[0001] Die Erfindung betrifft einen Ständer für Skis, Snowboards od. dgl.
[0002] Es sind bereits eine Vielzahl von Ständern bekannt geworden, wobei bei den meisten
Ausführungen an Wandhalterungen die aufzunehmenden Gegenstände, wie z.B. Ski, Snowboards
od. dgl. zwischen zwei zusammenwirkenden, gegebenenfalls exzentrisch gelagerten Haltebacken
eingeklemmt werden (z.B. EP-A-0381224 oder EP-B-CH91891). Es sind auch eine Reihe
von Ausführungen von Ständern bekannt, bei welchen Aufnahmeöffnungen zum Einschieben
bzw. Einstellen von solchen Gegenständen vorgesehen werden, wobei diese Aufnahmeöffnungen
im wesentlichen auf die einzuschiebenden Gegenstände abgestimmt sein müssen. In jede
Aufnahmeöffnung kann so z.B. ein Ski oder Skipaar eingestellt werden. Damit die Kantenbereiche
der einzuschiebenden Gegenstände nicht verletzt werden, sind diese Aufnahmeöffnungen
häufig noch mit einer Gummi- oder Kunststoffeinfassung ausgestattet. In diese Aufnahmeöffnungen
können aber beispielsweise immer nur Ski ähnlicher Größe oder eben Snowboards ähnlicher
Größe oder aber andere Gegenstände mit annähernd gleichbleibender Größe eingestellt.
werden, da eben die Größe der Aufnahmeöffnungen vorgegeben ist.
[0003] Weiters sind eine Reihe von Haltern für Ski und gegebenenfalls zusätzlich für Skistöcke
bekannt geworden (z.B. DE-A-3616718, US-A-4190182 oder EP-A-0406179), um beispielsweise
ein Skipaar besser von Hand tragen zu können. Ein Ski wird dabei zwischen zwei elastisch
biegbaren, über einen Quersteg zu einem Art U-Profil verbundenen-Backen eingeklemmt.
Die Möglichkeit der sicheren Aufnahme von stab- oder plattenförmigen Gegenständen,
wie Ski, Snowboards od.dgl. bei einem Ständer zur Aufnahme mehrerer Gegenstände ist
auf eine solche Art und Weise nicht gegeben. Für eine selbsttätige Anpassung an verschiedene
Dicken und Breiten der Gegenstände bei einem Ständer ist eine solche bei einzelnen
Haltern zum Tragen von Ski bekannte Konstruktion nicht geeignet.
[0004] Aus der US-A 4479584 ist ein Halter zum Aufbewahren und Abgeben von Sanitärartikeln
wie Tampons bekannt. Der Halter weist federartige Zungen auf, die zur Befestigung
in einer Kammer vorgesehen sind, um Sanitärartikel wie Tampons und dgl. kraftschlüssig
festzuhalten. Die federartigen Zungen erstrecken sich von einer gemeinsamen Kopfschiene
aus longitudinal, sind nebeneinander angeordnet und derart vorgebogen, daß sie, ausgehend
von ihren Befestigungspunkten an der Kopfschiene, von einer die Kopfschiene enthaltenden
Ebene im Wesentlichen weggekrümmt sind. Sanitärartikel und dgl. werden zwischen den
Zungen und der gegenüberliegenden Wand des Behälters eingespannt. Für große stab-
oder plattenförmige Gegenstände wie Ski oder Snowboards ist der bekannte Halter weder
vorgesehen noch geeignet.
[0005] Die Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, einen Ständer der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei welchem Gegenstände unterschiedlicher Dicken- und Breitenabmessungen
eingesetzt und trotzdem lagesicher gehalten werden können.
[0006] Dies gelingt erfindungsgemäß durch eine Vielzahl von annähernd parallel zueinander
ausgerichteten streifen-, stab- oder fingerartiger, elastisch biegbarer und/oder federnd
verschiebbar oder verschwenkbar gehaltenen Halteelementen, die durch Einschieben der
Gegenstände elastisch weggebogen und/oder federnd zurückgeschoben werden.
[0007] Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es möglich geworden, eine relativ lange
Aufnahmeöffnung vorzusehen, so daß in einem großen Bereich verschiedenste Gegenstände
eingeschoben bzw. hineingestellt werden können. Die diversesten Gegenstände können
unabhängig von der Breite der Gegenstände in Längsrichtung der Aufnahmeöffnung gesehen
ohne konstruktive Änderungen am Ständer eingeschoben und lagesicher gehalten werden.
Die lagesichere Halterung ist gerade deshalb möglich geworden, weil nur diejenigen
Halteelemente, welche im unmittelbaren Einschubbereich eines Gegenstandes an der Aufnahmeöffnung
vorhanden sind, durch den Gegenstand selbst federnd elastisch verbogen bzw. federnd
verschoben oder verschwenkt werden. Die in der Ruhestellung verbleibenden, unmittelbar
beidseitig auf den eingestellten Gegenstand folgenden Halteelemente bilden dann einen
seitlichen Anschlag. Jeder eingeschobene bzw. eingestellte Gegenstand wird durch die
federnden Halteelemente sozusagen eingespannt und die unmittelbar seitlich darauf
folgenden Halteelemente bilden die Seitenbegrenzung eines jeden unmittelbar geöffneten
Teiles der gesamten Aufnahmeöffnung. Es muß also auch gar nicht darauf geachtet werden,
wo nun ein Gegenstand, z.B. ein Ski, bezogen auf die Längserstreckung der Aufnahmeöffnung
eingesetzt wird. In jedem Einsatzbereich bezogen auf die ganze Länge der Aufnahmeöffnung
sind die gleichen Bedingungen vorhanden.
[0008] Es wird weiters vorgeschlagen, daß die Breite der Halteelemente wesentlich kleiner
ist als die Breite der einzusetzenden Gegenstände. Es werden dadurch für jeden einzusetzenden
Gegenstand mehrere Halteelemente federnd zurückgedrängt, so daß meist mehrere Halteelemente
federnd bzw. elastisch federnd an der Oberfläche des eingestellten Gegenstandes abgestützt
sind. Wenn eine Vielzahl von Halteelementen vorhanden sind, dann ist auch die Gewähr
gegeben, daß die seitlichen Anschläge durch die nicht zurückgedrängten Halteelemente
relativ nahe an den Seitenbegrenzungen der eingestellten Gegenstände liegen und damit
die lagesichere Halterung noch verbessern.
[0009] Eine konstruktiv einfache Gestaltung des Ständers ist dann gegeben, wenn die Halteelemente
als bogenförmig verlaufende, streifen- oder stabartige Teile aus einem Federstahl
oder aus einem elastisch federnden Kunststoff gebildet sind. Die Fertigung ist dadurch
relativ einfach zu bewerkstelligen und außerdem ist die Wirkung optimal. Durch die
bogenförmige Gestalt ist die Gewähr gegeben, daß der einzusetzenden Gegenstand nicht
mit scharfen Kanten oder Schneiden in Berührung kommt. Damit ist aber auch das Herausziehen
der Gegenstände aus dem Ständer ohne Behinderung und ohne Beschädigung der eventuell
empfindlichen Oberfläche der Gegenstände möglich.
[0010] Weiters wird vorgeschlagen, daß die Halteelemente an einer Längsbegrenzung der Aufnahmeöffnung
des Ständers befestigt sind und bogenförmig verlaufend und sich federnd an der der
Befestigungsseite abgewandten Innenbegrenzung des Ständers abstützend in den Ständer
hinein erstrecken. Es kann dies die einfachste konstruktive Lösung darstellen, da
nur an einer Seite der Aufnahmeöffnung solche Halteelemente montiert werden müssen.
Der einzusetzende Gegenstand wird dann von den federnd zurückgedrängten Halteelementen
an die gegenüberliegende Begrenzung der Aufnahmeöffnung des Ständers angedrückt. Es
werden aber auch bei einer solch einfachen Ausführung nur diejenigen Halteelemente
federnd zurückgedrängt, welche im unmittelbaren Einflußbereich der einzusetzenden
Gegenstände liegen.
[0011] Eine besondere Ausführungsvariante sieht vor, daß die Halteelemente mit Abstand aufeinander
folgend und parallel zueinander ausgerichtet angeordnet sind. Gerade bei entsprechend
schmalen Halteelementen oder bei ständig einzusetzenden relativ breiten Gegenständen
kann dadurch die Anzahl der notwendigen Halteelemente verringert werden.
[0012] Gerade bei nur einseitiger Anordnung von Halteelementen kann der Federweg und somit
auch die Federwirkung der einzelnen Halteelemente noch verstärkt werden und ferner
kann der seitliche Anschlagbereich für die eingesetzten Gegenstände noch vergrößert
werden, wenn die Halteelemente mit ihren bogenförmigen Abschnitten teilweise in Schlitze
an der der Befestigungsseite abgewandten Innenbegrenzung des Ständers eingreifen.
[0013] Eine besondere Ausführungsvariante sieht vor, daß zwei einander gegenüberliegende
Reihen von Halteelementen vorgesehen sind, welche kammartig ineinander eingreifen.
Von beiden Seiten her wird so ein entsprechender Druck auf die eingesetzten Gegenstände
und somit eine entsprechend gute Halterung ausgelöst. Die seitlichen Anschläge bilden
dann je nach Breite des einzusetzenden Gegenstandes Halteelemente der einen oder der
anderen Reihe. Das unmittelbar den seitlichen Anschlag bildende Halteelement wird
zudem von den nächstfolgenden, kammartig ineinander eingreifenden Halteeiementen abgestützt.
[0014] Um eine einfache und trotzdem wirkungsvolle Konstruktion des Ständers zu gewährleisten,
wird vorgeschlagen, daß die Halteelemente an ihren Enden im Bereich der Aufnahmeöffnung
des Ständers fest mit dem Ständer bzw, über einen an die Halteelemente anschließenden
Steg fest mit dem Ständer verbunden sind. Es ist daher gerade an dem am meisten beanspruchten
Bereich beim Einschieben bzw. Einstellen eines Gegenstandes und auch beim Herausziehen
desselben die erforderlich gute Befestigung der Halteelemente gewährleistet.
[0015] Damit eine ausreichende elastische Federung der Halteelemente erzielt werden kann,
ist es vorteilhaft, wenn die in den Ständer von der Befestigungsstelle im Bereich
der Aufnahmeöffnung hineinragenden Enden der Halteelemente frei auskragen. Dadurch
kann trotz ausreichender Federkraft eine leichtes Einschieben des Gegenstandes in
den Ständer erfolgen, da die Gegenkraft des Halteelementes in Richtung seines frei
auskragenden Endes immer kleiner wird.
[0016] Eine Ausführungsvariante sieht vor, daß die in den Ständer hineinragenden Enden mehrerer
oder aller Halteelemente fest miteinander oder über einen durchgehenden Steg miteinander
verbunden sind. Durch diese Maßnahmen.können eine Vielzahl von Halteelementen einfacher
gehandhabt werden, was sich insbesondere in einer einfacheren Montage oder aber bei
Service- bzw. Reparaturarbeiten auswirkt.
[0017] Gerade dann, wenn es sich um relativ lange einzusetzende Gegenstände handelt, die
von einem Ständer aufgenommen werden sollen, also insbesondere z.B. bei Ski oder Snowboards,
kann eine noch bessere Lagesicherung erreicht werden, wenn mehrere, jeweils aus zwei
kammartig ineinander eingreifenden Reihen von Halteelementen gebildete Halteeinheiten
in Einschieberichtung für die Gegenstände aufeinander folgend angeordnet sind.
[0018] In diesem Zusammenhang kann noch vorgesehen werden, daß die aufeinander folgend angeordneten
Halteeinheiten um die Breite eines Halteelementes versetzt zueinander angeordnet sind.
Es bilden dadurch jeweils der einen und der anderen Seite zugeordnete Halteelemente
seitliche Abstützungen für die eingesetzten Gegenstände.
[0019] Dabei ist die Wirkung besonders vorteilhaft, wenn die frei auskragenden Enden der
Halteelemente der einen Halteeinheit kammartig in die Schlitze zwischen jeweils zwei
Halteelementen der jeweils folgenden Halteeinheit eingreifen. Es sind dadurch die
jeweils einer oberen Halteeinheit zugeordneten Halteelementen zumindest mit ihren
freien Enden zwischen zwei Halteelementen der darunter liegenden Halteeihheiten geführt
und können nicht seitlich ausschwenken.
[0020] Bei einer besonderen konstruktiven Gestaltung der Halteelemente ist es auch möglich,
daß jeweils beide Enden von Halteelementen fest mit dem Ständer bzw. über einen an
die Halteelemente anschließenden Steg mit dem Ständer verbunden sind. Es ergibt sich
dann eine Art federnd elastischer Verformung der Halteelemente beim Einschieben eines
Gegenstandes in den Ständer, wobei für diese Konstruktion auch ganz spezielle Querschnittsformen
und ein besonderer Kurvenverlauf der Halteelemente vorteilhaft ist.
[0021] Eine dieser Möglichkeiten wird dabei darin gesehen, daß die Halteelemente zu einem
Kreisring gebogen sind bzw. aus rohrförmigen Elementen mit Einschnitten zur Bildung
der Halteelemente gefertigt sind. Es ergeben sich bei solchen Varianten nicht nur
einfache Herstellmöglichkeiten, sondern auch eine einfache Auswechselbarkeit und somit
eine einfache Lagerhaltung.
[0022] Im Rahmen der Erfindung ist aber auch eine andere Ausführungsmöglichkeit gegeben,
die grundsätzlich auch andere konstruktive Varianten zuläßt. Dazu wird vorgeschlagen,
daß jedes einzelne der Halteelemente federnd verschiebbar an den Seitenbegrenzungen
der Aufnahmeöffnung des Ständers befestigt sind. Es wird mit solchen Halteelementen
die gleiche Wirkung bezüglich der federnden Halterung des einzusetzenden Gegenstandes
und bezüglich der seitlichen Abstützung des Gegenstandes durch die ersten nicht federnd
zurückgeschobenen Halteelemente erzielt.
[0023] Eine besondere Stabilität der Halteelemente und somit auch eine optimale Halterung
der einzusetzenden Gegenstände wird dann erreicht, wenn die freien Enden von frei
auskragenden Halteelementen in auf die Breite derselben im wesentlichen angepaßte
Schlitze oder Nuten eingreifen.
[0024] Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß die Haiteelemente aus parallelogrammartig
miteinander verbundenen Teilabschnitten gebildet sind. Auf diese Weise sind die Federwirkung
und auch die Verstellwege der einzelnen Halteelemente auf noch größere einzusetzende
Gegenstände abzustimmen.
[0025] Ferner ist eine Ausführungsvariante eines Ständers möglich, bei der auf einer Seite
Halteelemente mit bogenförmigen Abschnitten und auf der gegenüberliegenden Seite geradlinig
ausgeführte Halteelemente vorgesehen sind, welche sich federnd aneinander abstützen
oder federnd kammartig ineinander eingreifen. Auf diese Weise stützt sich jeweils
einseitig an einem einzusetzenden Gegenstand eines oder mehrere Halteelemente vollflächig
ab, wogegen an der gegenüberliegenden Seite nur ein Bereich des bogenförmigen Abschnittes
der Halteelemente abgestützt ist.
[0026] Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden
Beschreibung anhand der Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schrägsicht eines Ständers mit eingesetzten Halteelementen schematisch
dargestellt;
Fig. 2 zu einer Serie zusammengehörende Halteelemente, die an ihren einen Enden einstückig
an einen Steg anschließen;
Fig. 3 eine gleiche Darstellung wie in Fig. 2, wobei jedoch die Halteelemente eine
andere Krümmung aufweisen;
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Ständer mit eingesetztem und zu haltendem Gegenstand;
Fig. 5 eine schematische Darstellung zweier kammartig ineinander eingreifender Serien
von Halteelementen in einer Seitenansicht;
Fig. 6 zwei übereinander angeordnete und an ihren einander zugewandten Abschnitten
ineinander eingreifende Halteeinheiten, welche jeweils aus zwei kammartig ineinander
eingreifenden Serien von Halteelementen gebildet sind;
Fig. 7 zwei mit geringem Abstand übereinander angeordnete Halteeinheiten, welche jeweils
aus zwei kammartig ineinander eingreifenden Serien von Hatteelementen gebildet sind;
Fig. 8 eine Ausführung mit zwei Serien von Halteelementen, die kammartig ineinander
eingreifen und an ihren unteren Enden direkt oder über einen Steg miteinander verbunden
sind;
Fig. 9 eine Ausführungsvariante mit nur einseitig in einem Ständer angeordneten Halteelementen
und einer gegenüberliegenden ebenen Abschlußfläche;
Fig. 10 eine Ausführungsvariante mit nur einseitig in einem Ständer angeordneten Halteelementen
und einer gegenüberliegenden ebenen Abschlußfläche, welche Schlitze zum kammartigen
Eingreifen der Halteelemente aufweist;
Fig. 11 eine Ausführungsform mit annähernd kreisbogenförmig verlaufend angeordneten
Halteelementen;
Fig. 12 eine Ausführungsform mit speziell gebogenen Halteelementen, wobei beide Enden
derselben fest mit dem Ständer verbunden sind;
Fig. 13 eine Draufsicht auf eine schematische Darstellung einer Ausführungsform, bei
der annähernd in einer Ebene liegende Halteelemente mit spitzwinklig nach unten gebogenen
freien Endbereichen vorgesehen sind;
Fig. 14. eine Seitenansicht der Ausführung nach Fig. 13;
Fig. 15 eine weitere Ausführungsform eines Ständers in einer gleichen Seitenansicht
wie in Fig. 14, bei welchem die Halteelemente in deren Ebene federnd verschiebbar
gehalten sind.
Fig. 16 eine Ausführungsform eines Ständers wie in Fig. 15, wobei jedoch zwei gleiche
Anordnungen übereinander montiert sind;
Fig. 17 eine Ausführungsvariante mit Halteelementen mit bogenförmigem Abschnitt und
ebenen Halteelementen;
Fig. 18 eine Ausführungsvariante mit Haltelementen. welche aus parallelogrammartig
miteinander verbundenen Teilabschnitten gebildet sind;
Fig. 19 einen Ständer, bei welchem zwei Ausführungsvarianten für die Führung der frei
auskragenden Enden der Halteelemente ersichtlich sind.
[0027] Bei einem Ständer 1 zum Einschieben bzw. Einstellen von stab-, platten- oder profilförmigen
Gegenständen 2 sollen diese Gegenstände 2 in annähernd vertikaler Ausrichtung sowohl
nach vor und zurück als auch zur Seite hin lagesicher gehalten werden. Solche Ständer
1 sind z.B. für Ski, Snowboards od.dgl. einzusetzen, aber auch für jede andere Art
von stab-, platten oder profilförmigen Gegenständen 2, also beispielsweise Profilstäbe,
Bretter, Geräteteile (z.B. auch Gerätestiele) usw. Dabei kann ein solcher Ständer
1, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, sowohl in dieser vertikalen Ausrichtung oder
aber auch in beliebiger Winkellage angeordnet werden. Selbst bei liegender Anordnung,
wenn also die Gegenstände 2 in annähernd horizontaler Richtung eingeschoben werden,
läßt sich ein Ständer 1 mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen optimal einsetzen. Bei
der Darstellung in Fig. 4 ist sogar ein aus einem Skipaar gebildeter Gegenstand 2
eingesetzt.
[0028] Die Gegenstände werden durch eine Aufnahmeöffnung 3 des Ständers 1 eingeschoben,
wobei die Aufnahmeöffnung 3 mittels streifen-, stab- oder fingerartiger, elastisch
biegbarer und/oder federnd verschiebbar gehaltener Halteelemente 4 bzw. 5 zumindest
teilweise verschließbar ist. Diese Halteelemente werden an einem Rahmen 6 des Ständers
1 montiert. Beim Einschieben bzw. Einstellen von Gegenständen 2 werden die im Bereich
dieser Gegenstände 2 an der Aufnahmeöffnung 3 vorhandenen Halteelemente 4 bzw. 5 elastisch
weggebogen und/oder federnd zurückgeschoben.
[0029] Vorteilhaft wird eine Vielzahl von annähernd parallel zueinander ausgerichteten Halteelementen
4 bzw. 5 vorgesehen sind, deren Breite B wesentlich kleiner ist als die Breite G der
einzusetzenden Gegenstände 2. Die Breite der Halteelemente 4,5 kann ganz verschieden
groß sein, wobei bei immer sehr breiten aufzunehmenden Gegenständen 2 die Halteeiemente
4,5 auch entsprechend breiter ausgeführt werden kann. Es können auch in einem Ständer
1 verschieden breite Halteelemente vorgesehen werden oder aber die aufeinanderfolgenden
Halteelemente 4,5 haben in ein- und demselben Ständer verschiedene Abstände A voneinander.
[0030] Der Ständer1 selbst bzw. dessen Rahmen 6 kann aus Metall oder aus Kunststoff gefertigt
werden. Die Halteelemente 4,5 können als bogenförmig verlaufende, streifen- oder stabartige
Teile aus einem Federstahl oder aus einem elastisch federnden Kunststoff ausgebildet
sein.
[0031] Die Halteelemente 4,5 sind mit Abstand A aufeinander folgend und parallel zueinander
ausgerichtet angeordnet. Dadurch können unter anderem zwei einander gegenüberliegende
Reihen 7,8 von Halteelementen 4,5 vorgesehen sein, welche kammartig ineinander eingreifen.
Die Halteelemente 4,5 sind an ihren Enden im Bereich der Aufnahmeöffnung 3 des Ständers
1 fest mit dem Ständer 1 bzw. dem Rahmen 6 oder aber über einen an die Halteelemente
4,5 anschließenden Steg 9,10 fest mit dem Ständer 1 bzw. dem Rahmen 6 verbunden.
[0032] Für das Federverhalten der Halteelemente 4,5 wirkt sich positiv aus, wenn die in
den Ständer 1 von der Befestigungsstelle am Rahmen 6 im Bereich der Aufnahmeöffnung
3 hineinragenden Enden 11 der Halteelemente 4,5 frei auskragen. Wie aus den Fig. 1,
2 und 5 ersichtlich ist, sind bei diesen Ausführungen - aber auch bei anderen gezeigten
Varianten - die Halteelemente 4,5 einem Kreisbogen folgend gekrümmt. Wie insbesondere
auch aus Fig. 3 ersichtlich ist, kann die Krümmung der Halteelemente 4,5 einen anderen
Verlauf haben. Jede Art von Kurvenverlauf, z.B. auch ein elliptischer Verlauf, oder
jede Art von winkelig aneinander anschließenden ebenen oder gebogenen Abschnitten
ist denkbar, wobei Übergänge zwischen Einzelabschnitten zweckmäßig einen bogenförmigen
Übergang haben, um dadurch das Einschieben der Gegenstände 2 in den Ständer 1 zu erleichtern
und außerdem eine Beschädigung der einzuschiebenden Gegenstände 2 mit Sicherheit zu
vermeiden.
[0033] Bei der Ausgestaltung nach den Fig. 6 und 7 sind mehrere, jeweils aus zwei kammartig
ineinander eingreifenden Serien 7,8 von Halteelementen 4,5 gebildete Halteeinheiten
12 in Einschieberichtung E für die Gegenstände 2 aufeinander folgend angeordnet. Eine
solche Anordnung ist in Fig. 6 gegeben, wobei die beiden Halteeinheiten mit geringem
Abstand X aufeinander folgen. Bei einer solchen Anordnung zweier Halteeinheiten 12
übereinander ist es gerade bei der Ausführung nach Fig. 7 sinnvoll, die aufeinander
folgend angeordneten Halteeinheiten 12 um die Breite B eines Halteelementes 4,5 versetzt
zueinander anzuordnen. Dann können nämlich die frei auskragenden Enden 11 der Halteelemente
4,5 der einen Halteeinheit 12 kammartig in die Schlitze 13,14 zwischen jeweils zwei
Halteelementen 4,5 der jeweils folgenden Halteeinheit 12 eingreifen. Die frei auskragenden
Enden 11 der Halteelemente 4,5 erhalten so eine zusätzliche seitliche Abstützung.
[0034] Bei der Ausführung nach Fig. 8 sind die in den Ständer 1 hineinragenden Enden 11
mehrerer oder aller Halteelemente 4,5 fest miteinander oder über einen durchgehenden
Steg 15 miteinander verbunden sind. In der Regel wird dies ein entsprechender Steg
15 sein oder aber es ist ein Verbindungssteg vorhanden der alle Halteelemente 4,5
oder einen Teil derselben einstückig miteinander verbindet.
[0035] Bei den Ausführungen nach den Fig. 9 und 10 sind Ständer 1 gezeigt, bei welchen nur
einseitig Halteelemente 4,5 angeordnet sind. Die Halteelemente 4,5 sind an einer Längsbegrenzung
der Aufnahmeöffnung 3 des Ständers 1 bzw. an dem Rahmen 6 befestigt und verlaufen
bogenförmig ausbauchend zur gegenüberliegenden Innenbegrenzung 16. Bei der Ausgestaltung
nach Fig. 9 wird dadurch der einzusetzende Gegenstand 2 zwischen den Halteelementen
4,5 und der Innenbegrenzung 16 eingeklemmt. Die Halteelemente 4,5 stützen sich also
federnd an der der Befestigungsseite abgewandten Innenbegrenzung 16 des Ständers 1
ab. Bei der Ausführung nach Fig. 10 greifen die Halteelemente 4,5 mit ihren bogenförmigen
Abschnitten teilweise in Schlitze 17 an der der Befestigungsseite abgewandten Innenbegrenzung
16 des Ständers 1 ein.
[0036] Bei der Ausführung nach Fig. 17 ist eine ähnliche Ausgestaltung wie in Fig. 9 und
10 gezeigt, wobei hier jedoch neben den federnd ausgebildeten und mit einem bogenförmigen
Abschnitt versehenen Halteelementen 4 auch noch ebene, also geradlinig verlaufende
Halteeiemente 5 vorgesehen sind. Diese Haltelemente 5 und die Halteelemente 4 können
sich direkt aneinander abstützen oder aber auch kammartig ineinander eingreifen. Als
Federn 15 können hier eine Art Blattfedern 25 vorgesehen werden. Zur Halterung der
Halteelemente 5 sind Führungsstifte 26 vorgesehen, wobei auch im Bereich dieser Führungsstifte
Federn in Form von Schraubenfedern vorgesehen werden könnten. Am Boden dieses Ständers
sind Noppen 20 ausgebildet, um die einzusetzenden Gegenstände schonend abstützen zu
können, um auch hier noch eine zusätzliche Halterung gegen ein Wegkippen der Gegenstände
zu erzielen.
[0037] Fig. 11 zeigt eine Ausführungsvariante, bei der die Halteelemente 4,5 zu einem Kreisring
gebogen sind bzw. aus rohrförmigen Elementen mit Einschnitten zur Bildung der Halteelemente
4,5 gefertigt sind. Beim Einschieben des Gegenstandes werden diese Halteelemente 4,5
von der Kreisform abweichend federnd elastisch verformt, also ähnlich einem z.B. durch
Draufstehen belasteten Ball. Beim Herausziehen erfolgt eine Verformung in die Gegenrichtung.
Auch bei dieser Ausgestaltung können wie bei der Ausführung nach Fig.6 die übereinander
angeordneten Halteelemente 4,5 ineinander eingreifen.
[0038] Bei der Ausführung nach Fig. 12 sind jeweils beide Enden von Halteelementen 4,5 fest
mit dem Ständer 1 bzw. über einen an die Halteelemente 4,5 anschließenden Steg mit
dem Ständer 1 verbunden. Auch hier erfolgt eine entsprechend Verformung und Verschiebung
der Halteelemente 4,5 beim Einsetzen eines Gegenstandes 2.
[0039] Bei der Konstruktion nach den Fig. 13 und 14 sind die Halteelemente 4,5 aus geradlinig
sozusagen in einer Ebene ausgerichtet, wobei lediglich deren Endbereiche 11 spitzwinklig
nach unten gebogen sind. Beim Einschieben eines Gegenstandes 2 weichen die Halteelemente
4,5 federnd nach unten hin aus (strichliert in Fig. 14 gezeigt). Auch hier bilden
die seitlich neben den nach unten gebogenen Halteelementen 4,5 geradlinig verbleibenden
Halteelemente die seitlichen Anschläge für die Gegenstände. Bei einer solchen Ausführung
ist es jedoch sinnvoll, wenigstens zwei Halteeinheiten übereinander anzuordnen, es
sei denn, am Abstützboden des Ständers können entsprechende Gegenhalterungen vorgesehen
werden, um dadurch ein Kippen des eingesetzten Gegenstandes 2 zu verhindern.
[0040] Bei der Ausgestaltung nach Fig. 15 ist jedes einzelne der Halteelemente 4,5 federnd
verschiebbar an den Seitenbegrenzungen 18 der Aufnahmeöffnung 3 des Ständers 1 befestigt.
Hier werden also die Halteelemente 4,5 nicht federnd elastisch verbogen, sondern z.B.
gegen die Kraft einer Feder 19, welche an der Oberseite oder an der Unterseite der
Halteelemente 4,5 angreifen kann, nach außen gedrängt, damit der einzusetzende Gegenstand
aufgenommen werden kann. Auch bei einer solchen Variante ist eine einseitige oder
wie gezeigt eine zweiseitige Anordnung mit gegenseitigem kammartigen Eingriff möglich.
Auch hier bilden dann die nicht zurückgeschobenen Halteelemente 4,5 einen seitlichen
Anschlag für den eingesetzten Gegenstand.
[0041] Die Ausgestaltung nach Fig. 16 ist in gleicher Weise wie die Fig. 15 konstruiert,
wobei hier jedoch zwei Ebenen von Halteelementen 4,5 übereinander in einem Ständer
montiert sind. Die einzusetzenden Gegenstände werden hier an zwei mit Abstand übereinander
angeordneten Bereichen gehalten, so daß eine besonders gute Kippsicherheit erreicht
wird.
[0042] Bei der Ausgestaltung nach Fig. 19 ist ersichtlich, wie die Stabilität der frei auskragenden
Halteelemente 4,5 noch verbessert werden kann. Es sind dabei zwei Ausführungsbeispiele
dargestellt. Auf der linken Seite greifen die freien Enden der Halteelemente 4 in
Nuten 24 einer profilierten Schiene 22 ein. Auf der gegenüberliegenden Seite ist gezeigt,
daß es auch möglich ist, lediglich Schlitze 23 in einer Seitenwandung 21 des Ständers
vorzusehen, in welche die freien Enden der Halteelemente 5 eingreifen. Die Stabilität
der Halteelemente quer zu deren Längserstreckung und quer zu deren Verbiegerichtung
wird dadurch wesentlich verbessert.
[0043] Fig. 18 zeigt eine Ausführungsvariante, bei der die Halteelemente 4,5 aus parallelogrammartig
aneinander anschließenden bzw. miteinander verbundenen Teilabschnitten gebildet ist.
Es können dabei zwischen den Teilabschnitten Drehachsen oder Gelenke vorgesehen werden
oder aber es handelt sich hier ebenso um einstückig so gebogene Teile aus Federstahl
oder einem elastisch federnden Kunststoff. Bei der Ausbildung aus einzelnen Teilabschnitten
sind zusätzlich noch an entsprechenden Stellen Federn anzuordnen. Bei einer solchen
Konstruktion können die einzusetzenden Gegenstände über eine relativ großen ebenen
Bereich gehalten werden.
[0044] Ein erfindungsgemäß ausgeführter Ständer kann durch die einfache und robuste Ausführung
bei den meisten Varianten auch im Freien und insbesondere auch im Winter eingesetzt
werden, wo es gilt, ständig und ohne Probleme gleitende Wintersportgeräte einsetzen
zu können. Zu einem störungsfreien Betrieb eines erfindungsgemäßen Ständers kann zusätzlich
beitragen, wenn die seitlichen Randbereiche der einzelnen Halteelemente abgerundet
oder abgekantet ausgeführt sind. Wenn die Halteelemente 4,5 nach dem Herausziehen
eines eingesetzten Gegenstandes wieder kammartig ineinander greifen sollen, wird dadurch
eine noch verbesserte Ausgestaltung geschaffen.
[0045] Ein erfindungsgemäßer Ständer kann eine einzige, gegebenenfalls sehr lange Aufnahmeöffnung
mit einer Vielzahl von Halteelementen aufweisen. Es ist aber auch denkbar, in einem
Ständer mehrere Aufnahmeöffnung vorzusehen, die jedoch auch eine Länge zur Aufnahme
mehrerer Gegenstände aufweist. Auch eine Ausgestaltung ist möglich, bei der die Aufnahmeöffnung
nur eine Breite des einzusetzenden Gegenstandes aufweist, wobei die Halteelemente
dann nur die Federwirkung auf den Gegenstand ausüben. Es fällt dann allerdings die
optimale Möglichkeit der seitlichen Abstützung der jeweils nächstfolgenden Halteelemente
weg.
[0046] Im Rahmen der Erfindung ist es aber auch möglich, daß die Breite der Halteelemente
annähernd auf die Breite bzw. Dicke der einzusetzenden Gegenstände abgestimmt ist,
so daß ein solcher Ständer auch für relativ dünne bzw. schmale Gegenstände einsetzbar
ist, z.B. für Gerätestiele (Besenstiele usw.). Dabei können die Halteelemente einander
direkt gegenüber liegen und sich federnd aneinander abstützen, um so den einzusetzenden
Gegenstand beidseitig entsprechend abzustützen. Dann sind auch an beiden Seitenbereichen
jeweils abstützende Halteelemente für die seitliche Halterung vorhanden.
[0047] Die Standfläche für den eingesetzten Gegenstand im Ständer, also in der Regel der
Boden des Ständers, sollte so beschaffen sein, daß der Gegenstand nicht leicht seitlich
ausweichen kann und daß Wasser ablaufen kann. Der Boden könnte beispielsweise mit
Noppen, Zapfen oder Bürsten bestückt sein. Der Boden kann eben ausgeführt sein und
dabei horizontal verlaufende oder aber spitzwinklig zur Horizontalen verlaufend geneigt
sein. Der Boden kann aber auch im Querschnitt gebogen verlaufen oder auch in einem
spitzen oder stumpfen Winkel aneinander anschließenden Abschnitten bestehen und so
eine Art Rinne bilden.
1. Ständer für Skis, Snowboards od. dgl., gekennzeichnet durch eine Vielzahl von annähernd parallel zueinander ausgerichteten, streifen-, stab-
oder fingerartigen, elastisch biegbaren und ggf. fedemd verschiebbar oder verschwenkbar
gehaltenen Halteelementen (4, 5), die durch Einschieben der Gegenstände (2) elastisch weggebogen und/oder fedemd zurückgeschoben
werden, wobei bei Ausbildung des Ständers für Ski und Snowboards die Breite (B) der
Halteelemente (4, 5) wesentlich kleiner ist als die Breite (G) der einzusetzenden
Ski und wobei bei Ausbildung des Ständers für Snowboards die Breite (B) der Hälteelemente
(4, 5) wesentlich kleiner ist als die Breite (G) der einzusetzenden Snowboards.
2. Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (4, 5) als bogenförmig verlaufende, streifen- oder stabartige Teile
aus einem Federstahl oder aus einem elastisch federnden Kunststoff gebildet sind.
3. Ständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (4, 5) wenigstens auf einer Befestigungsseite an einer Längsbegrenzung
einer Aufnahmeöffnung (3) des Ständers (1) befestigt sind und bogenförmig verlaufend
und sich fedemd an einer der Befestigungsseite abgewandten Innenbegrenzung (16) des
Ständers (1) abstützend in den Ständer (1) hinein erstrecken.
4. Ständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (4, 5) mit Abstand (A) aufeinander folgend angeordnet sind.
5. Ständer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (4, 5) mit ihren bogenförmigen Abschnitten teilweise in Schlitze
(17) an der der Befestigungsseite abgewandten Innenbegrenzung (16) des Ständers (1)
eingreifen.
6. Ständer nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende Reihen (7, 8) von Halteeiementen (4, 5) vorgesehen
sind, welche kammartig ineinander eingreifen.
7. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (4, 5) an ihren Enden im Bereich der Aufnahmeöffnung (3) des Ständers
(1) fest mit dem Ständer (1) oder über einen an die Halteelemente (4, 5) anschließenden
Steg (9, 10) fest mit dem Ständer (1) verbunden sind.
8. Ständer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ständer (1) hineinragende Enden (11) mehrerer oder aller Halteelemente (4,
5) fest miteinander oder über einen durchgehenden Steg (15) miteinander verbunden
sind.
9. Ständer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, jeweils aus zwei kammartig ineinander eingreifenden Reihen (7, 8) von Halteelementen
(4, 5) gebildete Halteeinheiten (12) in Einschieberichtung (E) für die Gegenstände
(2) aufeinander folgend angeordnet sind.
10. Ständer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinander folgend angeordneten Halteeinheiten (12) um die Breite (B) eines
Halteelementes (4, 5) versetzt zueinander angeordnet sind.
11. Ständer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die frei auskragenden Enden (11) der Halteelemente (4, 5) der einen Halteeinheit
(12) kammartig in die Schlitze (13, 14) zwischen jeweils zwei Haiteelementen (4, 5)
der jeweils folgenden Halteeinheit (12) eingreifen.
12. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ständer (1) hineinragende Enden (11) der Halteelemente (4, 5) von ihrer Befestigungsstelle
aus frei auskragen.
13. Ständer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils beide Enden von Halteelementen (4, 5) fest mit dem Ständer (1) oder über
einen an die Halteelemente (4, 5) anschließenden Steg (9, 10) mit dem Ständer (1)
verbunden sind.
14. Ständer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (4, 5) zu einem Kreisring gebogen sind oder aus rohrförmigen Elementen
mit Einschnitten zur Bildung der Halteetemente (4, 5) gefertigt sind.
15. Ständer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jedes einzelne Halteelement (4, 5) federnd verschiebbar an den Seitenbegrenzungen
der Aufnahmeöffnung (3) des Ständers (1) befestigt ist.
16. Ständer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der frei auskragenden Halteelemente (4, 5) in auf die Breite derselben
im wesentlichen angepaßte Schlitze (23) oder Nuten (24) eingreifen.
17. Ständer nach Anspruch einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (4, 5) aus parallelogrammartig miteinander verbundenen Teilabschnitten
gebildet sind.
18. Ständer nach Anspruch einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite Halteelemente (4) mit bogenförmigen Abschnitten und auf der gegenüberliegenden
Seite gradlinig ausgeführte Halteelemente (5) vorgesehen sind, welche sich fedemd
aneinander abstützen oder federnd kammartig ineinander eingreifen.
1. Support pour ski, planche à neige ou produits analogues,
caractérisé en ce qu'
un grand nombre d'éléments de retenue (4, 5) alignés sensiblement de manière parallèle,
ces éléments étant en forme de ruban, de tige ou de doigts, souples élastiquement
et pouvant le cas échéant coulisser ou basculer élastiquement, s'écartent élastiquement
et/ou sont repoussés élastiquement par l'introduction des objets (2),
et pour la réalisation du support pour des skis et des planches à neige, la largeur
(B) des éléments de retenue (4, 5) est beaucoup plus petite que la largeur (G) des
skis à installer, et
pour la réalisation du support pour des planches à neige, la largeur (B) des éléments
de retenue (4, 5) est beaucoup plus faible que la largeur (G) de la planche à neige
à introduire.
2. Support selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les éléments de retenue (4, 5) sont constitués par des pièces en forme de bande ou
de tige à tracé cintré, réalisées en acier à ressort ou en une matière plastique élastique
à ressort.
3. Support selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les éléments de retenue (4, 5) sont fixés au moins d'un côté de fixation à une limitation
longitudinale d'un orifice de réception (3) du support (1) et ont un tracé courbe
et s'étendent élastiquement en s'appuyant dans le support (1), de façon élastique
à une limitation intérieure (16) du support (1), à l'opposé du côté de fixation.
4. Support selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les éléments de fixation (4, 5) sont écartés d'une distance (A) les uns par rapport
aux autres.
5. Support selon les revendications 3 ou 4,
caractérisé en ce que
les éléments de fixation (4, 5) pénètrent avec leur segment courbe, en partie dans
les fentes (17) de la limitation intérieure (16) du support (1), à l'opposé du côté
de fixation.
6. Support selon l'une des revendications 1, 2 ou 4,
caractérisé en ce que
deux rangées opposées (7, 8) d'éléments de fixation (4, 5) s'interpénètrent comme
des peignes.
7. Support selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les éléments de retenue (4, 5) sont reliés solidairement au support (1) par leurs
extrémités au niveau de l'orifice de réception (3) du support (1) ou sont reliés solidairement
au support (1) par une entretoise (9, 10) reliée aux éléments de retenue (4, 5).
8. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
les extrémités (11) pénétrant dans le support (1) de plusieurs ou de tous les éléments
de retenue (4, 5) sont reliées solitairement les unes aux autres ou par une entretoise
continue (15).
9. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé par
plusieurs unités de retenue (12) formées chaque fois de deux rangées (7, 8) interpénétrées
en forme de peigne d'éléments de retenue (4, 5) sont installées les unes à la suite
des autres dans la direction d'introduction (E) par coulissement (5) des objets (2).
10. Support selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
les unités de fixation (12) installées les unes à la suite des autres, sont décalées
les unes des autres de la largeur (B) d'un élément de retenue (4, 5).
11. Support selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
les extrémités (11) des éléments de retenue (4, 5), qui sont librement en saillie,
d'une unité de retenue (12) pénètre en forme de peigne dans les fentes (13, 14) entre
chaque fois deux éléments de retenue (4, 5) de l'unité de retenue (12) chaque fois
suivante.
12. Support selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les extrémités (11) des éléments de retenue (4, 5) qui pénètrent dans le support (1)
sont librement en saillie à partir de leur point de fixation.
13. Support selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
chaque fois les deux extrémités des éléments de retenue (4, 5) sont reliées solidairement
au support (1) ou par l'intermédiaire d'une entretoise (9, 10) reliée aux éléments
de retenue (4, 5), pour assurer la liaison avec le support (1).
14. Support selon la revendication 13,
caractérisé en ce que
les éléments de retenue (4, 5) sont cintrés suivant un anneau de cercle ou sont constitués
par des éléments tubulaires avec des entailles pour former les éléments de fixation
(4, 5).
15. Support selon l'une des revendications 1 à 14,
caractérisé en ce que
chaque élément de retenue (4, 5) séparé, est fixé de manière à coulisser élastiquement
sur les limitations latérales de l'orifice de réception (3) du support (1).
16. Support selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
les extrémités libres des éléments de retenue (4, 5) en saillie librement, pénètrent
du même côté que ceux-ci, dans des fentes (23) ou rainures (24) essentiellement adaptées.
17. Support selon l'une des revendications 1 à 16,
caractérisé en ce que
les éléments de retenue (4, 5) sont constitués par des segments partiels reliés entre
eux à la manière d'un parallélogramme.
18. Support selon l'une des revendications 1 à 17,
caractérisé en ce que
d'un côté on a des éléments de retenue (4) ayant des segments courbes et du côté opposé
on a des éléments de retenue (5) droits, ces éléments s'appuyant élastiquement les
uns contre les autres ou pénétrant élastiquement en forme de peigne les uns dans les
autres.
1. A stand for skis, snowboards or the like, characterised by a plurality of strip-like, bar-like or finger-like elastically bendable and optionally
resiliently displaceably or pivotably mounted retaining elements (4,5) which are aligned
approximately parallel to one another and which can be elastically bent aside and/or
resiliently pushed back by the insertion of objects (2), wherein when designing the
stand for skis and snowboards the width (B) of the retaining elements (4,5) is substantially
smaller than the width (G) of the ski to be inserted and wherein when designing the
stand for snowboards the width (B) of the retaining elements (4,5) is substantially
smaller than the width (G) of the snowboard to be inserted.
2. A stand according to Claim 1, characterised in that the retaining elements (4,5) are formed as arcuately extending strip-like or bar-like
parts consisting of spring steel or of an elastically resilient plastics material.
3. A stand according to Claim 1 or 2, characterised in that the retaining elements (4,5) are fastened, extending arcuately, at least on one fastening
side to a longitudinal boundary of a receiving opening (3) of the stand (1) and they
extend resiliently on an inner boundary (16) of the stand (1) remote from the fastening
side in a supporting manner into the stand (1).
4. A stand according to Claim 1 or 2, characterised in that the retaining elements (4,5) are arranged consecutively at a distance apart (A).
5. A stand according to Claim 3 Or 4, characterised in that the retaining elements (4,5) engage with their arcuate portions partly in slots (17)
on the inner boundary (16) of the stand (1) remote from the fastening side.
6. A stand according to any one of Claims 1, 2 and 4, characterised in that two mutually opposing rows (7,8) of retaining elements (4,5) are provided which engage
in one another in a comb-like manner.
7. A stand according to any one of the preceding Claims, characterised in that at their ends in the vicinity of the receiving opening (3) of the stand (1) the retaining
elements (4,5) are securely connected to the stand (1) or are securely connected to
the stand (1) via a web (9,10) adjoining the retaining elements (4,5).
8. A stand according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that ends (11) of several or all of the retaining elements (4,5) projecting into the stand
(1) are securely joined together or are joined together via a continuous web (15).
9. A stand according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that a plurality of retaining units (12), which are formed respectively from two rows
(7,8) of retaining elements (4,5) projecting in one another in a comb-like manner,
are arranged consecutively in the insertion direction (E) for the objects (2).
10. A stand according to Claim 9, characterised in that the consecutively arranged retaining units (12) are arranged offset with respect
to one another by the width (B) of one retaining element (4,5).
11. A stand according to Claim 10, characterised in that the freely protruding ends (11) of the retaining elements (4,5) of one retaining
unit (12) engage in a comb-like manner into the slots (13,14) between two respective
retaining elements (4,5) of the respectively following retaining unit (12).
12. A stand according to any one of the preceding Claims, characterised in that ends (11) of the retaining elements (4,5) projecting into the stand (1) protrude
freely from their fastening point.
13. A stand according to any one of Claims 1 to 11, characterised in that two respective ends of retaining elements (4,5) are securely connected to the stand
(1) or are connected to the stand (1) via a web (9,10) adjoining the retaining elements
(4,5).
14. A stand according to Claim 13, characterised in that the retaining elements (4,5) are bent to form a circular ring or are produced from
tubular elements with indentations to form the retaining elements (4,5).
15. A stand according to any one of Claims 1 to 14, characterised in that each individual retaining element (4,5) is fastened resiliently displaceably on the
lateral boundaries of the receiving opening (3) of the stand (1).
16. A stand according to Claim 12, characterised in that the free ends of the freely protruding retaining elements (4,5) engage into slots
(23) or grooves (24) substantially adapted to the width thereof.
17. A stand according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the retaining elements (4,5) are formed from partial sections joined together in
the manner of a parallelogram.
18. A stand according to any one of Claims 1 to 17, characterised in that on one side retaining elements (4) with arcuate sections are provided and on the
opposite side straight retaining elements (5) are provided, which bear against one
another resiliently or engage resiliently in one another in a comb-like manner.