[0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft ein Bauelement zur Errichtung von Regalen
zur Speicherung von Flaschen, insbesondere von Weinflaschen, bestehend aus einem rahmenförmigen,
vier Wände aufweisenden Hohlstein, welcher aus zementgebundenen, mineralisierten Holzspänen
od.dgl. hergestellt ist, wobei die Außenseite einer der Wände eine ebene Auflagefläche
bildet.
[0002] Es ist bekannt, Regale für Flaschen dadurch herzustellen, daß mit einer Ausnehmung
versehene Bausteine in horizontaler Lage übereinander angeordnet werden, wodurch eine
horizontale Öffnungen aufweisende Wand errichtet wird, wobei in die Öffnungen Flaschen
eingesetzt werden können. Für die Errichtung derartiger Wände werden insbesondere
rohrförmige Bausteine oder mit einer zylindrischen Öffnung versehene Bausteine verwendet.
Bekannte mit derartigen Bausteinen errichtete, der Aufbewahrung von Flaschen dienende
Bausteine sind jedoch insoferne nachteilig, als in jede der Öffnungen jeweils nur
eine Flasche eingesetzt werden kann, wodurch der zur Verfügung stehende Speicherraum
nur schlecht ausnützbar ist.
[0003] Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Baustein zu
schaffen, in dessen Ausnehmungen mehrere Flaschen eingesetzt werden können, wobei
zudem eine Lagesicherung dieser Flaschen erzielt werden soll, um durch Lageänderungen
der Flaschen verursachte Beschädigungen derselben ausschließen zu können.
[0004] Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die mit der ebenen Auflagefläche
ausgebildete Wand über ihre Länge eine sich zur Mitte hin vergrößernde Dicke aufweist,
wodurch deren Innenfläche nach oben hin gewölbt ist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Innenfläche der mit der Auflagefläche ausgebildeten Wand im Querschnitt angenähert
kreisbogenförmig nach innen ausgewölbt und geht sie in im Querschnitt kreisbogenförmig
verlaufenden Kurven in die Innenflächen der an die mit der Auflagefläche ausgebildeten
Wand anschließenden Seitenwände über. Dabei kann die mit der Auflagefläche ausgebildete
Wand in ihrem mittleren Bereich eine gegenüber den seitlichen Bereichen um etwa 40%
vergrößerte Dicke aufweisen. Weiters kann das Bauelement an seinen vier Ecken abgerundet
sein. Zudem können auch die Innenflächen sämtlicher Wände über Abrundungen ineinander
übergehen.
[0005] Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel beträgt die Dicke der unteren Wand etwa
5 cm bis 7cm, beträgt die Dicke der beiden Seitenwände etwa 4 cm und beträgt die Dicke
der oberen Wand etwa 5 cm. Weiters betragen die Länge des Bausteines etwa 50 cm, dessen
Höhe etwa 35 cm und dessen Breite etwa 27 cm. Nach einer ersten Ausführungsvariante
weist die obere Wand des Bauelementes einen nach außen ausgebuchteten Verlauf auf,
wobei die Länge des Bausteines etwa 50 cm, dessen Höhe zwischen 33 cm und 40 cm und
dessen Breite etwa 27 cm betragen. Nach einen zweiten Ausführungsvariante ist die
obere Wand des Bauelementes von einer Seite des Bausteines zur anderen Seite hin abfallend
ausgebildet, wobei dessen Höhe zwischen 45 cm und 33 cm beträgt.
[0006] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes erfindungsgemäßes Bauelement, in Vorderansicht,
- Fig. 2
- ein zweites erfindungsgemäßes Bauelement, in Vorderansicht,
- Fig. 3
- ein drittes erfindungsgemäßes Bauelement, in Vorderansicht,
- Fig. 4
- eine mit erfindungsgemäßen Bauelementen errichtete Wand zur Speicherung von Flaschen,
in axonometrischer Darstellung.
[0007] Das in Fig. 1 dargestellte Bauelement 1 ist ein angenähert quadrischer Hohlstein,
welcher aus zementgebundenen, mineralsierten Holzspänen besteht. Das Bauelement 1
weist eine untere Wand 11 auf, welche an ihrer Außenseite als Auflagefläche dient.
Weiters weist sie zwei Seitenwände 12 und 13 und eine Deckwand 14 auf. Die Dicke der
Seitenwände 12 und 13 beträgt etwa 4 cm. Die Dicke der Deckwand 14 beträgt etwa 5
cm. Dabei weisen die Wände 12 bis 14 über ihre Länge eine angenähert gleichbleibende
Dicke auf. Demgegenüber weist die untere Wand 11 über ihre Länge eine sich von ihren
beiden Anschlüssen mit den Seitenwänden 12 und 13 zum mittleren Bereich hin von etwa
5 cm auf etwa 7 cm vergrößernde Dicke auf. Dadurch ist die untere Wand 11 an ihrer
Innenseite 11a mit einer sich nach oben erstreckenden Auswölbung ausgebildet. Durch
diese Auswölbung 11a wird einerseits die untere Wand 11 verstärkt, wodurch sie die
auftretenden Belastungen aufnehmen kann. Andererseits wird durch diese Auswölbung
erzielt, daß in den Hohlraum 10 eingebrachte Flaschen 2 zu den Seitenwänden 12 und
13 hin abrollen, wodurch die angestrebte Lagesicherung der Flaschen 2 erzielt wird.
[0008] Die Länge dieses Bausteines 1 beträgt etwa 50 cm, dessen Höhe beträgt etwa 35 cm
und dessen Breite beträgt etwa 27 cm.
[0009] In den Fig. 2 und 3 sind alternative Ausführungsformen des Bausteines nach Fig.1
dargestellt. Dabei ist der in Fig. 2 dargestellte Baustein 1a mit einer nach oben
symmetrisch ausgewölbten oberen Wand 14a ausgebildet. Der in Fig. 3 dargestellte Baustein
1b ist mit einer sich von der Seitenwand 12b zur Seitenwand 13b geschwungen ansteigenden
oberen Wand 14b ausgebildet.
[0010] In Fig. 4 ist eine aus Bausteinen 1, 1a und 1b hergestellte Wand dargestellt, welche
als Speicherwand für Flaschen 2 od.dgl. verwendet werden kann.
1. Bauelement zur Errichtung von Regalen zur Speicherung von Flaschen (2), insbesondere
von Weinflaschen, bestehend aus einem rahmenförmigen, vier Wände (11 bis 14) aufweisenden
Hohlstein (1), welcher aus zementgebundenen, mineralisierten Holzspänen od.dgl. hergestellt
ist, wobei die Außenseite einer der Wände (11) eine ebene Auflagefläche bildet, dadurch
gekennzeichnet, daß die mit der ebenen Auflagefläche ausgebildete Wand (11) über ihre
Länge eine sich zur Mitte hin vergrößernde Dicke aufweist, wodurch die Innenfläche
(11a) dieser Wand (11) nach innen hin gewölbt ist.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche (11a) der
mit der Auflagefläche ausgebildeten Wand (1) im Querschnitt angenähert kreisbogenförmig
nach oben ausgewölbt ist und in im Querschnitt kreisbogenförmig verlaufenden Kurven
in die Innenflächen der an diese Wand anschließenden Seitenwände (12, 13) übergeht.
3. Bauelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Auflagefläche
ausgebildete Wand (11) in ihrem mittleren Bereich eine gegenüber den seitlichen Bereichen
um etwa 40% vergrößerte Dicke aufweist.
4. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es an seinen
vier Ecken abgerundet ist.
5. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen
sämtlicher Wände (11 bis 14) über Abrundungen ineinander übergehen.
6. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke
der unteren Wand (11) etwa 5 cm bis 7 cm, die Dicke der beiden Seitenwände (12, 13)
etwa 4 cm und die Dicke der oberen Wand (14) etwa 5 cm beträgt.
7. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
des Bausteines etwa 50 cm, dessen Höhe etwa 35 cm und dessen Breite etwa 27 cm beträgt.
8. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dessen obere
Wand (14a) einen nach außen ausgebuchteten Verlauf aufweist, wobei die Länge des Bausteines
(1a) etwa 50 cm, dessen Höhe zwischen 33 cm und 40 cm und dessen Breite etwa 27 cm
beträgt.
9. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dessen obere
Wand (14b) von einer Seite des Bausteines (1b) zur anderen Seite hin abfallend ausgebildet
ist, wobei dessen Höhe zwischen 45 cm und 33 cm beträgt.