[0001] Die Erfindung betrifft einen klappbaren Kleiderbügel gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Aus der DT 26 16 143 A1 geht ein zusammenklappbarer Kleiderbügel hervor, der zwei
schwenkbare Schenkel aufweist, die jeweils mittels eines Gelenkbolzens verbunden sind.
Die zusammenklappbaren Schenkel sind um eine in der Symmetrieachse des Kleiderbügels
liegenden Drehachse schwenkbar. Im Mittelteil des Kleiderbügels ist eine Verriegelungsvorrichtung
vorgesehen, welche die Schenkel im aufgespreizten Zustand in einer Verriegelungsposition
hält und in eine Raststellung überführbar ist, so daß die Schenkel aufeinander zuschwenkbar
sind. Nachteilig an diesen zusammenklappbaren Kleiderbügeln ist die mechanisch sehr
aufwendige und montageintensive Ausgestaltung der Verriegelungsvorrichtung. Des weiteren
sind eine Vielzahl von Bauelementen erforderlich, um einen zusammenklappbaren Kleiderbügel
auszubilden. Darüber hinaus ist die Entriegelung der Verriegelungsvorrichtung für
das Zusammenklappen der Kleiderbügel unter Last erschwert, da hier ein Verklemmen
des Verriegelungsbolzens auftreten kann, der die Bewegbarkeit zur Entriegelung der
Raststellung erschwert.
[0003] Aus der DE 26 29 964 B2 ist des weiteren ein zusammenlegbarer Kleiderbügel bekannt,
dessen Schwenkachse in einer Symmetrieebene des Kleiderbügels liegt. Dieser Kleiderbügel
weist eine Gelenkverbindung mit scheibenförmigen Abschnitten in einem Gehäuse auf,
die nach Entriegeln eines Verriegelungsorgans ein Aufeinanderzuschwenken der Schenkel
ermöglicht. Nachteilig bei dieser Ausgestaltung ist ebenfalls die aufwendige Ausbildung
der Gelenkverbindung und der Verriegelungsvorrichtung sowie deren Handhabung, um die
Schenkel aufeinander zuzuschwenken. Somit ist eine einfache Einhandbedienung für das
schnelle Zusammenklappen der Schenkel erschwert.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen klappbaren Kleiderbügel zu
schaffen, der einfach in seiner Konstruktion ist, aus wenigen Bauteilen besteht und
einfach und schnell bedienbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des klappbaren Kleiderbügels weist zwei Schenkel
mit einer Trennebene auf, welche außerhalb einer Symmetrieebene des Kleiderbügels
im nicht zusammengeklapptem Zustand der Schenkel liegt. Durch die Anordnung der Trennebene
der beiden Schenkeln außerhalb der Symmetrieebene kann ein einfacher Schwenkmechanismus
ausgebildet sein, der ein Zusammenlegen der Schenkel in einfacher Weise ermöglicht,
damit der Kleiderbügel einfach in eine Halsöffnung eines Kleidungsstückes eingesteckt
oder aus dieser herausgeführt werden kann. Durch die Ausgestaltung der Trennebene
der beiden Schenkel außerhalb der Symmetrieebene des Kleiderbügels ist zwar erforderlich,
einen rechten und linken Schenkel für einen Kleiderbügel auszubilden, jedoch kann
gerade durch diese Ausgestaltung eine einfache Ausbildung des Schwenkmechanismus gegeben
sein, der einen flach zusammenlegbaren Kleiderbügel ermöglicht, der vorzugsweise mit
einer Hand bedienbar ist.
[0007] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zumindest
eine Drehachse eines Schenkels außerhalb der Symmetrieebene der Schenkel im aufgespreizten
Zustand angeordnet ist. Durch diese Anordnung wird ermöglicht, daß ein Mittelabschnitt
des schwenkbaren Schenkels einen Mittelabschnitt des gegenüberliegenden Schenkels
umgreifen oder in diesen eingreifen kann, so daß die Schenkel im zusammengeklappten
Zustand im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sein können. Durch die asymmetrische
Anordnung der Drehachse kann der für das Einschwenken des Mittelabschnitts erforderliche
Freiraum gegeben sein.
[0008] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
der Schenkel einen Tragarm aufweist, der in einen sich zumindest zur Trennebene erstreckenden
Mittelabschnitt übergeht, wobei zumindest der Mittelabschnitt im Querschnitt gesehen
U-förmig ausgebildet ist und dessen unteren freien Enden elastisch auslenkbar sind.
Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung ist ermöglicht, daß die Mittelabschnitte der
einander gegenüberliegenden Schenkel ineinander eingreifen können, gleichzeitig kann
eine großflächige und stabile Ausgestaltung des Mittelabschnitts aufrecht erhalten
werden, wodurch die erforderliche Stabilität des Kleiderbügels in gespreiztem Zustand
der Schenkel gewährleistet werden kann.
[0009] Die elastisch auslenkbaren freien Enden an dem U-förmigen Abschnitt des Mittelabschnittes
bilden vorteilhafterweise die Verriegelungsvorrichtung. Durch Auslenken der freien
Enden, beispielsweise aufeinander zu, kann die Verriegelung gelöst werden. Die Verriegelung
der Schenkel im aufgespreizten Zustand ergibt sich dadurch, daß die aufeinander zuweisenden
Stirnseiten des Mittelabschnittes in der Trennebene deckungsgleich zueinander angeordnet
sind, so daß das Zusammenlegen der Schenkel gesperrt werden kann. Durch Zusammendrücken
der freien Enden kann diese Verriegelung entriegelt werden, so daß der Mittelabschnitt
des einen Schenkels innerhalb des Mittelabschnittes des anderen Schenkels eingreift,
so daß die Schenkel zusammenlegbar sind.
[0010] In Abhängigkeit der noch näher erläuterten Ausgestaltung der Drehachse können sowohl
die freien Enden des größeren Mittelabschnittes als auch die freien Enden des kleineren
Mittelabschnitts betätigt werden, um ein Zusammenlegen der Schenkel zu ermöglichen.
Bei dem Schenkel mit dem größeren Mittelabschnitt ist derjenige gemeint, welcher sich
über die Symmetrieachse hinaus bis zur Trennebene erstreckt.
[0011] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Verriegelungsvorrichtung ist dadurch gegeben,
daß die einander gegenüberstehenden Stirnflächen des Mittelabschnittes eine im wesentlichen
gleiche Wandstärke aufweisen.
[0012] Des weiteren kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, daß an einer Innenseite eines
Paares der freien Enden Vorsprünge vorgesehen sind, die sich über die Trennebene hinaus
zum gegenüberliegenden Mittelabschnitt erstrecken. Dadurch kann das Auslenken der
freien Enden in einer Richtung verhindert werden. Daraus ergibt sich eine zwangsweise
Auslenkung der freien Enden an beispielsweise dem kurzen Mittelabschnitt, wodurch
eine einfache Einhandbedienung ermöglicht werden kann.
[0013] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
ein Schenkel eine sich über die Trennebene hinaus erstreckende Halterung aufweist,
an der die Drehachse angeordnet ist. Vorteilhafterweise ist die Halterung an dem größeren
Mittelabschnitt vorgesehen, die sich über die Trennebene hinaus zur Aufnahme des Schenkels
mit dem kürzeren Mittelabschnitt erstreckt. Dadurch kann gleichzeitig die Drehachse
außerhalb der Symmetrieebene angeordnet sein, wodurch beim Zusammenlegen der Schenkel
das Ineinandergreifen der Mittelabschnitte erleichtert werden kann.
[0014] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Drehachse als Rast-Schnapp-Verbindung
ausgebildet. Dadurch kann eine einfache Montage der Schenkel zueinander ermöglicht
sein, so daß beispielsweise durch Zusammenführen der beiden Schenkel ohne weitere
Hilfsmittel ein zusammenlegbarer Kleiderbügel geschaffen werden kann. Die Kleiderbügel
sind vorteilhafterweise zumindest im Mittelabschnitt aus Kunststoff ausgebildet, so
daß eine einfache Ausgestaltung einer Rast-Schnapp-Verbindung ermöglicht sein kann.
Die Tragarme können ebenfalls aus Kunststoff ausgebildet sein. Jedoch ist es ebenfalls
möglich, hier auch andere Materialien einzusetzen. Dies gilt auch für den Mittelabschnitt
der Schenkel, jedoch wird dadurch die Ausgestaltung und Ausbildung der Schwenkachse
aufwendiger, jedoch ist das Prinzip der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Kleiderbügels
nach wie vor ermöglicht.
[0015] Alternativ ist vorteilhafterweise als Drehachse eine eingepreßte Achse oder Steckachse
oder dergleichen möglich.
[0016] Des weiteren kann vorgesehen sein, daß die Drehachse der zueinander bewegbaren Schenkel
durch jeweils an einem Mittelabschnitt vorgesehenen Schwenkpunkt ausgebildet ist,
die über ein Verbindungsglied miteinander verbunden sind. Dies kann beispielsweise
durch eine bügelförmige Klammer oder dergleichen ermöglicht sein. Die gemeinsame Drehachse
der zueinander schwenkbaren Schenkel kann somit auf einem Kreisbogenabschnitt liegen,
der sich zwischen einer Verbindungslinie der beiden Drehpunkte, die zueinander bewegbar
sind, ergibt.
[0017] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
die Halterung U-förmig ausgebildet ist, wobei zwei parallel zueinander angeordnete
Flügel vorgesehen sind, durch die sich die Drehachse erstreckt. Die Flügel sind vorteilhafterweise
derart zueinander beabstandet, damit diese innerhalb dem U-förmigen Querschnittes
eines Schenkels angeordnet sind. Dadurch können die Flügel Führungsaufgaben übernehmen,
wodurch die Stabilität während des Verschwenkens der Schenkel als auch im aufgespreizten
Zustand der Schenkel erhalten werden kann.
[0018] Die Flügel sind großflächig ausgestaltet und dessen äußere Begrenzungslinie ist vorteilhafterweise
durch die Schwenkbewegung eines Schenkels bestimmt. Dadurch kann der Gelenkbereich
bzw. der Schwenkbereich der zueinander angeordneten Schenkel verstärkt werden.
[0019] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Flügel
der U-förmigen Halterung sich in Richtung auf die Trennebene im Abstand verjüngen.
Dadurch kann das Auslenken der freien Enden des Mittelabschnittes erleichtert sein,
der von der Halterung aufgenommen ist und diese umgreift. Gleichzeitig kann der erforderliche
Freiraum für die das Eingreifen der auslenkbaren Enden innerhalb des gegenüberliegenden
Mittelabschnittes erleichtert sein.
[0020] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den weiteren Patenansprüchen
angegeben.
[0021] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Kleiderbügels im nicht zusammengeklappten
Zustand,
- Figur 2
- eine schematische Seitenansicht des Kleiderbügels gemäß Figur 1 im zusammengeklappten
Zustand,
- Figur 3
- eine schematische Ansicht von unten des Kleiderbügels gemäß Figur 1,
- Figur 4
- eine schematische Seitenansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels eines Kleiderbügels
im nicht zusammengeklappten Zustand,
- Figur 5
- eine schematische Ansicht von unten des Kleiderbügels gemäß Figur 4,
- Figur 6
- eine schematische Ansicht eines weiteren alternativen Ausführungsbeispiels im nicht
zusammengeklappten Zustand,
- Figur 7
- eine schematische Ansicht von unten eines alternativen Ausführungsbeispiels gemäß
Figur 6,
- Figur 8
- eine schematische Seitenansicht eines weiteren alternativen Ausführungsbeispiels im
nicht zusammengeklappten Zustand und
- Figur 9
- eine schematische Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform.
[0022] In Figur 1 ist eine schematische Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels
eines klappbaren Kleiderbügels 11 dargestellt, der zwei Schenkel 12, 13 aufweist,
die um eine gemeinsame Drehachse 14 schwenkbar sind. Die Schenkel 12, 13 sind zu einer
Symmetrieebene 16 symmetrisch ausgebildet, wobei eine Trennebene 17, welche die Schenkel
12, 13 zueinander trennt, außerhalb der Symmetrieebene 16 vorgesehen ist. Aufgrund
der asymmetrischen Anordnung der Trennebene 17 sind die Schenkel 12, 13 des Kleiderbügels
11 unterschiedlich ausgebildet, wobei sich diese Unterscheidung lediglich auf einen
Mittelabschnitt 18, 19 der Schenkel 12, 13 erstreckt. Nachfolgend wird zur Vereinfachung
von einem rechten Schenkel und einem linken Schenkel gesprochen, wobei diese Bezeichnung
wechselseitig gilt. Der rechte Schenkel 12 weist einen Tragarm 21 auf, der in einen
Mittelabschnitt 18 übergeht und sich bis zur Trennebene 17 erstreckt. Der Mittelabschnitt
18 wird durch eine Stirnfläche 23 begrenzt, die in der Trennebene 17 liegt. Zumindest
der Mittelabschnitt 18 des Schenkels 12 ist im Querschnitt gesehen U-förmig ausgebildet.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, daß sich der U-förmige Querschnitt auch im Tragarm
21 fortsetzt, jedoch ist dies nicht erforderlich. Der linke Schenkel 13 weist einen
Tragarm 22 auf, der in den Mittelabschnitt 19 übergeht und sich ebenfalls bis zur
Trennebene 17 erstreckt und durch die Stirnfläche 24 begrenzt ist. Der Mittelabschnitt
19 erstreckt sich über die Symmetrieebene 16, wodurch die asymmetrische Anordnung
der Trennebene 17 ausgebildet ist.
[0023] In der Symmetrieebene 16 ist vorteilhafterweise ein Haken 26 vorgesehen, der die
Anordnung des Kleiderbügels an einer Kleiderstange oder Garderobe ermöglicht. Anstelle
des Hakens 26 können weitere alternative Befestigungsmittel vorgesehen sein. Der Kleiderbügel
11 gemäß der Ausführungsform in Figur 1 ist vorteilhafterweise zumindest im Bereich
der Mittelabschnitte 18, 19 aus Kunststoff ausgebildet. Die Tragarme 21, 22 können
ebenfalls aus Kunststoff oder aus anderen Materialien wie Holz, Metall oder dergleichen
ausgebildet sein. Besonders vorteilhaft ist ein Kleiderbügel 11, der vollständig aus
Kunststoff herstellbar ist. Dadurch kann beispielsweise ein zweiteiliger Kleiderbügel
11 ausgebildet sein, der zudem in einfacher Weise montierbar ist. Der Haken 26 selbst
kann aus Kunststoff oder als Einlegeteil aus Metall für einen im wesentlichen aus
Kunststoff bestehenden Kleiderbügel 11 vorgesehen sein.
[0024] An dem Mittelabschnitt 19 des Schenkels 13 ist eine Halterung 31 vorgesehen, welche
sich nach rechts über die Trennebene 17 erstreckt. An dieser Halterung 31 ist eine
Drehachse 32 vorgesehen, um welche die Schenkel 21, 22 schwenkbar sind. Die Halterung
31 ist an einem Steg 33 des U-förmigen Querschnitts des Mittelabschnittes 19 angeordnet
und weist einen ebenfalls U-förmigen Querschnitt auf, der sich in dem Mittelabschnitt
18 des Schenkels 12 erstreckt. Die Halterung 31 weist zwei wesentlich parallel zueinander
angeordnete Flügel 34 auf, an denen die Drehachse 32 vorgesehen ist. Diese ist vorteilhafterweise
mit geringem Abstand zum Steg 34 des Mittelabschnittes 18 angeordnet, wodurch die
Schwenkbewegung begünstigt wird. Gleichzeitig kann die Stabilität des Kleiderbügels
11 im gespreizten Zustand der Schenkel 12, 13 erhöht sein, wenn die Stirnflächen 23,
24 im unteren Bereich der freien Enden 47, 48 und 51, 52 einen möglichst großen Abstand
zur Drehachse 32 aufweisen. Der Flügel 34 ist um die Drehachse 32 großflächig ausgebildet,
so daß eine möglichst großflächige Führung des Mittelabschnittes 18 ermöglicht ist.
Der Flügel 34 ist durch eine Außenkante 37 begrenzt, welche sich durch den Innenraum
des Mittelabschnittes 18 und dessen Schwenkbereich ergibt. Vorteilhaft ist eine großflächige
Ausgestaltung, die dem Kleiderbügel 11 sowohl im aufgespreizten Zustand der Schenkel
12, 13 als auch im zusammengeklappten Zustand des Bügels 11 eine hohe Stabilität und
Führung verleiht.
[0025] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Drehachse 32 als Rast-Schnapp-Verbindung
38 ausgebildet. Beispielsweise ist an den Außenseiten der Flügel 34 ein gegenüber
sich diesen erhebenden Vorsprung 39 ausgebildet, der in eine Vertiefung 141 auf der
Innenseite oder Bohrung des Mittelabschnittes 18 eingreifen kann. Dadurch ist ermöglicht,
daß durch einfaches Zusammenstecken des rechten Schenkels 12 und des linken Schenkels
13 eine schwenkbare Verbindung geschaffen werden kann. Dies hat des weiteren den Vorteil
daß beispielsweise bei Beschädigung eines Schenkels 12, 13 dieser in einfacher Weise
ausgetauscht werden kann. Durch die leichte und einfache Montage kann ein kostengünstiger
Kleiderbügel 11 bereitgestellt werden. Alternativ kann hierzu vorgesehen sein, daß
eine Drehachse nach dem Zusammenführen der beiden Schenkel 12, 13 eingesteckt und
mit dem Mittelabschnitt 18 oder dem Flügel 34 verpreßt wird. Weitere Ausgestaltungen
für eine Drehachse sind ebenfalls denkbar.
[0026] Alternativ kann vorgesehen sein, daß an dem rechten Schenkel 12 die Halterung 31
vorgesehen sein kann, welche beim Zusammenführen der beiden Schenkel 12, 13 in den
Mittelabschnitt 19 des Schenkels 13 eingreift. Die Drehachse 32 kann dann beispielsweise
auch in der Symmetrieebene 16 liegen. Ebenso kann die Drehachse 16 außerhalb der Symmetrieebene
angeordnet sein, wobei bei derartigen Ausführungsformen von Vorteil ist, wenn die
Drehachse einen etwas größeren Abstand zum Steg 33 des Mittelabschnitts 19 aufweist.
[0027] Der Kleiderbügel 11 weist in seiner einfachsten Ausführungsform eine Verriegelungsvorrichtung
46 auf, die sich durch das Aneinanderliegen der Stirnflächen 23, 24 des U-förmigen
Querschnitts des Mittelabschnittes 18, 19 ergibt. Dadurch sind die Schenkel 12, 13
gesperrt. Durch Auslenkung der freien Enden 47, 48 des Mittelabschnittes 18 kann ermöglicht
sein, daß diese in einen Innenraum des Mittealbschnittes 19 innerhalb den freien Enden
51, 52 eingreifen. Während der Schwenkbewegung wird der Mittelabschnitt 18 mehr und
mehr in den Innenraum des Mittelabschnittes 19 eingeführt, bis eine Endlage 56 der
Schwenkbewegung erreicht wird, wie diese beispielsweise in Figur 2 dargestellt ist.
Diese Endlage 56 wird dadurch bestimmt, daß die Stirnfläche 23 im Bereich des Steges
33 des Mittelabschnittes 19 anliegt und eine weitere Schwenkbewegung sperrt. Das Eingreifen
der freien Schenkel 47, 48 in den Innenraum des Mittelabschnittes 19 von dem Schenkel
13 kann durch die Ausgestaltung der Halterung 31 erleichtert werden. Dafür ist vorteilhafterweise
vorgesehen, daß die Flügel 34 in Richtung auf die Trennebene 17 im Abstand sich verjüngend
ausgebildet sind, so daß die Seitenflächen 57, 58 des Mittelabschnittes 18 an den
Innenseiten des U-förmigen Mittelabschnittes 19 entlanggleiten können. Die Anordnung
der Flügel 34 ist beispielsweise in Figur 3 dargestellt.
[0028] Die Verriegelungsvorrichtung 46 kann vorteilhafterweise derart ausgestaltet sein,
daß zumindest im unteren Abschnitt der elastisch auslenkbaren freien Enden 47, 48
und 51, 52 des Mittelabschnittes 18 eine Nut- und Federanordnung vorgesehen ist. Dadurch
kann die aufzubringende Kraft für die elastische Auslenkung der Enden erhöht werden,
wodurch wiederum die Belastbarkeit des Kleiderbügels 11 mit aufgespreizten Schenkeln
12, 13 erhöht sein kann.
[0029] Des weiteren kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, daß die Verriegelungsvorrichtung
46 Vorsprünge 61 aufweist, die an der Innenseite der freien Enden 47, 48 des Mittelabschnittes
18 angeordnet sind und sich über die Trennebene 17 hinaus in den Innenraum des Mittelabschnittes
19 erstrecken. Dadurch kann verhindert werden, daß beim Auftreten hoher Belastungen
die freien Enden 47, 48 nach außen aufspreizbar sind und die Verriegelung sich ungewollt
löst. Des weiteren ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Stirnfläche 23 im unteren
Bereich der freien Enden 47, 48 und 51, 52 zumindest entlang der Höhe der Vorsprünge
61 Schrägen aufweisen, die derart ausgebildet sind, daß eine Keilwirkung auftritt.
Dadurch können die freien Enden 51, 52 zu den freien Enden 47, 48 mit den daran angeordneten
Vorsprüngen 61 als Rastverbindung fixiert werden. Durch diese Schrägen kann einem
einfachen Aufspreizen der freien Enden 51, 52 entgegengewirkt werden.
[0030] In Figur 4 ist eine alternative Ausführungsform eines Kleiderbügels 11 gemäß den
Figuren 1 bis 3 dargestellt. Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist
bei dieser alternativen Ausführungsform eine Halterung 31 vorgesehen, die im wesentlichen
balkenförmig oder stegförmig ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform kann die
Drehachse 32 relativ nahe zur Trennebene 17 und zum Steg 34 des Mittelabschnitts 18
vorgesehen sein. Die Drehachse 32 kann auch noch weiter nach rechts in der Nähe der
Krümmung des Mittelabschnittes 18 vorgesehen sein, so daß die Drehachse 32 noch weiter
außerhalb zur Symmetrieebene 16 bzw. Trennebene 17 angeordnet sein kann.
[0031] Der Mittelabschnitt 18 des Schenkels 21 ist im Querschnitt gesehen ebenfalls U-förmig
ausgebildet, wobei die freien Enden 47, 48 derart zueinander beabstandet sind, daß
deren Außenflächen 57, 58 geringer zueinander beabstandet sind als die Innenflächen
der freien Schenkel 51, 52 des Mittelabschnittes 19. An den Außenflächen 57, 58 sind
nach außen gerichtete Vorsprünge 61 vorgesehen, deren Dicke zumindest den Seitenflächen
24 des Mittelabschnittes 19 entsprechen. Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein,
daß im unteren Bereich der freien Enden 47, 48 über die Trennebene 17 hinaus in den
Innenraum des Mittelabschnittes 19 hineinragende Vorsprünge vorgesehen sind, wodurch
ein elastisches Auslenken der freien Enden 47, 48 nach außen verhindert werden kann.
[0032] Die Halterung 31 ist in dem Bereich von der Trennebene 17 in Richtung Symmetrieachse
16 gesehen verjüngend ausgebildet, so daß ein problemloses Eintauchen des Mittelabschnittes
18 in den Innenraum des Mittelabschnitts 19 ermöglicht werden kann.
[0033] Im übrigen gelten die Abwandlungen und alternativen Ausführungen gemäß dem Ausführungsbeispiel
zu Figur 1 bis 3 auch für diese alternative Ausführungsform.
[0034] In den Figuren 6 und 7 ist eine weitere alternative Ausführungsform dargestellt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist in dem Schenkel 12 und dem Schenkel 13 jeweils
eine Bohrung 71 vorgesehen, die zur Aufnahme eines Verbindungsgliedes 72 dient, um
die beiden Schenkel 12, 13 schwenkbar zueinander festzulegen. Die Bohrungen 71 bilden
einen Drehpunkt, wobei die gemeinsame Drehachse 32 in einer Verbindungslinie zwischen
den zwei Bohrungen 71 liegt, welche zusätzlich noch entlang eines Kreisbogenabschnittes
verläuft. Das Verbindungsglied 72 kann beispielsweise eine in die Bohrungen 71 einsteckbare
Klammer oder Bügel sein, welches die Schenkel 12, 13 zueinander verschwenkbar festlegt.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß die Klammer von innen her eingesetzt wird.
[0035] Im Bereich des Steges 33 des Mittelabschnittes 19 ist ein Führungsabschnitt 76 mit
einer Auflaufschräge 77 vorgesehen, der in den Innenraum des Mittelabschnittes 18
eingreift und den Bereich um den Steg 34 führt. Dadurch können die Stirnflächen 23,
24 gesichert aneinander anliegen, wodurch die Stabilität der zueinander klappbaren
Schenkel 12, 13 im aufgespreizten Zustand erhalten werden kann.
[0036] In Figur 8 ist eine weitere alternative Ausführungsform dargestellt. Hierbei ist
vorgesehen, daß im Innenraum zwischen den freien Schenkeln 52, 53 ein Steg 79 vorgesehen
ist, der die freien Enden 51, 52 in einem festen Abstand zueinander festlegt. Die
gegenüberliegenden freien Enden 47, 48 des Mittelabschnittes 18 weisen eine um die
Drehachse 32 kreisbogenförmige Aussparung 81 auf, damit der Mittelabschnitt 18 beim
Zusammenklappen des Kleiderbügels 11 in den Innenraum des Mittelabschnittes 19 eintauchen
kann. Des weiteren kann unterhalb der Aussparung 81 zwischen den freien Enden 47,
48 eine Druckfeder oder ein Druckstift 82 vorgesehen sein, dessen Federweg in seiner
maximalen Auslenkung der Länge des Stiftes 79 entspricht. Dadurch kann wiederum gewährleistet
werden, daß die Stirnflächen 23, 24 planparallel in der Trennebene 17 aneinander anliegen.
[0037] Zum Lösen der Verriegelungsvorrichtung 46 wird im unteren Bereich entgegen der Federkraft
die freien Enden 47, 48 nach innen bewegt, wodurch der Schenkel 12 gegenüber dem Schenkel
13 bewegbar ist.
[0038] In Figur 9 ist eine weitere alternative Ausführungsform dargestellt. Die Schenkel
12, 13 sind zweiteilig ausgebildet, wobei die Trennebene der zweiteiligen Schenkel
12, 13 vorzugsweise im Übergangsbereich zwischen den Mittelabschnitten 18, 19 und
den Tragarmabschnitten 21, 22 liegt. Dadurch kann vorteilhafterweise das gesamte Verpackungsvolumen
reduziert werden. Die Schenkel 12, 13 können auch mehrteilig ausgebildet sein. Die
abnehmbaren oder steckbaren Tragarmabschnitte 21, 22 können zumindest in alle Mittelabschnitten
18, 19 der zuvor beschriebenen Ausführungsformen vorgesehen sein. Das Zusammensetzen
der Tragarmabschnitte 21, 22 und der Mittelabschnitte 18, 19 kann unmittelbar vor
dem Gebrauch erfolgen. Des weiteren kann ein Standard-Mittelabschnitt 18, 19 verwendet
werden, der durch die unterschiedliche Ausgestaltung der Tragarmabschnitte 18, 19
zu den jeweiligen Verwendungszwecken eingesetzt werden kann. Beispielsweise können
für Jacketts oder dergleichen breite Schulterauflageflächen vorgesehen sein, wohingegen
für leichte Sommerbekleidung, Hemden und Blusen eine schmalere Auflagefläche genügen
kann. Ebenso können unterschiedliche Materialien an den Tragarmabschnitten 21, 22
integriert oder aufgebracht sein.
[0039] Der Mittelabschnitt 18, 19 und der Tragarmabschnitt 21, 22 sind durch eine Steck-Rast-Verbindung
miteinander verbunden. Diese kann als unlösbare als auch als mehrfach lösbare Verbindung
ausgebildet sein. Somit können die Tragarmabschnitte 21, 22 wahlweise auch ausgetauscht
werden. Vorzugsweise sind an den Rastnasen 91 und den aufsteckbaren Endabschnitten
92 Einführschrägen vorgesehen, die das Zusammenfüge und Einrasten erleichtern. Weiter
Rast-Schnapp-Verbindungen, die nicht nur in der Kunststofftechnik Einsatz finden,
sind ebenfalls denkbar, wie beispielsweise auslenkbare Laschen mit einem oder mehreren
Rasthaken oder in Schlitze einsteckbare Zungen mit Verriegelungsabschnitten oder dergleichen.
[0040] Alternativ kann des weiteren vorgesehen sein, daß der Schenkel 12, 13 an einer oder
mehreren Stellen ein Scharnier, Gelenk oder dergleichen aufweist, damit dieser auf
ein kleines Volumen zusammenfaltbar oder zusammenlegbar ist. Diese Verbindung kann
ebenso zusammensteckbar ausgebildet sein.
[0041] Bei allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, daß an einem der beiden Schenkel
12, 13, insbesondere an einem Tragarmabschnitt 21, 22 eine Sicherheitsleine vorgesehen
ist, welche mit einer Kleiderstange oder dergleichen verbindbar ist. Durch die vorteilhafterweise
klappbare Ausgestaltung des Kleiderbügels kann dieser durch die Armöffnung des Kleidungsstückes
eingeführt werden, wodurch mit einem Arbeitsschritt das Aufhängen und Sichern des
Kleidungsstükkes erfolgen kann. Die Sicherungsleine kann an einer an der Unterseite
der Schenkel 12, 13, insbesondere der Tragarmabschnitte 21, 22 angeordnete Stelle
oder Öffnungen vorgesehen sein.
[0042] Die oben beschriebenen Ausführungsformen haben alle gemeinsam, daß eine Einhandbedienung
für das Zusammenklappen eines Kleiderbügels 11 ermöglicht ist. Dadurch kann der Kleiderbügel
schnell aus dem Kleidungsstück herausgenommen werden oder in das Kleidungsstück eingebracht
werden, so daß beispielsweise das Verkaufspersonal für den Kunden und für die Präsentation
der Ware mehr Zeit verbleibt verbleibt. Des weiteren können bei einem Wechsel der
Kollektion für eine Präsentation die Kleidungsstücke schneller ausgetauscht werden.
Derartige Kleiderbügel bieten somit wesentliche Vorteile in Verkaufs- und Schauräumen.
Darüber hinaus ermöglicht der erfindungsgemäße Kleiderbügel auch eine einfache Handhabung
im häuslichen Gebrauch oder auf Reisen. Ein weiterer Vorteil der oben beschriebenen
Ausführungsformen liegt darin, daß derartige Kleiderbügel in ihrem äußeren Aussehen
mit handelsüblichen Kleiderbügeln identisch oder zumindest sehr ähnlich sind.
[0043] Die Einhandbedienung derartiger Kleiderbügel kann dadurch erleichtert sein, daß beispielsweise
an den freien Enden 47, 48 im unteren Eckbereich Griffmulden bzw. ein farblicher Hinweis
oder eine Riffelung oder Rändelung oder dergleichen vorgesehen ist, damit für den
Benutzer die Einhandbedienung des Kleiderbügels offensichtlich und leicht gemacht
wird.
1. Zusammenklappbarer Kleiderbügel (11) mit zwei gelenkig miteinander verbundenen Schenkeln
(12, 13), die um zumindest eine Drehachse (32) schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Trennebene (17) des rechten und linken Schenkels (12, 13) außerhalb einer
Symmetrieebene (16) der Schenkel (12, 13) im aufgespreizten Zustand vorgesehen ist.
2. Kleiderbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Drehachse
(32) eines Schenkels (12, 13) außerhalb der Symmetrieebene (16) der Schenkel (12,
13) im aufgespreizten Zustand angeordnet ist.
3. Kleiderbügel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (12,
13) einen Tragarm (21, 22) und einen sich zur Trennebene (17) erstreckenden Mittelabschnitt
(18, 19) aufweist, der zumindest im Bereich der Trennebene (17) einen U-förmigen Querschnitt
aufweist, wobei dessen freie Enden (46, 47; 51, 52) elastisch auslenkbar sind.
4. Kleiderbügel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden (47,
48; 51, 52) des U-förmigen Mittelabschnitts (18, 19) eine Verriegelungsvorrichtung
(46) vorgesehen ist.
5. Kleiderbügel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung
(46) als Vorsprünge (61) ausgebildet sind, die an einer Innenseite der freien Enden
(47, 48; 51, 52) des Mittelabschnitts (18, 19) an den gegenüberliegenden Schenkeln
(11, 12) anliegen.
6. Kleiderbügel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Vorsprüngen
(61) angrenzenden Stirnseiten (23, 24) zumindest im unteren Bereich der freien Enden
(47, 48; 51, 52) Schrägen aufweisen, die eine Keilwirkung in Richtung auf die Vorsprünge
(61) aufweisen.
7. Kleiderbügel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stirnseiten (23, 24)
der freien Enden (47, 48; 51, 52) des Mittelabschnittes (18, 19) zumindest im unteren
Bereich der Trennebene (17) eine Nut- und Federanordnung als Verriegelungsvorrichtung
(46) vorgesehen ist.
8. Kleiderbügel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Schenkel (12, 11) eine sich über die Trennebene (17) hinaus erstreckende Halterung
(31) aufweist, an der die Drehachse (32) zur Aufnahme des anderen Schenkels (11, 12)
angeordnet ist.
9. Kleiderbügel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (32) nahe
einem Steg (33; 34) des Mittelabschnitts (18;19) angeordnet ist und vorzugsweise mit
Abstand zur Trennebene (17) vorgesehen ist.
10. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse
(32) als Rast-Schnapp-Verbindung ausgebildet ist und einen Vorsprung (39) oder eine
Vertiefung aufweist, die mit einer Vertiefung (41) oder einem Vorsprung auf einer
Innenseite von Seitenflächen (57, 58) der Schenkel (11,12) zusammenwirkt.
11. Kleiderbügel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (32)
als eine durchgehende Achse ausgebildet ist, die sich zwischen Seitenflächen (57,
58) des Mittelabschnitts (18) erstreckt.
12. Kleiderbügel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (31) balkenförmig
ausgebildet ist und vorzugsweise am Steg (33, 34) des Mittelabschnitts (19, 18) angeordnet
ist.
13. Kleiderbügel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (31) im wesentlichen
U-förmig ausgebildet ist, deren Querschnitt an einen Innenraum des U-förmigen Querschnitts
des Mittelabschnittes (18, 19) angepaßt ist.
14. Kleiderbügel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (31) parallel
zueinander angeordnete Flügel (34) aufweist, die in Richtung auf die Trennebene (17)
sich verjüngend ausgebildet sind.
15. Kleiderbügel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (34) der Halterung
(31) großflächig ausgebildet sind und die Außenkontur (37) sich von der Trennebene
(17) aus gesehen in entgegengesetzter Richtung, im wesentlichen vollständig in einem
Innenraum des Mittelabschnittes (18) des linken Schenkels (12) erstreckt.
16. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige
Querschnitt des Mittelabschnitts (18, 19) der beiden Schenkel (12, 13) zumindest im
Bereich der Trennebene (17) gleich ausgebildet sind.
17. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige
Querschnitt der Mittelabschnitte (18, 19) im Bereich der Trennebene (17) in der Größe
unterschiedlich ausgebildet sind, vorzugsweise derart, daß der Abstand der freien
Enden (47, 48) um die Dicke der Stirnfläche (24) der freien Enden (51, 52) verringert
ist.
18. Kleiderbügel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenflächen (57,
58) der freien Enden (47, 48), die geringer zueinander beabstandet sind, Vorsprünge
(61) vorgesehen sind, die an der Stirnfläche (24) der freien Enden (51, 52) anliegen.
19. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß sich
zumindest die freien Enden (47, 48) in dessen unteren Bereich über die Trennebene
(17) hinaus erstrecken und zumindest teilweise an einer Innenseite der freien Enden
(51, 52) anliegen.
20. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelabschnitt
(18, 19) jeweils einen Drehpunkt (71) aufweist, die durch ein Verbindungsglied (72)
miteinander verbindbar sind.
21. Kleiderbügel nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (11, 12) durch
ein bügelförmiges Verbindungsglied (72) schwenkbar zueinander angeordnet sind.
22. Kleiderbügel nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Steg (34;
33) des Mittelabschnitts (18, 19) ein Führungsabschnitt (76) vorgesehen ist, der sich
über die Trennebene (17) hinaus erstreckt und vorzugsweise in einen Innenraum eines
gegenüberliegenden Mittelabschnitts (18, 19) eingreift.
23. Kleiderbügel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
ein linker und rechter Schenkel (11, 12) vorgesehen ist und in der Symmetrieebene
(16) einstückig ein Haken (26) an einem Schenkel (12 oder 13) angeordnet ist.
24. Kleiderbügel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an Seitenflächen (57, 58) der freien Enden (47, 48) eine Verrippung oder Griffmulden
vorgesehen ist.
25. Kleiderbügel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verriegelungsvorrichtung (46) durch Betätigen mit einer Hand entriegelbar und
die Schenkel (12, 13) in eine Endlage (56) zusammenklappbar sind.