[0001] Aus der DE 33 15 770 C2 ist eine Vorrichtung zum Auftragen eines Behandlungsmittels
auf eine laufende Warenbahn bekannt, bei welcher sich quer über der die Warenbahn
bildenden Teppichbahn ein gegen diese vorgewölbter Auftragsbalken erstreckt, der einen
gegen die Warenbahn ausmündenden Auftragsschlitz enthält, dem mittels einer Vielzahl
von Zuleitungen an für die Bahnbreite verteilten Stellen Behandlungsmittel, in dem
gezeigten Ausführungsbeispiel Färbeflotte, zugeführt wird. Unterhalb der Teppichbahn
ist ein elastisches, zum Beispiel aufblasbares Kissen vorgesehen, welches die Warenbahn
zu beiden Seiten des Auftragsschlitzes gegen den Auftragsbalken andrückt. Die Gleichgewichtssituation
ergibt sich über die Kraft; es kann also kein vorbestimmter Spalt zwischen dem Auftragsbalken
und dem Andrückelement eingestellt werden. Insbesondere ist es schwierig, bei der
großen Breite von Teppichbahnen (etwa 5 m) die Verhältnisse in der Spalt über die
Breite gleichmäßig zu halten.
[0002] Dieses Problem ist auch bei der Vorrichtung nach der US-PS 5 063 646 gegeben. Hierbei
wird eine Teppichbahn mit dem Pol nach unten über ein am Maschinengestell abgestütztes
Gehäuse geführt, in welchem ein über die Breite der Warenbahn sich erstreckendes Zuführrohr
angeordnet ist, dessen Oberseite mit der Oberseite des Gehäuses fluchtet, welches
die Teppichbahn auf kurzen Strecken zu beiden Seiten des Zuführrohrs abstützt. Im
Scheitel des Zuführrohrs sind viele kleine Lochungen angebracht, durch die die Färbeflotte
aus dem Zuführrohr in den Pol des Teppichs eindringt. Die Abstützung am Rücken auf
der dem Austrittsbereich der Färbeflotte gegenüberliegenden Seite erfolgt durch eine
mitlaufende Walze, die in an ihren Enden angebrachten Schwenkhebeln gelagert ist und
durch deren Verschwenkung gegen den Austrittsbereich angestellt werden kann. Die Lagerböcke
der Schwenkhebel sind vertikal einstellbar, um die Spaltbreite zwischen der Stützwalze
und dem Austrittsbereich zu bestimmen. Bei der großen Breite der Teppichbahn ist eine
Gleichmäßigkeit der Situation im Spalt über die Breite schwer zu erzielen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Auftragsvorrichtung zu schaffen, bei
der Auftragsverhältnisse über die Breite der Bahn möglichst konstant gemacht werden
können.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
[0005] Der biegesteife Träger ist so biegesteif, daß er sich unter der im Spalt zwischen
der Stützwalze und dem Auftragsbalken auftretenden Streckenlast nicht nennenswert
durchbiegt. Der Stützbalken jedoch, der über das aufblasbare Druckkissen auf dem biegesteifen
Träger abgestützt ist, soll eine geringere Biegesteifigkeit aufweisen, so daß er sich
unter den auftretenden Kräften geringfügig durchbiegen kann, zum Beispiel um sich
unter der gleichmäßigen Belastung des Druckkissens einer Durchbiegung der Stützwalze
anpassen zu können.
[0006] Mittels der "Einrichtung" kann der Spalt auf ein bestimmtes Maß eingestellt und zum
Einziehen der Warenbahn geöffnet werden. Zum Schließen des Spaltes werden die Kolben/Zylindereinheiten
bis zum Anschlag gefahren, wobei dann zwischen der Stützwalze und dem Auftragsbalken
ein definierter Abstand bestehenbleibt, durch den die Warenbahn hindurchläuft. Die
Stützwalze wird also nicht bis zu einem Kräftegleichgewicht gegen den Auftragsbalken
angestellt.
[0007] Ein Balken, an welchem die Warenbahn vorbeigleitet und der über ein aufblasbares
Druckkissen an einem biegesteifen Träger abgestützt ist und gegen den die Warenbahn
von einer mitlaufenden Stützwalze angedrückt wird, ist für sich genommen aus der DE
30 30 233 A1 bekannt. Dieser bekannte Balken, ist aber kein Auftragsbalken, sondern
lediglich ein Balken, der einen verlängerten Nip in einer Naßpresse zum Entwässern
von Faserbahnen bildet.
[0008] Bei der Erfindung kann die Stützwalze ähnlich wie in der US-PS 5 063 646 an zwei
an ihren beiden Enden angeordneten, um eine Querachse schwenkbaren Schwenkhebeln gelagert
sein, die mittels Kolben/Zylindereinheiten zum Öffnen des Spaltes verschwenkbar sind
(Anspruch 2).
[0009] Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die geschlossenen Enden der
Kolben/Zylindereinheiten am Maschinengestell über einen selbsthemmenden mechanischen
Längsantrieb abgestützt (Anspruch 3).
[0010] Der Vorschub dieser Antriebe bestimmt die Spaltbreite an der Stützwalze. Als selbsthemmende
mechanische Längsantriebe kommen besonders Spindelgetriebe oder Keilantriebe in Betracht.
[0011] Eine wichtige Ausgestaltung besteht gemäß Anspruch 4 darin, daß die mechanischen
Längsantriebe zur Einstellung eines quer zur Warenbahn in seiner Breite wählbaren
Spaltes separat steuerbar sind.
[0012] Der Spalt kann hierdurch vielfältig verändert werden. Er kann natürlich über die
Breite gleichmäßig eingestellt sein, aber auch zum Beispiel auf der rechten Seite
oder der linken Seite schmäler gemacht werden. Im Verein mit der geringfügigen Durchbiegung
des den Auftragsbalken tragenden Stützbalkens ergibt sich so eine Steuerungsfähigkeit
der Auftragsverhältnisse im Spalt im Sinne einer über die Breite gleichmäßigen Belegung
der Warenbahn mit dem Behandlungsmittel.
[0013] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
- Fig. 1
- zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung;
- Fig. 2
- zeigt eine Teilansicht entsprechend Fig. 1, in der nur die Elemente der Verstellung
der Stützwalze wiedergegeben sind;
- Fig. 3
- zeigt eine Ansicht gemäß Fig. 2 von links;
- Fig. 4
- zeigt eine Ansicht aus dem Bereich des Auftragsbalkens etwa nach der Linie IV-IV in
Fig. 1.
[0014] Die in Fig. 1 als Ganzes mit 100 bezeichnete Vorrichtung umfaßt ein nur in seinem
Umriß angedeutetes Maschinengestell 1 mit zwei zu beiden Seiten der Warenbahn W einander
gegenüberstehenden plattenförmigen Wangen 2, die durch einen sich quer dazu erstreckenden
sehr biegesteifen Träger 3 miteinander verbunden sind. Der biegesteife Träger 3 ist
als Kastenträger von rechteckigem Querschnitt ausge bildet, dessen längere Seiten
3' vertikal stehen und durch horizontale Seiten 3'' miteinander verbunden sind.
[0015] Die Warenbahn W läuft im unteren Bereich der Vorrichtung etwa horizontal auf eine
dort am gemäß Fig. 1 rechten Rand der Wangen 2,2 gelagerte Umlenkrolle 4 zu, wird
dort um 90° nach oben umgelenkt und passiert eine im oberen Bereich der Wangen oberhalb
der Umlenkrolle 4 angeordnete Umlenkrolle 5, deren oberer Scheitel etwa so hoch gelegen
ist wie der untere Scheitel der nächsten, am linken Rand der Vorrichtung 100 gelegenen
Umlenkrolle 6. Die Warenbahn W verläuft zwischen den Umlenkrollen 5,6 in einer flachen
Senke, an deren tiefstem Punkt sie an der Unterseite einer Stützwalze 10 anliegt.
Oberhalb der Umlenkrolle 6 ist eine weitere Umlenkrolle 7 vorgesehen, die die Warenbahn
W so umlenkt, daß sie die Vorrichtung 100 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise etwa
horizontal nach rechts verlassen kann.
[0016] Die Umlenkrollen 6 und 7 sowie die Stützwalze 10 sind an seitlichen Schwenkhebeln
8 gelagert, die an ihrem in Fig. 1 rechten Ende in einem oberhalb der Umlenkrolle
5 vorgesehenen Schwenklager 9 an der Außenseite der Wangen 2,2 auf- und niederschwenkbar
angeordnet sind.
[0017] Das Auf- und Niederschwenken der Schwenkhebel 8 mit den Umlenkrollen 6,7 und der
Stützwalze 10 wird durch je eine jedem Schwenkhebel 8,8, zugeordnete Kolben/Zylindereinheit
11 bewerkstelligt, die in einer anhand der Fig. 2 und 3 noch zu beschreibenden Weise
am unteren Ende am Maschinengestell 1 gelagert sind und aus einer in Fig. 1 ausgezogen
dargestellten, auf Anschlag ganz eingefahrenen Stellung in eine strichpunktierte Stellung
ausgefahren werden können, in der die Schwenkhebel 8,8 mit den Umlenkrollen 6,7 und
der Stützwalze 10 angehoben sind, um die Warenbahn 10 in die Vorrichtung 100 einfadeln
und gegebenenfalls in der Vorrichtung 100 Reinigungsarbeiten ausführen zu können.
[0018] Auf der oberen horizontalen Seite 3'' des biegesteifen Trägers 3 ist ein über die
Breite der Warenbahn und damit fast über die Länge des biegesteifen Trägers 3 durchgehendes
aufblasbares Druckkissen 12 angeordnet, auf welchem ein ebenso langer, als Ganzes
mit 13 bezeichneter Stützbalken angeordnet ist, dessen Biegesteifigkeit in der zur
Warenbahn W senkrechten durch den biegesteifen Träger 3 und die Stützwalze 10 bestimmten
Wirkebene E geringer ist als die des biegesteifen Trägers 3. Die Konstruktion des
Stützbalkens 13 kann verschieden sein. In dem Ausführungsbeispiel umfaßt der Stützbalken
13 eine obere horizontale Platte 14 zur Montage der noch zu beschreibenden, als Ganzes
mit 15 bezeichneten Auftragsanordnung und eine unter der oberen Platte 14 in der Wirkebene
E sich erstreckende Stegplatte 16, die mit einem sich längs ihres unteren Randes erstreckenden
Fuß 17 auf dem Druckkissen 12 aufruht. Die Anordnung ist durch schräg von den Rändern
der oberen Platte 14 zu dem Fuß verlaufende schräge Stege 19 stabilisiert. An den
Enden des Stützbalkens 13 sind Kopfplatten 20 (Fig. 4) vorgesehen, die sich dicht
vor den Wangen 2,2 erstrecken, aber mit diesen nicht verschweißt sind. Vielmehr sind
an den Wangen 2,2 nach innen weisende Lagerböcke 21 vorgesehen, an denen die Enden
des Stützbalkens 13 an der jeweiligen Kopfplatte 20 um eine nahe den Wangen 2,2 gelegene
Schwenkachse 22 gelenkig gelagert sind, die sich parallel zur Laufrichtung der Warenbahn
W bzw. senkrecht zu der Wirkebene E erstreckt. Der Stützbalken 13 kann sich also unter
den auf ihn wirkenden Kräften durchbiegen, ohne daß es an den Wangen 2,2 Zwängungen
gibt.
[0019] Die als Ganzes mit 15 bezeichnete Auftragsanordnung umfaßt den eigentlichen Auftragsbalken
25, der den Auftragsschlitz 30 enthält. Der Auftragsschlitz 30 liegt in der Wirkebene
E unmittelbar unter der Stützwalze 10. Die eine Gleitfläche für die Warenbahn W bildende
Oberseite des Auftragsbalkens 25 ist mit einem der Stützwalze 10 entsprechenden Radius
konvex und schmiegt sich somit der Stützwalze 10 unter Bildung eines zylindrisch gewölbten
Spaltes 40 auf einer kurzen Strecke vor und nach dem Auftragsschlitz 30 - in Laufrichtung
der Warenbahn W gesehen -an. Wenn also die Warenbahn W durch den Spalt 40 läuft, ist
der Auftragsschlitz 30 parallel zur Laufrichtung gewissermaßen abgedichtet. Der Auftragsschlitz
30 wird von einer Vielzahl von über die Breite der Warenbahn W unmittelbar nebeneinander
angeordneten Auftragsventilen 27 beschickt, die eine Breite (in Querrichtung der Warenbahn
W) von beispielsweise 25 oder 50 mm aufweisen und das von ihnen durchgelassene Behandlungsmittel
in einen entsprechend breiten Abschnitt 28 des unmittelbar benachbarten Auftragsschlitzes
30 in dem Auftragsbalken 25 abgeben. Die Ventile 27 besitzen im Innern jeweils einen
nicht dargestellten drehbaren Ventilkörper, dessen pneumatischer Antrieb in Fig. 4
mit 29 bezeichnet ist. Die einzelnen Ventile 27 sind auf den zugehörigen Antrieben
29 aufgebaut, die wiederum auf der oberen Platte 14 des Stützbalkens 13 montiert sind.
[0020] Die Ventile 27 haben jeweils zwei Anschlüsse, die über Leitungen 31,32 mit Zuführleitungen
33,34 für zwei Behandlungsmittel, z.b. zwei Färbeflotten, verbunden sind. Die Ventile
27 haben ferner drei Stellungen, nämlich für den Durchlaß des einen oder anderen Behandlungsmittels
und "zu". Durch entsprechende Betätigung der Ventile 27 erfolgt auf der Warenbahn
W ein mustermäßiger Auftrag von zwei Behandlungsmitteln oder auch ein Uni-Auftrag.
Die der Betätigung der Antriebe 29 bzw. der Ventile 27 dienenden Luftzuleitungen sind
mit 36 bezeichnet (Fig. 1).
[0021] Wenn die beiderseitigen Kolben/Zylindereinheiten 11,11 bis zum Anschlag eingefahren
sind, ergibt sich ein über die Breite der Warenbahn W gleichmäßiger Spalt 40 zwischen
der Stützwalze 10 und dem Auftragsbalken 25. Dieser Spalt 40, der auch ohne Warenbahn
W eingehalten wird, kann zur Anpassung an eine bestimmte Warenbahnart und -dicke auf
eine entsprechende Breite eingestellt werden, die bei ganz eingefahrenen Kolben/Zylindereinheiten
11,11 vorliegt. Zu diesem Zweck stützen sich die Kolben/Zylindereinheiten 11 über
je ein selbsthemmendes Spindelgetriebe 41 auf einer am Maschinengestell 1 fest angebrachten
Konsole 42 ab. Die Vorschubrichtung der Spindelgetriebe 41,41 stimmt im wesentlichen
mit der der Kolben/Zylindereinheiten 11,11 überein. Der Antriebsmotor für die jeweilige
Spindelmutter ist mit 43 bezeichnet. Solange die Antriebsmotoren 43,43 der beiden
Seiten gleichmäßig betätigt werden, wird der Spalt 40 über die ganze Breite gleichmäßig
breiter oder schmäler. Wenn aber einer der Antriebsmotoren länger oder kürzer läuft
als der andere, wird das entsprechende Spindelgetriebe 41 länger verstellt als das
andere und wird der Spalt über die Breite der Warenbahn W ungleichmäßig, d.h. schief
eingestellt. Dies kann erwünscht sein, um im Zusammenwirken mit der Durchbiegung der
Stützwalze 10 und des Stützbalkens 13 über die Breite der Warenbahn W eine Anpassung
des Auftrags an Behandlungsmittel vornehmen zu können, zum Beispiel wenn die Warenbahn
W über die Breite beim Einlauf in die Vorrichtung 100 ungleichmäßig feucht oder ungleichmäßig
dicht getuftet ist. Die beiden Spindelgetriebe 41,41 können also bei separatem Antrieb
die Stützwalze 10 etwas schief stellen. Wenn auf diese Möglichkeit verzichtet wird,
kann auch ein einziger Antrieb 43 ausreichen, wenn eine in Fig. 3 nur angedeutete
Verbindungswelle 44 vorgesehen wird.
[0022] Die Stützwalze 10 wird also durch die geschilderte Anordnung in eine mechanisch bzw.
geometrisch eindeutige Lage gegenüber dem feststehenden Auftragsbalken 25 gebracht,
die durch die Anschlagposition der Kolben/Zylindereinheiten 11,11 und die jeweilige
Vorschubposition der Spindelgetriebe 41,41 bestimmt ist. Der Spalt 40 kann auf diese
Weise kraftunabhängig kalibriert werden.
1. Vorrichtung (100) zum Auftragen eines Behandlungsmittels auf eine laufende Warenbahn
(W)
mit einem im Maschinengestell (1) fest angeordneten, quer zur Warenbahn (W) sich
erstreckenden biegesteifen Träger (3),
mit einem auf dem biegesteifen Träger (3) sich längs desselben erstreckenden aufblasbaren
Druckkissen (12),
mit einem auf dem Druckkissen (12) angeordneten weniger biegesteifen Stützbalken
(13), der an seinen Enden an dem Maschinengestell (1) um parallel zur Warenbahn (W)
gelegene Achsen (22,22) gelenkig gelagert ist,
mit einem auf dem Stützbalken (13) angeordneten, quer zur Warenbahn (W) parallel
zu deren Oberfläche verlaufenden, an der Warenbahn (W) mit einer Gleitfläche (35)
anliegenden Auftragsbalken (25),
mit einem im Bereich der Gleitfläche (35) auf dieser ausmündenden Auftragsschlitz
(30), in welchen über die Länge des Auftragsschlitzes (30) verteilte Zuleitungen für
Behandlungsmittel führen,
mit einer dem Auftragsschlitz (30) auf der anderen Seite der Warenbahn (W) gegenüberliegenden,
parallel zu dem Auftragsschlitz (30) verlaufenden Stützwalze (10)
und mit einer an der Stützwalze (10) angreifenden Einrichtung zur Einstellung des
Spaltes (40) zwischen der Stützwalze (10) und dem Auftragsbalken (25).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwalze (10) an zwei an ihren beiden Enden angeordneten, um eine Querachse
(9) schwenkbaren Schwenkhebeln (8,8) gelagert ist, die mittels Kolben/Zylindereinheiten
(11,11) zum Öffnen und Schließen des Spaltes (40) verschwenkbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlossenen Enden der Kolben/Zylindereinheiten (11,11) am Maschinengestell
(1) über einen selbsthemmenden mechanischen Längsantrieb (41) abgestützt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsthemmenden mechanischen Längsantriebe (41,41) zur Einstellung eines quer
zur Warenbahn (W) in seiner Breite wählbaren Spaltes (40) separat steuerbar sind.
1. A device (100) for applying a processing agent to a moving textile web (W), comprising
a bending-resistant carrier (3) permanently disposed in the machine frame (1) and
extending transversely to the web (W),
an inflatable pressure cushion (12) disposed on and extending along the bending-resistant
carrier (3),
a less bending-resistant backing beam (13) disposed on the pressure cushion (12),
the ends of the beam being mounted on the machine frame (1) so as to be pivotable
around axes (22, 22) parallel to the web (W),
an applicator beam (25) disposed on the backing beam (13), extending parallel to
the surface of the web (W) and having a sliding surface (35) abutting the web (W),
an applicator slot (30) in the region of and opening on to the sliding surface
(35), supply pipes for processing agent being distributed along the length of the
applicator nozzle (30) and leading into it,
a backing roller (10) opposite to the applicator slot (30) on the other side of
the web (W) and extending parallel to the applicator slot (30), and
a means engaging the backing roller (10) for adjusting the nip (40) between the
backing roller (10) and the applicator beam (25).
2. A device according to claim 1, characterised in that the backing roller (10) is mounted on two rocking levers (8, 8) disposed at the two
ends of the roller and pivotable around a transverse axis (9), the levers being pivoted
by piston/cylinder units (11, 11) for opening and closing the nip (40).
3. A device according to claim 2, characterised in that the closed ends of the piston/cylinder units (11, 11) are braced against the machine
frame (1) by a self-locking mechanical longitudinal drive (41).
4. A device according to claim 3, characterised in that the self-locking mechanical longitudinal drives (41, 41) are separately controllable
in order to obtain a gap (40) having a chosen width transversely to the web (W).
1. Dispositif (100) pour appliquer un agent de traitement sur une bande défilante (W)
comportant
- un support (3) résistant à la flexion qui s'étend en travers de la bande (W) et
fixé solidement au bâti de machine (1),
- un coussin de pression (12) gonflable qui s'étend sur le support (3) résistant à
la flexion le long de celui-ci,
- une poutre de soutènement (13) moins résistante à la flexion placée sur le coussin
de pression (12) et logée, de manière articulée, à ses extrémités au bâti de la machine
(1) autour d'axes placés parallèlement à la bande (W),
- une poutre d'application (25) placée sur la poutre de soutènement (13), et qui s'étend
en travers de la bande (W) parallèlement à sa surface, en étant appliquée sur la bande
(W) avec une surface de glissement (35),
- dans la zone de la surface de glissement (35) une fente d'application (30) qui débouche
sur celle-ci, et dans laquelle sont amenées des conduites d'alimentation destinées
à l'agent de traitement et disposées sur toute la longueur de la fente d'application
(30),
- un cylindre de soutènement (10) situé vis-à-vis de la fente d'application (30) de
l'autre côté de la bande (W) et qui s'étend parallèlement à la fente d'application
(30), et
- une installation s'appliquant sur le cylindre de soutènement (10) destinée au réglage
de l'intervalle (40) entre le cylindre de soutènement (10) et la poutre d'application
(25).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le cylindre de soutènement (10) est logé sur deux leviers oscillants (8, 8) qui oscillent
autour d'un axe transversal (9) qu'on peut faire osciller au moyen d'unités de piston/cylindre
(11, 11) afin d'ouvrir ou de fermer l'intervalle (40).
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
les extrémités fermées des unités de piston/cylindre (11, 11) sont soutenues sur le
bâti de machine (1) par un entraînement (41) longitudinal mécanique autobloquant.
4. Dispositif selon la revendication 3,
caractérisé en ce qu'
on peut commander séparément les entraînements (41, 41) longitudinaux mécaniques autobloquants
destinés à régler un intervalle (40) dont on peut choisir la largeur en travers de
la bande (W).