[0001] Die Erfindung betrifft ein Bett, bestehend aus einem einen Bettrahmen und mehrere
Bettrahmenstützen aufweisenden Bettgestell, einem das Bettgestell tragenden und einen
Tragrahmen sowie mehrere Tragstützen aufweisenden Traggestell und einer Höhenverstelleinrichtung
zum Heben und Senken des Bettgestells gegenüber dem Traggestell.
[0002] Gattungsgemäße Betten sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt und werden
in der Praxis insbesondere im Kranken- und/oder Pflegebereich eingesetzt. So offenbart
bspw. die CH-A-167 118 ein Kranken- und/oder Pflegebett, das aus einem Bettrahmen
und einem den Bettrahmen tragenden Hubgestell gebildet ist. Zum Heben und Senken des
Bettrahmens ist am Hubgestell eine entsprechende Hubvorrichtung angeordnet. Am Bettrahmen
sind nach unten weisende Tragstützen vorgesehen, wobei die Fußenden einer jeden Tragstütze
jeweils mit einer Fußrolle versehen sind.
[0003] Aus der DE 195 47 206 C1 ist ein Pflegebett bekannt, welches gleichfalls einen Bettrahmen
sowie ein den Bettrahmen tragendes Hubgestell aufweist. Das Hubgestell ist seinerseits
mit Führungsstützen versehen, in denen jeweils eine Trägerstütze geführt ist, wobei
am Fuß einer jeden Führungsstütze jeweils eine Fußrolle drehbar angeordnet ist. Die
Fußrolle ist als ständig lastaufnehmendes Bauteil aus einem um die Längsachse der
Führungsstütze drehbar gelagerten Radklotz gebildet und weist mindestens eine seitlich
am Radklotz angeordnete Radscheibe auf.
[0004] Ein ganz ähnliches Kranken- und/oder Pflegebett ist aus der DE 44 05 509 A1 bekannt.
Auch hier weist das Bett ein einen Bettrahmen tragendes Hubgestell auf, welches über
Führungsstützen verfügt, an deren Enden jeweils eine drehbar gelagerte Fußrolle angeordnet
ist. Sowohl im angehobenen, als auch im abgesenkten Zustand des Bettrahmens liegen
die Fußrollen lastübertragend auf dem Boden auf. Zur Sicherung gegen Rollen weist
jede Fußrolle einen Feststellmechanismus auf, der sich in Abhängigkeit von der Position
der Tragstützen gegenüber den Führungstützen in gesicherter oder entsicherter Stellung
befindet.
[0005] Auch die EP 0 433 737 B1 offenbart schließlich ein Kranken - und/oder Pflegebett
mit einem einen Bettrahmen tragenden Hubgestell und einer Hubvorrichtung zum Heben
und Senken des Bettrahmens. Das Hubgestell weist mehrere, vorzugsweise vier, Fußstützen
auf. Am Bettrahmen sind nach unten weisende Tragstützen angeordnet, wobei am Fuß einer
jeden Tragstütze jeweils eine Fußrolle angeordnet ist. Die mit den Fußrollen versehenen
Tragstützen des Bettrahmens sind innerhalb der Fußstützen des Hubgestells angeordnet,
wobei die Fußrollen lediglich im abgesenkten Zustand des Bettrahmens nach unten aus
den Fußstützen herausragen.
[0006] Nachteilig bei dem aus der EP 0 433 737 B1 vorbekannten Kranken- und/oder Pflegebett
ist die schlechte Zugänglichkeit der innerhalb der Fußstützen angeordneten Tragstützen.
Schmutz- und Staubpartikel, die sich über die Dauer der Bettnutzung über ein Verfahren
der Tragstützen innerhalb der Fußstützen nach und nach innerhalb der Fußstützen ansammeln,
können nicht entfernt werden und stellen insbesondere im Hinblick auf Bakterienbrutstätten
ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Auch die von einer Fußrolle während des Rollbetriebes
aufgeklaubten Staub- und Schmutzpartikel werden bei einem Verfahren des Bettrahmens
gegenüber dem Hubgestell in das jeweilige Führungsrohr miteingebracht und können sich
dort ablagern. Die aus der DE 195 47 206 C1 und der DE 44 0 509 A1 bekannten Kranken
- und/oder Pflegebetten weisen mit Nachteil drehbar gelagerte Fußrollen auf, die sowohl
im angehobenen, als auch im abgesenkten Zustand des Bettgestells stets lastübertragend
auf dem Boden aufliegen und infolge ihrer vergleichsweise geringen Auflagefläche nur
eine unzureichende Standfestigkeit, insbesondere gegenüber ruckartigen Bewegungen,
bieten. Zudem sind die Fußrollen stets sichtbar, äußeren Umgebungseinflüssen, wie
z.B. der Verschmutzung durch Staub- und Schmutzpartikel, ausgesetzt und stellen desweiteren
eine Stolpergefahr dar. Gleiches gilt ebenfalls für das aus der CH-A 167 118 vorbekannte
Bett.
[0007] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der oben genannten Nachteile ein Bett bereitzustellen,
das eine hohe Standsicherheit bietet und bei gleichzeitig guter Zugänglichkeit zu
Reinigungszwecken wenig anfällig für Verschmutzungen ist.
[0008] Zur technischen
Lösung dieser Aufgabenstellung wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß das Traggestell
für eine höhenverstellbare Anordnung des Bettgestells mehrere den Tragstützen nebengeordnet
am Tragrahmen angeordnete Führungsrohre aufweist, wobei die Bettrahmenstützen innerhalb
der Führungsrohre höhenverstellbar angeordnet sind.
[0009] Mit dem erfindungsgemäßen Bett wird vorgeschlagen, Trag- und Bettgestell funktional
voneinander zu trennen. Für die höhenverstellbare Anordnung des Bettgestells sind
separate Führungsrohre vorgesehen, die am Tragrahmen des Traggestells angeordnet sind.
Dabei sind Tragstützen und Führungsrohre funktional voneinander getrennt nebeneinander
am Tragrahmen angeordnet, wobei die Tragstützen lastübertragend mit dem Boden in Kontakt
stehen, wohingegen die Führungsrohre ausschließlich der Führung der Bettrahmenstützen
und damit des Bettrahmens dienen. Dies erlaubt in vorteilhafte Weise zu Reinigungszwecken
eine bessere Zugänglichkeit sowohl der Tragstützen als auch der Führungsrohre. Im
Unterschied zu den Tragstützen, die lastübertragend auf dem Boden aufliegen, sind
die Führungsrohre derart bemessen, das sie keinen Bodenkontakt haben und ausschließlich
der höhenverstellbaren Führung der Bettrahmenstützen dienen. Infolge dieser vom Boden
beabstandeten Anordnung der Führungsrohre sind sowohl die Führungsrohre selbst als
auch die Bettrahmenstützen wenig anfällig für Verschmutzungen. Zudem können die Führungsrohre
beidseitig staub- und schmutzabweisend verschlossen sein.
[0010] Um ein wenig kraftaufwendiges Verschieben sowie eine gute Manövrierfähigkeit des
Bettes zu gewährleisten, verfügt dieses über vorzugsweise vier Fußrolllen, von denen
wenigstens zwei sowohl um ihre Quer- als auch Hochachse drehbar gelagert sind. Zur
Anordnung der Fußrollen ist für jeweils eine Fußrolle eine Rollenaufnahme vorgesehen,
über die jeweils eine Fußrolle an einer Tragstütze in axialer Richtung verschiebbar
angeordnet ist. Infolge dieser axialen Verschiebbarkeit liegen die Fußrollen in Ruhestellung
des Bettes lediglich aufgrund ihres Eigengewichtes auf den Boden gedrückt auf diesem
auf und übertragen keinerlei Lasten. Einerseits wird sichergestellt, daß das Bett,
solange es sich in der Ruhestellung befindet, über die Fußrollen nicht verschoben
werden kann, da die Tragstützen als einzige Elemente lastübertragend mit dem Boden
in Verbindung stehen, gleichzeitig wird andererseits eine hohe Standfestigkeit erreicht,
da die lasttragenden Tragstützen eine gegenüber den Fußrollen größere Standfläche
aufweisen. Gemäß eines hierzu alternativen Vorschlages der Erfindung können die Fußrollen
auch am Fuß der Bettrahmenstützen angeordnet sein. In diesem Fall weist der Fuß einer
jeden Bettrahmenstütze jeweils eine Fußrolle auf, welche zusammen mit der jeweiligen
Bettrahmenstütze innerhalb des Führungsrohres verfahrbar ist. Auch bei dieser alternativen
Ausgestaltung der Erfindung stehen in Ruhestellung ausschließlich die Tragstützen
des Bettes lastübertragend auf dem Boden.
[0011] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist am Fuß eines jeden Führungsrohrs jeweils
eine Manschette angeordnet, die im abgesenkten Zustand des Bettgestells die jeweilige
Bettrahmenstütze umhüllt. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise ein optisch ansprechendes
Erscheinungsbild geschaffen. Um für Reinigungszwecke den leichten Zugang sowohl zu
den Führungsrohren als auch zu den Tragstützen gewährleisten zu können, wird mit der
Erfindung vorgeschlagen, die Manschetten aus einzelnen, teleskopartig ineinander verfahrbaren
Segmenten zu bilden. Zu Reinigungszwecken kann die Manschette dann platzsparend ineinander
geschoben werden.
[0012] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist jeweils jedes Führungsrohr zusammen
mit der jeweils nebengeordneten Tragstütze innerhalb einer rohrförmigen Verkleidungsmanschette
angeordnet. Auf diese Weise wird ein optisch einheitlicher, positiver Gesamteindruck
geschaffen, wobei die Verkleidungsmanschette sowohl einen rohrförmigen als auch einen
eckigen Querschnitt aufweisen kann. Zu Reinigungszwecken ist die Verkleidungsmanschette
lösbar am Tragrahmen und/oder Führungsrohr angeordnet. Auch dient die Verkleidungsmanschette
als Sicherheitsabdeckung.
[0013] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Bettrahmen gegenüber dem Tragrahmen
über eine zentrale Antriebseinheit höhenverstellbar angeordnet, wobei sich als zentrale
Antriebseinheit insbesondere ein Elektromotor mit Getriebe und entsprechenden Antriebswellen
eignet. Eine solche Antriebseinheit ist vorzugsweise über ein vom Bett aus zu bedienendes
Bedienfeld ansteuerbar und ermöglicht die stufenlose Höhenverstellung sämtlicher Bettrahmenstützen,
sowohl zeitgleich als auch unabhängig voneinander. Zur Umsetzung der von der Antriebseinheit
zur Verfügung gestellten Antriebsbewegung in eine Höhenverstellung des Bettrahmens
wird gemäß eines weiteren Merkmals der Erfindung vorgeschlagen, daß jede Bettrahmenstütze
mit wenigstens einer Zahnstange versehen ist, wobei innerhalb eines jeden Führungsrohrs
jeweils ein mit der Antriebseinheit in Verbindung stehendes und mit der Zahnstange
der jeweiligen Bettrahmenstütze in Eingriff befindliches Ritzel angeordnet ist. Anstelle
einer mechanisch wirkenden Höhenverstelleinrichtung ist auch die Verwendung elektromechanisch
und/oder hydraulisch betätigbarer Höhenverstelleinrichtungen denkbar.
[0014] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zur Steuerung der Antriebseinheit
eine Steuereinheit vorgesehen, welche vorzugsweise am Bett angeordnet und von dort
aus betätigbar ist. Alternativ hierzu kann auch eine von zentraler Stelle aus bedienbare
Steuereinheit vorgesehen sein.
[0015] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen dem oberen Ende eines jeden
Führungsrohrs und dem Bettrahmen eine die Bettrahmenstütze abdeckende Sicherheitsabdeckung
angeordnet wodurch der sich zwischen Trag- und Bettrahmen ergebende Klemmbereich abgedeckt
ist.
[0016] Am unteren Ende einer jeden Tragstütze ist zur Erhöhung der Standfestigkeit des gesamten
Bettes ein aus rutschfestem Material gebildeter Tragfuß auswechselbar angeordnet,
wobei jeder Tragfuß für einen Niveauausleich des Traggestells in der Höhe verstellbar
ist. Zur Sicherung des Bettes in Rollstellung ist gemäß einem weiteren Merkmal der
Erfindung wenigstens eine der vier Rollen mit einer Feststellbremse versehen.
[0017] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung anhand
der Figuren. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Betts in Ruhestellung gemäß
einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- eine schematische Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Betts in Rollstellung gemäß
einer ersten Ausführungsform und
- Fig. 3
- eine schematische Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Betts in Ruhestellung gemäß
einer zweiten Ausführungsform.
[0018] Fig. 1 zeigt das erfindungsgemäße Bett in ruhender Stellung. In dieser Stellung wird
das aus Bettrahmen 2 gebildete und mehrere Bettrahmenstützen 3 aufweisende Bettgestell
1 vom Traggestell 4 aufgenommen. Das Traggestell 4 besteht seinerseits aus einem Tragrahmen
5 sowie mehreren am Tragrahmen 5 angeordneten Tragstützen 6. Am Fuß einer jeden Tragstütze
6 ist ein aus rutschfestem Material bestehender Tragfuß 14 angeordnet. Dieser Tragfuß
14 ist zur Ausrichtung des Traggestells 4 gegenüber dem Boden 10 in der Höhe verstellbar,
so daß ein im wesentlichen paralleler Verlauf des Tragrahmens 5 gegenüber dem Boden
10 einstellbar ist.
[0019] Das Bettgestell 1 ist gegenüber dem Traggestell 4 höhenverstellbar angeordnet, wobei
für ein Heben und Senken des Bettgestells 1 eine Höhenverstelleinrichtung vorgesehen
ist, die mittels einer in dieser Figur nicht dargestellten Steuereinheit bedienbar
ist. Für die höhenverstellbare Anordnung des Bettgestells 1 sind Führungsrohre 11
vorgesehen, die am Tragrahmen 5 des Traggestells 4 angeordnet sind. Hierbei ist einer
jeden Tragstütze 6 jeweils ein Führungsrohr 11 nebengeordnet.
[0020] Für die höhenverstellbare Anordnung des Bettgestells 1 ist innerhalb eines jeden
Führungsrohrs 11 eine in axialer Richtung des Führungsrohrs 11 bewegliche Bettrahmenstütze
3 angeordnet. Die Tragstützen 6 liegen lastübertragend auf dem Boden 10 auf, wohingegen
die Führungsrohre 11 im Gegensatz hierzu derart bemessen sind, daß sie keinen Bodenkontakt
haben und ausschließlich der höhenverstellbaren Führung der Bettrahmenstützen 3 dienen.
[0021] Zur Sicherung einer wenig kraftaufwendigen Verschiebemöglichkeit sowie zur Gewährleistung
einer guten Manövrierfähigkeit verfügt das Bett über vorzugsweise vier Fußrollen 8,
von denen wenigstens zwei sowohl um ihre Quer- als auch um ihre Hochachse drehbar
gelagert angeordnet sind. Zur Anordnung der Fußrollen 8 ist jeweils jede Tragstütze
6 mit einer Rollenaufnahme 7 versehen. Die Fußrollen 8 sind dabei jeweils in axialer
Richtung der Tragstütze 6 verschiebbar in der Rollenaufnahme 7 angeordnet. Hierdurch
wird erreicht, daß die Fußrollen 8 in der Ruhestellung des Bettes nicht lastübertragend
auf dem Boden aufliegen, sondern lediglich aufgrund ihres Eigengewichts auf den Boden
gedrückt auf diesem ruhen und keinerlei Lasten übertragen. Hiermit wird sichergestellt,
daß das Bett, solange es sich in der Ruhestellung befindet, über die Fußrollen 8 nicht
verschoben werden kann.
[0022] Fig. 2 zeigt in schematischer Schnittdarstellung das erfindungsgemäße Bett gemäß
Fig. 1, allerdings in Rollstellung. In dieser Stellung liegen die Fußrollen 8 lastübertragend
auf dem Boden auf und eröffnen somit die Möglichkeit eines wenig kraftaufwendigen
Verschiebens. Für ein Verfahren des Bettes in die Rollstellung ist das Bettgestell
1 gegenüber dem Traggestell 4 soweit zu senken, daß die Bettrahmenstützen 3 die mit
den jeweiligen Fußrollen 8 gekoppelten Bolzen 9 niederhalten, womit ein axiales Verschieben
der Fußrollen 8 in Längsrichtung der Tragstützen 6 verhindert ist. Dies führt bei
einem weiteren Verfahren des Bettgestells 1 dazu, daß sich das Traggestell 4 an dem
Bettgestell 1 abstützt und an diesem in die Höhe verfährt. Hierbei ist die Dimensionierung
von Bettgestell 1 und Traggestell 4 so bemessen, daß ein Verfahren des Traggestells
4 gegenüber dem Bettgestell 1 nur soweit möglich ist, daß die Fußrollen 8 lastübertragend
auf dem Boden aufliegen und so ein Verschieben des Bettes über die Fußrollen 8 ermöglicht
ist. Für eine Überführung des Bettes zurück in die Ruhestellung ist das Traggestell
4 gegenüber dem Bettgestell 1 in umgekehrter Richtung zu verfahren, so daß die Bettrahmenstützen
3 die mit den Fußrollen 8 gekoppelten Bolzen 9 nicht weiter niederhalten und die Tragstützen
6 als dann wiederum lastübertragend auf dem Boden 10 aufliegen.
[0023] Zur Ausbildung eins optisch einheitlichen Gesamteindrucks ist gemäß des Ausführungsbeispiels
nach den Fig. 1 und 2 jeweils jedes Führungsrohr 11 zusammen mit der jeweils nebengeordneten
Tragstütze 6 innerhalb einer rohrförmig ausgestalteten Verkleidungsmanschette 13 angeordnet.
Zu Reinigungszwecken ist die Verkleidungsmanschette 13 jeweils lösbar am Tragrahmen
5 angeordnet. Alternativ hierzu kann die Verkleidungsmanschette 13 auch aus einzelnen,
teleskopartig ineinander verfahrbaren Segmenten gebildet sein, die zu Reinigungszwecken
platzsparend ineinander verschoben werden können. Zugleich dient die Verkleidungsmanschette
13 als Sicherheitsabdeckung und verschließt den Zwischenraum jeweils zwischen Tragstütze
6 und Führungsrohr 11.
[0024] Fig. 3 zeigt in einer zweiten Ausführungsform das erfindungsgemäße Bett in Ruhestellung.
Im Unterschied zu der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist hier am
Fuß einer jeden Bettrahmenstütze 3 eine Fußrolle 8 angeordnet. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
sind die Tragstützen 6 als lastübertragende Komponenten ausgebildet, wohingegen die
Führungsrohre 11 lediglich der höhenverstellbaren Anordnung des Bettgestells 1 dienen.
Um die Fußrollen 8 optisch abzudecken und vor einem Verschmutzen durch Staub- und
Schmutzpartikel zu schützen, ist am bodenseitigen Ende eines jeden Führungsrohrs 11
jeweils eine Manschette 12 angeordnet. In ihrer Längserstreckung erstreckt sich eine
solche Manschette 12 vom bodenseitigen Ende eines jeden Führungsrohres 11 bis hin
zum Boden 10. Um im Reinigungsfall den leichten Zugang zu gewährleisten, sind die
Manschetten aus einzelnen, teleskopartig ineinander verfahrbaren Segmenten gebildet.
Anstelle einer am bodenseitigen Ende eines jeden Führungsrohres 11 angeordneten Manschette
12 kann auch, wie zu dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 ausgeführt, eine
Verkleidungsmanschette 13 für jeweils eine Tragstütze 6 und ein Führungsrohr 11 vorgesehen
sein.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Bettgestell
- 2
- Bettrahmen
- 3
- Bettrahmenstütze
- 4
- Tragestell
- 5
- Tragrahmen
- 6
- Tragstütze
- 7
- Rollenaufnahme
- 8
- Fußrolle
- 9
- Bolzen
- 10
- Boden
- 11
- Führungsrohr
- 12
- Manschette
- 13
- Verkleidungsmanschette
- 14
- Tragfuß
1. Bett, bestehend aus
- einem einen Bettrahmen (2) und mehrere Bettrahmenstützen (3) aufweisenden Bettgestell
(1),
- einem das Bettgestell (1) tragenden und einen Tragrahmen (5) sowie mehrere Tragstützen
(6) aufweisenden Traggestell (4) und
- einer Höhenverstelleinrichtung zum Heben und Senken des Bettgestells (1) gegenüber
dem Traggestell (4),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Traggestell (4) für eine höhenverstellbare Anordnung des Bettgestells (1)
mehrere den Tragstützen (6) nebengeordnet am Tragrahmen (5) angeordnete Führungsrohre
(11) aufweist, wobei die Bettrahmenstützen (3) innerhalb der Führungsrohre (11) höhenverstellbar
angeordnet sind.
2. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Fuß einer jeden Tragstütze (6)
jeweils eine Rollenaufnahme (7) zur Lagerung wenigstens einer in axialer Richtung
der Tragstützen (6) verschiebbaren Rolle (8) angeordnet ist.
3. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Fuß einer jeden Bettrahmenstütze
(3) jeweils eine Rolle (8) angeordnet ist, die zusammen mit der Bettrahmenstütze (3)
in der Höhe verfahrbar ist.
4. Bett nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (8)
nur im abgesenkten Zustand des Bettgestells (1) lastübertragend auf dem Boden (10)
aufliegt.
5. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Fuß eines
jeden Führungsrohrs (11) jeweils eine Manschette (12) angeordnet ist.
6. Bett nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (12) im abgesenkten
Zustand des Bettgestells (1) die jeweilige Bettrahmenstütze (3) umhüllt.
7. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Führungsrohr
(11) zusammen mit der jeweils nebengeordneten Trägerstütze (6) innerhalb einer rohrförmigen
Verkleidungsmanschette (13) angordnet ist.
8. Bett nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsmanschette einen
rohrförmigen oder eckigen Querschnitt aufweist.
9. Bett nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsmanschette
(13) am Tragrahmen (5) und/oder am Führungsrohr (11) lösbar angeordnet ist.
10. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bettrahmen
(2) gegenüber dem Tragrahmen (5) mittels der Höhenverstelleinrichtung mechanisch,
elektromechanisch und/oder hydraulisch höhenverstellbar ist.
11. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Heben
und Senken des Bettgestells (1) gegenüber dem Traggestell (4) eine zentrale Antriebseinheit
vorgesehen ist.
12. Bett nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebseinheit ein Elektromotor
mit Getriebe und Antriebswellen vorgesehen ist.
13. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bettrahmenstütze
(3) mit wenigstens einer Zahnstange versehen ist.
14. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
eines jeden Führungsrohrs (11) jeweils ein mit der Antriebseinheit in Verbindung stehendes
und mit der Zahnstange der jeweiligen Bettrahmenstütze (3) in Eingriff stehendes Ritzel
angordnet ist.
15. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinheit
zur Steuerung der Antriebseinheit vorgesehen ist.
16. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem oberen Ende eines jeden Führungsrohrs (11) und dem Bettrahmen (2) eine die Bettrahmenstütze
(3) abdeckende Sicherheitsabdeckung angeordnet ist.
17. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren
Ende einer jeden Tragstütze (6) ein aus rutschfestem Material bestehender Tragfuß
(14) auswechselbar angeordnet ist.
18. Bett nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragfuß (14) für einen Niveauausgleich
des Traggestells (4) in der Höhe verstellbar ist.
19. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
zwei der vier Rollen (8) sowohl um ihre Quer- als auch um ihre Hochachse drehbar gelagert
sind.
20. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der vier Rollen (8) mit einer Feststellbremse versehen ist.
21. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstützten
(6) und/oder die Führungsrohre (11) aus einem offenen Hohlprofil gebildet sind.