(19)
(11) EP 1 079 061 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.03.2004  Patentblatt  2004/14

(21) Anmeldenummer: 00116932.5

(22) Anmeldetag:  05.08.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E06B 9/17, E06B 9/68, E06B 9/70, E06B 9/74

(54)

Rollladenkasten

Roller shutter box

Caisson de volet roulant


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 25.08.1999 DE 19940212

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.02.2001  Patentblatt  2001/09

(73) Patentinhaber: SKS Stakusit Bautechnik GmbH
47198 Duisburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Klasen, Günther
    45219 Essen (DE)

(74) Vertreter: Nunnenkamp, Jörg, Dr. et al
Patentanwälte, Andrejewski,Honke & Sozien, Postfach 10 02 54
45127 Essen
45127 Essen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 430 834
DE-A- 19 610 432
US-A- 4 347 886
DE-A- 3 920 656
DE-C- 3 739 465
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Rollladenkasten, mit einem Kastenkörper und zumindest einem stirnseitigen Kastendeckel, und mit wenigstens einem elektrischen Antrieb mit zugehörigem Getriebe für einen Rollladenpanzer. - Üblicherweise besteht der Kastenkörper aus drei Blenddeckeln und einem Bodendeckel. Bei den Blenddeckeln handelt es sich um einen frontseitigen, einen kopfseitigen und einen rückseitigen Blenddeckel. Der Rollladenpanzer ist regelmäßig im Kastenkörper angeordnet. Neben dem vorgenannten Rollladenpanzer kann selbstverständlich zusätzlich ein Fliegengitter vorgesehen sein. Der vorgenannte elektrische Antrieb lässt sich grundsätzlich auch zur Betätigung dieses Fliegengitters verwenden. Selbstverständlich kann hierfür auch ein eigener (elektrischer) Antrieb vorgesehen werden.

    [0002] Ein Rollladenkasten der eingangs beschriebenen Ausgestaltung ist durch die DE-C 196 10 432 bekannt geworden. Derartige Ausführungsformen können nicht grundsätzlich überzeugen, weil der betreffende elektrische Antrieb mit Getriebe ausladend aufgebaut und für Einbau- oder Revisionszwecke kaum zugänglich ist.

    [0003] Durch die DE 39 20 656 A1 ist ein Rollladensystem mit zwischen die Leibung einer Mauerwerksöffnung einfügbarem Rollladenkasten bekannt geworden. Hier wird so vorgegangen, dass ein zugehöriger Rollladenantrieb unter Verwendung eines an der Rollladenwelle anzusetzenden Versetzungsgetriebes aus der vorerwähnten Mauerwerksöffnung heraus verlagert wird. Auf diese Weise erhofft man sich, auf Stemmarbeiten in der antriebsseitigen Leibung der Mauerwerksöffnung verzichten zu können. Das wird jedoch mit einem kompliziertem Rollladenantrieb mit additivem Versetzungsgetriebe erkauft.

    [0004] Die DE 37 39 465 C1 beschäftigt sich mit einer Vorrichtung zum Antrieb einer Schwimmbadabdeckung. Zu diesem Zweck ist ein Gehäuse vorgesehen, welches in seinem Inneren alle kompakt hierin untergebrachten Vorrichtungsteile regensicher schützt. Die vorerwähnten Probleme sind durch diese Vorveröffentlichung nicht maßgeblich beeinflusst worden.

    [0005] Schließlich zeigt die EP 0 430 834 A1 einen Rollladenkasten, welcher über eine stirnseitige Betätigungsvorrichtung verfügt. Diese ist an einem eigenen Zwischenflansch angebracht, welcher gleichzeitig zur Lagerung des Rollladenpanzers dient, wobei der elektrische Antrieb inklusive Getriebe eine an den zwischen Rollladenpanzer und Kastendeckel bzw. dessen Kastendeckelinnenseite verbleibenden Zwischenraum angepasste Bauhöhe aufweist.

    [0006] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen derartigen Rollladenkasten so weiterzubilden, dass sich ein kompakter Antrieb des Rollladenpanzers in Verbindung mit einem einfachen Ein- und Ausbau realisieren lässt.

    [0007] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung - ausgehend von einem Rollladenkasten der eingangs beschriebenen Gattung - vor, dass der elektrische Antrieb und das Getriebe zusammen mit dem Kastendeckel eine vormontierte Baueinheit bilden.

    [0008] Hierdurch kann der elektrische Antrieb inklusive Getriebe größtenteils im (Kasten-)Innenbereich des Kastendeckels, also wenn man so will innerhalb der Tiefe dieses Kastendeckels, angeordnet bzw. untergebracht werden. Nach bevorzugter Ausgestaltung können darüber hinaus der elektrische Antrieb und das Getriebe als Austauschmodule zur Anpassung an unterschiedliche Kastenkörper und/oder Rollladenpanzer ausgeführt sein.

    [0009] Ferner kommt in der Regel als elektrischer Antrieb ein vorzugsweise wasserdichter, insbesondere schnelllaufender, Wechselstrommotor zum Einsatz. Dabei kann sich der elektrische Antrieb parallel zur betreffenden Innenseite/Kastendeckelinnenseite bzw. Kastendeckelgrundebene längs erstrecken.

    [0010] Weil der elektrische Antrieb schnelllaufend ist und der Rollladenpanzer bzw. dessen zugehörige Panzerwelle nur wenige Umdrehungen vollführen muss, ist das Getriebe vorzugsweise als Untersetzungsgetriebe ausgeführt. Zu diesem Zweck ist es üblicherweise im Wesentlichen aus einer mit der Panzerwelle zusammenwirkenden Schneckenradgetriebestufe und einer Zahnrad- oder Zahnriemengetriebestufe zusammengesetzt. Um insgesamt Wartungsfreiheit zu erreichen, bildet die Schneckenradgetriebestufe im Allgemeinen zusammen mit einer Zapfenaufnahme für die Panzerwelle eine gekapselte Baueinheit mit an die Zahnrad- bzw. Zahnriemengetriebestufe angeschlossener Eingangswelle.

    [0011] Um eine möglichst verlustarme Kraftübertragung zu realisieren, rotieren die Zahnräder der Zahnrad- oder Zahnriemengetriebestufe in der Regel in einer im Vergleich zur Rotationsebene der Ausgangswelle des elektrischen Antriebes koplanaren Zahnradgetriebeebene. Da diese Zahnradgetriebeebene fast immer senkrecht zur Panzerwellenrotationsebene angeordnet ist, muss eine entsprechende Umwandlung der Rotationsbewegungen stattfinden. Hierzu dient nach bevorzugter Ausgestaltung die Schneckenradgetriebestufe, welche Rotationen der Zahnräder in der Zahnradgetriebeebene in Drehbewegungen der Panzerwelle in der hierzu senkrechten Panzerwellenrotationsebene umwandelt. Dabei kann die Panzerwellenrotationsebene vorzugsweise mit der Kastendeckelgrundebene zusammenfallen oder hierzu parallel ausgerichtet sein.

    [0012] Im Ergebnis wird zunächst einmal ein kompakter Aufbau des elektrischen Antriebes inklusive Getriebe dadurch erreicht, dass beide vorgenannten Bauelemente im Kasteninnenbereich des Kastendeckels angeordnet sind, und zwar üblicherweise mittels Schrauben oder Rastverbindungen in diesen Kastendeckel innenseitig eingesetzt werden. Dadurch, dass die Bauhöhe beider vorgenannten Teile an den zwischen Rollladenpanzer und Kastendeckel bzw. dessen Kastendeckelgrundebene verbleibenden Zwischenraum angepasst ist, sind Modifikationen des erfindungsgemäßen Rollladenkastens im Vergleich zu einem mit rein manueller Betätigung des Rollladenpanzers auf ein Minimum beschränkt. Denn diese beziehen sich üblicherweise lediglich auf den Austausch des Kastendeckels. Durch die begrenzte Bauhöhe von einerseits elektrischem Antrieb, andererseits zugehörigem Getriebe sind Beeinträchtigungen der Funktionsweise des Rollladenpanzers nicht zu befürchten.

    [0013] Dies alles gelingt im Kern dadurch, dass als elektrischer Antrieb auf einen vorzugsweise schnellaufenden Wechselstrommotor zurückgegriffen wird, dessen hohe Drehzahlen mit Hilfe des untersetzend ausgeführten Getriebes in entsprechende Drehbewegungen der Panzerwelle des Rollladenpanzers umgewandelt werden. Dies wird darüber hinaus verlustarm und praktisch wartungsfrei dadurch erreicht, dass das Getriebe seinerseits aus zwei Stufen zusammengesetzt ist,. nämlich einer Zahnrad- bzw. Zahnriemengetriebestufe und einer Schneckenradgetriebestufe. Selbstverständlich kann anstelle der Zahnriemengetriebestufe auch eine solche Getriebestufe verwirklicht sein, die zur Übersetzung statt Zahnriemen auf Ketten abstellt. Da jedoch Zahnriemen wartungsfrei sind, kommt üblicherweise eine Zahnriemengetriebestufe oder eben eine Zahnradgetriebestufe zum Einsatz.

    [0014] Endlich lassen sich mit Hilfe der Schneckenradgetriebestufe Rotationen der Zahnräder in der Zahnradgetriebeebene in hierzu senkrecht vollführte Drehbewegungen der Panzerwelle umwandeln. Dies geschieht gleichsam automatisch und verlustarm, weil ein Schneckenradgetriebe für eine derartige Umwandlung von Rotationsbewegungen geradezu prädestiniert ist. Selbstverständlich könnte an dieser Stelle auch eine Kegelradgetriebestufe zum Einsatz kommen. - Jedenfalls erlaubt die Erfindung die kompakte Ausgestaltung eines elektrischen Antriebes inklusive Getriebe, welche zusammen mit dem Kastendeckel eine vormontierte Baueinheit bilden, die optional stirnseitig an einen Kastenkörper zu dessen Abschluss angesetzt wird. Folglich gelingt eine Anpassung eines Rollladenkastens an elektrische oder manuelle Betätigung des Rollladenpanzers einfach durch entsprechenden Austausch des Kastendeckels.

    [0015] Im Rahmen der Erfindung liegen selbstverständlich auch Ausgestaltungen derart, dass zwei Kastendeckel an gegenüberliegenden Stirnseiten des Kastenkörpers mit entsprechenden elektrischen Antrieben und zugehörigen Getrieben ausgerüstet sind. Dies ist jedoch aus Kostengründen nicht der Normalfall. Darüber hinaus ermöglicht die Erfindung selbstverständlich sowohl eine manuelle als auch eine fernbedienbare (elektrische) Betätigung des Rollladenpanzers.

    [0016] Im Folgenden wird die Erfindung anhand lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
    Fig. 1
    einen erfindungsgemäßen Rollladenkasten in perspektivischer Ansicht,
    Fig. 2
    eine Frontansicht eines Kastendeckels - aus Richtung des Inneren gesehen - mit angebautem elektrischen Antrieb sowie Getriebe und
    Fig. 3
    eine Ansicht des Gegenstandes nach Fig. 2 aus Richtung X.


    [0017] In den Figuren ist ein Rollladenkasten dargestellt, der mit einem Kastenkörper K sowie zwei stirnseitigen Kastendeckeln 1, 2 ausgerüstet ist. Der Kastenkörper K besteht in bekannter Weise aus Blenddeckeln 3 sowie einem Bodendeckel 4, die als Kunststoffhohlprofile ausgebildet sind. Selbstverständlich sind auch jedwede andere Ausführungen des Kastenkörpers K denkbar. Darüber hinaus findet sich ein elektrischer Antrieb 5 mit Getriebe 6 für einen innerhalb des Kastenkörpers K angeordneten Rollladenpanzer 7. Der elektrische Antrieb 5 inklusive Getriebe 6 ist im Kasteninnenbereich des einen Kastendeckels 1 angeordnet. Der verbleibende stirnseitige Kastendeckel 2 ist demgegenüber konventionell ausgeführt, d. h. trägt lediglich eine Zapfenaufnahme 8 für eine Panzerwelle 9 des Rollladenpanzers 7. Diese Zapfenaufnahme 8 weist eine innenseitige Verzahnung auf, in welche die Panzerwelle 9 mit entsprechend gezahnten Wellenzapfenenden unverdrehbar eingreift (vgl. Fig. 2).

    [0018] Der elektrische Antrieb 5 und das Getriebe 6 sind als Austauschmodule ausgeführt, so dass eine Anpassung an unterschiedliche Kastenkörper K und/oder Rollladenpanzer 7 ermöglicht wird. Mit anderen Worten kann durch entsprechende Auswahl des Antriebes 5 sowie ggf. des Getriebes 6 unterschiedlichen Breiten des Rollladenpanzers 7 (und damit auch Gewichten) sowie ggf. verschiedenen Materialien der zugehörigen Rollladenstäbe (Kunststoff bzw. Aluminium, die ebenfalls das Gewicht beeinflussen) Rechnung getragen werden. Vergleichbares gilt mit Blick auf die Länge des Kastenkörpers K.

    [0019] Anhand der Fig. 2 und 3 erkennt man, dass der elektrische Antrieb 5 inklusive Getriebe 6 eine bestimmte Bauhöhe H aufweist. Diese Bauhöhe H ist an einen Zwischenraum Z angepasst, welcher zwischen Rollladenpanzer 7 und Kastendeckel 1 bzw. dessen Kastendeckelgrundebene KGE verbleibt. Durch diese Maßnahme gelingt es, den so modifizierten Kastendeckel gegen einen konventionellen Kastendeckel 2 austauschen zu können, ohne dass Anpassungen am Rollladenpanzer 7 und/oder Kastenkörper K vorgenommen werden müssen. - Selbstverständlich sind innenseitig des modifizierten Kastendeckels 1 entsprechende Aussparungen zur Aufnahme des elektrischen Antriebes 5 nebst Getriebe 6 vorgesehen. Hierbei kann es sich um Rastaufnahmen handeln, in welche die beiden vorgenannten Bauteile 5, 6 eingerastet werden. Üblicherweise erfolgt flankierend eine zusätzliche Verschraubung am Kastendeckel 1.

    [0020] Bei dem elektrischen Antrieb 5 handelt es sich um einen wasserdichten, nach dem Ausführungsbeispiel schnellaufenden Wechselstrommotor 5, welcher mit üblicher Wechselspannung betrieben wird. In der Regel ist im Bereich des Kastendeckels auch ein Entstörkondensator angeordnet, für welchen ebenfalls eine Aufnahme vorgesehen ist. Eine entsprechende Ausgestaltung des Kastendeckels 1 ist unschwer möglich, weil es sich nach dem Ausführungsbeispiel hierbei um ein gespritztes Kunststoffformteil handelt.

    [0021] Anhand der Fig. 2 und 3 erkennt man, dass sich der elektrische Antrieb 5 bzw. Wechselstrommotor 5 parallel zur Kastendeckelgrundebene KGE längserstreckt. Weil dieser Wechselstrommotor bzw. elektrischer Antrieb 5 relativ hohe Drehzahlen erreicht, ist das zugehörige Getriebe 6 als Untersetzungsgetriebe ausgeführt. Denn der von dem Getriebe 6 beaufschlagte Rollladenpanzer 7 muss lediglich wenige Umdrehungen (langsam) ausführen. Im übrigen kann hierdurch auf einen kompakten und kleinbauenden Motor mit nicht allzu hoher Leistung zurückgegriffen werden, der folglich preiswert ist. Das dargestellte Getriebe 6 setzt sich im Wesentlichen aus zwei Stufen zusammen, nämlich einer mit der Panzerwelle 7 zusammenwirkenden Schneckenradgetriebestufe 6a und einer Zahnradgetriebestufe 6b. Anstelle dieser Zahnradgetriebestufe 6b kann auch eine Zahnriemengetriebestufe zum Einsatz kommen, die jedoch nicht dargestellt ist. Die Schneckenradgetriebestufe 6a bildet zusammen mit der Zapfenaufnahme 8 am Kastendeckel 1 eine gekapselte Baueinheit. Aus dieser gekapselten Baueinheit führt lediglich eine Eingangswelle 10 zur Zahnradgetriebestufe 6b. Die einzelnen, mit dem Bezugszeichen 11 gekennzeichneten, Zahnräder der Zahnradgetriebestufe 6b rotieren sämtlich in einer Zahnradgetriebeebene ZGE. Diese Zahnradgetriebeebene ZGE ist senkrecht zur Panzerwellenrotationsebene PRE angeordnet, welche durch die Rotationen der Panzerwelle 7 beschrieben wird und mit der Zeichenblattebene in Fig. 2 sowie der Kastendeckelgrundebene KGE zusammenfällt.

    [0022] Die Zahnräder 11 der Zahnradgetriebestufe 6b rotieren in einer im Vergleich zur Rotationsebene R einer Ausgangswelle 12 des elektrischen Antriebes 5 koplanaren Zahnradgetriebeebene ZGE. Nach dem Ausführungsbeispiel weist die Ausgangswelle 12 des elektrischen Antriebes 5 ebenfalls eine Verzahnung auf, die mit einem angeschlossenen Zahnrad 11 kämmt. Das Verhältnis der Zähnezahl der Ausgangswelle 12 im Vergleich zur Zähnezahl des hiermit kämmenden Zahnrades 11 bestimmt im wesentlichen das Untersetzungsverhältnis.

    [0023] Anstelle der Schneckenradgetriebestufe 6a kann auch eine nicht dargestellte Kegelradgetriebestufe zum Einsatz kommen. Die Schneckenradgetriebestufe 6a wandelt die Rotationen der Zahnräder 11 in der Zahnradgetriebeebene ZGE in Drehbewegungen der Panzerwelle 7 in der hierzu senkrechten Panzerwellenrotationsebene PRE um. Neben einer manuellen Betätigung des elektrischen Antriebes 5 inklusive des Getriebes 6 mit Hilfe eines Schalters ist selbstverständlich auch eine Fernbedienung der Funktionen des Rollladenpanzers 7 möglich. Zu diesem Zweck ist im Kastenkörper K ein entsprechender Empfänger 13 angeordnet, welcher über eine ebenfalls dargestellte Sendevorrichtung 14 bedient wird. Auch eine Zeitschaltung kann realisiert werden.


    Ansprüche

    1. Rollladenkasten, mit einem Kastenkörper (K) und zumindest einem stirnseitigen Kastendeckel (1, 2), und mit wenigstens einem elektrischen Antrieb (5) mit zugehörigem Getriebe (6) für einen Rollladenpanzer (7), wobei
    der elektrische Antrieb (5) inklusive Getriebe (6) eine an den zwischen Rollladenpanzer (7) und Kastendeckel (1) verbleibenden Zwischenraum (Z) angepasste Bauhöhe (H) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass

    - der elektrische Antrieb (5) und das Getriebe (6) zusammen mit dem Kastendeckel (1) eine vormontierte Baueinheit bilden.


     
    2. Rollladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Antrieb (5) und das Getriebe (6) als Austauschmodule zur Anpassung an unterschiedliche Kastenkörper (K) und/oder Rollladenpanzer (7) ausgebildet sind.
     
    3. Rollladenkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Antrieb (5) als vorzugsweise wasserdichter, insbesondere schnelllaufender, Wechselstrommotor (5) ausgebildet ist.
     
    4. Rollladenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Ausgangswelle des elektrischen Antriebs (5) parallel zur Kastendeckel-Innenseite bzw. Kastendeckelgrundebene (KGE) ausgerichtet ist.
     
    5. Rollladenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (6) als Untersetzungsgetriebe ausgeführt ist.
     
    6. Rollladenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (6) im Wesentlichen aus einer mit einer Panzerwelle (9) zusammenwirkenden Schneckenradgetriebestufe (6a) und einer Zahnrad- oder Zahnriemengetriebestufe (6b) zusammengesetzt ist.
     
    7. Rollladenkasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenradgetriebestufe (6a) zusammen mit einer Zapfenaufnahme (8) für die Panzerwelle (9) als gekapselte Baueinheit mit an die Zahnrad- oder Zahnriemengetriebestufe (6b) angeschlossener Eingangswelle (10) ausgebildet ist.
     
    8. Rollladenkasten nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (11) der Zahnrad- oder Zahnriemengetriebestufe (6b) in einer im Vergleich zur Rotationsebene (R) der Ausgangswelle (12) des elektrischen Antriebes (5) koplanaren Zahnradgetriebeebene (ZGE) rotieren.
     
    9. Rollladenkasten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenradgetriebestufe (6a) Rotationen der Zahnräder (11) in der Zahnradgetriebeebene (ZGE) in Drehbewegungen der Panzerwelle (9) in ihrer hierzu senkrechten Panzerwellenrotationsebene (PRE) umwandelt, wobei die Panzerwellenrotationsebene (PRE) vorzugsweise mit der Kastendeckelinnenseite (KGE) zusammenfällt oder hierzu parallel ausgerichtet ist.
     


    Claims

    1. A rolling shutter box having a box body (K) and at least one box cover (1, 2) on an end side thereof and having at least one electric drive unit (5) with an associated gearing (6) for a shutter panel (7),

    - the electric drive unit (5) having, inclusive of the gearing (6), an overall height (H) that is adapted to the clearance (Z) left between the shutter panel (7) and the box cover (1),

    characterized in that

    - the electric drive unit (5) and the gearing (6) form, together with the box cover (1), a preassembled constructional unit.


     
    2. The rolling shutter box according to claim 1, characterized in that the electric drive unit (5) and the gearing (6) are configured to be interchangeable modules for adapting to different box bodies (K) and/or shutter panels (7).
     
    3. The rolling shutter box according to claim 1 or 2, characterized in that the electric drive unit (5) is configured to be a preferably water-tight alternating current motor (5) more specifically operating at high speed.
     
    4. The rolling shutter box according to any of the claims 1 through 3, characterized in that the axis of the output shaft of the electric drive unit (5) is oriented parallel to the inner side of the box cover or to the ground plane of the box cover (KGE) respectively.
     
    5. The rolling shutter box according to any of the claims 1 through 4, characterized in that the gearing (6) is implemented as a reducing gear.
     
    6. The rolling shutter box according to any of the claims 1 through 5, characterized in that the gearing (6) is substantially composed of a worm gear stage (6a) cooperating with a shutter panel shaft (9) and of a gearwheel or a cog belt stage (6b).
     
    7. The rolling shutter box according to claim 6, characterized in that the worm gear stage (6a) is formed, together with a seat (8) for the journal of the shutter panel shaft (9), as an encapsulated constructional unit that has an input shaft (10) coupled to the gearwheel or cog belt stage (6b).
     
    8. The rolling shutter box according to claim 6 or 7, characterized in that the gearwheels (11) of the gearwheel or cog belt stage (6b) rotate in a toothed gearing plane (ZGE) that is coplanar with the plane of rotation (R) of the output shaft (12) of the electric drive unit (5).
     
    9. The rolling shutter box according to claim 8, characterized in that the worm gear stage (6a) converts rotation of the gearwheels (11) in the toothed gearing plane (ZGE) into motions of rotation of the shutter panel shaft (9) in the plane of rotation of the shutter panel shaft (PRE) that is normal thereto, the plane of rotation of the shutter panel shaft (PRE) preferably coinciding with the inner side of the box cover (KGE) or being parallel thereto.
     


    Revendications

    1. Coffre de volet roulant avec un corps de coffre (K) et au moins un couvercle (1, 2) pour le coffre prévu à ses faces d'extrémité et avec au moins une commande électrique (5) avec transmission (6) associée pour un tablier (7) de volet roulant,

    - l'encombrement en hauteur (H) de la commande électrique (5), transmission (6) comprise, étant adaptée à l'espace (Z) resté libre entre le tablier (7) de volet roulant et le couvercle (1) du coffre,

    caractérisé en ce que

    - la commande électrique (5) et la transmission (6) forment avec le couvercle (1) du coffre un bloc pré-assemblé.


     
    2. Coffre de volet roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la commande électrique (5) et la transmission (6) sont réalisées sous forme de modules interchangeables permettant l'adaptation à différents corps de coffre (K) et/ou tabliers (7) de volet roulant.
     
    3. Coffre de volet roulant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la commande électrique (5) est réalisée sous forme de moteur à courant alternatif (5) tournant notamment vite et de préférence étanche à l'eau.
     
    4. Coffre de volet roulant selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'axe de l'arbre de sortie de la commande électrique (5) est parallèle à la face interne du couvercle du coffre, voire au plan de base du couvercle du coffre (KGE).
     
    5. Coffre de volet roulant selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la transmission (6) est réalisée sous forme de groupe réducteur.
     
    6. Coffre de volet roulant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la transmission (6) est sensiblement composée d'un étage de vis tangente (6a) coopérant avec un arbre (9) du tablier et d'un étage de roue ou de courroie dentée (6b).
     
    7. Coffre de volet roulant selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'étage de vis tangente (6a) est réalisé, avec un logement (8) pour la portée de l'arbre (9) du tablier, sous forme de groupe blindé comportant un arbre d'entrée (10) relié à l'étage de roue ou de courroie dentée (6b).
     
    8. Coffre de volet roulant selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les roues dentées (11) de l'étage de roue ou de courroie dentée (6b) tournent dans un plan de la transmission par engrenages (ZGE) coplanaire avec le plan de rotation (R) de l'arbre de sortie (12) de la commande électrique (5).
     
    9. Coffre de volet roulant selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'étage de vis tangente (6a) transforme la rotation des roues dentées (11) dans le plan de la transmission par engrenages (ZGE) en mouvements de rotation de l'arbre (9) du tablier dans un plan de rotation de l'arbre du tablier (PRE) perpendiculaire audit plan, le plan de rotation de l'arbre du tablier (PRE) étant confondu avec la face interne du couvercle de coffre (KGE) ou parallèle à celle-ci.
     




    Zeichnung