Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Abfrage von Radiotext in einem Rundfunkempfänger
bzw. von einem Rundfunkempfänger mit einer Leitung nach der Gattung der unabhängigen
Patentansprüche.
[0002] Es ist bereits bekannt, daß Kraftfahrzeuge wenigstens einen Bus aufweisen. Dabei
ist es möglich, verschiedene Komponenten eines Informations- und Unterhaltungssystems
an den Bus angzuschließen: einen Rundfunkempfänger, eine Bedieneinrichtung, einen
Audioverstärker, ein CD (Compact Disk)-Laufwerk, ein CD-Wechsler, eine Fernbedienung
und weitere Geräte wie z.B. Navigationshilfen.
Vorteile der Erfindung
[0003] Das erfindungsgemäße Verfahren bzw. der erfindungsgemäße Rundfunkempfänger mit den
Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche hat demgegenüber den Vorteil, daß Radiotext,
nachdem der Radiotext decodiert wurde, zwischengespeichert wird, um damit jederzeit
von einem Softwareelement in einer Bedien- und Darstellungseinrichtung des Rundfunkempfängers
abgerufen werden zu können. Damit wird es dem Benutzer des Rundfunkempängers ermöglicht,
eine Nachricht, die der Radiotext aufweist, sich jederzeit ansehen zu können, wenn
der Benutzer entsprechende Eingaben mittels der Bedien- und Darstellungseinrichtung
macht.
[0004] Vorteilhafterweise ist das Softwareelement auch in anderen Komponenten, die an die
Leitung angeschlossen sind, enthalten, so daß es diesen anderen Komponenten ermöglicht
wird, Radiotext abzurufen. Das Softwareelement stellt damit eine universale Schnittstelle
dar.
[0005] Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des in den unabhängigen Ansprüchen angegebenen Verfahrens bzw.
Rundfunkempfängers möglich.
[0006] Besonders vorteilhaft ist, daß dem Softwareelement mittels einer Nachricht über die
Leitung mitgeteilt wird, daß eine Empfangsvorrichtung des Rundfunkempfängers den Radiotext
fertig decodiert und abgespeichert hat. Dadurch ist das Softwarelement in der Bedien-
und Darstellungseinrichtung jederzeit darüber informiert, ob der Radiotext abrufbar
ist oder nicht.
[0007] Ist von dem Softwarelement angeforderter Radiotext vollständig in der Empfangsvorrichtung
decodiert, dann wird dieser Radiotext vorteilhafterweise sofort an das Softwareelement
in der Bedien- und Darstellungseinrichtung über die Leitung gesendet, ohne eine vorherige
Mitteilung an das Softwareelement zu machen. Dadurch wird die Belastung der Leitung
reduziert, der somit anderen Komponenten des Informations- und Unterhaltungssystem
des Kraftfahrzeugs zur Verfügung steht.
[0008] Die Erfindung wird dahingehend verbessert, daß es dem Softwareelement ermöglicht
wird, die Länge des abrufbaren Radiotextes frei zu wählen. Dadurch ist es dem Softwareelement
möglich, nur soviel Radioext abzufragen, wie es die Darstellungsmöglichkeiten der
Bedien- und Darstellungseinrichtung erlauben.
[0009] Weiterhin ist es von Vorteil, daß es dem Softwareelement ermöglicht wird, über die
Leitung des Rundfunkempfängers einen neuen Radiotext abzufragen. Diese Weiterbildung
ermöglicht es einem Benutzer, mittels Eingabe dem Softwareelement mitzuteilen, den
Zeitpunkt festzulegen, wann der Benutzer einen neuen Radiotext wünscht, so daß der
Benutzer mittels des Softwareelements einen bereits abgespeicherten Radiotext bis
zu diesem Zeitpunkt hin wiederholt abrufen kann.
[0010] Darüber hinaus ist es von Vorteil, daß dem Benutzer über den Rundfunkempfänger mitgeteilt
wird, daß neuer Radiotext decodiert wird. Dadurch ist der Benutzer jederzeit informiert,
ob er neuen Radiotext abrufen kann oder nicht.
[0011] Weiterhin ist es von Vorteil, daß die Leitung als Bus ausgeführt wird, so daß in
einfacher Weise viele Komponenten an diesen Bus angeschlossen werden können.
Zeichnung
[0012] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Rundfunkempfänger mit einem
Bus, Figur 2 ein Verfahren zum Abruf von Radiotext und Figur 3 ein Verfahren zum Abruf
von wählbar langem Radiotext.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0013] Ein Informations- und Unterhaltungssystem in einem Kraftfahrzeug mit einem Bus hat
den Vorteil, daß modular neue Komponenten an den Bus angeschlossen werden können.
So ist es möglich, neben den oben beschriebenen Komponenten weitere Geräte wie zum
Beispiel einen Computer anzuschließen. Darüber hinaus vereinfacht das Vorhandensein
eines Busses den Aufbau eines Informations- und Unterhaltungssystems, dessen wichtigste
Komponente der Rundfunkempfänger mit der Empfangs- und Bedien- und Darstellungseinrichtung
ist. Mittels der Empfangsvorrichtung werden Daten von außerhalb des Kraftfahrzeugs
empfangen und mittels der Bedien- und Darstellungseinrichtung werden viele Komponenten
des Informations- und Unterhaltungssystems gesteuert und Daten, Audio oder Grafik,
dargestellt.
[0014] Ein Bus ist ein Leitungssystem, an das viele Komponenten eines Systems angeschlossen
sind. Es erlaubt eine hohe Übertragungsrate, und die Daten, die über den Bus versendet
werden, sind mit einer Adresse versehen, die bestimmt, zu welcher Komponente des Informations-
und Unterhaltungssystems die Daten gelangen sollen. Hier ist der Bus zum Beispiel
der im Kraftfahrzeug bekannte CAN-Bus, aber auch andere Bus-Standards sind verwendbar.
[0015] Bei der Datenübertragung über einen Bus ist es zu einer bestimmten Zeit nur möglich,
gleichzeitig eine Übertragung von Daten über den Bus durchzuführen.
[0016] Mittels Radiotext werden dem Benutzer eines Rundfunkempfängers wichtige Informationen
wie z.B. Wetterinformationen, Programminformationen und Veranstaltungsinformationen
textuell mitgeteilt. Bei herkömmlichem UKW-(Ultrakurzwelle)Rundfunkbetrieb wird mittels
eines digitalen Signals, das Radio Data Signal (RDS), solche Radiotextinformationen
übertragen. DAB (Digital Audio Broadcasting), ein digitales Rundfunkübertragungsverfahren,
erlaubt die Übertragung von umfangreichen Textinformationen mittels der Rundfunksignale.
Dabei werden die DAB-Symbole, die in den DAB-Signalen vorkommen, in Rahmen übertragen.
[0017] In Figur 1 ist ein Rundfunkempfänger dargestellt, wobei zwei Komponenten des Rundfunkempfängers
an einen Bus angeschlossen sind. Eine Empfangsvorrichtung 1 ist an einen Bus 3 angeschlossen.
Weiterhin ist eine Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 an den Bus 3 angeschlossen.
[0018] Anstatt eines Busses 3 kann auch eine Leitung verwendet werden, wobei zum Beispiel
eine serielle Schnittstelle verwendet wird, wobei hier die bekannte Schnittstelle
RS 232 verwendet werden kann.
[0019] Mittels der Empfangsvorrichtung 1 werden Rundfunksignale empfangen, verarbeitet und
in einen Datenstrom umgesetzt, so daß sie über dem Bus 3 zur Bedien- und Darstellungseinrichtung
versendet werden, um dort wiedergegeben zu werden. Dafür weist die Empfangsvorrichtung
1 Mittel zum Empfang, zur Verarbeitung, zur Decodierung und zur Speicherung insbesondere
von Radiotextsignalen auf. Hier weist ein DAB-Empfänger diese Mittel auf.
[0020] Von der Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 werden die von der Empfangsvorrichtung
1 über den Bus 3 versendeten Daten mittels eines Softwareelements empfangen und dargestellt.
Dazu weist die Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 Mittel zur Darstellung, wie z.B.
einen Monitor und einen Lautsprecher auf. Ist die Empfangsvorrichtung 1 ein DAB-Empfänger,
dann ist die Empfangsvorrichtung 1 eine von der Bedien- und Darstellungseinrichtung
2 abgesetzte Einheit, die üblicherweise im Kofferraum eines Personenkraftwagens eingebaut
wird.
[0021] Darüber hinaus weist die Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 Bedienelemente auf,
mit denen der Benutzer des Rundfunkempfängers auf Ansprache die Darstellung des Rundfunkempfängers
beeinflußt. Diese Benutzereingaben werden mittels der Bedien- und Darstellungseinrichtung
2 von dem Softwarelement in Daten umgewandelt, die, wenn sie zur Empfangsvorrichtung
1 gelangen, die vom Benutzer gewünschten Aktionen auslösen.
[0022] Das Softwarelement weist eine für die Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 spezifische
Programmierung auf. Die Größe einer Anzeige des Rundfunkempfängers und wie Radiotext
von einer bestimmten Länge in Abhängigkeit von der Größe der Anzeige dargestellt werden
soll, sind solche spezifischen Programmteile. Es ist zum Beispiel vorgesehen, daß
ein Radiotext, der länger ist, als er auf der Anzeige dargestellt werden kann, langsam
mit einem vorgegebenen Zeittakt über die Anzeige geschoben wird. Daneben enhält dieses
Softwareelement Funktionen, um Daten über den Bus 3 zu versenden und zu empfangen.
Darüber hinaus verarbeitet das Softwarelement Eingaben des Benutzers an der Bedien-
und Darstellungseinrichtung 2. Das Softwareelement wird im allgemeinen mit dem englischsprachigen
Begriff Man-Machine-Interface bezeichnet, da das Softwareelement insbesondere die
Schnittstelle zwischen der Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 und dem Benutzer
steuert, was also sowohl die Eingaben des Benutzers als auch die Darstellung des Radiotexts
betrifft.
[0023] Die Benutzereingaben als Daten werden über den Bus 3 zur Empfangseinrichtung 1 von
dem Softwarelement in der Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 versendet, die daraufhin
entsprechende Daten wieder über den Bus 3 zur Bedien- und Darstellungseinrichtung
2 zu dem Softwareelement versendet. Diese zurückgesendeten Daten weisen zum Beispiel
Radiotext auf.
[0024] In einem Beispiel gibt der Benutzer mittels Bedienelementen an, daß er den Radiotext
aus einem Speicher der Empfangseinrichtung 1 auf seinem Bildschirm der Bedien- und
Darstellungseinrichtung 2 sehen möchte. Die Bedien- und Darstellungseinrichtung 2
wandelt die Bedieneingaben des Benutzers in Signale um, die mittels des Softwareelements
der Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 in einen Befehl umformatiert werden, der
über den Bus 3 zur Empfangseinrichtung 1 mittels des Softwareelements gesendet wird.
[0025] Die Empfangseinrichtung 1 wertet den Befehl mittels einer Signalverarbeitung aus
und sendet daraufhin den Radiotext über den Bus 3 mit der Information, daß der Radiotext
von der Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 mittels des Softwarelements auf einem
Bildschirm dargestellt werden soll. Das Softwareelement wertet diese Information aus
und setzt den Radiotext auf den Bildschirm der Bedien- und Darstellungseinrichtung.
[0026] Ist der Radiotext in der Empfangseinrichtung 1 noch nicht vollständig decodiert,
wird der Radiotext nach der vollständigen Decodierung automatisch an das Softwareelement
in der Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 über den Bus 3 versendet.
[0027] Liegt kein Radiotext im Rundfunkempfänger vor, dann wird das Softwareelement darüber
informiert, wann der Rundfunkempfänger beginnt, Radiotext zu decodieren, so daß dann
das Softwareelement den Radiotext abrufen kann.
[0028] In Figur 2 wird gezeigt, wie ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Abruf von Radiotext
abläuft. In Verfahrensschritt 4 wird Radiotext aus den empfangenen Rundfunksignalen
ermittelt. Dafür ergeben sich mehrere Möglichkeiten. Bei RDS wird ein bestimmtes Signal
ausgewertet, um die Radiotextinformationen zu ermitteln.
[0029] Bei DAB werden die Daten dagegen in Rahmen übertragen. In den Rahmen sind sowohl
Audioinformationen als auch Radiotextinformationen enthalten. Durch eine Rahmenkopfinformation
und eine Rahmenfeldinformation ermittelt der Rundfunkempfänger, welche Art von Daten
sich in den Rahmenfeldern befinden. In dieser Weise wird der Radiotext aus den DAB-Signalen
ermittelt. Neben DAB weisen auch DVB (Digital Video Broadcasting) und DRM (Digital
Radio Mondial) als digitale Rundfunkübertragungsverfahren eine Rahmenstruktur auf
und sind somit für die Übertragung von Radiotext geeignet. Von DAB unterscheiden sich
diese digitalen Rundfunkübertragungsverfahren durch unterschiedliche Rahmenstrukturen,
unterschiedliche Sendefrequenzbereiche und eine unterschiedliche Übertragungsrate.
[0030] In Verfahrensschritt 5 werden die ermittelten Radiotextdaten decodiert. Bei DAB wird
dazu beispielsweise ein DAB-spezifischer Segmentdecoder eingesetzt. Die Decodierung
wandelt die Radiotextdaten in ein Format um, so daß die Radiotextdaten weiter verarbeitet
und dargestellt werden.
[0031] Dann wird in Verfahrensschritt 9 dem Softwareelement der Bedien- und Darstellungseinrichtung
des Rundfunkempfängers mitgeteilt, daß neuer Radiotext nun decodiert wird. Der decodierte
Radiotext wird in Verfahrensschritt 6 zwischengespeichert. In Verfahrensschritt 8
wird dem Softwareelement mitgeteilt, daß der Radiotext vollständig decodiert und zwischengespeichert
wurde.
[0032] In Verfahrensschritt 7 ruft das Softwareelement den decodierten und zwischengespeicherten
Radiotext über den Bus in der oben beschriebenen Weise ab. In Verfahrensschritt 14
wird dann dieser abgerufene Radiotext von dem Softwareelement mittels der Bedien-
und Darstellungseinrichtung dargestellt. Diese Darstellung erfolgt zum Beispiel auf
einem Flüssigkristallbildschirm oder einem Plasmabildschirm.
[0033] In Figur 3 ist ein weiteres Verfahren zum Abruf von Radiotext dargestellt, das im
Vergleich zu dem Verfahren, das in Figur 2 gezeigt ist, dem Benutzer mehr Einflußmöglichkeiten
erlaubt.
[0034] In Verfahrensschritt 10 entscheidet der Benutzer, ob er Radiotext dargestellt haben
möchte oder nicht. In Verfahrensschritt 11 wird durch das Softwareelement in der Bedien-
und Darstellungseinrichtung überprüft, ob der Benutzer Radiotext dargestellt haben
möchte oder nicht. Ist das nicht der Fall, geht man zurück zu Verfahrensschritt 10
und wartet bis der Benutzer eine Eingabe macht, ob er Radiotext haben möchte oder
nicht. Hat der Benutzer Eingaben vorgenommen, daß er Radiotext zu sehen wünscht, wird
bis zu einer weiteren Eingabe Radiotext automatisch durch das Softwareelement auf
die Anzeige der Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 gebracht.
[0035] In Verfahrensschritt 4 wird aus den empfangenen Rundfunksignalen Radiotext ermittelt.
Dies geschieht in der oben beschriebenen Weise, je nachdem ob RDS oder DAB verwendet
wird.
[0036] In Verfahrensschritt 5 wird der Radiotext decodiert. In Verfahrensschritt 9 wird
dem Softwareelement des Rundfunkempfängers mitgeteilt, daß neuer Radiotext decodiert
wird. In Verfahrensschritt 6 wird der decodierte Radiotext zwischengespeichert. Ist
der Radiotext vollständig decodiert und zwischengespeichert, wird in Verfahrensschritt
8 dem Softwareelement eine entsprechende Meldung zur Bedien- und Darstellungseinrichtung
2 gesendet.
[0037] Hat der Benutzer diesen Radiotext angefordert, wird nach einer vollständigen Decodierung
und Zwischenspeicherung der Radiotext an das Softwareelement der Bedien- und Darstellungseinrichtung
2 gesendet.
[0038] In Verfahrensschritt 7 wird dann zwischengespeicherter Radiotext von dem Softwareelement
abgerufen. Die Differenz zwischen dem gesamten Radiotext und dem Radiotext, der abgerufen
wurde, wird zwischengespeichert.
[0039] In Verfahrensschritt 14 wird der abgerufene Radiotext mittels des Softwareelements
der Bedien- und Darstellungseinrichtung 2 dargestellt. In Verfahrensschritt 22 wird
überprüft, ob ein Teil des Radiotexts noch nicht von dem Softwareelement abgerufen
wurde. Dazu wird der in Verfahrensschritt 7 zwischengespeicherte Wert für den noch
nicht abgerufenen Radiotext verwendet. Ist dieser Wert größer null, dann wird in Verfahrensschritt
7 so viel Text von dem Softwareelement abgerufen, wie auch noch vorhanden ist.
[0040] Ist der gesamte Radiotext aus dem Speicher abgerufen, so wird in Verfahrensschritt
10 überprüft, ob der Benutzer neuen Radiotext weiterhin zu sehen wünscht.
[0041] Der alte Radiotext verbleibt im Speicher und wird, wenn neuer Radiotext gewünscht
wird, überschrieben.
[0042] Das Softwareelement kann im übrigen auch auf anderen Komponenten des Informations-
und Unterhaltungssystems installiert sein, so daß auch über diese Komponenten Radiotext
abgerufen werden kann.
1. Verfahren zur Abfrage von Radiotext in einem Rundfunkempfänger, wobei Daten zwischen
einer Empfangsvorrichtung (1) des Rundfunkempfängers und einer Bedien- und Darstellungseinrichtung
(2) des Rundfunkempfängers über eine Leitung (3) übertragen werden, wobei in empfangenen
Funksignalen Radiotext enthalten ist, wobei der Radiotext in der Empfangsvorrichtung
(1) decodiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der decodierte Radiotext zwischengespeichert
wird und daß von einem Softwareelement in der Bedien- und Darstellungseinrichtung
(2) und/oder in weiteren Komponenten, die an die Leitung (3) angeschlossen sind, zwischengespeicherter
decodierter Radiotext abgerufen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Softwareelement der Bedien-
und Darstellungseinrichtung (2) mitgeteilt wird, ob Radiotext vollständig decodiert
und zwischengespeichert wurde.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Softwareelement
der Bedien- und Darstellungseinrichtung (2) angeforderte Radiotext nach der vollständigen
Decodierung sofort an das Softwareelement der Bedien- und Darstellungseinrichtung
(2) gesendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des abgerufenen Radiotextes
von dem Softwareelement bestimmt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Softwareelement von der
Empfangsvorrichtung (1) mitgeteilt wird, daß neuer Radiotext decodiert wird.
6. Rundfunkempfänger mit einer Leitung (3), wobei eine Empfangsvorrichtung (1) und eine
Bedien- und Darstellungseinrichtung (2) im Rundfunkempfänger an die Leitung (3) angeschlossen
sind, wobei die Empfangsvorrichtung (1) einen Decodierer für Radiotext aufweist, wobei
die Empfangsvorrichtung einen Speicher aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsvorrichtung
decodierten Radiotext zwischenspeichert und daß der Benutzer mittels der Bedien- und
Darstellungseinrichtung (2) zwischengespeicherten decodierten Radiotext abruft.
7. Rundfunkempfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Benutzer mittels
der Bedien- und Darstellungseinrichtung Radiotext speichert, um sich später den Radiotext
erneut anzusehen.
8. Rundfunkempfänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (3) als
ein Bus ausgeführt ist.