[0001] Die Erfindung betrifft einen Heizkörper mit einem Heizkörper-Rohr und einem, in dem
Heizkörper-Rohr zirkulierbaren. Heizmedium, wie Wasser oder Öl.
[0002] Derartige Heizkörper sind bekannt, so bspw. bodenbeständige oder hängende Heizkörper
in einem Hausheizungsnetz, bei welchem durch das Heizkörper-Rohr erwärmtes Wasser
zirkuliert und die an dem Heizkörper-Rohr außenseitig vorbeistreichende Luft hierbei
erwärmt wird. Des weiteren sind Elektroheizkörper bekannt, bei welchen das zirkulierbare
Heizmedium bevorzugt Öl ist. Dieses wird mittels einer Elektropatrone in Form einer
Widerstandsheizung erwärmt und durchfließt die Heizkörper-Rohre infolge einer Schwerkraftzirkulation.
Derartige Elektroheizkörper sind sowohl als Stand- als auch als fahrbare Heizkörper
bekannt.
[0003] Im Hinblick auf den zuvor beschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik
der Erfindung darin gesehen, einen Heizkörper der in Rede stehenden Art verbessert
auszugestalten.
[0004] Diese Problematik ist zunächst und im wesentlichen beim Gegenstand des Anspruchs
1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß das Heizkörper-Rohr doppelwandig ausgebildet
ist, wobei das Heizmedium zwischen den Wänden strömt und die Innenwand einen endseitig
jeweils offenen Luftraum begrenzt. Zufolge dieser Ausgestaltung ist ein Heizkörper
mit insbesondere erhöhter Heizleistung angegeben. Bedingt durch die Doppelwandigkeit
des Heizkörper-Rohres erfolgt eine Erwärmung der Luft nicht nur, wie es beim Stand
der Technik bekannt ist, im Bereich der Rohr-Außenwand, sondern darüber hinaus auch
in einem zentralen Bereich des Rohres entlang der Rohr-Innenwand. Zudem ist der durch
die Doppelwandigkeit gebildete Luft-Innenraum des Heizkörper-Rohres durch die Innenwand
des Doppelrohres umfaßt, womit eine gezielte Erwärmung der durch den Innenraum strömenden
Luft erreicht ist. In einer bevorzugten Anordnung ist vorgesehen, daß das doppelwandige
Heizkörper-Rohr lotrecht ausgerichtet ist, wodurch bei einem Betrieb des Heizkörpers
sich in dem luftdurchströmten Innenbereich des Heizkörper-Rohres ein Kamineffekt einstellt.
Dies führt zu einer erhöhten Warmluftverteilung im zu beheizenden Raum. Es sind jedoch
auch andere, bspw. geneigte Ausrichtungen des Heizkörper-Rohres denkbar. Darüber hinaus
besteht auch die Möglichkeit ein erfindungsgemäß ausgeformtes Heizkörper-Rohr waagerecht
auszurichten und einseitig endseitig des offenen Luftraumes mit einem Gebläse zu versehen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß
die Doppelwandigkeit durch zwei konzentrische Röhren erreicht ist. Zufolge dieser
Ausgestaltung ist zwischen den beiden konzentrischen Röhren ein Ringraum zum Durchtritt
des Heizmediums gebildet. So ist bspw. vorgesehen, daß die Röhren Stahlröhren sind,
wobei weiter bspw. eine äußere Röhre einen Durchmesser von ca. 2 Zoll und eine innenliegende
Röhre einen Durchmesser von 1,5 Zoll aufweist. Bei einer Ausbildung in Form von Stahlröhren
können diese jeweils stirnseitig miteinander verschweißt sein, so daß sich zentral
ein beidseitig endseitig offener Luftraum und zwischen den Röhren ein beidseitig endseitig
geschlossener Heizmedium-Ringraum ergibt. Insbesondere bei einer bevorzugten lotrechten
Anordnung des Heizkörper-Rohres kann bei einer Ausgestaltung der Röhren als Stahlröhren
insbesondere der obere Luftaustrittsbereich des zentralen Luftraumes mittels eines
lose aufgelegten Siebes oder dergleichen abgedeckt sein, welches zur Reinigung des
Heizkörper-Rohres abnehmbar ausgebildet ist. In einer bevorzugten Ausgestaltung sind
die Röhren als Aluminiumröhren ausgebildet. Diesbezüglich wird weiter vorgeschlagen,
daß die Röhren integral in Form eines gezogenen oder stranggepreßten Profils ausgebildet
sind. Zufolge dieser Ausgestaltung ist das erfindungsgemäße doppelwandige Heizkörper-Rohr
in fertigungstechnisch vorteilhafter Weise herstellbar. Weiter sind hierdurch individuelle
Heizkörper-Rohrlängen herstellbar, so bspw. Heizkörper-Rohre mit einer Länge, bzw.
einer Heizkörper-Bauhöhe von bspw. 4 m. Um den Heizmedium-Ringraum beidseitig endseitig
zu verschließen, ist insbesondere bei einer Ausbildung der Röhren in Form eines integralen
Profiles vorgesehen, daß die Doppelwandungen des Heizkörper-Rohres endseitig jeweils
miteinander dichtend verbunden sind. Diesbezüglich kann vorgesehen sein, daß die Verbindung
durch eine Verschlußkappe gegeben ist. Demnach wird beidseitig endseitig des Heizkörper-Rohres
jeweils eine Verschlußkappe angeordnet, zum dichtenden Abschluß des Heizmedium-Ringraumes.
In einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß
die Verschlußkappe kreisringförmig ausgebildet ist, mit gegebenenfalls den weiteren
Kreisinnenraum überbrückenden, Luftdurchtrittsöffnungen belassenden Verstrebungen,
zur Bildung einer im Bereich der Luftdurchtrittsöffnung siebartigen Verschlußkappe.
Zudem wird vorgeschlagen, daß die Verschlußkappe mit den Doppelwandungen unter Zwischenlage
einer Elastomer-Dichtung verbunden ist. Hierbei kann es sich bspw. um eine EPDM-Gummidichtung
handeln, welche bevorzugt stirnseitig des doppelwandigen Heizkörper-Rohres, die beiden
Röhren überbrückend, zwischen den Doppelwandungen und dem kreisringförmigen, geschlossenen
Abschnitt der Verschlußkappe angeordnet ist, dies weiter bei bevorzugter kreisringförmiger
Grundrißgestalt. Die angesetzte Verschlußkappe kann hiernach - auch ohne eine der
vorgenannten Dichtungen - direkt mit dem Heizkörper-Rohr verlötet werden, dies insbesondere
bei einer Ausgestaltung der Röhren als Aluminiumröhren. Bezüglich des Verlötens kann
auch so vorgegangen werden, daß mit den Enden der konzentrischen Röhren, den Kreisringraum
zwischen den Röhren abdeckend, ein Aluminiumring verlötet wird; und sodann die Kappe
angelötet, angeschweißt oder in sonstiger Weise mit den Röhren befestigt wird. Darüber
hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Verschlußkappe mit dem Rohr zu verschweißen.
Die vorgenannte Elastomer-Dichtung findet insbesondere dann Einsatz, wenn, wie weiter
vorgeschlagen, die Verschlußkappe mit den Doppelwandungen verschraubt ist. Diesbezüglich
wird bevorzugt, daß die Verschraubung durch selbstschneidende Schrauben ausgeführt
ist. Letztere sind in vorteilhafter Weise in der Verschlußkappe versenkt angeordnet.
Als besonders vorteilhaft erweist es sich, daß das doppelwandige Heizkörper-Rohr mit
einem Heizmedium-Verteilerrohr verbunden ist, wobei für das Heizmedium ein Strömungsweg
aus dem Verteilerrohr in das doppelwandige Rohr und umgekehrt ausgebildet ist. Zufolge
dessen wird der Medium-Ringraum des doppelwandigen Heizkörper-Rohres von einem Heizmedium-Verteilerrohr
versorgt, wobei diesbezüglich weiter vorgeschlagen wird, daß das Verteilerrohr sich
mit seiner Längsachse quer zur Längsachse des doppelwandigen Heizkörper-Rohres erstreckt.
So ist bei einer bevorzugten lotrechten Ausrichtung des Heizkörper-Rohres das Verteilerrohr
waagerecht ausgerichtet. Zur Ausbildung des Strömungsweges zwischen Verteilerrohr
und Heizkörper-Rohr sind entsprechend zugeordnete Durchbrechungen in den Rohren, bspw.
in Form von Bohrungen, vorgesehen. Bevorzugt sind Heizkörper-Rohr und Verteilerrohr
in diesem Bereich miteinander verbunden, weiter bevorzugt verschweißt oder verlötet.
Zur Bildung eines mehrrippigen Heizkörpers ist vorgesehen, daß das Verteilerrohr mit
einer Mehrzahl von doppelwandigen Heizkörper-Rohren jeweils im Hinblick auf eine Ein-
bzw. Ausströmung von Heizmedium verbunden ist. Hierbei können mehrere doppelwandige
Heizkörper-Rohre einseitig oder auch beidseitig sich gegenüberliegend mit dem Verteilerrohr
verbunden sein, dies bei gleichmäßiger Beabstandung der Heizkörper-Rohre zueinander.
So können erfindungsgemäße Heizkörper mit fünf, acht, zehn oder fünfzehn Heizkörper-Rohren
ein- oder zweilagig gebildet sein. Darüber hinaus sind auch durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung Heizkörper mit bspw. 30-50 Heizkörper-Rohren in Nebeneinanderanordnung
herstellbar, dies bei einer Bauhöhe, d. h. Heizkörper-Rohrlänge von bspw. 4 m. Unabhängig
von der Anzahl der Heizkörper-Rohre und der Lagen werden alle Heizkörper-Rohre vom
selben Verteilerrohr bedient. In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
ist diesbezüglich weiter vorgesehen, daß ein doppelwandiges Heizkörper-Rohr mit zwei
Verteilerrohren verbunden ist, so bei einer bevorzugten lotrechten Ausrichtung der
Heizkörper-Rohre mit einem oberen Verteilerrohr und einem unteren Verteilerrohr, so
daß ein Wärmekreislauf gebildet ist. Bevorzugt wird hierbei eine Anordnung, bei welcher
die Verbindung zwischen einem Verteilerrohr und einem doppelwandigen Heizkörper-Rohr
einem Endbereich des doppelwandigen Heizkörper-Rohres zugeordnet ist. Der vorbeschriebene
erfindungsgemäße Heizkörper ist verschieden einsetzbar, so bspw. in der Art, daß der
Heizkörper als fahrbarer Elektro-Heizkörper ausgebildet ist, wobei hier als Heizmedium
bevorzugt Öl verwendet wird. Dieses Heizmedium wird weiter bevorzugt in einem Verteilerrohr
mittels einer elektrischen Widerstandsheizung in Art eines eingesetzten Elektroheizstabes
erwärmt. Hier können Heizstäbe mit 300, 500, 1.000, 1.500, 2.000 oder 2.500 Watt bei
einer Spannung von 230 Volt Anwendung finden. Jeder Heizstab ist mit einem Thermostat
ausgerüstet, so daß die Temperatur raumabhängig individuell eingestellt werden kann.
Bevorzugt erfolgt die Anordnung der Widerstandsheizung bei lotrechter Anordnung der
Heizkörper-Rohre in einem unteren Verteilerrohr. Des weiteren ist der Heizkörper bei
Ausbildung in Form eines fahrbaren Elektro-Heizkörpers mit zwei Rollen und einer Stütze
an der Schiebeseite sowie mit einem, bevorzugt dem oberen Verteilerrohr zugeordneten
Griff versehen. Durch die erfindungsgemäße doppelwandige Ausgestaltung des Heizkörper-Rohres
wird bei einer bevorzugten lotrechten Ausrichtung desselben an der Unterseite Luft
durch thermischen Auftrieb angesaugt und oberseitig aufgewärmt abgegeben. Zur Steigerung
der Heizleistung jedes einzelnen Heizkörper-Rohres ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß der offene Luftraum von einem sich in Längsrichtung des doppelwandigen Heizkörper-Rohres
erstreckenden Luftleitelement durchsetzt ist. Bevorzugt wird hierbei, daß das Luftleitelement
als Wendelkörper ausgebildet ist. Letzterer kann in Form eines in dem zentralen Luftraum
des Heizkörper-Rohres einzufügenden Blechstreifens ausgebildet sein, welcher bspw.
sich nahezu über die gesamte Rohrlänge erstreckt. Bevorzugt weist das Luftleitelement
eine Länge auf, welche etwa 95 % der Heizkörper-Rohrlänge entspricht. Zur Bildung
des Wendelkörpers ist das Luftleitelement in Form eines Blechstreifens drei bis sechs
Mal, bevorzugt vier bis fünf Mal in sich verdreht, dies bei einer, dem Luftraum-Durchmesser
entsprechenden Luftleitelementbreite. Zufolge dessen entspricht das Luftleitelement
einem Wirbulator, welcher den Luftauftrieb beschleunigt und somit die Heizleistung
des Heizkörper-Rohres steigert. Schließlich kann alternativ zur Ausbildung des Heizkörpers
als fahrbarer Elektro-Heizkörper vorgesehen sein, daß dieser zur Integration in ein
Hausheizungsnetz ausgebildet ist, wobei an einem Verteilerrohr entsprechende Anschlüsse
ausgeformt sind. Bei einer derartigen Anwendung ist eine einreihige Ausgestaltung
des Heizkörpers bevorzugt. Einseitig endseitig eines jeden Verteilerrohres sind entsprechende
Anschlüsse ausgeformt, so bevorzugt in Form von 3/4 Zoll Innengewinde-Anschlußstücken.
Des weiteren kann, wie von üblichen Wandheizkörpern in Hausbeizungsnetzen bekannt,
einem Verteilerrohr, insbesondere dem oberen Verteilerrohr, ein Thermostat zugeordnet
sein. Zufolge der zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Ausgestaltung ergeben sich
bei einer Bauhöhe von 600 mm Heizleistungen von bspw. 100 Watt je Heizkörper-Rohr,
so daß bei einer Anordnung von zwei mal fünf Heizkörper-Rohren eine Wärmeleistung
von 1 KW erzielt wird. Die Verteilerrohre können gleich den Heizkörper-Rohren sowohl
aus Stahl als auch aus Aluminium gefertigt sein.
[0005] Besondere Bedeutung kommt insbesondere bei einem Elektrobetrieb, auch autarken Elektrobetrieb,
den für die vertikalen Rohre gewählten Durchmesserverhältnissen zu, dies auch im weiteren
dann kombiniert mit der Durchströmbarkeit des Innenrohres, die wiederum wesentlichen
auch von den Durchströmungsverhältnissen hinsichtlich der oder den Verschlußkappen
abhängt.
[0006] In diesem Zusammenhang ist es bevorzugt, daß der Außendurchmesser des Innenrohres
etwa 50 bis 75 % des Innendurchmessers des Außenrohres beträgt. Bei zentraler Anordnung
der Rohre, also mit übereinstimmenden Mittelachsen, ergibt sich so ein Ringraum, der
einerseits vorteilhaft ist hinsichtlich des gewünschten Naturumlaufes, andererseits
aber auch noch, bei Wahl üblicher Wandstärken, einen ausreichenden Durchströmungsraum
für die zu erwärmende Luft, durch das Innenrohr, beläßt. Der Innendurchmessers des
Innenrohres kann insofern bevorzugt etwa das 1,5 bis 2,5-fache der Differenz des Innendurchmessers
des Außenrohres zu dem Außendurchmesser des Innenrohres betragen.
[0007] Hinsichtlich der Verschlußkappen 14 ist vorgesehen, daß der Lochanteil 20 bis 70
% der freien Kreisfläche des Innenrohres beträgt, bezogen auf diese Kreisfläche. Besonders
bevorzugt ist es, daß der Lochanteil etwa 30 bis 55 % dieser Fläche beträgt.
[0008] Die Erfindung ist nachstehend anhand der beigefügten Zeichnung, welche lediglich
mehrere Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Heizkörper in Ansicht, eine erste Ausführungsform in Art eines
fahrbaren Elektro-Heizkörpers betreffend;
- Fig. 2
- die Draufsicht hierzu;
- Fig. 3
- eine Stirnansicht hierzu;
- Fig. 4
- den vergrößerten Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 2, bei Ausbildung von Heizkörper-Rohren
aus Stahl;
- Fig. 5
- vergrößert einen Bereich des Heizkörpers in Draufsicht, eine weitere Ausführungsform
betreffend;
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch zwei gegenüberliegend angeordnete Heizkörper-Rohr aus Aluminium
und einem diese versorgenden Verteilerrohr, gemäß der Ausführungsform in Fig. 5;
- Fig. 7
- den Schnitt gemäß der Linie VII-VII in Fig. 6;
- Fig. 8
- eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung, jedoch eine weitere Ausführungsform betreffend,
bei Anordnung eines Luftleitelementes in jedem Heizkörper-Rohr;
- Fig. 9
- den erfindungsgemäßen Heizkörper in einer weiteren Ausführungsform als Elektro-Wandheizkörper;
- Fig. 10
- die Draufsicht zu Fig. 9;
- Fig. 11
- eine der Fig. 9 entsprechende Ansicht, den Heizkörper in einer weiteren Ausführungsform
darstellend, bei Ausbildung zur Integration in ein Hausheizungsnetz;
- Fig. 12
- die Draufsicht hierzu; und
- Fig. 13
- eine Darstellung gemäß Fig. 6, jedoch mit demgegenüber unterschiedlichen Durchmesserverhältnissen
der Rohre und nicht im Querschnittsbereich miteinander verbundenen Rohren.
[0009] Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Fig. 1 ein Heizkörper 1, welcher
insbesondere aus einer Mehrzahl von Heizkörper-Rohren 2 und zwei senkrecht zu diesen
angeordneten Verteilerrohren 3, 4 besteht.
[0010] Wie aus der Schnittdarstellung in Fig. 4 zu erkennen, ist jedes Heizkörper-Rohr 2
doppelwandig ausgebildet, wobei diese Doppelwandigkeit durch zwei konzentrische Röhren
5, 6 erreicht ist. Diese beiden Röhren 5, 6 bilden zwischen sich einen Ringraum 7
aus, durch welchen ein Heizmedium 8, wie Wasser oder Öl, strömt. Die Innenwand 9 der
inneren Röhre 6 begrenzt einen beidseitig endseitig offenen Luftraum 10 zum Durchtritt
der zu erwärmenden Luft 11.
[0011] Die Röhren 5 und 6 sind im Querschnitt im wesentlichen kreisringförmig ausgebildet,
wodurch sich ein gleichfalls im Querschnitt ein im wesentlichen kreisscheibenförmiger
Luftraum 10 ergibt.
[0012] Bei der Ausbildung der Röhren 5, 6 in Form von Stahlröhren sind diese zum dichtenden
Verschluß des Heizmedium-Ringraumes 7 jeweils stirnseitig eingezogen und miteinander
verschweißt. Hierdurch ergibt sich jeweils stirnseitig des so gebildeten Heizkörper-Rohres
2 ein axialer Ringkragen 12.
[0013] Wie weiter aus Fig. 4 zu erkennen, ist der Luftaustrittsbereich 13 mit einer siebartigen
Verschlußkappe 14 abgedeckt, welche lose aufliegt, oder, wie dargestellt, an dem Ringkragen
12 klemmgehaltert ist. Diese Verschlußkappe 14 ist zur Reinigung des röhrenförmigen
Luftraumes 10 abnehmbar.
[0014] Wie dargestellt, ist der in dem Ausführungsbeispiel unten liegende Lufteintrittsbereich
15 offen ausgebildet. Jedoch kann auch dieser mit einer entsprechenden, siebartigen
Verschlußkappe 14 versehen sein.
[0015] Wie insbesondere in Fig. 2 dargestellt, kann der erfindungsgemäße Heizkörper 1 aus
zwei beidseitig der Verteilerrohre 3, 4 angeordneten, mehrere Heizkörper-Rohre 2 aufweisenden
Lagen bestehen, hier aus zwei mal zehn Heizkörper-Rohren 2. Es sind durchaus auch
mehr oder weniger Heizkörper-Rohre 2 in ein- oder zweilagiger Anordnung bei entsprechender
Länge der Verteilerrohre 3, 4 anordbar. Auch die dargestellte Höhe - hier bspw. 60
cm - ist variabel. So können Heizkörper-Rohrlängen von bis zu 4 m Anwendung finden.
[0016] Wesentlich hierbei ist, daß die sich in ihrer Längsachse x quer zur Längsachse y
der doppelwandigen Heizkörper-Rohre 2 erstreckenden Verteilerrohre 3, 4 strömungsverbunden
sind mit den Heizkörper-Rohren 2. Hierbei sind die Verteilerrohre 3, 4 jeweils einem
Endbereich der doppelwandigen Heizkörper-Rohre 2 zugeordnet.
[0017] Zur Bildung des Strömungsweges weist jedes Heizkörper-Rohr 2 eine, die äußere Röhre
5 durchtretende Bohrung 16 auf, welche mit einer entsprechend positionierten Bohrung
17 des Verteilerrohres 3 bzw. 4 korrespondiert. Im Bereich des hierdurch gebildeten
Strömungsweges zwischen Verteilerrohr 3 bzw. 4 und Heizkörper-Rohr 2 sind diese Rohre
miteinander dichtend verbunden, bevorzugt verschweißt.
[0018] Bei einer Ausbildung des Heizkörpers 1 gemäß den Fig. 1 bis 3 in Art eines Elektro-Heizkörpers
erfolgt die Erwärmung des in den Verteilerrohren 3, 4 und in den Heizkörper-Rohren
2 zirkulierenden Heizmedium 8 mittels einer elektrischen Widerstandsheizung 18, welche
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel einer Endseite des unteren Verteilerrohres
4 zugeordnet ist. Die dieser Widerstandsheizung 18 gegenüberliegende Stirnseite des
unteren Verteilerrohres 4 sowie beide Stirnseiten des oberen Verteilerrohres 3 sind
dicht verschlossen. Auf der diagonal der Widerstandsheizung 18 gegenüberliegenden
Seite des oberen Verteilerrohres 3 ist ein Griff 19 zur Verlagerung des fahrbaren
Heizkörpers 1 angeordnet.
[0019] Beidseitig des unteren Verteilerrohres 4 sind an diesem, zugeordnet dem, die Widerstandsheizung
18 aufweisenden Endbereiches, Räder 20 angeordnet. An dem diesen Rädern 20 gegenüberliegenden
Endabschnitt des unteren Verteilerrohres 4 ist unterseitig eine Stütze 21 vorgesehen.
[0020] Die Widerstandsheizung 18 am unteren Verteilerrohr 4 bewirkt eine Schwerkraftzirkulation
des Heizmediums 8. Die in dem Luftraum 10 jedes Heizkörper-Rohres 2 stehende Luftsäule
wird mittels des durch den diesen umgebenden Ringraumes 7 aufgebrachten Wärmemantel
in optimaler Weise erwärmt, wodurch ein Kamineffekt erzielt wird. Der hierbei entstehende
Luftauftrieb bewirkt eine gute Verteilung der angewärmten Luft 11 im Raum. Bedingt
durch diesen Kamineffekt wird die Luft 11 stets im Lufteintrittsbereich 15 eingesaugt.
[0021] Darüber hinaus erfolgt auch eine Aufwärmung im Bereich der Außenwand 22 der äußeren
Röhre 5 in Art eines üblichen Radiator-Heizkörpers (siehe strichpunktierte Pfeile
11').
[0022] In den Fig. 5 bis 7 ist der erfindungsgemäße Heizkörper 1 in einer weiteren Ausführungsform
dargestellt. Entgegen dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel, bei welchem sowohl
die Heizkörper-Rohre 2 als auch die Verteilerrohre 3, 4 aus Stahl bestehen, sind in
diesem Ausführungsbeispiel diese aus Aluminium geformt.
[0023] Die Doppelwandigkeit der Heizkörper-Rohre 2 ist auch hier durch zwei konzentrische
Röhren 5, 6 erreicht, wobei diese integral in Form eines stranggepreßten Profils ausgebildet
sind. Zufolge dessen sind das innere Rohr 6 und das äußere Rohr 5 durch zwei sich
gegenüberliegende Radialstege 23 miteinander verbunden.
[0024] Im Anschlußbereich an diese Radialstege 23 ist die im Querschnitt im wesentlichen
kreisrunde innere Röhre 6 abgeflacht ausgebildet. Der Übergangsbereich von diesem
abgeflachten Abschnitt der inneren Röhre 6 zu den zugeordneten Radialstegen 23 ist
verdickt und mit einer in Axialrichtung der Röhre verlaufenden, im Querschnitt im
wesentlichen kreisrunden Längsausnehmung 24 versehen.
[0025] Die Anordnung der so gebildeten Heizkörper-Rohre 2 an die Verteilerrohre 3, 4 erfolgt
in gleicher Weise wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel, wobei hier die
Bohrung 16 des Heizkörper-Rohres 2 zur Bildung des Strömungsweges zum Verteilerrohr
3, 4 so vorgesehen ist, daß deren Achse etwa in einer durch einen Radialsteg 23 gebildeten
Ebene verläuft. Zufolge dessen ist das Heizkörper-Rohr 2 so angeordnet, daß die, den
Ringraum 7 in zwei Hälften teilenden Radialstege 23 in einem Querschnitt gemäß Fig.
6 quer zu dem Verteilerrohr 3, 4 verlaufen. Die Bohrung 16 kann hierbei so vorgenommen
sein, daß in diesem Bereich der zugewandte Radialsteg 23 entfällt.
[0026] Wesentlich ist hierbei, daß die beiden durch die Radialstege 23 getrennten Ringraumabschnitte
im Bereich der gebildeten Strömungswege (Bohrungen 16 und 17) verbunden sind, zur
gleichmäßigen Mediumversorgung über die Verteilerrohre 3, 4.
[0027] Wie insbesondere aus Fig. 7 zu erkennen, ist der Ringraum 7 eines jeden Heizkörper-Rohres
2 beidseitig stirnseitig durch eine auf das jeweilige Ende des Heizkörper-Rohres 2
aufgesetzte Verschlußkappe 14 verschlossen, dies unter Zwischenlage einer Elastomer-Dichtung
25.
[0028] Die Verschlußkappe 14 weist in diesem Ausführungsbeispiel einen kreisringförmigen
Verschlußabschnitt 26 auf, zum Verschließen der zugeordneten Ringraumöffnung des Heizkörper-Rohres
2. Der im wesentlichen dem Querschnitt des Luftraumes 10 angepaßte Kreisinnenraum
27 der Verschlußkappe 14 ist durchsetzt mit, Luftdurchtrittsöffnungen 28 belassenden
Verstrebungen 29. Wie aus Fig. 5 zu erkennen, sind die radial sich zur Rohrachse y
erstreckenden Verstrebungen 29 so angeordnet, daß zwischen diesen sechs Luftdurchtrittsöffnungen
28 ausgebildet sind. Entgegen dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Verschlußkappe
14 im Bereich des Kreisinnenraumes auch bspw. siebartig ausgebildet sein.
[0029] Die so gebildete Verschlußkappe 14 kann in einfachster Weise an dem Heizkörper-Rohr
2, insbesondere an der äußeren Röhre 5, angeschweißt oder angelötet sein. Bevorzugt
wird jedoch eine wie in Fig. 7 dargestellte Befestigung mit selbstschneidenden Schrauben
30, welche durch entsprechend angeordnete Bohrungen der Verschlußkappe 14 im Bereich
des Verschlußabschnittes 26 treten und in den bereits erwähnten Ausnehmungen 24 des
verdickten Bereiches der inneren Röhre 6 haltern. Bei einer solchen Schraubverbindung
wird die erwähnte Elastomer-Dichtung 25 zwischengelegt, welche einen im wesentlichen
kreisringförmigen Grundriß aufweist.
[0030] Zur Steigerung der Heizleistung einer jeden Heizkörper-Röhre 2 kann gemäß dem Ausführungsbeispiel
in Fig. 8 im Bereich des Luftraumes 10 ein sich in Längsrichtung desselben erstreckendes
Luftleitelement 31 in Form eines Wendelkörpers vorgesehen sein. Dieses in den Luftraum
10 eingesetzte und hier bevorzugt an der Innenwand 9 der inneren Röhre 6 befestigte
Luftleitelement 31 erstreckt sich über ca. 95 % der gesamten Heizkörper-Rohrlänge
und ist über diese Länge vier bis fünf mal um die Rohr-Längsachse y verdreht, wobei
die im Querschnitt gemessene Breite des Luftleitelementes 31 stets dem Querschnitt
des freien Luftraumes 10 entsprechend angepaßt ist.
[0031] Zufolge dieses Luftleitelement 31 wird die von der Unterseite durch thermischen Auftrieb
angesaugte Luft zufolge des einen Wirbulator bildenden Luftleitelementes 31 beschleunigt,
womit die Heizleistung jedes Heizkörper-Rohres 2 gesteigert wird.
[0032] Die Fig. 9 bis 12 zeigen weitere beispielhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Heizkörpers 1. So ist in den Fig. 9 und 10 ein einlagiger, stationärer Wand-Heizkörper
1 dargestellt. Dieser ist gleichfalls als Elektro-Heizkörper 1 ausgebildet mit einer,
ein Thermostat aufweisenden Widerstandsheizung 18. Die Anordnung dieses Heizkörpers
1 an einer Wand 32 erfolgt über übliche Wandhalterungen 33.
[0033] In den Fig. 11 und 12 ist ein derartiger Wand-Heizkörper 1 zur Integration in ein
Hausheizungsnetz abgebildet, wobei jedes Verteilerrohr 3, 4 einseitig endseitig jeweils
einen entsprechenden Anschluß 34, bspw. in Form von 3/4 Zoll Innengewinde-Anschlußstücken,
aufweist. In üblicher Weise ist im Bereich des Zulaufes - hier im Bereich des Anschlusses
34 des oberen Verteilerrohres 3 - ein Thermostat 35 vorgesehen.
[0034] Die Darstellungen zeigen lediglich Ausführungsbeispiele. Es sind die unterschiedlichsten
Konfigurationen möglich, so ein- und zweireihige Heizkörper, welche fahrbar oder stationär
und sowohl als Elektro-Heizkörper als auch als Heizkörper in einem Hausheizungsnetz
nutzbar sind. Darüber hinaus ist auch die Anzahl von Heizkörper-Rohren 2 variabel.
So sind bspw. Heizkörper 1 mit zwei mal fünf bis zwei mal fünfzehn Rohren in der erfindungsgemäßen
Form herstellbar. Die Höhe der Heizkörper 1, d. h. bei üblicher lotrechter Ausrichtung
der Heizkörper-Rohre 2 deren Länge, bewegt sich in üblichen Heizkörpermaßen, so bspw.
zwischen 30 und 100 cm. Darüber hinaus sind jedoch auch höhere Heizkörper 1 bzw. längere
Heizkörper-Rohre 2 denkbar. Bspw. sind Bauhöhen von 3 bis 4 m herstellbar, dies bei
einer einlagigen Ausgestaltung mit bspw. 40 Heizkörper-Rohren 2.
[0035] Die Fig. 13 zeigt eine Darstellung vergleichbar der Darstellung der Fig. 6. Im Unterschied
hierzu sind jedoch beim Ausführungsbeispiel der Fig. 13 zwei kreisförmige, im dargestellten
Querschnittsbereich nicht miteinander verbundene Rohre vorgesehen. Hierbei sind die
Durchmesserverhältnisse und insbesondere der Durchmesser des äußeren Rohres 5 auch
so gewählt, daß selbst bei gedachter durchgehender Wandung des Außenrohres 5 im Bereich
der Bohrung 17 diese Wandung nicht in das Innere des Verteilerrohres 3, 4 eintritt.
Die Wandung des inneren Rohres 6 bleibt um ein mehrfaches der Wandstärke von der gedachten
Durchdringungslinie sogar entfernt.
[0036] Dies führt zu einem insgesamt vorteilhaften Einfluss bzw. Einströmungsverhalten,
kombiniert auch mit einer vorteilhaften großen äußeren Oberfläche 22 des Außenrohres
5. Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem die Röhren 5,
6 Stahlröhren sind.
[0037] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem die Röhren 5,
6 Aluminiumröhren sind.
[0038] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem die Röhren 5,
6 integral in Form eines gezogenen oder stranggepreßten Profils ausgebildet sind.
[0039] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem die Röhren 5,
6 endseitig jeweils miteinander verlötet oder verschweißt sind.
[0040] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem die Verschlußkappe
14 mit den Doppelwandungen unter Zwischenlage einer Elastomer-Dichtung 25 verbunden
ist.
[0041] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem die Verschlußkappe
14 mit den Doppelwandungen verschraubt ist.
[0042] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem die Verschraubung
durch selbstschneidende Schrauben 30 ausgeführt ist.
[0043] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem die Verschlußkappe
14 mit den Doppelwandungen verlötet oder verschweißt ist.
[0044] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem das Verteilerrohr
3, 4 sich mit seiner Längsachse x quer zur Längsachse y des doppelwandigen Heizkörper-Rohres
2 erstreckt.
[0045] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem das Verteilerrohr
3, 4 mit einer Mehrzahl von doppelwandigen Heizkörper-Rohren 2 jeweils im Hinblick
auf eine Ein- bzw. Ausströmung von Heizmedium 8 verbunden ist.
[0046] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem ein doppelwandiges
Heizkörper-Rohr 2 mit zwei Verteilerrohren 3, 4 verbunden ist.
[0047] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem die Verbindung
zwischen einem Verteilerrohr 3, 4 und einem doppelwandigen Heizkörper-Rohr 2 einem
Endbereich des doppelwandigen Heizkörper-Rohres 2 zugeordnet ist.
[0048] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem das Heizmedium
8 in einem Verteilerrohr 3, 4 mittels einer elektrischen Widerstandsheizung 18 erwärmbar
ist.
[0049] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem das Luftleitelement
31 als Wendelkörper ausgebildet ist.
[0050] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem der Heizkörper
1 zur Integration in ein Hausheizungsnetz ausgebildet ist, wobei an einem Verteilerrohr
3,4 entsprechende Anschlüsse 34 ausgeformt sind.
[0051] Gegenstand der Erfindung, der allein oder in Kombination mit einem der vorbeschriebenen
Gegenstände von Bedeutung ist, ist auch ein Heizkörper, bei welchem der Lochanteil
einer Verschlußkappe 14 etwa 20 bis 70 % der überdeckten freien Durchströmfläche des
Innenrohres beträgt.
[0052] Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung
wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale
dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
1. Heizkörper (1) mit einem Heizkörper-Rohr (2) und einem, in dem Heizkörper-Rohr (2)
zirkulierbaren Heizmedium (8), wie Wasser oder Öl, dadurch gekennzeichnet, daß das
Heizkörper-Rohr (2) doppelwandig ausgebildet ist, wobei das Heizmedium (8) zwischen
den Wänden strömt und die Innenwand (9) einen endseitig jeweils offenen Luftraum (10)
begrenzt.
2. Heizkörper nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die
Doppelwandigkeit durch zwei konzentrische Röhren (5, 6) erreicht ist.
3. Heizkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelwandungen des Heizkörper-Rohres (2)
endseitig jeweils miteinander dichtend verbunden sind.
4. Heizkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch eine Verschlußkappe (14)
gegeben ist.
5. Heizkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (14) kreisringförmig ausgebildet
ist, mit gegebenenfalls den weiteren Kreisinnenraum (27) überbrückenden, Luftdurchtrittsöffnungen
(28) belassenen Verstrebungen (29).
6. Heizkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß das doppelwandige Heizkörper-Rohr (2) mit einem
Heizmedium-Verteilerrohr (3, 4) verbunden ist, wobei für das Heizmedium (8) ein Strömungsweg
aus dem Verteilerrohr (3, 4) in das doppelwandige Rohr (2) und umgekehrt ausgebildet
ist.
7. Heizkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (1) als fahrbarer Elektro-Heizkörper
(1) ausgebildet ist.
8. Heizkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der offene Luftraum (10) von einem sich in Längsrichtung
des doppelwandigen Heizkörper-Rohres (2) erstreckenden Luftleitelement (31) durchsetzt
ist.
9. Heizkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des inneren der konzentrischen
Röhren (5, 6) etwa 50 bis 75 % des Innendurchmessers des äußeren der konzentrischen
Röhren (5, 6) beträgt.
10. Heizkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des Inneren der Röhren (5,
6) das 1,5 bis 2,5-fache der Differenz des Innendurchmessers des Äußeren der Röhren
(5, 6) zu dem Außendurchmesser des Inneren der Röhren (5, 6) beträgt.