[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Steueranordnung für ein durch Unterdruck betätigbares
Absperrventil, bestimmt für ein Unterdruck-Abwassersystem, umfassend ein Gehäuse,
ein in diesem angeordnetes von einem durch angesammeltes Abwasser hervorgerufenen
Staudruck von einer ersten in eine zweite Stellung umschaltbares erstes Ventil, eine
über das erste Ventil druckeinstellbare von einem eine Membran umfassenden Trennelement
begrenzte erste Kammer, das mit einem zweiten Ventil funktionell verbunden ist, über
das in Abhängigkeit von seiner Stellung Unterdruck oder Atmosphärendruck zu dem Absperrventil
gelangt, eine erste Verbindung, über die die erste Kammer mit einer Unterdruckquelle
verbindbar ist, die bei fehlendem oder zu geringem Staudruck von dem ersten in seiner
ersten Stellung sich befindenden Ventil abgesperrt ist und bei hinreichendem Staudruck
bei sich in seiner zweiten Stellung befindendem ersten Ventil freigegeben ist, und
eine zweite zum Atmosphärendruck führende mit der ersten Kammer verbundene vorzugsweise
querschnittsmäßig einstellbare Verbindung, wobei bei mit hinreichendem Unterdruck
beaufschlagter ersten Kammer das Trennelement zusammen mit dem zweiten Ventil von
einer ersten das Absperrventil mit Atmosphärendruck verbindenden Stellung in eine
zweite das Absperrventil mit Unterdruck verbindenden Stellung umschaltbar ist. Auch
bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Steuern eines durch Unterdruck betätigbaren
Absperrventils für ein Unterdrucksystem zum Steuern eines durch Unterdruck betätigbaren
Absperrventils für ein Unterdrucksystem zum Absaugen von in einem Behältnis wie Sumpf
angesammelter Flüssigkeit über eine Unterdruckleitung zu einem Unterdruckerzeuger.
[0002] Um Gewässer rein zu halten, ist es erforderlich, dass Abwasser in Kläranlagen gelangt.
Häufig ist dies jedoch aufgrund unverhältnismäßig hoher Kosten für konventionelle
Kanalisationssysteme oder wegen schwieriger örtlicher Verhältnisse wie mangelndes
natürliches Gefälle, geringe Siedlungsdichte, ungünstiger Untergrund und der Durchquerung
eines Wasserschutzgebietes nicht möglich. Aber auch für solche Problemfälle besteht
die Möglichkeit, eine Kläranlagenentsorgung dann vorzunehmen, wenn eine Unterdruckentwässerung
oder "Vakuum-Kanalisation" zur Anwendung gelangt.
[0003] Eine entsprechende Vakuum-Kanalisation umfasst als wesentliche Bestandteile Haus-Anschlussschächte
mit einer stromlos arbeitenden Steueranordnung und Absperr- oder Absaugventile, ein
sich anschließendes Leitungssystem mit systematisch angeordneten Hoch- und Tiefpunkten
sowie eine Vakuum-Station mit Abwassersammeltanks, Abwasserpumpen, Vakuumpumpen, Mess-
und Regeltechnik.
[0004] Um das Abwasser zu fördern, fliesst dieses zunächst aus Gebäuden über übliche Freigefälle-Hausanschlussleitungen
zu einem Sumpf eines z. B. an einer Grundstücksgrenze gelegenen Schachtes, in dem
die ausschließlich pneumatisch gesteuerten Absperrventile und die zugehörige Steueranordnung
untergebracht sind. Mit dem Sumpf verbunden ist ein Luft einschliessendes Staurohr,
wobei die eingeschlossene Luft durch in dem Sumpf angesammelte Flüssigkeit hydrostatisch
komprimiert wird, so dass ein Staudruck erzeugt wird.
[0005] Durch den in der Steueranordnung vorhandenen Mechanismus wird beim Vorliegen eines
festgelegten Staudrucks das Absperrventil geöffnet und das Abwasser in die Vakuumleitung
abgesaugt. Das Ventil schließt zeitabhängig nach einigen Sekunden über Federkraft
und Vakuum.
[0006] Das Abwasser selbst sammelt sich an den Tiefpunkten im Leitungssystem und wird von
nachschießender Luft nach und nach über die folgenden Hochpunkte in Richtung der Vakuum-Station
geschoben. Aus dem Sammeltank der Vakuum-Station wird sodann das Abwasser mit üblichen
Abwasserpumpen über eine Druck- und Freigefälleleitung zur Kläranlage gefördert. In
dem Sammeltank und im Leitungssystem hält ein Unterdruckerzeuger eine Vakuumpumpe
einen Unterdruck aufrecht.
[0007] Die dem Absperrventil zugeordnete Steueranordnung sollte dabei ein automatisches
Anpassen an die abzusaugenden Abwasserportionen und an die Betriebsbedingungen (z.B.
die Stärke des vorhandenen Unterdruckes) im Ableitungssystem ermöglichen.
[0008] Eine Steueranordnung der eingangs genannten Art ist der DE 43 36 020 C2 zu entnehmen.
Eine entsprechende Steueranordnung ist überaus kompakt und konstruktiv einfach aufgebaut
und bietet eine hohe Betriebssicherheit. Dabei erfolgt eine im Wesentlichen von der
Stärke des anstehenden Unterdruckes unabhängige Zeitsteuerung, d. h., dass nach Wegfall
des Staudrucks, wenn die Flüssigkeit abgesaugt ist, die Steueranordnung die Unterdruckzuführung
zum Absperrventil nach einer definierten Zeitspanne schließt und das Absperrventil
mit Umgebungsluft belüftet, so dass das Absperrventil geschlossen wird. Die nach dem
Absaugen verbleibende Zeitspanne vor dem Schliessen des Absaugventiles dient zum Einlassen
von Transportluft aus der Umgebung in das Unterdrucksystem. Für die Systemfunktion
wäre es wünschenswert, wenn das Volumenverhältnis der eingelassenen Luft und der eingesaugten
Flüssigkeit umso höher wäre, je schwächer der anstehende Unterdruck ist. Die oben
genannte Steuereinrichtung zeichnet sich insbesondere auch dadurch aus, dass sie die
Nach-Öffnungszeit für die Luft ungefähr konstant hält und das Volumen der abgesaugten
Abwasserportion umso kleiner wird, je schwächer der anstehende Unterdruck ist. Ein
weiterer Vorteil dieser Steuereinrichtung besteht darin, einen schlagartig ändernden
Zustand der Steuerung insoweit zu bewirken, dass das die Verbindung zu dem Absperrventil
steuernde zweite Ventil schlagartig umschaltbar ist.
[0009] Ferner ist aus der US-Patentschrift 4,373,838 eine unter der Bezeichnung "AIRVAC"
angebotene Steueranordnung bekannt. Um bei dieser eine Zeitsteuerung über eine druckeinstellbare
Kammer zu ermöglichen, sind Schläuche mit kleinem Durchmesser erforderlich, die sich
leicht zusetzen können, so dass eine Funktionstüchtigkeit nicht immer gewährleistet
ist, insbesondere dann nicht, wenn die zugeführte Umgebungsluft schmutzig oder feucht
ist. Auch ist eine eindeutige Auf-/Zu-Stellung eines den Unterdruck zu dem Absperrventil
durchstellenden Ventils nicht gegeben. Dies bedeutet, dass es bei schwachem Unterdruck
zu einem Flattern des Absperrventils kommen kann. Ausserdem ist die Menge des Abwassers
bzw. Abwasser-Luftgemischs pro Öffnungstakt des Absperrventils nicht eindeutig definiert.
Dies kann insbesondere bei großem Abwasseranfall zu Funktionsstörungen führen. Ferner
ist es von Nachteil, dass die Absaugzeit vom vorhandenen Unterdruck in einer für das
gesamte System ungünstigen Weise abhängig ist, da die Öffnungszeiten ihrerseits von
dem herrschenden Unterdruck abhängig sind. So ist die Öffnungszeit bei geringem Unterdruck
kürzer als bei starkem Unterdruck. Dadurch besteht insbesondere bei schwachem Unterdruck
und grossen in den Sümpfen angesammelten Wassermengen die Gefahr, dass das Leitungsnetz
geflutet wird und somit eine ordnungsgemässe Funktion nicht mehr gegeben ist; denn
bei einem gefluteten System nimmt die Unterdruckstärke weiter ab.
[0010] Nachteilig ist des Weiteren, dass ein Öffnen des den Unterdruck zum Absperrventil
freigebenden zweiten Ventils bei schon geringem Unterdruck erfolgen kann, der jedoch
nicht immer zum raschen Absaugen ausreicht. Hierdurch erwächst die Gefahr, dass Abwasser
in den Frostbereich der Leitung angehoben wird und dort ausfrieren kann.
[0011] Aus der DE 37 27 661 A1 ist eine pneumatische Steuervorrichtung für ein Absperrventil
an einer Unterdruckabwasserleitung bekannt. Um eine genaue Einstellung und zuverlässige
Funktion der Steuervorrichtung zu gewährleisten, ist neben einem von einem Staudruck
betätigtem ersten Ventil und einer konstruktiv aufwendigen Zeitsteuereinrichtung zumindest
ein Steuerventil sowie ein Mindestunterdruckventil notwendig.
[0012] Durch den komplexen mechanischen Aufbau insbesondere der Zeitsteuereinrichtung, die
unter anderem einen Membrankolben mit Hohlzapfen, der in einer Führungsbuchse geführt
ist, umfasst, um die Steuerventile zu öffnen oder zu schließen, ist ein erhebliches
Risiko gegeben, dass Funktionsstörungen auftreten.
[0013] Die DE 38 23 515 A1 beschreibt eine Absaugpistole, über die aus einem Sammelbehälter
Abwasser mittels Unterdruck abgesaugt werden kann. Neben eines in einer Unterdruckleitung,
über die das Abwasser abgesaugt wird, vorhandenen und diese schließenden bzw. öffnenden
Absaugventils ist ein Steuerventil erforderlich, das manuell oder automatisch betätigbar
ist. Damit das Steuerventil bei abfallendem Unterdruck geschlossen werden kann, wodurch
das Absperrventil vom Unterdruck getrennt wird und somit die Unterdruckleitung abgesperrt
werden kann, weist das Steuerventil einen Ventilkolben auf, auf den in Abhängigkeit
von der Stellung des Ventilkolbens axial und/oder radial federbelastete Kugeln einwirken,
die zum Schließen des Steuerventils notwendig sind.
[0014] Nachteil aller bekannten Steueranordnungen ist es, dass beim Anstehen von Unterdruck
in der ersten Kammer eine fortwährende Verbindung zu der zweiten mit Atmosphärendruck
beaufschlagten Verbindung vorliegt, so dass dann, wenn an dem Anschluss zu der zweiten
Verbindung Flüssigkeit ansteht, diese in die erste Kammer angesaugt wird, so dass
die Steueranordnung unbrauchbar wird. Nachteil der bekannten Steuereinrichtungen ist
es folglich, dass dann, wenn ein zum Aktivieren der Steuerungseinrichtung genügender
Staudruck ansteht, Atmosphärenluft durch die Steuerung hindurch in Richtung zur Unterdruckquelle
gesaugt wird. Das ist insbesondere dann nachteilig, wenn das Absperrventil und die
Steuereinrichtung im Sumpf untergebracht sind oder wenn die der Steuereinrichtung
zugeführte Atmosphärenluft aus dem Sumpf entnommen wird.
[0015] Der US-Patentschrift 4,691,731 ist eine Weiterentwicklung der aus der US-Patentschrift
4,373,838 bekannten Steuereinrichtung zu entnehmen, mit der das genannte Problem gelöst
werden sollte. Zur Zuführung von Atmosphärenluft zu der Steuereinrichtung besteht
hierbei eine stets offene Verbindung zwischen dem Sumpf und der Steuereinrichtung.
Um zu verhindern, dass bei schwachem Unterdruck, der nicht ausreicht, um Flüssigkeit
aus dem Sumpf abzusaugen, Flüssigkeit durch die offene Verbindung in die Steuereinrichtung
gelangt, ist ein Druckbegrenzerventil (sump vent valve 42) vorgesehen, das bei schwachem
Unterdruck eine Verbindung von der Steuereinrichtung zur Unterdruckquelle hin geschlossen
hält. Dadurch soll verhindert werden, dass Flüssigkeit aus dem Sumpf in die Steuereinrichtung
gesaugt wird. Dies ist jedoch nicht stets sichergestellt. Hat sich während einer längeren
Zeit mit zu schwachem Unterdruck Flüssigkeit im Sumpf bis zu der Atmosphärenverbindung
zur Steuereinrichtung aufgestaut und ist der Unterdruck sodann so weit gestiegen,
dass dieser zum Absaugen ausreichend ist und das Druckbegrenzerventil öffnet, dann
wird vor Öffnen des Absperrventils und dem Absaugen von Flüssigkeit folglich Luft
und damit Flüssigkeit in die Steuerungseinrichtung gezogen, da das Auslösen der Steuereinrichtung
mit Zutritt von Atmosphärenluft verbunden ist. Schließt dagegen im Sumpf ansteigende
Flüssigkeit ein Luftpolster ein, das mit der Atmosphärenseite der Steuereinrichtung
in Verbindung steht, so wird die gesamte Steuereinrichtung mit Überdruck gefuellt.
An dem Druckbegrenzer steht nun auf einer Seite Überdruck an. Dies führt dazu, dass
der Druckbegrenzer, der in Abhängigkeit von der anstehenden Druckdifferenz öffnet
oder schliesst, bereits öffnet, obwohl ungenügender Unterdruck ansteht.
[0016] Der US 5,570,715 ist eine Steuereinrichtung mit einem Schwimmerventil zu entnehmen,
das die Atmosphärenverbindung zwischen dem Sumpf und der Steuereinrichtung dann verschliesst,
wenn ein vorgegebener Flüssigkeitsstand in dem Sumpf erreicht wird. Das Schwimmerventil
soll das Ansaugen von Flüssigkeit in die Steuereinrichtung bei hohem Flüssigkeitsstand
verhindern. Nachteil dieser Anordnung ist es, dass ein zusätzliches aufwendiges und
störungsanfälliges Schwimmerventil erforderlich ist. Auch muss die gesamte Steuereinrichtung
mit Unterdruck beaufschlagt sein und Atmosphärenluft kann nicht eintreten, so dass
keine Druckdifferenz erzeugt wird, die ein Schalten der Steuereinrichtung bewirken
könnte. Das Absperrventil hat eine Membrane, die zwei Kammern voneinander trennt,
deren eine mit dem durch die Steuereinrichtung hindurchwirkenden Unterdruck beaufschlagt
ist und in deren anderer der im Sumpf herrschende Druck herrscht. Das Absperrventil
wird ohne ein Schalten der Steuereinrichtung geöffnet, wenn die Differenz zwischen
dem Unterdruck und dem aus dem Sumpf übertragenen Druck soweit ansteigt, dass dieser
ausreicht, eine das Ventil zuhaltende Federkraft zu überwinden. Dies hat zur Folge,
dass das Absperrventil bereits bei sehr geringem Unterdruck geöffnet wird, und zwar
dann, wenn sich im Sumpf bei hohem Flüssigkeitsstand ein Überdruck ausgebildet hat.
Ferner ist es nachteilig, dass beim Öffnen des Ventils Flüssigkeit aus dem Sumpf in
die Kammer gesaugt werden kann, die mit dem Sumpf offen verbunden ist.
[0017] Der vorliegenden Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, eine Steueranordnung
der eingangs genannten Art mit kompaktem und konstruktiv einfachem Aufbau derart weiterzubilden,
dass sichergestellt ist, dass in die von Unterdruck beaufschlagbare erste Kammer Flüssigkeit
nicht angesaugt werden kann, ohne dass zusätzliche Komponenten wie Druckbegrenzungsventile
oder Schwimmerventile erforderlich sind. Auch soll ein Verfahren zur Verfügung gestellt
werden, durch das ein Absperrventil einfach zu steuern ist.
[0018] Erfindungsgemäß wird das Problem im Wesentlichen dadurch gelöst, dass das erste Ventil
in seiner zweiten die erste Verbindung zwischen der Unterdruckquelle und der ersten
Kammer freigebende Stellung die zweite zu der ersten Kammer führende Verbindung absperrt.
[0019] Abweichend vom vorbekannten Stand der Technik ist die erste Kammer gegenüber dem
Atmosphärendruck dann abgesperrt, wenn diese mit Unterdruck beaufschlagt ist. Somit
ist sichergestellt, dass dann, wenn an einem zu der zweiten Verbindung führenden Anschluss
Flüssigkeit anstehen sollte, diese nicht in die Steueranordnung hineingesaugt werden
kann. Somit ist stets gewährleistet, dass die Steueranordnung funktionsfähig ist.
[0020] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die zweite zum Atmosphärendruck
führende Verbindung in einer zweiten von einer von dem ersten Ventil verstellbaren
weiteren Membran begrenzten zweiten Kammer mündet, die ihrerseits in eine dritte Verbindung
übergeht, die endseitig von einem Ventilsitz begrenzt ist, an der das erste Ventil
in seiner zweiten Stellung dichtend anlegbar ist.
[0021] Dabei kann in der zweiten und/oder dritten Verbindung ein querschnittsveränderbares
Drosselelement angeordnet sein, um so bei abgesperrter erster Verbindung, also dann,
wenn das erste Ventil in der ersten Stellung vorliegt, zeitlich verzögert einen Druckaufbau
in der ersten Kammer vorzunehmen, wodurch wiederum das Umstellen des Stellelementes
und damit des zweiten Ventils verzögert wird. Somit kann dann, wenn der Staudruck
abgebaut ist und das erste Ventil von seiner zweiten in die erste Stellung umgeschaltet
ist, über eine über das Drosselelement einstellbare Zeitspanne weiterhin das Absperrventil
geöffnet bleiben, da dieses über die Steueranordnung weiterhin mit Unterdruck beaufschlagt
ist. Erst dann, wenn der Unterdruck in der ersten Kammer hinreichend abgebaut ist,
erfolgt ein Umstellen des mit dem zweiten Ventil verbundenen Trennelementes, wodurch
wiederum das Absperrventil mit Atmosphärendruck beaufschlagt und somit abgesperrt
wird.
[0022] Das erste Ventil selbst ist mit seinem Ventilteller in einer ersten Ventilkammer
verstellbar, von der eine zu der ersten Kammer führende vierte Verbindung ausgeht.
Hierdurch wird mit einfachen Maßnahmen sichergestellt, dass die vierte Kammer wahlweise
entweder mit der ersten zu der Unterdruckquelle führenden Verbindung oder mit der
zweiten zum Atmosphärendruck führenden Verbindung verbunden ist.
[0023] Um ein schlagartiges Umstellen des Trennelementes und damit des zweiten Ventils sicherzustellen,
ist des Weiteren vorgesehen, dass das Trennelement an einer Zwischenwandung des Gehäuses
der Steueranordnung durch zumindest einen Magneten haltbar ist. Somit kann ein Umstellen
des Trennelementes und damit des zweiten Ventils erst dann erfolgen, wenn der in der
ersten Kammer herrschende Unterdruck so hoch ist, dass die Druckdifferenz zwischen
der ersten Kammer und der gegenüberliegenden Seite des Trennelementes, die mit Atmosphärendruck
beaufschlagt ist, ausreicht, um die Magnethaltekraft zu überwinden.
[0024] Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Steuern eines durch Unterdruck
betätigbaren Absperrventils für ein Unterdrucksystems zum Absaugen von in einem Behältnis
wie Sumpf angesammelter Flüssigkeit über eine Unterdruckleitung zu einem Unterdruckerzeuger,
welches sich durch folgende Verfahrensschritte auszeichnet:
a) Bewegen einer ersten Membran durch von in dem Behältnis angesammelter Flüssigkeit
hydrostatisch erzeugten Luftdruck;
b) Umschalten eines ersten Ventils durch Bewegen der ersten Membran, wodurch eine
erste Kammer mit der Unterdruckquelle verbunden und gegenüber Umgebungsluft abgesperrt
wird;
c) Bewegen einer die erste Kammer begrenzenden zweiten Membran infolge von Druckabfall
in der Kammer;
d) Umschalten eines zweiten Ventils durch Bewegen der zweiten Membran, wodurch das
Absperrventil mit der Unterdruckquelle verbunden und zur Umgebungsluft abgesperrt
wird;
e) Öffnen des Absperrventils durch Unterdruck;
f) Absaugen angesammelter Flüssigkeit aus dem Behältnis durch das offene Absperrventil
zur Unterdruckquelle;
g) Rückbewegen der ersten Membran durch Verringerung des hydrostatisch erzeugten Luftdruckes
infolge von absinkendem Flüssigkeitsstand in dem Behältnis;
h) Rückschalten des ersten Ventils durch Rückbewegen der ersten Membran, wodurch die
erste Kammer zur Unterdruckquelle gesperrt und zur Umgebungsluft geöffnet wird;
i) Rückbewegen der die erste Kammer begrenzenden zweiten Membran infolge von Druckanstieg
in der ersten Kammer;
k) Rückschalten des zweiten Ventils durch Bewegen der zweiten Membran, wodurch das
Absperrventil mit Umgebungsluft verbunden und zur Unterdruckquelle geschlossen wird;
1) Schliessen des Absperrventils durch Umgebungsdruck.
[0025] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in Kombination
-, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispiels.
[0026] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Prinzipdarstellung einer Kompaktsteueranordnung bei fehlendem Staudruck und
- Fig. 2
- die Kompaktsteueranordnung nach Fig. 1 bei Vorliegen eines Staudrucks.
[0027] Den Fig. ist rein prinzipiell der Aufbau und die Funktion einer erfindungsgemäßen
Kompaktsteueranordnung 10 für ein durch Unterdruck betätigbares Absperrventil bestimmt
für ein Unterdruckabwassersystem zu entnehmen. Die stromlos, jedoch pneumatisch arbeitende
Kompaktsteueranordnung 10 besteht aus einem zylindrischen Gehäuse 12, in dem ein erstes
Ventil 14, das über eine erste Membran 16 von einem über eine Öffnung 18 des Gehäuses
12 gelangenden Staudruck beaufschlagbar ist, und ein zweites Ventil 20 angeordnet
ist. Das erste Ventil 14 kann auch als Auslöseventil und das zweite Ventil 20 als
Steuerventil bezeichnet werden.
[0028] Die Ventile 14 und 20 sind mit ihrem jeweiligen Kolben 22, 24 entlang der Längsachse
des Gehäuses 12 verschiebbar angeordnet. Dies ist jedoch kein zwingendes Merkmal.
[0029] Der Ventilkolben 24 des Steuerventils 20 wird in einer Bohrung 26 des Gehäuses 12
bzw. einer Bodenwandung 28 geführt aufgenommen. Der Ventilkolben 24 ist mit seinem
Ventiltel1er 30 in einer Ventilkammer 32 verstellbar angeordnet. Von der Ventilkammer
32 geht ein Anschluss 34 aus, der mit einem über die Kompaktsteueranordnung 10 ansteuerbares
Absperrventil des Unterdruckabwassersystems verbunden ist, um dieses mit Unterdruck
bzw. Atmosphärendruck zu beaufschlagen, wodurch das Absperrventil geöffnet bzw. geschlossen
wird. In den Fig. befindet sich das Ventil 20 in seiner ersten oder unteren Stellung.
[0030] Der hierzu erforderliche Unterdruck strömt über einen Anschluss 36 dann in die Ventilkammer
32, wenn das Ventil 20 im Ausführungsbeispiel in seiner zweiten oder oberen Stellung
vorliegt, also von der Ventilkammer 30 eine mit dem Anschluss 34 verbundene Öffnung
38 freigibt, die zu dem Anschluss 36 führt.
[0031] Von dem mit einer Unterdruckquelle verbundenen Anschluss 36 geht des Weiteren ein
in dem Gehäuse 12 bzw. dessen Wandung verlaufender Kanal 40 aus, der endseitig in
einen Ventilsitz 42 einer Ventilkammer 44 übergeht, innerhalb der das erste Ventil
22 mit seinem Ventilteller 46 verstellbar ist. Die Ventilkammer 44 geht über einen
Kanal 48 in eine Kammer 50 über.
[0032] Von einem weiteren von dem Ventilteller 46 zu verschließenden zweiten Ventilsitz
52 geht ein weiterer Kanal 54 aus, der über ein Drosselelement 56 und einen Filter
58 zu einer Kammer 60 führt, die von der Membran 16 begrenzt ist, und zwar gegenüberliegend
zu dem Anschluss 18. Die Kammer 60 ist durch einen weiteren in der Wandung des Gehäuses
12 verlaufenden Kanal 62 mit einem Anschluss 64 verbunden, der mit Atmosphärendruck
beaufschlagbar ist, der also mit der Umgebungsluft verbunden ist.
[0033] Der Anschluss 64 führt nicht nur zu dem Kanal 62, sondern auch zu der Bohrung 26,
die den Ventilkolben 24 koaxial umgibt, die ihrerseits zu einer Kammer 66 führt, die
von einer weiteren Membran 68 begrenzt ist, die einerseits in einer Innenwandung 70
festgelegt und andererseits mittig mit einem Trennelement 72 verbunden ist. Das Trennelement
72 ist seinerseits mit dem Ventilkolben 24 verbunden wie verschraubt. Die Membran
68 begrenzt die Kammer 50 gegenüber der Kammer 66, so dass in Abhängigkeit von der
Druckdifferenz zwischen den Kammern 50, 66 das Trennelement 72 und damit das zweite
Ventil 20 derart verstellbar ist, dass entweder die Verbindung 38 zwischen den Anschlüssen
34 und 36 abgesperrt ist, so dass das Absperrventil nicht mit Unterdruck beaufschlagt
werden kann, oder das Ventil 20 liegt mit seinem Ventilteller 30 an dem die Bohrung
26 begrenzenden Ventilsitz 74 dichtend an, so dass der Anschluss 64, also der Atmosphärendruck
gegenüber dem zu dem Absperrventil führenden Anschluss 34 abgesperrt ist. Dies wiederum
bedeutet, dass sich der Unterdruck über den Anschluss 36 und die Öffnung 38 zum Anschluss
34 und damit dem Absperrventil fortsetzen kann.
[0034] Um ein schlagartiges Umstellen des Trennelementes 72 und damit des Steuerventils
20 zu ermöglichen, wird das Trennelement 72 über z. B. über einen Ringmagneten 76
in einer unteren Stellung gehalten, in der das Steuerventil 20 die Öffnung 38 absperrt,
also eine Verbindung zwischen Atmosphärendruck und dem Absperrventil besteht, so dass
über dieses Flüssigkeiten nicht abgesaugt werden kann.
[0035] Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Steueranordnung 10 ist nun wie folgt.
[0036] Der über den Anschluss 18 anstehende Staudruck wird durch angesammelte und abzusaugende
Flüssigkeit aufgebaut. Da in der von der Membran 16 begrenzten unteren Kammer 60 über
den Kanal 62 Atmosphärendruck ansteht, muss über den Anschluss 18 hinreichend Staudruck
aufgebaut werden, damit die Membran 16 - im Ausführungsbeispiel nach unten - verstellt
werden kann, wodurch der Ventilkolben 22 mitbewegt wird. Reicht der Staudruck nicht
aus - wie dies anhand der Fig. 1 verdeutlicht ist -, so bleibt der Kanal 40, der zu
der Unterdruckquelle führt, durch den Ventilteller 46 verschlossen und die Kammer
50 kann nicht evakuiert werden. Gleichzeitig ist über die Kanäle 48, 54 62 eine Verbindung
von der Kammer 50 zu dem Anschluss 64 und damit dem Atmosphärendruck gegeben. In den
Kammern 50 und 66, die durch die Membran 68 getrennt sind, herrscht gleicher Druck.
Daher wird das Trennelement 72 in seiner unteren Stellung gehalten, und zwar einerseits
über den Magneten 76 und andererseits über den an der Öffnung 38, die von dem Ventilteller
30 des Ventils 20 abgesperrt ist, herrschenden Unterdruck. Reicht der Staudruck aus,
um die Membran 16 - im Ausführungsbeispiel nach unten - zu verstellen, so wird entsprechend
das erste Ventil 14 von seiner ersten in seine zweiten Stellung nach unten bewegt,
so dass der Ventilteller 46 von dem oberen Ventilsitz 42 abgehoben und in Richtung
des zweiten Ventilsitzes 52 bewegt wird, um an diesem dichtend anzuliegen. In diesem
Moment wird der Kanal 54, der zu dem Anschluss 64 führt, abgesperrt. Gleichzeitig
wird über die Bohrung 48 und die Ventilkammer 44 eine Verbindung zu dem Kanal 40 hergestellt,
so dass sich in der Kammer 50 Unterdruck aufbauen kann. Reicht die Druckdifferenz
zwischen dem in der Kammer 50 herrschenden Unterdruck und dem in der Kammer 66 herrschenden
Atmosphärendruck aus, um die von dem Haltemagnet hervorgerufene Kraft zu überwinden,
so wird die Membran 68 mit dem Trennelement 72 - im Ausführungsbeispiel nach oben
- verstellt. Gleichzeitig hebt sich der Ventilteller 30 von dem von der Öffnung 38
durchsetzten Ventilsitz ab, um an dem gegenüberliegenden Ventilsitz 74 der Kammer
32 anzuliegen. Jetzt kann sich der Unterdruck von dem Anschluss 36 zu dem zu dem Absperrventil
führenden Anschluss 34 fortsetzen, so dass das Absperrventil geöffnet werden kann.
[0037] Ungeachtet des in der Kammer 50 herrschenden Unterdrucks kann über den Anschluss
64, der bei Normalbetrieb mit Atmosphärendruck beaufschlagt ist, kein Medium angesaugt
werden, insbesondere keine im Störfall an dem Anschluss 64 vorliegende Flüssigkeit.
[0038] Sobald aufgrund des Absaugvorgangs der an dem Anschluss 18 anstehende Staudruck in
einem Umfang abgebaut ist, dass die Membran 16 und damit das erste Ventil 14 zurückgeschaltet
werden kann, wird der Kanal 40 durch den Ventilteller 46 verschlossen und die Kammer
50 über die Ventilkammer 44, die Bohrung 48 und den Kanal 54 belüftet, so dass der
Unterdruck in der Kammer 50 abgebaut wird. Die Geschwindigkeit des Abbaus wird dabei
durch die Einstellung des Drosselelementes 56 bestimmt. Ist der Unterdruck hinreichend
abgebaut, so gelangt das Trennelement 42 automatisch in seine Grundposition zurueck,
da auf den Ventilteller 38 Unterdruck einwirkt und das Ventil 20 im Ausführungsbeispiel
nach unten zieht. Dies wird durch die Federwirkung der Membran 68 und durch die von
dem Magneten 76 hervorgerufene Kraft unterstützt. Sobald das Umschalten erfolgt ist,
wird durch das Steuerventil 20, d. h. dessen Ventilteller 30 die Öffnung 38 verschlossen,
so dass sich über den Anschluss 34 nunmehr Atmosphärendruck zu dem Anschluss 34 des
Absperrventils fortsetzen kann, wodurch dieses geschlossen und somit ein weiteres
Absaugen unterbunden wird.
[0039] Anstelle des Magneten 76 kann selbstverständlich auch ein gleichwirkendes Element
wie Federelement verwendet werden. Gegebenenfalls reicht die Eigensteifigkeit der
Membran 68 zur Erzielung der erforderlichen Federkraft auch aus. Ferner kann dem ersten
Ventil 14 zur Unterstützung seiner Bewegung ebenfalls z. B. ein Federelement oder
ein Magnet zugeordnet werden.
1. Steueranordnung (10) für ein durch Unterdruck betätigbares Absperrventil, bestimmt
für ein Unterdruck-Abwassersystem, umfassend ein Gehäuse (12), ein in diesem angeordnetes
von einem durch angesammeltes Abwasser hervorgerufenen Staudruck von einer ersten
in eine zweite Stellung umschaltbares erstes Ventil (14), eine über das erste Ventil
druckeinstellbare von einem eine Membran (68) umfassenden Trennelement (72) begrenzte
erste Kammer (50), das mit einem zweiten Ventil (20) funktionell verbunden ist, über
das in Abhängigkeit von seiner Stellung Unterdruck oder Atmosphärendruck zu dem Absperrventil
gelangt, eine erste Verbindung (40), über die die erste Kammer (50) mit einer Unterdruckquelle
verbindbar ist, die bei fehlendem oder zu geringem Staudruck von dem ersten in seiner
ersten Stellung sich befindenden Ventil abgesperrt ist und bei hinreichendem Staudruck
bei sich in seiner zweiten Stellung befindendem ersten Ventil freigegeben ist, eine
zweite zum Atmosphärendruck führende mit der ersten Kammer verbundene vorzugsweise
querschnittsmäßig einstellbare Verbindung (62), wobei bei mit hinreichendem Unterdruck
beaufschlagter ersten Kammer das Trennelement zusammen mit dem zweiten Ventil von
einer ersten das Absperrventil mit Atmosphärendruck verbindenden Stellung in eine
zweite das Absperrventil mit Unterdruck verbindenden Stellung umschaltbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Ventil (14) in seiner zweiten die erste Verbindung (40) zwischen der
Unterdruckquelle und der ersten Kammer (50) freigebende Stellung die zweite zu der
ersten Kammer führende und mit Atmosphärendruck beaufschlagbare Verbindung (62) absperrt.
2. Steueranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Verbindung (62) in einer zweiten von einer von dem ersten Ventil (14)
verstellbaren weiteren Membran (16) begrenzten zweiten Kammer (60) mündet, die in
eine dritte Verbindung (54) übergeht, die endseitig in einen Ventilsitz (52) übergeht,
an der das erste Ventil mit [s]einem Ventilteller (46) in seiner zweiten Stellung
dichtend anliegt.
3. Steueranordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der zweiten und/oder dritten Verbindung (62, 54) ein querschnittsveränderbares
Drosselelement (56) angeordnet ist.
4. Steueranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dritte Atmosphärendruck führende Verbindung (54) ein Filterelement (58) aufweist.
5. Steueranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Ventil (14) mit einem Ventilteller (46) in einer ersten Ventilkammer
(44) verstellbar ist, von der eine zu der ersten Kammer (50) führende unverschließbare
Verbindung (48) ausgeht.
6. Steueranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trennelement (72) in seiner ersten Stellung, in der das Absperrventil über
das zweite Ventil (20) mit Atmosphärendruck verbunden ist, an einer Wandung wie Zwischenwandung
(28) des Gehäuses (12) durch einen Magneten (76) gehalten ist.
7. Verfahren zum Steuern eines durch Unterdruck betätigbaren Absperrventils für ein Unterdrucksystems
zum Absaugen von in einem Behältnis wie Sumpf angesammelter Flüssigkeit über eine
Unterdruckleitung zu einem Unterdruckerzeuger,
gekennzeichnet durch
die folgenden Verfahrensschritte:
a) Bewegen einer ersten Membran durch von in dem Behältnis angesammelten Flüssigkeit
hydrostatisch erzeugten Luftdruck;
b) Umschalten eines ersten Ventils durch Bewegen der ersten Membran, wodurch eine
erste Kammer mit der Unterdruckquelle verbunden und gegenüber Umgebungsluft abgesperrt
wird;
c) Bewegen einer die erste Kammer begrenzenden zweiten Membran infolge von Druckabfall
in der Kammer;
d) Umschalten eines zweiten Ventils durch Bewegen der zweiten Membran, wodurch das
Absperrventil mit der Unterdruckquelle verbunden und zur Umgebungsluft abgesperrt
wird;
e) Öffnen des Absperrventils durch Unterdruck;
f) Absaugen angesammelter Flüssigkeit aus dem Behältnis durch das offene Absperrventil
zur Unterdruckquelle;
g) Rückbewegen der ersten Membran durch Verringerung des hydrostatisch erzeugten Luftdruckes
infolge von absinkendem Flüssigkeitsstand in dem Behältnis;
h) Rückschalten des ersten Ventils durch Rückbewegen der ersten Membran, wodurch die
erste Kammer zur Unterdruckquelle gesperrt und zur Umgebungsluft geöffnet wird;
i) Rückbewegen der die erste Kammer begrenzenden zweiten Membran infolge von Druckanstieg
in der ersten Kammer;
k) Rückschalten des zweiten Ventils durch Bewegen der zweiten Membran, wodurch das
Absperrventil mit Umgebungsluft verbunden und zur Unterdruckquelle geschlossen wird;
l) Schliessen des Absperrventils durch Umgebungsdruck.