| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 079 061 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.08.2000 |
|
|
| (54) |
Rollladenkasten
Roller shutter box
Caisson de volet roulant
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
25.08.1999 DE 19940212
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.02.2001 Patentblatt 2001/09 |
| (73) |
Patentinhaber: SKS Stakusit Bautechnik GmbH |
|
47198 Duisburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Klasen, Günther
45219 Essen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Nunnenkamp, Jörg, Dr. et al |
|
Patentanwälte,
Andrejewski,Honke & Sozien,
Postfach 10 02 54 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 430 834 DE-A- 19 610 432 US-A- 4 347 886
|
DE-A- 3 920 656 DE-C- 3 739 465
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rollladenkasten, mit einem Kastenkörper und zumindest
einem stirnseitigen Kastendeckel, und mit wenigstens einem elektrischen Antrieb mit
zugehörigem Getriebe für einen Rollladenpanzer. - Üblicherweise besteht der Kastenkörper
aus drei Blenddeckeln und einem Bodendeckel. Bei den Blenddeckeln handelt es sich
um einen frontseitigen, einen kopfseitigen und einen rückseitigen Blenddeckel. Der
Rollladenpanzer ist regelmäßig im Kastenkörper angeordnet. Neben dem vorgenannten
Rollladenpanzer kann selbstverständlich zusätzlich ein Fliegengitter vorgesehen sein.
Der vorgenannte elektrische Antrieb lässt sich grundsätzlich auch zur Betätigung dieses
Fliegengitters verwenden. Selbstverständlich kann hierfür auch ein eigener (elektrischer)
Antrieb vorgesehen werden.
[0002] Ein Rollladenkasten der eingangs beschriebenen Ausgestaltung ist durch die DE-C 196
10 432 bekannt geworden. Derartige Ausführungsformen können nicht grundsätzlich überzeugen,
weil der betreffende elektrische Antrieb mit Getriebe ausladend aufgebaut und für
Einbau- oder Revisionszwecke kaum zugänglich ist.
[0003] Durch die DE 39 20 656 A1 ist ein Rollladensystem mit zwischen die Leibung einer
Mauerwerksöffnung einfügbarem Rollladenkasten bekannt geworden. Hier wird so vorgegangen,
dass ein zugehöriger Rollladenantrieb unter Verwendung eines an der Rollladenwelle
anzusetzenden Versetzungsgetriebes aus der vorerwähnten Mauerwerksöffnung heraus verlagert
wird. Auf diese Weise erhofft man sich, auf Stemmarbeiten in der antriebsseitigen
Leibung der Mauerwerksöffnung verzichten zu können. Das wird jedoch mit einem kompliziertem
Rollladenantrieb mit additivem Versetzungsgetriebe erkauft.
[0004] Die DE 37 39 465 C1 beschäftigt sich mit einer Vorrichtung zum Antrieb einer Schwimmbadabdeckung.
Zu diesem Zweck ist ein Gehäuse vorgesehen, welches in seinem Inneren alle kompakt
hierin untergebrachten Vorrichtungsteile regensicher schützt. Die vorerwähnten Probleme
sind durch diese Vorveröffentlichung nicht maßgeblich beeinflusst worden.
[0005] Schließlich zeigt die EP 0 430 834 A1 einen Rollladenkasten, welcher über eine stirnseitige
Betätigungsvorrichtung verfügt. Diese ist an einem eigenen Zwischenflansch angebracht,
welcher gleichzeitig zur Lagerung des Rollladenpanzers dient, wobei der elektrische
Antrieb inklusive Getriebe eine an den zwischen Rollladenpanzer und Kastendeckel bzw.
dessen Kastendeckelinnenseite verbleibenden Zwischenraum angepasste Bauhöhe aufweist.
[0006] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen derartigen Rollladenkasten
so weiterzubilden, dass sich ein kompakter Antrieb des Rollladenpanzers in Verbindung
mit einem einfachen Ein- und Ausbau realisieren lässt.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung - ausgehend von einem Rollladenkasten
der eingangs beschriebenen Gattung - vor, dass der elektrische Antrieb und das Getriebe
zusammen mit dem Kastendeckel eine vormontierte Baueinheit bilden.
[0008] Hierdurch kann der elektrische Antrieb inklusive Getriebe größtenteils im (Kasten-)Innenbereich
des Kastendeckels, also wenn man so will innerhalb der Tiefe dieses Kastendeckels,
angeordnet bzw. untergebracht werden. Nach bevorzugter Ausgestaltung können darüber
hinaus der elektrische Antrieb und das Getriebe als Austauschmodule zur Anpassung
an unterschiedliche Kastenkörper und/oder Rollladenpanzer ausgeführt sein.
[0009] Ferner kommt in der Regel als elektrischer Antrieb ein vorzugsweise wasserdichter,
insbesondere schnelllaufender, Wechselstrommotor zum Einsatz. Dabei kann sich der
elektrische Antrieb parallel zur betreffenden Innenseite/Kastendeckelinnenseite bzw.
Kastendeckelgrundebene längs erstrecken.
[0010] Weil der elektrische Antrieb schnelllaufend ist und der Rollladenpanzer bzw. dessen
zugehörige Panzerwelle nur wenige Umdrehungen vollführen muss, ist das Getriebe vorzugsweise
als Untersetzungsgetriebe ausgeführt. Zu diesem Zweck ist es üblicherweise im Wesentlichen
aus einer mit der Panzerwelle zusammenwirkenden Schneckenradgetriebestufe und einer
Zahnrad- oder Zahnriemengetriebestufe zusammengesetzt. Um insgesamt Wartungsfreiheit
zu erreichen, bildet die Schneckenradgetriebestufe im Allgemeinen zusammen mit einer
Zapfenaufnahme für die Panzerwelle eine gekapselte Baueinheit mit an die Zahnrad-
bzw. Zahnriemengetriebestufe angeschlossener Eingangswelle.
[0011] Um eine möglichst verlustarme Kraftübertragung zu realisieren, rotieren die Zahnräder
der Zahnrad- oder Zahnriemengetriebestufe in der Regel in einer im Vergleich zur Rotationsebene
der Ausgangswelle des elektrischen Antriebes koplanaren Zahnradgetriebeebene. Da diese
Zahnradgetriebeebene fast immer senkrecht zur Panzerwellenrotationsebene angeordnet
ist, muss eine entsprechende Umwandlung der Rotationsbewegungen stattfinden. Hierzu
dient nach bevorzugter Ausgestaltung die Schneckenradgetriebestufe, welche Rotationen
der Zahnräder in der Zahnradgetriebeebene in Drehbewegungen der Panzerwelle in der
hierzu senkrechten Panzerwellenrotationsebene umwandelt. Dabei kann die Panzerwellenrotationsebene
vorzugsweise mit der Kastendeckelgrundebene zusammenfallen oder hierzu parallel ausgerichtet
sein.
[0012] Im Ergebnis wird zunächst einmal ein kompakter Aufbau des elektrischen Antriebes
inklusive Getriebe dadurch erreicht, dass beide vorgenannten Bauelemente im Kasteninnenbereich
des Kastendeckels angeordnet sind, und zwar üblicherweise mittels Schrauben oder Rastverbindungen
in diesen Kastendeckel innenseitig eingesetzt werden. Dadurch, dass die Bauhöhe beider
vorgenannten Teile an den zwischen Rollladenpanzer und Kastendeckel bzw. dessen Kastendeckelgrundebene
verbleibenden Zwischenraum angepasst ist, sind Modifikationen des erfindungsgemäßen
Rollladenkastens im Vergleich zu einem mit rein manueller Betätigung des Rollladenpanzers
auf ein Minimum beschränkt. Denn diese beziehen sich üblicherweise lediglich auf den
Austausch des Kastendeckels. Durch die begrenzte Bauhöhe von einerseits elektrischem
Antrieb, andererseits zugehörigem Getriebe sind Beeinträchtigungen der Funktionsweise
des Rollladenpanzers nicht zu befürchten.
[0013] Dies alles gelingt im Kern dadurch, dass als elektrischer Antrieb auf einen vorzugsweise
schnellaufenden Wechselstrommotor zurückgegriffen wird, dessen hohe Drehzahlen mit
Hilfe des untersetzend ausgeführten Getriebes in entsprechende Drehbewegungen der
Panzerwelle des Rollladenpanzers umgewandelt werden. Dies wird darüber hinaus verlustarm
und praktisch wartungsfrei dadurch erreicht, dass das Getriebe seinerseits aus zwei
Stufen zusammengesetzt ist,. nämlich einer Zahnrad- bzw. Zahnriemengetriebestufe und
einer Schneckenradgetriebestufe. Selbstverständlich kann anstelle der Zahnriemengetriebestufe
auch eine solche Getriebestufe verwirklicht sein, die zur Übersetzung statt Zahnriemen
auf Ketten abstellt. Da jedoch Zahnriemen wartungsfrei sind, kommt üblicherweise eine
Zahnriemengetriebestufe oder eben eine Zahnradgetriebestufe zum Einsatz.
[0014] Endlich lassen sich mit Hilfe der Schneckenradgetriebestufe Rotationen der Zahnräder
in der Zahnradgetriebeebene in hierzu senkrecht vollführte Drehbewegungen der Panzerwelle
umwandeln. Dies geschieht gleichsam automatisch und verlustarm, weil ein Schneckenradgetriebe
für eine derartige Umwandlung von Rotationsbewegungen geradezu prädestiniert ist.
Selbstverständlich könnte an dieser Stelle auch eine Kegelradgetriebestufe zum Einsatz
kommen. - Jedenfalls erlaubt die Erfindung die kompakte Ausgestaltung eines elektrischen
Antriebes inklusive Getriebe, welche zusammen mit dem Kastendeckel eine vormontierte
Baueinheit bilden, die optional stirnseitig an einen Kastenkörper zu dessen Abschluss
angesetzt wird. Folglich gelingt eine Anpassung eines Rollladenkastens an elektrische
oder manuelle Betätigung des Rollladenpanzers einfach durch entsprechenden Austausch
des Kastendeckels.
[0015] Im Rahmen der Erfindung liegen selbstverständlich auch Ausgestaltungen derart, dass
zwei Kastendeckel an gegenüberliegenden Stirnseiten des Kastenkörpers mit entsprechenden
elektrischen Antrieben und zugehörigen Getrieben ausgerüstet sind. Dies ist jedoch
aus Kostengründen nicht der Normalfall. Darüber hinaus ermöglicht die Erfindung selbstverständlich
sowohl eine manuelle als auch eine fernbedienbare (elektrische) Betätigung des Rollladenpanzers.
[0016] Im Folgenden wird die Erfindung anhand lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Rollladenkasten in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 2
- eine Frontansicht eines Kastendeckels - aus Richtung des Inneren gesehen - mit angebautem
elektrischen Antrieb sowie Getriebe und
- Fig. 3
- eine Ansicht des Gegenstandes nach Fig. 2 aus Richtung X.
[0017] In den Figuren ist ein Rollladenkasten dargestellt, der mit einem Kastenkörper K
sowie zwei stirnseitigen Kastendeckeln 1, 2 ausgerüstet ist. Der Kastenkörper K besteht
in bekannter Weise aus Blenddeckeln 3 sowie einem Bodendeckel 4, die als Kunststoffhohlprofile
ausgebildet sind. Selbstverständlich sind auch jedwede andere Ausführungen des Kastenkörpers
K denkbar. Darüber hinaus findet sich ein elektrischer Antrieb 5 mit Getriebe 6 für
einen innerhalb des Kastenkörpers K angeordneten Rollladenpanzer 7. Der elektrische
Antrieb 5 inklusive Getriebe 6 ist im Kasteninnenbereich des einen Kastendeckels 1
angeordnet. Der verbleibende stirnseitige Kastendeckel 2 ist demgegenüber konventionell
ausgeführt, d. h. trägt lediglich eine Zapfenaufnahme 8 für eine Panzerwelle 9 des
Rollladenpanzers 7. Diese Zapfenaufnahme 8 weist eine innenseitige Verzahnung auf,
in welche die Panzerwelle 9 mit entsprechend gezahnten Wellenzapfenenden unverdrehbar
eingreift (vgl. Fig. 2).
[0018] Der elektrische Antrieb 5 und das Getriebe 6 sind als Austauschmodule ausgeführt,
so dass eine Anpassung an unterschiedliche Kastenkörper K und/oder Rollladenpanzer
7 ermöglicht wird. Mit anderen Worten kann durch entsprechende Auswahl des Antriebes
5 sowie ggf. des Getriebes 6 unterschiedlichen Breiten des Rollladenpanzers 7 (und
damit auch Gewichten) sowie ggf. verschiedenen Materialien der zugehörigen Rollladenstäbe
(Kunststoff bzw. Aluminium, die ebenfalls das Gewicht beeinflussen) Rechnung getragen
werden. Vergleichbares gilt mit Blick auf die Länge des Kastenkörpers K.
[0019] Anhand der Fig. 2 und 3 erkennt man, dass der elektrische Antrieb 5 inklusive Getriebe
6 eine bestimmte Bauhöhe H aufweist. Diese Bauhöhe H ist an einen Zwischenraum Z angepasst,
welcher zwischen Rollladenpanzer 7 und Kastendeckel 1 bzw. dessen Kastendeckelgrundebene
KGE verbleibt. Durch diese Maßnahme gelingt es, den so modifizierten Kastendeckel
gegen einen konventionellen Kastendeckel 2 austauschen zu können, ohne dass Anpassungen
am Rollladenpanzer 7 und/oder Kastenkörper K vorgenommen werden müssen. - Selbstverständlich
sind innenseitig des modifizierten Kastendeckels 1 entsprechende Aussparungen zur
Aufnahme des elektrischen Antriebes 5 nebst Getriebe 6 vorgesehen. Hierbei kann es
sich um Rastaufnahmen handeln, in welche die beiden vorgenannten Bauteile 5, 6 eingerastet
werden. Üblicherweise erfolgt flankierend eine zusätzliche Verschraubung am Kastendeckel
1.
[0020] Bei dem elektrischen Antrieb 5 handelt es sich um einen wasserdichten, nach dem Ausführungsbeispiel
schnellaufenden Wechselstrommotor 5, welcher mit üblicher Wechselspannung betrieben
wird. In der Regel ist im Bereich des Kastendeckels auch ein Entstörkondensator angeordnet,
für welchen ebenfalls eine Aufnahme vorgesehen ist. Eine entsprechende Ausgestaltung
des Kastendeckels 1 ist unschwer möglich, weil es sich nach dem Ausführungsbeispiel
hierbei um ein gespritztes Kunststoffformteil handelt.
[0021] Anhand der Fig. 2 und 3 erkennt man, dass sich der elektrische Antrieb 5 bzw. Wechselstrommotor
5 parallel zur Kastendeckelgrundebene KGE längserstreckt. Weil dieser Wechselstrommotor
bzw. elektrischer Antrieb 5 relativ hohe Drehzahlen erreicht, ist das zugehörige Getriebe
6 als Untersetzungsgetriebe ausgeführt. Denn der von dem Getriebe 6 beaufschlagte
Rollladenpanzer 7 muss lediglich wenige Umdrehungen (langsam) ausführen. Im übrigen
kann hierdurch auf einen kompakten und kleinbauenden Motor mit nicht allzu hoher Leistung
zurückgegriffen werden, der folglich preiswert ist. Das dargestellte Getriebe 6 setzt
sich im Wesentlichen aus zwei Stufen zusammen, nämlich einer mit der Panzerwelle 7
zusammenwirkenden Schneckenradgetriebestufe 6a und einer Zahnradgetriebestufe 6b.
Anstelle dieser Zahnradgetriebestufe 6b kann auch eine Zahnriemengetriebestufe zum
Einsatz kommen, die jedoch nicht dargestellt ist. Die Schneckenradgetriebestufe 6a
bildet zusammen mit der Zapfenaufnahme 8 am Kastendeckel 1 eine gekapselte Baueinheit.
Aus dieser gekapselten Baueinheit führt lediglich eine Eingangswelle 10 zur Zahnradgetriebestufe
6b. Die einzelnen, mit dem Bezugszeichen 11 gekennzeichneten, Zahnräder der Zahnradgetriebestufe
6b rotieren sämtlich in einer Zahnradgetriebeebene ZGE. Diese Zahnradgetriebeebene
ZGE ist senkrecht zur Panzerwellenrotationsebene PRE angeordnet, welche durch die
Rotationen der Panzerwelle 7 beschrieben wird und mit der Zeichenblattebene in Fig.
2 sowie der Kastendeckelgrundebene KGE zusammenfällt.
[0022] Die Zahnräder 11 der Zahnradgetriebestufe 6b rotieren in einer im Vergleich zur Rotationsebene
R einer Ausgangswelle 12 des elektrischen Antriebes 5 koplanaren Zahnradgetriebeebene
ZGE. Nach dem Ausführungsbeispiel weist die Ausgangswelle 12 des elektrischen Antriebes
5 ebenfalls eine Verzahnung auf, die mit einem angeschlossenen Zahnrad 11 kämmt. Das
Verhältnis der Zähnezahl der Ausgangswelle 12 im Vergleich zur Zähnezahl des hiermit
kämmenden Zahnrades 11 bestimmt im wesentlichen das Untersetzungsverhältnis.
[0023] Anstelle der Schneckenradgetriebestufe 6a kann auch eine nicht dargestellte Kegelradgetriebestufe
zum Einsatz kommen. Die Schneckenradgetriebestufe 6a wandelt die Rotationen der Zahnräder
11 in der Zahnradgetriebeebene ZGE in Drehbewegungen der Panzerwelle 7 in der hierzu
senkrechten Panzerwellenrotationsebene PRE um. Neben einer manuellen Betätigung des
elektrischen Antriebes 5 inklusive des Getriebes 6 mit Hilfe eines Schalters ist selbstverständlich
auch eine Fernbedienung der Funktionen des Rollladenpanzers 7 möglich. Zu diesem Zweck
ist im Kastenkörper K ein entsprechender Empfänger 13 angeordnet, welcher über eine
ebenfalls dargestellte Sendevorrichtung 14 bedient wird. Auch eine Zeitschaltung kann
realisiert werden.
1. Rollladenkasten, mit einem Kastenkörper (K) und zumindest einem stirnseitigen Kastendeckel
(1, 2), und mit wenigstens einem elektrischen Antrieb (5) mit zugehörigem Getriebe
(6) für einen Rollladenpanzer (7), wobei
der elektrische Antrieb (5) inklusive Getriebe (6) eine an den zwischen Rollladenpanzer
(7) und Kastendeckel (1) verbleibenden Zwischenraum (Z) angepasste Bauhöhe (H) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der elektrische Antrieb (5) und das Getriebe (6) zusammen mit dem Kastendeckel (1)
eine vormontierte Baueinheit bilden.
2. Rollladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Antrieb (5) und das Getriebe (6) als Austauschmodule zur Anpassung
an unterschiedliche Kastenkörper (K) und/oder Rollladenpanzer (7) ausgebildet sind.
3. Rollladenkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Antrieb (5) als vorzugsweise wasserdichter, insbesondere schnelllaufender,
Wechselstrommotor (5) ausgebildet ist.
4. Rollladenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Ausgangswelle des elektrischen Antriebs (5) parallel zur Kastendeckel-Innenseite
bzw. Kastendeckelgrundebene (KGE) ausgerichtet ist.
5. Rollladenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (6) als Untersetzungsgetriebe ausgeführt ist.
6. Rollladenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (6) im Wesentlichen aus einer mit einer Panzerwelle (9) zusammenwirkenden
Schneckenradgetriebestufe (6a) und einer Zahnrad- oder Zahnriemengetriebestufe (6b)
zusammengesetzt ist.
7. Rollladenkasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenradgetriebestufe (6a) zusammen mit einer Zapfenaufnahme (8) für die
Panzerwelle (9) als gekapselte Baueinheit mit an die Zahnrad- oder Zahnriemengetriebestufe
(6b) angeschlossener Eingangswelle (10) ausgebildet ist.
8. Rollladenkasten nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (11) der Zahnrad- oder Zahnriemengetriebestufe (6b) in einer im Vergleich
zur Rotationsebene (R) der Ausgangswelle (12) des elektrischen Antriebes (5) koplanaren
Zahnradgetriebeebene (ZGE) rotieren.
9. Rollladenkasten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenradgetriebestufe (6a) Rotationen der Zahnräder (11) in der Zahnradgetriebeebene
(ZGE) in Drehbewegungen der Panzerwelle (9) in ihrer hierzu senkrechten Panzerwellenrotationsebene
(PRE) umwandelt, wobei die Panzerwellenrotationsebene (PRE) vorzugsweise mit der Kastendeckelinnenseite
(KGE) zusammenfällt oder hierzu parallel ausgerichtet ist.
1. A rolling shutter box having a box body (K) and at least one box cover (1, 2) on an
end side thereof and having at least one electric drive unit (5) with an associated
gearing (6) for a shutter panel (7),
- the electric drive unit (5) having, inclusive of the gearing (6), an overall height
(H) that is adapted to the clearance (Z) left between the shutter panel (7) and the
box cover (1),
characterized in that
- the electric drive unit (5) and the gearing (6) form, together with the box cover
(1), a preassembled constructional unit.
2. The rolling shutter box according to claim 1, characterized in that the electric drive unit (5) and the gearing (6) are configured to be interchangeable
modules for adapting to different box bodies (K) and/or shutter panels (7).
3. The rolling shutter box according to claim 1 or 2, characterized in that the electric drive unit (5) is configured to be a preferably water-tight alternating
current motor (5) more specifically operating at high speed.
4. The rolling shutter box according to any of the claims 1 through 3, characterized in that the axis of the output shaft of the electric drive unit (5) is oriented parallel
to the inner side of the box cover or to the ground plane of the box cover (KGE) respectively.
5. The rolling shutter box according to any of the claims 1 through 4, characterized in that the gearing (6) is implemented as a reducing gear.
6. The rolling shutter box according to any of the claims 1 through 5, characterized in that the gearing (6) is substantially composed of a worm gear stage (6a) cooperating with
a shutter panel shaft (9) and of a gearwheel or a cog belt stage (6b).
7. The rolling shutter box according to claim 6, characterized in that the worm gear stage (6a) is formed, together with a seat (8) for the journal of the
shutter panel shaft (9), as an encapsulated constructional unit that has an input
shaft (10) coupled to the gearwheel or cog belt stage (6b).
8. The rolling shutter box according to claim 6 or 7, characterized in that the gearwheels (11) of the gearwheel or cog belt stage (6b) rotate in a toothed gearing
plane (ZGE) that is coplanar with the plane of rotation (R) of the output shaft (12)
of the electric drive unit (5).
9. The rolling shutter box according to claim 8, characterized in that the worm gear stage (6a) converts rotation of the gearwheels (11) in the toothed
gearing plane (ZGE) into motions of rotation of the shutter panel shaft (9) in the
plane of rotation of the shutter panel shaft (PRE) that is normal thereto, the plane
of rotation of the shutter panel shaft (PRE) preferably coinciding with the inner
side of the box cover (KGE) or being parallel thereto.
1. Coffre de volet roulant avec un corps de coffre (K) et au moins un couvercle (1, 2)
pour le coffre prévu à ses faces d'extrémité et avec au moins une commande électrique
(5) avec transmission (6) associée pour un tablier (7) de volet roulant,
- l'encombrement en hauteur (H) de la commande électrique (5), transmission (6) comprise,
étant adaptée à l'espace (Z) resté libre entre le tablier (7) de volet roulant et
le couvercle (1) du coffre,
caractérisé en ce que
- la commande électrique (5) et la transmission (6) forment avec le couvercle (1)
du coffre un bloc pré-assemblé.
2. Coffre de volet roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la commande électrique (5) et la transmission (6) sont réalisées sous forme de modules
interchangeables permettant l'adaptation à différents corps de coffre (K) et/ou tabliers
(7) de volet roulant.
3. Coffre de volet roulant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la commande électrique (5) est réalisée sous forme de moteur à courant alternatif
(5) tournant notamment vite et de préférence étanche à l'eau.
4. Coffre de volet roulant selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'axe de l'arbre de sortie de la commande électrique (5) est parallèle à la face
interne du couvercle du coffre, voire au plan de base du couvercle du coffre (KGE).
5. Coffre de volet roulant selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la transmission (6) est réalisée sous forme de groupe réducteur.
6. Coffre de volet roulant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la transmission (6) est sensiblement composée d'un étage de vis tangente (6a) coopérant
avec un arbre (9) du tablier et d'un étage de roue ou de courroie dentée (6b).
7. Coffre de volet roulant selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'étage de vis tangente (6a) est réalisé, avec un logement (8) pour la portée de
l'arbre (9) du tablier, sous forme de groupe blindé comportant un arbre d'entrée (10)
relié à l'étage de roue ou de courroie dentée (6b).
8. Coffre de volet roulant selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les roues dentées (11) de l'étage de roue ou de courroie dentée (6b) tournent dans
un plan de la transmission par engrenages (ZGE) coplanaire avec le plan de rotation
(R) de l'arbre de sortie (12) de la commande électrique (5).
9. Coffre de volet roulant selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'étage de vis tangente (6a) transforme la rotation des roues dentées (11) dans le
plan de la transmission par engrenages (ZGE) en mouvements de rotation de l'arbre
(9) du tablier dans un plan de rotation de l'arbre du tablier (PRE) perpendiculaire
audit plan, le plan de rotation de l'arbre du tablier (PRE) étant confondu avec la
face interne du couvercle de coffre (KGE) ou parallèle à celle-ci.