[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Trocknen und Reinigen von kleinstückigem
Gut, insbesondere von zerkleinerten Kunststoffabfällen, mit einem stehenden Behälter,
der zwischen einem äußeren und einem inneren Siebmantel einen ringförmigen Strömungskanal
für das zu behandelnde Gut bildet und wenigstens einen an den äußeren Siebmantel angeschlossenen
Gutauslaß aufweist, und mit wenigstens einem Gebläse für eine innerhalb des Strömungskanales
umlaufende, über den inneren Siebmantel aus dem Behälter abführbare Luftströmung,
wobei zwischen dem Behältermantel und dem äußeren Siebmantel ein Sammelraum für Abscheidungen
aus dem Strömungskanal vorgesehen sind.
[0002] Nach einem Zerkleinern und einem Waschen werden Kunststoffabfälle unter einem Abscheiden
des verschmutzten Waschwassers getrocknet. Um diese Trocknung und Reinigung der zerkleinerten
Kunststoffabfälle mit einem vergleichsweise geringen Energieeinsatz durchführen zu
können, wurde bereits vorgeschlagen (AT 3109 U), einen stehenden Behälter mit einem
koaxialen Siebeinsatz zu versehen, der zwischen einem äußeren und einem inneren Siebmantel
einen ringförmigen Strömungskanal für das zu behandelnde Gut bildet, das mit Hilfe
eines tangential in diesen Strömungskanal eingeblasene Luftstromes in eine Umlaufbewegung
versetzt wird. Die dabei auf die Gutteilchen einwir-kenden Fliehkräfte unterstützen
die Abtrennung der an den Gutteilchen anhaftenden Flüssigkeit, die über den äußeren
Siebmantel aus dem Strömungskanal abgeschieden wird und in einen zwischen dem äußeren
Siebmantel und dem Behältermantel freibleibenden Sammelraum gelangt, aus dem die Flüssigkeit
mit den übrigen Abscheidungen aus dem Strömungskanal abgeführt werden kann. Die Restfeuchtigkeit
der Gutteilchen verdampft im erwärmten Förderluftstrom, der über den inneren Siebmantel
abgezogen wird. Die fliehkraftbedingte Abwälzung der Gutteilchen am äußeren Siebmantel
und das Aneinanderreiben der Gutteilchen unterstützen das Ablösen der an den Gutteilchen
anhaftenden festen und flüssigen Verunreinigungen, was im Zusammenwirken mit einem
entsprechend hohen Luftumsatz zu einer guten Trocknungs- und Reinigungswirkung führt.
Das getrocknete und gereinigte Behandlungsgut, das mit der Luftströmung innerhalb
des Strömungskanales in einer schraubenförmigen Umlaufbewegung aufwärts gefördert
wird, kann dann über einen im oberen Bereich des äußeren Siebmantels vorgesehenen
Gutauslaß ausgetragen werden. Voraussetzung für eine Gutführung im Bereich des äußeren
Siebmantels ist eine ausreichende Fliehkraftbelastung aufgrund der Umlaufbewegung,
die jedoch zwangsläufig mit der Länge des Förderweges abnimmt. Da sich zugleich das
Teilchengewicht wegen der voranschreitenden Trocknung verringert, besteht die Gefahr,
daß im oberen Bereich des Strömungskanals Gutteilchen mit dem durch den inneren Siebmantel
abgezogenen Förderluftstrom entgegen den Fliehkräften gegen den inneren Siebmantel
gefördert werden und diesen Siebmantel in einem oberen Ringbereich verlegen, was in
der Folge eine erhebliche Beeinträchtigung der Trocknungs- und Reinigungswirkung nach
sich ziehen kann.
[0003] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Trocknen und
Reinigen von kleinstückigem Gut, insbesondere von zerkleinerten Kunststoffabfällen,
der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß ein Verlegen des inneren Siebmantels
wirksam verhindert und damit ein gleichbleibend hoher Luftumsatz gewährleistet werden
kann.
[0004] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der innere Siebmantel drehbar
gelagert und im Umlaufsinn der Luftströmung antreibbar ist.
[0005] Durch den im Umlaufsinn der Luftströmung angetriebenen inneren Siebmantel werden
die Gutteilchen, die aufgrund einer geringeren Fliehkraftbelastung mit dem durch den
inneren Siebmantel abgezogenen Luftstrom gegen diesen Siebmantel mitgerissen werden,
in Umlaufrichtung beschleunigt, was zu einer Vergrößerung der Fliehkraftbelastung
führt. Dazu kommt, daß durch den rotierenden Siebmantel die Relativgeschwindigkeit
zwischen dem Siebmantel und der Strömungsluft in Umlaufrichtung gesteigert wird, so
daß durch diese beiden Wirkungen des sich drehenden Siebmantels sein Verlegen mit
angesaugten Gutteilchen auch im gefährdeten oberen Endbereich des Strömungskanales
sicher vermieden werden kann. Damit können die Vorteile einer solchen Vorrichtung
zum Trocknen und Reinigen von kleinstückigem Gut auch über lange Standzeiten voll
genützt werden.
[0006] Besonders vorteilhafte Bedingungen für das Abscheiden der mit dem zu behandelnden
Gut mitgeführten Schmutzfracht können dadurch vorgegeben werden, daß der ringförmige
Strömungskanal unten an einen zum inneren Siebmantel koaxialen Rotor für den Guteintrag
angeschlossen wird, weil in diesem Fall die zu behandelnden Gutteilchen über den Rotor
beschleunigt und in eine Umlaufbewegung versetzt werden, in der sie durch die Luftströmung
weitergefördert werden. Dieser Rotor für den Guteintrag in den Strömungskanal kann
zur Konstruktionsvereinfachung mit dem inneren Siebmantel drehfest verbunden werden,
so daß sich für den Rotor und den Siebmantel ein gemeinsamer Antrieb ergibt. Der Rotor
für den Guteintrag kann bei einer entsprechenden Ausbildung auch als Gebläse für die
Luftströmung im Strömungskanal dienen, wobei die Förderluft axial durch den Rotor
angesaugt wird. Dieser angesaugten Förderluft kann das zu behandelnde Gut zum Eintrag
in den Strömungskanal aufgegeben werden.
[0007] Um eine einfache, die Trocknungs- und Reinigungswirkungen berücksichtigende Austragung
des Gutes zu ermöglichen, wenn mit einer kontinuierlichen Gutzuführung zu rechnen
ist, kann der Gutauslaß in Abhängigkeit von der Drehmomentbelastung des Rotors angesteuert
werden. Die Rotorbelastung stellt ein Maß für die der Vorrichtung zugeführte bzw.
in der Vorrichtung befindliche Gutmenge dar, so daß über die von der Rotorbelastung
abhängige Steuerung des Gutauslasses für eine vorteilhafte Steuerung der Gutbehandlung
gesorgt werden kann. Zur Erfassung der Rotorbelastung kann in einfacher Weise die
jeweilige Belastung des Antriebsmotors herangezogen werden. Übersteigt die Motorbelastung
einen vorgegebenen oberen Grenzwert, so wird über eine entsprechende Steuereinrichtung
der Gutauslaß geöffnet, der wieder geschlossen wird, sobald die Motorbelastung aufgrund
des Gutaustrages unter einen eingestellten unteren Grenzwert abfällt. Diese Mengensteuerung
des Behandlungsgutes erlaubt eine ungesteuerte, kontinuierliche Beschickung der Vorrichtung,
wobei die Durchsatzleistung gesteigert und die Trocknungs- und Reinigungswirkung unter
einer vorteilhaften Ausnutzung der Trocknungsluft verbessert werden kann.
[0008] Der Förder- und Trocknungsluftstrom durch den Strömungskanal kann durch ein Druckgebläse
auf der Unterseite des Strömungskanales, aber auch durch ein Sauggebläse oberhalb
des inneren Siebmantels erzeugt werden. In Sonderfällen ist es auch möglich, ein Druckgebläse
mit einem Sauggebläse zu kombinieren. Es kommt ja lediglich darauf an, die für den
jeweiligen Einsatzfall erforderliche schraubenförmige Umlaufströmung innerhalb des
Strömungskanales für das zu behandelnde Gut sicherzustellen. Aus diesem Grunde ist
auch eine Konstruktion brauchbar, bei der die Druckleitung des Gebläses für die Luftströmung
tangential zum äußeren Siebmantel in den Strömungskanal mündet.
[0009] Damit das behandelte Gut nicht im Bereich notwendiger Bewegungsspiele zwischen dem
inneren Siebmantel und dem feststehenden Teil des Strömungskanales austreten kann,
ist für eine entsprechende Abdichtung des Strömungskanales gegenüber einem Falschluftaustritt
zu sorgen. Zu diesem Zweck kann der innere Siebmantel an der oberen Stirnseite einen
mit einem Behälterring zusammenwirkenden Dichtflansch aufweisen, der in den Spalt
zwischen Behälterring und Dichtflansch vorstehende Lüfterflügel bildet. Diese Lüfterflügel
bedingen eine radial auswärts gerichtete Luftströmung, die für die erforderliche Abdichtung
des Strömungskanales sorgt.
[0010] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Trocknen und Reinigen von zerkleinerten Kunststoffabfällen
in einem vereinfachten Axialschnitt,
- Fig. 2
- diese Vorrichtung nach einem Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Konstruktionsvariante einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer der Fig. 1
entsprechenden Darstellung und
- Fig. 5
- einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4
[0011] Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 besteht die Vorrichtung zum Trocknen
und Reinigen von zerkleinerten Kunststoffabfällen aus einem stehenden Behälter 1,
der auf einem spiralförmigen Gehäuse 2 aufgebaut ist, das einen Ansaugkanal für einen
im Bereich des Behälterbodens 3 vorgesehenen Rotor 4 bildet. Dieser Rotor 4 stellt
mit seinen Flügeln 5 ein Gebläse 6 dar, das Luft über das spiralförmige Gehäuse 2
axial ansaugt und radial in einen Strömungskanal 7 ausstößt, der zwischen einem äußeren
Siebmantel 8 und einem sich nach oben konisch erweiterten, inneren Siebmantel 9 gebildet
wird. Während der äußere Siebmantel 8 zwischen dem Boden 3 und einem oberen Behälterring
10 drehfest gehalten wird, ist der innere Siebmantel 9 auf dem Rotor 4 befestigt,
so daß der innere Siebmantel 9 mit dem Rotor 4 mitgedreht wird. Der Antrieb des Rotors
4 erfolgt über eine Rotorwelle 11, die in einem Sockel 12 der Vorrichtung drehbar
gelagert ist und über einen Riementrieb 13 von einem nicht dargestellten Motor her
angetrieben werden kann. Die Abdichtung des inneren Siebmantels 9 gegenüber dem Behälterring
10 erfolgt über einen Dichtflansch 14, der in den Spalt 15 zwischen Behälterring 10
und Dichtflansch 14 vorstehende Lüfterflügel 16 aufweist. Bei einer Drehung des inneren
Siebmantels 9 bedingen die Lüfterflügel 16 eine radial nach außen gerichtete Luftströmung
in den Strömungskanal 7, wodurch die angestrebte Abdichtung des Strömungskanales 7
in einfacher Weise erreicht wird.
[0012] Auf dem Behälter 1 ist oben ein Gehäuse 17 aufgesetzt, das die durch den inneren
Siebmantel 9 nach oben ausströmende Luft sammelt und nach außen abführt. Entsprechend
der angestrebten Umlaufbewegung für die Luft innerhalb des Strömungskanales 7 bildet
das Gehäuse 17 einen Abluftkanal mit einer spiralförmig verlaufenden Umfangswand 18.
[0013] Die zu behandelnden, zerkleinerten Kunststoffabfälle werden über einen Aufgabetrichter
19 einer Zellradschleuse 20 zugeführt, die auf dem Gehäuse 2 für die Ansaugluft vorgesehen
ist, so daß die Kunststoffabfälle in einer dosierten Menge der über den Rotor 4 angesaugten,
im allgemeinen vorgewärmten Luft aufgegeben werden. Mit Hilfe dieser Förderluft gelangt
der zerkleinerte Kunststoffabfall in den Bereich des Rotors 4, wo er von den Flügeln
5 erfaßt und unter einer Drehmitnahme radial nach außen gegen den äußeren Siebmantel
8 geschleudert wird. Die dabei von den Gutteilchen abgetrennte Schmutzfracht, die
zum Teil als Flüssigkeit vorliegt, wird über den äußeren Siebmantel 8 in einen Sammelraum
21 zwischen dem Behältermantel 22 und dem äußeren Siebmantel 8 abgeschieden, und kann
aus diesem Sammelraum 21 über einen Ablauf 23 abgezogen werden. Die durch den äußeren
Siebmantel 8 im zurückgehaltenen Gutteilchen werden innerhalb des Strömungskanales
7 mit Hilfe der Förderluft in einer schraubenförmigen Umlaufbewegung entlang des äußeren
Siebmantels 8 nach oben bewegt, wobei durch die Abwälzbewegung der Gutteilchen aneinander
und am äußeren Siebmantel 8 eine weitgehende Reinigung mit zunehmender Trocknung durch
die Förderluft bewirkt wird, die nur über den inneren Siebmantel 9 abgeführt werden
kann. Da der innere Siebmantel 9 mit dem Rotor 4 mitgedreht wird, wird in vorteilhafterweise
ein Verlegen des Siebmantels 9 durch Gutteilchen verhindert, die mit dem durch den
Siebmantel 9 abgeführten Luftstrom entgegen der Wirkung der Fliehkräfte mitgerissen
werden. Der gegenüber der Luftströmung voreilende Siebmantel 9 bedingt nämlich eine
Beschleunigung der in seinen Bereich gelangenden Gutteilchen in Umfangsrichtung, was
zu einer verstärkten Fliehkraftbelastung und damit zu einem Abheben der Gutteilchen
vom Siebmantel 9 führt. Diese Wirkung wird durch den Umstand unterstützt, daß durch
die hohe Relativgeschwindigkeit zwischen dem umlaufenden Siebmantel 9 und der Luftströmung
im Strömungskanal 7 in Umfangsrichtung ein Anlegen von Gutteilchen an den Siebmantel
9 erschwert wird. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß sich durch die
konische Erweiterung des Siebmantels 9 nach oben die Geschwindigkeitsverhältnisse
im Sinne der angestrebten Wirkung verbessern. Nach einer vorgegebenen Behandlungszeit,
beispielsweise von 60 Sekunden, ist der Trocknungsvorgang abgeschlossen. Die getrockneten
und gereinigten Kunststoffabfälle können dann aus einem an den äußeren Siebmantel
8 angeschlossenen Gutauslaß 24 mit Hilfe der Strömungsluft ausgetragen werden, wenn
dieser Gutauslaß 24, der den Sammelraum 21 durchsetzt, geöffnet wird. Zu diesem Zweck
ist der Gutauslaß 24 beispielsweise mit einem Sperrschieber 25 versehen.
[0014] Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 zeigt, daß der Luftstrom innerhalb
des Strömungskanales 7 in unterschiedlicher Weise erzeugt werden kann. Die Druckleitung
26 eines aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellten Gebläses mündet oberhalb
des Rotors 4 tangential zum äußeren Siebmantel 8 in den Strömungskanal 7, wie dies
insbesondere der Fig. 5 entnommen werden kann. Der Rotor 4 im Bodenbereich des Behälters
1 dient in diesem Fall vor allem der Beschleunigung der zu behandelnden Gutteilchen,
wobei über Lüfterflügel 27 für einen Luftstrom gesorgt wird, der für den Guteintrag
über einen Guteinlaßkanal 28 ausreicht. Das in den Ringraum 7 geförderte Gut gelangt
im Umfangsbereich des Rotors 4 in den Bereich von Wurfschaufeln 29 des Rotors 4, die
für die Weiterförderung des Gutes unter einer Grobabscheidung der Schmutzfracht sorgen,
bis die Gutteilchen vom Förderluftstrom aus der Druckleitung 26 des Gebläses erfaßt
und in der im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 beschriebenen
Art weitergefördert werden. Die Abluftführung durch das Gehäuse 17 wird allerdings
durch ein im Gehäuse 17 vorgesehenes Sauggebläse 30 unterstützt, das auf einer gemeinsamen
Antriebswelle 31 mit dem Rotor 4 sitzt. Bei einer entsprechenden Dimensionierung des
Sauggebläses 30 könnte auf eine tangentiale Luftzufuhr durch den äußeren Siebmantel
8 auch verzichtet werden.
[0015] Um bei einer im wesentlichen kontinuierlichen Gutzufuhr auf eine dosierte Gutzuführung
über eine Zellradschleuse 21 und die Vorgabe einer Behandlungszeit verzichten zu können,
kann der Sperrschieber 25 des Gutauslasses 24 in Abhängigkeit von der Drehmomentbelastung
des Rotors 4 betätigt werden. Zu diesem Zweck wird die Belastung des mit dem Rotor
4 über den Riementrieb 13 verbundenen Motors beispielsweise über die Stromaufnahme
in herkömmlicher Weise gemessen und mit einem vorgegebenen oberen und unteren Grenzwert
verglichen. Bei einer Überschreitung des oberen Grenzwertes wird der Sperrschieber
25 mittels eines Stelltriebes geöffnet, der von einer Steuereinrichtung her angesteuert
wird. Mit dem zunehmenden Gutaustrag verringert sich die Rotor- und damit die Motorbelastung,
bis der untere Grenzwert erreicht und der Sperrschieber wieder geschlossen wird. Die
kontinuierliche Gutzufuhr bleibt von der Steuerung des Gutauslasses 24 unberührt.
1. Vorrichtung zum Trocknen und Reinigen von kleinstückeligem Gut, insbesondere von zerkleinerten
Kunststoffabfällen, mit einem stehenden Behälter (1), der zwischen einem äußeren und
einem inneren Siebmantel (8, 9) einen ringförmigen Strömungskanal (7) für das zu behandelnde
Gut bildet und wenigstens einen an den äußeren Siebmantel (8) angeschlossenen Gutauslaß
(24) aufweist, und mit wenigstens einem Gebläse (6) für eine innerhalb des Strömungskanales
(7) umlaufende, über den inneren Siebmantel (9) aus dem Behälter (1) abführbare Luftströmung,
wobei zwischen dem Behältermantel (22) und dem äußeren Siebmantel (8) ein Sammelraum
(21) für Abscheidungen aus dem Strömungskanal (7) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der innere Siebmantel (9) drehbar gelagert und im Umlaufsinn der Luftströmung
antreibbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Strömungskanal
(7) unten an einen zum inneren Siebmantel (9) koaxialen Rotor (4) für den Guteintrag
angeschlossen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (4) für den Guteintrag
mit dem inneren Siebmantel (9) drehfest verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gutauslaß (24)
in Abhängigkeit von der Drehmomentbelastung des Rotors (4) ansteuerbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor
(4) für den Guteintrag das Gebläse (6) für die Luftströmung im Strömungskanal (7)
bildet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse
für die Luftströmung im Strömungskanal aus einem Sauggebläse (30) oberhalb des inneren
Siebmantels (9) besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleitung
(26) des Gebläses für die Luftströmung im Strömungskanal (7) tangential zum äußeren
Siebmantel (8) in den Strömungskanal (7) mündet.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der innere
Siebmantel (7) an der oberen Stirnseite einen mit einem Behälterring (10) zusammenwirkenden
Dichtflansch (14) aufweist, der in den Spalt (15) zwischen Behälterring (10) und Dichtflansch
(14) vorstehende Lüfterflügel (16) bildet.