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(11) |
EP 1 090 263 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.2002 Patentblatt 2002/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.06.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F41G 7/22 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9901/862 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0000/779 (06.01.2000 Gazette 2000/01) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM FERNGESTEUERTEN BEKÄMPFEN BODENNAHER UND/ODER BODENGEBUNDENER ZIELE
METHOD FOR REMOTE CONTROLLED COMBAT OF NEAR-SURFACE AND/OR SURFACE TARGETS
PROCEDE POUR COMBATTRE A DISTANCE DES CIBLES PROCHES DU SOL ET/OU SUR LE SOL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
26.06.1998 DE 19828644
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.04.2001 Patentblatt 2001/15 |
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Patentinhaber: LFK Lenkflugkörpersysteme GmbH |
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81663 München (DE) |
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Erfinder: |
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- GAUGGEL, Roland
D-88682 Salem (DE)
- ARNOLD, Michael
D-83435 Bad Reichenhall (DE)
- KRÜGER, Reinhard
D-83317 Rückstetten bei Teisendorf (DE)
- TRÄNAPP, Norbert
D-83451 Piding (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weber-Bruls, Dorothée, Dr. et al |
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Forrester & Boehmert,
Pettenkoferstrasse 20-22 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 797 068 DE-A- 3 303 763 GB-A- 2 148 465
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DE-A- 3 145 374 DE-C- 3 715 909 US-A- 5 458 041
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bekämpfen bodennaher und/oder bodengebundener
Ziele, wie Panzer oder dergleichen, mittels eines einen Suchkopf, eine Wirkladung
und mindestens ein Triebwerk aufweisenden Flugkörpers, bei dem der Flugkörper nach
einer im wesentlichen vertikalen Startphase in eine im wesentlichen horizontale Marsch-
und Suchphase umgelenkt wird, in welcher der Flugkörper mittels des Suchkopfs das
vor ihm liegende Gelände abtastet, woraufhin sich schließlich nach Aufschalten des
Suchkopfes auf ein erkanntes Ziel eine im wesentlichen nach abwärts gerichtete Anflugphase
anschließt, wobei ein externes Aufklärungssystem in einem geeigneten Luft- und/oder
Raumfahrzeug, wie einem Hubschrauber, einer Drohne oder einem Satelliten, Informationen
zur Lenkung des Flugkörpers aufnimmt.
[0002] In der DE 196 26 975 C1 ist ein Flugkörper beschrieben, der hinsichtlich seines Aufbaus
zur Steigerung der Trefferwahrscheinlichkeit auf kostengünstige Weise kaum noch verbesserbar
ist. Jedoch fordern insbesondere neue Panzerschutzsysteme, wie sogenannte aktive Schutzsysteme,
weitere Verbesserungen.
[0003] So ist, beispielsweise, in der DE 42 17 185 C1 bereits vorgeschlagen worden, daß
ein Flugkörper aufteilbar ist, so daß ein von einem Körperteil mit dem Gefechtskopf
abtrennbarer Täuschkörper von Sensoren eines Panzerfahrzeugs anstelle des den Gefechtskopf
enthaltenden Körperteils erfaßt und bekämpft wird.
[0004] Als autonomer Flugkörper ist ferner in der DE 42 23 531 C2 ein Flugkörper offenbart,
der ein Trägheitsreferenzsystem zur Verringerung von Initialisierungsfehlern umfaßt.
[0005] Anstelle von autonomen Flugkörpern, insbesondere mit Suchköpfen und/oder Trägheitsreferenzsystemen,
sind auch Flugkörper bekannt, die gänzlich über eine externe Einrichtung auf ein Ziel
hin gelenkt werden. So offenbart, beispielsweise, die DE 44 16 885 A1 ein Verfahren
zur Lenkung eines Flugkörpers mit mindestens einer Strahlungsquelle, die von zwei
in einer Abschußrampe zueinander versetzt angeordneten Sensoren geortet werden kann.
Aus den Ortungssignalen werden dabei an eine Lenkeinrichtung des Flugkörpers übertragene
Lenkkommandos abgeleitet, die den Flugkörper in der Visierlinie zumindest eines ein
Ziel erfassenden Sensors halten. Solch eine Steuerung eines Flugkörpers ist bereits
bei LOS-Verfahren, also im Falle eines Direktschußverfahrens, kompliziert, wenn zwischen
der Abschußrampe und dem Ziel eine Störung auftritt. Gänzlich versagt das bekannte
Verfahren jedoch, wenn das Ziel nicht in einer Sichtverbindung zu der Abschußrampe
steht, wie im Falle von NLOS-Verfahren.
[0006] Aus der GB-A-2 148 465 ist ein gattungsgemäßes Verfahren bekannt, bei dem die Flugkörpertrajektorie
in Abhängigkeit von von dem Aufklärungssystem empfangenen Zielinformationen über Justierung
einer Starteinrichtung einstellbar ist und vom Aufklärungssystem aufgenommene Fotos
noch vor dem Start in einen Speicher des Flugkörpers eingegeben werden.
[0007] Aus der EP 0 797 068 A2, der US 5,458,041 sowie der DE 37 15 909 C1 sind Verfahren
zum Lenken von Flugkörpern bekannt, die von Flugzeugen aus gestartet werden.
[0008] Die DE 31 45 374 A1 sowie die DE 33 03 763 A1 beschreiben Verfahren zur Bekämpfung
von Bodenzielen mittels Flugkörpern, wobei diese Flugkörper jedoch nicht aufgrund
von Informationen, die über ein externes Aufklärungssystem erhalten werden können,
gelenkt werden können.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es daher, das gattungsgemäße Verfahren derart weiterzuentwickeln,
daß die Nachteile des Stands der Technik überwunden werden, das heißt insbesondere
eine genauere Zielaufschaltung und höhere Treffgenauigkeit erreicht wird.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die von dem Aufklärungssystem
aufgenommenen Information zur Lenkung des Flugkörpers zu dem Flugkörper übertragen
werden, und während der Suchphase der Suchwinkel des Suchkopfs des Flugkörpers laufend
in Abhängigkeit von dem Flugkörper durch das Aufklärungssystem übermittelten Zieldaten
im Hinblick auf das Erkennen des Ziels optimiert wird.
[0011] Dabei kann nach der Erfindung vorgesehen sein, daß das Aufklärungssystem statisch
oder fliegend das mögliche Zielgebiet während einer Mission abtastet ein externes
Aufklärungssystem Informationen zur Steuerung des Flugkörpers aufnimmt und überträgt.
[0012] Erfindungsgemäß wird auch vorgeschlagen, daß der Flugkörper nach Erkennen eines zu
bekämpfenden Zieles durch das Aufklärungssystem, insbesondere hinsichtlich Zielart,
Zielort und/oder Zielbewegung, unter Steuerung von durch das Aufklärungssystem an
eine Starteinrichtung für den Flugkörper übermittelte Signale so gestartet wird, daß
seine quasi-ballistische Flugbahn im wesentlichen zum durch das Aufklärungssystem
aufgefaßten Ziel führt.
[0013] Nach der Erfindung ist weiterhin bevorzugt, daß nach Erkennen des Ziels und Aufschalten
des Suchkopfes des Flugkörpers auf dieses in der Zielanflugsphase der Suchwinkel des
Suchkopfes des Flugkörpers weitestgehend unter entsprechender Auflösungserhöhung verkleinert
und auf das Erkennen von dem Flugkörper durch das Aufklärungssystem übermittelten
Details des zu bekämpfenden Ziels, wie Motorbereich eines Panzers oder dergleichen,
minimiert wird.
[0014] Ferner kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß das Aufklärungssystem aufgenommene
Informationen an eine Übertragungsstation weiterleitet, und über die Übertragungsstation
der Flugkörper zum Ziel gelenkt wird.
[0015] Schließlich wird nach der Erfindung dabei auch vorgeschlagen, daß der Flugkörper
Informationen an die Übertragungsstation liefert, die zusammen mit den von dem Aufklärungssystem
übermittelten Informationen zur Lenkung des Flugkörpers in der Übertragungsstation
bearbeitet werden.
[0016] Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß herkömmlicherweise
mittels eines Suchkopfs autonom arbeitende Flugkörper zusätzlich über ein Aufklärungssystem
ferngesteuert werden und dem Flugkörper permanent Informationen von dem externen Aufklärungssystem
übermittelt werden können, um die Zielrichtung des Flugkörpers während der Suchphase
ständig zu optimieren, so daß es im Prinzip zur Kombination zweier herkömmlicher Suchverfahren
kommt, was die Fehlerausschaltung erheblich erhöht und die Treffergenauigkeit im Vergleich
zum Stand der Technik bei weitem übertrifft. Über die erfindungsgemäße Datenverbindung
zwischen dem Flugkörper und dem Aufklärungssystem, sei es direkt oder indirekt über
eine Übertragungsstation, können somit dem Flugkörper noch während seines Fluges aktuelle
Zieldaten zur Erhöhung der Bekämpfungseffektivität übermittelt werden.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer schematischen Zeichnung
im einzelnen erläutert ist. Dabei zeigt die aus einer einzigen Figur bestehende Zeichnung
ein Kampfszenario in perspektivischer Ansicht.
[0018] In der Figur ist ein Kampfszenario dargestellt, bei dem ein Panzer 1 von einem Flugkörper
2 anzugreifen ist. Zu diesem Zweck überfliegt ein Hubschrauber 3 das mögliche Zielgebiet
und tastet selbiges innerhalb eines Sichtkegels I ab. Sobald von dem Hubschrauber
3 der Panzer 1 als Ziel, sowohl hinsichtlich Zielart, Zielort und Zielbewegung, erkannt
worden ist, werden Signale von dem Hubschrauber 3 zu einer nicht gezeigten Starteinrichtung
des Flugkörpers 2 am Startpunkt A übersendet. Diese Signale können dabei von dem Hubschrauber
3 zu einer Übertragungsstation 4 und dann zur Starteinrichtung übermittelt werden
und enthalten Informationen, die es ermöglichen, daß der Flugkörper 2 vom Startpunkt
A auf eine quasi-ballistische Flugbahn a gebracht wird, die im wesentlichen zum durch
den Hubschrauber 3 erfaßten Panzer 1 führt.
[0019] Während der Suchphase fliegt der Flugkörper 2 im wesentlichen horizontal und mit
Überschall. Dabei wird der Suchwinkel des Suchkopfs, also der Sichtkegel b des Lenkflugkörpers
2, während der Suchphase laufend in Abhängigkeit von dem Flugkörper 2 durch den Hubschrauber
3 übermittelten Zieldaten im Hinblick auf das Erkennen des Panzers 1 optimiert. In
der Figur ist beispielhaft die Bahn c des Mittelpunkts des Lichtkegels b des Flugkörpers
2 dargestellt, wie sie sich durch die Fernsteuerung mittels der von dem Hubschrauber
3 erfaßten, bearbeiteten und übermittelten Daten ergibt.
[0020] Nachdem der Suchkopf des Flugkörpers 2 den Panzer 1 erkannt hat und der Flugkörper
2 auf den Panzer 1 aufgeschaltet hat, also in der Zielanflugphase, wird der Winkel
des Lichtkegels b des Lenkflugkörpers 2 ständig verkleinert, in Abhängigkeit von Details
des zu bekämpfenden Panzers 1, die der Hubschrauber 3 erfaßt hat, um die Auflösung
innerhalb des Sichtkegels b des Flugkörpers 2 zu erhöhen, was gleichzeitig die Zielgenauigkeit
steigert So ist es, beispielsweise, möglich, genau auf den Motorbereich des Panzers
1 zu zielen, so daß sich die Wirkladung des Flugkörpers 1 im Motorbereich entfaltet,
wie in der Figur symbolisiert.
[0021] Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
1. Verfahren zum Bekämpfen bodennaher und/oder bodengebundener Ziele, wie Panzer oder
dergleichen, mittels eines einen Suchkopf, eine Wirkladung und mindestens ein Triebwerk
aufweisenden Flugkörpers, bei dem der Flugkörper nach einer im wesentlichen vertikalen
Startphase in eine im wesentlichen horizontale Marsch- und Suchphase umgelenkt wird,
in welcher der Flugkörper mittels des Suchkopfs das vor ihm liegende Gelände abtastet,
woraufhin sich schließlich nach Aufschalten des Suchkopfes auf ein erkanntes Ziel
eine im wesentlichen nach abwärts gerichtete Anflugphase anschließt, wobei ein externes
Aufklärungssystem in einem geeigneten Luft- und/oder Raumfahrzeug, wie einem Hubschrauber,
einer Drohne oder einem Satelliten, Informationen zur Lenkung des Flugkörpers aufnimmt,
dadurch gekennzeichnet, daß
die von dem Aufklärungssystem aufgenommenen Information zur Lenkung des Flugkörpers
zu dem Flugkörper übertragen werden, und
während der Suchphase der Suchwinkel des Suchkopfs des Flugkörpers laufend in Abhängigkeit
von dem Flugkörper durch das Aufklärungssystem übermittelten Zieldaten im Hinblick
auf das Erkennen des Ziels optimiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Aufklärungssystem statisch oder fliegend das mögliche Zielgebiet während einer
Mission abtastet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Flugkörper nach Erkennen eines zu bekämpfenden Zieles durch das Aufklärungssystem,
insbesondere hinsichtlich Zielart, Zielort und/oder Zielbewegung, unter Steuerung
von durch das Aufklärungssystem an eine Starteinrichtung für den Flugkörper übermittelte
Signale so gestartet wird, daß. seine quasi-ballistische Flugbahn im wesentlichen
zum durch das Aufklärungssystem aufgefaßten Ziel führt.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
nach Erkennen des Ziels und Aufschalten des Suchkopfes des Flugkörpers auf dieses
in der Zielanflugsphase der Suchwinkel des Suchkopfes des Flugkörpers weitestgehend
unter entsprechender Auflösungserhöhung verkleinert und auf das Erkennen von dem Flugkörper
durch das Aufklärungssystem übermittelten Details des zu bekämpfenden Ziels, wie Motorbereich
eines Panzers oder dergleichen, minimiert wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Aufklärungssystem aufgenommene Informationen an eine Übertragungsstation weiterleitet,
und über die Übertragungsstation der Flugkörper zum Ziel gelenkt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Flugkörper Informationen an die Übertragungsstation liefert, die zusammen mit
den von dem Aufklärungssystem übermittelten Informationen zur Lenkung des Flugkörpers
in der Übertragungsstation bearbeitet werden.
1. A method of combating ground-based or near-ground targets such as armoured vehicles
or the like, by means of a missile containing a homing head, an active charge and
at least one engine, wherein the missile, after a substantially vertical starting
phase, is deflected into a substantially horizontal cruising and homing phase in which
the missile, via the homing head, scans the ground in front, followed finally by a
substantially downward directed approach phase after the homing head has recognised
and locked on to a target, wherein an external reconnaissance system in a suitable
air and/or space vehicle such as a helicopter, drone or satellite receives information
for guiding the missile, characterised in that the information for guiding the missile received by the reconnaissance system is
transmitted to the missile, and during the homing phase the angle of the missile homing
head is continuously improved for recognising the target in dependence on data transmitted
by the reconnaissance system to the missile.
2. A method according to claim 1, characterised in that the reconnaissance system, either static or flying, scans the possible target area
during a mission.
3. A method according to claim 1 or 2, characterised in that after a target for combating has been recognised by the reconnaissance system, particularly
as regards nature, position and/or movement of the target, the missile is started
under control of signals transmitted by the reconnaissance system to a missile-starting
device so that the quasi-ballistic flight path of the missile leads substantially
to the target picked up by the reconnaissance system.
4. A method according to any of the preceding claims, characterised in that after the target has been recognised and the homing head of the missile has locked
on to it in the target approach phase, the homing angle of the missile head is substantially
reduced with corresponding increase of resolution and restricted to recognising details
of the target communicated to the missile by the reconnaissance system, such as the
engine area of an armoured vehicle or the like.
5. A method according to any of the preceding claims, characterised in that the reconnaissance system transmits received information to a transmission station,
via which the missile is guided towards the target.
6. A method according to claim 5, characterised in that the missile supplies information to the transmission station for processing therein
together with the information transmitted by the reconnaissance system for guiding
the missile.
1. Procédé pour combattre des cibles proches du sol ou liées au sol, telles que des chars
d'assaut ou analogues, à l'aide d'un mobile aérien présentant une tête chercheuse,
une charge active et au moins un propulseur, dans lequel le propulseur est dévié d'une
phase de départ sensiblement verticale, en une phase de fonctionnement et de recherche
sensiblement horizontale, dans lequel le mobile aérien balaye le paysage situé devant
lui à l'aide de la tête chercheuse, suite à quoi, l'intrusion de la tête chercheuse
sur une cible reconnue est finalement suivie d'une phase d'approche sensiblement dirigée
vers le bas, un système de reconnaissance externe dans un véhicule aérien et/ou spatial
adapté, tel qu'un hélicoptère, un bourdon ou un satellite relevant des informations
pour le guidage du mobile aérien, caractérisé en ce que les informations relevées par le système de reconnaissance pour le guidage du mobile
aérien sont transmises au mobile aérien et pendant la phase de recherche, l'angle
de recherche de la tête chercheuse du mobile aérien est constamment optimisé en fonction
des données concernant la cible, transmises par le système de reconnaissance, en conséquence
de la détection de la cible.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, au cours d'une mission, le système de reconnaissance balaye la zone cible envisageable
de manière statique ou volante.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'après la détection par le système de reconnaissance d'une cible qui doit être combattue,
particulièrement au niveau du type, du lieu et/ou du déplacement de ladite cible,
sous la commande de signaux transmis par le système de reconnaissance à un dispositif
de lancement du mobile aérien, le mobile aérien est lancé de manière à ce que sa trajectoire
de vol quasi-balistique conduise sensiblement vers la cible enregistrée par le système
de reconnaissance.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, après la détection de la cible et l'intrusion de la tête chercheuse du mobile aérien
sur cette dernière, dans la phase d'approche de la cible, l'angle de recherche de
la tête chercheuse du mobile aérien est rapetissé au possible, sous augmentation conséquente
de la résolution et après la détection du détail de la cible à combattre transmis
par le système de reconnaissance, par exemple la zone moteur d'un char d'assaut ou
analogue, il est minimisé.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérise en ce que le système de reconnaissance transmet les informations recueillies à un poste de
transmission et en ce que le mobile aérien est dirigé vers la cible, par l'intermédiaire du poste.de transmission.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le mobile aérien fournit au poste de transmission des informations qui, parallèlement
aux informations transmises par le système de reconnaissance, sont traitées dans le
poste de transmission, pour le guidage du mobile aérien.
