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EP 1 096 606 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.12.2003 Patentblatt 2003/49 |
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Anmeldetag: 18.09.2000 |
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Anschlussklemme
Connecting terminal
Borne de connexion
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
27.10.1999 DE 19951789
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2001 Patentblatt 2001/18 |
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Patentinhaber: Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH |
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81543 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Franck, Felix, Dr.
80333 München (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 280 672 FR-A- 2 728 107 US-A- 3 657 684
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WO-A-98/53470 GB-A- 1 153 842 US-A- 5 486 202
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlußklemme für das Verbinden eines Kabelendes
mit einem Leiterbahn eines Schaltungsträgers, die ein Gehäuse aufweist, in dem ein
Liftkäfig angeordnet ist, wobei das Gehäuse und der Liftkäfig jeweils eine erste fluchtend
ausrichtbare Öffnung zum Einführen eines Kabelendes in den Liftkäfig aufweisen.
Stand der Technik
[0002] Derartige Anschlußklemmen sind allgemein bekannt und sind in Form einer speziellen
Ausführungsform in den Figuren 1A, 1B, 2A, 2B dargestellt.
[0003] Ausgehend von weiteren aus dem Stand der Technik bekannten Anschlußklemmen, die mit
mindestens einem Lötpin pro Pol auf dem Träger einer elektronischen Schaltung befestigt
sind, bilden diese eine Verbesserung hinsichtlich der mechanischen und elektrischen
Zuverlässigkeit. In Figur 1A bezeichnet die Bezugszahl 10 einen Schaltungsträger,
einlagig oder mehrlagig, bzw. eine Stromschiene. Öffnungen 12a, 12b sind im Schaltungsträger
10 vorgesehen. Im Gehäuse 14 sind zwei Schrauben 16a, 16b versenkt.
[0004] Figur 1B zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A von Figur 1A. Zu erkennen ist
die Öffnung 12b im Schaltungsträger 10 sowie die in das Gehäuse 14 versenkte Schraube
16b, die auf einen mäanderförmig ausgebildeten Lötpin 18 drückt. Das Gehäuse 14 weist
eine Öffnung 20 zum Einführen eines Kabelendrückt. Das Gehäuse 14 weist eine Öffnung
20 zum Einführen eines Kabelendes 24 (siehe Fig. 2B) auf. In dem Gehäuse 14 ist ein
Liftkäfig 22 angeordnet, der durch Drehen der Schraube 16b relativ zum Gehäuse 14
bewegt werden kann. Im Liftkäfig 22 befindet sich eine Öffnung 21, die mit der Öffnung
20 des Gehäuses 14 fluchtend ausrichtbar ist.
[0005] Die Figuren 2A und 2B korrelieren mit den Darstellungen von Figur 1A und Figur 1B,
wobei nunmehr ein Kabelende 24 in die Öffnung 20 des Gehäuses 14, sowie in die Öffnung
21 des Liftkäfigs 22 eingeführt wurde, der Lötpin 18 in die Öffnung 12b eingeführt
wurde und mittels Lot 26 in dieser Stellung fixiert wurde. Das Kabelende 24 ist nunmehr
- nach Bewegen des Liftkäfigs 22 durch Drehen der Schraube 16b nach oben - leitend
mit dem Lötpin 18 verbunden. Der Lötpin 18 wiederum ist leitend über das Lot 26 mit
einer Leiterbahn 28 auf dem Schaltungsträger 10 verbunden. Durch die mäanderförmige
Ausbildung des Lötpins 18 wird die Torsionselastizität vergrößert und damit die Lötstelle
entlastet.
[0006] FR-A 2728107 offenbart einen Verbindungsblock mit zwei Öffnungen zum Verbinden zweier
Kabel. Innerhalb des Verbindungsblocks ist ein beweglicher Liftkäfig mit zwei Öffnungen
angeordnet sowie ein festes, elektrisch leitfähiges Verbindungsteil. Der Liftkäfig
umschließt das feststehende Verbindungsteil und ist gegen den Boden des Verbindungsblocks
mit Hilfe einer Feder abgestützt. Der Liftkäfig ist bewegbar derart, das die Öffnungen
des Verbindungsblocks und des Liftkäfigs fluchtend ausrichtbar sind, um die beiden
Kabelenden durch die Öffnungen hindurch in das Innere des Liftkäfigs einführen zu
können. Im montierten Zustand werden die beiden zu verbindenden Kabelenden innerhalb
des Liftkäfigs mit Hilfe einer in den Liftkäfig von oben eingedrehten Schraube an
die obere bzw. untere Seite des festen, elektrisch leitfähigen Verbindungsteils geklemmt.
Darstellung der Erfindung
[0007] Ausgehend von dem Stand der Technik gemäß Figuren 1A, 1B, 2A, 2B liegt der vorliegenden
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Anschlußklemme derart weiterzubilden,
daß der von der Lötstelle herrührende elektrische Widerstand reduziert wird.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Anschlußklemme mit den Merkmalen von Patentanspruch
1. Dadurch, daß Gehäuse und Liftkäfig eine zweite fluchtend ausrichtbare Öffnung aufweisen,
in die ein fingerförmiger Vorsprung eines Schaltungsträgers in den Liftkäfig eingeführt
werden kann, wird ermöglicht, daß eine Leiterbahn auf dem Schaltungsträger durch eine
andere Stellung des Liftkäfigs leitend gegen ein Kabelende gedrückt wird. Dadurch,
daß ein Lötpin komplett entfallen kann, reduzieren sich die Herstellungskosten. Aufgrund
dessen, daß insofern keine Lötung mehr erfolgen muß, verschwindet der elektrische
Widerstand der Lötstelle völlig.
[0009] Durch die fingerförmige Ausbildung und durch das zwischen mehreren solchen Fingern
des Schaltungsträgers senkrecht hindurchragende Klemmengehäuse vergrößern sich in
vorteilhafter Weise die Luft- und Kriechstrecken und damit die Spannungsfestigkeit
zwischen den einzelnen Polen der Klemme, sofern mehrere erfindungsgemäße Einzelklemmen
in einem gemeinsamen Gehäuse zusammengefaßt werden. Die Anschlußklemme besteht dabei
in vorteilhafter Weise aus isolierendem Material.
[0010] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die erste und die zweite Öffnung
des Liftkäfigs derart ausgebildet und miteinander verbunden bzw. gehen diese beiden
Öffnungen derart ineinander über, daß eine leitende Verbindung zwischen dem Kabelende
und einer Leiterbahn auf dem fingerförmigen Vorsprung des Schaltungsträgers herstellbar
ist. Der Liftkäfig kann gegenüber der ersten und zweiten Öffnung des Gehäuses, insbesondere
durch Drehen einer Schraube, derart bewegbar sein, daß die leitende Verbindung zwischen
dem Kabelende und der Leiterbahn fixierbar ist. Alternativ kann die Bewegbarkeit des
Liftkäfigs durch eine Feder realisiert werden, die sich zum Einführen des Schaltungsträgers
und des Kabelendes in einer ersten Stellung und zum Fixieren des Kabelendes und des
Schaltungsträgers in einer zweiten Stellung befindet. Für einfache Bedienbarkeit hat
es sich als günstig erwiesen, die erste und zweite Öffnung auf diametral gegenüberliegenden
Seiten des Gehäuses und des Liftkäfigs anzuordnen. Eine besonders stabile Ausführungsform
ergibt sich jedoch, wenn die erste und zweite Öffnung auf derselben Seite des Gehäuses
und des Liftkäfigs angeordnet sind, insbesondere durch eine gemeinsame Öffnung gebildet
werden.
[0011] Zur besseren Fixierung der Verbindung zwischen Schaltungsträger und Gehäuse kann
das Gehäuse Rastmittel aufweisen, die mit dem Schaltungsträger zusammenwirken.
[0012] Insbesondere für schwächeres Schaltungsträgermaterial kann zum Herstellen einer leitenden
Verbindung zwischen zumindest einem fingerförmigen Vorsprung des Schaltungsträgers
und einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme vorgesehen werden, daß ein U-förmiger Klemmschutz
über den fingerförmigen Vorsprung des Schaltungsträgers schiebbar ist, der zur Herstellung
einer leitenden Verbindung mit dem Kabelende in die Anschlußklemme einzuführen ist.
[0013] Der Klemmschutz kann hierbei eine Kippschutzvorrichtung aufweisen, die ein Kippen
zumindest des in die Anschlußklemme eingeführten Teils des Schaltungsträgers verhindert.
Hierzu kann ein Vorsprung im Gehäuse der Anschlußklemme mit einer Aussparung des Klemmschutzes
zusammenwirken. Ein Vorsprung des Klemmschutzes sowie eine damit zusammenwirkende
Aussparung der Anschlußklemme haben selbstverständlich den gleichen Effekt.
[0014] Der Klemmschutz kann aus einem elektrisch leitfähigen und/oder federnden Material
hergestellt sein und Rastmittel aufweisen, die mit dem Gehäuse zusammenwirken, um
den Klemmschutz im Gehäuse zu fixieren.
[0015] Die Erfindung umfaßt auch einen Schaltungsträger zur Verwendung mit einer erfindungsgemäßen
Anschlußklemme oder zur Verwendung in einem System umfassend eine erfindungsgemäße
Anschlußklemme und einen Klemmschutz, wobei der Schaltungsträger mindestens einen
fingerförmigen Vorsprung aufweist, der zur Herstellung einer leitenden Verbindung
mit einem Kabelende in die Anschlußklemme einführbar ist. Der fingerförmige Vorsprung
kann Rastmittel aufweisen, die mit den Rastmitteln des Gehäuses der Anschlußklemme
zusammenwirken. Er kann weiterhin eine Kippschutzvorrichtung aufweisen, die ein Kippen
des fingerförmigen Vorsprungs in der Anschlußklemme verhindert.
[0016] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
Beschreibung der Zeichnungen
[0017] Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Hinweis auf die beigefügten
Zeichnungen näher beschrieben. Es stellen dar:
- Figur 1A
- in Draufsicht eine schematische Darstellung eines Schaltungsträgers und einer Anschlußklemme
aus dem Stand der Technik;
- Figur 1B
- eine teilweise entlang der Linie A-A von Figur 1A geschnittene Ansicht;
- Figur 2A
- eine mit Figur 1A korrespondierende Ansicht, bei der der Schaltungsträger und ein
Kabelende in die Anschlußklemme eingeführt sind;
- Figur 2B
- eine entlang der Linie B-B von Figur 2A geschnittene Ansicht;
- Figur 3A
- eine teilweise entlang der Linie D-D von Fig. 3B geschnittene Ansicht einer erfindungsgemäßen
Anschlußklemme sowie einen Teil eines erfindungsgemäßen Schaltungsträgers;
- Figur 3B
- eine teilweise entlang der Linie C-C von Figur 3A geschnittene Ansicht;
- Figur 4A
- eine teilweise entlang der Linie D-D von Fig. 4B geschnittene Ansicht einer erfindungsgemäßen
Anschlußklemme nach Einführen eines erfindungsgemäßen Schaltungsträgers;
- Figur 4B
- eine entlang der Linie C-C von Figur 4A geschnittene Ansicht;
- Figur 5
- eine teilweise entlang der Linie C-C von Figur 4A geschnittene Ansicht, wobei nunmehr
in die Anschlußklemme zusätzlich zum Schaltungsträger ein Kabelende eingeführt ist;
- Figur 6
- einen erfindungsgemäßen Klemmschutz;
- Figur 7A
- eine teilweise entlang der Linie D-D von Fig. 7B geschnittene Ansicht einer erfindungsgemäßen
Anschlußklemme sowie einen Teil eines erfindungsgemäßen Schaltungsträgers;
- Figur 7B
- eine teilweise entlang der Linie C-C von Fig. 7A geschnittene Ansicht;
- Figur 8A
- eine teilweise entlang der Linie D-D von Fig. 8B geschnittene Ansicht einer erfindungsgemäßen
Anschlußklemme nach Einführen eines erfindungsgemäßen Schaltungsträgers;
- Figur 8B
- eine entlang der Linie C-C von Figur 8A geschnittene Ansicht; und
- Figur 9
- eine teilweise entlang der Linie C-C von Figur 8A geschnittene Ansicht, wobei nunmehr
in die Anschlußklemme zusätzlich zum Schaltungsträger ein Kabelende eingeführt ist.
[0018] In den Figuren 1A bis 9 tragen gleiche Bauteile gleiche Bezugszeichen und werden
daher nicht gesondert beschrieben. Der einfacheren Darstellbarkeit halber ist in den
Figuren 3A, 4A, 7A, 8A jeweils eine Anschlußklemme dargestellt, die zweiteilig aufgebaut
ist zum Anschluß von zwei Segmenten eines Schaltungsträgers. Beide Teile der Anschlußklemme
sind identisch aufgebaut, wobei der eine Teil in Draufsicht, der andere in Schnittansicht
dargestellt ist.
[0019] Figur 3A zeigt in teilweise geschnittener Ansicht eine Anschlußklemme mit einem Gehäuse
14, das für den Anschluß an zwei fingerförmige Vorsprünge 30a, 30b eines Schaltungsträgers
10 vorgesehen ist. Im Gehäuse 14 ist pro Anschlußeinheit ein Liftkäfig 22 vorgesehen,
der mittels einer Schraube 16b relativ zum Gehäuse 14 bewegt werden kann. Am Gehäuse
sind Rastmittel 32a, 32b vorgesehen, die mit Rastmitteln 34a, 34b an den fingerförmigen
Vorsprüngen 30a, 30b zusammenwirken, um die Verbindung zwischen Schaltungsträger 10
und Gehäuse 14 der Anschlußklemme zu fixieren.
[0020] Figur 3B zeigt einen Schnitt entlang der Linie C-C von Figur 3A. Umgekehrt ist der
geschnittene Teil der Figur 3A eine Ansicht entlang der Schnittlinie D-D von Figur
3B.
[0021] Aus Figur 3B geht hervor, daß das Gehäuse 14 eine Öffnung 20 zum Zuführen eines Kabelendes
aufweist sowie darüber hinaus eine Öffnung 36 zum Zuführen eines fingerförmigen Vorsprungs
30a, 30b des Schaltungsträgers 10. Durch Drehen der Schraube 16b kann der Lift 22
gemäß der Darstellung von Figur 3B nach oben und nach unten bewegt werden, wodurch
Öffnungen 21, 37 des Liftkäfigs 22 relativ zu den Öffnungen 20, 36 des Gehäuses 14
bewegt werden können.
[0022] Figur 4A korrespondiert mit der Ansicht von Figur 3B, wobei jedoch nunmehr der fingerförmige
Vorsprung 30a durch die mit der Öffnung 37 des Liftkäfigs 22 fluchtend ausgerichteten
Öffnung 36 des Gehäuses 14 hindurch in den Liftkäfig 22 eingeführt wurde.
[0023] Figur 4B korrespondiert mit Figur 3B und zeigt in teilweise geschnittener Querschnittsdarstellung
die Anschlußklemme nach Einführen des fingerförmigen Vorsprungs 30b in den Liftkäfig
22.
[0024] Figur 5 korrespondiert mit Figur 4B und zeigt nunmehr zusätzlich den Zustand nach
Einführen eines Kabelendes 24 durch die fluchtend ausgerichteten Öffnungen 20 und
21 sowie anschließendem Drehen der Schraube 16b, um den Lift 22 nach oben zu bewegen,
um dadurch die Leiterbahn 28 mit dem Kabelende 24 in elektrisch leitende Verbindung
zu bringen. Aufgrund des Gewindewinkels der Schraube 16b kann der Liftkäfig 22 in
dieser Stellung fixiert werden.
[0025] Figur 6 zeigt einen U-förmigen Klemmschutz 38, wie er insbesondere zur Verbindung
schwächeren Schaltungsträgermaterials durch eine erfindungsgemäße Anschlußklemme mit
einem Kabelende zum Einsatz kommen kann. Der Klemmschutz besteht vorzugsweise aus
federndem, insbesondere elektrisch leitfähigem Material. Er verfügt über einen Hohlraum
40, in den der fingerförmige Vorsprung des Schaltungsträgermaterials einzuführen ist.
Weiterhin hat er an seiner Ober- und/oder Unterseite Rastmittel 42, um ihn im Gehäuse
14 der Anschlußklemme zu fixieren. Als Kippschutz sind an seinem geschlossenen Ende
zwei Aussparungen 44a, 44b (siehe auch Figur 7A) vorgesehen, die mit Vorsprüngen 46a,
46b des Gehäuses 14 der Anschlußklemme zusammenwirken, um ein Kippen des Schaltungsträgermaterials
in der Anschlußklemme zu verhindern.
[0026] Figur 7A zeigt in teilweise geschnittener Ansicht eine Anschlußklemme mit einem Gehäuse
14, das für den Anschluß an zwei fingerförmige Vorsprünge 30a, 30b eines schwächeren
Schaltungsträgers 10 vorgesehen ist.
[0027] Figur 7B zeigt einen Schnitt entlang der Linie C-C von Figur 7A. Umgekehrt ist der
geschnittene Teil der Figur 7A eine Ansicht entlang der Schnittlinie D-D von Figur
7B.
[0028] Zu erkennen ist in Figur 7A ein Schnitt durch das geschlossene Ende des Klemmschutzes
38. Figur 7B zeigt den Klemmschutz 38, angeordnet im Gehäuse 14 der Anschlußklemme.
Die Rastmittel 42 wirken mit dem Gehäuse 14 zusammen und verhindern, daß der Klemmschutz
aus dem Gehäuse 14 herausfällt.
[0029] Figur 8A korrespondiert mit der Darstellung von Figur 7A, wobei nunmehr der fingerförmige
Vorsprung 30a des Schaltungsträgers 10 in den Liftkäfig 22 der Anschlußklemme eingeführt
wurde.
[0030] Figur 8B zeigt diesen Zustand im Querschnitt. Deutlich zu erkennen ist, daß der Klemmschutz
38 auf beiden Seiten des Gehäuses 14 derart mit dem Gehäuse 14 verbunden ist, daß
ein Kippen verhindert wird.
[0031] Figur 9 korrespondiert mit der Darstellung von Figur 8, zeigt jedoch den Zustand
nach Einführen eines Kabelendes 24 sowie Drehen der Schraube 16b, um die Kombination
aus Klemmschutz 38, Schaltungsträger 10 mit Leiterbahn 28 sowie Kabelende 24 elektrisch
leitfähig zu verbinden und zu fixieren.
[0032] Die Verwendung eines Klemmschutzes 38 bietet weiterhin den Vorteil, daß wahlweise
beide Seiten des Schaltungsträgers zum Kontaktieren verwendet werden können, was mit
einer Verringerung des Übergangswiderstandes einhergeht bzw. wahlweise die obere oder
untere Seite des Schaltungsträgers kontaktiert werden kann. Ein Kontaktieren der Oberseite
des Schaltungsträgers 10 kann bei der Ausführungsform, die in den Figuren 3A bis 5
dargestellt ist, durch entsprechende Anordnung der Öffnungen 36, 20 bzw. 37, 21 erreicht
werden.
[0033] In nicht dargestellten Ausführungsformen kann die Fixierung der leitfähigen Verbindung
einer Leiterbahn des Schaltungsträgers 10 mit einem Kabelende 24 durch Verwendung
eines federnden Schnappmechanismus bewirkt werden. Der Schnappmechanismus kann von
Hand oder durch einen Schraubendreher bedienbar sein.
1. Anschlußklemme für das Verbinden eines Kabelendes mit einem Leiterbahn eines Schaltungsträgers,
mit einem Gehäuse (14), in dem ein Liftkäfig (22) angeordnet ist, wobei das Gehäuse
(14) und der Liftkäfig (22) jeweils eine erste fluchtend ausrichtbare Öffnung (20,
21) zum Einführen eines Kabelendes (24) in den Liftkäfig (22) aufweisen dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (14) und der Liftkäfig (22) jeweils eine zweite fluchtend ausrichtbare
Öffnung (36, 37) aufweisen, und daß
jede der zweiten fluchtend ausrichtbaren Öffnungen (36, 37) des Gehäuses (14) bzw.
des Liftkäfigs (22) zum Einführen eines fingerförmigen Vorsprungs (30a, 30b) eines
Schaltungsträgers (10) in den Liftkäfig (22) ausgebildet sind und daß die erste und
die zweite Öffnung (21, 37) des Liftkäfigs (22) derart ausgebildet und miteinander
verbunden sind oder ineinander übergehen, daß eine leitende Verbindung zwischen dem
Kabelende (24) und einer Leiterbahn (28) auf dem fingerförmigen Vorsprung (30a, 30b)
des Schaltungsträgers (10) herstellbar ist.
2. Anschlußklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Liftkäfig (22) gegenüber der ersten und zweiten Öffnung (20, 36) des Gehäuses
(14) derart bewegbar ist, daß die leitende Verbindung zwischen dem Kabelende (24)
und der Leiterbahn (28) fixierbar ist.
3. Anschlußklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Liftkäfig (22) durch Drehen einer Schraube (16a, 16b) bewegbar ist.
4. Anschlußklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Öffnung (20, 21, 36, 37) auf diametral gegenüberliegenden Seiten
des Gehäuses (14) und des Liftkäfigs (22) angeordnet sind.
5. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Öffnung (20, 21, 36, 37) auf derselben Seite des Gehäuses (14)
und des Liftkäfigs (22) angeordnet sind, insbesondere von einer gemeinsamen Öffnung
gebildet werden.
6. Anschlußklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (14) Rastmittel (32a, 32b) aufweist, die mit dem fingerförmigen Vorsprung
(30a, 30b) des Schaltungsträgers (10) zur Fixierung der Verbindung zwischen Schaltungsträger
(10) und Gehäuse (14) zusammenwirken.
7. Anschlußklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußklemme weiterhin umfaßt: einen U-förmigen Klemmschutz (38), der über
den Teil (30a, 30b) des Schaltungsträgers (10) schiebbar ist.
8. Anschlußklemme nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmschutz (38) eine Kippschutzvorrichtung (44a, 44b) aufweist, die ein Kippen
zumindest des in die Anschlußklemme eingeführten Teils (30a, 30b) des Schaltungsträgers
(10) verhindert.
9. Anschlußklemme nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Kippschutzvorrichtung mindestens eine Aussparung (44a; 44b) umfaßt, die mit mindestens
einem Vorsprung (46a; 46b) im Gehäuse der Anschlußklemme zusammenwirkt.
10. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmschutz (38) aus einem elektrisch leitfähigen und/oder federnden Material
hergestellt ist.
11. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmschutz (38) Rastmittel (42) aufweist, die mit dem Gehäuse (14) zusammenwirken,
um den Klemmschutz (38) im Gehäuse (14) zu fixieren.
12. Schaltungsträger zur Verwendung mit einer Anschlußklemme nach einem der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltungsträger (10) mindestens einen fingerförmigen Vorsprung (30a, 30b) aufweist,
der zur Herstellung einer leitenden Verbindung mit einem Kabelende (24) in die Anschlußklemme
einführbar ist.
13. Schaltungsträger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der fingerförmige Vorsprung (30a, 30b) Rastmittel (34a, 34b) aufweist, die mit den
Rastmitteln (32a, 32b) des Gehäuses (14) der Anschlußklemme gemäß Anspruch 7 zusammenwirken.
14. Schaltungsträger nach einem der Ansprüche 12 oder 113, dadurch gekennzeichnet, daß der fingerförmige Vorsprung (30a, 30b) eine Kippschutzvorrichtung aufweist, die ein
Kippen zumindest des fingerförmigen Vorsprungs in der Anschlußklemme verhindert.
1. Connecting terminal for connecting a cable end to a conductor track on a circuit board
and having a housing (14) in which a lift cage (22) is arranged, with the housing
(14) and the lift cage (22) each having a first opening (20,21) which can be aligned
such that it is flush, for inserting a cable end (24) into the lift cage (22),
characterized
in that the housing (14) and the lift cage (22) each have a second opening (36,37), which
can be aligned such that it is flush, and in that each of the second openings (36,
37), which can be aligned such that they are flush, in the housing (14) or in the
lift cage (22) are designed for inserting a projection (30a,30b), which is in the
form of a finger, of a circuit board (10) into the lift cage (22), and in that the
first and the second opening (21,37) of the lift cage (22) are designed and connected
to one another or merge into one another in such a way that a conductive connection
can be produced between the cable end (24) and a conductor track (28) on the projection
(30a,30b), which is in the form of a finger, of the circuit board (10).
2. Connecting terminal according to Claim 1, characterized in that the lift cage (22) is moveable with respect to the first and the second opening (20,36)
in the housing (14) in such a way that the conductive connection between the cable
end (24) and the conductor track (28) can be fixed.
3. Connecting terminal according to Claim 2, characterized in that the lift cage (22) can be moved by rotating a screw (16a,16b).
4. Connecting terminal according to one of the preceding claims, characterized in that the first and the second opening (20,21,36,37) are arranged on diametrically opposite
sides of the housing (14) and of the lift cage (22).
5. Connecting terminal according to in one of Claims 1 to 3, characterized in that the first and the second opening (20,21,36,37) are arranged on the same side of the
housing (14) and of the lift cage (22), and, in particular, are formed by a common
opening.
6. Connecting terminal according to one of the preceding claims, characterized in that the housing (14) has latching means (32a,32b) which interact with the projection
(30a,30b), which is in the form of a finger, of the circuit board (10) which is used
for fixing the connection between the circuit board (10) and the housing (14).
7. Connecting terminal according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting terminal furthermore comprises a U-shaped crushing protection device
(38) which can be pushed over the part (30a,30b) of the circuit board (10).
8. Connecting terminal according to Claim 7, characterized in that the crushing protection device (38) has a tilting protection apparatus (44a, 44b)
which prevents tilting of at least that part (30a,30b) of the circuit board (10) which
is inserted into the connecting terminal.
9. Connecting terminal according to Claim 8, characterized in that the tilting protection apparatus comprises at least one cut-out (44a;44b) which interacts
with at least one projection (46a;46b) in the housing of the connecting terminal.
10. Connecting terminal according to one of Claims 7 to 9, characterized in that the crushing protection device (38) is produced from an electrically conductive and/or
resilient material.
11. Connecting terminal according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the crushing protection device (38) has latching means (42) which interact with the
housing (14) in order to fix the crushing protection device (38) in the housing (14).
12. Circuit board for use with a connecting terminal according to one of Claims 1 to 11,
characterized in that the circuit board (10) has at least one projection (30a,30b) which is in the form
of a finger and can be inserted into the connecting terminal in order to produce a
conductive connection to a cable end (24).
13. Circuit board according to Claim 12, characterized in that the projection (30a,30b) which is in the form of a finger has latching means (34a,34b)
which interact with the latching means (32a,32b) on the housing (14) of the connecting
terminal according to Claim 6.
14. Circuit board according to one of Claims 12 or 13, characterized in that the projection (30a,30b) which is in the form of a finger has a tilting protection
apparatus which prevents tilting of at least the projection, which is in the form
of a finger, in the connecting terminal.
1. Borne de raccordement pour la liaison d'une extrémité de câble à une piste conductrice
d'un support de circuit, comprenant un boîtier (14), dans lequel est disposée une
cage d'ascenseur (22), le boîtier (14) et la cage d'ascenseur (22) présentant chacun
une première ouverture (20, 21) orientable en alignement pour l'introduction d'une
extrémité de câble (24) dans la cage d'ascenseur (22), caractérisée en ce que le boîtier (14) et la cage d'ascenseur (22) présentent chacun une seconde ouverture
(36, 37) orientable en alignement, et en ce que chacune des secondes ouvertures (36, 37) orientables en alignement du boîtier (14)
et de la cage d'ascenseur (22) est réalisée pour l'introduction d'une saillie (30a,
30b) en forme de doigt d'un support de circuit (10) dans la cage d'ascenseur (22)
et en ce que la première et la seconde ouvertures (21, 37) de la cage d'ascenseur (22) sont conçues
et reliées entre elles ou imbriquées l'une dans l'autre de telle sorte qu'on peut
établir une liaison conductrice entre l'extrémité de câble (24) et une piste conductrice
(28) sur la saillie (30a, 30b) en forme de doigt du support de circuit (10).
2. Borne de raccordement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la cage d'ascenseur (22) peut être déplacée par rapport à la première et à la seconde
ouvertures (20, 36) du boîtier (14) de telle sorte que la liaison conductrice entre
l'extrémité de câble (24) et la piste conductrice (28) peut être immobilisée.
3. Borne de raccordement selon la revendication 2, caractérisée en ce que la cage d'ascenseur (22) peut être déplacée par rotation d'une vis (16a, 16b).
4. Borne de raccordement selon l'une quelconque des revendications précédentes caractérisée en ce que la première et la seconde ouvertures (20, 21, 36, 37) sont disposées sur des côtés
diamétralement opposés du boîtier (14) et de la cage d'ascenseur (22).
5. Borne de raccordement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la première et la seconde ouvertures (20, 36, 37) sont disposées sur le côté du boîtier
(14) et de la cage d'ascenseur (22), en particulier sont formées par une ouverture
commune.
6. Borne de raccordement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le boîtier (14) présente des moyens d'encliquetage (32a, 32b) qui coopèrent avec
la saillie (30a, 30b) en forme de doigt du support de circuit (10) pour la fixation
de la liaison entre le support de circuit (10) et le boîtier (14).
7. Borne de raccordement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la borne de raccordement comprend également une protection de borne (38) en forme
de U qui peut glisser au-dessus de la partie (30a, 30b) du support de circuit (10).
8. Borne de raccordement selon la revendication 7, caractérisée en ce que la protection de borne (38) présente un dispositif antibasculement (44a, 44b) qui
empêche un basculement au moins de la partie (30a, 30b) introduite dans la borne de
raccordement du support de circuit (10).
9. Borne de raccordement selon la revendication 8, caractérisée en ce que le dispositif antibasculement comprend au moins un évidement (44a ; 44b) qui coopère
avec au moins une saillie (46a ; 46b) dans le boîtier de la borne de raccordement.
10. Borne de raccordement selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que la protection de borne (38) est fabriquée à base d'un matériau électroconducteur
et/ou élastique.
11. Borne de raccordement selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisée en ce que la protection de bome (38) présente des moyens d'encliquetage (42) qui coopèrent
avec le boîtier (14) afin d'immobiliser la protection de borne (38) dans le boîtier
(14).
12. Support de circuit pour l'utilisation avec une borne de raccordement selon l'une quelconque
des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le support de circuit (10) présente au moins une saillie (30a, 30b) en forme de doigt
qui peut être introduite dans la borne de raccordement pour l'établissement d'une
liaison conductrice avec une extrémité de câble (24).
13. Support de circuit selon la revendication 12, caractérisé en ce que la saillie (30a, 30b) en forme de doigt présente des moyens d'encliquetage (34a,
34b) qui coopèrent avec les moyens d'encliquetage (32a, 32b) du boîtier (14) de la
borne de raccordement selon la revendication 7.
14. Support de circuit selon l'une quelconque des revendications 12 ou 13, caractérisé en ce que la saillie (30a, 30b) en forme de doigt présente un dispositif antibasculement qui
empêche un basculement au moins de la saillie en forme de doigt.