[0001] Die Erfindung betrifft eine Bodendichtung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden
Art.
[0002] Derartige Bodendichtungen, die insbesondere bei schwellenlosen Türen angebracht sein
können, besitzen häufig eine stab- oder leistenförmige Dichtungsanordnung, die unter
oder in der Türunterkante vorhanden ist. Diese Dichtungsanordnung schließt den Luftspalt
zwischen der Türblattunterkante und dem Boden ab. Hierbei kann es sich um eine feststehende
oder, wie in der EP 0 424 973 beschrieben, um eine automatische Dichtungsanordnung
handeln. Gemeinsam ist beiden Anordnungen ein Dichtungskörper und eine den Dichtungskörper
führende Führungsschiene, die über die gesamte Länge der Dichtungsanordnung vorhanden
sind, die sich wiederum über die gesamte Breite des Türblatts erstreckt.
[0003] Türen der in Frage kommenden Art mit einem Holzrahmen weisen im Bereich der Unterkante
des Türblatts meist eine Nut auf, in die die Führungsschiene eingesetzt wird. Zur
Befestigung der Führungsschiene in den Holztürblättern werden zwei Befestigungsarten
bevorzugt. Die erste Art umfaßt stimseitig anzubringende Befestigungswinkel, deren
einer Schenkel in das äußere Gehäuse der Dichtung eingreift und deren anderes Ende
von der Falzseite des Türblattes her verschraubt wird. Bei dieser Art der Befestigung
wird die Türblattunterkante oft mit einer flachen, der Materialstärke des Befestigungswinkels
entsprechenden Nut versehen, um den freien Schenkel des Winkels bündig mit der Unterkante
des Türblattes abschließen zu lassen.
[0004] Bei der zweiten Methode der Befestigung der Führungsschiene der Dichtungsanordnung
werden Nägel oder Schrauben durch die Schenkel des dann im Querschnitt hutförmigen
äußeren Gehäuses der Führungsschiene in die Unterkante des Türblattes geschlagen oder
geschraubt. Diese Befestigungsart wird deswegen bevorzugt, weil keine nachträgliche
Bearbeitung des Türblattfalzes erforderlich ist.
[0005] Um Nägel oder Schrauben einbringen zu können, werden die Schenkel des äußeren Gehäuses
in gleichmäßigen Abständen durch Stanzen oder Bohren mit Lochungen versehen. Dabei
werden die Lochungen so gesetzt, daß bei der Montage der Führungsschiene in der Türblattunterkante
die äußeren Lochungen nahe an den äußeren Stimkanten der Türblattunterkante liegen,
um so eine optimale Befestigung zu erreichen. Derartige Bodendichtungen sind z.B.
in DE-U- 1 723 722 oder US-A-1948108 beschrieben.
[0006] Üblicherweise werden aber die Bodendichtungen in sogenannten Lagerlängen angeboten,
die den verschiedenen Breiten der Norm-Türblätter entsprechen. Lagerlängen sind jeweils
bis zu der darunter liegenden Lagerlänge kürzbar. Beim Kürzen kommt es häufig aufgrund
der unterschiedlichen Türbreiten vor, daß die äußeren Lochungen entfallen und somit
die Befestigung der Dichtung weiter von der äußeren Stirnseite der Türblattkante entfernt
vorgenommen werden muß. Dies führt jedoch je nach der Kraft, mit der die Nägel oder
Schrauben eingebracht werden, zu einer Deformation des dünnwandigen äußeren Gehäuses
der Dichtung.
[0007] Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, auf einfache Weise eine gattungsgemäße
Bodendichtung bereitzustellen, bei der die äußeren Befestigungsstellen immer nahe
den Enden der Türblattunterkanten liegen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Bodendichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Erfindungsgemäß ist erkannt worden, daß durch die Ausgestaltung der seitlichen Schenkel
der im Querschnitt hutförmigen Führungsschiene der Bodendichtung mit einer in Längsrichtung
durchgehenden Zone mit geringerer Materialstärke, ein gezieltes Durchstoßen der Schenkel
mit Nägeln oder dergleichen zur Befestigung der Führungsschiene ohne vorheriges Lochen
ermöglicht wird.
[0010] Die Lage und Zahl der Befestigungsstellen kann daher frei gewählt und den jeweiligen
Bedürfnissen angepaßt werden, ohne daß es dabei auf die Lage vorher angebrachter Lochungen
in der Führungsschiene ankommt.
[0011] Die Führungsschiene, die vorzugsweise aus stranggepreßtem Aluminium besteht, kann
somit ohne nachträgliche Bearbeitung bei jeder beliebigen Türbreite verwendet werden.
[0012] In vielen Ländern ist es üblich, zwischen Türblattunterkante und dem Boden einen
Spalt von etwa 1 cm zu belassen. Dieser Spalt wird bei Bedarf durch die vorzugsweise
automatische Bodendichtung geschlossen. Im Fall des Einbaus der Bodendichtungen von
unten in das Türblatt ist deren Bauhöhe begrenzt. Automatisch absenkbare Bodendichtungen
können konstruktiv und durch diese begrenzte Bauhöhe bedingt Türspalte von etwa 1,5
cm schließen. Dies ergibt jedoch in einigen Ländern Probleme, da dort die Türspalte
bis zu 2 cm betragen können.
[0013] Dieses technische Problem kann durch eine kastenförmige Ausbildung der äußeren Schenkel
der im Querschnitt hutförmigen Führungsschiene gelöst werden (Anspruch 2).
[0014] Der Türspalt wird dadurch auf eine Höhe von etwa 0,5 bis 1,0 cm reduziert. So kann
unter Verwendung einer normalen Mechanik die Bodendichtung den größeren Türspalt schließen.
[0015] Durch die kastenförmige Ausbildung der Schenkel besteht jedoch die Gefahr, daß bei
der Befestigung der Bodendichtung durch Nägel oder Schrauben diese nicht senkrecht
zur Türblattunterkante eingeschlagen oder eingeschraubt werden, sondern schräg verlaufen.
Da aber die Bodendichtungen in der Nähe der Außenseite des Türblattes angebracht sind,
können schräg verlaufende Nägel oder Schrauben aus der Ebene des Türblatts heraustreten
oder die Führungsschiene der Bodendichtung verformen und die Mechanik derselben behindern
oder beschädigen.
[0016] Abhilfe könnte durch Lochung der kastenförmigen Schenkel durch Bohren oder Stanzen
geschaffen werden. Dies bedingt aber eine aufwendige Nachbearbeitung des stranggepreßten
Materials und nach dem Lochen eine weitere Säuberung des Gehäuses, um Späne und andere
Materialrückstände im Kasten zu entfemen. Weiterhin tritt beim Kürzen der Lagerlängen
auf die jeweilige Türbreite das oben erwähnte Problem mit der Lage der äußeren Lochungen
auf.
[0017] Um das seitliche Ausweichen der Nägel bzw. Schrauben oder dergleichen zu verhindem
und sie stets ordentlich parallel zu den Seitenwandungen der Führungsschiene in die
Türblattunterkante einbringen zu können, besitzen die kastenförmigen Schenkel gemäß
der Ausgestaltung nach Anspruch 2 nicht nur die oben erwähnte äußere Längskerbe, sondern
im Inneren des kastenförmigen Schenkels eine zweite Zone mit verringerter Materialstärke,
die ebenfalls durchstoßen werden kann und so angeordnet ist, daß eine zu den Seitenwandungen
der Führungsschiene parallele Ausrichtung des Befestigungsmittels herbeigeführt wird.
[0018] Das Innere des kastenförmigen Schenkels läuft gemäß Anspruch 4 schräg zu einer Kerbe
zusammen, an deren Spitze die der Türblattunterkante benachbarte Kastenwand durchschlagen
werden kann und die auf einer durch die erste äußere Kerbe verlaufenden Ebene liegt,
die parallel zur Türblatteben ist.
[0019] Durchstößt nun zum Beispiel ein Nagel in der ersten äußeren Kerbe die Wand des Kastens,
so wird seine Spitze durch die schräg verlaufenden inneren Wände des kastenförmigen
Schenkels in die zweite Kerbe geleitet und somit zwangsläufig ausgerichtet. Im nächsten
Schritt durchschlägt der Nagel dann die der Türblattunterkante zugewandte Wandung
des kastenförmigen Schenkels und dringt parallel zur Türblattebene in die Türblattunterkante
ein. Durch die beiden in der ersten und zweiten Kerbe gebildeten Löcher wird der Nagel
in seiner Richtung geführt und kann also in der Nähe der Türblattaußenseite bzw. in
der Nähe der Führungsschiene der Bodendichtung eingeschlagen werden, ohne daß die
Gefahr eines Schrägverlaufens und von Beschädigungen besteht.
[0020] Die zweite, innere Längskerbe hat vorteilhaft eine gewisse Tiefe gemäß Anspruch 5,
damit die sie bildenden Schrägflächen eine ausreichende Führungswirkung für eine Nagelspitze
oder dergleichen entfalten.
[0021] Eine zweckmäßige Bemessung der Höhe des kastenförmigen Schenkels ergibt sich aus
Anspruch 6.
[0022] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung im Rahmen
der Ansprüche ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt senkrecht zur Achse einer Bodendichtungsanordnung für
eine Tür;
Fig. 2 einen entsprechenden Vertikalschnitt durch eine Bodendichtungsanordnung mit
einer Führungsschiene, deren Schenkel kastenförmig ausgebildet sind;
Fig. 3 einen Vertikalschnitt entsprechend Fig. 2 während des Einschlagens eines Nagels.
[0023] Eine Tür weist eine in der Zeichnung insgesamt mit 100 bezeichnete Bodendichtungsanordnung
auf, die aus einer im Strangpreßverfahren aus einem Aluminiumwerkstoff hergestellten
Führungsschiene 2, aus einem als Ganzes mit 1 bezeichneten Dichtungskörper, der einen
aus stranggepreßtem Profilmaterial bestehenden Dichtungsträger 3 und eine darunter
befestigte elastische Dichtungsleiste 5 umfaßt, aus einer, die Heb- und Senkbewegung
des Dichtungskörpers 1 quer und parallel zu sich selbst bewirkenden Betätigungsvorrichtung
(nicht gezeigt) sowie aus zwei zwischen der Innenseite der Führungsschiene 2 und der
Außenseite des Dichtungsträgers 3 abdichtenden des Lippenteilen 6 besteht.
[0024] Alle diese Teile, eventuell mit Ausnahme der Betätigungsvorrichtung, erstrekken sich
im wesentlichen über die gesamte Breite eines in den Fig. 1, 2 und 3 nur angedeuteten
Türblatts T an dessen Unterkante 12. Türen aus Holz haben meist eine sich entlang
der Unterkante 12 erstrekende Nut 13, in die die Führungsschiene 2 eingesetzt wird,
so daß sie zwischen den Flanken der Nut 13 verschwindet. Beim Schließen der Tür bewirkt
die Betätigungsvorrichtung das Ausfahren des Dichtungskörpers 1 nach unten in Richtung
der eine Art Schwelle bildenden Schiene S auf dem Boden B, so daß die Dichtungsleiste
5 die Schiene S berührt und dadurch der Türspalt H geschlossen wird.
[0025] Die Führungsschiene 2 weist ein hutförmiges Querschnittsprofil mit einem im wesentlichen
U-förmigen, in die Nut 13 eingreifenden Teil, aus dem die Dichtungsleiste 5 nach unten
hervortritt, und mit zwei von den freien Rändern der U-Schenkel nach außen abgewinkelten
flachen, d. h. die Materialstärke der Wandungen der Führungsschiene 2 besitzenden
Schenkeln 7 auf, die sich gegen die Türblattunterkante 12 legen. Die beiden Schenkel
7 besitzen je eine Zone mit verringerter Materialstärke in Gestalt einer Längskerbe
8, in deren grund die Materialstärke so gering ist, daß der Schenkel 7 relativ leicht
von einem Nagel, einer Schraube oder dergleichen durchstoßen werden kann. Zur Befestigung
der Führungsschiene 2 werden nach Einsetzen derselben in die entsprechende Nut 13
in regelmäßigen Abständen zum Beispiel Nägel in die Längskerbe 8 gesetzt und dann
senkrecht zu der Türunterkante 12 durch die im Grund der Längskerbe 8 verbleibende
geringe Wandstärke hindurch in die Türblattunterkante 12 eingeschlagen. Da die Kerbe
8 in Längsrichtung entlang der Schenkel 7 durchgehend vorhanden ist, können die jeweiligen
optimalen Positionen zum Durchschlagen der Befestigungsmittel unabhängig von der Türbreite
ausgewählt werden.
[0026] In Fig. 2 ist eine Türblattunterkante 12 dargestellt, bei der im Unterschied zu Fig.
1 der herrschende Türspalt H deutlich größer ist. Es sind die seitlichen Schenkel
7' hierbei nicht flach, sondern in einer hohlen Kastenform ausgeführt. Die Gesamthöhe
K der Führungsschiene 2 ist in beiden Fällen gleich. Das bedeutet, daß auch der große
Türspalt H unter Verwendung der üblichen Mechanik und Befestigungsmittel geschlossen
werden kann. Die Führungsschiene 2 steht jedoch um die Höhe I der kastenförmigen Schenkel
7' weiter nach unten vor. Somit ist die Einbautiefe der Führungsschiene in die Türblattunterkante
12 verringert.
[0027] Zusätzlich gibt die Kastenform der Schenkel 7' der Dichtungsanordnung eine große
Stabilität gegen seitlich wirkende Kräfte, die zum Beispiel durch Steine oder sonstige
Hindernisse hervorgerufen werden. Diese Kräfte würden sonst zu einer Deformation und
so zu einer Funktionsbeeinträchtigung der Dichtungsanordnung führen.
[0028] Die äußeren Schenkel 7' weisen an ihrer Unterseite ebenfalls eine erste Zone verringerter
Materialstärke in Gestalt einer Längskerbe 8 auf, die durch eine zweite Zone verringerter
Materialstärke in Gestalt einer an der Innenseite der der Türblattunterkante 12 zugewandten
Wandung 17 des kastenförmigen Schenkels 7' angebrachten Längskerbe 11, die sich also
im Inneren des Kastens befindet, ergänzt wird. Die Innenseite der Seitenwandungen
14, 15 gehen gegen die Türblattunterkante 12 bei in aufeinander zu verlaufenden Schrägflächen
9, 10 über, die die Kerbe 11 bilden. Die Kerbe 11 hat eine ziemlich große Tiefe L,
die indem Ausführungsbeispiel etwa 30% der Höhe des Innenraums des kastenförmigen
Schenkels 7' - senkrecht zur Türunterkante 12 gemessen - beträgt. In dem Ausführungsbeispiel
ist außerdem die Schrägfläche 9 ausgedehnter als die Schrägfläche 10, so daß sich
in der der Führungsschiene 2 und der Türblattunterkante 12 benachbarten Querschnittecke
des kastenförmigen Schenkels 7' ein größeres Querschnittsdreieck ergibt, was aus Gründen
der Stabilität gegen seitliche Beanspruchungen erwünscht ist.
[0029] Die Längskerben 8 und 11 liegen im übrigen in einer zur Türblattebene parallelen
Ebene A.
[0030] Beim Einschlagen eines Nagels in die Längskerbe 8 durchstößt er die untere Wandung
16 des kastenförmigen Schenkels 7'. Daraufhin wird er an seiner Spitze durch die gegen
die Türblattunterkante 12 hin aufeinander zu verlaufenden Schrägflächen 9 und 10 in
die Kerbe 11 geleitet, wie in Fig. 3 dargestellt. Durch die erhebliche Tiefe L der
Längskerbe 11 wird die Spitze des Nagels N frühzeitig erfaßt und entlang den Schrägflächen
9, 10 zwangsläufig gegen den Grund der Kerbe 11 dirigiert. Obwohl also die Längskerbe
11 von außen nicht zu sehen ist, trifft der Nagel von selbst die richtige Stelle und
gelangt in die richtige Position. Nun kann durch einen zweiten Schlag der Nagel N
die zweite der Unterkante 12 zugewandten Wandung 17 des kastenförmigen Schenkels 7'
in der Kerbe 11 durchschlagen und somit entlang der Ebene A in die Türblattunterkante
12 der Tür T eindringen. Somit wird gewährleistet, daß der Nagel N, immer parallel
zu den Außenseiten der Führungsschiene 2 in die Türblattunterkante 12 eintritt, wodurch
Beschädigungen sowohl der Mechanik als auch der Tür verhindert werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0031]
- 1
- Dichtungskörper
- 2
- Führungsschiene
- 3
- Dichtungsträger
- 5
- Dichtungsleiste
- 6
- Lippenteil
- 7
- Schenkel der Führungsschiene
- 7'
- Schenkel
- 8
- Erste Längskerbe
- 9
- schrägverlaufende Innenfläche
- 10
- schrägverlaufende Innenfläche
- 11
- Zweite Längskerbe
- 12
- Türblattunterkante
- 13
- Nut
- 14
- Seitenwandung
- 15
- Seitenwandung
- 16
- Wandung
- 17
- Wandung
- 100
- Dichtungsanordnung
- T
- Türblatt
- B
- Boden
- S
- Schiene
- N
- Nagel
- H
- Türspalt
- I
- Höhe
- A
- Ebene
- K
- Gesamthöhe der Führungsschiene
1. Bodendichtung für eine Tür, mit einer Führungsschiene (2) hutförmigen Querschnittprofils,
die an, unter oder in der Türblattunterkante (12) einsetzbar ist und aus der ein stab-
oder leistenförmiger Dichtungskörper (1) parallel zu sich selbst auf den Boden (B)
absenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der seitlichen Schenkel (7, 7') des hutförmigen Profils der Führungsschiene
(2) auf der Außenseite mindestens eine in Längsrichtung durchgehende schmale Zone
(8) geringerer Materialstärke aufweist, vorzugsweise in Form einer Längskerbe (11)
oder Längsrille, die ein gezieltes Ansetzen von Befestigungsmitteln, wie Nägel, Schrauben
oder dergleichen und ein erleichtertes Durchstoßen der Schenkel (7) mit den Befestigungsmitteln
ermöglicht.
2. Bodendichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der seitlichen Schenkel (7') des hutförmigen Querschnittprofils
der Führungsschiene (2) kastenförmig ausgebildet und hohl ist.
3. Bodendichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kastenförmigen Schenkel (7') eine zweite ebenfalls in Längsrichtung durchgehende
schmale Zone geringerer Materialstärke in der Türblattunterkante zugewandten Wandung
des Kastens auf deren dem Inneren des Kastens zugewandten Seite aufweisen, vorzugsweise
in Form einer nach sich zum Inneren des Kastens hin öffnenden Längskerbe oder Längsrille,
wobei die erste und zweite Zone (8, 11) in einer zur Türebene parallelen Ebene (A)
liegen.
4. Bodendichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseiten der Seitenwandungen (14, 15) des kastenförmigen Schenkels (7') zwei
in Richtung der Türblattunterkante gegen die Türblattunterkante (12) hin aufeinander
zulaufende Schrägflächen (9, 10) bilden, die an ihrer Schnittlinie die zweite Zone
geringerer Materialstärke bilden.
5. Bodendichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe (L) der Längskerbe (11) - senkrecht zur Türblattunterkante (12) gemessen
- mindestens 25% der in der gleichen Richtung gemessenen Höhe des Innenraums des kastenartigen
Schenkels (7') beträgt.
6. Bodendichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des kastenförmigen Schenkels (7) der Art ist, daß der Türspalt so weit reduziert
wird, daß eine vorzugsweise automatische Bodendichtung den Türspalt schließen kann.
1. Floor seal for a door, having a guide rail (2) of That-shaped cross-sectional profile
which can be inserted beneath or in the bottom door-leaf edge (12) and from which
a bar-like or strip-like sealing body (1) can be lowered parallel to itself onto the
floor (B), characterized in that at least one of the lateral legs (7, 7') of the hat-shaped profile of the guide rail
(2) has, on the outside, at least one longitudinally continuous narrow zone (8) of
relatively low material thickness, preferably in the form of a longitudinal notch
(11) or longitudinal channel, which allows the specific engagement of fastening means,
such as nails, screws or the like, and makes it easier for the legs (7) to be pierced
by the fastening means.
2. Floor seal according to Claim 1, characterized in that at least one of the lateral legs (7') of the hat-shaped cross-sectional profile of
the guide rail (2) is of box-like design and hollow.
3. Floor seal according to Claim 1 or 2, characterized in that the box-like legs (7') have a second, likewise longitudinally continuous narrow zone
of relatively low material thickness in that wall of the box which is directed towards the bottom door-leaf edge, and on that
side of said wall which is directed towards the interior of the box, preferably in
the form of a longitudinal channel or longitudinal notch which opens in the direction
of the interior of the box, the first and second zones (8, 11) being located in a
plane (A) which is parallel to the door plane.
4. Floor seal according to Claim 3, characterized in that the inner sides of the side walls (14, 15) of the box-like leg (7') form two oblique
surfaces (9, 10) which taper towards one another in the direction of the bottom door-leaf
edge. (12) and, on their line of intersection, form the second zone of relatively
low material thickness.
5. Floor seal according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the depth (L) of the longitudinal notch (11) - as measured perpendicularly to the
bottom door-leaf edge (12) - is at least 25% of the height of the interior of the
box-like leg (7'), as measured in the same direction.
6. Floor seal according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the height of the box-like leg (7) is such that the door gap is reduced to the extent
where a preferably automatic floor seal can close the door gap.
1. Joint de sol pour une porte, comprenant un rail de guidage (2) au profilé transversal
en forme de chapeau, lequel peut être utilisé sur, sous ou dans le bord inférieur
du battant de porte (12) et qui peut être rabaissé sur le sol (B) à partir d'un corps
d'étanchéité (1) en forme de barre ou de baguette parallèlement à lui-même, caractérisé en ce qu'au moins l'une des branches latérales (7, 7') du profilé en forme de chapeau du rail
de guidage (2) présente sur le côté extérieur au moins une zone étroite (8) continue
dans le sens longitudinal où l'épaisseur de matériau est inférieure, de préférence
sous la forme d'une entaille longitudinale (11) ou d'une rainure longitudinale qui
permet une mise en place ciblée des moyens de fixation tels que des clous, des vis
ou similaires et facilite la perforation de la branche (7) avec les moyens de fixation.
2. Joint de sol selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins l'une des branches latérales (7') du profilé transversal en forme de chapeau
du rail de guidage (2) est en forme de caisson et creuse.
3. Joint de sol selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la branche (7') en forme de caisson présente une deuxième zone étroite, également
continue dans le sens longitudinal, où l'épaisseur du matériau est inférieure, dans
la paroi du caisson dirigée vers le bord inférieur du battant de porte, sur le côté
dirigé vers l'intérieur du caisson, de préférence sous la forme d'une entaille longitudinale
ou d'une rainure longitudinale ouverte vers l'intérieur du caisson, la première et
la deuxième zone (8, 11) se trouvant dans un plan (A) parallèle au plan de la porte.
4. Joint de sol selon la revendication 3, caractérisé en ce que les côtés intérieurs des parois latérales (14, 15) de la branche (7') en forme de
caisson forment deux surfaces obliques (9, 10) qui se terminent l'une sur l'autre
en direction du bord inférieur du battant de port contre le bord inférieur du battant
de porte (12), lesquelles forment au niveau de leur ligne d'intersection la deuxième
zone d'épaisseur de matériau inférieure.
5. Joint de sol selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la profondeur (L) de l'entaille longitudinale (11), mesurée perpendiculairement par
rapport au bord inférieur du battant de porte (12), est au moins égale à 25 % de la
hauteur, mesurée dans la même direction, de l'espace intérieur de la branche (7')
en forme de caisson.
6. Joint de sol selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que la hauteur de la branche en forme de caisson (7) est telle que la fente de la porte
peut être réduite jusqu'à permettre à un joint de sol de préférence automatique de
fermer la fente de la porte.