[0001] Die Erfindung betrifft eine Präsentationsvorrichtung gemäß dem einleitenden Teil
von Anspruch 1.
[0002] Derartige und ähnliche Präsentationsvorrichtungen werden zur Präsentation oder Vorführung
von Unterlagen, wie Plakaten, Werbematerialien, Graphiken, Fotografien usw., verwendet,
wobei ein Papier, eine Leinwand, eine Folie oder dergl. Präsentationsträger zwischen
dem Sockel und dem oberen Ende des Ständers gespannt gehalten wird. Der Ständer hält
dabei, gegebenenfalls unter elastischer Ausbiegung, den Präsentationsträger gespannt.
Der Präsentationsträger kann direkt mit entsprechenden Aufdrucken versehen sein, es
kann jedoch auch ein blatt- oder folienförmiger Präsentationsträger vorliegen, an
dem Unterlagen, wie Fotografien usw., wie vorstehend erwähnt, angebracht werden.
[0003] In der WO 96/36558 A ist eine Präsentationsvorrichtung geoffenbart, die der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 definierten Gattung entspricht, und bei der eine an der Unterseite
eines als Sockel anzusehenden zylindrischen Gehäuses mittig angelenkte einzelne Leiste
als Klappfuß vorgesehen ist. Zusätzlich zu diesem Klappfuß sind an den beiden Enden
des zylindrischen Sockel-Gehäuses Fußvorsprünge angebracht, damit die Präsentationsvorrichtung
auf dem Boden aufgestellt werden kann. Weiters ist bei dieser Präsentationsvorrichtung
als Ständer ein einzelner, mittiger starrer Mast vorgesehen, der in eine Ausnehmung
des Gehäuses eingesteckt wird.
[0004] Aus der FR 2 754 929 A ist weiters eine Präsentationsvorrichtung bekannt, die einen
Sockel aus rahmenförmig zusammengesteckten Stäben sowie einen damit verbundenen flexiblen
Ständer aus der Länge nach aneinander angeschlossenen Stäben aufweist. Der Sockel-Rahmen
liegt dabei direkt auf dem Boden auf, d.h. es sind keine Klappfüße vorhanden.
[0005] Im AT 1 857 U ist eine Präsentationsvorrichtung beschrieben, die aus einem Bausatz
von zusammenzusteckenden Elementen besteht, so dass diese Präsentationsvorrichtung
im zerlegten Zustand in einer vergleichsweise kleinen kompakten Verpackung untergebracht
werden kann. Im einzelnen ist dabei ein aus zwei Seitenteilen und einem Querteil zusammensteckbarer
Sockel vorgesehen, und der Ständer ist aus X-förmig zusammengesteckten Stäben aufgebaut.
Es hat sich gezeigt, dass diese bekannte Präsentationsvorrichtung einerseits im aufgestellten
Zustand relativ instabil ist, und dass andererseits das Zusammenstecken der Präsentationsvorrichtungs-Komponenten
insgesamt relativ zeitaufwendig und mühsam ist.
Aus DE 93 01 769 U ist andererseits eine Präsentationsvorrichtung bekannt, bei der
der Sockel aus zwei Seitenteilen besteht, die durch zwei mit ihnen verschraubte Querstangen
verbunden sind; mit diesem Sockel werden zwei relativ lange, einteilige Stangen durch
Einstecken verbunden, um so den Ständer zu bilden, wobei zwischen den oberen Enden
der Stangen und dem Sockel der Präsentationsträger an Seilen gespannt gehalten wird.
Die Stangen sind in ungefähr der Mitte ihrer Länge durch eine Querstrebe miteinander
verbunden, welche mit Hilfe von Ringen und Klemmschrauben an den Stangen fixiert wird.
[0006] Wie ersichtlich ist auch diese Präsentationsvorrichtung relativ aufwendig beim Aufstellen
bzw. beim Abbauen, vor allem da auch ein Werkzeug hiefür verwendet werden muss, und
überdies ist aufgrund der Länge der Ständer-Stangen auch eine kompakte kleine Verpackung
für Transportzwecke nicht möglich.
[0007] Es ist nun Ziel der Erfindung, eine Präsentationsvorrichtung der eingangs angeführten
Art vorzusehen, die mit außerordentlich wenigen Handgriffen und ohne Zuhilfenahme
von Werkzeugen aufgebaut bzw. wieder demontiert werden kann, die dabei nichtsdestoweniger
in einer kompakten, kleinen Verpackung im zerlegten Zustand untergebracht werden kann,
und die darüber hinaus im zusammengebauten Zustand eine hohe Stabilität bzw. Standfestigkeit
besitzt.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine Präsentationsvorrichtung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 vor. Vorteilhafte Ausfürungsformen und Weiterbildungen sind
in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Präsentationsvorrichtung ist ein bereits vormontierter
Sockel vorgesehen, der in der Ruhestellung seiner Klappfüße, wenn diese an den Querträger
angeklappt sind, nichtsdestoweniger nur wenig Platz innerhalb der Verpackung benötigt,
der jedoch bei ausgeklappten Klappfüßen eine hohe Stabilitat bzw. Standsicherheit
ermöglicht, da die Gelenkverbindungen zwischen den Klappfüßen und dem Querträger eine
hohe Stabilität und Festig keit der Verbindung gewährleisten können. Dabei ist das
Auf stellen des Sockels unter Ausklappen der Klappfüße in kürzester Zeit zu bewerkstelligen,
so dass auch diesbezüglich der vorstehenden Zielsetzung in vorteilhafter Weise entsprochen
wird. Die den Ständer bildenden Stäbe können dann wie an sich bekannt in einem Stecksystem
vorgesehen sein, wobei insbesondere auch kurze Stabelemente, z.B. mit Längen von 50cm
oder 75cm, der Länge nach zusammengesteckt werden können, um Ständerhöhen von beispielsweise
1,5 m oder sogar über 2 m zu erzielen; die Stablänge kann selbstverständlich auch
anders - kürzer oder länger - sein, und insbesondere können auch 1m lange Stabelemente
verwendet werden.
[0010] Die Stäbe können dabei einen vollen Querschnitt aufweisen, es können jedoch auch
Rohrstäbe Verwendung finden, wie dies an sich bevorzugt wird. Im Prinzip können auch
teleskopartig ineinander angeordnete Rohrstäbe eingesetzt werden, vorzugsweise werden
jedoch gleichartige Stäbe, insbesondere mit gleichen Längen, verwendet, die über Steckverbindungselemente
zusammengesteckt werden können.
[0011] Die Klappfüße werden am Querträger möglichst weit außen, d.h. an dessen Enden, angelenkt,
und wie erwähnt werden bevorzugt vier Klappfüße insgesamt angebracht, wobei jeweils
zwei Klappfüße an einer Längsseite des Querträgers vorliegen, so dass im aufgeklappten
Zustand des Sockels eine I-Form, mit dem Querträger als I-Längsschenkel und den Klappfüßen
paarweise zusammengenommen als I-Querstege, erhalten wird. Falls gewünscht können
die Klappfüße auch über mehr als 90°, etwa um 100° oder 110°, aus der Ruhestellung
in die ausgeklappte Stellung verschwenkt werden, wobei so mit den Enden der Klappfüße
eine größere Spreizung, für eine höhere Standsicherheit etwa bei relativ kurzen Querträgern,
erhalten wird.
[0012] Die Gelenkverbindung zwischen den Klappfüßen und dem Querträger kann an sich schwergängig
sein, so dass die Klappfüße in der ausgeklappten Stellung ebenso wie in der eingeklappten
Stellung relativ stabil verharren, und wobei die Klappfüße nur unter Überwindung der
Reibung in den Gelenken verschwenkt werden können. Da dies mitunter mühsam sein kann,
hat es sich als besonders günstig erwiesen, wenn die Klappfüße zumindest in der ausgeklappten
Betriebsstellung, vorzugsweise auch in der eingeklappten Ruhestellung, feststellbar
sind. Zur Feststellung der Klappfüße können dabei an sich herkömmliche Mittel, wie
einsteckbare Stifte, aber auch Federrasten usw., dienen. Eine von der Herstellung
ebenso wie von der Bedienung her einfache Möglichkeit ergibt sich jedoch, wenn die
Klappfüße entlang von Gelenkzapfen relativ zum Querträger höhenverstellbar sind, wobei
sie in einer Höhenlage relativ zum Querträger, z.B. in einer abgesenkten Lage, frei
schwenkbar und in einer anderen Höhenlage, z.B. einer gegenüber dem Querträger angehobenen
Lage, durch Anliegen an einem Anschlag des Querträgers in ihrer jeweiligen Stellung
festgestellt sind. Der Anschlag des Querträgers kann dabei jeweils beispielsweise
durch eine geeignet geformte Gelenklasche gebildet sein, an der der jeweilige Klappfuß
mit einem Absatz oder einer Schulter zur Anlage kommt. Wenn die Klappfüße relativ
zum Querträger in der Höhe verstellbar sind, kann somit durch diese Höhenverstellung
die Verriegelung in der jeweiligen Klappstellung durch Anlage der beispielsweise ebenen
Schulter an der z.B. ebenen Anschlagfläche erzielt werden, wogegen in der anderen
relativen Höhenlage Schulter und Anschlag auf verschiedenen Niveaus liegen, so dass
die Schwenkbewegung der Klappfüße relativ zum Querträger möglich ist.
[0013] Um trotz der Möglichkeit der Höhenverstellung der Klappfüße eine feste Gelenkverbindung
sicherzustellen, ist es von Vorteil, wenn die Gelenkzapfen in Gelenklaschen des Querträgers
in einem Presssitz angebracht sind. Auf diese Weise ist nur die - begrenzte - Höhenverstellung
der Klappfüße sowie deren Verschwenkung relativ zu den Gelenkzapfen und zum Querträger
möglich.
[0014] Für eine stabile Gelenkverbindung, gegebenenfalls mit der Möglichkeit einer einfachen
Höhenverstellung der Klappfüße relativ zum Querträger, ist es weiters auch vorteilhaft,
wenn jeder Klappfuß mehrere übereinander angeordnete Gelenklaschen aufweist und am
Querträger zugehörige Gelenklaschen übereinander angeordnet sind, wobei die Gelenklaschen
des Klappfußes und des Querträgers ineinandergreifen.
[0015] Aus Herstellungsgründen hat es sich überdies als günstig erwiesen, wenn der Querträger
durch ein Vierkantprofil mit aufgeschobenen Hohlprofil-Endteilen, welche Gelenklaschen
tragen, gebildet ist. Dabei können zumindest die Hohlprofil-Endteile als Kunststoff-Spritzgussteile
hergestellt werden, so dass trotz der für die Gelenkverbindung notwendigen Elemente
eine preiswerte Fertigung sichergestellt ist.
[0016] Von Vorteil ist es weiters auch, wenn an zwei an einer Längsseite des Querträgers
vorgesehenen Klappfüßen an deren Oberseite Haken zum Einhängen eines unteren Querstabes
der Halteeinrichtung vorgesehen sind. Wenn dabei die Klappfüße mit zu deren äußeren
Enden hin abfallenden Oberseiten gebildet sind, können die Haken - die im Abstand
von den Gelenken vorliegen - derart vorgesehen sein, dass sie im angeklappten Zustand
der Klappfüße nicht über die Oberseite des Querträgers vorstehen, so dass auch diesbezüglich
die kompakte Einheit des Sockels für Verpackungszwecke gewahrt bleibt.
[0017] Für einen stabilen Halt des Ständers am Sockel hat es sich ferner als vorteilhaft
erwiesen, wenn im Querträger, gegebenenfalls dessen Hohlprofil-Endteilen, Einsteck-Aufnahmen
für die Ständer-Stäbe vorgesehen sind. Aus Fertigungsgründen ist es dabei weiters
günstig, wenn die Einsteck-Aufnahmen in gesonderten Steckeinsätzen vorgesehen sind.
Die Steckeinsätze können dabei bereits in entsprechenden Ausnehmungen im Querträger
bzw. in dessen Hohlprofil-Endteilen vormontiert sein, etwa durch einfaches Einstecken
in diesen Ausnehmungen, wobei eine enge Passung bzw. ein Presssitz vorgesehen sein
kann. Dabei kann auch eine Anpassung an verschiedene Stabquerschnitte durch Verwendung
verschiedener Steckeinsätze erfolgen, ohne dass am übrigen Sockel selbst Änderungen
vorzunehmen wären, so dass weniger bzw. kleinere unterschiedliche Komponenten, für
unterschiedliche Größen der Präsentationsvorrichtung, hergestellt und auf Lager gehalten
werden müssen.
[0018] Zur Erzielung eines stabilen Ständers ist es auch von Vorteil, wenn die Einsteck-Aufnahmen
durch schräge Bohrungen gebildet sind, deren Achsen je in einer Ebene senkrecht zur
Längsachse des Querträgers verlaufen.
[0019] Für bestimmte Anwendungen ist es von Vorteil, wenn der Ständer in der Gebrauchsstellung
mit unteren Stäben auf den Sockel aufgesetzt ist, die sich vertikal nach oben erstrecken.
Dies ist beispielsweise bei vergleichsweise niedrigen Ständern und einer geringen
elastischen Ausbiegung der Ständerstruktur beim Anbringen des Präsentationsträgers
denkbar. Demgemäß ist es hier günstig, wenn die Einsteck-Aufnahmen durch zur Längsachse
des Querträgers senkrechte Bohrungen gebildet sind.
[0020] Die Ständer-Stäbe verlaufen bevorzugt in ihrer in die Bohrungen eingesteckten Lage
im Wesentlichen parallel zueinander. Es sei erwähnt, dass parallele Stangen aus dem
vorstehend genannten DE 93 01 769 U bereits bekannt sind, jedoch werden dort die Ständer-Stangen
in Rohre an den Seitenteilen des Sockels eingesteckt, und zwar in unmittelbarer Nachbarschaft
der Befestigungspunkte von Spannseilen für den Präsentationsträger am vorderen Ende
des Sockels. Bei der erfindungsgemäßen Präsentationsvorrichtung in der letztgenannten
Ausführungsform wird hingegen der Angriffspunkt des Ständers zur Mitte des Sockels
hin verlagert, da der Querträger in der Regel in der Mitte des Sockels vorliegen wird,
wodurch eine zusätzliche Erhöhung der Standsicherheit und Stabilität des Ständers
erreicht werden kann.
[0021] Um eine besonders steife Struktur des Ständers sicherzustellen, ist es auch vorteilhaft,
wenn zur Verbindung der Ständer-Stäbe in einer Doppel-H-Form zwei Querstreben vorgesehen
sind. Um weiters die einzelnen Komponenten des Ständers im Sinne der besonders steifen
Struktur desselben gegen Verschiebungen zu sichern, hat es sich weiters als vorteilhaft
erwiesen, wenn die Querstreben an ihren Enden mit T-Stücken zum Einstecken von Ständer-Stäben
versehen sind.
[0022] Eine besonders vorteilhafte Ausbildung mit einer Doppel-Anordnung von Präsentationsträgern
Rücken an Rücken kann erzielt werden, wenn an den oberen Enden der in die Einsteck-Aufnahme
eingesteckten Ständer-Stäbe kombinierte T-Y-Stücke aufgesteckt sind, die je mit zwei
oberen Sackbohrungen versehen sind, um jeweils ein Paar weiterer Ständer-Stäbe für
die Realisierung von zwei Doppel-H-Ständerstrukturen aufzunehmen. Bei dieser Ausführungsform
teilt sich somit die Ständerstruktur oberhalb der kombinierten T-Y-Stücke auf, so
dass zwei Doppel-H-Strukturen erhalten werden, die jedoch die unteren, in den Sockel
eingesteckten Stäbe wie auch den ersten, unteren Querstab, der die beiden kombinierten
T-Y-Stücke verbindet, gemeinsam haben.
[0023] In entsprechender Weise ist es von Vorteil, wenn auf einen oberen Querstab der Halteeinrichtung
T-Stücke mit ihren Querstegen aufgeschoben sind, wobei in ihren Schenkeln Bohrungen
zum Einstecken der Ständer-Stäbe vorgesehen sind.
[0024] Bei der vorliegenden Präsentationsvorrichtung ergibt sich eine vorteilhafte Weiterbildung
weiters dadurch, dass die für die Halterung des jeweiligen Präsentationsträgers vorgesehenen,
überstehenden obersten und untersten Querstäbe benachbart der Präsentationsvorrichtungen
einfach durch geeignete Verbindungsstücke miteinander verbunden werden können. Dadurch
können zwei oder mehr Präsentationsvorrichtungen nebeneinander aufgestellt und miteinander
verbunden werden, so dass insgesamt eine zusammengesetzte, vergrößerte Präsentationsfläche
durch die einzelnen Präsentationsträger erzielt wird. Diese Präsentationsfläche kann
durch das Kuppeln der Präsentationsvorrichtungen einheitlich gestaltet werden, da
die Kupplung praktisch in der Ebene der einzelnen Präsentationsträger erfolgt, so
dass die einzelnen Präsentationsträger insgesamt auch in ein und derselben Ebene,
der Präsentationsfläche, vorliegen. Demgemäß ist eine vorteilhafte Weiterbildung der
vorliegenden Präsentationseinrichtung gekennzeichnet durch Verbindungsstücke mit axial
fluchtenden Sackbohrungen zum Verbinden von oberen und/oder unteren Querstäben von
zwei nebeneinander aufgestellten Doppel-H-Struktur-Ständern. Dabei ist es für die
Sicherstellung der einheitlichen Gesamt-Präsentationsfläche, die durch die Präsentationsträger
gebildet wird, überdies günstig, wenn die Präsentationsträger an den beiden Doppel-H-Struktur-Ständern
an ihren einander benachbarten Längsrändern miteinander lösbar, z.B. mittels Klettverschlüssen,
verbunden sind.
[0025] Die Erfindung umfasst in gleicher Weise eine Präsentationsvorrichtung im unmontierten
Zustand, als Bauelemente-Satz, wie auch eine Präsentationsvorrichtung im montierten
Zustand.
[0026] Die Erfindung wird nachstehend an Hand von in der Zeichnung veranschaulichten bevorzugten
Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter
erläutert. Im Einzelnen zeigen:
Fig.1 eine schaubildliche, schematisierte Darstellung einer Präsentationsvorrichtung;
Fig.2 eine zugehörige Seitenansicht dieser Präsentationsvorrichtung;
Fig.3 eine schematische Draufsicht auf einen Sockel für eine solche Präsentationsvorrichtung
mit in der Ruhestellung befindlichen, eingeklappten Klappfüßen;
Fig.4 eine entsprechende Draufsicht auf diesen Sockel, nun jedoch mit ausgeklappten
Klappfüßen;
Fig.5 eine Ansicht eines solchen Sockels mit eingeklappten Klappfüßen;
Fig.6 in auseinandergezogener Darstellung einen Teil eines Querträgers eines solchen
Sockels und einen Klappfuß zur Anlenkung am Querträger;
Fig.7 in einer schematischen, auseinandergezogenen Ansicht das stirnseitige Ende des
Querträgers sowie zwei Klappfüße (einen davon nur teilweise) samt zugehörigen Gelenkzapfen;
die Fig.8a und 8b zwei Teil-Draufsichten auf den Anlenkbereich eines Klappfußes am
Querträger bei ausgeklapptem (Fig.8a) bzw. eingeklapptem (Fig.8b) Klappfuß;
Fig.9 einen Steckeinsatz mit einer Einsteck-Aufnahme für einen Stab des Ständers der
Präsentationsvorrichtung;
Fig.10 eine Ansicht eines oberen Querstabes einer Halteeinrichtung für den jeweiligen
Präsentationsträger;
Fig.11 im demgegenüber vergrößerten Maßstab als Detail ein T-Stück zur Verbindung
des Querstabes mit Stäben des Ständers;
Fig.12 eine Querstrebe des Ständers;
Fig.13 ein zugehöriges T-Stück, in gegenüber Fig.12 vergrößertem Maßstab, zur Verbindung
dieser Querstrebe gemäß Fig.12 mit Stäben des Ständers durch Einstecken;
Fig.14 die Komponenten der Präsentationsvorrichtung schematisch in einer Darstellung
als Elemente-Satz;
Fig.15 schematisch die Vorgangsweise beim Zusammenbau der Präsentationsvorrichtung
aus dem Bausatz gemäß Fig.14;
Fig.16 in einer schaubildlichen Ansicht ähnlich Fig.1 eine Ausführungsform der vorliegenden
Präsentationsvorrichtung mit einer Doppel-Anordnung von Präsentationsträgern;
Fig.17 eine Seitenansicht dieser Präsentationsvorrichtung gemäß Fig.16;
Fig.18 einen gegenüber der Ausführungsform gemäß Fig.9 modifizierten Steckeinsatz
mit einer Einsteck-Aufnahme für die Präsentationsvorrichtung gemäß Fig.16 und 17;
Fig.19 ein kombiniertes T-Y-Stück zur Verbindung der Längs- und Querstäbe bei der
Präsentationsvorrichtung gemäß Fig.16 und 17 dort, wo sich die Ständerstruktur nach
oben hin aufzweigt;
Fig.20 eine Ansicht des Bereichs mit dem unteren Querstab bei der Präsentationsvorrichtung
gemäß Fig.16 und 17, wobei zwei geringfügig modifizierte T-Y-Stücke veranschaulicht
sind;
Fig.21 in einer schaubildlichen Darstellung zwei miteinander über Verbindungsstücke
gekuppelte Präsentationsvorrichtungen, die beide der Ausführungsform gemäß Fig.1 und
2 entsprechen;
Fig.22 schematisch den Verbindungsbereich der beiden Präsentationsträger der Präsentationsvorrichtungs-Anordnung
gemäß Fig.21, wobei das Zusammenstecken der obersten und untersten Querstäbe mittels
Verbindungsstücken sowie weiters ein Verbinden der Präsentationsträger selbst gezeigt
ist; und
Fig.23 eine Ansicht eines allgemein zylindrischen Verbindungsstückes, wie es bei der
Ausbildung gemäß Fig.21 und 22 Verwendung findet.
[0027] Bei der Präsentationsvorrichtung 1 gemäß Fig.1 und 2 ist ein allgemein mit 2 bezeichneter
Ständer als elastisch biegsame eigentliche Tragkonstruktion vorgesehen. Dieser Ständer
2 ist aus aufrecht angeordneten Einzel-Stäben 3 aufgebaut, beispielsweise 2 x 3 Stäben
3, die untereinander ident sind und bevorzugt Rohrstäbe, eventuell aber auch Stäbe
mit vollem Querschnitt sind. Diese Stäbe 3, die z.B. aus Carbonfaser-verstärktem Kunststoff
oder aber aus Aluminium bestehen, sind in entspanntem Zustand gerade, vgl. auch Fig.14,
und sie sind in der montierten Ständer-Tragstruktur durch zwei Querstreben 4 miteinander
verbunden, so dass eine Art Doppel-H-Struktur entsteht, wie außer aus Fig.1 auch aus
Fig.15 erkenntlich ist. Die Stäbe 3 sowie Querstreben 4 sind über Steckverbindungen
miteinander lösbar zu verbinden bzw. verbunden, wie nachstehend an Hand der Fig.12
bis 15 noch näher erläutert werden wird.
[0028] Der Ständer 2 stützt sich im zusammengebauten Zustand über einen Sockel 5 am Boden
ab, wobei die beiden unteren Einzel-Stäbe 3 des Doppel-H-Ständers 2 in entsprechenden
Aufnahmen des Sockels 5 einfach einzustecken sind, wie nachstehend an Hand der Fig.6,9
und 15 noch näher dargelegt werden wird.
[0029] Schließlich ist noch ein allgemein als Präsentationsträger 6 bezeichnetes flexibles
Element, beispielsweise ein Plakat, eine Folie, eine Leinwand oder dergl. vorgesehen,
wobei dessen oberer und unterer Rand bei 7 bzw. 8 (s. auch Fig.14) umgeschlagen ist,
um dort Querstäbe 9 bzw. 10 als Halte- oder Verbindungseinrichtung zur Fixierung des
Präsentationsträgers 6 am oberen Ende des Ständers 2 bzw. am Sockel 5 einschieben
zu können. Bei dieser Anbringung des Präsentationsträgers 6 wird der Ständer 2 elastisch
ausgebogen, wie aus Fig.1 und 2 ersichtlich ist, worauf der Präsentationsträger 6
in dieser Betriebslage gespannt gehalten wird.
[0030] Der Sockel 5 besteht, wie außer aus Fig.1 insbesondere aus den Fig.3 bis 5 ersichtlich
ist, aus einem Querträger 11, an dessen Endteilen 12 bzw. 13 jeweils auf gegenüberliegenden
Längsseiten Klappfüße 14 bis 17 um vertikale Achsen schwenkbar angebracht sind, vgl.
auch die Pfeile 18 in Fig.3 und 4. Die Klappfüße 14 bis 17 haben im Aufriss, wie aus
Fig.5 bis 7 ersichtlich ist, eine allgemein dreieckige Gestalt, sind jedoch in Draufsicht
länglich, und an ihren äußeren, freien Enden sind sie mit auf den Untergrund aufzusetzenden
Fußvorsprüngen 19 versehen. Zwei auf einer Längsseite des Querträgers 11 angebrachte
Klappfüße, nämlich die in Fig.3 und 4 oben ersichtlichen Klappfüße 14, 15 (vgl. auch
die Ansicht in Fig.5), sind an ihrer schrägen Oberseite mit Haken 20 versehen, die
im eingeklappten Zustand der Klappfüße 14, 15, s.Fig.5, nicht über die Oberseite des
Querträgers 11 vorstehen, so dass sowohl seitlich als auch nach oben und unten hin
im zusammengeklappten Zustand des Sockels 5 gemäß Fig.3 eine kompakte, kleine Einheit
erzielt ist, die sich zusammen mit den anderen Elementen des Bausatzes der Präsentationsvorrichtung,
s.Fig.14, in einer kleinen Verpackung unterbringen lässt; dabei ist noch darauf hinzuweisen,
dass der Präsentationsträger 6 selbstverständlich für die Verpackung in an sich üblicher
Weise zusammengerollt wird.
[0031] Im ausgeklappten Zustand der Klappfüße 14 bis 17, s.Fig.4, wird jedoch eine große
Standfläche - mit den äußeren, freien Enden und den dort vorhandenen Fußvorsprüngen
19 - definiert, so dass eine hohe Standsicherheit der Präsentationsvorrichtung 1 im
aufgestellten Zustand gemäß Fig.1 sichergestellt wird.
[0032] Wie aus Fig.5 sowie weiters auch aus Fig.6 und 7 erkennbar ist, sind die Gelenke,
über die die Klappfüße 14 bis 17 am Querträger 11 angelenkt sind, durch ineinandergreifende
Gelenklaschen 21 (an den Klappfüßen) bzw. 22, 23 (an den Endteilen 12, 13 des Querträgers
11) definiert. Diese Gelenklaschen 21 bis 23 greifen im montierten Zustand ineinander,
wobei durch in ihnen vorgesehene Bohrungen 24 bzw. 25, die dann zueinander ausgerichtet
sind, Gelenkzapfen 26 eingesteckt sind. Diese Gelenkzapfen 26 sitzen in den Bohrungen
25 der Gelenklaschen 22, 23 des Querträgers 11 in einem Presssitz, jedoch sind sie
in den Bohrungen 24 der Gelenklaschen 21 der Klappfüße 14 bis 17 mit geringem Spiel
aufgenommen, so dass diese Klappfüße 14 bis 17 um sie verschwenkt sowie weiters auch
der Höhe nach längs dieser Gelenkzapfen 26 verstellt werden können. Dazu ist der Abstand
zwischen den Gelenklaschen 22, 23 des Querträgers 11, d.h. die lichte Weite, ungefähr
doppelt so groß bemessen wie die Stärke der Gelenklaschen 21 der Klappfüße 14 bis
17, wie insbesondere aus der Darstellung in Fig.6 und 7 hervorgeht.
[0033] Die Höhenverstellung der Klappfüße 14 bis 17 ist vorgesehen, damit in der einen Höhenlage
der Klappfüße 14 bis 17 relativ zum Querträger 11, nämlich in der unteren Lage (s.
den in Fig.7 nur teilweise dargestellten Klappfuß 14 auf der linken Seite) der jeweilige
Klappfuß, beispielsweise 14, mit einer an die oberste Gelenklasche 21 anschließenden
oberen Schulter 27 unterhalb der obersten, in Draufsicht rechteckigen Gelenklasche
23 des Querträgers 11 hindurchbewegt werden kann. Die übrigen Gelenklaschen 21 bzw.
22 sind in Draufsicht im Wesentlichen halbkreisförmig. Die oberste rechteckige Gelenklasche
23 des Querträgers bildet hingegen mit ihren vertikalen Seitenflächen 28 bzw. 29 in
der ausgeklappten bzw. eingeklappten Stellung des jeweiligen Klappfußes 14 bis 17,
und zwar dann, wenn sich dieser Klappfuß in seiner gegenüber dem Querträger 11 angehobenen
Position befindet, einen Anschlag. Wie erwähnt muss, um den Klappfuß 14 bis 17 verschwenken
zu können, dieser entlang des jeweiligen Gelenkzapfens 26 abwärts verschoben werden,
so dass die Schulter 22 unterhalb der Anschläge 28, 29 vorbeibewegt werden kann, und
in der jeweiligen Endstellung gemäß Fig.8a bzw. 8b kann der Klappfuß, z.B. 17, wieder
hochgeschoben werden, so dass er durch Anlage seiner Schulter 27 an der Anschlagfläche
28 oder 29 festgestellt, d.h. verriegelt wird. Dadurch wird in diesen beiden Stellungen
der Klappfüße 14 bis 17 ein fester Halt derselben relativ zum Querträger 11 sichergestellt.
[0034] In der angeklappten Stellung der Klappfüße 14 bis 17 schließen im Übrigen die Klappfüße
mit ihren dann äußeren Längsseiten, s.Fig.3 und Fig.8b, im Wesentlichen bündig an
die Gelenklaschen 23 außen an, um auch so in der zusammengeklappten Stellung im Sinne
einer kompakten Einheit vorspringende Teile zu vermeiden.
[0035] Wie insbesondere aus den Fig.4 und 6 hervorgeht, besteht der Querträger 11 aus einem
Vierkantprofil 30, auf dessen stirnseitige Enden die in Form von Hohlprofilteilen
ausgebildeten Endteile 12,13 aufgeschoben und in einem Presssitz angebracht sind.
Selbstverständlich wäre es jedoch auch möglich, den Querträger 11 in einem Stück mit
den Endteilen 12, 13 zu fertigen.
[0036] Die Endteile 12,13 tragen nicht nur wie erwähnt die Gelenklaschen 23,22, die jeweils
an ihren Stirnenden zu beiden Seiten hin abstehen, sie sind auch mit Ausnehmungen
31 versehen, in die Steckeinsätze 32 eingesetzt werden, vgl. außer Fig.6 und 7 insbesondere
auch Fig.9, in der schaubildlich ein derartiger Steckeinsatz 32 gezeigt ist. Jeder
dieser aus Kunststoff gespritzten Steckeinsätze 32 ist mit einer schrägen Bohrung
33 zum Einstecken der unteren Stäbe 3 des Ständers 2 (Fig.1) ausgebildet. Aus Herstellungsgründen,
um Spannungen beim Auskühlen des Kunststoffmaterials des Steckeinsatzes 32 zu vermeiden,
kann an der Unterseite weiters eine entsprechende Ausnehmung 34 mitgeformt sein, um
so überall vergleichbare Materialdicken zu erzielen. Aus diesem Grund ist der Steckeinsatz
32 auch anstatt zur Gänze blockförmig mit aus Fig.9 ersichtlichen oberen und unteren
Passplatten ausgebildet.
[0037] Die schrägen Bohrungen 33 verlaufen im montierten Zustand mit ihren Achsen jeweils
in einer Normalebene auf die Längsachse des Querträgers 11, wie beispielsweise in
Fig.4 auf der rechten Seite schematisch bei 35 angedeutet ist. Dadurch verlaufen beim
Montieren der Präsentationsvorrichtung 1 auch die Achsen der unteren Stäbe 3 des Ständers
2 in diesen Normalebenen 35, und somit sind die Stäbe 3 an den beiden Längsseiten
des Ständers 2 (im noch nicht ausgebogenen Zustand) zueinander parallel; ähnliches
gilt auch für die danach aufgesteckten Stäbe 3, die ebenfalls zueinander parallel
sind. Wie bereits erwähnt sind Querstreben 4 vorgesehen, die jeweils zwischen den
unteren Enden von oberen Stäben 3 und den oberen Enden von unteren Stäben 3 eingefügt
werden. Im Hinblick auf eine leichte Montage bzw. Demontage wird für diese Verbindung
eine Steckverbindung vorgesehen, wobei T-Stücke 36 verwendet werden, die untereinander
gleich ausgebildet sind, und die zweckmäßig bereits an den Querstreben 4 vormontiert
sein können, wie aus Fig.12 ersichtlich ist. Gemäß Fig.13 ist jedes dieser T-Stücke
36 mit drei Sackbohrungen 37,38 und 39 ausgebildet, wobei die Querstrebe 4 in die
Sackbohrung 37 und die zu verbindenden Längsstäbe 3 in die Sackbohrungen 38 bzw. 39
eingeschoben werden.
[0038] Ähnliche T-Stücke 40, jedoch mit einer durchgehenden Bohrung 41 anstatt der Sackbohrungen
38,39, werden für die Verbindung des oberen Querstabes 9 - der in die obere Umschlaglasche
7 des Präsentationsträgers 6 eingeschoben wird - mit den oberen Stäben 3 des Ständers
2 verwendet. Dabei wird der Querstab 9 durch die durchgehende Bohrung 41 hindurchgeschoben,
wie aus Fig.10 ersichtlich ist, und die oberen Längsstäbe 3 des Ständers 2 werden
mit ihren oberen Enden in die Sackbohrungen 37 dieser T-Stücke 40 eingesteckt. Um
dieses Einstecken zu ermöglichen, sind in der Umschlaglasche 7 des Präsentationsträgers
6 an den entsprechenden Stellungen Öffnungen 42 vorgesehen, s.Fig.14, durch die die
T-Stücke 40 mit ihren Schenkeln 43 hindurchragen.
[0039] In entsprechender Weise sind in den unteren Umschlaglaschen 8 Öffnungen 44 angebracht,
durch die die Haken 20 an den Klappfüßen 14,15 hindurchgreifen (und dabei den unteren
Querstab 10 umgreifen) können, um so den Präsentationsträger 6 am unteren Ende festzuhalten.
[0040] Aus Fig.15 ist ersichtlich, dass beim Aufstellen der vorliegenden Präsentationsvorrichtung,
die als Elemente-Bausatz gemäß Fig.14 angeliefert wird, zunächst der Sockel 5 unter
Ausklappen der Klappfüße 14 bis 17 aufgestellt wird, s. auch die Pfeile 18 in Fig.15.
Danach werden die unteren Längsstäbe 3 des Ständers 2 in die durch die Bohrungen 33
gebildeten Einsteck-Aufnahmen des Sockels 5 eingesteckt, wonach die untere Querstrebe
4 mit den T-Stücken 36 daran auf diese unteren Längsstäbe 3 aufgesteckt wird; sodann
werden die mittleren Längsstäbe 3 in die T-Stücke 36 an dieser unteren Querstrebe
4 eingesteckt.
[0041] Die oberen Stäbe 3 des Ständers 2 werden in die am oberen Querstab 9 zuvor aufgeschobenen
T-Stücke 40 eingesteckt, wobei der Querstab 9 zuvor bereits in der Umschlaglasche
7 des Präsentationsträgers 6 eingeschoben worden war. Nach Einstecken der Stäbe 3
in die T-Stücke 40 wird an diesen oberen Stäben 3 die obere Querstrebe 4 mit Hilfe
der oberen T-Stücke 36 angebracht.
[0042] Die so erhaltene Einheit mit dem Präsentationsträger 6, den oberen Stäben 3 und der
oberen Querstrebe 4 wird sodann als Ganzes auf die oberen Enden der mittleren Längsstäbe
3 des Ständers 2 aufgesteckt, was aufgrund der Stabilisierung durch die beiden Querstreben
4 außerordentlich einfach und unproblematisch ist.
[0043] Abschließend wird der Präsentationsträger 6 mit dem zuvor bereits in die untere Umschlaglasche
8 eingeschobenen Querstab 10 an den Haken 20 der Klappfüße 14, 15 des Sockels 5 eingehängt,
wobei die Stäbe 3 auf die in Fig.1 und 2 ersichtliche Weise elastisch ausgebogen werden.
Damit ist die Präsentationsvorrichtung 1 fertig montiert.
[0044] Beim Abbau der Präsentationsvorrichtung 1 wird entsprechend in der umgekehrten Reihenfolge
vorgegangen, was ebenso wie die Montage mit wenigen Handgriffen rasch und einfach
erfolgen kann.
[0045] Die einzelnen Elemente 3,4,5,9,10 sowie - im zusammengerollten Zustand - auch der
Präsentationsträger 6 weisen ungefähr einander entsprechende Längenabmessungen auf,
so dass alle diese Elemente in einer kompakten kleinen Einheit verpackt werden können.
[0046] Selbstverständlich ist es auch möglich, anstatt gesonderter, bereits vormontierter
T-Stücke 36 bzw. 40 für die beschriebenen Steckverbindungen der einzelnen Stäbe bzw.
Querstreben auch andere Steckverbindungselemente vorzusehen; insbesondere wäre es
denkbar, vergleichbare Steckbuchsen in einem Stück mit den entsprechenden Elementen,
etwa den Querstreben 4 bzw. dem oberen Querstab 9, zu formen. In ähnlicher Weise wäre
es auch denkbar, den Querträger 11 in einem Stück mit den Endteilen 12,13 herzustellen
und insbesondere können die Einsteck-Aufnahmen bzw. Bohrungen 33 auch direkt in den
Endteilen 12 bzw. 13 - anstatt wie beschrieben in den gesonderten Steckeinsätzen 32
- vorgesehen werden. Wie weiters ersichtlich, stützt sich der Sockel 5 im aufgeklappten
Zustand nur mit den äußeren Fußvorsprüngen 19 auf dem Boden ab, und der Querträger
11 verläuft im aufgestellten Zustand der Präsentationsvorrichtung 1 im Abstand oberhalb
des Bodens. Es kann aber auch an der Unterseite des Querträgers 11, z.B. in dessen
Mitte der Längserstreckung, ein vergleichbarer Fußvorsprung (nicht dargestellt) angebracht
werden, um so ein zusätzliches Abstützelement zu erhalten.
[0047] Anstatt der beschriebenen Höhenverstellung der Klappfüße 14 bis 17 für die Feststellung
in den jeweiligen Klappstellungen bzw. für die Freigabe zum Verschwenken wären auch
andere an sich bekannte Feststellmittel denkbar, und insbesondere wäre es möglich,
die Gelenkverbindung derart schwergängig zu machen, dass allein aufgrund der Reibung
die Klappfüße 14 bis 17 in der jeweiligen Schwenklage relativ sicher verbleiben. Als
alternative Feststellmittel könnten andererseits einschiebbare Feststellstifte oder
dergl. vorgesehen werden, wie dies an sich bekannt ist und hier nicht weiter erläutert
werden braucht.
[0048] In den nachfolgend noch erläuterten Fig.16 bis 23 sind verschiedene weitere Modifikationen
gezeigt, die für bestimmte Anwendungen, insbesondere im Hinblick auf eine Vergrößerung
der Präsentationsfläche, besonders vorteilhaft sind.
[0049] So ist in den Fig.16 und 17 eine Präsentationsvorrichtung mit einer zweifachen Doppel-H-Ständerstruktur
2 gezeigt, bei der die in den Sockel 5 eingesteckten unteren Stäbe 3 in der gezeigten
Gebrauchsstellung, bei Anbringung von zwei Präsentationsträgern 6 Rücken an Rücken,
vertikal ausgerichtet sind. An den oberen Enden dieser unteren Stäbe 3 sind kombinierte
T-Y(oder V-) Stücke 36' aufgesteckt, um einerseits wie vorstehend bereits beschrieben
den unteren Querstab 4 aufzunehmen und andererseits jeweils zwei mittlere Längs-Stäbe
3 einstecken zu können. Mögliche Formen dieser kombinierten T-Y-Kupplungsstücke 36'
ergeben sich mehr im Einzelnen aus den nachfolgend noch näher erläuterten Fig.19 sowie
auch aus Fig.20.
[0050] Auf die mittleren Stäbe 3 sind sodann in der bereits vorstehend beschriebenen Weise
jeweils T-Stücke 36 aufgesteckt, um die oberen Querstäbe 4 sowie die obersten Längs-Stäbe
3 aufzunehmen. Diese obersten Stäbe 3 tragen wiederum jeweils paarweise über die oberen
T-Stücke 40 die obersten Querstäbe 9 (s. Fig.17), an denen die beiden Präsentationsträger
6 mit Hilfe des umgeschlagenen Randes 7 angebracht sind.
[0051] Am unteren Ende der Präsentationsträger 6 sind in entsprechender Weise, wie vorstehend
an Hand der Fig.1 bis 15 beschrieben, Querstäbe 10 im umgeschlagenen unteren Randbereich
eingesteckt, wobei wie beschrieben ein Einhaken an Haken 20 am Sockel 5 erfolgt. Im
Unterschied zur Ausführungsform gemäß Fig.1 bis 15 sind in der Ausführungsform gemäß
Fig.16 und 17 an allen Klappfüßen 14, 15, 16, 17 Haken 20 zum Einhängen der unteren
Querstäbe 10 vorgesehen.
[0052] Um die vertikale Ausrichtung der untersten Längs-Stäbe 3 der doppelten Doppel-H-Ständerstruktur
gemäß Fig.16 und 17 zu erreichen, sind die im Querträger 11 des Sockels 5, u. zw.
in die dortigen Ausnehmungen 31 (vgl. Fig.7), eingesetzten Steckeinsätze 32' mit vertikalen
Bohrungen 33' versehen, s. auch Fig.18.
[0053] In Fig.19 ist eine Ausführung des kombinierten T-Y-Stückes 36' gezeigt, wobei ersichtlich
ist, dass insgesamt vier Steckbuchsen bzw. Sackbohrungen 37', 38' sowie 39A, 39B in
einem Stück aus Kunststoff vorgesehen sind. Dabei sind in Abwandlung des T-Stücks
36 gemäß Fig.13 zwei zueinander parallele obere Steckbuchsen 39A, 39B, vorhanden,
die zum Einstecken der jeweils zwei mittleren Längs-Stäbe 3 dienen, um so die doppelte
Doppel-H- Struktur des Ständers gemäß Fig.16 zu erreichen.
[0054] In Fig.20 ist dieser Bereich des Anschlusses des unteren Querstabes 4 sowie der jeweils
zwei mittleren Längs-Stäbe 3 durch Einstecken in die kombinierten T-Y-Stücke 36' und
Aufstecken auf die unteren Stäbe 3 veranschaulicht, wobei in Fig.20 zwei etwas unterschiedliche
Kupplungsstücke 136 bzw. 136' - mit einem gegenseitigen Versatz der oberen Steckbuchsen
- gezeigt sind.
[0055] In Fig.21 sind zwei Präsentationsvorrichtungen 1 gemäß Fig.1 unmittelbar nebeneinander
aufgestellt gezeigt, wobei die Ständer 2 dieser Präsentationsvorrichtungen 1 gleich
ausgebildet sind und gleiche Präsentationsträger 6 tragen, so dass sich in der gezeigten
Gebrauchsstellung zwei gleich hohe Strukturen ergeben. Um die Einheitlichkeit der
durch die beiden Präsentationsträger 6 definierten Gesamt-Präsentationsfläche auch
bei etwaigen unterschiedlichen Biegungseigenschaften der Stäbe 3 etc. sicherzustellen,
sind die obersten Querstäbe 9 und untersten Querstäbe 10 der beiden Präsentationsvorrichtungen
1 durch einfache, z.B. zylindrische Verbindungsstücke 45 mit axial fluchtenden Sackbohrungen
46, 47 gekuppelt, vgl. außer Fig.21 insbesondere auch Fig.22 und 23.
[0056] In Fig.22 ist weiters schematisch an mehreren Stellen 48 veranschaulicht, dass die
Präsentationsträger 6 miteinander zusätzlich, etwa über Klettverschlussbänder (Velcro-Bänder)
oder über Magnetverschluss-Einrichtungen, verbunden sein können, um so die einheitliche
Präsentationsfläche zusätzlich zu sichern. Selbstverständlich kann die Verbindung
anstatt an einzelnen diskreten Stellen 48 auch über die gesamte Höhe der beiden Präsentationsträger
6, z.B. mittels Klettverschluss, erfolgen.
[0057] Mit den beschriebenen Verbindungsstücken 45 ist es ferner möglich, mehr als zwei
Präsentationsvorrichtungen 1 wie in Fig.21 gezeigt zu kuppeln, je nach gewünschter
Gesamt-Präsentationsfläche. Auch können natürlich auch nebeneinander angeordnete Doppel-Ständer
gemäß Fig.16 und 17 miteinander gekuppelt werden.
1. Präsentationsvorrichtung (1) mit einem Sockel (5), mit Stäben (3) für einen mit dem
Sockel (5) über eine Steckverbindung verbindbaren bzw. verbundenen Ständer (2), und
mit einer Halteeinrichtung für einen Präsentationsträger (6), z.B. ein Plakat, eine
Folie oder dergl., zu dessen Verbindung mit dem Sockel (5) und dem Ständer (2), wobei
der Sockel (5) einen an einem länglichen Querträger (11) angelenkten länglichen Klappfuß
(14 bis 17) aufweist, der aus einer eingeklappten Ruhestellung parallel zum Querträger
(11) in eine Betriebsstellung zumindest im Wesentlichen rechtwinkelig zum Querträger
(11) und zurück schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der einen flexiblen Ständer (2) tragende Sockel (5) mit zumindest zwei länglichen
Klappfüßen (14 bis 17) ausgebildet ist, die mit ihren einen Enden am Querträger (11)
in dessen Endbereichen angelenkt und in der Ruhestellung seitlich an den Querträger
(11) anklappbar sind.
2. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vier Klappfüße (14 bis 17) vorgesehen sind.
3. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenneichnet, dass die Klappfüße
(14 bis 17) zumindest in der ausgeklappten Betriebsstellung, vorzugsweise auch in
der eingeklappten Ruhestellung, feststellbar sind.
4. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappfüße (14 bis 17) entlang von Gelenkzapfen (26) relativ zum Querträger (11)
höhenverstellbar sind, wobei sie in einer Höhenlage relativ zum Querträger (11), z.B.
in einer abgesenkten Lage, frei schwenkbar und in einer anderen Höhenlage, z.B. einer
gegenüber dem Querträger (11) angehobenen Lage, durch Anliegen an einem Anschlag (28,29)
des Querträgers (11) in ihrer jeweiligen Stellung festgestellt sind.
5. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkzapfen (26) in Gelenklaschen (22,23) des Querträgers (11) in einem Presssitz
angebracht sind.
6. Präsentationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Klappfuß (14 bis 17) mehrere übereinander angeordnete Gelenklaschen (21) aufweist
und am Querträger (11) zugehörige Gelenklaschen (22,23) übereinander angeordnet sind,
wobei die Gelenklaschen (21;22,23) des Klappfußes (14 bis 17) und des Querträgers
ineinandergreifen.
7. Präsentationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (11) durch ein Vierkantprofil (30) mit aufgeschobenen Hohlprofil-Endteilen
(12,13), welche Gelenklaschen (22,23) tragen, gebildet ist.
8. Präsentationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnt,
dass an zwei an einer Längsseite des Querträgers (11) vorgesehenen Klappfüßen (14,15)
an deren Oberseite Haken (20) zum Einhängen eines unteren Querstabes (10) der Halteeinrichtung
vorgesehen sind.
9. Präsentationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständer-Stäbe (3) untereinander ein Stecksystem bilden.
10. Präsentationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Querträger (11), gegebenenfalls dessen Hohlprofil-Endteilen (12,13), Einsteck-Aufnahmen
(33) für die Ständer-Stäbe (3) vorgesehen sind.
11. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteck-Aufnahmen (33) in gesonderten Steckeinsätzen (32) vorgesehen sind.
12. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteck-Aufnahmen (33) durch schräge Bohrungen gebildet sind, deren Achsen je
in einer Ebene (35) senkrecht zur Längsachse des Querträgers (11) verlaufen.
13. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteck-Aufnahmen (33') durch zur Längsachse des Querträgers vertikale Bohrungen
gebildet sind.
14. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständer-Stäbe (3) in ihrer in die Bohrungen eingesteckten Lage im Wesentlichen
parallel zueinander verlaufen.
15. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der Ständer-Stäbe (3) in einer Doppel-H-Form zwei Querstreben (4)
vorgesehen sind.
16. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreben (4) an ihren Enden mit T-Stücken (36) zum Einstecken von Ständer-Stäben
(3) versehen sind.
17. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 13 und Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an den oberen Enden der in die Einsteck-Aufnahmen (33') eingesteckten Ständer-Stäbe
(3) kombinierte T-Y-Stücke (36';136,136') aufgesteckt sind, die je mit zwei oberen
Sackbohrungen (39A,39B) versehen sind, um jeweils ein Paar weiterer Ständer-Stäbe
(3) für die Realisierung von zwei Doppel-H-Ständerstrukturen aufzunehmen.
18. Präsentationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen oberen Querstab (9) der Halteeinrichtung T-Stücke (40) mit ihren Querstegen
aufgeschoben sind, wobei in ihren Schenkeln (43) Bohrungen (37) zum Einstecken der
Ständer-Stäbe (3) vorgesehen sind.
19. Präsentationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 18, gekennzeichnet durch Verbindungsstücke (45) mit axial fluchtenden Sackbohrungen (46,47) zum Verbinden
der oberen und/oder unteren Querstäbe (9,10) von zwei nebeneinander aufgestellten
Doppel-H-Struktur-Ständern (2).
20. Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Präsentationsträger (6) an den beiden Doppel-H-Struktur-Ständern (2) an ihren
einander benachbarten Längsrändern miteinander lösbar, z.B. mittels Klettverschlüssen
(48), verbunden sind.
1. A presentation device (1) with a base (5), with bars (3) for a stand (2) connectable
or connected to the base (5) via a plug connection, and with a holding means for a
presentation carrier (6), for example a placard, film or the like, for connecting
the latter to the base (5) and the stand (2), the base (5) having an elongate foldable
foot (14 to 17) which is articulated on an elongate crossmember (11) and which is
capable of being pivoted out of a folded-up position of rest parallel to the crossmember
(11) into an operating position at least essentially at right angles to the crossmember
(11) and back again, characterised in that the base (5) carrying a flexible stand (2) is designed with at least two elongate
foldable feet (14 to 17) which are articulated at one end on the crossmember (11)
in end regions of the latter and are capable of being folded laterally against the
crossmember (11) in the position of rest.
2. A presentation device according to claim 1, characterised in that four foldable feet (14 to 17) are provided.
3. A presentation device according to claim 1 or 2, characterised in that the foldable feet (14 to 17) are lockable at least in the folded-out operating position,
preferably also in the folded-up position of rest.
4. A presentation device according to claim 3, characterised in that the foldable feet (14 to 17) are vertically adjustable relative to the crossmember
(11) along joint pins (26), being freely pivotable in one vertical position relative
to the crossmember (11), for example in a lowered position, and being locked in their
respective position in another vertical position, for example a position raised in
relation to the crossmember (11), by coming to bear against a stop (28, 29) of the
crossmember (11).
5. A presentation device according to claim 4, characterised in that the joint pins (26) are affixed in joint straps (22, 23) of the crossmember (11)
with a press fit.
6. A presentation device according to any one of claims 1 to 5, characterised in that each foldable foot (14 to 17) has a plurality of joint straps (21) arranged one above
the other, and associated joint straps (22, 23) are arranged one above the other on
the crossmember (11), the joint straps (21; 22, 23) of the foldable foot (14 to 17)
and of the crossmember engaging one into the other.
7. A presentation device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the crossmember (11) is formed by a square profile (30) with pushed-on hollow-profile
end parts (12, 13) which carry joint straps (22, 23).
8. A presentation device according to any one of claims 1 to 7, characterised in that hooks (20) for suspending a lower transverse bar (10) of the holding means are provided
on the top side of the two foldable feet (14, 15) provided on one longitudinal side
of the crossmember (11).
9. A presentation device according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the stand bars (3) form a plug system with one another.
10. A presentation device according to any one of claims 1 to 9, characterised in that plug-in receptacles (33) for the stand bars (3) are provided in the crossmember (11),
if appropriate in hollow-profile end parts (12, 13) of the latter.
11. A presentation device according to claim 10, characterised in that the plug-in receptacles (33) are provided in separate plug inserts (32).
12. A presentation device according to claim 10 or 11, characterised in that the plug-in receptacles (33) are formed by oblique bores, the axes of which each
extend in a plane (35) perpendicular to the longitudinal axis of the crossmember (11).
13. A presentation device according to claim 10 or 11, characterised in that the plug-in receptacles (33') are formed by bores vertical to the longitudinal axis
of the crossmember.
14. A presentation device according to claim 12 or 13, characterised in that the stand bars (3) extend essentially parallel to one another in their position plugged
into the bores.
15. A presentation device according to claim 14, characterised in that two transverse struts (4) are provided for connecting the stand bars (3) in a double-H
shape.
16. A presentation device according to claim 15, characterised in that the transverse struts (4) are provided with T-pieces (36) at their ends for plugging
in stand bars (3).
17. A presentation device according to claim 13 and 15, characterised in that combined T-Y-pieces (36'; 136, 136') are attached to the upper ends of the stand
bars (3) plugged into the plug-in receptacles (33') and are each provided with two
upper blind bores (39A, 39B), in order to receive a respective pair of further stand
bars (3) for producing two double-H stand structures.
18. A presentation device according to any one of claims 14 to 17, characterised in that T-pieces (40) are pushed with their transverse webs onto an upper transverse bar
(9) of the holding means, bores (37) for plugging in the stand bars (3) being provided
in the legs (43) of said T-pieces.
19. A presentation device according to any one of claims 8 to 18, characterised by connection pieces (45) with axially aligned blind bores (46, 47) for connecting the
upper and/or lower transverse bars (9, 10) of two double-H structure stands (2) erected
next to one another.
20. A presentation device according to claim 19, characterised in that the presentation carriers (6) on the two double-H structure stands (2) are releasably
connected to one another at their mutually adjacent longitudinal edges, for example
by means of touch-and-close fastenings (48).
1. Dispositif de présentation (1) comportant un socle (5), des barres (3) pour un montant
(2) relié ou reliable au socle (5) via une liaison par enfichage, et un dispositif
de retenue pour un support de présentation (6), par exemple une affiche, une feuille
ou similaire, pour la relier au socle (5) et au montant (2), le socle (5) présentant
un pied repliable (14 à 17) allongé et articulé sur un support transversal (11) allongé,
pied qui peut être pivoté depuis une position de repos rabattue parallèlement au support
transversal (11) jusque dans une position de fonctionnement au moins sensiblement
perpendiculaire au support transversal (11) et vice versa, caractérisé en ce que le socle (5) portant un support (2) flexible est réalisé avec au moins deux pieds
repliables (14 à 17) allongés qui peuvent être articulés avec une de leurs extrémités
sur le support transversal (11) dans les régions d'extrémités de celui-ci et qui,
dans la position de repos, peuvent être repliés latéralement contre le support transversal
(11).
2. Dispositif de présentation selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu quatre pieds repliables (14 à 17).
3. Dispositif de présentation selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les pieds repliables (14 à 17) peuvent être immobilisés au moins dans la position
de fonctionnement dépliée, de préférence aussi dans la position de repos repliée.
4. Dispositif de présentation selon la revendication 3, caractérisé en ce que les pieds repliables (14 à 17) sont réglables en hauteur par rapport au support transversal
(11) le long de pivots (26), et en ce que, dans une position en hauteur par rapport au support transversal (11), par exemple
dans une position abaissée, lesdits pieds sont librement pivotants, et dans une autre
position en hauteur, par exemple une position soulevée par rapport au support transversal
(11), ils sont immobilisés dans leur position respective par appui contre une butée
(28, 29) du support transversal (11).
5. Dispositif de présentation selon la revendication 4, caractérisé en ce que les pivots (26) sont montés avec ajustage serré dans des attaches articulées (22,
23) du support transversal (11).
6. Dispositif de présentation selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chaque pied repliable (14 à 17) présente plusieurs attaches articulées (21) agencées
les unes au-dessus des autres et que des attaches articulées (22, 23) associées sont
agencées les unes au-dessus des autres sur le support transversal (11), les attaches
articulées (21 ; 22, 23) du pied repliable (14 à 17) et du support transversal s'engageant
les unes dans les autres.
7. Dispositif de présentation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le support transversal (11) est formé par un profil carré (30) avec parties d'extrémité
à profil creux (12, 13) enfilées qui portent les attaches articulées (22, 23).
8. Dispositif de présentation selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que sur deux pieds repliables (14, 15) prévus sur un côté longitudinal du support transversal
(11), sont prévus des crochets (20) sur leur face supérieure pour accrocher une barre
transversale (10) inférieure du dispositif de retenue.
9. Dispositif de présentation selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les barres (3) de montant forment entre elles un système à enfichage.
10. Dispositif de présentation selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que dans le support transversal (11), le cas échéant dans ses parties d'extrémité à profil
creux (12, 13), sont prévus des logements d'enfichage (33) pour les barres (3) de
montant.
11. Dispositif de présentation selon la revendication 10, caractérisé en ce que les logements d'enfichage (33) sont prévus dans des inserts d'enfichage (32) séparés.
12. Dispositif de présentation selon l'une ou l'autre des revendications 10 et 11, caractérisé en ce que les logements d'enfichage (33) sont formés par des perçages obliques dont les axes
s'étendent chacun dans un plan (35) perpendiculairement à l'axe longitudinal du support
transversal (11).
13. Dispositif de présentation selon l'une ou l'autre des revendications 10 et 11, caractérisé en ce que les logements d'enfichage (33') sont formés par des perçages verticaux par rapport
à l'axe longitudinal du support transversal.
14. Dispositif de présentation selon l'une ou l'autre des revendications 12 et 13, caractérisé en ce que les barres (3) de montant sont sensiblement parallèles les unes aux autres dans leur
position enfichée dans les perçages.
15. Dispositif de présentation selon la revendication 14, caractérisé en ce que deux entretoises (4) sont prévues pour relier les barres (3) de montant dans la forme
d'un double H.
16. Dispositif de présentation selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'à leurs extrémités, les entretoises (4) sont pourvues de pièces en T (36) pour enficher
des barres (3) de montant.
17. Dispositif de présentation selon la revendication 13 et la revendication 15, caractérisé en ce qu'aux extrémités supérieures des barres (3) de montant enfilées dans les logements d'enfichage
(33') sont emboîtées des pièces combinées en T et en Y (36' ; 136, 136') qui sont
chacune pourvues de deux perçages borgnes supérieurs (39A, 39B) pour recevoir chacune
une paire d'autres barres (3) de montant pour réaliser deux montants à structures
en double H.
18. Dispositif de présentation selon l'une quelconque des revendications 14 à 17, caractérisé en ce que sur une barre transversale (9) supérieure du dispositif de retenue sont emboîtées
des pièces en T (40) avec leurs entretoises, des perçages (37) étant prévus dans leurs
branches (43) pour enficher les barres (3) de montant.
19. Dispositif de présentation selon l'une quelconque des revendications 8 à 18, caractérisé par des pièces de liaison (45) avec des perçages borgnes (46, 47) à alignement axial
pour relier les barres transversales (9, 10) supérieures et/ou inférieures de deux
montants (2) à structure en double H dressés l'un à côté de l'autre.
20. Dispositif de présentation selon la revendication 19, caractérisé en ce que les supports de présentation (6) sont reliés l'un à l'autre de manière détachable,
par exemple au moyen de fermetures auto-agrippantes (48) sur les deux montants (2)
à structure en double H, sur leurs bords mutuellement voisins.