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(11) |
EP 1 094 908 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.2005 Patentblatt 2005/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.07.1999 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE1999/002244 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/006320 (10.02.2000 Gazette 2000/06) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER NOCKENWELLE AUS STAHL UND NACH DIESEM VERFAHREN HERGESTELLTE
NOCKENWELLE
METHOD FOR THE PRODUCTION OF A STEEL CAMSHAFT AND CAMSHAFT PRODUCED ACCORDING TO SAID
METHOD
PROCEDE POUR PRODUIRE UN ARBRE A CAMES EN ACIER, ET ARBRE A CAMES AINSI PRODUIT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
25.07.1998 DE 19833594
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2001 Patentblatt 2001/18 |
| (73) |
Patentinhaber: MAHLE Ventiltrieb GmbH |
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70376 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- BASLER, Martin
D-74405 Gaildorf (DE)
- ENGELHART, Ulrich
D-70736 Fellbach (DE)
- GRAHLE, Peter
D-70839 Gerlingen (DE)
- KORTE, Volker
D-73266 Bissingen (DE)
- SCHMID, Jürgen
D-74405 Gaildorf-Münster (DE)
- VOGELSANG, Matthias
D-70178 Stuttgart (DE)
- WIESENMÜLLER, Jens
D-49536 Lienen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwalts-Partnerschaft
Rotermund + Pfusch + Bernhard |
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Waiblinger Strasse 11 70372 Stuttgart 70372 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 013, no. 567 (M-908), 15. Dezember 1989 (1989-12-15)
& JP 01 238765 A (JIDOSHA IMONO KK), 22. September 1989 (1989-09-22)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1995, no. 04, 31. Mai 1995 (1995-05-31) & JP 07 001076
A (KUBOTA CORP), 6. Januar 1995 (1995-01-06)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 013, no. 060 (M-796), 10. Februar 1989 (1989-02-10)
& JP 63 264248 A (MAZDA MOTOR CORP), 1. November 1988 (1988-11-01)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 375 (M-1010), 14. August 1990 (1990-08-14)
& JP 02 137641 A (TOKICO LTD), 25. Mai 1990 (1990-05-25)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 016, no. 467 (M-1317), 29. September 1992 (1992-09-29)
& JP 04 167946 A (KUBOTA CORP), 16. Juni 1992 (1992-06-16)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 013, no. 260 (C-607), 15. Juni 1989 (1989-06-15) &
JP 01 062444 A (KAWASAKI STEEL CORP), 8. März 1989 (1989-03-08)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zu Herstellung einer hohlen Nockenwelle aus
Stahl.
[0002] Nockenwellen aus Stahl sind beispielsweise bekannt aus JP 02 102 302 A.
[0003] Aus JP 61 115 660 A, JP 62 296 935 A, JP 41 67 946 A, JP 12 38 765 A und JP 63 26
42 48 A ist es bekannt, Nockenwellen aus Eisenwerkstoffen in einem "Lost Foam"-Gießverfahren
herzustellen.
[0004] Die Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, eine hohle Nockenwelle aus Stahl
äußerst rationell herstellen zu können.
[0005] Gelöst wird dieses Problem durch ein Herstellungsverfahren mit sämtlichen Merkmalen
des Patentanspruchs 1.
[0006] Zweckmäßige Ausgestaltungen dieses Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Die Gießformen sind nach dem Prinzip des Lost Foam-Gießsystems aufgebaut. Dies bedeutet,
dass die Nockenwelle mit einer äußerst geringen Materialzugabe für die Endbearbeitung
als verlorene Form aus beispielsweise einem Polymer-Rohling erstellt und eingesetzt
wird. Dieser sich beim Einfüllen des Stahlgusses auflösende Rohling wird in eine Sandform
eingelegt, wobei auch der hohle Innenraum mit Sand ausgefüllt wird.
[0008] Als Polymer wird ein solches eingesetzt, das eine spezielle chemische Zusammensetzung
aufweist, durch die schädliche Aufkohlungsprozesse beim Eingießen des flüssigen Stahls
verhindert werden. Hierdurch werden die bei der Durchführung der erfindungsgemäßem
Lehre erforderlichen hohen geometrischen Anforderungen an die Gießform erfüllt.
[0009] Zur Verhinderung von Gießfehlstellen und auch aus wirtschaftlichen Gründen dient
der erfindungsgemäß eingesetzte Angusssystem, durch das es möglich ist, eine Vielzahl
von Nockenwellen, beispielsweise mehr als 50, gleichzeitig abzugießen. Zur Gewährleistung
der Stabilität einer sogenannten Traube aus mehr als 50 Nockenwellenrohlingen mit
Angusssystem dient das in den Unteransprüchen aufgezeigte Stecksystem. Dabei kann
auf die Verwendung von Klebstoff verzichtet werden, was sich vorteilhaft auf die Gußqualität
auswirkt.
[0010] Erfindungsgemäß hergestellte Nockenwellen sind geeignet und bestimmt für Ventiltriebe
von Verbrennungsmotoren, bei denen die Ventilbetätigung insbesondere über einen Rollenkontakt
zur Nockenwelle erfolgt. In diesen Fällen werden Nockenwellen benötigt, die Hertzsche
Flächenpressungen von bis zu 2.500 MPa während der gesamten Motorlebensdauer ohne
Laufflächenbeschädigungen ertragen können. Die Ausführung als hohle Nockenwelle besitzt
den Vorteil, einerseits Gewicht einzusparen und andererseits durch die Nockenwelle
hindurch schmieren zu können.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße Verfahren ist in der Zeichnung dargestellt.
[0012] In dieser zeigt in schematischer Darstellung die einzige
- Fig. 1
- einen Sandformkasten ohne Sand mit einer aus einer Vielzahl einzelner, untereinander
verbundener Modelle bestehenden Gieß-Einrichtung.
[0013] Die dargestellte Gieß-Einrichtung besteht aus einem zentralen, lotrecht ausgerichteten
Einfüllkanal 1 für in die Einrichtung einzufüllendes flüssiges Gußmaterial, der an
seinem unteren Ende über horizontal sternförmig abzweigende Verbindungskanäle 2 mit
Eingießkanälen 3 für die aufschmelzbaren Modelle 4 verbunden ist. Sämtliche vorgenannten
Teile bestehen aus unter dem Gußmaterial aufschmelzendem Material wie beispielsweise
einem bei Lost Foam-Gießverfahren bekannten Polymer. Allerdings kann es zweckmäßig
sein, den Einfüllkanal 1 aus einem nicht schmelzendem Material auszubilden.
[0014] Die Nockenwellen-Modelle 4 sind achsparallel zu dem jeweiligen Eingießkanal 3, um
den sie verteilt sind, angeordnet und mit diesem über dessen Höhe über mehrere Anschnitt-Verbindungen
5 verbunden.
[0015] Die einzelnen Eingießkanäle 3, von denen eine Vielzahl vorhanden sein kann, sind
an ihren oberen Enden jeweils mit einem Keramikstopfen 6 als Drosselventil verschlossen.
[0016] Die während der Durchführung des Gießverfahrens aufschmelzenden Teile 1, 2, 3, 4,
und gegebenenfalls auch 5 der Gießeinrichtung sind an ihren Oberflächen jeweils mit
einer formstabil wirkenden Schlichte überzogen. Das Material dieser Schlichte sorgt
im übrigen für eine ausreichende Permeabilität der beim Auflösen der verlorenen Formteile,
das heißt der Polymerteile, sich bildenden Gase. Diese Schlichte sorgt insbesondere
für eine hohe Oberflächengüte der erfindungsgemäß erzeugten Nockenwellen.
[0017] Vor dem Füllen der Gießeinrichtung mit flüssigem Gußmaterial wird ein Formkasten
7 mit Sand derart aufgefüllt, dass sämtliche ausschmelzbaren Formteile vollständig
von Sand eingeschlossen sind. Vollständig eingeschlossen bedeutet bei den Nockenwellengießformen,
dass diese jeweils auch in ihrem inneren, profilierten Hohlraum vollständig mit Sand
ausgefüllt sind. Der die Formteile umschließende Sand wird lediglich als loser Sand
in den Formkasten 7 eingefüllt und dort in keiner besonderen Weise verpresst. Während
des Einfüllens des Formsandes vibriert der Formkasten 7 zur Erzielung einer guten
Formsandverteilung.
[0018] Bei für das Einfüllen des Gießmaterials vorbereitetem Zustand des Formkastens mit
darin befindlicher Gießeinrichtung ragen lediglich die, die Eingießkanäle 3 verschließenden
Keramikstopfen 6 und ein Einfülltrichter des zentralen Einfüllkanales 1 aus dem eingefüllten
Sand heraus.
[0019] Die einzelnen Teile der Gießeinrichtung sind, soweit sie nicht einstückig hergestellt
sind, einfach kraftschlüssig ineinandergesteckt. Ineinandergesteckt sind insbesondere
der Einfüllkanal 1 in ein aus den Verbindungskanälen 2 gebildetes Verbundteil sowie
die Eingießkanäle 3 in die Verbindungskanäle 2. Auch die Nockenwellen-Modelle 4 sind
an den jeweiligen Eingießkanal 3 lediglich angesteckt und zwar über die Anschnitt-Verbindungen
5. Selbst die Nockenwellen-Modelle 4 können aus Einzelteilen in axialer Richtung aufgebaut
und zusammengesteckt sein.
[0020] Der Ablauf des Befüllens einer innerhalb eines Formkastens 7 in Sand eingeformten
Gießeinrichtung stellt sich wie folgt dar.
[0021] Flüssiges Gießmaterial wird in den Einfüllkanal 1 eingeführt und gelangt über die
Verbindungskanäle 2 von unten in die Eingießkanäle 3. Von dort dringt das Gießmaterial
durch die Anschnittverbindungen 5 in die einzelnen Nockenwellen-Modelle 4 ein, wobei
das Gießmaterial gleichmäßig in dem jeweiligen Eingießkanal 3 und den mit diesem verbundenen
Nockenwellen-Modelle 4 aufsteigt. Durch die Keramikstopfen 6 entsteht beim Eindringen
des Gießmaterials in die Eingießkanäle 3 in diesen ein gewisser oberhalb Atmosphärendruck
liegender Gießdruck. Unter der Hitze des Gießmaterials lösen sich die einzelnen Formteile
der Gießeinrichtung in einer Art auf, wie es bei dem an sich bekannten Lost Foam-Gießverfahren
an sich üblich ist. Für die Erzielung einer guten Gußqualität sowie die Gewährleistung
einer ausreichenden Formstabilität der Gießeinrichtung während des Gießvorganges ist
der Schlichten-Überzug auf den einzelnen Formteilen von besonderer Bedeutung.
[0022] Nach Abschluß des Gießvorganges und Erstarren des Gießmateriales kann das Gußmaterial
in der Form der Gießeinrichtung einfach aus dem Sandbett des Formkastens 7 herausgezogen
und durch Rütteln vollständig von dem Gießsand befreit werden. Damit ist ein äußerst
rationelles Herstellungsverfahren gegeben. Es können beispielsweise mehr als 50 Nockenwellen
in einer einzigen System-Anordnung in einem einzigen Gießvorgang erzeugt werden. Die
einzelnen Nockenwellen müssen nach ihrer Herstellung in dem beschriebenen Gießverfahren
selbstverständlich noch von den jeweiligen Angüssen bzw. Angusskanälen mechanisch
befreit werden. Dies ist jedoch auf einfache, fachübliche Weise möglich.
[0023] Ein besonders günstiger Werkstoff für eine erfindungsgemäß herstellbare Nockenwelle
besitzt folgende Zusammensetzung in Gewichts-%:
| Kohlenstoff |
0,5 bis 2, 5 % |
| Chrom |
1 bis 18 % |
| Silicium |
0,1 bis 1 % |
| Mangan |
0,1 bis 1 % |
| Molybdän |
0,1 bis 2 % |
| Vanadium |
0,1 bis 2 % |
| Wolfram |
0,1 bis 2 % |
| sonstige Elemente bis zu 4 % |
[0024] Nach dem Gußvorgang werden die Nockenwellen an den Lagerstellen und den Nockenlaufstellen
mechanisch vorbearbeitet, randschichtverfestigt durch beispielsweise induktives Härten,
Einsatzhärten, Karbonitrieren oder andere vergleichbare Verfahren und sodann fertig
bearbeitet. Die Fertigbearbeitung erfolgt zweckmäßigerweise durch Schleifen.
[0025] Als typisches Merkmal weisen erfindungsgemäße Nockenwellen an Stellen, die nicht
mechanisch bearbeitet werden, ein von Styroporteilen her bekanntes, typisches Oberflächenrelief
auf. Der Hohlraum der Nockenwelle wird mechanisch nicht bearbeitet. An Stellen der
Nockenwelle, die nicht speziell randschichtverfestigt werden, beträgt die Oberflächenhärte
150 bis 400 HB. Die Größe der Gussfehlstellen ist durch das erfindungsgemäße Verfahren
in einem Bereich von 1 mm unterhalb der Nockenoberflächen auf 0,1 mm begrenzt. Die
Härte der Nockenoberfläche beträgt dort, abhängig von der geforderten Flächenpressung,
zwischen 35 und 70 HRC. Die Nockenoberfläche weist typischerweise Eigenspannungen
zwischen 50 und 600 MPa auf. Das Gefüge der erfindungsgemäßen Nockenwelle ist ferritisch-perlitisch
oder ledeburitisch. Im Bereich der Randschichtverfestigung liegen typischerweise martensitische
oder bainitische Gefüge vor.
[0026] Bei speziellen erfindungsgemäßen Ausführungen der Randschichtverfestigung können
in diesem Bereich auch um 0,1 bis 3 % erhöhte C-, N- oder B-Gehalte vorliegen.
1. Verfahren zur Herstellung einer hohlen Nockenwelle aus Stahl,
- in einem an sich bekannten "Lost Foam"-Gießverfahren mit einem aufschmelzbaren Modell
(4), bei dem das gesamte Material der Nockenwelle in einem einzigen Gießprozess in
die Gießform eingebracht und das Modell (4) von Formsand um- und ausgefüllt wird,
wobei
- die Nockenwelle durch Ausfüllen eines innerhalb des Formsands stehenden und von
dem Formsand um- und ausgefüllten Modells (4) gegossen wird,
- die Stahlschmelze von unten in das Modell (4) eingeführt wird,
- über die Höhe des Modells (4) Anschnitte (5) zu einem achsparallel zur Achse des
Modells (4) verlaufenden Eingusskanal (3) vorgesehen sind, durch den die Stahlschmelze
von unten eingeführt wird,
- der Eingusskanal (3) an seinem oberen Ende versehen ist mit einer Drosseleinrichtung
zur Erzeugung eines Atmosphärendruck übersteigenden Druckes innerhalb dieses Kanals
während des Gießvorgangs.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Nockenwelle eine profilierte, zylindrische
Innenform aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drosseleinrichtung ein Keramikstopfen (6) ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass über den Umfang eines Eingusskanals (3) verteilt mehrere Nockenwellen-Modelle (4)
angeschlossen sind.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Eingusskanäle (3) von einem gemeinsamen, achsparallel zu den Eingusskanälen
(3) verlaufenden Einfüllkanal (1) versorgt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Nockenwellen-Modelle (4) und die Gießkanäle (1, 2, 3, 5) zumindest teilweise
durch lediglich kraftschlüssige Steckverbindungen miteinander verbunden sind.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Nockenwellen-Modelle (4) aus einzelnen, lediglich ineinandergesteckten Einzelteilen
bestehen.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sämtliche Nockenwellen-Modelle (4) sowie Gießkanäle (1, 2, 3, 5) lediglich in einem
Formkasten mit lose eingebrachtem Gießsand um- und ausgefüllt werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Herstellung einer Nockenwelle
mit folgender Legierungzusammensetzung in Gewichts-Prozenten:
| Kohlenstoff |
0,5 bis 2,5 % |
| Chrom |
1 bis 18 % |
| Silicium |
0,1 bis 1 % |
| Mangan |
0,1 bis 1 % |
| Molybdän |
0,1 bis 2 % |
| Vanadium |
0,1 bis 2 % |
| Wolfram |
0,1 bis 2 % |
| sonstige Elemente |
bis zu 4 % |
| Rest Eisen |
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1. A procedure for manufacturing a hollow steel camshaft
- in a known lost-foam casting operation having a meltable casting mold (4) in which
all the material of the camshaft is poured into a casting mold (4) in a single operation
and the casting mold (4) is filled and enveloped by mold sand, wherein
- the camshaft is cast by filling a casting mold (4) that is filled with and enveloped
in mold sand,
- the molten steel is introduced into the casting mold from underneath,
- gates (5) are provided over the height of the casting mold (4) leading to a casting
channel (3) running axially parallel to the axis of the casting mold (4), the molten
steel being introduced from underneath through said casting channel,
- the casting channel (3) is provided at its upper end with a throttle device for
generating a pressure in excess of atmospheric pressure within this channel during
the casting operation.
2. The procedure according to claim 1, wherein the camshaft has a profiled cylindrical
inner mold.
3. The procedure according to claim 1 or 2, characterized in that the throttle device is a ceramic stopper (6).
4. The procedure according to any one of the preceding claims, characterized in that several camshaft casting molds (4) are connected, distributed over the periphery
of a casting channel (3).
5. The procedure according to any one of the preceding claims, characterized in that several casting channels (4) are supplied by a shared fill channel (1) running axially
parallel to the casting channels (3).
6. The procedure according to any one of the preceding claims, characterized in that the camshaft casting molds (4) and the casting channels (1, 2, 3, 5) are at least
partially interconnected by only non-positive plug connections.
7. The procedure according to any one of the preceding claims, characterized in that the camshaft casting molds (4) consist of separate, individual parts that are only
fitted into each other.
8. The procedure according to any one of the preceding claims, characterized in that all camshaft casting molds (4) and casting channels (1, 2, 3, 5) are filled with
and enveloped in loosely poured casting sand only in a mold box.
9. The procedure according to any one of the preceding claims for manufacturing a camshaft
having the following allow composition in weight percent:
| Carbon |
0.5 to 2.5 % |
| Chromium |
1 to 18 % |
| Silicon |
0.1 to 1 % |
| Manganese |
0.1 to 1 % |
| Molybdenum |
0.1 to 2 % |
| Vanadium |
0.1 to 2 % |
| Tungsten |
0.1 to 2 % |
| Other elements |
up to 4 % |
| Remainder iron. |
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1. Procédé de fabrication d'un arbres à cames creux en acier,
- dans un procédé de coulée « lost foam » connu en soi avec un modèle fusible (4),
dans lequel tout le matériau de l'arbre à cames est introduit dans le moule dans un
processus de coulée unique et le modèle (4) est entouré et rempli de sable de moulage,
- l'arbre à cames étant coulé par remplissage d'un modèle (4) situé à l'intérieur
du sable de moulage et entouré et rempli du sable de moulage,
- la fusion d'acier étant introduite à partir du bas dans le modèle (4),
- des attaques (5) étant prévues sur la hauteur du modèle (4) en direction d'une descente
de coulée (3) s'étendant parallèlement à l'axe du modèle (4), descente au travers
de laquelle est introduite à partir du bas la fusion d'acier,
- la descente de coulée (3) étant munie sur son extrémité supérieure d'un dispositif
d'étranglement pour générer une pression dépassant la pression atmosphérique à l'intérieur
de cette descente pendant l'opération de coulée.
2. Procédé suivant la revendication 1, dans lequel l'arbre à cames présente une forme
intérieure cylindrique, profilée.
3. Procédé suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en que le dispositif d'étranglement est un bouchon de coulée céramique (6).
4. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le raccordement de plusieurs modèles d'arbres à cames (4) répartis sur le pourtour
d'une descente de coulée (3).
5. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs descentes de coulée (3) sont alimentées par un chenal d'alimentation (1)
commun, s'étendant parallèlement à l'axe des descentes de coulée (3).
6. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les modèles d'arbres à cames (4) et les conduits de coulée (1, 2, 3, 5) sont assemblés
entre eux, au moins en partie, par des assemblages par emboîtement uniquement par
force d'adhérence.
7. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les modèles d'arbres à cames (4) sont constitués d'éléments individuels, uniquement
emboîtés les uns dans les autres.
8. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que tous les modèles d'arbres à cames (4) ainsi que les conduits de coulée (1, 2, 3,
5) sont entourés et remplis uniquement dans un châssis de sable de coulée déversé
en vrac.
9. Procédé suivant l'une des revendications précédentes pour la fabrication d'un arbre
à cames avec la composition d'alliage suivante en pourcentages en poids :
| Carbone |
0,5 à 2,5% |
| Chrome |
1 à 18% |
| Silicium |
0,1 à 1% |
| Manganèse |
0,1 à 1% |
| Molybdène |
0,1 à 2% |
| Vanadium |
0,1 à 2% |
| Tungstène |
0,1 à 2% |
| Autres éléments |
jusqu'à 4% |
| Reste fer |
