Weise vergrößert sich durch den fehlenden Putz, bei gleichen Außenabmessungen,
auch die im Innenraum zur Verfügung stehende Fläche.
[0014] Da durch die hohe Präzision der Längsseite der Wandtafel das Verputzen entfallen
kann, und darüber hinaus die aufzutragende gespachtelte Schicht entsprechend dünn
gestaltbar ist, ist ein schnelles Trocknen der Wandtafel möglich. Somit reduzieren
sich auch die eventuell notwendigen Kosten bzw. zusätzlichen Geräte, die zum Austrocknen
der Wandtafel auf der Baustelle in herkömmlicher Weise eingesetzt werden.
[0015] Je präziser die Ausrichteeinrichtung die entsprechenden Längsseiten der Bausteine
in eine Ebene bringt, desto geringer kann die Spachtelschicht sein. Im günstigsten
Fall ist es dabei möglich, daß auch ein Verspachteln entfallen kann.
[0016] Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung
horizontal und/oder vertikal entlang der Wandtafel verfahrbar ist.
[0017] Eine horizontal und/oder vertikale Verfahrbarkeit der Ausrichteeinrichtung entlang
der Wandtafel ermöglicht einen vorteilhaften Einsatz. Somit kann der Baustein nach
dem Versetzen in einfacher Weise geprüft und die Position der Längsseite des Bausteines
in vorteilhafter Weise derart korrigiert werden, daß die Bausteine zueinander bündig
sind bzw. in einer Flucht liegen.
[0018] Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung
an einer vertikal und/oder horizontal verfahrbaren Traverse angeordnet ist, und die
wenigstens eine Ausrichteeinrichtung entlang der Traverse verfahrbar ist.
[0019] Eine Anordnung der Ausrichteeinrichtung an einer vertikal und/oder horizontal verfahrbaren
Traverse ermöglicht einen besonders vorteilhaften Einsatz der Ausrichteeinrichtung.
Nachdem eine Reihe vollständig mit Bausteinen versetzt worden ist, kann die Traverse
vertikal um die entsprechende Höhe nach oben verfahren werden, wodurch die Ausrichteeinrichtung
wieder in vertikaler Richtung exakt auf den nächsten zu prüfenden bzw. zu korrigierenden
Baustein ausgerichtet ist.
[0020] Dadurch, daß die Ausrichteeinrichtung entlang der Traverse verfahrbar ist, kann zusätzlich
zu der vertikalen Einstellung eine entsprechende horizontale Ausrichtung entlang der
Wandtafel auf den nächsten zu prüfenden bzw. zu korrigierenden Baustein erfolgen.
[0021] In einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung wenigstens einen Anschlag und/oder wenigstens
einen Gegenanschlag aufweist, der horizontal bzw. senkrecht zu den Längswänden der
Bausteine bewegbar ist.
[0022] Durch den wenigstens einen Anschlag bzw. den wenigstens einen Gegenanschlag, der
senkrecht zu den Längswänden der Bausteine bewegbar ist, läßt sich in vorteilhafter
Weise die Position der Längsseite des Bausteines prüfen und entsprechend korrigieren,
so daß die Längsseite der Wandtafel keine Vorsprünge oder Rücksprünge aufweist.
[0023] Der wenigstens eine Anschlag bzw. Gegenanschlag kann außerdem einen zu starken Druck
des jeweils anderen Anschlages kompensieren und somit verhindern, daß der Baustein
falsch ausgerichtet wird. Eine Längsseite eines Bausteines, die bezüglich der einzurichtenden
Längsseite der Wandtafel einen Rücksprung aufweist, läßt sich mit Hilfe des wenigstens
einen Gegenanschlages in vorteilhafter Weise entsprechend korrigieren.
[0024] Durch den Anschlag bzw. Gegenanschlag kann außerdem eine Drehbewegung des Bausteines
um eine horizontale Längsachse verhindert werden. Eine zu verhindernde Drehbewegung
kann dabei aus dem für die Korrekturen notwendigen Andruck des Anschlages bzw. des
Gegenanschlages resultierenden. Somit wird also ein Kippen bzw. Schwanken des Bausteines
verhindert.
[0025] Von Vorteil ist es, wenn der Anschlag und/oder der Gegenanschlag mittels wenigstens
einem Bewegungsglied horizontal bzw. senkrecht zu den Längswänden der Bausteine bewegbar
ist, und das Bewegungsglied als Hydraulikzylinder ausgebildet ist.
[0026] In Versuchen hat sich herausgestellt, daß sich eine entsprechende horizontale Bewegung
des Anschlages bzw. des Gegenanschlages in vorteilhafter Weise mittels einem entsprechenden
Bewegungsglied herstellen läßt und sich dafür in vorteilhafter Weise der Einsatz von
Hydraulikzylindern eignet.
[0027] Aufgrund des Hydraulikzylinders lassen sich die Längsseiten der Bausteine durch den
Anschlag bzw. den Gegenanschlag in vorteilhafter Weise prüfen und korrigieren.
[0028] Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß der wenigstens eine Anschlag als
Leiste und/oder Rolleneinrichtung ausgebildet ist.
[0029] Eine Ausbildung des wenigstens einen Anschlages als Leiste und/oder Rolleneinrichtung
hat sich in der Praxis als besonders vorteilhaft herausgestellt. Durch eine Ausgestaltung
als Leiste wird ein besonders vorteilhafter Anschlag gebildet, durch den die Längsseite
des Bausteines bezüglich ihrer Lage im Vergleich zu den Längsseiten anderer, insbesondere
angrenzender Bausteine, geprüft und korrigiert werden kann.
[0030] Eine Ausgestaltung des Anschlages als Rolleneinrichtung hat sich in der Praxis ebenfalls
als vorteilhaft herausgestellt, insbesondere da somit eine Punktauflage erreichbar
ist, die bezüglich einer Verschmutzung mit Mörtel, insbesondere Mörtelresten, die
sich an den Längsseiten der Bausteine befinden können, unempfindlich ist.
[0031] Von Vorteil ist es, wenn sich die Leiste wenigstens über die Länge der Wandtafel
erstreckt.
[0032] In Versuchen hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn sich die Leiste wenigstens
über die Länge der Wandtafel erstreckt. Hierzu kann die Leiste beispielsweise an der
Traverse befestigt sein und von dieser horizontal bzw. senkrecht zu den Längswänden
der Bausteine, beispielsweise durch ein als Hydraulikzylinder ausgebildetes Bewegungsglied,
ausgefahren werden. In vorteilhafter Weise ist es somit möglich, daß die Leiste als
Referenzpunkt bzw. als Nullstellung dient, an der die Längsseiten der zu versetzenden
Bausteine ausgerichtet werden können. Da sich die Leiste wenigstens über die Länge
des Wandelementes erstreckt, können die zu versetzenden Bausteine über die gesamte
Länge des Wandelementes entsprechend in einer Flucht bzw. in einer Ebene, anhand der
Leiste ausgerichtet werden.
[0033] Eine Anordnung der Leiste an der Traverse hat sich hierfür als besonders vorteilhaft
herausgestellt. Die Leiste kann somit in einfacher Weise als Referenzpunkt benützt
werden. Die vorzunehmenden Korrekturen können dann durch den wenigstens einen Gegenanschlag
bzw. andere Anschläge, die beispielsweise an dem entlang der Traverse verfahrbaren
Schlitten angeordnet sind, vorgenommen werden.
[0034] Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß die Leiste vertikal derart anordenbar
ist, daß nach einer horizontalen Bewegung der Leiste in Richtung auf die Wandtafel
ein Kontakt zwischen einem Anschlagglied der Leiste und der Längsseite des zu prüfenden
oder zu korrigierenden Bausteines an einer horizontalen Verbindungsstelle zwischen
zwei Reihen von Bausteinen erfolgt.
[0035] Dadurch, daß das Anschlagglied der Leiste an einer horizontalen Verbindungsstelle
zwischen zwei Reihen von Bausteinen angreift, wird in vorteilhafter Weise verhindert,
daß durch ein Einrichten bzw. Korrigieren der Lage der Längsseite eines Bausteines,
die an den zu korrigierenden Baustein angrenzenden Bausteine, aufgrund der dazwischenliegenden
Mörtelschicht, mitverschoben werden. Insbesondere die Reihe von Bausteinen, die sich
unterhalb des letztversetzten Bausteines bzw. des zu korrigierenden Bausteines befindet,
sollte nicht mehr verschoben werden, da diese bereits entsprechend eingerichtet wurde.
Durch ein Angreifen der Leiste an einer horizontalen Verbindungsstelle zwischen den
beiden Reihen von Bausteinen, wird daher beispielsweise verhindert, daß sich der unterhalb
des zu korrigierenden Bausteines angeordnete Baustein, aufgrund der die beiden Bausteine
verbindenden Mörtelschicht, mitverschiebt.
[0036] Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß der wenigstens eine Gegenanschlag
an der von dem wenigstens einen Anschlag abgewandten Längsseite des Bausteines derart
angeordnet ist, daß eine aus dem Andruck des Gegenanschlages und/oder des Anschlages
resultierende Drehbewegung des Bausteines um eine horizontale Längsachse ausgeschlossen
ist.
[0037] Aufgrund der Anordnung des Gegenanschlages auf der von dem Anschlag abgewandten Längsseite
des Bausteines, läßt sich der zu korrigierende bzw. zu prüfende Baustein in vorteilhafter
Weise entsprechend ausrichten. Dabei kann vorgesehen sein, daß der Gegenanschlag einen
Druck auf den Baustein ausübt, so daß der Baustein in Richtung auf den Anschlag, der
beispielsweise als Leiste ausgebildet sein kann, bewegt wird, bis der Baustein an
der Leiste anliegt. Somit ist sichergestellt, daß die Bausteine an der einzurichtenden
Längsseite der Wandtafel eine plane Fläche bilden bzw. in einer Flucht liegen.
[0038] Der wenigstens eine Gegenanschlag bzw. der wenigstens eine Anschlag kann dabei in
vorteilhafter Weise derart angeordnet sein, daß ein aufgrund des Andrucks, beispielsweise
des Gegenanschlages resultierende Drehbewegung des Bausteines, um eine horizontale
Längsachse kompensierbar ist. Ein Verwackeln bzw. Verkippen des Bausteines wird somit
verhindert. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß sich bei einer Ausgestaltung
der Ausgleichseinrichtung mit nur einem Anschlag und nur einem Gegenanschlag diese
in derselben vertikalen Höhe befinden. Bei einer Ausgestaltung mit zwei Anschlägen
und nur einem Gegenanschlag kann dies beispielsweise dadurch erfolgen, daß der Gegenanschlag
wenigstens annähernd vertikal zwischen den beiden Anschlägen angeordnet ist.
[0039] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
weiteren Unteransprüchen und aus dem nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig
beschriebenen Ausführungsbeispiel.
[0040] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Frontansicht einer Vorrichtung zur Herstellung einer Wandtafel mit der erfindungsgemäßen
Ausgleichseinrichtung;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht einer Wandtafel mit der erfindungsgemäßen Ausgleichseinrichtung;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit "X" aus Fig. 2;
- Fig. 4
- eine alternative Ausgestaltung des in Fig. 3 dargestellten Anschlagglieds; und
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf einen Ausschnitt einer Wandtafel mit der erfindungsgemäßen Ausgleichseinrichtung
aus Pfeilrichtung V der Fig. 1, ohne das den Gegenanschlag mit der Traverse verbindende
Verbindungsglied.
[0041] Zum Erstellen einer Wandtafel 1 werden die zu versetzenden Bausteine 2 in herkömmlicher
Weise mit einer nicht näher dargestellten Versetzeinrichtung versetzt. Diese Versetzeinrichtung
kann beispielsweise einen Roboterarm aufweisen, an dem ein Greifer angeordnet ist.
Eine derartige Ausgestaltung ist beispielsweise in der DE 298 17 726 beschrieben.
[0042] Dabei wird die erste Lage bzw. Reihe der Bausteine 2 auf beispielsweise einem herkömmlichen
verfahrbaren Gitterrost 3 angeordnet, so daß die fertig erstellte Wandtafel 1 entsprechend
horizontal bewegbar ist. Dadurch läßt sich die Wandtafel 1 in besonders vorteilhafter
Weise nach ihrer Fertigstellung gemeinsam mit dem Gitterrost 3 weiterbefördern, so
daß in die Vorrichtung zur Herstellung einer vorgefertigten Wandtafel 1 ein neuer
Gitterrost 3 eingebracht werden kann, auf der eine neue Wandtafel herstellbar ist.
[0043] Da die Erstellung einer Wandtafel 1 aus Bausteinen 2, in an sich bekannter Weise
erfolgt, wird hiermit nur noch auf die für die Erfindung wesentlichen Merkmale eingegangen.
[0044] Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich ist, weist die Vorrichtung zur Herstellung
einer vorgefertigten Wandtafel 1 eine zwischen zwei Ständern 4 befestigte Traverse
5 auf. Dabei ist die Traverse 5 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel vertikal
zwischen den beiden Ständern 4 bewegbar. In einer alternativen Ausgestaltung kann
auch eine horizontale Bewegung der Traverse 5 vorgesehen sein.
[0045] Um nach dem Versetzen eines Bausteines 2 wenigstens eine der beiden Längsseiten 2a,
2b derart einzurichten, daß die Wandtafel 1 an wenigstens einer ihrer Längsseiten
eine plane Fläche bzw. eine ebene Fläche ohne Vorsprünge oder Rücksprünge aufweist,
bei der die Toleranzen der Bausteine 2 möglichst kompensiert sind, ist eine Ausrichteeinrichtung
6 vorgesehen. Die Ausrichteeinrichtung 6 ermöglicht es, daß die Längsseite 2a und/oder
die Längsseite 2b aller Bausteine 2 einer Wandtafel 1 in einer Flucht liegen.
[0046] Eine hierfür mögliche Ausgestaltung der Ausrichteeinrichtung 6 besteht in der in
den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform. Hierbei weist die Ausrichteeinrichtung
6 zwei Anschläge 7, 8 und einen Gegenanschlag 9 auf. Dabei ist ein Anschlag als Leiste
7 und ein Anschlag als Rolleneinrichtung 8 ausgebildet. Der Gegenanschlag ist in dem
dargestellten Ausführungsbeispiel als Andruckstößel 9 ausgebildet.
[0047] Die Leiste 7 ist an der Traverse 5 angeordnet und erstreckt sich über die Länge der
Wandtafel 1. Die Rolleneinrichtung 8 und der Andruckstößel 9 sind an einem Schlitten
10 angeordnet, der entlang der Traverse 5 verfahrbar ist.
[0048] Alternativ dazu kann die Leiste 7 auch entsprechend kürzer ausgebildet sein und/oder
ebenfalls an dem Schlitten 10 befestigt werden.
[0049] Eine weitere alternative Ausgestaltung kann darin bestehen, daß sich die Rolleneinrichtung
8 und der Gegenanschlag 9 ebenfalls über die Länge der Wandtafel 1 erstrecken und
an der Traverse 5 angeordnet sind.
[0050] In weiteren alternativen Ausgestaltungen der Ausrichteeinrichtung 6 können auch mehrere
Gegenanschläge 9 vorgesehen sein. Die Gegenanschläge 9 können dabei in jeder beliebigen
Ausführungsform, beispielsweise als Leiste, Rolleneinrichtung oder Andruckstößel ausgebildet
sein. Analog dazu kann auch nur ein Anschlag 7, 8 oder mehr als zwei Anschläge 7,
8 vorgesehen sein, die ebenfalls in den verschiedensten Ausführungsformen vorliegen
können.
[0051] Damit die Position eines versetzten Bausteines 2 geprüft und/oder korrigiert werden
kann, ist vorgesehen, daß nach einem Absetzen des Bausteines 2 die Leiste 7 horizontal
bzw. senkrecht zu den Längswänden 2a der Bausteine 2 ausfährt und an einem Referenzpunkt
bzw. einem vorgesehenen Nullpunkt anhält. Somit dient die Leiste 7 als Anschlag bzw.
Referenz, an der die zu erzielende plane Fläche einer Längsseite der Wandtafel 1 ausgerichtet
werden kann.
[0052] Damit die Leiste 7, die Rolleneinrichtung 8 und der Andruckstößel 9 eine senkrecht
zu den Längswänden 2a bzw. 2b der Bausteine 2 verlaufende Bewegung ausführen können,
sind Bewegungsglieder 11, 12 vorgesehen. Dabei weist die Leiste 7 zwei als Hydraulikzylinder
11 ausgebildete Bewegungsglieder auf.
[0053] Nach dem Absetzen des Bausteines 2 und nach dem Verfahren der Leiste 7 an einen entsprechenden
Referenzpunkt, wie beispielsweise in Fig. 2 dargestellt, kann die Rolleneinrichtung
8 ebenfalls entsprechend horizontal bewegt werden, so daß auch die Rolleneinrichtung
8 an einer Längsseite 2a des zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Bausteines 2
anliegt. Die senkrecht zu den Längswänden 2a der Bausteine 2 verlaufende Bewegung
der Rolleneinrichtung 8 kann dabei durch ein als Feder 12 und/oder Druckeinrichtung
12 ausgebildetes Bewegungsglied erfolgen.
[0054] Wie aus den Figuren 1, 2 und 5 ersichtlich ist, ist der Andruckstößel 9 an der von
der Längsseite 2a, an der die Leiste 7 und die Rolleneinrichtung 8 anliegen, abgewandten
Längsseite 2b angeordnet. Zur Durchführung einer horizontalen bzw. einer senkrecht
zu der Längsseite 2b verlaufenden Bewegung, ist der Andruckstößel 9 mit einem als
Hydraulikzylinder 11 ausgebildeten Bewegungsglied versehen. Dabei wird der notwendige
Druck, um den Baustein 2 in Richtung auf die Leiste 7 bzw. die Rolleneinrichtung 8
zu bewegen, durch den Andruckstößel 9 aufgebracht.
[0055] Der Andruckstößel 9 drückt den Baustein 2 bis zu dem mittels der Leiste 7 gewählten
Referenz- bzw. Nullpunkt. In vorteilhafter Weise wird somit jeder Baustein so ausgerichtet,
daß alle Längsseiten 2a der Bausteine 2 eine plane Ebene bilden bzw. in einer Flucht
liegen, so daß die Wandtafel 1 keine Vorsprünge oder Rücksprünge aufweist.
[0056] Der Andruckstößel 9 ist in vorteilhafter Weise wenigstens annähernd vertikal zwischen
der Leiste 7 und der Rolleneinrichtung 8 angeordnet (siehe Fig. 2). Dadurch wird erreicht,
daß der Baustein 2 durch den Andruck des Andruckstößels 9 keine Drehbewegung um eine
horizontale Achse ausführt, d.h. nicht wackelt oder kippt.
[0057] Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich, ist der Andruckstößel 9 mittels einem Verbindungsglied
13 an dem Schlitten 10 der Traverse 5 angeordnet. Dadurch ist gewährleistet, daß die
Position zwischen dem Andruckstößel 9 und der Rolleneinrichtung 8 unverändert ist.
[0058] Aus Gründen einer besseren Übersicht ist in der in Fig. 5 dargestellten Draufsicht
die Traverse 5 und das Verbindungsglied 13 nicht dargestellt.
[0059] In einer alternativen Ausgestaltung kann auch vorgesehen sein, daß zur Befestigung
des Andruckstößels 9 eine zweite Traverse vorgesehen ist, die auf einer der ersten
Traverse 5 gegenüberliegenden Längsseite der Wandtafel 1 angeordnet ist.
[0060] Die Rolleneinrichtung 8 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, vertikal derart angeordnet,
daß ein Kontakt zwischen einem Anschlagglied 14 der Rolleneinrichtung 8 und der Längsseite
2a des zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Bausteines 2 im Bereich eines oberen
Endes des Bausteines 2 erfolgt.
[0061] Wie in den Figuren 2 und 5 erkennbar, sind die Anschlagglieder der Rolleneinrichtung
8 als Rollenelemente 14 ausgebildet. Dabei sind mehrere Rollenelemente 14 vorgesehen,
die entlang der Längsseite 2a auf Abstand aneinandergereiht sind (siehe Fig. 5). In
vorteilhafter Weise weist jedes Rollenelement 14, wie in Fig. 2 dargestellt, zwei
Rollen 15 auf, die entlang einer vertikal verlaufenden Achse auf Abstand zueinander
angeordnet sind.
[0062] Durch die Abstände zwischen den Rollenelementen 14 und den Abständen zwischen den
einzelnen Rollen 15 können in vorteilhafte Weise Mörtelreste, die sich entlang der
Längsseite 2a des Bausteines 2 befinden, aufgenommen werden. Ein unsauberes Verlaufen
bzw. eine holprige Bewegung der Rolleneinrichtung 8 wird somit verhindert. In vorteilhafter
Weise kann die Rolleneinrichtung 8, unterstützt durch die Feder 12, ununterbrochen
an einem Baustein 2 anliegen. D.h. eine Ausgestaltung des Bewegungsgliedes als Hydraulikzylinder
11, um die Rolleneinrichtung 8 nach jedem Absetzen eines Bausteines 2, horizontal
in Richtung auf den Baustein 2 zu bewegen, ist unnötig.
[0063] Wie in Fig. 2, Fig. 3 und alternativ dazu in Fig. 4 erkennbar, ist die Leiste 7 derart
angeordnet, daß nach einer horizontalen Bewegung der Leiste 7 in Richtung auf die
Wandtafel 1 ein Kontakt zwischen einem Anschlagglied 16 der Leiste 7 und der Längswand
2a des zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Bausteines 2 an einer horizontalen
Verbindungsstelle 17 zwischen zwei Reihen von Bausteinen 2 erfolgt. Die Wahl einer
derartigen Verbindungsstelle 17 hat sich in Versuchen als besonders vorteilhaft herausgestellt.
[0064] Die in Fig. 2 und Fig. 3 dargestellte Ausführungsform zeigt ein Anschlagglied 16,
das zwei Anschlagvorsprünge aufweist, wobei ein Anschlagvorsprung an dem zu prüfenden
und/oder zu korrigierenden Baustein 2 und ein zweiter Anschlagvorsprung an einem an
diesen angrenzenden Baustein 2 einer anderen Bausteinreihe anliegt. Durch eine derartige
Ausgestaltung des Anschlaggliedes 16 wird verhindert, daß der bereits korrekt gesetzte
und ausgerichtete Baustein, aufgrund der an der Verbindungsstelle 17 angebrachten
Mörtelschicht, gemeinsam mit dem zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Baustein
2 verschoben wird. Durch das Anschlagglied 16, wie er in Fig. 3 ausgebildet ist, wird
ein nachträgliches Verschieben des bereits ausgerichteten und korrigierten Bausteines
2 verhindert.
[0065] Wie aus Fig. 3 ebenfalls ersichtlich, weist das Anschlagglied 16 im Bereich der Verbindungsstelle
17 zwischen den beiden Reihen von angrenzenden Bausteinen 2 eine Nut bzw. einen Rücksprung
18 auf. Durch diesen Rücksprung 18 ist es möglich, das Anschlagglied 16 der Leiste
7 besonders exakt ansetzen zu können. Ohne den Rücksprung 18 besteht die Gefahr, daß
der Mörtel, der sich an der Verbindungsstelle 17 befindet, möglicherweise derart aus
der Verbindungsstelle 17 herausgepreßt wird, daß dadurch ein Wölbung entsteht, und
somit ein optimales Anliegen des Anschlaggliedes 16 ausgeschlossen ist.
[0066] Die in Fig. 4 dargestellte alternative Ausgestaltung zeigt eine Ausbildung des Anschlaggliedes
16 mit einem Anschlagvorsprung, der an dem zu prüfenden und/oder zu korrigierenden
Baustein 2 anliegt.
[0067] Das Prüfen und/oder Korrigieren eines Bausteines 2 erfolgt prinzipiell folgendermaßen:
[0068] Der zu versetzende Baustein 2 wird an der entsprechenden Stelle abgesetzt. Anschließend
wird die Leiste 7 durch zwei Hydraulikzylinder 11 bis zu einem Referenzpunkt bzw.
einem Nullpunkt an den Baustein 2 herangefahren. Anschließend verfährt der Schlitten
10 entlang der Traverse 5, bis die Rolleneinrichtung 8 und der Andruckstößel 9 entsprechend
an dem neu gesetzten Baustein 2 ausgerichtet sind. Während dem Verfahren des Schlittens
10 wird die Rolleneinrichtung 8 durch die Feder 12 an den Baustein 2 gedrückt. D.h.
während dem ganzen Verfahrprozeß rollt die Rolleneinrichtung 8 entlang der entsprechenden
Längsseite der Wandtafel 1. Im Gegensatz dazu wird der Hydraulikzylinder 11, der den
Andruckstößel 9 in Richtung auf den auszurichtenden Baustein 2 bewegt, erst nach einem
Stillstand des Schlittens 10 aktiviert. Der Andruckstößel 9 drückt nun so lange gegen
den Baustein 2, bis die Längsseite 2a des Bausteines 2 an der Leiste 7 anliegt. Anschließend
fährt der Andruckstößel 9 wieder in seine Ausgangsposition zurück. Vor dem Versetzen
eines neuen Bausteines 2 fährt auch die Leiste 7 in eine Ausgangsposition zurück,
so daß es durch den zu versetzenden Baustein 2 zu keiner Kollision kommt.
[0069] Falls der zu setzende Baustein 2 zu weit in Richtung der Leiste 7 aus der Wandtafel
1 hervorragt (also ein Vorsprung vorhanden ist), wird dies in einfacher Weise durch
die horizontale Bewegung der Leiste 7 korrigiert.
[0070] Nach diesem Verfahren werden alle Bausteine 2 versetzt, bis die Wandtafel 1 die gewünschte
Höhe bzw. Breite erreicht hat.
[0071] In nicht dargestellter Weise kann vorgesehen sein, daß die vorgefertigte Wandtafel
1 zur Erhöhung der Stabilität und zur Verhinderung eines Wandbruches mit Armierungen
in Form von Armierungsstäben versehen wird.
1. Verfahren zur Herstellung einer vorgefertigten Wandtafel aus einer Vielzahl von nebeneinander
und in horizontalen Reihen übereinander angeordneten Bausteinen für Gebäude,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach dem Versetzen eines Bausteines (2) die Position wenigstens einer vertikalen Längsseite
(2a, 2b) des Bausteines (2) überprüft und/oder korrigiert bzw. ausgerichtet wird,
wobei die Prüfung durch einen Vergleich mit der Position wenigstens eines vorher versetzten
anderen, insbesondere eines angrenzenden Bausteines (2) einer horizontalen und/oder
darunter angeordneten Reihe erfolgt, und die Korrektur derart durchgeführt wird, daß
die wenigstens eine Längsseite (2a,2b) des Bausteines (2) in die gleiche Ebene ausgerichtet
wird wie die Längsseite (2a,2b) des wenigstens einen anderen Bausteines (2), so daß
die Wandtafel (1) an einer dadurch gebildeten Längsseite eine plane Fläche aufweist.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) vorgesehen ist, die nach dem Versetzen eines
Bausteines (2) die Position wenigstens einer vertikalen Längsseite (2a,2b) des Bausteines
(2) prüft und/oder korrigiert, wobei die Prüfung durch einen Vergleich mit der Position
wenigstens eines vorher versetzten anderen, insbesondere eines angrenzenden Bausteines
(2) einer horizontalen und/oder darunter angeordneten Reihe erfolgt, und die Korrektur
derart durchführbar ist, daß die wenigstens eine Längsseite (2a,2b) des Bausteines
(2) in der gleichen Ebene liegt wie die Längsseite (2a,2b) des wenigstens einen anderen
Bausteines (2).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) horizontal und/oder vertikal entlang
der Wandtafel (1) verfahrbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) wenigstens über die Länge der Wandtafel
(1) erstreckt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) an einer vertikal und/oder horizontal
verfahrbaren Traverse (5) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) entlang der Traverse (5) verfahrbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) an einem Schlitten (10) angeordnet ist,
der entlang der Traverse (5) verfahrbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) wenigstens einen Anschlag (7,8) und/oder
wenigstens einen Gegenanschlag (9) aufweist, der horizontal bzw. senkrecht zu den
Längswänden (2a,2b) der Bausteine (2) bewegbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich der wenigstens eine Anschlag (7,8) und/oder Gegenanschlag (9) wenigstens über
die Länge der Wandtafel (1) erstreckt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag (7,8) und/oder der Gegenanschlag (9) mittels wenigstens einem Bewegungsglied
(11,12) horizontal bzw. senkrecht zu den Längsseiten (2a, 2b) der Bausteine (2) bewegbar
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Bewegungsglied als Feder und/oder Druckeinrichtung (12) ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der wenigstens eine Anschlag als Leiste (7) und/oder Rolleneinrichtung (8) ausgebildet
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Leiste (7) vertikal derart anordenbar ist, daß nach einer horizontalen Bewegung
der Leiste (7) in Richtung auf die Wandtafel (1) ein Kontakt zwischen einem Anschlagglied
(16) der Leiste (7) und der Längswand (2a,2b) des zu prüfenden oder zu korrigierenden
Bausteines (2) an einer horizontalen Verbindungsstelle (17) zwischen zwei Reihen von
Bausteinen (2) erfolgt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anschlagglied (16) wenigstens einen Anschlagvorsprung aufweist, der an dem zu
prüfenden und/oder zu korrigierenden Baustein (2) und einem an diesen angrenzenden
Baustein (2) einer anderen Bausteinreihe anliegt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rolleneinrichtung (8) vertikal derart anordenbar ist, daß ein Kontakt zwischen
einem Anschlagglied (14) der Rolleneinrichtung und der Längswand (2a,2b) des zu prüfenden
und/oder zu korrigierenden Bausteines (2) im Bereich eines oberen Endes des Bausteines
(2) erfolgt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anschlagglied wenigstens ein Rollenelement (14) mit einer vertikal verlaufenden
Achse ausweist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Rollenelemente (14) horizontal auf Abstand nebeneinander angeordnet sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet, daß
das wenigstens eine Rollenelement (14) mit horizontal verlaufenden Nuten versehen
ist und/oder wenigstens das eine Rollenelement (14) mindestens zwei vertikal auf Abstand
zueinander angeordnete horizontal verlaufende Walzen (15) aufweist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wandtafel (1) auf einer Transporteinrichtung angeordnet ist, mittels der die Wandtafel
(1) horizontal verfahrbar ist.