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EP 1 094 435 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.05.2012 Patentblatt 2012/18 |
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Anmeldetag: 12.10.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zur Ansteuerung eines Plasmadisplays
Method and apparatus for driving a plasma display panel
Procédé et appareil de commande d'un panneau d'affichage à plasma
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
19.10.1999 DE 19950432
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.04.2001 Patentblatt 2001/17 |
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Patentinhaber: Grundig Multimedia B.V. |
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1077 ZX Amsterdam (NL) |
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Erfinder: |
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- FISCHBECK, Udo
90766 Fürth (DE)
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Vertreter: LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ |
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Patentanwälte
Postfach 30 55 90014 Nürnberg 90014 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 837 442 EP-A- 0 924 684 US-A- 5 465 062
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EP-A- 0 896 317 JP-A- 10 187 090
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtung zur Ansteuerung eines Plasmadisplays.
[0002] Aus
JP-10187090A und
EP-A-0837442 ist ein Verfahren zur Ansteuerung eines Plasmadisplays offenbart. Bei diesem Verfahren
werden jedem Pixel des Displays mehrere Leuchtstoffzellen zugeordnet, welche jeweils
unterschiedliche Leuchtstoffschichten aufweisen. Im Weiteren ist eine Ansteuerelektronik
vorhanden, welche jeweils eine Ansteuerspannung für die Elektronik der Leuchtstoffzellen
erzeugt, wobei die einem Pixel zugehörigen Ansteuerspannungen für die Elektroden der
Leuchtstoffstellen zur Kompensation unterschiedlicher Ansprechzeiten der verschiedenen
Leuchtstoffe der Leuchtstoffzellen relativ zueinander verzögert werden.
[0003] Aus
EP-A-0924684 ist eine weitere Ansteuermöglichkeit für ein Plasmadisplay offenbart. Hierbei werden
jedoch keine zeitlichen relativen Verzögerungen bei der Initiierung der Leuchtstoffzellen
vorgenommen. Hieraus ist lediglich bekannt, dass die verschiedenen Leuchtstoffzellen
mit unterschiedlichen Leuchtstoffen unterschiedliche Ansprech- und Absprechzeiten
haben.
[0004] In
der Zeitschrift RFE, Heft 2, 1997, S. 18-20, und
der Zeitschrift Fernseh- und Kino-Technik, Heft 11, 1998 sind Plasmadisplays und deren grundsätzliche Funktionsweise beschrieben. Bei diesen
Plasmadisplays ist jedem Pixel eine rote, eine grüne und eine blaue Phosphorschicht
zugeordnet, die jeweils Bestandteil einer Leuchtstoffzelle ist. Mittels einer Ansteuerelektronik
kann an die Elektroden jeder Zelle eine Ansteuerspannung angelegt werden, durch welche
die jeweilige Zelle initialisierbar ist, um die jeweilige Phosphorschicht zum Leuchten
zu bringen.
[0005] Bei derartigen Plasmadisplays ist nachteilig, daß insbesondere beim Vorliegen von
bewegten Bildern Farbsäume auftreten, welche die Qualität der auf dem Display dargestellten
Bilder beeinträchtigen.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Weg aufzuzeigen, wie die Qualität der auf einem Plasmadisplay dargestellten
Signale verbessert werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den in Anspruch 1 und eine Vorrichtung
mit den in Anspruch 2 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0008] Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß durch die beanspruchte
zeitliche Verzögerung der Ansteuerspannungen für die verschiedenfarbigen Leuchtstoffschichten
des Plasmadisplays relativ zueinander deren unterschiedliche Ansprechzeiten kompensiert
werden. Dies führt zu einer deutlich sichtbaren Verschmälerung der bei bewegten Bildern
auftretenden Farbsäume und damit zu einer wesentlichen Verbesserung der Qualität der
auf dem Plasmadisplay dargestellten Bildsignale.
[0009] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Figuren beispielhaft erläutert. Es zeigt:
- FIG 1 ein Zeitdiagramm zur Veranschaulichung der beim Stand der Technik auftretenden
Farbsäume bei bewegten Bildern und
- FIG 2 ein Zeitdiagramm zur Veranschaulichung der erfindungsgemäß reduzierten Farbsäume
und eine Anordnung zur Verzögerung der von der Ansteuerelektronik erzeugten R,G,B-Signale.
[0010] Die Figur 1 zeigt ein Zeitdiagramm zur Veranschaulichung der beim Stand der Technik
auftretenden Farbsäume bei bewegten Bildern.
[0011] In der obersten Darstellung in Figur 1 ist ein einen Schwarz-Weiß-Sprung repräsentierendes
Video-Eingangssignal gezeigt. Aus den drei unterhalb des Schwarz-Weiß-Sprunges gezeichneten
Diagrammen ist das Ansprechverhalten des roten, grünen und blauen Leuchtstoffes ersichtlich.
Der blaue Leuchtstoff weist die kürzeste Ansprechzeit und auch die steilste Anstiegsflanke
auf. Der rote Leuchtstoff hat eine größere Ansprechzeit als der blaue Leuchtstoff
und auch eine längere Anstiegsflanke. Der grüne Leuchtstoff weist die größte Ansprechzeit
und auch die längste Anstiegsflanke auf.
[0012] Auch an der Rückseite des dargestellten Impulses ist das unterschiedliche Ansprechverhalten
der verschiedenfarbigen Leuchtstoffe ersichtlich. Der blaue Leuchtstoff spricht am
ehesten an und hat die kürzeste Abfallzeit. Der rote Leuchtstoff reagiert gegenüber
dem blauen Leuchtstoff verzögert und hat auch eine längere Abfallzeit als der blaue
Leuchtstoff. Der grüne Leuchtstoff spricht noch später als der rote Leuchtstoff an
und weist auch die größte Abfallzeit auf.
[0013] Dies führt insgesamt dazu, daß im Bereich der Signalflanken im am Plasmadisplay dargestellten
bewegten Bild vergleichsweise breite Farbsäume auftreten, welche die Bildqualität
stark beeinträchtigen. Dies geht aus der untersten Darstellung in Figur 1 hervor,
in der die auftretenden Farbsäume veranschaulicht sind.
[0014] Die Figur 2 zeigt ein Zeitdiagramm zur Veranschaulichung der erfindungsgemäß reduzierten
Farbsäume und eine Anordnung zur Verzögerung der von der Ansteuerelektronik erzeugten
R,G,B-Signale.
[0015] In der obersten Zeile von Figur 2 ist wiederum das einem Schwarz-Weiß-Sprung entsprechende
Video-Eingangssignal dargestellt. Die drei Diagramme unterhalb des Schwarz-Weiß-Sprunges
zeigen die erfindungsgemäß relativ zueinander verzögerten Ansteuersignale für die
jeweiligen Leuchtstoffzellen. Das der blauen Leuchtstoffzelle zugeordnete Ansteuersignal
weist dabei - wie ein Vergleich mit dem zugehörigen Ansteuersignal gemäß Figur 1 zeigt
- den größten Verzögerungswert auf, während das der roten Leuchtstoffzelle zugeordnete
Ansteuersignal im Vergleich zum zugehörigen Ansteuersignal gemäß Figur 1 nur geringfügig
verzögert wird.
[0016] Die genannten Verzögerungswerte sind derart gewählt, daß das unterschiedliche Ansprechverhalten
der verschiedenfarbigen Leuchtstoffe kompensiert wird.
[0017] Wie aus der untersten Darstellungszeile von Figur 2 hervorgeht, treten aufgrund der
zeitlich aneinander angepaßten Ansteuersignale für die verschiedenfarbigen Leuchtstoffzellen
im wiedergegebenen Bild nur noch schmale Farbsäume auf, die das menschliche Auge kaum
mehr störend empfindet. Dies entspricht einer wesentlichen Verbesserung der Qualität
des auf dem Plasmadisplay dargestellten Bildes.
[0018] Auf der linken Seite in Figur 2 ist ein Ausführungsbeispiel für eine Anordnung aufgezeigt,
mittels derer die vorstehend beschriebenen relativen Verzögerungen der Ansteuersignale
erreicht werden können.
[0019] Diese Anordnung ist zwischen der Ansteuerelektronik, die die Ansteuerspannungen für
die verschiedenfarbigen Leuchtstoffzellen zeitgleich erzeugt, und dem Plasmadisplay
im Weg der R,G,B-Signale vorgesehen.
[0020] In jedem der genannten Kanäle sind zwei parallel zueinander angeordnete Verzögerungsglieder
vorgesehen, die eingangsseitig mit dem jeweiligen Ansteuersignal beaufschlagt werden
und ausgangsseitig mit einer Überlagerungsschaltung verbunden sind. Am Ausgang der
jeweiligen Überlagerungsschaltung steht dann jeweils ein verzögertes Ansteuersignal
zur Verfügung, dessen zeitlicher Verlauf auf der rechten Seite der Figur 2 veranschaulicht
ist. Das jeweils obere Verzögerungsglied dient dabei zur Verzögerung der Anstiegsflanke
des Signals und das jeweils untere Verzögerungsglied zur Verzögerung der abfallenden
Flanke des Ansteuersignals.
[0021] Alternativ zu der in der Figur 2 dargestellten Anordnung zur Verzögerung der Ansteuersignale
besteht auch die Möglichkeit, die jeweils notwendige Verzögerung jedes der Ansteuersignale
mittels der Ansteuerelektronik selbst zu realisieren. Bei dieser alternativen Ausführungsform
der Erfindung werden die Ansteuersignale für die verschiedenfarbigen Leuchtstoffzellen
von der Ansteuerelektronik selbst so generiert, daß sie die oben extern erzeugten
relativen Verzögerungen aufweisen.
1. Verfahren zur Ansteuerung eines Plasmadisplays, bei welchem jedem Pixel des Displays
mehrere Leuchtstoffzellen zugeordnet sind, welche jeweils unterschiedliche Leuchtstoffschichten
aufweisen und bei welchem mittels einer Ansteuerelektronik jeweils eine Ansteuerung
für die Elektroden der Leuchtstoffzellen erzeugt wird, wobei die einem Pixel zugehörigen
Ansteuerspannungen für die Elektroden der Leuchtstoffzellen zur Kompensation unterschiedlicher
Ansprechzeiten der verschiedenen Leuchtstoffe der Leuchtstoffzellen relativ zueinander
verzögert werden, wobei einem Pixel des Plasmadisplays drei Leuchtstoffzellen zugeordnet
sind, von denen die erste eine rote, die zweite eine grüne und die dritte eine blaue
Leuchtstoffschicht aufweist, wobei die der blauen Leuchtstoffschicht zugehörige Ansteuerspannung
um einen ersten Verzögerungswert relativ zu der der grünen Leuchtstoffschicht zugehörigen
Ansteuerspannung und die der roten Leuchtstoffschicht zugehörige Ansteuerspannung
um einen zweiten Verzögerungswert relativ zu der der grünen Leuchtstoffschicht zugehörigen
Ansteuerungsspannung verzögert wird und der erste Verzögerungswert größer ist als
der zweite Verzögerungswert,
dadurch gekennzeichnet, dass
in jeder der der Ansteuerung der Elektroden der Leuchtstoffzellen dienenden Leitung
für jede der verschiedenen Leuchtstoffzellen zwei parallel zueinander angeordnete
Verzögerungsglieder vorgesehen sind,
die eingangsseitig mit einem jeweiligen Ansteuersignal beaufschlagt werden und ausgangsseitig
mit einer Überlagerungsschaltung verbunden sind, wobei am Ausgang der jeweiligen Überlagerungsschaltung
ein verzögertes Ansteuersignal zur Verfügung gestellt wird, welches der Ansteuerung
der jeweiligen Leuchtstoffzelle dient, wobei das jeweilige erste Verzögerungsglied
zur Verzögerung der Anstiegsflanke des Signals und das jeweils zweite Verzögerungsglied
zur Verzögerung der abfallenden Flanke des Ansteuersignals dient.
2. Vorrichtung zur Ansteuerung eines Plasmadisplays, bei welchem jedem Pixel des Displays
drei Leuchtstoffzellen zugeordnet sind, von denen die erste eine rote, die zweite
eine grüne und die dritte eine blaue Leuchtstoffschicht aufweist, mit einer Ansteuerungselektronik
zur Erzeugung von Ansteuerungsspannungen für die Elektroden der drei Leuchtstoffzellen,
wobei die Ansteuerungselektronik die einem Pixel zugehörigen Ansteuerspannungen für
die Elektroden der Leuchtstoffzellen zur Kompensation unterschiedlicher Ansprechzeiten
der jeweiligen Leuchtstoffe relativ zueinander verzögert, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerung durch zwei parallel zueinander angeordnete Verzögerungsglieder im
Signalweg zu den einzelnen Leuchtstoffschichten erzeugbar ist, wobei die zwei Verzögerungsglieder
eingangsseitig einem jeweiligen Ansteuersignal beaufschlagt und ausgangsseitig mit
einer Überlagerungsschaltung verbunden sind, wobei die Überlagerungsschaltung am Ausgang
ein verzögertes Ansteuersignal zur Verfügung stellt, welches der Ansteuerung der jeweiligen
Leuchtstoffzelle dient, wobei das jeweilige erste Verzögerungsglied zur Verzögerung
der Anstiegsflanke des Signals und das jeweils zweite Verzögerungsglied zur Verzögerung
der abfallenden Flanke des Ansteuersignals dient
1. A method for controlling a plasma display in which each pixel of the display has several
fluorescent cells assigned to it, said fluorescent cells each exhibiting differing
fluorescent layers and in which by means of control electronics control is generated
for the electrodes of the fluorescent cells, wherein the control voltages associated
with a pixel for the electrodes of the fluorescent cells for the compensation of differing
response times of the various fluorescent materials of the fluorescent cells are delayed
relative to one another, wherein three fluorescent cells are assigned to a pixel of
the plasma display, the first exhibiting a red fluorescent layer, the second exhibiting
a green fluorescent layer and the third exhibiting a blue fluorescent layer, wherein
the control voltage associated with the blue fluorescent layer is delayed by a first
delay value relative to the control voltage associated with the green fluorescent
layer and the control voltage associated with the red fluorescent layer is delayed
by a second delay value relative to the control voltage associated with the green
fluorescent layer and the first delay value is greater than the second delay value,
characterized in that
in each line serving the purpose of control of the electrodes of the fluorescent cells
two delay elements arranged parallel to one another are provided for each of the different
fluorescent cells, said delay elements receiving on the input side a respective control
signal and being connected on the output side to a superposition circuit, wherein
on the output of the respective superposition circuit a delayed control signal is
made available which serves the purpose of control of the respective fluorescent cell,
wherein the respective first delay element serves the purpose of the delay of the
rising edge of the signal and the respective second delay element serves the purpose
of the delay of the declining edge of the control signal.
2. A device for controlling a plasma display in which each pixel of the display has three
fluorescent cells assigned to it, the first exhibiting a red fluorescent layer, the
second exhibiting a green fluorescent layer and the third exhibiting a blue fluorescent
layer, with a control electronics for generating control voltages for the electrodes
of the three fluorescent cells, wherein the control electronics delays the control
voltages associated with a pixel for the electrodes of the fluorescent cells for the
compensation of differing response times of the respective fluorescent materials relative
to one another, characterized in that the delay can be generated by two delay elements arranged parallel to one another
in the signal path to the individual fluorescent layers, wherein the two delay elements
receive on the input side a respective control signal and are connected on the output
side to a superposition circuit, wherein the superposition circuit has a delayed control
signal on the output which serves the purpose of control of the respective fluorescent
cell, wherein the respective first delay element serves the purpose of the delay of
the rising edge of the signal and the respective second delay element serves the purpose
of the delay of the declining edge of the control signal.
1. Procédé de commande d'un écran plasma, dans lequel, à chaque pixel correspondent plusieurs
cellules fluorescentes comprenant chacune différentes couches fluorescentes et dans
lequel, à l'aide d'une électronique de contrôle, permet de commander des électrodes
des cellules fluorescentes, les tensions de commande correspondant à un pixel, pour
les électrodes des cellules fluorescentes, sont retardées les unes par rapport aux
autres pour compenser les différents temps de réponse des différentes matières fluorescentes
des cellules fluorescentes, trois cellules fluorescentes étant assignées à un pixel
de l'écran plasma, la première comprenant une couche fluorescente rouge, la deuxième
une verte et la troisième une bleue, la tension de commande correspondant à la couche
fluorescente bleue étant retardée d'une première valeur de temporisation par rapport
à la tension de commande de la couche fluorescente verte et la tension de commande
correspondant à la couche fluorescente rouge étant retardée d'une deuxième valeur
de temporisation par rapport à la tension de commande correspondant à la couche fluorescente
verte et la première valeur de temporisation étant supérieure à la deuxième valeur
de temporisation, caractérisé en ce que, dans chacune des lignes servant à commander les électrodes des cellules fluorescentes,
sont prévus, pour chacune des cellules fluorescentes, deux organes de temporisation
disposés en parallèle, alimentés à l'entrée par un signal de commande et reliés à
la sortie à un circuit de superposition, un signal de commande temporisé étant généré
à la sortie du circuit de superposition, ce signal servant à commander la cellule
fluorescente correspondante, le premier organe de temporisation servant à temporiser
le flanc montant du signal et le deuxième organe de temporisation servant à temporiser
le flanc descendant du signal de commande.
2. Dispositif de commande d'un écran plasma, dans lequel, à chaque pixel correspondent
trois cellules fluorescentes, la première comprenant une couche fluorescente rouge,
la deuxième une verte et la troisième une bleue, avec une électronique de commande
permettant de générer des tensions de commande pour les électrodes des trois cellules
fluorescentes, l'électronique de commande retardant les tensions de commande pour
les électrodes des cellules fluorescentes correspondant à un pixel les unes par rapport
aux autres afin de compenser les différents temps de réponse des différentes matières
fluorescentes, caractérisé en ce que la temporisation est générée par deux organes de temporisation parallèles dans le
trajet du signal vers les différentes couches fluorescentes, les deux organes de temporisation
étant alimentés à l'entrée par un signal de commande et délivrant à la sortie un signal
de commande servant à commander la cellule fluorescente correspondante, le premier
organe de temporisation servant à temporiser le flanc montant du signal et le deuxième
organe de temporisation servant à temporiser le flanc descendant du signal de commande.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- der Zeitschrift RFE, 1997, 18-20 [0004]
- der Zeitschrift Fernseh- und Kino-Technik, 1998, [0004]