(19)
(11) EP 1 083 128 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
14.03.2001  Patentblatt  2001/11

(21) Anmeldenummer: 00117034.9

(22) Anmeldetag:  08.08.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B65D 6/04, B65D 1/22
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 09.08.1999 DE 19936750

(71) Anmelder: Müsel, Gerd, Dipl.-Ing.
88161 Lindenberg im Allgäu (DE)

(72) Erfinder:
  • Müsel, Gerd, Dipl.-Ing.
    88161 Lindenberg im Allgäu (DE)

(74) Vertreter: von Kirschbaum, Albrecht, Dipl.-Ing. 
Patentanwalt, Bahnhofplatz 2
82102 Germering
82102 Germering (DE)

   


(54) Behälter


(57) Ein Behälter wird aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine hergestellt, welche als eine Abwicklung des herzustellenden Behälters ausgeführt ist und mit einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten versehen ist. Der Behälter selbst besteht aus mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen (101 bis 103,1041,1042), einer aus Mantelflächenfortsätzen (111,112) angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden-/rückseitigen Fläche und einem ins Behälterinnere vorstehenden Aufnahmeprofil (3;31 bis 34), das aus mindestens drei Mantelflächenfortsätzen (113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformt ist. Hierbei steht das Aufnahmeprofil (3) beispielsweise in eine Öffnung (2) vor, welche gegebenenfalls auch mittels eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbar ist.







Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter aus umformbarem Material in Form von mindestens einer in sich ebenen Platine.

[0002] Bisher werden mittels verhältnismäßig aufwendiger technischer Verfahren, wie beispielsweise Tiefziehen, Behälter hergestellt bzw. werden Behälterteile und/oder vorgebogene Behältersegmente mittels eines der herkömmlichen Fügeverfahren zu Behältern zusammengesetzt. Bei den herkömmlichen Tiefziehtechniken ist es nicht möglich, im Ausgangsmaterial bereits Durchbrüche, Durchzüge, Sicken, usw. vorzusehen, was für ein kostengünstiges Herstellen von Behältern von großem Vorteil wäre. Ein festes Verbinden von mehreren Elementen mit Hilfe einer der herkömmlichen Fügetechniken zu einem Behälter erfordert den Einsatz von kostspieligen Spezialwerkzeugen oder -vorrichtungen. Zusätzlich sind häufig auch noch entsprechend aufwendige und damit kostspielige Anlagen zur Durchführung der verschiedenen herkömmlichen Fügetechniken erforderlich.

[0003] In Handbook of Fastening and Joining of Metal Parts, Mc Graw-Hillbook Comp. Inc. New York-Toronto-London, 1956 erste Ausgabe, Seite 494 (rechts oben) ist das Herstellen eines Behälters beschrieben, bei welchem von einem mittig angeordneten, ebenen flächigen, rechteckigen Bodenbereich ausgegangen ist, an dessen vier Seiten sich flächige Fortsätze anschließen. Diese Fortsätze müssen jeweils nach einem Abkanten um 90° miteinander beispielsweise durch Verschweißen verbunden werden. Dieser bekannte Behälter weist somit zwischen der Bodenfläche und den Seitenwänden rechteckige scharfe Eckbereiche auf, in denen sich zwangsläufig Schmutz ansammelt bzw. ansammeln kann. Ferner ist bei diesem Behälter kein in irgendeiner Weise angeformtes, ganz oder teilweise umlaufendes Profil, beispielsweise zur Aufnahme von Dichtungen, vorgesehen.

[0004] Um den hohen Anforderungen hinsichtlich der Hygiene beim Einsatz von Behältern im Hotel- und Gaststättengewerbe, in Kliniken, in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben genügen zu können, müssen dort zum Einsatz kommende Behälter u.ä. bequem und zuverlässig zu reinigen sein, d.h. sie dürfen keine schwer zugänglichen Bereiche und Abschnitte jedweder Art aufweisen.

[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen in Form und Größe variabel ausführbaren Behälter mit vorzugsweise in dessen Innenbereich vorstehendem Aufnahme- und gegebenenfalls Anbindungsprofil oder vorstehenden Aufnahmeprofilabschnitten herzustellen, ohne daß teure Spezialwerkzeuge oder -vorrichtungen sowie aufwendige Anlagen zum Durchführen der gängigen Fügetechniken eingesetzt werden müssen. Obendrein soll der Behälter so ausgeführt werden können, daß er auch in Bereichen mit hohen Anforderungen hinsichtlich der Hygiene verwendet und eingesetzt werden kann.

[0006] Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe durch einen Behälter aus verformbarem Material in Form von mindestens einer in sich ebenen Platine nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bis 3 sowie 8 und 10 mit den Merkmalen im kennzeichnenden Teil dieser Ansprüche 1 bis 3 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der auf einen der vorstehenden Ansprüche unmittelbar oder mittelbar rückbezogenen Ansprüche.

[0007] Ein solcher Behälter besteht gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aus mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen, einer aus mindestens drei an der aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechtecksseite der rechteckigen Flächeneinheit einer vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden-/rückseitigen Fläche und einem ins Behälterinnere vorstehenden, aus mindestens drei an der anderen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen durch Umformen, Anpassen oder Fügen angeformten Aufnahmeprofil, das auch in eine Öffnung vorsteht, die gegebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbar ist. Das in eine Öffnung vorstehende Aufnahmeprofil kann auch aus ganz oder teilweise umlaufenden, angeformten Aufnahmeprofilabschnitten zusammengesetzt sein.

[0008] In Abhängigkeit von dem Material einer Platine und einer gewünschten/bevorzugten Stoßart an Kanten/Rändern können verschiedene Fügearten angewendet und in Verbindung mit den verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung eingesetzt werden, so beispielsweise ein thermisches Fügen durch Schweißen, Preßschweißen, Löten, usw. in bestimmten Fällen auch durch Kleben oder auch - zumindest theoretisch, obwohl es in Verbindung mit dem Herstellen von Behältern gemäß der Erfindung nicht sinnvoll und zweckmäßig ist, - durch Verschraubungen mittels Bolzenschweißeinrichtungen u.ä. aufgebrachten Gewindebolzen. Als Ergebnis eines Fügevorgangs wird auch von einem Stumpfstoß bzw. einer Stumpfnaht gesprochen.

[0009] Ferner wird in der nachstehenden Beschreibung unter Aufnahme- bzw. Anbindungsprofil sowie Teilen hiervon ein im Querschnitt etwa u- oder v-förmiges Profil bzw. ein im Querschnitt wannenartiges Profil, welches zum beispielsweise waagerechten Bodenbereich unter spitzem oder stumpfen Winkel angeordnete seitliche Seitenteile hat, verstanden, weshalb nachstehend auch von Kanälen in Verbindung mit derartigen Aufnahme- oder Anbindungsprofilen gesprochen wird.

[0010] Anstelle einer geschlossenen oder teilweise geschlossenen boden-/rückseitigen Fläche kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Behälter zwei einander gegenüberliegende Öffnungen aufweisen, wobei von beiden Öffnungen oder auch nur einer Öffnung ins Behälterinnere vorstehende, mindestens entlang einer Öffnung aus mindestens drei an der einen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite des rechteckigen Flächeneinheits vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen ganz oder teilweise umlaufende Aufnahmeprofile ausgebildet sind.

[0011] Da Abkantbänke sowie Vorrichtungen zum Biegen und Schwenkbiegen u.ä. nur begrenzte Abmessungen haben, müssen größere Behälter aus mehreren Behälterteilen zusammengesetzt werden. Hierbei kann gemäß der Erfindung jeder Behälterteil im Prinzip in derselben Weise hergestellt werden, wie der vorstehend beschriebene Behälter.

[0012] Ein solcher Behälterteil besteht gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung jeweils aus mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen, von welchen die beiden äußeren unter rechtem, stumpfen, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel zu einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Boden/Rückwand dienenden Behälterfläche angeordnet sind, und einem an den freien Endbereichen der Mantelflächen aus mindestens drei an der anderen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten, ins Innere des jeweiligen Behälterteils vorstehenden, umlaufenden Aufnahmeprofil.

[0013] Zur Fertigstellung eines solchen großen Behälters werden dann zwei, vorzugsweise gleich große Behälterteile entlang der Kanten/Ränder an der mittleren Mantelfläche gegenüberliegenden Öffnungen durch Fügen fest miteinander verbunden. Auch bei diesem großen Behälter ist gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das ins Innere der beiden Behälterteile vorstehende Aufnahmeprofil angeformt ist, wiederum mittels eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar.

[0014] Falls noch größere Behälter benötigt werden, kann zwischen den beiden vorstehend beschriebenen Behälterteilen mindestens ein aus drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen gebildetetes Zwischenbehälterteil eingefügt werden, dessen beide äußeren Mantelflächen zu der mittleren Mantelfläche so angeformt sind, daß die (seitlichen) Öffnungen des Zwischenbehälterteils dieselben Abmessungen wie die Öffnungen der beiden Behälterteile haben. Um ein geschlossenes Aufnahmeprofil zu erhalten, müssen die angeformten Aufnahmeprofile des Zwischenbehälterteils exakt den Aufnahmeprofilen der beiden äußeren Behälterteile entsprechen.

[0015] Gemäß der Erfindung können somit sehr variabel gestaltete Behälter unterschiedlicher Größe mit einem im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren geringen Arbeits- und Kostenaufwand hergestellt werden. Obendrein sind gegenüber den herkömmlichen Herstellungsmethoden bei den gemäß der Erfindung hergestellten Behältern die Fügelängen erheblich kürzer, was insbesondere darauf zurückzuführen ist, daß die weitgehend beliebig gestaltbaren Aufnahmeprofile für Dichtungen oder auch Anbindungsprofile bereits an den Endbereichen der Mantelflächen angeformt sind, und nicht zusätzlich befestigt und/oder umständlich ein- bzw. angesetzt werden müssen.

[0016] Ein weiterer besonders hervorzuhebender Vorteil bei den verschiedenen Ausführungsformen der sehr unterschiedlich groß ausführbaren Behälter besteht darin, daß die in Öffnungen des Behälters vorstehenden Aufnahmeprofile bzw. -profilabschnitte bereits angeformt sind und in den Eck- oder Randbereichen nur noch angepaßt werden müssen. Auch hier sind die vorzunehmenden Fügelängen im Vergleich zu den herkömmlichen Herstellungsmethoden erheblich kürzer und befinden sich im allgemeinen an leicht zugänglichen Stellen.

[0017] Im Hinblick auf die eingangs bereits angeführten Anforderungen an die Hygiene bei Verwenden der Behälter beispielsweise in Verbindung mit medizinisch technischen Geräten, im Gastronomiebereich, ebenso auch bei Haushaltsgeräten und ähnlich kritischen Einsatzgebieten sind bei den gemäß der Erfindung ausgeführten Behältern die Übergangsbereiche zwischen den einzelnen Mantelflächen untereinander und/oder auch zwischen den Mantelflächen und den jeweiligen boden-/rückseitigen Flächen bzw. Behälterteilflächen und den Übergangsbereichen zu den Aufnahmeprofilen als gewölbte Flächenbereiche und/oder in den Übergangsbereichen zu den boden- oder rückseitigen Flächenbereichen bzw. einem Aufnahmeprofil oder Aufnahmeprofilabschnitten in den jeweiligen

Eckbereichen" als im wesentlichen kugeloberflächen-segmentförmige Flächenbereiche ausgeführt.

[0018] Hierbei können insbesondere die gewölbten Bereiche, in gewissem Umfang auch die im wesentlichen kugeloberflächensegmentförmigen Bereiche gleichmäßige oder sich ändernde Radien aufweisen, die in der Größenordnung eines Vielfachen der Dicke der umformbaren Materialplatinen liegen. Folglich können die vorerwähnten Übergangsbereiche zwischen den einzelnen Flächen ohne Schwierigkeiten mit entsprechenden Reinigungsmitteln gereinigt bzw. behandelt werden, ohne daß sich insbesondere in den Ecken und/oder in Bereichen, in welchen bei auf herkömmliche Weise hergestellten Behältern die Seiten- und Bodenflächen unter rechtem Winkel aufeinanderstoßen, Verunreinigungen festsetzen, die häufig nur mit speziellen Geräten und entsprechend großer Sorgfalt zeitaufwendig beseitigt werden können.

[0019] Ferner können gemäß der Erfindung die Kanäle von Aufnahmeprofilen in den

Eckbereichen" mit entsprechend bemessenen Radien ausgeführt sein. Somit sind gemäß der Erfindung ausgeführte Behälter nicht nur, wie bereits erwähnt, in Verbindung mit medizinisch technischen Geräten und bei Haushaltsgeräten sowie in der Gastronomie, sondern auch in Verbindung mit kälte-, wärme- und/oder klimatechnischen Apparaten, ja sogar im Rahmenbau und verwandten Gebieten einsetzbar.

[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführunsgformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig.1a
in schematischer perspektivischer Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform eines fertiggestellten Behälters mit in eine Öffnung vorstehendem Aufnahmeprofil;
Fig.1b
die Abwicklung des in Fig.1a dargestellten Behälters;
Fig.1c
eine der Fig.1b entsprechende Abwicklung für einen Behälter mit zwei einander gegenüberliegenden Öffnungen;
Fig.2a
eine schematische Draufsicht auf einen

Eckbereich" in Form eines kugeloberflächensegmentförmigen Flächenbereichs und einen mit einem entsprechend bemessenen Radius ausgeführten Teil eines Aufnahmeprofilkanals;
Fig.2b
ebenfalls einen als kugeloberflächensegmentförmigen Flächenbereich ausgeführten

Eckbereich" und einem im Unterschied zu Fig.2a rechtwinklig ausgelegten Aufnahmeprofilkanal;
Fig.3a
in schematischer perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform von zwei vorzugsweise gleich großen Behälterteilen;
Fig.3b
zusätzlich zu den in Fig.3a dargestellten Behälterteilen einen zwischen diesen einfügbaren Zwischenbehälterteil;
Fig.4 und 5
in schematischer perspektivischer Darstellung Ausführungsformen von Behältern mit nach außen vorstehenden angeformten Aufnahmeprofilabschnitten;
Fig.4a und 5a
schematisch dargestellte zwischen benachbarte Aufnahmeprofilabschnitte einfügbare Füllteile;
Fig.6a
in schematischer perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform von zwei Behälterteilen mit nach außen vorstehenden angeformten Aufnahmeprofilabschnitten, und
Fig.6b
ebenfalls in schematischer perspektivischer Darstellung einen zwischen den Behälterteilen nach Fig.6a einfügbares Zwischenbehälterteil mit nach außen vorstehenden angeformten Aufnahmeprofilabschnitten.


[0021] In Fig.1 sind in einer schematischen perspektivischen Darstellung ein in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichneter quaderförmiger Behälter 1 und in Fig.1b die entsprechende Abwicklung dargestellt. Der Behälter 1 hat, wie auch der Abwicklung in Fig.1b zu entnehmen ist, insgesamt vier Mantelflächen, nämlich drei in sich geschlossene Mantelflächen 101 bis 103 und eine aus zwei Mantelflächenhälften 1041 und 1042 gebildete vierte Mantelfläche.

[0022] Die beiden Mantelflächenhälften 1041 und 1042 sind wie in Fig.1a dargestellt, entlang ihrer Längskante 41b gefügt. Selbstverständlich braucht die vierte Fläche nicht aus zwei gleich großen Hälften zusammengefügt sein, sondern kann genauso gut auch aus zwei ungleich großen Teilflächen bestehen. Zweckmäßigerweise sollte jedoch eine geteilte Fläche, hier die vierte Fläche so geteilt sein, daß der Fügevorgang nicht im Übergangsbereich zwischen zwei Mantelflächen vorgenommen werden muß.

[0023] Der quaderförmige Behälter 1 hat rückseitig eine aus Mantelflächenfortsätzen 111 und 112 (Fig.1b) durch Fügen zusammengesetzte in sich geschlossene Fläche. Auf der den Mantelflächenfortsätzen 111 und 112 gegenüberliegenden Längsseite der Abwicklung 100 sind weitere Mantelflächenfortsätze 113 vorgesehen, zwischen welchen jeweils Ausschnitte 101 ausgebildet sind, deren spezielle Ausgestaltung und Bemessung von der Form in den

Eckbereichen" auszubildenden kugeloberflächensegmentförmigen Flächenbereichen 7 und von der Form des Aufnahmeprofils abhängt.

[0024] In Fig.1b sind durch dünne Linien im Bereich der Mantelflächenfortsätze 113 Übergangsbereiche von Aufnahmeprofilabschnitten 31 bis 34 (Fig.1a) zu den vier Mantelflächen 101 bis 1042 angedeutet, weshalb die Bezugszeichen 31 bis 34 in Fig.1b in Klammern gesetzt sind. Die vier in Fig.1a schematisch angedeuteten Aufnahmeprofilabschnitten 31 bis 34 sind zu einem Aufnahmeprofil 3 zusammengesetzt, das in Fig.1a ins Innere einer an der Vorderseite des Behälters 1 durch einen Pfeil 2 angedeuteten Öffnung vorsteht.

[0025] In Fig.1a sind ebenfalls durch dünne Linien die Übergangsbereiche zwischen den Mantelflächen 101 bis 1042 untereinander, zwischen diesen Mantelflächen und der boden-/rückseitigen Fläche bzw. dem Aufnahmeprofil 3 oder den Aufnahmeprofilabschnitten 31 bis 34 angedeutet, die vorzugsweise als gewölbte Flächenbereiche 6 ausgeführt sind, was deutlicher beispielsweise in entsprechenden Übergangsbereichen 6 in Fig.3a wiedergegeben ist. Die gewölbten Flächenbereiche 6 können einen gleichbleibenden Radius oder auch sich ändernde Radien aufweisen, die im allgemeinen in der Größenordnung eines Vielfachen der Dicke der umformbaren Materialplatine liegen, aus welcher die Abwicklung 100 ausgeschnitten ist.

[0026] Ferner ist das Aufnahmeprofil 3 in Fig.1a in den Übergangsbereichen zwischen den vier Aufnahmeprofilabschnitten 31 bis 34 gerundet ausgeführt. Eine Detaildarstellung eines in den

Eckbereichen" gerundet ausgebildeten Übergangs eines Aufnahmeprofilkanals 32 ist in Fig.2a dargestellt. Ferner ist in Fig.2a in Draufsicht ein Übergangsbereich zwischen zwei Mantelflächen, beispielsweise 101 und 1042 sowie dem angeformten Aufnabmeprofil 3 dargestellt, das im wesentlichen auch als kugeloberflächensegmentförmiger Flächenbereich 7 ausgeführt ist, was ebenfalls wieder deutlicher beispielsweise in entsprechenden Übergangsbereichen 7 in Fig.3a wiedergegeben ist.

[0027] Wie in Fig.2b dargestellt, kann ein Kanal eines Aufnahmeprofils auch als ein rechtwinklig verlaufender Kanal 32' ausgeführt sein.

[0028] Die in Fig.1c wiedergegebene Abwicklung 100' unterscheidet sich von der in Fig.1b dargestellten Abwicklung lediglich dadurch, daß an der den Ausschnitten 101 gegenüberliegenden Längsseite der Abwicklung 100' lediglich verhältnismäßig schmale Mantelflächenfortsätze 112 vorgesehen sind. Dies hat zur Folge, daß der aus der Abwicklung 100' dargestellte Behälter im Unterschied zu dem in Fig.1a hergestellten Behälter keine geschlossene Rückseite, sondern lediglich eine durch beispielsweise gewölbte und/oder anschließend ebene Flächenbereiche 6 umgeformten Mantelflächenfortsätze 11c verkleinerte Öffnung auf der Rückseite aufweist, während auf der Vorderseite, wie bei dem Behälter 1 in Fig.1a, ein dem Aufnahmeprofil 3 in Fig.1a entsprechendes Aufnahmeprofil ins Innere einer Öffnung an der Vorderseite eines dem Behälter 1 in Fig.1 ähnlichen Behälters vorsteht.

[0029] In Fig.3a sind zwei gleich große und in der Ausführung identische Behälterteile 11 dargestellt. Jeder Behälterteil 11 besteht aus drei Mantelflächen 1020 bis 1022 und einer dazwischen vorgesehenen, aus nicht näher bezeichneten Mantelflächenfortsätzen gefügten, einen Boden bildenden Behälterteilfläche 12. Hierbei sind in der Ausführungsform der Fig.3a die drei Mantelflächen 1020 bis 1022 rechtwinklig zueinander und rechtwinklig zu der in Fig.3a unteren bzw. bodenseitigen Mantelflache 12 ausgerichtet.

[0030] Selbstverständlich könnten die beiden Mantelflächen 1020 und 1022 bei einer entsprechenden Anpassung der mittleren Mantelfläche 1021 gegebenenfalls auch unter spitzem oder stumpfem Winkel bezüglich der aus Mantelflächenfortsätzen gefügten Behälterteilfläche 12 angeordnet sein. An nicht näher bezeichneten Endbereichen der Mantelflächen 1020 bis 1022 ist ein umlaufendes Aufnahmeprofil 32a angeformt, das in der dargestellten Ausführungsform ins Innere des Behälterteils 11 vorsteht.

[0031] Auch bei den Behälterteilen 11 sind die Übergangsbereiche zwischen den Mantelflächen 1020 bis 1022, der Behälterteilfläche 12 und dem angeformten Aufnahmeprofil 32a gewölbte Flächenbereiche 6, während die

Eckbereiche" zwischen den gewölbten Flächenbereichen der einzelnen Mantelflächen 1020 bis 1022 und dem angeformten Aufnahmeprofil 321 als im wesentlichen kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche 7 ausgebildet sind. Der Kanalverlauf des Aufnahmeprofils 32a entspricht dem in Fig.2b wiedergegebenen rechtwinkligen Verlauf des Kanals.

[0032] Durch Verbinden/Fügen der beiden Behälterteile 11 entlang der jeweils eine Öffnung 51 einschließenden Kanten 4 ist ein Behälter geschaffen, der beispielsweise in etwa das doppelte Volumen wie der in Fig.1a dargestellte Behälter 1a haben kann.

[0033] In Fig.3b ist zwischen den beiden Behälterteilen 11 der Fig.3a ein Zwischenbehälterteil 12 vorgesehen, das aus drei in der dargestellten Ausführungsform beispielsweise rechtwinklig zueinander angeordneten Behälterflächen 1031 bis 1033 gebildet ist, wobei an den freien, ebenfalls nicht näher bezeichneten Endbereichen der Mantelflächen 1031 und 1033 jeweils ins Innere des Zwischenbehälters 12 vorstehendes Aufnahmeprofilabschnitte 32b angeformt ist.

[0034] Wie der schematischen Darstellung in Fig.3b zu entnehmen ist, entsprechen die Abmessungen der beiden seitlichen Öffnungen 52 des Zwischenbehälters den entsprechenden Öffnungen 51 der Behälterteile 11; ebenso sind die Querschnitte der Aufnahmeprofile 32a und 32b identisch, so daß durch Zusammenfügen der jeweiligen Kanten 4 der Behälterteile 11 und des Zwischenbehälters 12 ein Großbehälter herstellbar ist.

[0035] In Fig.4 ist in einer weiteren schematischen perspektivischen Darstellung ein weiterer Behälter 1' dargestellt, der aus vier Mantelflächen 1040 bis 1043 und einer weiteren bodenseitigen Mantelfläche 104 besteht, wobei die Übergangsbereiche zwischen den einzelnen Mantelflächen wiederum als gewölbte Flächenbereiche 6 bzw. kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche 7 ausgeführt sind. Im Unterschied zu den bisher beschriebenen Behälterausführungsformen weist der Behälter 1' über die Behälter-Mantelflächen 1040 bis 1043 nach außen vorstehende, angeformte Aufnahmeprofilabschnitte 30 auf.

[0036] In die Lücken zwischen den Profilaufnahmeabschnitten 30 sind Füllteile 31 einzufügen, von denen eines in schematischer perspektivischer Darstellung in Fig.4a wiedergegeben ist.

[0037] Die in Fig.4 mit 54 bezeichnete Öffnung kann gegebenenfalls ebenso wie beispielsweise die Öffnung 2 des Behälters 1 in Fig.1a oder die von dem Aufnahmeprofil 32 umschlossene Öffnung der miteinander verbundenen Behälterteile 11 (Fig.3a) mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Teils verschließbar sein.

[0038] Die in Fig.5 dargestellte Ausführungsform eines Behälters 1'' unterscheidet sich von dem in Fig.4 dargestellten Behälter 1' lediglich dadurch, daß entlang einer Öffnung 5'4 ein außerhalb von dieser Öffnung durchgehend umlaufender Rand 8 ausgebildet ist, der an und parallel in geringem Abstand zu den Mantelflächen 10'40 bis 10'43 verläuft und an diesen Mantelflächen angeformt ist. Ferner sind an dem Rand 8 zwischen den Aufnahmeprofilabschnitten 30' Füllstücke 31' einfügbar. In Fig.5a ist ein Füllstück 31' in schematischer perspektivischer Darstellung wiedergegeben.

[0039] In Fig.6a sind den Behälterteilen 11 in Fig.3a entsprechende Behälterteile 11' dargestellt, die aus drei Mantelflächen 10'44 bis 10'46 und aus einer aus nicht näher bezeichneten Mantelflächenfortsätzen gebildeten Behälterteilfläche 12' bestehen. In den Übergangsbereichen zwischen den Mantelflächen 10'44 bis 10'46 und der Behälterteilfläche 12' sind wiederum gewölbte Flächenbereiche 6 bzw. kugeloberflächensegmentförmige Flächenbereiche 7 ausgebildet. An freien, nicht näher bezeichneten Endbereichen der Flächen 10'44 bis 10'46 ist jeweils ein Rand 8 angeformt, der in angeformte Aufnahmeprofilabschnitte 30' übergeht. Im Bereich der gewölbten Flächenbereiche 6 sind Füllstücke 31' zwischen die Aufnahmeprofilabschnitte 30' einzufügen.

[0040] Analog der Behälterausführung in Fig.3a sind die beiden Behälterteile 1'1 entlang der die seitlichen Öffnungen 5' einschließenden Kanten 4' miteinander verbunden, so daß ein entsprechend großvolumiger, aus den beiden Behälterteilen 1'1 gebildeter Behälter hergestellt ist.

[0041] Entsprechend der anhand von Fig.3b beschriebenen Behälterausführung ist auch in Fig.6b zwischen die beiden Behälterteile 1'1 mindestens ein Zwischenbehälterteil 1'2 einfügbar. Der Behälterteil 1'2 besteht aus drei Mantelflächen 10'47 bis 10'49, an deren nicht näher bezeichneten freien Endbereiche Aufnahmeprofile 30 angeformt sind. Die seitlichen Öffnungen 5'2 des Zwischenbehälters 1'2 sind in ihren Abmessungen identisch den seitlichen Öffnungen 5'1 der beiden Behälterteile 1'1, so daß durch Zusammenfügen der beiden Behälterteile 1'1 auf beiden Seiten des Zwischenbehälterteils 1'2 ein entsprechend großvolumiger Behälter hergestellt ist.


Ansprüche

1. Behälter aus umformbarem, Material in Form einer in sich ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten (101) versehene Abwicklung (100) des herzustellenden Behälters ausgeführt ist, wobei aus der als Abwicklung vorliegenden Platine nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen ein Behälter (1) fertiggestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) besteht aus

mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen (101 bis 103, 1041, 1042),

einer aus mindestens drei an der einen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen (111, 112) angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden-/rückseitigen Fläche, und

einem ins Behälterinnere vorstehenden, aus mindestens drei an der anderen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen (113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten ganz oder teilweise umlaufenden Aufnahmeprofil (3; 31 bis 34), das in eine gegebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbare Öffnung (2) vorsteht.


 
2. Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten (101) versehene Abwicklung (100') des herzustellenden Behälters ausgeführt ist, wobei aus der als Abwicklung vorliegenden Platine nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter aus mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen (101 bis 104) fertiggestellt ist, der zwei einander gegenüberliegende Öffnungen mit ins Behälterinnere vorstehenden, mindestens entlang einer Öffnung aus mindestens drei an der einen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen (113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten, ganz oder teilweise umlaufenden Aufnahmeprofilen (31 bis 34) aufweist, wobei gegebenenfalls mindestens eine der Öffnungen mittels mindestens eines deckel- oder klappenartigen Teils verschließbar ist.
 
3. Behälter, bestehend aus zwei vorzugsweise gleich großen Behälterteilen (11) aus umformbarem Material in Form von in sich ebenen Platinen, die jeweils als mit einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten versehene Abwicklungen der herzustellenden Behälterteile ausgeführt sind, wobei aus den als Abwicklungen vorliegenden Platinen nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen jeweils ein Behälterteil (11) fertiggestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Behälterteil (11) besteht aus

drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen (1020 bis 1022), von denen die zwei äußeren (1020, 1022) unter rechtem, stumpfem, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel zu einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Boden/Rückwand dienenden Behälterteilfläche (12) angeordnet sind, und

einem an den freien Endbereichen der Mantelflächen (1020 bis 1022) aus mindestens drei an der anderen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen (113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten, ins Innere des jeweiligen Behälterteils (11) vorstehenden, umlaufenden Aufnahmeprofil (32a),
wobei die beiden Behälterteile (11) entlang der Kanten/Ränder (4) an der mittleren Mantelfläche (1021) gegenüberliegenden Öffnungen (51) durch Fügen fest miteinander verbunden sind, und gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das ins Innere der beiden Behälterteile (101) vorstehende Aufnahmeprofil (32a) angeformt ist, mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.


 
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Behälterteilen (11) mindestens ein aus drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen (1031 bis 1033) gebildetes Zwischenbehälterteil (12) eingesetzt ist, dessen beide äußeren Mantelflächen (1031, 1033) zu der Behälterteilfläche (12) so angeformt sind, daß die (seitlichen) Öffnungen (52) des Zwischenbehälterteils (12) dieselben Abmessungen wie die Öffnungen (51) der beiden Behälterteile (11) haben und
an den freien Endbereichen der zwei äußeren Mantelflächen (1031, 1033) des Zwischenbehälterteils (12) jeweils dem Aufnahmeprofil (32a) der beiden Behälterteile (11) exakt entsprechende Aufnahmeprofilabschnitte (32b) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformt sind, wobei gegebenenfalls die von den Aufnahmeprofilen (32a, 32b) begrenzte Öffnung mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
 
5. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen den Mantelflächen (101 bis 103, 1041, 1042; 1020 bis 1022; 1031 bis 1033) untereinander, zwischen diesen Mantelflächen und den an ihnen vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen und/oder dem Aufnahmeprofil (32a) als gewölbte Flächenbereiche (6) sowie an den jeweiligen

Eckbereichen" als im wesentlichen kugeloberflächen-segmentförmige Flächenbereiche (7) ausgebildet sind.
 
6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gewölbten Flächenbereiche (6) gleichmäßige oder sich ändernde Radien in der Größenordnung eines Vielfachen der Dicke der umformbaren Materialplatine aufweisen.
 
7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle der Aufnahmeprofile (3) in den

Eckbereichen" mit entsprechend bemessenen Radien (32) oder rechtwinklig (32') ausgeführt sind.
 
8. Behälter aus umformbarem Material in Form einer in sich ebenen Platine, welche als mit einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten versehene Abwicklung des herzustellenden Behälters ausgeführt ist, wobei aus der als Abwicklung vorliegenden Platine nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen ein Behälter (1') fertiggestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter besteht aus mindestens drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen (1040 bis 1043),

einer aus mindestens drei an der einen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen angeformten, geschlossenen oder teilweise geschlossenen, boden/rückseitigen Fläche (104) und

über die Behälter-Mantelflächen (1040 bis 1043) nach außen vorstehenden, aus mindestens drei an der anderen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen (113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten Aufnabmeprofilabschnitten (30), wobei Lücken zwischen einem Teil oder allen Aufnahmeprofilabschnitten in den jeweiligen

Eckbereichen" durch entsprechend bemessene, eingesetzte Füllteile (31) zur Ausbildung eines ganz oder zumindest teilweise umlaufenden Aufnahmeprofils geschlossen sind, wobei das Aufnahmeprofil eine gegebenenfalls mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Teils verschließbare Öffnung (54) umgibt.


 
9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß entlang der Öffnung (5'4) ein außerhalb von dieser durchgehend umlaufender, an und parallel in geringem Abstand zu den mindestens drei Mantelflächen (10'40 bis 10'43) angeformter Rand (8) mit Aufnahmeprofilabschnitten (30') ausgebildet ist und in den

Eckbereichen" zwischen einem Teil oder allen Aufnahmeprofilabschnitten (30') und der freien Kante (81) des Randes (8) entsprechend bemessene Füllteile (31') eingesetzt sind.
 
10. Behälter, bestehend aus zwei vorzugsweise gleich großen Behälterteilen (1'1) aus umformbarem Material in Form von in sich ebenen Platinen, die jeweils als mit einer Anzahl entsprechend dimensionierten und gestalteten Ausschnitten versehene Abwicklungen der herzustellenden Behälterteile(1'1) ausgeführt sind, wobei aus den als Abwicklungen vorliegenden Platinen nach Durchführen einer Anzahl von Umformungsschritten und Anpassungsvorgängen sowie nach Fügen von Stößen jeweils ein Behälterteil (1'1) fertiggestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Behälterteil (1'1) besteht aus

drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen (10'44 bis 10'46), von denen die unter rechtem, stumpfen, gegebenenfalls auch unter spitzem Winkel untereinander und/oder zu einer aus mindestens einem Mantelflächenfortsatz angeformten, als Boden/Rückwand dienenden Behälterteilfläche (12') angeordnet sind, und

an den freien Endbereichen der Mantelflächen (10'44 bis 10'46) aus mindestens drei an der anderen aus mindestens drei Mantelflächenseiten bestehenden Rechteckseite der rechteckigen Flächeneinheit vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen (113) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformten, nach außen von dem jeweiligen Behälterteil (1'1) vorstehenden Aufnahmeprofilabschnitten (30') besteht, wobei

Lücken zwischen einem Teil oder allen Aufnabmeprofilabschnitten (30') in den

Eckbereichen" durch entsprechend bemessene, eingesetzte Füllteile (31') zur Ausbildung eines ganz oder zumindest teilweise umlaufenden Aufnahmeprofils geschlossen sind,

die beiden Behalterteile (1'1) entlang der/den Kanten/Rändern (4') der der mittleren Mantelfläche (10'45) gegenüberliegenden Öffnungen (5') durch Fügen fest miteinander verbunden sind, und

gegebenenfalls die Öffnung, entlang welcher das nach der Außenseite der beiden Behälterteile (1'1) vorstehende Aufnahmeprofil (30') angeformt ist, mittels mindestens eines deckel- oder klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.


 
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Behälterteilen (1'1) mindestens ein aus drei zusammenhängend eine rechteckige Flächeneinheit bildenden Mantelflächen (10'47 bis 10'49) gebildetes Zwischenbehälterteil (1'2) eingesetzt ist, dessen beiden äußeren Mantelflächen (10'47, 10'49) zu der mittleren Mantelfläche (10'48) so angeformt sind, daß die (seitlichen) Öffnungen (5'2) des Zwischenbehälterteils (1'2) dieselben Abmessungen wie die Öffnungen (5'1) der beiden Behälterteile (1'1) haben, und an den freien Endbereichen der zwei äußeren Mantelflächen (10'47, 10'49) jeweils den Aufnahmeprofilabschnitten (30') der beiden Behälterteile (1'1) exakt entsprechende Aufnahmeprofilabschnitte (30) durch Umformen, Anpassen und/oder Fügen angeformt sind, wobei gegebenenfalls die von den Aufnahmeprofilabschnitten (30, 30') begrenzte Öffnung mittels eines deckel- und klappenförmigen Abdeckteils verschließbar ist.
 
12. Behälter nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen den Mantelflächen (1040 bis 1043; 10'40 bis 10'43; 10'44 bis 10'46; 10'47 bis 10'49) untereinander, zwischen diesen Mantelflächen und den an ihnen vorgesehenen Mantelflächenfortsätzen als gewölbte Flächenbereiche (6) sowie an den jeweiligen

Eckbereichen" als im wesentlichen kugeloberflächen-segmentförmige Flächenbereiche (7) ausgebildet sind.
 




Zeichnung




























Recherchenbericht