[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Radialgebläse, bestehend aus einem Gebläsegehäuse
und einer darin angeordneten, einen Elektromotor und ein um eine Rotationsachse rotierendes
Lüfterrad aufweisenden Lüfterbaugruppe, wobei das Gebläsegehäuse - bezogen auf die
Rotationsachse - min-destens eine axiale Lufteintrittsöffnung und eine radiale bzw.
tangentiale Luftausblasöffnung aufweist.
[0002] Bei solchen Radialgebläsen sind unterschiedliche Möglichkeiten bekannt, die Lüfterbaugruppe
innerhalb des Gebläsegehäuses zu montieren und dabei Anschlußleitungen des Elektromotors
so nach außen zu führen, daß sie mit externen Versorgungsleitungen verbunden werden
können.
[0003] Die EP 0 408 221 B1 bzw. die zugehörige DE 690 12 244 T2 beschreibt einen Radial-
bzw. Zentrifugalventilator, bei dem die Lüfterbaugruppe von einer Stirnseite her in
eine entsprechend große Montageöffnung des Gehäuses axial eingesetzt und dann über
ein spezielles gesondertes Montageteil befestigt wird. Der als Gleichstrommotor ausgeführte
Motor weist eine gedruckte Schaltplatte auf, von der aus offensichtlich die Anschlußleitungen
axial durch das Montageteil nach außen geführt werden müssen. Aus dieser bekannten
Ausgestaltung resultiert eine komplizierte und entsprechend zeitaufwendige Montage
des Gebläses, wobei auch ein Durchfädeln von Anschlußleitungen durch bestimmte Öffnungen
von Gebläse- und/oder Montageteilen erforderlich ist.
[0004] Ähnliches gilt auch für das aus der US-PS 2 830 752 bekannte Gebläse, bei dem die
Lüfterbaugruppe über eine nichtrotierende, beidseitig vom Motor vorstehende Tragachse
in sternartigen Trägerteilen des Gehäuses gehalten ist. Hierbei müssen die Anschlußleitungen
ausgehend vom Motor sogar durch einen sehr engen axialen Kanal der Tragachse nach
außen geführt werden. Um die Lüfterbaugruppe in das Gehäuse einsetzen zu können, ist
wenigstens ein lösbarer Gehäusedeckel vorgesehen.
[0005] Die DE 41 40 129 A1 beschreibt ausschließlich ein Gebläsegehäuse bzw. ein Spiralgehäuse
für einen Zentrifugallüfter, während über eine Lüfterbaugruppe und deren Anordnung
und Halterung nichts offenbart ist. Dieses bekannte Gehäuse ist in einer zur Rotationsachse
senkrechten (radialen), etwa mittigen Teilungsebene in zwei Gehäuseteile geteilt,
die über Rastelemente lösbar verbunden sind.
[0006] Ein ganz ähnliches Gebläsegehäuse ist durch die GB 2 140 085 A bekannt, wobei allerdings
die Teilungsebene etwas aus der Mitte versetzt ist.
[0007] Schließlich wurde in der älteren Patentanmeldung DE 198 41 762 der Anmelderin ein
Radialgebläse vorgeschlagen, dessen Gebläsegehäuse in zwei lösbar verbundene, die
Lufteintrittsöffnung(en) und auch die Ausblasöffnung teilende Schalenteile unterteilt
ist. Die Halterung der Lüfterbaugruppe erfolgt über zwei gesonderte Trägerteile, die
im zusammengesetzten Montagezustand zwischen den Schalenteilen im Bereich der Lufteintrittsöffnungen
gehalten sind.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Radialgebläse zu schaffen,
welches sich - insbesondere bei einer "fliegenden" Halterung der Lüfterbaugruppe auf
nur einer Axialseite - durch einfache Konstruktion und Montage auszeichnet.
[0009] Erfindungsgemäß wird dies durch ein Radialgebläse mit den Merkmalen des Anspruchs
1 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
enthalten.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist es möglich, die Lüfterbaugruppe auf
besonders einfache Weise in die geöffneten bzw. voneinander getrennten Gehäuseteile
einzusetzen und zu befestigen. Dabei brauchen die Motor-Anschlußleitungen nur in den
einseitig, axial nach innen offenen Leitungskanal eingelegt zu werden, ohne daß ein
Durchfädeln durch Öffnungen notwendig wäre. Da vorteilhafterweise auch das Anschlußgehäuse
entsprechend der Teilungsebene des Gebläsegehäuses in zwei Teile geteilt ist, mündet
der Leitungskanal direkt in den Innenraum des zugehörigen Anschlußgehäuseteils. Deshalb
kann vorteilhafterweise der Elektromotor mit seinen Anschlußleitungen und vorzugsweise
auch mit einem Steckverbinderteil vorkonfektioniert sein. Es braucht dann lediglich
das Steckverbinderteil von innen her in eine entsprechende Montageöffnung des Anschlußgehäuseteils
eingesetzt zu werden, wobei die Fixierung insbesondere durch Rastmittel erfolgt. Es
kann dann unmittelbar der Anschluß eines äußeren Versorgungskabels über ein entsprechendes
komplementäres Steckverbinderteil erfolgen. Jedes Gehäuseteil ist vorteilhafterweise
mit dem zugehörigen Anschlußgehäuseteil einstückig ausgebildet, so daß auch eine wirtschaftliche
Herstellung als Kunststoff-Formteile im Spritzgußverfahren möglich ist. Zur Verbindung
der Gehäuseteile sind zweckmäßigerweise Rastmittel vorgesehen, wodurch auch das Verschließen
bzw. Zusammenfügen der Teile schnell und einfach ist.
[0011] Anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten, bevorzugten Ausführungsbeispiels
soll die Erfindung genauer erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Radialgebläses in seinem fertig montierten
Zustand,
- Fig. 2
- eine etwas verkleinerte perspektivische Explosionsdarstellung der wesentlichen Bestandteile
des erfindungsgemäßen Radialgebläses,
- Fig. 3
- eine Ansicht analog zu Fig. 2, jedoch aus einer anderen Blickrichtung,
- Fig. 4
- eine Perspektivansicht auf die Innenseite des einen Gehäuseteils und
- Fig. 5
- eine Perspektivansicht auf die Außenseite des anderen Gehäuseteils.
[0012] Ein erfindungsgemäßes Radialgebläse 1 besteht aus einem Gebläsegehäuse 2 und einer
darin untergebrachten Lüfterbaugruppe 4 (s. auch Fig. 2 und 3). Das Gebläsegehäuse
2 ist bevorzugt als Spiralgehäuse mit einer spiralförmig verlaufenden Umfangswandung
und zwei axialen Stirnwandungen ausgebildet. Dabei weist das Gebläsegehäuse 2 in der
dargestellten Ausführung als doppelseitig saugendes Gebläse in den Stirnwandungen
zwei axiale Lufteintrittsöffnungen 6, 8 sowie im Bereich der Umfangswandung eine radiale
bzw. tangentiale Luftausblasöffnung 10 auf.
[0013] Gemäß Fig. 2 und 3 besteht die Lüfterbaugruppe 4 aus einem Elektromotor 12 und einem
von diesem um eine Rotationsachse 14 rotationsangetrieberien Lüfterrad 16.
[0014] Das Gebläsegehäuse 2 ist in zwei lösbar miteinander verbundene Gehäuseteile 2a und
2b unterteilt, und zwar in einer zur Rotationsachse 14 senkrechten (radialen), insbesondere
etwa mittigen und dadurch die Ausblasöffnung 10 etwa symmetrisch in zwei Öffnungsbereiche
10a und 10b teilenden Teilungsebene. Daraus ergibt sich, daß das eine, gesondert in
Fig. 4 dargestellte Gehäuseteil 2a in seiner Stirnwandung die eine Lufteintrittsöffnung
6 aufweist und das andere, gesondert in Fig. 5 dargestellte Gehäuseteil 2b in dessen
Stirnwandung die andere Lufteintrittsöffnung 8.
[0015] In der dargestellten, bevorzugten Ausführungsform ist die Lüfterbaugruppe 4 innerhalb
des Gebläsegehäuses 2 "fliegend", d. h. nur auf einer Axialseite befestigt. Dazu weist
das eine Gehäuseteil 2a im Bereich der Lufteintrittsöffnung 6 ein zentrisches, über
speichenartige Tragelemente 18 gehaltenes, flanschartiges Trägerteil 20 auf, an dem
die Lüfterbaugruppe 4 befestigt, insbesondere mit einem Motorflansch verschraubt wird.
Wenigstens eines der Tragelemente - in den Zeichnungen mit 18a bezeichnet - ist als
Leitungskanal 22 (siehe hierzu insbesondere Fig. 4) zur führenden und fixierenden
Aufnahme von elektrischen Motor-Anschlußleitungen 24 (Fig. 2, 3) ausgebildet. Die
Anschlußleitungen 24 sind zweckmäßigerweise zu einem Strang, Bündel oder Kabel zusammengefaßt.
Der Leitungskanal 22 geht gemäß Fig. 4 von dem Trägerteil 20 aus, erstreckt sich durch
das Tragelement 18a in radialer Richtung nach außen und geht dort in ein mit dem Gehäuseteil
2a außenseitig verbundenes Anschlußgehäuse 26 über. Dieses Anschlußgehäuse 26 ist
vorzugsweise entsprechend der Teilungsebene des Gebläsegehäuses 2 in zwei Anschlußgehäuseteile
26a und 26b unterteilt. Das Anschlußgehäuse 26 ist mit dem Gebläsegehäuse 2 "einstückig"
ausgebildet, was aufgrund der Gehäuseteilung bedeutet, daß jedes Gehäuseteil 2a bzw.
2b mit dem zugehörigen Anschlußgehäuseteil 26a bzw. 26b als einstückiges Formteil
insbesondere aus Kunststoff ausgebildet ist. Gemäß Fig. 1 entspricht das Anschlußgehäuse
26 in axialer Richtung gesehen im Wesentlichen der Abmessung des Gebläsegehäuses 2;
wie dargestellt ist das Anschlußgehäuse 26 lediglich geringfügig schmaler als das
Gebläsegehäuse 2 ausgebildet. Dabei ist das Anschlußgehäuse 26 in einem an die Ausblasöffnung
10 angrenzenden Bereich der radialen, vorzugsweise spiralförmig gekrümmten Gehäuse-Umfangswandung
28 angeordnet, die entsprechend der Teilung des Gebläsegehäuses 2 ebenfalls in zwei
axial aneinander angrenzende Wandungsabschnitte unterteilt ist.
[0016] Wie sich weiterhin aus Fig. 4 ergibt, endet das den Leitungskanal 22 bildende Tragelement
18a mit seinem radial äußeren Ende im Bereich einer unmittelbar in das Anschlußgehäuse
26 bzw. das Anschlußgehäuseteil 26a mündenden Wandungsöffnung 30 der Gehäusewandung
28. Bezogen auf das Gehäuseteil 2a ist die Wandungsöffnung 30 in Richtung der Gehäuse-Teilungsebene
randoffen ausgebildet. Hierdurch sind vorteilhafterweise die Motor-Anschlußleitungen
24 ohne jegliches Durchfädeln durch Lochöffnungen oder dergleichen lediglich in axialer
Richtung in den Leitungskanal 22 und durch die Wandungsöffnung 30 in das Anschlußgehäuseteil
26a einführbar bzw. einlegbar. Das den Leitungskanal 22 bildende Tragelement 18a weist
dazu einen im Wesentlichen U-förmigen, axial zum Gehäuse-Inneren hin offenen Querschnitt
auf. Zusätzlich können mit Vorteil Mittel zum Fixieren der Anschlußleitungen 24 innerhalb
des Leitungskanals 22 vorgesehen sein. Dabei kann es sich um klammerartige Befestigungselemente
handeln (nicht dargestellt). Außerdem können Mittel zum zumindest abschnittsweisen
Verschließen der offenen Seite des Leitungskanals 22 vorgesehen sein. Als Beispiel
dafür ist in Fig. 3 ein Verschlußelement 32 dargestellt, welches beispielsweise über
eine Nut-/Federverbindung zum Verschließen des Leitungskanals 22 mit dem Tragelement
18a verbunden werden kann. Diese Maßnahme ist insbesondere zur Vermeidung oder Reduzierung
von Luftströmungsgeräuschen vorteilhaft. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß aus
den gleichen Gründen (Reduzierung des Luftgeräusches) die Tragelemente 18, 18a wie
dargestellt bogenförmig verlaufen können, und die Lufteintrittsöffnungen 6, 8 im Bereich
ihres äußeren Öffnungsrandes düsenartig ausgeformt sind.
[0017] Gemäß Fig. 2 und 3 sind die Anschlußleitungen 24 bereits vorkonfektioniert und mit
einem elektrischen Verbinderelement 34, insbesondere Steckverbinderelement, verbunden.
Dabei handelt es sich um mehrere in einem gemeinsamen Kontaktgehäuse angeordnete elektrische
Kontaktelemente, insbesondere Steckkontaktelemente, beispielsweise Stecker oder Buchsen.
Dabei weist das Anschlußgehäuse 26 bzw. das Anschlußgehäuseteil 26a in einer insbesondere
in axiale Richtung weisenden Wandung eine Montageöffnung 36 zum halternden Einsetzen
des Verbinderelementes 34 auf. Das Verbinderelement 34 wird von innen her in die Montageöffnung
36 eingesetzt und darin lösbar über Rastmittel derart gehalten, daß gemäß Fig. 1 von
der Gehäuse-Außenseite her ein nicht dargestelltes, komplementäres, mit einem externen
Anschlußkabel verbundenes Gegenverbinderelement angeschlossen, insbesondere gesteckt
werden kann.
[0018] Das eine, mit dem Ansehlußgehäuseteil 26a einstückig verbundene Gehäuseteil 2a ist
mit dem anderen, mit dem Anschlußgehäuseteil 26b einstückigen Gehäuseteil 2b zweckmäßigerweise
über Rastmittel 38 verbunden, wobei es sich insbesondere um schnappbare, lösbare Formschlußverbindungen
handelt, die im Bereich der Teilungsebene an die jeweiligen Gehäusewandungen angeformt
sind.
[0019] Gemäß Fig. 4 weist das Trägerteil 20 vorteilhafterweise mehrere axiale Öffnungen
40 auf, durch die hindurch die Oberfläche des Motorflansches durch die geförderte
Luft gekühlt wird. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn es sich um einen Motor
mit elektronischer Kommutierung handelt und die elektronischen Bauelemente in diesem
Bereich angeordnet sind. Die dort entstehende Wärme kann dann wirkungsvoll abgeführt
werden. Im dargestellten Beispiel besteht das Trägerteil 20 aus einem zentrischen,
vorzugsweise kreisförmigen Mittelteil 42, einem das Mittelteil 42 konzentrisch mit
radialem Abstand umschließenden, einstückig mit den speichenartigen Tragelelementen
18, 18a verbundenen Ringteil 44 sowie aus mehreren das Mittelteil 42 mit dem Ringteil
44 verbindenden, speichenartigen Streben 46. Insbesondere im Bereich der Streben 46
sind Befestigungslöcher für die Schraubbefestigung des Motorflansches gebildet. Der
Ringteil 44 des Trägerteils 20 weist vorteilhafterweise einen axial nach innen zur
Lüfterbaugruppe 4 ragenden Ringsteg 48 auf, der einen Außenrand des Motorflansches
des Elektromotors 12 umfaßt. Der Ringsteg 48 weist im Anfangsbereich des Leitungskanals
22 eine entsprechende Unterbrechung bzw. Öffnung auf (siehe insbesondere Fig. 4),
um auch hier die Anschlußleitungen 24 einlegen zu können.
[0020] Das Anschlußgehäuse 26 kann - zusätzlich zu dem Verbinderelement 34 - weitere, nicht
dargestellte Bauteile aufnehmen, beispielsweise mindestens einen Kondensator - und/oder
Sicherungselement.
[0021] Unter Bezug auf Fig. 4 sei noch bemerkt, daß auch die übrigen speichenartigen Tragelemente
18 vorzugsweise einen axial nach innen offenen, U-förmigen Querschnitt aufweisen,
wobei aber aus Stabilitätsgründen innen Versteifungsstege insbesondere nach Art eines
Dreieck-Fachwerks eingeformt sind (siehe Stabilität bei geringem Gewicht).
[0022] Durch die Erfindung werden wesentliche Vorteile erreicht. Das erfindungsgemäße Radialgebläse
1 ist sehr preiswert und wirtschaftlich herstellbar und montierbar. Die Gehäuseteile
2a, 2b zusammen mit den Anschlußgehäuseteilen 26a, 26b werden im Kunststoff-Spritzgießverfahren
geformt. Die fertig vormontierte Lüfterbaugruppe 4 wird im geöffneten bzw. getrennten
Zustand der Gehäuseteile mit dem einen Gehäuseteil 2a, d. h. mit dem Trägerteil 20
verbunden. Dabei werden die Anschlußleitungen 24 in den Leitungskanal 22 eingelegt
und durch die Wandungsöffnung 30 mit dem Verbinderelement 34 in das Anschlußgehäuse
26 eingeführt. Das Verbinderelement 34 wird in die Montageöffnung 36 eingesetzt und
verrastet. Gegebenenfalls werden die Anschlußleitungen 24 durch Fixiermittel fixiert,
was manuell möglich ist, indem durch die Lufteintrittsöffnung 6 hindurch das Tragelement
18a hintergriffen wird. Es brauchen dann nur noch die Gehäuseteile 2a, 2b zusammengefügt
und verrastet zu werden.
[0023] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen,
beispielsweise auch eine beidseitige axiale Befestigung der Lüfterbaugruppe 4. Ferner
ist die Erfindung bislang auch noch nicht auf die im Anspruch 1 definierte Merkmalskombination
beschränkt, sondern kann auch durch jede beliebige andere Kombination von bestimmten
Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzelmerkmalen definiert sein. Dies bedeutet,
daß grundsätzlich praktisch jedes Einzelmerkmal des Anspruchs 1 weggelassen bzw. durch
mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes Einzelmerkmal ersetzt werden
kann. Insofern ist der Anspruch 1 lediglich als ein erster Formulierungsversuch für
eine Erfindung zu verstehen.
1. Radialgebläse (1), bestehend aus einem Gebläsegehäuse (2) und einer darin angeordneten,
einen Elektromotor (12) und ein um eine Rotationsachse (14) rotierendes Lüfterrad
(16) aufweisenden Lüfterbaugruppe (4), wobei das Gebläsegehäuse (2) mindestens eine
axiale Lufteintrittsöffnung (6, 8) und eine radiale bzw. tangentiale Luftausblasöffnung
(10) aufweist und in zwei lösbar verbundene Gehäuseteile (2a, 2b) unterteilt ist sowie
im Bereich der Lufteintrittsöffnung (6) ein über speichenartige Tragelemente (18,
18a) gehaltenes Trägerteil (20) für die Lüfterbaugruppe (4) aufweist, und wobei wenigstens
eines der Tragelemente (18a) als Leitungekanal (22) zur Aufnahme von elektrischen
Motor-Anschlußleitungen (24) ausgebildet ist und der Leitungskanal (22) an dem zugehörigen
Gehäuseteil (2a) in ein damit außenseitig verbundenes Anschlußgehäuse (26) übergeht.
2. Radialgebläse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläsegehäuse (2) in einer zur Rotationsachse (14) senkrechten, insbesondere
etwa mittigen und dadurch die Ausblasöffnung (10) etwa symmetrisch teilenden Teilungsebene
in die zwei Gehäuseteile (2a, 2b) unterteilt ist.
3. Radialgebläse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußgehäuse (26) entsprechend der Teilungsebene des Gebläsegehäuses (2)
in zwei Anschlußgehäuseteile (26a, 26b) unterteilt ist.
4. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußgehäuse (26) in axialer Richtung gesehen der Abmessung des Gebläsegehäuses
(2) etwa entspricht.
5. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußgehäuse (26) in einem an die Ausblasöffnung (10) angrenzenden Bereich
einer radialen, insbesondere spiralförmig gekrümmten Gehäusewandung (28) angeordnet
ist.
6. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußgehäuse (26) materialeinheitlich mit dem Gebläsegehäuse (2) geformt
ist, und zwar vorzugsweise aus Kunststoff.
7. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das den Leitungskanal (22) bildende Tragelement (18a) mit seinem radial äußeren
Ende im Bereich einer in das Anschlußgehäuse (26) mündenden Wandungsöffnung (30) der
Gehäusewandung (28) endet.
8. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das den Leitungskanal (22) bildende Tragelement (18a) dazu einen im Wesentlichen
U-förmigen, axial zum Gehäuse-Inneren offenen Querschnitt aufweist.
9. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch Mittel zum Fixieren der Anschlußleitungen (24) innerhalb des Leitungskanals (22)
und/oder durch Mittel (32) zum zumindest abschnittsweisen Verschließen der offenen
Seite des Leitungskanals.
10. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußgehäuse (26) in einer insbesondere in axialer Richtung weisenden
Wandung eine Montageöffnung (36) zur halternden Aufnahme eines mit den zum Elektromotor
(12) führenden Anschlußleitungen (24) verbundenen, elektrischen Verbinderelementes
(34), insbesondere Steckverbinderelementes, aufweist.
11. Radialgebläse nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbinderelement (34) in der Montageöffnung (36) lösbar über Rastmittel gehalten
ist.
12. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
gekennzeichnet durch eine doppelseitig saugende Ausführung, wobei das Gebläsegehäuse (2) zwei gegenüberliegende
axiale Lufteintrittsöffnungen (6, 8) aufweist.
13. Radialgebläse nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lüfterbaugruppe (4) nur auf einer Axialseite an dem Trägerteil (20) gehalten
ist.
14. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile (2a, 2b) und gegebenenfalls die Anschlußgehäuseteile (26a, 26b)
über Rastmittel (38) verbunden sind.
15. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (20) mehrere axiale Öffnungen (40) aufweist und dazu insbesondere
aus einem zentrischen, vorzugsweise kreisförmigen Mittelteil (42), einem das Mittelteil
(42) konzentrisch mit radialem Abstand umschließenden, mit den speichenartigen Tragelementen
(18, 18a) verbundenen Ringteil (44) sowie aus mehreren das Mittelteil (42) mit dem
Ringteil (44) verbindenden, speichenartigen Streben (46) besteht.
16. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil (20) mit einem axial nach innen zur Lüfterbaugruppe (4) weisenden
Ringsteg (48) einen Außenrand eines Motorflansches des Elektromotors (12) umfasst,
wobei der Elektromotor (12) bzw. der Motorflansch mit dem Trägerteil (20) insbesondere
verschraubt ist.
17. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Anschlußgehäuse (26) zusätzliche Bauteile, beispielsweise mindestens ein
Kondensator- und/oder Sicherungselement, untergebracht bzw. unterbringbar sind.