[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter aus umformbarem Material in Form von mindestens
einer in sich ebenen Platine.
[0002] Bisher werden mittels verhältnismäßig aufwendiger technischer Verfahren, wie beispielsweise
Tiefziehen, Behälter hergestellt bzw. werden Behälterteile und/oder vorgebogene Behältersegmente
mittels eines der herkömmlichen Fügeverfahren zu Behältern zusammengesetzt. Bei den
herkömmlichen Tiefziehtechniken ist es nicht möglich, im Ausgangsmaterial bereits
Durchbrüche, Durchzüge, Sicken, usw. vorzusehen, was für ein kostengünstiges Herstellen
von Behältern von großem Vorteil wäre. Ein festes Verbinden von mehreren Elementen
mit Hilfe einer der herkömmlichen Fügetechniken zu einem Behälter erfordert den Einsatz
von kostspieligen Spezialwerkzeugen oder -vorrichtungen. Zusätzlich sind häufig auch
noch entsprechend aufwendige und damit kostspielige Anlagen zur Durchführung der verschiedenen
herkömmlichen Fügetechniken erforderlich.
[0003] In Handbook of Fastening and Joining of Metal Parts, Mc Graw-Hillbook Comp. Inc.
New York-Toronto-London, 1956 erste Ausgabe, Seite 494 (rechts oben) ist das Herstellen
eines Behälters beschrieben, bei welchem von einem mittig angeordneten, ebenen flächigen,
rechteckigen Bodenbereich ausgegangen ist, an dessen vier Seiten sich flächige Fortsätze
anschließen. Diese Fortsätze müssen jeweils nach einem Abkanten um 90° miteinander
beispielsweise durch Verschweißen verbunden werden. Dieser bekannte Behälter weist
somit zwischen der Bodenfläche und den Seitenwänden rechteckige scharfe Eckbereiche
auf, in denen sich zwangsläufig Schmutz ansammelt bzw. ansammeln kann. Ferner ist
bei diesem Behälter kein in irgendeiner Weise angeformtes, ganz oder teilweise umlaufendes
Profil, beispielsweise zur Aufnahme von Dichtungen, vorgesehen.
[0004] Um den hohen Anforderungen hinsichtlich der Hygiene beim Einsatz von Behältern im
Hotel- und Gaststättengewerbe, in Kliniken, in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben
genügen zu können, müssen dort zum Einsatz kommende Behälter u.ä. bequem und zuverlässig
zu reinigen sein, d.h. sie dürfen keine schwer zugänglichen Bereiche und Abschnitte
jedweder Art aufweisen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen in Form und Größe variabel ausführbaren
Behälter mit vorzugsweise in dessen Innenbereich vorstehendem Aufnahme- und gegebenenfalls
Anbindungsprofil oder vorstehenden Aufnahmeprofilabschnitten herzustellen, ohne daß
teure Spezialwerkzeuge oder -vorrichtungen sowie aufwendige Anlagen zum Durchführen
der gängigen Fügetechniken eingesetzt werden müssen. Obendrein soll der Behälter so
ausgeführt werden können, daß er auch in Bereichen mit hohen Anforderungen hinsichtlich
der Hygiene verwendet und eingesetzt werden kann.
[0006] Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe durch einen Behälter aus verformbarem Material
in Form von mindestens einer in sich ebenen Platine nach den Oberbegriffen der Ansprüche
1 bis 3 sowie 8 und 10 mit den Merkmalen im kennzeichnenden Teil dieser Ansprüche
1 bis 3 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der auf einen der vorstehenden
Ansprüche unmittelbar oder mittelbar rückbezogenen Ansprüche.
[0007] Ein solcher Behälter besteht gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
aus mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen,
einer aus mindestens drei an der aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden
Rechtecksseite der rechteckigen Flächeneinheit einer vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen
angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden-/rückseitigen Fläche
und einem ins Behälterinnere vorstehenden, aus mindestens drei an der anderen aus
mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit
vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen durch Umformen, Anpassen oder Fügen angeformten
Aufnahmeprofil, das auch in eine Öffnung vorsteht, die gegebenenfalls mittels mindestens
eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbar ist. Das in eine Öffnung vorstehende
Aufnahmeprofil kann auch aus ganz oder teilweise umlaufenden, angeformten Aufnahmeprofilabschnitten
zusammengesetzt sein.
[0008] In Abhängigkeit von dem Material einer Platine und einer gewünschten/bevorzugten
Stoßart an Kanten/Rändern können verschiedene Fügearten angewendet und in Verbindung
mit den verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung eingesetzt werden, so beispielsweise
ein thermisches Fügen durch Schweißen, Preßschweißen, Löten, usw. in bestimmten Fällen
auch durch Kleben oder auch - zumindest theoretisch, obwohl es in Verbindung mit dem
Herstellen von Behältern gemäß der Erfindung nicht sinnvoll und zweckmäßig ist, -
durch Verschraubungen mittels Bolzenschweißeinrichtungen u.ä. aufgebrachten Gewindebolzen.
Als Ergebnis eines Fügevorgangs wird auch von einem Stumpfstoß bzw. einer Stumpfnaht
gesprochen.
[0009] Ferner wird in der nachstehenden Beschreibung unter Aufnahme- bzw. Anbindungsprofil
sowie Teilen hiervon ein im Querschnitt etwa u- oder v-förmiges Profil bzw. ein im
Querschnitt wannenartiges Profil, welches zum beispielsweise waagerechten Bodenbereich
unter spitzem oder stumpfen Winkel angeordnete seitliche Seitenteile hat, verstanden,
weshalb nachstehend auch von Kanälen in Verbindung mit derartigen Aufnahme- oder Anbindungsprofilen
gesprochen wird.
[0010] Anstelle einer geschlossenen oder teilweise geschlossenen boden-/rückseitigen Fläche
kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Behälter zwei einander
gegenüberliegende Öffnungen aufweisen, wobei von beiden Öffnungen oder auch nur einer
Öffnung ins Behälterinnere vorstehende, mindestens entlang einer Öffnung aus mindestens
drei an der einen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite
des rechteckigen Flächeneinheits vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen ganz oder teilweise
umlaufende Aufnahmeprofile ausgebildet sind.
[0011] Da Abkantbänke sowie Vorrichtungen zum Biegen und Schwenkbiegen u.ä. nur begrenzte
Abmessungen haben, müssen größere Behälter aus mehreren Behälterteilen zusammengesetzt
werden. Hierbei kann gemäß der Erfindung jeder Behälterteil im Prinzip in derselben
Weise hergestellt werden, wie der vorstehend beschriebene Behälter.
[0012] Ein solcher Behälterteil besteht gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
jeweils aus mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden
Mantelflächen, von welchen die beiden äußeren unter rechtem, stumpfen, gegebenenfalls
auch unter spitzem Winkel zu einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten,
als Boden/Rückwand dienenden Behälterfläche angeordnet sind, und einem an den freien
Endbereichen der Mantelflächen aus mindestens drei an der anderen aus mindestens drei
Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen
Mantelflächenfortsätzen durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten, ins Innere
des jeweiligen Behälterteils vorstehenden, umlaufenden Aufnahmeprofil.
[0013] Zur Fertigstellung eines solchen großen Behälters werden dann zwei, vorzugsweise
gleich große Behälterteile entlang der Kanten/Ränder an der mittleren Mantelfläche
gegenüberliegenden Öffnungen durch Fügen fest miteinander verbunden. Auch bei diesem
großen Behälter ist gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das ins Innere der
beiden Behälterteile vorstehende Aufnahmeprofil angeformt ist, wiederum mittels eines
deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar.
[0014] Falls noch größere Behälter benötigt werden, kann zwischen den beiden vorstehend
beschriebenen Behälterteilen mindestens ein aus drei zusammenhängend eine rechteckige
Flächeneinheit bildenden Mantelflächen gebildetetes Zwischenbehälterteil eingefügt
werden, dessen beide äußeren Mantelflächen zu der mittleren Mantelfläche so angeformt
sind, daß die (seitlichen) Öffnungen des Zwischenbehälterteils dieselben Abmessungen
wie die Öffnungen der beiden Behälterteile haben. Um ein geschlossenes Aufnahmeprofil
zu erhalten, müssen die angeformten Aufnahmeprofile des Zwischenbehälterteils exakt
den Aufnahmeprofilen der beiden äußeren Behälterteile entsprechen.
[0015] Gemäß der Erfindung können somit sehr variabel gestaltete Behälter unterschiedlicher
Größe mit einem im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren geringen Arbeits- und
Kostenaufwand hergestellt werden. Obendrein sind gegenüber den herkömmlichen Herstellungsmethoden
bei den gemäß der Erfindung hergestellten Behältern die Fügelängen erheblich kürzer,
was insbesondere darauf zurückzuführen ist, daß die weitgehend beliebig gestaltbaren
Aufnahmeprofile für Dichtungen oder auch Anbindungsprofile bereits an den Endbereichen
der Mantelflächen angeformt sind, und nicht zusätzlich befestigt und/oder umständlich
ein- bzw. angesetzt werden müssen.
[0016] Ein weiterer besonders hervorzuhebender Vorteil bei den verschiedenen Ausführungsformen
der sehr unterschiedlich groß ausführbaren Behälter besteht darin, daß die in Öffnungen
des Behälters vorstehenden Aufnahmeprofile bzw. -profilabschnitte bereits angeformt
sind und in den Eck- oder Randbereichen nur noch angepaßt werden müssen. Auch hier
sind die vorzunehmenden Fügelängen im Vergleich zu den herkömmlichen Herstellungsmethoden
erheblich kürzer und befinden sich im allgemeinen an leicht zugänglichen Stellen.
[0017] Im Hinblick auf die eingangs bereits angeführten Anforderungen an die Hygiene bei
Verwenden der Behälter beispielsweise in Verbindung mit medizinisch technischen Geräten,
im Gastronomiebereich, ebenso auch bei Haushaltsgeräten und ähnlich kritischen Einsatzgebieten
sind bei den gemäß der Erfindung ausgeführten Behältern die Übergangsbereiche zwischen
den einzelnen Mantelflächen untereinander und/oder auch zwischen den Mantelflächen
und den jeweiligen boden-/rückseitigen Flächen bzw. Behälterteilflächen und den Übergangsbereichen
zu den Aufnahmeprofilen als gewölbte Flächenbereiche und/oder in den Übergangsbereichen
zu den boden- oder rückseitigen Flächenbereichen bzw. einem Aufnahmeprofil oder Aufnahmeprofilabschnitten
in den jeweiligen

Eckbereichen" als im wesentlichen kugeloberflächen-segmentförmige Flächenbereiche
ausgeführt.
[0018] Hierbei können insbesondere die gewölbten Bereiche, in gewissem Umfang auch die im
wesentlichen kugeloberflächensegmentförmigen Bereiche gleichmäßige oder sich ändernde
Radien aufweisen, die in der Größenordnung eines Vielfachen der Dicke der umformbaren
Materialplatinen liegen. Folglich können die vorerwähnten Übergangsbereiche zwischen
den einzelnen Flächen ohne Schwierigkeiten mit entsprechenden Reinigungsmitteln gereinigt
bzw. behandelt werden, ohne daß sich insbesondere in den Ecken und/oder in Bereichen,
in welchen bei auf herkömmliche Weise hergestellten Behältern die Seiten- und Bodenflächen
unter rechtem Winkel aufeinanderstoßen, Verunreinigungen festsetzen, die häufig nur
mit speziellen Geräten und entsprechend großer Sorgfalt zeitaufwendig beseitigt werden
können.
[0019] Ferner können gemäß der Erfindung die Kanäle von Aufnahmeprofilen in den

Eckbereichen" mit entsprechend bemessenen Radien ausgeführt sein. Somit sind gemäß
der Erfindung ausgeführte Behälter nicht nur, wie bereits erwähnt, in Verbindung mit
medizinisch technischen Geräten und bei Haushaltsgeräten sowie in der Gastronomie,
sondern auch in Verbindung mit kälte-, wärme- und/oder klimatechnischen Apparaten,
ja sogar im Rahmenbau und verwandten Gebieten einsetzbar.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführunsgformen unter Bezugnahme
auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
- Fig.1a
- in schematischer perspektivischer Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform eines
fertiggestellten Behälters mit in eine Öffnung vorstehendem Aufnahmeprofil;
- Fig.1b
- die Abwicklung des in Fig.1a dargestellten Behälters;
- Fig.1c
- eine der Fig.1b entsprechende Abwicklung für einen Behälter mit zwei einander gegenüberliegenden
Öffnungen;
- Fig.2a
- eine schematische Draufsicht auf einen

Eckbereich" in Form eines kugeloberflächensegmentförmigen Flächenbereichs und einen
mit einem entsprechend bemessenen Radius ausgeführten Teil eines Aufnahmeprofilkanals;
- Fig.2b
- ebenfalls einen als kugeloberflächensegmentförmigen Flächenbereich ausgeführten

Eckbereich" und einem im Unterschied zu Fig.2a rechtwinklig ausgelegten Aufnahmeprofilkanal;
- Fig.3a
- in schematischer perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform von zwei vorzugsweise
gleich großen Behälterteilen;
- Fig.3b
- zusätzlich zu den in Fig.3a dargestellten Behälterteilen einen zwischen diesen einfügbaren
Zwischenbehälterteil;
- Fig.4 und 5
- in schematischer perspektivischer Darstellung Ausführungsformen von Behältern mit
nach außen vorstehenden angeformten Aufnahmeprofilabschnitten;
- Fig.4a und 5a
- schematisch dargestellte zwischen benachbarte Aufnahmeprofilabschnitte einfügbare
Füllteile;
- Fig.6a
- in schematischer perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform von zwei Behälterteilen
mit nach außen vorstehenden angeformten Aufnahmeprofilabschnitten, und
- Fig.6b
- ebenfalls in schematischer perspektivischer Darstellung einen zwischen den Behälterteilen
nach Fig.6a einfügbares Zwischenbehälterteil mit nach außen vorstehenden angeformten
Aufnahmeprofilabschnitten.
[0021] In Fig.1 sind in einer schematischen perspektivischen Darstellung ein in seiner Gesamtheit
mit 1 bezeichneter quaderförmiger Behälter 1 und in Fig.1b die entsprechende Abwicklung
dargestellt. Der Behälter 1 hat, wie auch der Abwicklung in Fig.1b zu entnehmen ist,
insgesamt vier Mantelflächen, nämlich drei in sich geschlossene Mantelflächen 10
1 bis 10
3 und eine aus zwei Mantelflächenhälften 10
41 und 10
42 gebildete vierte Mantelfläche.
[0022] Die beiden Mantelflächenhälften 10
41 und 10
42 sind wie in Fig.1a dargestellt, entlang ihrer Längskante 4
1b gefügt. Selbstverständlich braucht die vierte Fläche nicht aus zwei gleich großen
Hälften zusammengefügt sein, sondern kann genauso gut auch aus zwei ungleich großen
Teilflächen bestehen. Zweckmäßigerweise sollte jedoch eine geteilte Fläche, hier die
vierte Fläche so geteilt sein, daß der Fügevorgang nicht im Übergangsbereich zwischen
zwei Mantelflächen vorgenommen werden muß.
[0023] Der quaderförmige Behälter 1 hat rückseitig eine aus Mantelflächenfortsätzen 11
1 und 11
2 (Fig.1b) durch Fügen zusammengesetzte in sich geschlossene Fläche. Auf der den Mantelflächenfortsätzen
11
1 und 11
2 gegenüberliegenden Längsseite der Abwicklung 100 sind weitere Mantelflächenfortsätze
11
3 vorgesehen, zwischen welchen jeweils Ausschnitte 101 ausgebildet sind, deren spezielle
Ausgestaltung und Bemessung von der Form in den

Eckbereichen" auszubildenden kugeloberflächensegmentförmigen Flächenbereichen 7 und
von der Form des Aufnahmeprofils abhängt.
[0024] In Fig.1b sind durch dünne Linien im Bereich der Mantelflächenfortsätze 11
3 Übergangsbereiche von Aufnahmeprofilabschnitten 3
1 bis 3
4 (Fig.1a) zu den vier Mantelflächen 10
1 bis 10
42 angedeutet, weshalb die Bezugszeichen 3
1 bis 3
4 in Fig.1b in Klammern gesetzt sind. Die vier in Fig.1a schematisch angedeuteten Aufnahmeprofilabschnitten
3
1 bis 3
4 sind zu einem Aufnahmeprofil 3 zusammengesetzt, das in Fig.1a ins Innere einer an
der Vorderseite des Behälters 1 durch einen Pfeil 2 angedeuteten Öffnung vorsteht.
[0025] In Fig.1a sind ebenfalls durch dünne Linien die Übergangsbereiche zwischen den Mantelflächen
10
1 bis 10
42 untereinander, zwischen diesen Mantelflächen und der boden-/rückseitigen Fläche bzw.
dem Aufnahmeprofil 3 oder den Aufnahmeprofilabschnitten 3
1 bis 3
4 angedeutet, die vorzugsweise als gewölbte Flächenbereiche 6 ausgeführt sind, was
deutlicher beispielsweise in entsprechenden Übergangsbereichen 6 in Fig.3a wiedergegeben
ist. Die gewölbten Flächenbereiche 6 können einen gleichbleibenden Radius oder auch
sich ändernde Radien aufweisen, die im allgemeinen in der Größenordnung eines Vielfachen
der Dicke der umformbaren Materialplatine liegen, aus welcher die Abwicklung 100 ausgeschnitten
ist.
[0026] Ferner ist das Aufnahmeprofil 3 in Fig.1a in den Übergangsbereichen zwischen den
vier Aufnahmeprofilabschnitten 3
1 bis 3
4 gerundet ausgeführt. Eine Detaildarstellung eines in den

Eckbereichen" gerundet ausgebildeten Übergangs eines Aufnahmeprofilkanals 32 ist in
Fig.2a dargestellt. Ferner ist in Fig.2a in Draufsicht ein Übergangsbereich zwischen
zwei Mantelflächen, beispielsweise 10
1 und 10
42 sowie dem angeformten Aufnabmeprofil 3 dargestellt, das im wesentlichen auch als
kugeloberflächensegmentförmiger Flächenbereich 7 ausgeführt ist, was ebenfalls wieder
deutlicher beispielsweise in entsprechenden Übergangsbereichen 7 in Fig.3a wiedergegeben
ist.
[0027] Wie in Fig.2b dargestellt, kann ein Kanal eines Aufnahmeprofils auch als ein rechtwinklig
verlaufender Kanal 32' ausgeführt sein.
[0028] Die in Fig.1c wiedergegebene Abwicklung 100' unterscheidet sich von der in Fig.1b
dargestellten Abwicklung lediglich dadurch, daß an der den Ausschnitten 101 gegenüberliegenden
Längsseite der Abwicklung 100' lediglich verhältnismäßig schmale Mantelflächenfortsätze
11
2 vorgesehen sind. Dies hat zur Folge, daß der aus der Abwicklung 100' dargestellte
Behälter im Unterschied zu dem in Fig.1a hergestellten Behälter keine geschlossene
Rückseite, sondern lediglich eine durch beispielsweise gewölbte und/oder anschließend
ebene Flächenbereiche 6 umgeformten Mantelflächenfortsätze 11c verkleinerte Öffnung
auf der Rückseite aufweist, während auf der Vorderseite, wie bei dem Behälter 1 in
Fig.1a, ein dem Aufnahmeprofil 3 in Fig.1a entsprechendes Aufnahmeprofil ins Innere
einer Öffnung an der Vorderseite eines dem Behälter 1 in Fig.1 ähnlichen Behälters
vorsteht.
[0029] In Fig.3a sind zwei gleich große und in der Ausführung identische Behälterteile 1
1 dargestellt. Jeder Behälterteil 1
1 besteht aus drei Mantelflächen 10
20 bis 10
22 und einer dazwischen vorgesehenen, aus nicht näher bezeichneten Mantelflächenfortsätzen
gefügten, einen Boden bildenden Behälterteilfläche 12. Hierbei sind in der Ausführungsform
der Fig.3a die drei Mantelflächen 10
20 bis 10
22 rechtwinklig zueinander und rechtwinklig zu der in Fig.3a unteren bzw. bodenseitigen
Mantelflache 12 ausgerichtet.
[0030] Selbstverständlich könnten die beiden Mantelflächen 10
20 und 10
22 bei einer entsprechenden Anpassung der mittleren Mantelfläche 10
21 gegebenenfalls auch unter spitzem oder stumpfem Winkel bezüglich der aus Mantelflächenfortsätzen
gefügten Behälterteilfläche 12 angeordnet sein. An nicht näher bezeichneten Endbereichen
der Mantelflächen 10
20 bis 10
22 ist ein umlaufendes Aufnahmeprofil 3
2a angeformt, das in der dargestellten Ausführungsform ins Innere des Behälterteils
1
1 vorsteht.
[0031] Auch bei den Behälterteilen 1
1 sind die Übergangsbereiche zwischen den Mantelflächen 10
20 bis 10
22, der Behälterteilfläche 12 und dem angeformten Aufnahmeprofil 3
2a gewölbte Flächenbereiche 6, während die

Eckbereiche" zwischen den gewölbten Flächenbereichen der einzelnen Mantelflächen 10
20 bis 10
22 und dem angeformten Aufnahmeprofil 3
21 als im wesentlichen kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche 7 ausgebildet
sind. Der Kanalverlauf des Aufnahmeprofils 3
2a entspricht dem in Fig.2b wiedergegebenen rechtwinkligen Verlauf des Kanals.
[0032] Durch Verbinden/Fügen der beiden Behälterteile 1
1 entlang der jeweils eine Öffnung 5
1 einschließenden Kanten 4 ist ein Behälter geschaffen, der beispielsweise in etwa
das doppelte Volumen wie der in Fig.1a dargestellte Behälter 1a haben kann.
[0033] In Fig.3b ist zwischen den beiden Behälterteilen 1
1 der Fig.3a ein Zwischenbehälterteil 1
2 vorgesehen, das aus drei in der dargestellten Ausführungsform beispielsweise rechtwinklig
zueinander angeordneten Behälterflächen 10
31 bis 10
33 gebildet ist, wobei an den freien, ebenfalls nicht näher bezeichneten Endbereichen
der Mantelflächen 10
31 und 10
33 jeweils ins Innere des Zwischenbehälters 1
2 vorstehendes Aufnahmeprofilabschnitte 3
2b angeformt ist.
[0034] Wie der schematischen Darstellung in Fig.3b zu entnehmen ist, entsprechen die Abmessungen
der beiden seitlichen Öffnungen 5
2 des Zwischenbehälters den entsprechenden Öffnungen 5
1 der Behälterteile 1
1; ebenso sind die Querschnitte der Aufnahmeprofile 3
2a und 3
2b identisch, so daß durch Zusammenfügen der jeweiligen Kanten 4 der Behälterteile 1
1 und des Zwischenbehälters 1
2 ein Großbehälter herstellbar ist.
[0035] In Fig.4 ist in einer weiteren schematischen perspektivischen Darstellung ein weiterer
Behälter 1' dargestellt, der aus vier Mantelflächen 10
40 bis 10
43 und einer weiteren bodenseitigen Mantelfläche 10
4 besteht, wobei die Übergangsbereiche zwischen den einzelnen Mantelflächen wiederum
als gewölbte Flächenbereiche 6 bzw. kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche
7 ausgeführt sind. Im Unterschied zu den bisher beschriebenen Behälterausführungsformen
weist der Behälter 1' über die Behälter-Mantelflächen 10
40 bis 10
43 nach außen vorstehende, angeformte Aufnahmeprofilabschnitte 30 auf.
[0036] In die Lücken zwischen den Profilaufnahmeabschnitten 30 sind Füllteile 31 einzufügen,
von denen eines in schematischer perspektivischer Darstellung in Fig.4a wiedergegeben
ist.
[0037] Die in Fig.4 mit 5
4 bezeichnete Öffnung kann gegebenenfalls ebenso wie beispielsweise die Öffnung 2 des
Behälters 1 in Fig.1a oder die von dem Aufnahmeprofil 3
2 umschlossene Öffnung der miteinander verbundenen Behälterteile 1
1 (Fig.3a) mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Teils verschließbar
sein.
[0038] Die in Fig.5 dargestellte Ausführungsform eines Behälters 1'' unterscheidet sich
von dem in Fig.4 dargestellten Behälter 1' lediglich dadurch, daß entlang einer Öffnung
5'
4 ein außerhalb von dieser Öffnung durchgehend umlaufender Rand 8 ausgebildet ist,
der an und parallel in geringem Abstand zu den Mantelflächen 10'
40 bis 10'
43 verläuft und an diesen Mantelflächen angeformt ist. Ferner sind an dem Rand 8 zwischen
den Aufnahmeprofilabschnitten 30' Füllstücke 31' einfügbar. In Fig.5a ist ein Füllstück
31' in schematischer perspektivischer Darstellung wiedergegeben.
[0039] In Fig.6a sind den Behälterteilen 1
1 in Fig.3a entsprechende Behälterteile 1
1' dargestellt, die aus drei Mantelflächen 10'
44 bis 10'
46 und aus einer aus nicht näher bezeichneten Mantelflächenfortsätzen gebildeten Behälterteilfläche
12' bestehen. In den Übergangsbereichen zwischen den Mantelflächen 10'
44 bis 10'
46 und der Behälterteilfläche 12' sind wiederum gewölbte Flächenbereiche 6 bzw. kugeloberflächensegmentförmige
Flächenbereiche 7 ausgebildet. An freien, nicht näher bezeichneten Endbereichen der
Flächen 10'
44 bis 10'
46 ist jeweils ein Rand 8 angeformt, der in angeformte Aufnahmeprofilabschnitte 30'
übergeht. Im Bereich der gewölbten Flächenbereiche 6 sind Füllstücke 31' zwischen
die Aufnahmeprofilabschnitte 30' einzufügen.
[0040] Analog der Behälterausführung in Fig.3a sind die beiden Behälterteile 1'
1 entlang der die seitlichen Öffnungen 5' einschließenden Kanten 4' miteinander verbunden,
so daß ein entsprechend großvolumiger, aus den beiden Behälterteilen 1'
1 gebildeter Behälter hergestellt ist.
[0041] Entsprechend der anhand von Fig.3b beschriebenen Behälterausführung ist auch in Fig.6b
zwischen die beiden Behälterteile 1'
1 mindestens ein Zwischenbehälterteil 1'
2 einfügbar. Der Behälterteil 1'
2 besteht aus drei Mantelflächen 10'
47 bis 10'
49, an deren nicht näher bezeichneten freien Endbereiche Aufnahmeprofile 30 angeformt
sind. Die seitlichen Öffnungen 5'
2 des Zwischenbehälters 1'
2 sind in ihren Abmessungen identisch den seitlichen Öffnungen 5'
1 der beiden Behälterteile 1'
1, so daß durch Zusammenfügen der beiden Behälterteile 1'
1 auf beiden Seiten des Zwischenbehälterteils 1'
2 ein entsprechend großvolumiger Behälter hergestellt ist.
1. Behälter aus umformbarem, Material in Form einer in sich ebenen Platine, welche als
mit einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten (101) versehene
Abwicklung (100) des herzustellenden Behälters ausgeführt ist, wobei aus der als Abwicklung
vorliegenden Platine nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen
sowie nach Fügen von Stößen ein Behälter (1) fertiggestellt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) besteht aus
mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen
(101 bis 103, 1041, 1042),
einer aus mindestens drei an der einen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden
Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen
(111, 112) angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden-/rückseitigen Fläche,
und
einem ins Behälterinnere vorstehenden, aus mindestens drei an der anderen aus mindestens
drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit
vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen (113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten ganz oder teilweise umlaufenden
Aufnahmeprofil (3; 31 bis 34), das in eine gegebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappenartigen
Teils verschließbare Öffnung (2) vorsteht.
2. Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine, welche als
mit einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten (101) versehene
Abwicklung (100') des herzustellenden Behälters ausgeführt ist, wobei aus der als
Abwicklung vorliegenden Platine nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten
und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter aus mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit
bildenden Mantelflächen (101 bis 104) fertiggestellt ist, der zwei einander gegenüberliegende Öffnungen mit ins Behälterinnere
vorstehenden, mindestens entlang einer Öffnung aus mindestens drei an der einen aus
mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit
vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen (113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten, ganz oder teilweise umlaufenden
Aufnahmeprofilen (31 bis 34) aufweist, wobei gegebenenfalls mindestens eine der Öffnungen mittels mindestens
eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbar ist.
3. Behälter, bestehend aus zwei vorzugsweise gleich großen Behälterteilen (1
1) aus umformbarem Material in Form von in sich ebenen Platinen, die jeweils als mit
einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten versehene Abwicklungen
der herzustellenden Behälterteile ausgeführt sind, wobei aus den als Abwicklungen
vorliegenden Platinen nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen
sowie nach Fügen von Stößen jeweils ein Behälterteil (1
1) fertiggestellt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Behälterteil (1
1) besteht aus
drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen (1020 bis 1022), von denen die zwei äußeren (1020, 1022) unter rechtem, stumpfem, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel zu einer aus mindestens
einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Boden/Rückwand dienenden Behälterteilfläche
(12) angeordnet sind, und
einem an den freien Endbereichen der Mantelflächen (1020 bis 1022) aus mindestens drei an der anderen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden
Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen
(113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten, ins Innere des jeweiligen Behälterteils
(11) vorstehenden, umlaufenden Aufnahmeprofil (32a),
wobei die beiden Behälterteile (11) entlang der Kanten/Ränder (4) an der mittleren Mantelfläche (1021) gegenüberliegenden Öffnungen (51) durch Fügen fest miteinander verbunden sind, und gegebenenfalls die Öffnung, entlang
welcher das ins Innere der beiden Behälterteile (101) vorstehende Aufnahmeprofil (32a) angeformt ist, mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils
verschließbar ist.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Behälterteilen (11) mindestens ein aus drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden
Mantelflächen (1031 bis 1033) gebildetes Zwischenbehälterteil (12) eingesetzt ist, dessen beide äußeren Mantelflächen (1031, 1033) zu der Behälterteilfläche (12) so angeformt sind, daß die (seitlichen) Öffnungen
(52) des Zwischenbehälterteils (12) dieselben Abmessungen wie die Öffnungen (51) der beiden Behälterteile (11) haben und
an den freien Endbereichen der zwei äußeren Mantelflächen (1031, 1033) des Zwischenbehälterteils (12) jeweils dem Aufnahmeprofil (32a) der beiden Behälterteile (11) exakt entsprechende Aufnahmeprofilabschnitte (32b) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformt sind, wobei gegebenenfalls die
von den Aufnahmeprofilen (32a, 32b) begrenzte Öffnung mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils
verschließbar ist.
5. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen den Mantelflächen (10
1 bis 10
3, 10
41, 10
42; 10
20 bis 10
22; 10
31 bis 10
33) untereinander, zwischen diesen Mantelflächen und den an ihnen vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen
und/oder dem Aufnahmeprofil (3
2a) als gewölbte Flächenbereiche (6) sowie an den jeweiligen

Eckbereichen" als im wesentlichen kugeloberflächen-segmentförmige Flächenbereiche
(7) ausgebildet sind.
6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gewölbten Flächenbereiche (6) gleichmäßige oder sich ändernde Radien in
der Größenordnung eines Vielfachen der Dicke der umformbaren Materialplatine aufweisen.
7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kanäle der Aufnahmeprofile (3) in den

Eckbereichen" mit entsprechend bemessenen Radien (32) oder rechtwinklig (32') ausgeführt
sind.
8. Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine, welche als
mit einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten versehene
Abwicklung des herzustellenden Behälters ausgeführt ist, wobei aus der als Abwicklung
vorliegenden Platine nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen
sowie nach Fügen von Stößen ein Behälter (1') fertiggestellt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Behälter besteht aus mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit
bildenden Mantelflächen (10
40 bis 10
43),
einer aus mindestens drei an der einen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden
Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen
angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden/rückseitigen Fläche
(104) und
über die Behälter-Mantelflächen (1040 bis 1043) nach außen vorstehenden, aus mindestens drei an der anderen aus mindestens drei
Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen
Mantelflächenfortsätzen (113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten Aufnabmeprofilabschnitten (30),
wobei Lücken zwischen einem Teil oder allen Aufnahmeprofilabschnitten in den jeweiligen

Eckbereichen" durch entsprechend bemessene, eingesetzte Füllteile (31) zur Ausbildung
eines ganz oder zumindest teilweise umlaufenden Aufnahmeprofils geschlossen sind,
wobei das Aufnahmeprofil eine gegebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder
klappenförmigen Teils verschließbare Öffnung (54) umgibt.
9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß entlang der Öffnung (5'
4) ein außerhalb von dieser durchgehend umlaufender, an und parallel in geringem Abstand
zu den mindestens drei Mantelflächen (10'
40 bis 10'
43) angeformter Rand (8) mit Aufnahmeprofilabschnitten (30') ausgebildet ist und in
den

Eckbereichen" zwischen einem Teil oder allen Aufnahmeprofilabschnitten (30') und der
freien Kante (8
1) des Randes (8) entsprechend bemessene Füllteile (31') eingesetzt sind.
10. Behälter, bestehend aus zwei vorzugsweise gleich großen Behälterteilen (1'
1) aus umformbarem Material in Form von in sich ebenen Platinen, die jeweils als mit
einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten versehene Abwicklungen
der herzustellenden Behälterteile(1'
1) ausgeführt sind, wobei aus den als Abwicklungen vorliegenden Platinen nach Durchführen
einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von
Stößen jeweils ein Behälterteil (1'
1) fertiggestellt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Behälterteil (1'
1) besteht aus
drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen (10'44 bis 10'46), von denen die unter rechtem, stumpfen, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel
untereinander und/oder zu einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten,
als Boden/Rückwand dienenden Behälterteilfläche (12') angeordnet sind, und
an den freien Endbereichen der Mantelflächen (10'44 bis 10'46) aus mindestens drei an der anderen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden
Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen
(113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten, nach außen von dem jeweiligen
Behälterteil (1'1) vorstehenden Aufnahmeprofilabschnitten (30') besteht, wobei
Lücken zwischen einem Teil oder allen Aufnabmeprofilabschnitten (30') in den

Eckbereichen" durch entsprechend bemessene, eingesetzte Füllteile (31') zur Ausbildung
eines ganz oder zumindest teilweise umlaufenden Aufnahmeprofils geschlossen sind,
die beiden Behalterteile (1'1) entlang der/den Kanten/Rändern (4') der der mittleren Mantelfläche (10'45) gegenüberliegenden Öffnungen (5') durch Fügen fest miteinander verbunden sind, und
gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das nach der Außenseite der beiden Behälterteile
(1'1) vorstehende Aufnahmeprofil (30') angeformt ist, mittels mindestens eines deckel-
oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Behälterteilen (1'1) mindestens ein aus drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden
Mantelflächen (10'47 bis 10'49) gebildetes Zwischenbehälterteil (1'2) eingesetzt ist, dessen beiden äußeren Mantelflächen (10'47, 10'49) zu der mittleren Mantelfläche (10'48) so angeformt sind, daß die (seitlichen) Öffnungen (5'2) des Zwischenbehälterteils (1'2) dieselben Abmessungen wie die Öffnungen (5'1) der beiden Behälterteile (1'1) haben, und an den freien Endbereichen der zwei äußeren Mantelflächen (10'47, 10'49) jeweils den Aufnahmeprofilabschnitten (30') der beiden Behälterteile (1'1) exakt entsprechende Aufnahmeprofilabschnitte (30) durch Umformen, Anpassen und/oder
Fügen angeformt sind, wobei gegebenenfalls die von den Aufnahmeprofilabschnitten (30,
30') begrenzte Öffnung mittels eines deckel- und klappenförmigen Abdeckteils verschließbar
ist.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche
zwischen den Mantelflächen (10
40 bis 10
43; 10'
40 bis 10'
43; 10'
44 bis 10'
46; 10'
47 bis 10'
49) untereinander, zwischen diesen Mantelflächen und den an ihnen vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen
als gewölbte Flächenbereiche (6) sowie an den jeweiligen

Eckbereichen" als im wesentlichen kugeloberflächen-segmentförmige Flächenbereiche
(7) ausgebildet sind.