| (19) |
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(11) |
EP 1 078 166 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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05.09.2007 Patentblatt 2007/36 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.06.2003 Patentblatt 2003/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.09.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP1998/005802 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 1999/060275 (25.11.1999 Gazette 1999/47) |
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| (54) |
REIBUNGSVAKUUMPUMPE MIT STATOR UND ROTOR
FRICTION VACUUM PUMP WITH A STATOR AND A ROTOR
POMPE A VIDE A FRICTION DOTEE D'UN STATOR ET D'UN ROTOR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
14.05.1998 DE 19821634
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.02.2001 Patentblatt 2001/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Leybold Vacuum GmbH |
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50968 Köln (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BEYER, Christian
D-50765 Köln (DE)
- ADAMIETZ, Ralf
D-42929 Wermelskirchen (DE)
- HENRY, Markus
D-53501 Grafschaft (DE)
- SCHÜTZ, Günter
D-50679 Köln (DE)
- ENGLÄNDER, Heinrich
D-52441 Linnich (DE)
- WALTER, Gerhard, Wilhelm
D-50269 Kerpen (DE)
- FISCHER, Hans-Rudolf
D-50374 Erftstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Leineweber, Jürgen |
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Aggerstrasse 24 50859 Köln 50859 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 603 694 DE-A1- 2 442 614 US-A- 3 628 894
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DE-A- 1 809 902 US-A- 3 189 264
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- "Vakuumtechnik-Grundlagen und Anwendungen", S. 77, Carl Hanser Verlag München-Wien,
1991
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibungsvakuumpumpe mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
DE-A-43 31 589 (korrespondierende Dokumente:
EP 603 694 A1 und
US 57 33 104 A) ist eine Reibungsvakuumpumpe dieser Art bekannt. Sie dient vorzugsweise der Evakuierung
von Korpuskular-Strahlgeräten (z.B. Massenspektrometern) mit durch Blenden voneinander.getrennten
Kammern, in denen während des Betriebs des Korpuskular-Strahlgerätes unterschiedliche
Drücke herrschen sollen. Es ist an sich bekannt, zur Erzeugung dieser Drücke separate
Vakuumpumpen zu verwenden.
[0003] Die
DE-A-43 31 589 offenbart, mit Hilfe nur eines Vakuumpumpsystems die verschiedenen vom Korpuskular-Strahlgerät
benötigten Drücke zu erzeugen. Das Pumpsystem umfasst zwei Turbomolekular- und eine
Molekular(Holweck)-Pumpstufe. Diese Pumpstufen sind axial hintereinander angeordnet.
Jede Pumpstufe weist einen Gaseinlass (stirnseitige Gasdurchtrittsfläche) auf, der
über Anschlussmittel mit der zugehörigen Kammer der zu evakuierenden Einrichtung verbunden
wird. Als Anschlussmittel dienen bei der Lösung nach der
DE-A-34 31 589 das Gehäuse selbst und ein seitlich angeordnetes Zusatzgehäuse. Das Gehäuse selbst
ist mit einer stirnseitig gelegenen Anschlussöffnung für die Verbindung des Gaseinlasses
der ersten Pumpstufe mit der zu evakuierenden Einrichtung ausgerüstet. Im Zusatzgehäuse
sind Verbindungsleitungen vorgesehen, die die zugehörigen Einlässe der weiteren Pumpstufen
mit weiteren Anschlussöffnungen verbinden. Diese werden ihrerseits jeweils mit den
zugehörigen Kammern in der zu evakuierenden Einrichtung verbunden. Da die Anschlussöffnungen
im Zusatzgehäuse mit der Anschlussöffnung der ersten Pumpstufe in einer gemeinsamen
Ebene (senkrecht zur Rotorachse) liegen, müssen die im Zusatzgehäuse befindlichen
Verbindungsleitungen relativ lang sein. Dadurch ergeben sich relativ große Leitwertverluste
in den Verbindungsleitungen, was insbesondere dann von Nachteil ist, wenn gerade im
Bereich eines Zwischenanschlusses ein hohes Saugvermögen erwünscht ist.
[0004] Zum Stand der Technik gehört außerdem der Inhalt der Dokumente
DE 18 09 102 A1,
US 31 89 264 A und
US 36 28 894 A. Offenbart sind Turbomolekular- bzw. Molekularpumpen mit jeweils nur einer saugseitig
gelegenen Anschlussöffnung.
[0005] Die
DE 24 42 614 offenbart eine Reibungsvakuumpumpe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reibungsvakuumpumpe der
eingangs erwähnten Art so zu gestalten, dass das Saugvermögen der Zwischenstufen nicht
durch hohe Leitwertverluste in Verbindungsleitungen beeinträchtigt ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentansprüchs
1 gelöst.
[0008] Durch diese Merkmale ist sichergestellt, dass auch der Abstand zwischen dem jeweiligen
Gaseinlass der Zwischenstufen und den zugehörigen Anschlussöffnungen möglichst klein
ist. Leitwertverluste sind niedrig. Das im Bereich des Gaseinlasses aller Pumpstufen
wirksame Saugvermögen steht nahezu unverändert auch im Bereich der zugehörigen Anschlussöffnungen
zur Verfügung.
[0009] Die Verwirklichung der Maßnahmen nach der Erfindung hat zwar zur Folge, dass die
zu fördernden Gase im Einlassbereich der ersten Pumpstufe, also gerade dort, wo der
Druck am niedrigsten ist, umgelenkt werden müssen. Der dadurch bewirkte Leitwertverlust
kann jedoch klein gehalten werden, da der Abstand zwischen dem Gaseinlass und der
Ebene der Anschlussöffnung immer noch relativ klein ist und außerdem in diesem Bereich
der Wahl größerer Durchmesser nichts im Wege steht. Außerdem gilt für die Mehrzahl
der Applikationen, dass besonders hohe Saugvermögenswerte im Bereich des Einlasses
der ersten (hochvakuumseitigen) Pumpstufe nicht gefordert werden. Häufig besteht sogar
die Notwendigkeit, das Saugvermögen an dieser Stelle zu drosseln.
[0010] Der wesentliche Zweck der ersten Pumpstufe liegt darin, für ein hohes Kompressionsverhältnis
zu sorgen. Die für die erste Pumpstufe gewählten Schaufeleigenschaften (Anzahl der
Turbostufen, Schaufelabstand, Neigungswinkel usw.) müssen dieser Funktion Rechnung
tragen. Wesentlich ist eine Trennung der beiden Arbeitsdruckbereiche der beiden Pumpstufen.
Ein hohes Saugvermögen wird in aller Regel erst an dem oder den Zwischeneinlässen
gewünscht. Auch dieses Ziel kann durch die Wahl besonderer Schaufelgeometrien erreicht
werden. Durch die Anwendung der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist gerade in diesem Bereich
sichergestellt, dass Saugvermögensverluste weitestgehend vermieden sind.
[0011] Für das Saugvermögen einer Pumpstufe ist die Zugänglichkeit der Gasmoleküle zum Gaseinlass
(wirksame Gasdurchtrittsfläche) maßgebend. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es bei
einer Zwischenstufe bekannt, zwischen der vorhergehenden Stufe und ihrem Gaseinlass
einen größeren Abstand vorzusehen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn dieser Abstand
mindestens ein Viertel, vorzugsweise ein Drittel, des Durchmessers des Rotors beträgt.
[0012] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand des in Figur 2 dargestellten
Ausführungsbeispiels erläutert werden.
[0013] In beiden Figuren sind die Pumpe selbst mit 1, ihr Gehäuse mit 2, ihr Statorsystem
mit 3 und ihr Rotorsystem mit 4 bezeichnet. Zum Rotorsystem gehört die Welle 5, die
sich ihrerseits über die Lager 6, 7 im Lagergehäuse 8, verbunden mit dem Pumpengehäuse
2, abstützt. Im Lagergehäuse befindet sich außerdem noch der Antriebsmotor 9, 10.
Die Drehachse des Rotorsystems 4 ist mit 15 bezeichnet.
[0014] Insgesamt sind drei Pumpstufen 12, 13, 14 vorgesehen, von denen zwei (12, 13) als
Turbomolekularvakuumpumpstufen und eine (14) als Molekular(Holweck)-Pumpstufe ausgebildet
sind. An die Molekularpumpstufe 14 schließt sich der Auslass der Pumpe 17 an.
[0015] Die erste, hochvakuumseitig gelegene Pumpstufe 12 besteht aus vier Paaren von Rotorschaufelreihen
21 und Statorschaufelreihen 22. Ihr Einlass, die wirksame Gasdurchtrittsfläche, ist
mit 23 bezeichnet. An die erste Pumpstufe 12 schließt sich die zweite Pumpstufe 13
an, die aus drei Paaren von je einer Statorschaufelreihe 22 und einer Rotorschaufelreihe
21 besteht. Ihr Einlass ist mit 28 bezeichnet.
[0016] Die zweite Pumpstufe 13 ist von der ersten Pumpstufe 12 beabstandet. Der gewählte
Abstand (Höhe) a sichert die freie Zugänglichkeit der zu fördernden Gasmoleküle zum
Gaseinlass 28. Zweckmäßig ist der Abstand a größer als ein Viertel, vorzugsweise größer
als ein Drittel des Durchmessers des Rotorsystems 4.
[0017] Die sich daran anschließende Holweck-Pumpe umfasst einen rotierenden Zylinderabschnitt
29, dem außen und innen in bekannter Weise mit jeweils einer Gewindenut 30, 31 ausgerüstete
Statorelemente 32, 33 gegenüberstehen.
[0018] Die rotorseiten Teile der Pumpstufen 12, 13, 14, bilden eine Einheit, die im betriebsfertigen
Zustand mit der Welle 5 verbunden ist. In Höhe des Zwischenraumes zwischen den Pumpstufen
12 und 13 durchsetzt die Welle 5 eine zentrale Bohrung 25, so dass keine unmittelbare
Verbindung zwischen dem Lagerraum und dem Zwischenraum besteht und damit die Gefahr
der Rückdiffusion von Schmiermitteldämpfen beseitigt ist. Diesem Zweck dient auch
die fliegende Lagerung des Rotorsystems 4. Auf hochvakuumseitig angeordnete Lagerungen
mit den Leitwert beeinträchtigenden Bauteilen (Lagerträger) kann verzichtet werden.
Durch eine glockenförmige Ausbildung des motornahen Teils des Rotorsystems 4 wird
allerdings der Abstand der Lagerung 6, 7 vom Schwerpunkt des Rotors klein gehalten.
Die Rückdiffusion von Schmiermitteldämpfen kann auch durch Einsatz von Magnetlagern
vermieden werden, die an günstigerer Stelle angeordnet werden können.
[0019] Bei der Pumpe nach Figur 1, die kein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist, ist das
Gehäuse 2 derart ausgebildet, dass die Ebenen sämtlicher Anschlussöffnungen 36, 37
parallel zur Rotorachse 15 liegen. Dadurch ist insbesondere der Abstand des Anschlusses
37 zum zugehörigen Gaseinlass 28 sehr klein, so dass das Saugvermögen der Pumpstufe
13 beeinträchtigende Leitwertverluste vernachlässigbar sind. Dieses würde auch für
jeden weiteren Zwischenanschluss gelten, der stromabwärts vom Zwischenanschluss 37/28
gelegen wäre. Im übrigen überschreitet der Durchmesser der Anschlussöffnung 37 die
Höhe a um etwa das Doppelte. Auch diese Maßnahme dient der Verringerung der Leitwertverluste
zwischen Einlass 28 und Anschlussöffnung 37.
[0020] Die dargestellte Pumpe 1 bzw. ihre pumpwirksamen Elemente (Stator-. Rotorschaufeln,
Gewindestufen) sind zweckmäßig derart ausgebildet, dass im Bereich der Anschlussöffnung
36 ein Druck von 10
-4 bis 10
-7, vorzugsweise 10
-5 bis 10
-6, und im Bereich der Anschlussöffnung 37 ein Druck von etwa 10
-2 bis 10
-4 mbar erzeugt wird. Dadurch ergibt sich für die erste Pumpstufe 12 die Notwendigkeit,
für ein Kompressionsverhältnis von 10
2 bis 10
4, vorzugsweise größer 100, zu sorgen. Mit der zweiten Pumpstufe soll ein hohes Saugvermögen
erzeugt werden (z.B. 200 l/s). Die sich anschließende, zweistufige Holweck-Pumpstufe
(29, 30; 29, 31) sichert eine hohe Vorvakuumbeständigkeit, so dass üblicherweise das
Saugvermögen der zweiten Pumpstufe vom Vorvakuumdruck unabhängig ist.
[0021] Für den Fall, dass im Bereich der Anschlussöffnung 36 ein besonders hohes Saugvermögen
nicht gefordert wird, kann dieses Ziel durch entsprechende Gestaltung der Schaufeln
der ersten Pumpstufe 12 erreicht werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, vor
dem Einlass 23 der ersten Pumpstufe eine Blende 38 anzuordnen, deren Innendurchmesser
das gewünschte Saugvermögen bestimmt.
[0022] Das Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Figur 2 unterscheidet sich von der Pumpe
nach Figur 1 dadurch, dass der Durchmesser der auf die erste Pumpstufe 12 folgenden
Pumpstufen 13 und 14 größer sind als der Durchmesser der Pumpstufe 12. Dieser Gegebenheit
ist die Ebene der Anschlussöffnungen 36, 37 angepasst. Sie ist derart zur Achse 15
des Rotors 4 geneigt, dass der Abstand der Anschlussöffnungen 36, 37 zu den zugehörigen
Gaseinlässen 23, 28 möglichst klein ist. Der Neigungswinkel a der Ebene der Anschlussöffnungen
36, 37 zur Rotorachse 15 entspricht der Zunahme der Durchmesser der Pumpstufen. Optimal
günstige Abstandsverhältnisse können dadurch erreicht werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
beträgt der Neigungswinkel etwa 5°.
1. Einflutige Reibungsvakuumpumpe (1) mit einem Stator (3) und einem Rotor (4), welche
mindestens zwei Pumpstufen (12, 13, 14) mit jeweils einem Gaseinlass (23, 28) bilden,
sowie mit Anschlussmitteln für die Pumpstufen, welche mit Anschlussöffnungen ( 36,
37) für jeden der Gaseinlässe (23, 28) ausgerüstet sind, wobei die Anschlussöffnungen
(36, 37) in einer gemeinsamen Ebene liegen und der Verbindung der Gaseinlässe (23,
28) der Pumpstufen mit einer zu evakuierenden Einrichtung dienen, wobei sich alle
Anschlussöffnungen (36, 37) und auch die gemeinsame Ebene der Anschlussöffnungen seitlich
neben den Pumpstufen (12, 13, 14) befinden, so dass der Abstand zwischen den Anschlussöffnungen
(36, 37) und der Rotorachse (15) möglichst klein wählbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser nachfolgender Pumpstufen (13, 14) größer ist als der Durchmesser
vorhergehender Pumpstufen (12, 13) und dass die Neigung der Ebene der Anschlussöffnungen
(36, 37) in Bezug auf die Richtung der Achse (15) des Rotors (4) der Durchmesservergrößerung
angepasst ist.
2. Reibungsvakuumpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussöffnungen (36, 37) Bestandteile des Gehäuses (2) der Reibungsvakuumpumpe
(1) sind.
3. Reibungsvakuumpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ersten Pumpstufen (12, 13) als Turbomolekularpumpenstufen ausgebildet
sind und dass ihre pumpwirksamen Elemente (Stator-, Rotorschaufeln) derart gestaltet
sind, dass die erste Pumpstufe (12) ein hohes Kompressionsverhältnis sichert und dass
die zweite Pumpstufe (13) ein hohes Saugvermögen erzeugt.
4. Reibungsvakuumpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Pumpstufen (12 und 13) voneinander beabstandet sind und dass ihr Abstand
(a) größer als ein Viertel des Rotordurchmessers, vorzugsweise etwa ein Drittel des
Rotordurchmessers, beträgt.
5. Reibungsvakuumpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser derjenigen Anschlussöffnung (37), die über die Anschlussmittel mit
dem Gaseinlass (28) der zweiten Pumpstufe verbunden ist, größer als der Abstand (a),
vorzugsweise etwa das Doppelte des Abstandes (a), ist.
6. Reibungsvakuumpumpe nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die beiden Pumpstufen (12, 13) eine zweistufige Holweck-Pumpstufe anschließt.
7. Reibungsvakuumpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (4) vorvakuumseitig angetrieben und fliegend gelagert ist.
8. Reibungsvakuumpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein freies Wellenende eine zentrale Bohrung (25) im Rotor (4) durchsetzt und dass
der Rotor (4) auf diesem Wellenende befestigt ist.
9. Reibungsvakuumpumpe nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der motornahe Teil des Rotors (4) glockenförmig ausgebildet ist.
10. Reibungsvakuumpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Einlass (23) der ersten Pumpstufe (12) eine Blende (38) zur Begrenzung des Saugvermögens
zugeordnet ist.
11. Reibungsvakuumpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Magnetlagern ausgerüstet ist.
1. Single-flow friction vacuum pump (1) having a stator (3) and a rotor (4), which form
at least two pump stages (12, 13, 14) each having a gas inlet (23, 28), as well as
having connection means for the pump stages, which are equipped with connection openings
(36, 37) for each of the gas inlets (23, 28), wherein the connection openings (36,
37) lie in a common plane and are used to connect the gas inlets (23, 28) of the pump
stages to a device, which is to be evacuated, wherein all of the connection openings
(36, 37) and also the common plane of the connection openings are situated laterally
adjacent to the pump stages (12, 13, 14) so that the distance between the connection
openings (36, 37) and the rotor axis (15) is selectable as small as possible, characterized in that the diameter of succeeding pump stages (13, 14) is greater than the diameter of preceding
pump stages (12, 13) and that the inclination of the plane of the connection openings
(36, 37) in relation to the direction of the axis (15) of the rotor (4) is adapted
to the diameter enlargement.
2. Friction vacuum pump according to one of the preceding claims, characterized in that the connection openings (36, 37) are component parts of the housing (2) of the friction
vacuum pump (1).
3. Friction vacuum pump according to one of the preceding claims, characterized in that the first two pump stages (12, 13) are designed as turbomolecular pump stages and
that their pump-active elements (stator blades, rotor blades) are fashioned in such
a way that the first pump stage (12) ensures a high compression ratio and that the
second pump stage (13) generates a high intake capacity.
4. Friction vacuum pump according to claim 3,
characterized in that the two pump stages (12 and 13) are disposed a distance apart and that their distance
(a) is greater than a quarter of the rotor diameter, preferably approximately a third
of the rotor diameter.
5. Friction vacuum pump according to claim 4, characterized in that the diameter of the connection opening (37) connected by the connection means to
the gas inlet (28) of the second pump stage is greater than the distance (a), preferably
approximately double the distance (a).
6. Friction vacuum pump according to claim 3, 4 or 7, characterized in that the two pump stages (12, 13) are adjoined by a two-stage Holweck pump stage.
7. Friction vacuum pump according to one of the preceding claims, characterized in that the rotor (4) is driven at the backing vacuum end and mounted overhung.
8. Friction vacuum pump according to claim 7, characterized in that a free shaft end penetrates a central bore (25) in the rotor (4) and that the rotor
(4) is fastened on said shaft end.
9. Friction vacuum pump according to claim 7 or 8, characterized in that the part of the rotor (4) that is close to the motor is of a bell-shaped design.
10. Friction vacuum pump according to one of the preceding claims, characterized in that associated with the inlet (23) of the first pump stage (12) is a restrictor (38)
for limiting the intake capacity.
11. Friction vacuum pump according to one of the preceding claims, characterized in that it is equipped with magnetic bearings.
1. Pompe à vide à friction à simple flux (1) comprenant un stator (3) et un rotor (4),
lesquels forment au moins deux étages de pompe (12, 13, 14) avec chacun une admission
de gaz (23, 28), et des moyens de raccordement pour les étages de pompe, lesquels
sont dotés d'ouvertures de raccordement (36, 37) pour chacune des admissions de gaz
(23, 28), les ouvertures de raccordement (36, 37) étant situées dans un plan commun
et servant à relier les admissions de gaz (23, 28) des étages de pompe avec un dispositif
devant être mis sous vide, dans laquelle toutes les ouvertures de raccordement (36,
37) ainsi que le plan commun des ouvertures de raccordement se trouvent sur le côté
à proximité des étages de pompe (12, 13, 14), de sorte que la distance entre les ouvertures
de raccordement (36, 37) et l'axe du rotor (15) peut être choisie la plus petite possible,
caractérisée en ce que le diamètre des étages de pompe suivants (13, 14) est supérieur au diamètre des étages
de pompe précédents (12, 13) et que l'inclinaison du plan des ouvertures de raccordement
(36, 37) par rapport à la direction de l'axe (15) du rotor (4) est adaptée à l'augmentation
du diamètre.
2. Pompe à vide à friction selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les ouvertures de raccordement (36, 37) font partie du boîtier (2) de la pompe à
vide à friction (1).
3. Pompe à vide à friction selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les deux premiers étages de pompe (12, 13) sont sous la forme d'étages de pompe turbomoléculaires
et que leurs éléments actifs de pompage (aubes de stator et de rotor) sont configurés
de telle manière que le premier étage de pompe (12) assure un rapport de compression
élevé et que le deuxième étage de pompe (13) produit une capacité d'aspiration élevée.
4. Pompe à vide à friction selon la revendication 3,
caractérisée en ce que les deux étages de pompe (12 et 13) sont distants l'un de l'autre et que leur distance
(a) est supérieure au quart du diamètre du rotor, de préférence environ égale au tiers
du diamètre du rotor.
5. Pompe à vide à friction selon la revendication 4, caractérisée en ce que le diamètre de l'ouverture de raccordement (37) qui est reliée par les moyens de
raccordement à l'admission de gaz (28) du deuxième étage de pompe est supérieur à
la distance (a), de préférence environ égal au double de la distance (a).
6. Pompe à vide à friction selon la revendication 3, 4 ou 7, caractérisée en ce qu'un étage de pompe Holweck à deux étages se raccorde aux deux étages de pompe (12,
13).
7. Pompe à vide à friction selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rotor (4) est entraîné du côté du vide primaire et monté en porte à faux.
8. Pompe à vide à friction selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'une extrémité d'arbre libre traverse un orifice central (25) dans le rotor (4) et
que le rotor (4) est fixé sur cette extrémité d'arbre.
9. Pompe à vide à friction selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que la partie du rotor (4) proche du moteur est en forme de cloche.
10. Pompe à vide à friction selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un obturateur (38) pour limiter la capacité d'aspiration est associé à l'admission
(23) du premier étage de pompe (12).
11. Pompe à vide à friction selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle est équipée de paliers magnétiques.


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