| (19) |
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(11) |
EP 1 095 119 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.07.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: C10B 37/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9904/578 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0000/2976 (20.01.2000 Gazette 2000/03) |
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| (54) |
PLANIERSTANGE FÜR VERKOKUNGSÖFEN
LEVELLER BAR FOR COKING OVENS
BARRE DE NIVELLEMENT DESTINEE AUX FOURS DE COKEFACTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
08.07.1998 DE 19830382
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2001 Patentblatt 2001/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Deutsche Montan Technologie GmbH |
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45307 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- GIERTZ, Hans-Josef
D-40880 Ratingen (DE)
- GEORGE, Jürgen
D-44866 Bochum (DE)
- RUTHEMANN, Klaus-Dieter
D-45899 Gelsenkirchen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 111 220 DE-C- 902 842 FR-A- 1 566 397 US-A- 3 515 293
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DE-B- 1 127 868 FR-A- 1 102 058 FR-A- 2 666 811 US-A- 4 181 578
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Planierstange für Verkokungsöfen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus der EP 0 483 497 B1 ist eine gattungsgemäße Planierstange bekannt, die aus in
Ofenlängsrichtung und parallel zueinander angeordneten senkrechten Wangen aus Blech
besteht, wobei in dem durch die Wangen begrenzten Zwischenraum in regelmäßigen Abständen
querstehende Kohlemitnehmer in Form von wangenhohen Wänden aus Blech angeordnet sind.
Kurz bevor die sich unter den Füllöchern der Koksofenkammer während des Füllvorganges
bildenden Kohleschüttkegel den freizuhaltenden Gassammelraum erreichen, wird die Planierstange
durch die Planiertüröffnung in die Koksofenkammer eingeführt und hinund herbewegt,
wodurch die Kohleschüttkegel eingeebnet werden. Damit nach dem Einfahren der Planierstange
in die Ofenkammer während des Füllvorganges der freie Gassammelraum über der Kohle
nicht zu einem großen Teil blockiert wird, erstrecken sich die Kohlemitnehmer nicht
über die gesamte Breite des Zwischenraumes zwischen den beiden Wangen und die Kohlemitnehmer
sind wechselseitig zueinander versetzt an jeweils einer der beiden Wangen angeordnet.
Die Wangen sind deshalb durch Distanzstangen miteinander verbunden.
[0003] Bei der Planierstange hat sich herausgestellt, dass während des Planierens trotz
der innerhalb der Planierstange vorgesehenen wechselseitigen Zwischenräume zwischen
den Wangen und den freien Enden der Kohlemitnehmer die wechselseitigen Zwischenräume
durch die zu planierende Kohle verschlossen werden können, so dass die Füllgase nicht
mehr ungehindert zur Vorlage abgesaugt werden können. Hieraus ergeben sich mehr oder
weniger starke unkontrollierte Emissionen, da die Füllgase nicht mehr frei über das
Steigrohr abgesaugt werden können.
[0004] Die FR-A-2 666 811 offenbart eine Planiertange für einen Koksofen mit zwei parallelen
senkrecht angeordneten Wangen und dazwischen angebrachten Stegen, die in dem unteren
Teil der Planierstange angeordnet sind.
[0005] Die FR-A-1 102 058 betrifft eine Reinigungsvorrichtung für die Planieröffnung. In
den Figuren wird eine Planierstange offenbart, deren Kohlemitnehmer eine geringere
Höhe als die Höhe der Wangen der Planierstange aufweisen.
[0006] Die DE-A-0 902 842 offenbart eine Planierstange mit Querstegen, die einen nach unten
offenen, trapezähnlich geformten Ausschnitt besitzen. Dadurch entsteht während des
Planierens eine zusätzliche, hügelförmig aufgehäufte Kohlemasse, die den Querschnitt
des Gassammelraumes verkleinert.
[0007] In allen drei Veröffentlichungen wird jeweils eine Planierstange offenbart, deren
Spitze geschlossen ausgeführt ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Planierstange zur Verfügung zu stellen,
bei der während des Planiervorganges jederzeit ein ausreichend freier Gaskanal in
dem Gassammelraum sichergestellt und gleichzeitig ein guter Ofenfüllungsgrad gewährleistet
ist.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegeben.
[0010] Die Unteransprüche enthalten sinnvolle Ausführungsformen dazu.
[0011] Die erfindungsgemäße Planierstange bietet den Vorteil, dass während des Planiervorganges
in dem Zwischenraum zwischen den Wangen der Planierstange ein freier Gaskanal gebildet
wird, durch den das Füllgas ungehindert horizontal zum Steigrohr bzw. zur Vorlage
abfließen kann.
[0012] Dieser Gaskanal wird besonders dann zuverlässig ausgebildet, wenn gemäß einer Weiterbildung
der Erfindung die Höhe der Kohlemitnehmer höchstens der halben Höhe der Wangen entspricht.
[0013] Da die Planierstange vorne offen ist, schiebt sie sich in den Kohleschüttkegel hinein
und trägt den Kohleschüttkegel mit den Kohlemitnehmern ab. Es kommt nicht, wie bei
den bekannten Planierstangen, zu einem Auftürmen des Kohleschüttkegels vor der Planierstange.
Damit die Planierstange eine ausreichende Transportkapazität hat, wird erfindungsgemäß
die Anzahl der Kohlemitnehmer erhöht. Damit die Transportkapazität der erfindungsgemäßen
Planierstange mindestens mit der Transportkapazität der bekannten Planierstange (EP
0 483 497 B1) übereinstimmt, ist die Anzahl der Kohlemitnehmer mindestens so groß,
daß die Summe aller Teilquerstegflächen der Summe aller Vollquerstegflächen von Kohlemitnehmern,
deren Höhe sich über die Höhe der Wangen erstreckt, entspricht. Dabei wird die Anzahl
der Kohlemitnehmer maximal soweit erhöht, bis der Abstand der Kohlemitnehmer der Höhe
der Kohlemitnehmer entspricht. Bei dieser Ausführungsform ist gewährleistet, daß die
Kohle auf jeden Fall durch die Kohlemitnehmer hindurchfallen bzw. in das zwischen
den Kohlemitnehmern gebildete Fach hineinfallen kann. Es können sich keine Kohlebrücken
auf den Kohlemitnehmern aufbauen.
[0014] Aufgrund der höheren Anzahl von Kohlemitnehmern bei der erfindungsgemäßen Planierstange
wird die Transportkapazität erhöht, so daß bei jeder Hin- und Herbewegung der Planierstange
mehr Kohle transportiert wird. Auf diese Weise wird eine Ausbildung von Kohleschüttkegeln
unter den Füllöchern schon weitestgehend vermieden. Wenn die Planierstange mit höherer
Frequenz als bisher üblich in der Ofenkammer bewegt wird, wird eine Schüttkegelausbildung
in Planierstangenhöhe vermieden.
[0015] Die hintereinander angeordneten Kohlemitnehmer können auch unterschiedliche Höhen
aufweisen. Dadurch wird zusätzlich verhindert, daß ein hoher Kohleberg vor den Kohlemitnehmern
aufgebaut werden kann. Die über einen Kohlemitnehmer mit geringer Höhe überlaufende
Kohle fällt in das hinter dem Kohlemitnehmer liegende Fach, ohne daß sich ein hoher
Kohleberg auftürmen kann. Es ist somit gewährleistet, daß oberhalb der über die Kohlemitnehmer
überlaufenden Kohle ein freier Gaskanal für die Abführung der Füllgase innerhalb der
Planierstange gegeben ist.
[0016] Es ist auch möglich, die Kohlemitnehmer in einem von der Senkrechten abweichenden
Winkel an den Wangen der Planierstange zu befestigen. Dabei können einige Kohlemitnehmer
mit ihrer Oberkante zu dem hinteren Ende der Planierstange hin schräg angeordnet und
andere Kohlemitnehmer mit ihrer Oberkante zu dem vorderen Ende der Planierstange hin
schräg angeordnet werden. Bei der schrägen Anordnung nach hinten wird während der
Vorwärtsbewegung der Planierstange das Überlaufen der Kohle erleichtert. Werden die
Kohlemitnehmer nach vorne hin schräg angeordnet, wird die Kohle in diesem Bereich
etwas nach unten gedrückt und die Planierstange erfährt einen gewissen Auftrieb. Außerdem
fungieren die schräg angeordneten Kohlemitnehmer während des Füllvorganges als Leitbleche.
Die Kohle wird durch die Kohlemitnehmer von den Füllöchern in dem Bereich zwischen
den Füllöchern geleitet. Auf diese Weise wird die Kohleschüttkegelbildung verringert.
[0017] Es ist auch möglich, die Kohlemitnehmer beweglich anzuordnen. So können z.B. ein
Teil der Kohlemitnehmer in ihrem oberen oder unteren Bereich an den Wangen der Planierstange
beweglich gelagert werden. Bei jedem Vor- bzw. Zurückziehen der Planierstange verändern
sie ihre Stellung und Planieren die Kohle in der jeweiligen Schrägstellung. Damit
sich die Kohlemitnehmer nicht horizontal ausrichten können, ist die Schrägstellung
durch einen Anschlag begrenzt.
[0018] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß die Kohlemitnehmer keilförmig ausgebildet
sind. Dabei ist es möglich, daß die Keilspitze nach oben oder nach unten zeigt. Eine
solche Keilform ermöglicht eine Leichtbauweise der Planierstange, da die keilförmigen
Kohlemitnehmer eine Verringerung der Materialstärke erlauben.
[0019] Die Wangen der Planierstange können ebenfalls keilförmig ausgeführt sein. Dadurch
wird die Statik der Planierstange verbessert. Wenn die Keilspitze nach unten in Richtung
der zu planierenden Kohle zeigt, kann sich die Kohle zwischen den keilförmigen Wangen
nicht festsetzen, da sich der Zwischenraum nach unten erweitert.
[0020] Damit die Krafteinwirkung der Kohle auf die Planierstange während des Füllvorganges
vermindert wird, können die Oberkanten der Wangen und/oder der Kohlemitnehmer einseitig
oder beidseitig abgeschrägt ausgeführt sein.
[0021] Der Planierstangenhub, die Planierfrequenz, die Anzahl, der Abstand und die Höhe
der Kohlemitnehmer müssen mit dem Kohlemassenstrom der Fülleinrichtung aufeinander
abgestimmt werden.
[0022] Es ist bekannt, daß durch den Planiervorgang unter den Fülllöchern der Ofenkammer
der Kohleschüttkegel zwischen der Kammerwand und den Wangen der Planierstange als
Schüttkegelstreifen stehen bleibt. Neben einer Behinderung der Gasabfuhr kann es in
diesem Bereich zu Graphitablagerungen im Gassammelraum kommen. Eine Möglichkeit, diese
Schüttkegelstreifen zu vermeiden ist, daß die Planierstange während des Planiervorganges
eine Pendel- oder Schlackerbewegung ausführt. Um dies zu erreichen, werden die Lager-
und Führungsrollen der Planierstange mit einer Schräge ausgeführt, die die Pendel-
oder Schlackerbewegung der Planierstange bewirkt.
[0023] Eine andere Möglichkeit, die Schüttkegelstreifen zu beseitigen besteht darin, daß
die Lager- und Führungsrollen durch eine Verschiebeeinrichtung seitlich verschiebbar
ausgebildet sind. Aufgrund dieser Verschiebbarkeit kann die Planierstange während
des Planiervorganges die Schüttkegelstreifen auf beiden Seiten des Gassammelraumes
beseitigen. Die Beseitigung der Schüttkegelstreifen kann durch an den Wangen außen
angeordnete Rippen oder wellenförmige Bleche verbessert werden.
[0024] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weisen die Wangen Öffnungen auf. Durch diese
Öffnungen ist ein seitlicher Kohleeinfall in die zwischen den Kohlemitnehmern sich
bildenden Fächer möglich. Die Effektivität des Planiervorganges wird dadurch erhöht.
[0025] Die Öffnungen können so groß ausgeführt werden, daß sie nur durch Verstrebungen unterbrochen
werden, an denen die Kohlemitnehmer befestigt sind. Dabei können die Verstrebungen
auch schräg angeordnet sein.
[0026] Die Planierstange wird bei dieser Ausführungsform zu einem im Querschnitt rechteckigen
Fachwerkträger durch den während des Planiervorganges der Gassammelraum nur zu einem
geringen Teil blockiert wird. Dadurch wird ein Verstopfen des Gassammelraumes mit
Kohle besonders wirkungsvoll verhindert und die beim Füllvorgang entstehenden Füllgase
können in Ofenlängsrichtung ungehindert abgeführt werden. Durch die fachwerkartige
Konstruktion der Planierstange ist außerdem auch eine seitliche Durchströmung der
Planierstange, d. h. quer zur Ofenlängsrichtung möglich.
[0027] Die einzelnen Verstrebungen, die an den Öffnungen der Wangen angeordnet sind, können
in einem Winkel zu den Wangen angeordnet sein. Dadurch kann die Kohle an den Seiten
der Koksofenkammer besser abgestreift werden.
[0028] Die Wangen der Planierstange können an ihrem vorderen Ende nach außen aufgeweitet
sein. Bei dieser Ausführung wird die Kohle an den Seiten der Koksofenkammer an der
Planierstangenspitze direkt abgestreift.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Planierstange an ihrem
vorderen Ende einen oder mehrere Führungsbügel auf. Der oder die Führungsbügel dienen
dazu, daß die Planierstange gut durch die Planieröffnung eingeführt werden kann. Dadurch
kann die Planierstange mit ihrem vorderen Teil, der bis auf den oder die Führungsbügel
offen ist, in den Kohleschüttkegel hineinfahren, ohne daß es zu einem Auftürmen der
Kohleschüttung kommt. Durch die folgenden Kohlemitnehmer wird dann der Kohleschüttkegel
abgetragen und die Kohlenfüllung planiert.
[0030] An dem vorderen Ende der Planierstange oder im Bereich der Wangenöffnungen können
bewegliche Kohlekratzer angeordnet sein. Durch die Krafteinwirkung der Kokskohle auf
die Kohlekratzer während der Rückwärtsbewegung der Planierstange werden die beweglichen
Kohlekratzer an die Wände der Koksofenkammer gedrückt. Bei erneutem Vorfahren der
Planierstange werden die Schüttkegelstreifen an den Ofenwänden durch die geöffneten
Kohlekratzer abgetragen. Beim Ausfahren der Planierstange aus der Ofenkammer werden
die seitlich ausgeklappten Kohlekratzer durch den Rahmen der Planieröffnung in eine
Schließstellung gebracht. Beim Einfahren in den nächsten Ofen können die Kohlekratzer
als Führungsbügel das Einführen der Planierstange erleichtern.
[0031] Der Planiervorgang kann erfindungsgemäß durch die Verwendung von unter Druck stehendem
Gas verbessert werden. Dazu sind an den Wangen der Planierstange Fluidzuführungsleitungen
mit Düsen angeordnet. Das Gas dient in erster Linie dazu, die nach dem Durchfahren
der Kohleschüttkegel mit der Planierstange stehenbleibenden Schüttkegelstreifen wegzublasen.
Die Düsen können in gleicher Höhe über die Planierstangenlänge verteilt hintereinander
und / oder übereinander angeordnet sein.
[0032] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Düsen mit der Planierstange kombiniert werden,
die in den Wangen Öffnungen aufweist. Dabei wird die weggeblasene Kohle durch die
Öffnungen in den Zwischenraum zwischen den Wangen geblasen und dort durch die Kohlemitnehmer
abtransportiert.
[0033] Wie bereits dargestellt, wird mit der erfindungsgemäßen Planierstange ein Gaskanal
in dem Gassammelraum zur Verfügung gestellt, durch den die Füllgase abgesaugt werden
können. Im Bereich der Planieröffnung der jeweiligen Ofenkammer besteht jedoch die
Gefahr, daß durch den Gaskanal Falschluft angesaugt wird. Deshalb ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß die Planierstange durch einen Dicht- und Führungskasten abgedichtet
wird. Dieser Dicht- und Führungskasten weist von oben in die Planierstange bis knapp
über die Kohlemitnehmer hineinragende Schottwände, die durch ein Abdichtblech verbunden
sind, auf und dichtet so den Gaskanal ab. Unter der Planierstange wird die Abdichtung
durch eine Abdichtplatte ergänzt.
[0034] Um die Abdichtung der Planierstange noch zu verbessern, kann die Planierstange von
einem Gehäuse umschlossen sein, das dichtend an der Planiertüröffnung anliegt.
[0035] Bei der Ausführungsform der Planierstange, bei der die Kohlemitnehmer unterschiedliche
Höhen aufweisen, wird der Dicht- und Führungskasten mit Gelenken derart ausgeführt,
daß sich die betroffene Schottwand des Dicht- und Führungskastens hin- und herbewegen
kann und sich so den Höhenunterschieden der Kohlemitnehmer anpaßt. Zusätzlich kann
die bewegliche Schottwand von der Unterdruckseite in deren Richtung ausgelenkt werden,
wodurch die Unterdruckwirkung begrenzt wird. Um die Dichtwirkung zu erhöhen, können
auch mehrere Dicht- und Führungskästen hintereinander angeordnet werden. Jeder Dicht-
und Führungskasten sollte größer ausgeführt sein, als der Abstand zwischen den Kohlemitnehmern,
so daß mindestens zwei Kohlemitnehmer von dem Dicht- und Führungskasten abgedeckt
werden.
[0036] Um die Gaskanalausbildung der erfindungsgemäßen Planierstange noch weiter zu erhöhen,
können die Kohlemitnehmer mit Öffnungen versehen sein. Dabei kann die Anzahl der Öffnungen
beliebig sein, so daß im Extremfall die Kohlemitnehmer als Lochblech ausgeführt sind.
Es ist vorteilhaft die Öffnungen im oberen Bereich der Kohlemitnehmer anzuordnen bzw.
größer auszuführen. Der Gaskanal zwischen den Wangen wird somit im Bereich der Kohlemitnehmer
partiell erweitert. Es ist auch möglich, die Kohlemitnehmer genauso hoch wie die Wangen
auszuführen und durch die Öffnungen in den Kohlemitnehmern einen Gaskanal auszubilden.
[0037] Die vorgenannten, sowie die beanspruchten und in den Ausführungsbeispielen beschriebenen,
erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen hinsichtlich ihrer Größe, Formgestaltung,
Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen,
so daß die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt
Anwendung finden können.
[0038] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der - beispielhaft
- bevorzugte Ausführungsformen der Planierstange mit Gaskanal dargestellt sind. In
der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Planierstange;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Planierstange;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht von Teilstücken einer dritten Planierstange mit schräggestellten
Kohlemitnehmern;
- Fig. 4
- eine vierte Ausführungsform der Planierstange;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Lager- und Führungsrollen einer Planierstange;
- Fig. 6
- eine Verschiebevorrichtung für die Lager- und Führungsrollen einer Planierstange;
- Fig. 7
- eine fünfte Ausführungsform einer Planierstange in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf bewegliche Kohlekratzer einer Planierstange;
- Fig. 9
- eine Seitenansicht einer Planierstange mit Leitungen und Düsen;
- Fig. 10
- die Anordnung eines Dicht- und Führungskastens für eine Planierstange und
- Fig. 11
- eine sechste Ausführungsform einer Planierstange mit Öffnungen in den Kohlemitnehmern.
[0039] In der Figur 1 ist eine Planierstange mit Wangen 1 und zwischen den Wangen 1 angeordneten
Kohlemitnehmer 2 dargestellt. Die Höhe 3 der Kohlemitnehmer 2 ist deutlich geringer
als die Höhe H der Wangen 1. Die Kohlemitnehmer 2 sind in einem Abstand 5 hintereinander
angeordnet. Ihre Querstegfläche 4 deckt nur einen geringen Teil des Zwischenraumes
zwischen den Wangen 1 ab, so daß sich ein freier Gaskanal 6 bildet.
[0040] Aus der Figur 2 geht hervor, daß zwischen den Wangen 1 hintereinander Kohlemitnehmer
2 angeordnet sind, die unterschiedliche Höhen 3 aufweisen. Bei dieser Ausführungsform
ist es von Vorteil, daß die ersten, niedrigen Kohlemitnehmer 2 keinen Kohleberg vor
sich auftürmen können. Die überlaufende Kohle kann in das nächste Fach fallen und
wird dort weiter transportiert. Oberhalb der Kohlemitnehmer 2 ist zu jedem Zeitpunkt
ein freier Gaskanal 6 vorhanden.
[0041] Die Figur 3 zeigt beispielhaft Kohlemitnehmer 2, die in einem von der Senkrechten
abweichenden Winkel an den Wangen 1 befestigt sind. Durch die Kohlemitnehmer 2 wird
die während des Füllvorganges in die Ofenkammer fallende Kokskohle in den Ofen verteilt
und so der Schüttkegelbildung entgegengewirkt.
[0042] Die Figur 4 zeigt eine keilförmige Ausführung der Kohlemitnehmer 2 und der Wangen
1. Hierdurch wird eine Verstopfung der zwischen den Kohlemitnehmern 2 gebildeten Transportfächer
durch Kokskohle vermindert, da sich die Durchtrittsfläche für die einfallende Kokskohle
nach unten hin erweitert.
[0043] In der Figur 5 ist die Lagerung der Planierstange mit den Wangen 1 und den Kohlemitnehmern
2 dargestellt. Die Lagerund Führungsrolle 8 weist eine Schräge 7 auf. Die die Wangen
1 der Planierstange führenden Kanten der Lager- und Führungsrolle 8 bewirken aufgrund
der Schräge 7 bei jeder Umdrehung der Lager- und Führungsrolle 8 eine Veränderung
der Spurführung der sich hin- und herbewegenden Planierstange. Hierdurch wird die
Planierstange während des Planiervorganges in eine Seitenbewegung versetzt, die möglicherweise
vorhandene Schüttkegelstreifen unter den Füllöchern zwischen den Wangen 1 und den
Ofenwänden beseitigt.
[0044] Die Figur 6 zeigt Lager- und Führungsrollen 8, die durch eine Verschiebeeinrichtung
9 seitlich verschiebbar ausgebildet sind. Hierdurch ist es ebenfalls möglich, die
Planierstange in eine Seitenbewegung zu versetzen und sich ausbildende Schüttkegelstreifen
abzutragen.
[0045] In der Figur 7 ist eine Planierstange dargestellt, deren Wangen 1 Öffnungen 11 aufweisen.
Durch die Öffnungen 11 kann die Kohle in die zwischen den Kohlemitnehmern 2 liegenden
Transportfächer der Planierstange hineinfallen und während des Planierhubes verteilt
werden. Die Öffnungen 11 werden durch Verstrebungen 12 begrenzt, an denen die Kohlemitnehmer
2 befestigt sind. Die Verstrebungen 12 können in einem Winkel zu den Wangen 1 angeordnet
sein. Dadurch wird die Kohle besser in die Transportfächer zwischen den Kohlemitnehmern
2 geleitet. An den Wangen 1 kann ein Führungsbügel 13 angeordnet sein, der die Einführung
der Planierstange in die Planieröffnung erleichtert.
[0046] Die Figur 8 zeigt, daß an dem vorderen Ende der Planierstange an den Wangen 1 bewegliche
Kohlekratzer 15 mit den Schenkeln 16 und 17 angebracht sind. Der Kohlekratzer 15 dreht
in einem Gelenk 18. Durch die Krafteinwirkung der Kokskohle während der Rückwärtsbewegung
der Planierstange wird über den Schenkel 17, der Schenkel 16 des Kohlekratzers 15
an die Wand der Koksofenkammer gedrückt. Beim Ausfahren der Planierstange aus dem
Ofen werden die Kohlekratzer 15 durch den Rahmen der Planieröffnung in die in dem
unteren Teil der Figur 8 dargestellte Schließstellung gebracht. Beim Einfahren in
die nächste Ofenkammer übernehmen die Kohlekratzer 15 die Funktion eines Führungsbügels.
[0047] Die Figur 9 zeigt, daß an den Wangen 1 Leitungen 20 mit Düsen 21 angeordnet sind.
Durch die Düsen 21 kann ein unter Druck stehendes Gas, z.B. Stickstoff während des
Planierens derart eingeblasen werden, daß die seitlichen Schüttkegelstreifen abgetragen
werden oder sich erst gar nicht ausbilden. Die Düsen 21 können beliebig angeordnet
werden. Durch den Rückstoß der Düsen können zusätzlich Pendel- oder Schlackerbewegungen
erzeugt werden.
[0048] Aus der Figur 10 geht hervor, daß der Gaskanal 6 durch einen Dicht- und Führungskasten
23 abgedichtet wird. Der Gaskanal 6 wird durch ein abgehängtes Abdichtblech 25 des
Dichtkastens 23, das beweglich mit Lagerwellen 26 und Schottwänden 27 angeordnet ist,
weitestgehend abgedichtet. Unter den Wangen 1 und den Kohlemitnehmern 2 ist eine Abdichtplatte
28 vorgesehen. Diese Abdichtplatte 28 kann Teil eines Gehäuses 24 sein, das die Planierstange
umschließt und dichtend an der nicht dargestellten Planiertüröffnung anliegt. Durch
diese Abdichtung wird ein unerwünschter Lufteintritt in den Ofen während der Füllgasabsaugung
vermieden.
[0049] Die Figur 11 zeigt Kohlemitnehmer 2, die Öffnungen 29 und 30 aufweisen. Durch die
Öffnungen 29 und 30 kann das Füllgas während des Planiervorganges hindurchtreten.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1
- Wangen
- 2
- Kohlemitnehmer
- 3
- Höhe
- 4
- Querstegfläche
- 5
- Abstand
- 6
- Gaskanal
- 7
- Schräge
- 8
- Lager- und Führungsrolle
- 9
- Verschiebeeinrichtung
- 11
- Öffnungen
- 12
- Verstrebungen
- 13
- Führungsbügel
- 15
- Kohlekratzer
- 16
- Schenkel
- 17
- Schenkel
- 18
- Gelenk
- 19
- Wand
- 20
- Fluidzuführungsleitungen
- 21
- Düsen
- 23
- Dicht- und Führungskasten
- 24
- Gehäuse
- 25
- Abdichtblech
- 26
- Lagerwellen
- 27
- Schottwand
- 28
- Abdichtplatte
- 29
- Öffnungen
- 30
- Öffnungen
- H
- Höhe
1. Planierstange für Verkokungsöfen zum Einebnen der sich unter den Füllöchern der Ofenkammer
während des Füllvorganges bildenden Kohleschüttkegel, bestehend aus zwei sich über
die im wesentlichen gesamte Länge der Ofenkammer erstreckenden und in einem von der
Breite der Ofenkammer abhängigen Abstand parallel zueinander angeordneten sowie miteinander
verbundenen im wesentlichen senkrecht angeordneten Wangen, wie Blechen (1), mit hintereinander
angeordneten querstehenden Kohlemitnehmern (2),
deren Höhe (3) geringer als die Höhe (H) der Wangen (1) ist und die Wangen oberhalb
der Kohlemitnehmer (2) einen im wesentlichen einbautenfreien Gaskanal (6) bilden,
dadurch gekennzeichnet, daß
der einbautenfreie Gaskanal (6) das vordere Ende der Planierstange einschließt.
2. Planierstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Kohlemitnehmer (2) mindestens so groß ist, daß die Summe aller Teilquerstegflächen
(4) der Summe aller Vollquerstegflächen von Kohlemitnehmern (2), deren Höhe sich über
die Höhe (H) der Wangen (1) erstreckt, entspricht.
3. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (5) der Kohlemitnehmer (2) der Höhe (3) der Kohlemitnehmer (2) entspricht.
4. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlemitnehmer (2) unterschiedliche Höhen (3) aufweisen.
5. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlemitnehmer (2) in einem von der Senkrechten abweichenden Winkel an den Wangen
(1) befestigt sind.
6. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlemitnehmer (2) an den Wangen (1) beweglich befestigt sind.
7. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der Kohlemitnehmer (2) keilförmig oder anderweitig profiliert ausgebildet
sind.
8. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen (1) keilförmig oder anderweitig profiliert ausgebildet sind.
9. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager- und Führungsrolle (8) der Planierstange eine Schräge (7) aufweist.
10. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager- und Führungsrollen (8) durch eine Verschiebeeinrichtung (9) seitlich verschiebbar
ausgebildet sind.
11. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen (1) Öffnungen (11) aufweisen.
12. Planierstange nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den Öffnungen (11) Verstrebungen (12) angeordnet sind oder Verstrebungen (12)
die Öffnungen (11) seitlich begrenzen.
13. Planierstange nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstrebungen (12) in einem von 0° abweichenden Winkel zu den Wangen (1) angeordnet
sind.
14. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen (1) der Planierstange an ihrem vorderen Ende nach außen aufgeweitet sind.
15. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen (1) der Planierstange an ihrem vorderen Ende Führungsbügel (13) aufweisen.
16. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen (1) der Planierstange bewegliche Kohlekratzer (15) aufweisen.
17. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wangen (1) Fluidzuführungsleitungen (20) mit Düsen (21) angeordnet sind.
18. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Planierstange mit einem oder mehreren Dicht- und Führungskästen (23) abgedichtet
wird.
19. Planierstange nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicht- und Führungskästen (23) mit Lagerwellen (26) versehen sind.
20. Planierstange nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Dicht- und Führungskasten (23) mit einem Gehäuse (24) versehen
ist.
21. Planierstange nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlemitnehmer (2) Öffnungen (29, 30) aufweisen.
1. A leveller bar for coking ovens for levelling the piled-up cones of coal formed under
the filling holes of the oven chamber during the filling procedure, comprising two
side walls, such as metal sheets (1), which extend over substantially the entire length
of the oven chamber and are arranged parallel to each other at a distance dependent
upon the width of the oven chamber and which are connected to each other and are arranged
substantially vertically, with coal-entrainment means (2) which are arranged one behind
the other and are situated transversely and the height (3) of which is less than the
height (H) of the side walls (1), and above the coal-entrainment means (2) the side walls form
a gas duct (6) which is substantially free of fittings, characterized in that the gas duct (6) substantially free of fittings includes the front end of the leveller
bar.
2. A leveller bar according to Claim 1, characterized in that the number of the coal-entrainment means (2) is at least so great that the sum of
all the partial transverse-web faces (4) corresponds to the sum of all the complete
transverse-web faces of coal-entrainment means (2), the height of which extends beyond
the height (H) of the side walls (1).
3. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 2, characterized in that the distance (5) between the coal-entrainment means (2) corresponds to the height
(3) of the coal-entrainment means (2).
4. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 3, characterized in that the coal-entrainment means (2) have different heights (3).
5. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 4, characterized in that the coal-entrainment means (2) are fastened to the side walls (1) at an angle diverging
from the vertical.
6. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 5, characterized in that the coal-entrainment means (2) are fastened to the side walls (1) so as to be movable.
7. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 6, characterized in that the cross-sections of the coal-entrainment means (2) are made wedge-shaped or profiled
in some other manner.
8. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 7, characterized in that the side walls (1) are made wedge-shaped or profiled in some other manner.
9. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 8, characterized in that the mounting and guide roller (8) of the leveller bar has a slope (7).
10. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 9, characterized in that the mounting and guide rollers (8) are designed so as to be laterally displaceable
by a displacement device (9).
11. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 10, characterized in that the side walls (1) have openings (11).
12. A leveller bar according to Claim 11, characterized in that braces (12) are arranged in the openings (11) or braces (12) bound the openings (11)
laterally.
13. A leveller bar according to Claim 12, characterized in that the braces (12) are arranged at an angle diverging from 0° with respect to the side
walls (1).
14. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 13, characterized in that the side walls (1) of the leveller bar are enlarged towards the outside at their
front end.
15. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 14, characterized in that the side walls (1) of the leveller bar have guide yokes (13) at their front end.
16. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 15, characterized in that the side walls (1) of the leveller bar have movable coal scrapers (15).
17. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 16, characterized in that fluid-supply lines (20) with nozzles (21) are arranged on the side walls (1).
18. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 17, characterized in that the leveller bar is sealed off by one or more sealing and guiding boxes (23).
19. A leveller bar according to Claim 18, characterized in that the sealing and guiding boxes (23) are provided with bearing shafts (26).
20. A leveller bar according to Claim 18, characterized in that the at least one sealing and guiding box (23) is provided with a housing (24).
21. A leveller bar according to at least one of Claims 1 to 20, characterized in that the coal-entrainment means (2) have openings (29, 30).
1. Poutre de repalage pour des fours de cokéfaction destinée au nivellement du cône de
déversement de charbon se formant en dessous des trous de remplissage de la chambre
du four au cours du processus de remplissage, constitué par deux joues s'étendant
essentiellement sur toute la longueur de la chambre du four et disposées parallèlement
l'une à l'autre, à une distance réciproque dépendant de la largeur de la chambre du
four, et disposées essentiellement à la verticale en étant reliées l'une à l'autre,
telles que des tôles (1), comprenant des éléments d'entraînement de charbon (2) disposés
les uns derrière les autres en position transversale, dont la hauteur (3) est inférieure
à la hauteur (H) des joues (1), les joues, au-dessus des éléments d'entraînement de
charbon (2), forment un canal pour les gaz (6) essentiellement exempt de chicanes,
caractérisé en ce que le canal exempt de chicanes renferme l'extrémité avant de la poutre de repalage.
2. Poutre de repalage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le nombre des éléments d'entraînement de charbon (2) est au moins à ce point élevé
que la somme de toutes les surfaces partielles (4) des cloisons transversales correspond
à la somme de toutes les surfaces totales des cloisons transversales des éléments
d'entraînement de charbon (2) dont la hauteur s'étend au-delà de la hauteur (H) des
joues (1).
3. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que la distance (5) entre les éléments d'entraînement de charbon (2) correspond à la
hauteur (3) des éléments d'entraînement de charbon (2).
4. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les éléments d'entraînement de charbon (2) présentent des hauteurs différentes (3).
5. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les éléments d'entraînement de charbon (2) sont fixés aux joues (1) en formant un
angle qui s'écarte de la verticale.
6. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les éléments d'entraînement de charbon (2) sont fixés aux joues (1) en mobilité.
7. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les sections transversales des éléments d'entraînement de charbon (2) possèdent une
configuration cunéiforme ou sont réalisées sur base d'un profil différent.
8. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les joues (1) possèdent une configuration cunéiforme ou sont réalisées sur base d'un
profil différent.
9. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le galet de roulement et de guidage (8) de la poutre de repalage présente un chanfrein
(7).
10. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les galets de roulement et de guidage (8) sont réalisés de façon à pouvoir se déplacer
latéralement via un mécanisme de déplacement (9).
11. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que les joues (1) présentent des ouvertures (11).
12. Poutre de repalage selon la revendication 11, caractérisée en ce que des entretoises (12) sont disposées dans les ouvertures ou bien en ce que des entretoises (12) délimitent latéralement les ouvertures (11).
13. Poutre de repalage selon la revendication 12, caractérisée en ce que les entretoises (12) sont disposées en formant un angle s'écartant de 0 degré par
rapport aux joues (1).
14. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que les joues (1) de la poutre de repalage s'évasent vers l'extérieur à leur extrémité
avant.
15. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que les joues (1) de la poutre de repalage présentent des étriers de guidage (13) à leur
extrémité avant.
16. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que les joues (1) de la poutre de repalage présentent des racloirs de charbon mobiles
(15).
17. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que des conduits de guidage pour fluide (20) comportant des buses (21) sont disposés
contre les joues (1).
18. Poutre de repalage selon au moins une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que la poutre de repalage est fermée de manière hermétique avec un ou plusieurs caissons
d'étanchéité et de guidage (23).
19. Poutre de repalage selon la revendication 18, caractérisée en ce que les caissons d'étanchéisation et de guidage (23) sont équipés d'arbres à paliers
(26).
20. Poutre de repalage selon la revendication 18, caractérisée en ce que le caisson d'étanchéisation et de guidage (23), au moins au nom de 1, est muni d'un
logement (24).
21. Poutre de repalage selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisée en ce que les éléments d'entraînement de charbon (2) présentent des ouvertures (29,30).