(19)
(11) EP 1 077 295 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
21.02.2001  Patentblatt  2001/08

(21) Anmeldenummer: 00113872.6

(22) Anmeldetag:  30.06.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04C 2/04
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 19.08.1999 DE 19939324

(71) Anmelder: LISSMAC Maschinenbau u. Diamantwerkzeuge GmbH
88410 Bad Wurzach (DE)

(72) Erfinder:
  • Hoegg, Hermann
    88299 Leutkirch (DE)
  • Gapp, Ralf
    88410 Bad Wurzach (DE)
  • Prommer, Dieter
    88410 Bad Wurzach (DE)

(74) Vertreter: Lorenz, Werner, Dr.-Ing. 
Lorenz & Kollegen, Fasanenstrasse 7
89522 Heidenheim
89522 Heidenheim (DE)

   


(54) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer vorgefertigten Wandtafel


(57) Bei einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung einer vorgefertigten Wandtafel (1) aus einer Vielzahl von nebeneinander und in horizontalen Reihen übereinander angeordneten Bausteinen (2) für Gebäude, wird nach dem Versetzen eines Bausteines (2) die Position wenigstens einer vertikalen Längsseite (2a,2b) des Bausteines (2) überprüft und/oder korrigiert bzw. ausgerichtet. Dabei erfolgt die Prüfung durch einen Vergleich mit der Position wenigstens eines vorher gesetzten Bausteines (2). Dabei wird insbesondere die Position eines angrenzenden Bausteines (2) einer horizontalen und/oder darunter liegenden Reihe verglichen. Die Korrektur wird derart durchgeführt, daß die wenigstens eine Längsseite (2a,2b) des Bausteines (2) in die gleiche Ebene ausgerichtet wird wie die Längsseite (2a,2b) des wenigstens einen anderen Bausteines (2). Somit weist die Wandtafel (1) an einer dadurch gebildeten Längsseite (2a,2b) eine plane Fläche auf.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung einer vorgefertigten Wandtafel aus einer Vielzahl von nebeneinander und in horizontalen Reihen übereinander angeordneten Bausteinen für Gebäude.

[0002] Eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung einer vorgefertigten Wandtafel ist beispielsweise aus der DE 298 17 726 bekannt.

[0003] Die aus der DE 298 17 726 und aus der Praxis bekannten fabrikmäßig vorgefertigten Wandtafeln werden auf der Baustelle, ähnlich wie bei einem Fertighaus, zusammengesetzt. Zum Erstellen der vorgefertigten Wandtafeln werden die einzelnen Bausteine, wie beispielsweise aus dem zitierten Gebrauchsmuster bekannt ist, automatisch versetzt, bis die gewünschte Wandtafellänge bzw. die gewünschte Wandtafelhöhe erreicht ist.

[0004] Um ein optimales Absetzen bzw. Aneinanderreihen der einzelnen Bausteine zu erreichen, ist in der DE 298 17 726 eine Längen- und Höhenmeßeinrichtung vorgesehen. Durch die Längenmeßeinrichtung kann erreicht werden, daß der nächste zu versetzende Baustein unmittelbar an den bereits versetzten Baustein abgesetzt werden kann, so daß eventuelle Längenunterschiede der einzelnen Bausteine ausgeglichen werden können. Die Längenmeßeinrichtung ist dabei als Lichtschrankenmeßgerät ausgebildet.

[0005] Eventuell entstehende Höhendifferenzen zwischen dem vorgegebenen Sollwert und dem aufgrund der Toleranzen der Bausteine entstehenden Istwert werden durch die Höhenmeßeinrichtung, die als Ultraschallsensor oder als herkömmlicher Takter ausgebildet ist, gemessen. Dabei ist beispielsweise der Ultraschallsensor an dem Greifer angeordnet, der den Baustein versetzt. Durch eine entsprechende Messung des Ultraschallsensors kann dann der Baustein entsprechend stärker oder schwächer in die Mörtelschicht gedrückt werden. Somit läßt sich die Höhe des Bausteines und damit die Höhe der Wandtafel entsprechend der auftretenden Toleranzen korrigieren.

[0006] Nachteilig bei den vorgefertigten Wandtafeln ist allerdings, daß die Steine auch bezüglich der Steindicke, d.h. dem Durchmesser, gemessen von einer Längsseite des Steines zu der anderen Längsseite, Toleranzen aufweisen. Die Toleranzen entstehen sowohl durch die notwendigen manuellen Tätigkeiten als auch durch die automatischen Tätigkeiten, die zur Herstellung des Steines notwendig sind. Darüber hinaus weisen die Steine im allgemeinen eine leicht konische Form auf, die durch das Herstellungsverfahren bedingt ist und akzeptiert werden muß.

[0007] Durch die Steintoleranzen ist es in nachteilhafter Weise notwendig, daß die Wandtafeln zum Ausgleichen der Steintoleranzen verputzt werden müssen. Dies erfordert einen entsprechenden Zeitaufwand und erhöht somit, auch aufgrund des Materialbedarfes, die Herstellungskosten. Nachteilig ist dabei außerdem, daß der Bauträger im allgemeinen den Raum nach Innenraumquadratmetern verkauft, und somit die zur Verfügung stehende Fläche durch das Verputzen bzw. das Ausbessern der Steintoleranzen geringer wird. Wünschenswert wäre es dabei, bei gleichen Außenabmessungen, eine möglichst große Innenraumfläche zu erzielen.

[0008] Das Verputzen der Wandtafeln hat außerdem den Nachteil, daß die Zeit, bis die Wandtafel trocken ist (Baufeuchte), in Abhängigkeit zur Dicke des Putzes steigt.

[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die ein schnelles und exaktes Versetzen der Bausteine ermöglicht, die an wenigstens einer Längsseite der Wandtafel eine plane bzw. ebene Fläche ohne Vor- und Rücksprünge schafft, und die die auftretenden Steintoleranzen weitestgehend ausgleicht, ohne daß manuelle Eingriffe notwendig sind.

[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch das in Anspruch 1 beschriebene Verfahren und die in Anspruch 2 genannte Vorrichtung gelöst.

[0011] Durch die Ausrichteeinrichtung läßt sich in vorteilhafter Weise die Position einer Längsseite eines Bausteines mit der Position einer Längsseite wenigstens eines angrenzenden Bausteines vergleichen und gegebenenfalls derart korrigieren, daß die beiden Längsseiten in einer Ebene liegen. Bei einem vorteilhaften Durchführen dieser Prüfung bzw. Korrektur nach dem Versetzen jedes Bausteines, aus dem die Wandtafel gebildet ist, entsteht an dieser Längsseite der Wandtafel eine plane Fläche. Dadurch werden in vorteilhafter Weise Vor- oder Rücksprünge, die durch ein eventuelles ungenaues Versetzen der Steine entstehen können, vermieden. Darüber hinaus werden durch die Ausrichteeinrichtung die in üblicher Weise vorhandenen Steintoleranzen derart ausgeglichen, daß zumindest an einer Längsseite der Wandtafel eine ebene bzw. plane Fläche entsteht.

[0012] Da die derart ausgerichtete Längsseite der Wandtafel keine störenden Vorsprünge oder Rücksprünge aufweist, kann die bisher notwendige Arbeit des Verputzens entfallen. Dadurch reduzieren sich zusätzlich zu den verminderten Materialkosten auch die Herstellungskosten bzw. der für die Herstellung der Wandtafel notwendige Zeitaufwand.

[0013] In vorteilhafter Weise vergrößert sich durch den fehlenden Putz, bei gleichen Außenabmessungen, auch die im Innenraum zur Verfügung stehende Fläche.

[0014] Da durch die hohe Präzision der Längsseite der Wandtafel das Verputzen entfallen kann, und darüber hinaus die aufzutragende gespachtelte Schicht entsprechend dünn gestaltbar ist, ist ein schnelles Trocknen der Wandtafel möglich. Somit reduzieren sich auch die eventuell notwendigen Kosten bzw. zusätzlichen Geräte, die zum Austrocknen der Wandtafel auf der Baustelle in herkömmlicher Weise eingesetzt werden.

[0015] Je präziser die Ausrichteeinrichtung die entsprechenden Längsseiten der Bausteine in eine Ebene bringt, desto geringer kann die Spachtelschicht sein. Im günstigsten Fall ist es dabei möglich, daß auch ein Verspachteln entfallen kann.

[0016] Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung horizontal und/oder vertikal entlang der Wandtafel verfahrbar ist.

[0017] Eine horizontal und/oder vertikale Verfahrbarkeit der Ausrichteeinrichtung entlang der Wandtafel ermöglicht einen vorteilhaften Einsatz. Somit kann der Baustein nach dem Versetzen in einfacher Weise geprüft und die Position der Längsseite des Bausteines in vorteilhafter Weise derart korrigiert werden, daß die Bausteine zueinander bündig sind bzw. in einer Flucht liegen.

[0018] Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung an einer vertikal und/oder horizontal verfahrbaren Traverse angeordnet ist, und die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung entlang der Traverse verfahrbar ist.

[0019] Eine Anordnung der Ausrichteeinrichtung an einer vertikal und/oder horizontal verfahrbaren Traverse ermöglicht einen besonders vorteilhaften Einsatz der Ausrichteeinrichtung. Nachdem eine Reihe vollständig mit Bausteinen versetzt worden ist, kann die Traverse vertikal um die entsprechende Höhe nach oben verfahren werden, wodurch die Ausrichteeinrichtung wieder in vertikaler Richtung exakt auf den nächsten zu prüfenden bzw. zu korrigierenden Baustein ausgerichtet ist.

[0020] Dadurch, daß die Ausrichteeinrichtung entlang der Traverse verfahrbar ist, kann zusätzlich zu der vertikalen Einstellung eine entsprechende horizontale Ausrichtung entlang der Wandtafel auf den nächsten zu prüfenden bzw. zu korrigierenden Baustein erfolgen.

[0021] In einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, daß die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung wenigstens einen Anschlag und/oder wenigstens einen Gegenanschlag aufweist, der horizontal bzw. senkrecht zu den Längswänden der Bausteine bewegbar ist.

[0022] Durch den wenigstens einen Anschlag bzw. den wenigstens einen Gegenanschlag, der senkrecht zu den Längswänden der Bausteine bewegbar ist, läßt sich in vorteilhafter Weise die Position der Längsseite des Bausteines prüfen und entsprechend korrigieren, so daß die Längsseite der Wandtafel keine Vorsprünge oder Rücksprünge aufweist.

[0023] Der wenigstens eine Anschlag bzw. Gegenanschlag kann außerdem einen zu starken Druck des jeweils anderen Anschlages kompensieren und somit verhindern, daß der Baustein falsch ausgerichtet wird. Eine Längsseite eines Bausteines, die bezüglich der einzurichtenden Längsseite der Wandtafel einen Rücksprung aufweist, läßt sich mit Hilfe des wenigstens einen Gegenanschlages in vorteilhafter Weise entsprechend korrigieren.

[0024] Durch den Anschlag bzw. Gegenanschlag kann außerdem eine Drehbewegung des Bausteines um eine horizontale Längsachse verhindert werden. Eine zu verhindernde Drehbewegung kann dabei aus dem für die Korrekturen notwendigen Andruck des Anschlages bzw. des Gegenanschlages resultierenden. Somit wird also ein Kippen bzw. Schwanken des Bausteines verhindert.

[0025] Von Vorteil ist es, wenn der Anschlag und/oder der Gegenanschlag mittels wenigstens einem Bewegungsglied horizontal bzw. senkrecht zu den Längswänden der Bausteine bewegbar ist, und das Bewegungsglied als Hydraulikzylinder ausgebildet ist.

[0026] In Versuchen hat sich herausgestellt, daß sich eine entsprechende horizontale Bewegung des Anschlages bzw. des Gegenanschlages in vorteilhafter Weise mittels einem entsprechenden Bewegungsglied herstellen läßt und sich dafür in vorteilhafter Weise der Einsatz von Hydraulikzylindern eignet.

[0027] Aufgrund des Hydraulikzylinders lassen sich die Längsseiten der Bausteine durch den Anschlag bzw. den Gegenanschlag in vorteilhafter Weise prüfen und korrigieren.

[0028] Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß der wenigstens eine Anschlag als Leiste und/oder Rolleneinrichtung ausgebildet ist.

[0029] Eine Ausbildung des wenigstens einen Anschlages als Leiste und/oder Rolleneinrichtung hat sich in der Praxis als besonders vorteilhaft herausgestellt. Durch eine Ausgestaltung als Leiste wird ein besonders vorteilhafter Anschlag gebildet, durch den die Längsseite des Bausteines bezüglich ihrer Lage im Vergleich zu den Längsseiten anderer, insbesondere angrenzender Bausteine, geprüft und korrigiert werden kann.

[0030] Eine Ausgestaltung des Anschlages als Rolleneinrichtung hat sich in der Praxis ebenfalls als vorteilhaft herausgestellt, insbesondere da somit eine Punktauflage erreichbar ist, die bezüglich einer Verschmutzung mit Mörtel, insbesondere Mörtelresten, die sich an den Längsseiten der Bausteine befinden können, unempfindlich ist.

[0031] Von Vorteil ist es, wenn sich die Leiste wenigstens über die Länge der Wandtafel erstreckt.

[0032] In Versuchen hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn sich die Leiste wenigstens über die Länge der Wandtafel erstreckt. Hierzu kann die Leiste beispielsweise an der Traverse befestigt sein und von dieser horizontal bzw. senkrecht zu den Längswänden der Bausteine, beispielsweise durch ein als Hydraulikzylinder ausgebildetes Bewegungsglied, ausgefahren werden. In vorteilhafter Weise ist es somit möglich, daß die Leiste als Referenzpunkt bzw. als Nullstellung dient, an der die Längsseiten der zu versetzenden Bausteine ausgerichtet werden können. Da sich die Leiste wenigstens über die Länge des Wandelementes erstreckt, können die zu versetzenden Bausteine über die gesamte Länge des Wandelementes entsprechend in einer Flucht bzw. in einer Ebene, anhand der Leiste ausgerichtet werden.

[0033] Eine Anordnung der Leiste an der Traverse hat sich hierfür als besonders vorteilhaft herausgestellt. Die Leiste kann somit in einfacher Weise als Referenzpunkt benützt werden. Die vorzunehmenden Korrekturen können dann durch den wenigstens einen Gegenanschlag bzw. andere Anschläge, die beispielsweise an dem entlang der Traverse verfahrbaren Schlitten angeordnet sind, vorgenommen werden.

[0034] Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß die Leiste vertikal derart anordenbar ist, daß nach einer horizontalen Bewegung der Leiste in Richtung auf die Wandtafel ein Kontakt zwischen einem Anschlagglied der Leiste und der Längsseite des zu prüfenden oder zu korrigierenden Bausteines an einer horizontalen Verbindungsstelle zwischen zwei Reihen von Bausteinen erfolgt.

[0035] Dadurch, daß das Anschlagglied der Leiste an einer horizontalen Verbindungsstelle zwischen zwei Reihen von Bausteinen angreift, wird in vorteilhafter Weise verhindert, daß durch ein Einrichten bzw. Korrigieren der Lage der Längsseite eines Bausteines, die an den zu korrigierenden Baustein angrenzenden Bausteine, aufgrund der dazwischenliegenden Mörtelschicht, mitverschoben werden. Insbesondere die Reihe von Bausteinen, die sich unterhalb des letztversetzten Bausteines bzw. des zu korrigierenden Bausteines befindet, sollte nicht mehr verschoben werden, da diese bereits entsprechend eingerichtet wurde. Durch ein Angreifen der Leiste an einer horizontalen Verbindungsstelle zwischen den beiden Reihen von Bausteinen, wird daher beispielsweise verhindert, daß sich der unterhalb des zu korrigierenden Bausteines angeordnete Baustein, aufgrund der die beiden Bausteine verbindenden Mörtelschicht, mitverschiebt.

[0036] Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß der wenigstens eine Gegenanschlag an der von dem wenigstens einen Anschlag abgewandten Längsseite des Bausteines derart angeordnet ist, daß eine aus dem Andruck des Gegenanschlages und/oder des Anschlages resultierende Drehbewegung des Bausteines um eine horizontale Längsachse ausgeschlossen ist.

[0037] Aufgrund der Anordnung des Gegenanschlages auf der von dem Anschlag abgewandten Längsseite des Bausteines, läßt sich der zu korrigierende bzw. zu prüfende Baustein in vorteilhafter Weise entsprechend ausrichten. Dabei kann vorgesehen sein, daß der Gegenanschlag einen Druck auf den Baustein ausübt, so daß der Baustein in Richtung auf den Anschlag, der beispielsweise als Leiste ausgebildet sein kann, bewegt wird, bis der Baustein an der Leiste anliegt. Somit ist sichergestellt, daß die Bausteine an der einzurichtenden Längsseite der Wandtafel eine plane Fläche bilden bzw. in einer Flucht liegen.

[0038] Der wenigstens eine Gegenanschlag bzw. der wenigstens eine Anschlag kann dabei in vorteilhafter Weise derart angeordnet sein, daß ein aufgrund des Andrucks, beispielsweise des Gegenanschlages resultierende Drehbewegung des Bausteines, um eine horizontale Längsachse kompensierbar ist. Ein Verwackeln bzw. Verkippen des Bausteines wird somit verhindert. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß sich bei einer Ausgestaltung der Ausgleichseinrichtung mit nur einem Anschlag und nur einem Gegenanschlag diese in derselben vertikalen Höhe befinden. Bei einer Ausgestaltung mit zwei Anschlägen und nur einem Gegenanschlag kann dies beispielsweise dadurch erfolgen, daß der Gegenanschlag wenigstens annähernd vertikal zwischen den beiden Anschlägen angeordnet ist.

[0039] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen und aus dem nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschriebenen Ausführungsbeispiel.

[0040] Es zeigt:
Fig. 1
eine Frontansicht einer Vorrichtung zur Herstellung einer Wandtafel mit der erfindungsgemäßen Ausgleichseinrichtung;
Fig. 2
eine Seitenansicht einer Wandtafel mit der erfindungsgemäßen Ausgleichseinrichtung;
Fig. 3
eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit "X" aus Fig. 2;
Fig. 4
eine alternative Ausgestaltung des in Fig. 3 dargestellten Anschlagglieds; und
Fig. 5
eine Draufsicht auf einen Ausschnitt einer Wandtafel mit der erfindungsgemäßen Ausgleichseinrichtung aus Pfeilrichtung V der Fig. 1, ohne das den Gegenanschlag mit der Traverse verbindende Verbindungsglied.


[0041] Zum Erstellen einer Wandtafel 1 werden die zu versetzenden Bausteine 2 in herkömmlicher Weise mit einer nicht näher dargestellten Versetzeinrichtung versetzt. Diese Versetzeinrichtung kann beispielsweise einen Roboterarm aufweisen, an dem ein Greifer angeordnet ist. Eine derartige Ausgestaltung ist beispielsweise in der DE 298 17 726 beschrieben.

[0042] Dabei wird die erste Lage bzw. Reihe der Bausteine 2 auf beispielsweise einem herkömmlichen verfahrbaren Gitterrost 3 angeordnet, so daß die fertig erstellte Wandtafel 1 entsprechend horizontal bewegbar ist. Dadurch läßt sich die Wandtafel 1 in besonders vorteilhafter Weise nach ihrer Fertigstellung gemeinsam mit dem Gitterrost 3 weiterbefördern, so daß in die Vorrichtung zur Herstellung einer vorgefertigten Wandtafel 1 ein neuer Gitterrost 3 eingebracht werden kann, auf der eine neue Wandtafel herstellbar ist.

[0043] Da die Erstellung einer Wandtafel 1 aus Bausteinen 2, in an sich bekannter Weise erfolgt, wird hiermit nur noch auf die für die Erfindung wesentlichen Merkmale eingegangen.

[0044] Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich ist, weist die Vorrichtung zur Herstellung einer vorgefertigten Wandtafel 1 eine zwischen zwei Ständern 4 befestigte Traverse 5 auf. Dabei ist die Traverse 5 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel vertikal zwischen den beiden Ständern 4 bewegbar. In einer alternativen Ausgestaltung kann auch eine horizontale Bewegung der Traverse 5 vorgesehen sein.

[0045] Um nach dem Versetzen eines Bausteines 2 wenigstens eine der beiden Längsseiten 2a, 2b derart einzurichten, daß die Wandtafel 1 an wenigstens einer ihrer Längsseiten eine plane Fläche bzw. eine ebene Fläche ohne Vorsprünge oder Rücksprünge aufweist, bei der die Toleranzen der Bausteine 2 möglichst kompensiert sind, ist eine Ausrichteeinrichtung 6 vorgesehen. Die Ausrichteeinrichtung 6 ermöglicht es, daß die Längsseite 2a und/oder die Längsseite 2b aller Bausteine 2 einer Wandtafel 1 in einer Flucht liegen.

[0046] Eine hierfür mögliche Ausgestaltung der Ausrichteeinrichtung 6 besteht in der in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform. Hierbei weist die Ausrichteeinrichtung 6 zwei Anschläge 7, 8 und einen Gegenanschlag 9 auf. Dabei ist ein Anschlag als Leiste 7 und ein Anschlag als Rolleneinrichtung 8 ausgebildet. Der Gegenanschlag ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Andruckstößel 9 ausgebildet.

[0047] Die Leiste 7 ist an der Traverse 5 angeordnet und erstreckt sich über die Länge der Wandtafel 1. Die Rolleneinrichtung 8 und der Andruckstößel 9 sind an einem Schlitten 10 angeordnet, der entlang der Traverse 5 verfahrbar ist.

[0048] Alternativ dazu kann die Leiste 7 auch entsprechend kürzer ausgebildet sein und/oder ebenfalls an dem Schlitten 10 befestigt werden.

[0049] Eine weitere alternative Ausgestaltung kann darin bestehen, daß sich die Rolleneinrichtung 8 und der Gegenanschlag 9 ebenfalls über die Länge der Wandtafel 1 erstrecken und an der Traverse 5 angeordnet sind.

[0050] In weiteren alternativen Ausgestaltungen der Ausrichteeinrichtung 6 können auch mehrere Gegenanschläge 9 vorgesehen sein. Die Gegenanschläge 9 können dabei in jeder beliebigen Ausführungsform, beispielsweise als Leiste, Rolleneinrichtung oder Andruckstößel ausgebildet sein. Analog dazu kann auch nur ein Anschlag 7, 8 oder mehr als zwei Anschläge 7, 8 vorgesehen sein, die ebenfalls in den verschiedensten Ausführungsformen vorliegen können.

[0051] Damit die Position eines versetzten Bausteines 2 geprüft und/oder korrigiert werden kann, ist vorgesehen, daß nach einem Absetzen des Bausteines 2 die Leiste 7 horizontal bzw. senkrecht zu den Längswänden 2a der Bausteine 2 ausfährt und an einem Referenzpunkt bzw. einem vorgesehenen Nullpunkt anhält. Somit dient die Leiste 7 als Anschlag bzw. Referenz, an der die zu erzielende plane Fläche einer Längsseite der Wandtafel 1 ausgerichtet werden kann.

[0052] Damit die Leiste 7, die Rolleneinrichtung 8 und der Andruckstößel 9 eine senkrecht zu den Längswänden 2a bzw. 2b der Bausteine 2 verlaufende Bewegung ausführen können, sind Bewegungsglieder 11, 12 vorgesehen. Dabei weist die Leiste 7 zwei als Hydraulikzylinder 11 ausgebildete Bewegungsglieder auf.

[0053] Nach dem Absetzen des Bausteines 2 und nach dem Verfahren der Leiste 7 an einen entsprechenden Referenzpunkt, wie beispielsweise in Fig. 2 dargestellt, kann die Rolleneinrichtung 8 ebenfalls entsprechend horizontal bewegt werden, so daß auch die Rolleneinrichtung 8 an einer Längsseite 2a des zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Bausteines 2 anliegt. Die senkrecht zu den Längswänden 2a der Bausteine 2 verlaufende Bewegung der Rolleneinrichtung 8 kann dabei durch ein als Feder 12 und/oder Druckeinrichtung 12 ausgebildetes Bewegungsglied erfolgen.

[0054] Wie aus den Figuren 1, 2 und 5 ersichtlich ist, ist der Andruckstößel 9 an der von der Längsseite 2a, an der die Leiste 7 und die Rolleneinrichtung 8 anliegen, abgewandten Längsseite 2b angeordnet. Zur Durchführung einer horizontalen bzw. einer senkrecht zu der Längsseite 2b verlaufenden Bewegung, ist der Andruckstößel 9 mit einem als Hydraulikzylinder 11 ausgebildeten Bewegungsglied versehen. Dabei wird der notwendige Druck, um den Baustein 2 in Richtung auf die Leiste 7 bzw. die Rolleneinrichtung 8 zu bewegen, durch den Andruckstößel 9 aufgebracht.

[0055] Der Andruckstößel 9 drückt den Baustein 2 bis zu dem mittels der Leiste 7 gewählten Referenz- bzw. Nullpunkt. In vorteilhafter Weise wird somit jeder Baustein so ausgerichtet, daß alle Längsseiten 2a der Bausteine 2 eine plane Ebene bilden bzw. in einer Flucht liegen, so daß die Wandtafel 1 keine Vorsprünge oder Rücksprünge aufweist.

[0056] Der Andruckstößel 9 ist in vorteilhafter Weise wenigstens annähernd vertikal zwischen der Leiste 7 und der Rolleneinrichtung 8 angeordnet (siehe Fig. 2). Dadurch wird erreicht, daß der Baustein 2 durch den Andruck des Andruckstößels 9 keine Drehbewegung um eine horizontale Achse ausführt, d.h. nicht wackelt oder kippt.

[0057] Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich, ist der Andruckstößel 9 mittels einem Verbindungsglied 13 an dem Schlitten 10 der Traverse 5 angeordnet. Dadurch ist gewährleistet, daß die Position zwischen dem Andruckstößel 9 und der Rolleneinrichtung 8 unverändert ist.

[0058] Aus Gründen einer besseren Übersicht ist in der in Fig. 5 dargestellten Draufsicht die Traverse 5 und das Verbindungsglied 13 nicht dargestellt.

[0059] In einer alternativen Ausgestaltung kann auch vorgesehen sein, daß zur Befestigung des Andruckstößels 9 eine zweite Traverse vorgesehen ist, die auf einer der ersten Traverse 5 gegenüberliegenden Längsseite der Wandtafel 1 angeordnet ist.

[0060] Die Rolleneinrichtung 8 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, vertikal derart angeordnet, daß ein Kontakt zwischen einem Anschlagglied 14 der Rolleneinrichtung 8 und der Längsseite 2a des zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Bausteines 2 im Bereich eines oberen Endes des Bausteines 2 erfolgt.

[0061] Wie in den Figuren 2 und 5 erkennbar, sind die Anschlagglieder der Rolleneinrichtung 8 als Rollenelemente 14 ausgebildet. Dabei sind mehrere Rollenelemente 14 vorgesehen, die entlang der Längsseite 2a auf Abstand aneinandergereiht sind (siehe Fig. 5). In vorteilhafter Weise weist jedes Rollenelement 14, wie in Fig. 2 dargestellt, zwei Rollen 15 auf, die entlang einer vertikal verlaufenden Achse auf Abstand zueinander angeordnet sind.

[0062] Durch die Abstände zwischen den Rollenelementen 14 und den Abständen zwischen den einzelnen Rollen 15 können in vorteilhafte Weise Mörtelreste, die sich entlang der Längsseite 2a des Bausteines 2 befinden, aufgenommen werden. Ein unsauberes Verlaufen bzw. eine holprige Bewegung der Rolleneinrichtung 8 wird somit verhindert. In vorteilhafter Weise kann die Rolleneinrichtung 8, unterstützt durch die Feder 12, ununterbrochen an einem Baustein 2 anliegen. D.h. eine Ausgestaltung des Bewegungsgliedes als Hydraulikzylinder 11, um die Rolleneinrichtung 8 nach jedem Absetzen eines Bausteines 2, horizontal in Richtung auf den Baustein 2 zu bewegen, ist unnötig.

[0063] Wie in Fig. 2, Fig. 3 und alternativ dazu in Fig. 4 erkennbar, ist die Leiste 7 derart angeordnet, daß nach einer horizontalen Bewegung der Leiste 7 in Richtung auf die Wandtafel 1 ein Kontakt zwischen einem Anschlagglied 16 der Leiste 7 und der Längswand 2a des zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Bausteines 2 an einer horizontalen Verbindungsstelle 17 zwischen zwei Reihen von Bausteinen 2 erfolgt. Die Wahl einer derartigen Verbindungsstelle 17 hat sich in Versuchen als besonders vorteilhaft herausgestellt.

[0064] Die in Fig. 2 und Fig. 3 dargestellte Ausführungsform zeigt ein Anschlagglied 16, das zwei Anschlagvorsprünge aufweist, wobei ein Anschlagvorsprung an dem zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Baustein 2 und ein zweiter Anschlagvorsprung an einem an diesen angrenzenden Baustein 2 einer anderen Bausteinreihe anliegt. Durch eine derartige Ausgestaltung des Anschlaggliedes 16 wird verhindert, daß der bereits korrekt gesetzte und ausgerichtete Baustein, aufgrund der an der Verbindungsstelle 17 angebrachten Mörtelschicht, gemeinsam mit dem zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Baustein 2 verschoben wird. Durch das Anschlagglied 16, wie er in Fig. 3 ausgebildet ist, wird ein nachträgliches Verschieben des bereits ausgerichteten und korrigierten Bausteines 2 verhindert.

[0065] Wie aus Fig. 3 ebenfalls ersichtlich, weist das Anschlagglied 16 im Bereich der Verbindungsstelle 17 zwischen den beiden Reihen von angrenzenden Bausteinen 2 eine Nut bzw. einen Rücksprung 18 auf. Durch diesen Rücksprung 18 ist es möglich, das Anschlagglied 16 der Leiste 7 besonders exakt ansetzen zu können. Ohne den Rücksprung 18 besteht die Gefahr, daß der Mörtel, der sich an der Verbindungsstelle 17 befindet, möglicherweise derart aus der Verbindungsstelle 17 herausgepreßt wird, daß dadurch ein Wölbung entsteht, und somit ein optimales Anliegen des Anschlaggliedes 16 ausgeschlossen ist.

[0066] Die in Fig. 4 dargestellte alternative Ausgestaltung zeigt eine Ausbildung des Anschlaggliedes 16 mit einem Anschlagvorsprung, der an dem zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Baustein 2 anliegt.

[0067] Das Prüfen und/oder Korrigieren eines Bausteines 2 erfolgt prinzipiell folgendermaßen:

[0068] Der zu versetzende Baustein 2 wird an der entsprechenden Stelle abgesetzt. Anschließend wird die Leiste 7 durch zwei Hydraulikzylinder 11 bis zu einem Referenzpunkt bzw. einem Nullpunkt an den Baustein 2 herangefahren. Anschließend verfährt der Schlitten 10 entlang der Traverse 5, bis die Rolleneinrichtung 8 und der Andruckstößel 9 entsprechend an dem neu gesetzten Baustein 2 ausgerichtet sind. Während dem Verfahren des Schlittens 10 wird die Rolleneinrichtung 8 durch die Feder 12 an den Baustein 2 gedrückt. D.h. während dem ganzen Verfahrprozeß rollt die Rolleneinrichtung 8 entlang der entsprechenden Längsseite der Wandtafel 1. Im Gegensatz dazu wird der Hydraulikzylinder 11, der den Andruckstößel 9 in Richtung auf den auszurichtenden Baustein 2 bewegt, erst nach einem Stillstand des Schlittens 10 aktiviert. Der Andruckstößel 9 drückt nun so lange gegen den Baustein 2, bis die Längsseite 2a des Bausteines 2 an der Leiste 7 anliegt. Anschließend fährt der Andruckstößel 9 wieder in seine Ausgangsposition zurück. Vor dem Versetzen eines neuen Bausteines 2 fährt auch die Leiste 7 in eine Ausgangsposition zurück, so daß es durch den zu versetzenden Baustein 2 zu keiner Kollision kommt.

[0069] Falls der zu setzende Baustein 2 zu weit in Richtung der Leiste 7 aus der Wandtafel 1 hervorragt (also ein Vorsprung vorhanden ist), wird dies in einfacher Weise durch die horizontale Bewegung der Leiste 7 korrigiert.

[0070] Nach diesem Verfahren werden alle Bausteine 2 versetzt, bis die Wandtafel 1 die gewünschte Höhe bzw. Breite erreicht hat.

[0071] In nicht dargestellter Weise kann vorgesehen sein, daß die vorgefertigte Wandtafel 1 zur Erhöhung der Stabilität und zur Verhinderung eines Wandbruches mit Armierungen in Form von Armierungsstäben versehen wird.


Ansprüche

1. Verfahren zur Herstellung einer vorgefertigten Wandtafel aus einer Vielzahl von nebeneinander und in horizontalen Reihen übereinander angeordneten Bausteinen für Gebäude,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach dem Versetzen eines Bausteines (2) die Position wenigstens einer vertikalen Längsseite (2a, 2b) des Bausteines (2) überprüft und/oder korrigiert bzw. ausgerichtet wird, wobei die Prüfung durch einen Vergleich mit der Position wenigstens eines vorher versetzten anderen, insbesondere eines angrenzenden Bausteines (2) einer horizontalen und/oder darunter angeordneten Reihe erfolgt, und die Korrektur derart durchgeführt wird, daß die wenigstens eine Längsseite (2a,2b) des Bausteines (2) in die gleiche Ebene ausgerichtet wird wie die Längsseite (2a,2b) des wenigstens einen anderen Bausteines (2), so daß die Wandtafel (1) an einer dadurch gebildeten Längsseite eine plane Fläche aufweist.
 
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) vorgesehen ist, die nach dem Versetzen eines Bausteines (2) die Position wenigstens einer vertikalen Längsseite (2a,2b) des Bausteines (2) prüft und/oder korrigiert, wobei die Prüfung durch einen Vergleich mit der Position wenigstens eines vorher versetzten anderen, insbesondere eines angrenzenden Bausteines (2) einer horizontalen und/oder darunter angeordneten Reihe erfolgt, und die Korrektur derart durchführbar ist, daß die wenigstens eine Längsseite (2a,2b) des Bausteines (2) in der gleichen Ebene liegt wie die Längsseite (2a,2b) des wenigstens einen anderen Bausteines (2).
 
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) horizontal und/oder vertikal entlang der Wandtafel (1) verfahrbar ist.
 
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) wenigstens über die Länge der Wandtafel (1) erstreckt.
 
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) an einer vertikal und/oder horizontal verfahrbaren Traverse (5) angeordnet ist.
 
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) entlang der Traverse (5) verfahrbar ist.
 
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) an einem Schlitten (10) angeordnet ist, der entlang der Traverse (5) verfahrbar ist.
 
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wenigstens eine Ausrichteeinrichtung (6) wenigstens einen Anschlag (7,8) und/oder wenigstens einen Gegenanschlag (9) aufweist, der horizontal bzw. senkrecht zu den Längswänden (2a,2b) der Bausteine (2) bewegbar ist.
 
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich der wenigstens eine Anschlag (7,8) und/oder Gegenanschlag (9) wenigstens über die Länge der Wandtafel (1) erstreckt.
 
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag (7,8) und/oder der Gegenanschlag (9) mittels wenigstens einem Bewegungsglied (11,12) horizontal bzw. senkrecht zu den Längsseiten (2a, 2b) der Bausteine (2) bewegbar ist.
 
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Bewegungsglied als Feder und/oder Druckeinrichtung (12) ausgebildet ist.
 
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der wenigstens eine Anschlag als Leiste (7) und/oder Rolleneinrichtung (8) ausgebildet ist.
 
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Leiste (7) vertikal derart anordenbar ist, daß nach einer horizontalen Bewegung der Leiste (7) in Richtung auf die Wandtafel (1) ein Kontakt zwischen einem Anschlagglied (16) der Leiste (7) und der Längswand (2a,2b) des zu prüfenden oder zu korrigierenden Bausteines (2) an einer horizontalen Verbindungsstelle (17) zwischen zwei Reihen von Bausteinen (2) erfolgt.
 
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anschlagglied (16) wenigstens einen Anschlagvorsprung aufweist, der an dem zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Baustein (2) und einem an diesen angrenzenden Baustein (2) einer anderen Bausteinreihe anliegt.
 
15. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rolleneinrichtung (8) vertikal derart anordenbar ist, daß ein Kontakt zwischen einem Anschlagglied (14) der Rolleneinrichtung und der Längswand (2a,2b) des zu prüfenden und/oder zu korrigierenden Bausteines (2) im Bereich eines oberen Endes des Bausteines (2) erfolgt.
 
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Anschlagglied wenigstens ein Rollenelement (14) mit einer vertikal verlaufenden Achse ausweist.
 
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Rollenelemente (14) horizontal auf Abstand nebeneinander angeordnet sind.
 
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet, daß
das wenigstens eine Rollenelement (14) mit horizontal verlaufenden Nuten versehen ist und/oder wenigstens das eine Rollenelement (14) mindestens zwei vertikal auf Abstand zueinander angeordnete horizontal verlaufende Walzen (15) aufweist.
 
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wandtafel (1) auf einer Transporteinrichtung angeordnet ist, mittels der die Wandtafel (1) horizontal verfahrbar ist.
 




Zeichnung