| (19) |
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(11) |
EP 1 097 012 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.11.2002 Patentblatt 2002/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.06.1999 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9904/000 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9906/5628 (23.12.1999 Gazette 1999/51) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER INNENPROFILIERUNG ODER EINER AUSSENPROFILIERUNG DURCH
RUNDKNETEN
METHOD FOR PRODUCING AN INNER PROFILE OR AN OUTER PROFILE BY ROTARY KNEADING
PROCEDE POUR LA REALISATION D'UN PROFILAGE INTERIEUR OU D'UN PROFILAGE EXTERIEUR PAR
RETREINTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
18.06.1998 DE 19827191
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.05.2001 Patentblatt 2001/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Volkswagen Aktiengesellschaft |
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38436 Wolfsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- ABRAHAM, Reiner
D-38458 Velpke (DE)
- SKIBBA, Ingo
D-38547 Wettmershagen (DE)
- BLÖTZ, Hartmut
D-38473 Tiddische (DE)
- SCHREIBER, Werner
D-38528 Meine (DE)
- RAULS, Oliver
D-38116 Braunschweig (DE)
- SANDER, Karl
D-38518 Gifhorn (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 721 816 FR-A- 1 208 404 FR-A- 2 552 348 US-A- 5 293 766
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DE-A- 4 425 073 FR-A- 2 299 926 US-A- 4 689 864
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Herstellung einer Schiebeverbindung
mittels Rundkneten, bestehend aus einem hülsenähnlichen metallischen Außenteil mit
einer Innenprofilierung und einem metallischen Innenteil mit einer Außenprofilierung.
Derartige Schiebeverbindungen werden insbesondere in Lenkgestängen von Kraftfahrzeugen
eingesetzt.
[0002] Es ist allgemein bekannt, eine Innenprofilierung eines hülsenähnlichen metallischen
Außenteils, die beispielsweise als Längsverzahnung ausgeführt sein kann, durch Rundkneten
über einen entsprechend profilierten Dom zu erzeugen. Ein solches Verfahren ist beispielsweise
in der EP 0 721 816 A beschrieben. Weiterhin ist es bekannt, eine als Längsverzahnung
ausgeführte Außenprofilierung eines metallischen Teils durch ein entsprechend geformtes
Rundknetwerkzeug zu erzeugen. Derartige Verfahren sind beispielsweise in der FR 1
208 404 A und in der FR 2 299 926 beschrieben. Sollen jedoch auf diese Weise getrennt
hergestellte, mit einer Innenprofilierung versehene hülsenähnliche Außenteile sowie
mit einer Außenprofilierung versehene Innenteile als in Längsrichtung ineinander verschiebbare
Teile Verwendung finden, so erweist es sich als ausgesprochen problematisch, eine
möglichst spielfreie Schiebeverbindung zwischen diesen Teilen sicherzustellen.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten
Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß damit hergestellte Schiebeverbindungen bzw.
deren Außen- und Innenteile möglichst spielfrei verschiebbar sind.
[0004] Dies wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren nach Anspruch 1 oder nach Anspruch
3 erreicht. Hierbei wird als Schablone zur Erzeugung der Profilierung das jeweils
entsprechende Gegenstück der Schiebeverbindung verwendet. Es wird also entweder zuerst
auf dem Innenteil eine Außenprofilierung oder in dem Außenteil eine Innenprofilierung
angebracht. Anschließend wird das Innenteil zumindest abschnittsweise in das Außenteil
eingeschoben. Daran anschließend wird von außen auf das Außenteil mit einem Rundknetwerkzeug
eingewirkt, so daß entweder die Außenprofilierung des Innenteils zur Erzeugung der
Innenprofilierung des Außenteils oder aber die Innenprofilierung des Außenteils zur
Erzeugung der Außenprofilierung des Innenteils genutzt wird. Die auf diese Weise erzeugten
Profilierungen entsprechen sich derart exakt, daß eine ausgesprochen spielfreie Längsverschiebbarkeit
zwischen dem Außenteil und dem Innenteil erzielt werden kann.
[0005] Vorteilhafterweise weisen dabei jeweils die mit der Profilierung versehenen Abschnitte
des als Schablone dienenden Teils eine größere Härte auf als die Abschnitte des jeweils
anderen Teils, in das oder auf das eine Profilierung ein- oder aufgebracht werden
soll. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß durch das Rundkneten die Profilierung
auf das jeweils andere Teil übertragen wird, ohne die bereits vorhandene Profilierung
wesentlich zu beeinträchtigen.
[0006] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist während des
Rundknetens zwischen den durch das Rundknetwerkzeug aneinander gepreßten Abschnitten
von Außenteil und Innenteil ein Trennmittel angeordnet, wobei als Trennmittel vorzugsweise
Öl, Fett oder eine Kunststoffbeschichtung Verwendung findet. Das Trennmittel verhindert,
daß während des Rundknetens das Außenteil und das Innenteil miteinander verschweißt
werden.
[0007] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann
während des Rundknetens das Außenteil und/oder das Innenteil eine oszillierende Bewegung
in Längsrichtung ausführen. Diese oszillierende Bewegung kann zusätzlich oder alternativ
zu dem Trennmittel Verwendung finden, um ein Aneinanderschweißen von Außenteil und
Innenteil während des Rundknetens zu verhindern.
[0008] Das Rundkneten kann kalt durchgeführt werden, wobei vorzugsweise Stahl verarbeitet
werden kann. Bei anderen Materialien, wie beispielsweise Magnesium, werden das Außenteil
und das Innenteil während des Rundknetens vorteilhafterweise erwärmt.
[0009] Gemäß alternativer Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens kann das Innenteil
entweder als Vollprofil oder aber auch als Rohr ausgeführt sein.
[0010] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Zeichnungen. Darin zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Längsschnittansicht durch eine Vorrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Fig. 2
- eine Querschnittansicht entlang der Linie ll-ll in Fig. 1 ohne das Rundknetwerkzeug
[0011] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, umfaßt eine Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens
beispielsweise zur Herstellung einer Innenprofilierung 4 eines hülsenähnlichen metallischen
Außenteils 1 ein zumindest teilweise in das Außenteil 1 eingeschobenes metallisches
Innenteil 2, das abschnittsweise mit einer Außenprofilierung 5 versehen ist. In dem
abgebildeten Ausführungsbeispiel sind sowohl die Innenprofilierung 4 als auch die
Außenprofilierung 5 als Längsverzahnungen ausgeführt. Wie aus Fig. 1 ebenfalls ersichtlich
ist, erstreckt sich die Außenprofilierung 5 des Innenteils 2 nur bis zu einer Verjüngung
6 des Innenteils 2. Die Außenprofilierung des Innenteils 2 ist zuvor auf bekannte
Weise auf dieses aufgebracht, z. B. mittels eines Ziehrings.
[0012] Zur Herstellung einer Innenprofilierung 4 in dem Außenteil 1 ist es vorteilhaft,
das Material des Innenteils 2 zumindest in dem mit der Außenprofilierung 5 versehenen
Bereich härter auszuführen als den entsprechenden Bereich des Außenteils 1. Hier bietet
sich beispielsweise gehärteter Stahl als Material des innenteils 2 und normaler Stahl
als Material des Außenteils 1 an. Zur Erzeugung der Innenprofilierung 4 wirkt von
außen ein Rundknetwerkzeug 3 mit einer Anlagefläche 9 auf das Außenteil 1 ein. In
Fig. 1 ist die hämmernde radial ausgerichtete Bewegung des Rundknetwerkzeugs 3 durch
den Pfeil 8 angedeutet. Die Anlagefläche 9 des Rundknetwerkzeugs 3 wirkt nur jeweils
auf einen Längsabschnitt der Außenseite des Außenteils 1 ein.
[0013] Um während des Rundknetens ein Verschweißen von Außenteil 1 und Innenteil 2 miteinander
zu vermeiden, kann das Innenteil 2 eine oszillierende Bewegung in Längsrichtung gemäß
dem Pfeil 7 ausführen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, anstelle des Innenteils
2 das Außenteil 1 in der gleichen Richtung oszillieren zu lassen. Zusätzlich dazu
besteht auch die Möglichkeit, beide Teile 1, 2 in Längsrichtung gemäß dem Pfeil 7
gegeneinander oszillieren zu lassen.
[0014] Weiterhin kann zwischen Außenteil 1 und Innenteil 2 im Bereich der Profilierungen
4, 5 ein Trennmittel eingesetzt werden. Als Trennmittel bieten sich beispielsweise
Öl, Fett oder aber auch eine Kunststoffbeschichtung eines oder beider Teile 1, 2 an.
Das Trennmittel kann zusätzlich oder alternativ zu der oszillierenden Bewegung eingesetzt
werden, um ein Zusammenschweißen von Innenteil 2 und Außenteil 1 beim Rundkneten zu
vermeiden.
[0015] Es besteht ebenso die Möglichkeit, umgekehrt eine Außenprofilierung 5 des Innenteils
2 dadurch zu erzeugen, daß das Innenteil 2 in ein bereits mit einer Innenprofilierung
4 versehenes Außenteil 1 aus im entsprechenden Abschnitt härteren Material als das
Material des Innenteils 2 eingeführt wird. Anschließend wird durch Rundkneten die
Innenprofilierung 4 des Außenteils 1 entsprechend in eine Außenprofilierung 5 des
Innenteils 1 übertragen.
[0016] Außenteil 1 und Innenteil 2 bilden nach ihrer Herstellung Bauteile für ein Automobil-Lenkgestänge.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann sowohl bei Umgebungstemperatur als auch bei erhöhten
Temperaturen durchgeführt werden. Es zeigt sich, daß insbesondere Stahl kalt verarbeitet
werden kann, wogegen beispielsweise Magnesium besser bei höheren Temperaturen rundgeknetet
werden kann.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0017]
- 1
- Außenteil
- 2
- Innenteil
- 3
- Rundknetwerkzeug
- 4
- Innenprofilierung
- 5
- Außenprofilierung
- 6
- Verjüngung
- 7
- Pfeil für oszillierende Bewegung
- 8
- Pfeil für Rundknetbewegung
- 9
- Anlagefläche von 3
1. Verfahren zur Herstellung einer Schiebeverbindung mittels Rundkneten, bestehend aus
einem hülsenähnlichen metallischen Außenteil (1) mit einer Innenprofilierung (4) und
einem metallischen Innenteil (2) mit einer Außenprofilierung (5), wobei die Innenprofilierung
(4) des Außenteils (1) der Außenprofilierung (5) des zumindest abschnittsweise in
Längsrichtung des Außenteils (1) in dieses einschiebbaren metallischen Innenteils
(2) im Bereich der ineinander verschiebbaren Abschnitte der beiden Teile (1, 2) zumindest
im wesentlichen entspricht, bei dem:
- zunächst auf dem Innenteil (2) der Schiebeverbindung die Außenprofilierung (5) angebracht
wird,
- anschließend das Innenteil (2) der Schiebeverbindung zumindest abschnittsweise in
das Außenteil (1) der Schiebeverbindung eingeschoben wird, und
- im eingeschobenen Zustand mit einem von außen auf das Außenteil (1) einwirkenden
Rundknetwerkzeug (3) die der Außenprofilierung (5) des Innenteils (2) entsprechende
Innenprofilierung (4) des Außenteils (1) erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Außenprofilierung (5) versehenen Abschnitte des Innenteils (2) eine höhere
Härte aufweisen als die mit der Innenprofilierung (4) zu versehenden Abschnitte des
Außenteils (1).
3. Verfahren zur Herstellung einer Schiebeverbindung mittels Rundkneten, bestehend aus
einem hülsenähnlichen metallischen Außenteil (1) mit einer Innenprofilierung (4) und
einem metallischen Innenteil (2) mit einer Außenprofilierung (5), wobei die Außenprofilierung
(5) des Innenteils (2) der Innenprofilierung (4) des hülsenähnlichen metallischen
Außenteils (1), in das das Innenteil (2) in dessen Längsrichtung zumindest abschnittsweise
einschiebbar ist, im Bereich der ineinander verschiebbaren Abschnitte der beiden Teile
(1, 2) zumindest im wesentlichen entspricht, bei dem:
- zunächst in dem Außenteil (1) der Schiebeverbindung eine Innenprofilierung (4) angebracht
wird,
- anschließend das Innenteil (2) der Schiebeverbindung zumindest abschnittsweise in
das Außenteil (1) der Schiebeverbindung eingeschoben wird, und
- im eingeschobenen Zustand mit einem von außen auf das Außenteil (1) einwirkenden
Rundknetwerkzeug (3) die der Innenprofilierung (4) des Außenteils (1) entsprechende
Außenprofilierung (5) des Innenteils (2) erzeugt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Innenprofilierung (4) versehenen Abschnitte des Außenteils (1) eine höhere
Härte aufweisen als die mit der Außenprofilierung (5) zu versehenden Abschnitte des
Innenteils (2).
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierungen (4, 5) als Längsverzahnungen ausgeführt sind.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß während des Rundknetens zwischen den durch das Rundknetwerkzeug (3) aneinandergepreßten
Abschnitten von Außenteil (1) und Innenteil (2) ein Trennmittel angeordnet ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennmittel Öl, Fett oder eine Kunststoffbeschichtung verwendet wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß während des Rundknetens das Außenteil (1) und/oder das Innenteil (2) eine oszillierende
Bewegung in Längsrichtung ausführen.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenteil (1) und das Innenteil (2) während des Rundknetens erwärmt werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenteil (2) als Vollprofil ausgeführt ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenteil (2) als Rohr ausgeführt ist.
1. Method of producing a sliding joint by means of rotary swaging, consisting of a sleeve-like
metallic outer part (1) with an internal profile (4) and a metallic inner part (2)
with an external profile (5), the internal profile (4) of the outer part (1) at least
essentially corresponding to the external profile (5) of the metallic inner part (2),
which can be pushed into the outer part (1) at least in sections in the longitudinal
direction of the latter, in the region of those sections of the two parts (1, 2) which
can be displaced one inside the other, in which:
- first of all the external profile (5) is provided on the inner part (2) of the sliding
joint,
- then the inner part (2) of the sliding joint is pushed, at least in sections, into
the outer part (1) of the sliding joint, and
- the internal profile (4), corresponding to the external profile (5) of the inner
part (2), of the outer part (1) is produced in the pushed-in state with a rotary swaging
tool (3) acting from outside on the outer part (1).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the sections of the inner part (2) which are provided with the external profile (5)
have greater hardness than the sections of the outer part (1) which are provided with
the internal profile (4).
3. Method of producing a sliding joint by means of rotary swaging, consisting of a sleeve-like
metallic outer part (1) with an internal profile (4) and a metallic inner part (2)
with an external profile (5), the external profile (5) of the inner part (2) at least
essentially corresponding to the internal profile (4) of the sleeve-like metallic
outer part (1), into which the inner part (2) can be pushed at least in sections in
the longitudinal direction of the outer part (1), in the region of those sections
of the two parts (1, 2) which can be displaced one inside the other, in which:
- first of all an internal profile (4) is provided in the outer part (1) of the sliding
joint,
- then the inner part (2) of the sliding joint is pushed, at least in sections, into
the outer part (1) of the sliding joint, and
- the external profile (5), corresponding to the internal profile (4) of the outer
part (1), of the inner part (2) is produced in the pushed-in state with a rotary swaging
tool (3) acting from outside on the outer part (1).
4. Method according to Claim 3, characterized in that the sections of the inner part (1) which are provided with the internal profile (4)
have greater hardness than the sections of the inner part (2) which are provided with
the external profile (5).
5. Method according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the profiles (4, 5) are designed as longitudinal tooth systems.
6. Method according to one of Claims 1 to 5, characterized in that, during the rotary swaging, a separating agent is arranged between those sections
of outer part (1) and inner part (2) which are pressed against one another by the
rotary swaging tool (3).
7. Method according to Claim 6, characterized in that the separating agent used is oil, grease or a plastic coating.
8. Method according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the outer part (1) and/or the inner part (2) performs an oscillating movement in
the longitudinal direction during the rotary swaging.
9. Method according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the outer part (1) and the inner part (2) are heated during the rotary swaging.
10. Method according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the inner part (2) is designed as a solid section.
11. Method according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the inner part (2) is designed as a tube.
1. Procédé pour la réalisation d'un assemblage coulissant par rétreinte, se composant
d'une pièce extérieure métallique (1) en forme de douille avec un profilage intérieur
(4) et d'une pièce intérieure métallique (2) avec un profilage extérieur (5), dans
lequel le profilage intérieur (4) de la pièce extérieure (1) correspond au moins sensiblement
au profilage extérieur (5) de la pièce intérieure métallique (2) pouvant être insérée
dans la pièce extérieure (1) au moins partiellement dans le sens longitudinal de celle-ci
dans la région des parties des deux pièces (1, 2) pouvant coulisser l'une dans l'autre,
dans lequel
- le profilage extérieur (5) est d'abord réalisé sur la pièce intérieure (2) de l'assemblage
coulissant,
- ensuite la pièce intérieure (2) de l'assemblage coulissant est insérée au moins
en partie dans la pièce extérieure (1) de l'assemblage coulissant, et
- en position insérée, le profilage intérieur (4) de la pièce extérieure (1) correspondant
au profilage extérieur (5) de la pièce intérieure (2) est réalisé avec un outil de
rétreinte (3) agissant par l'extérieur sur la pièce extérieure (1).
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les parties de la pièce intérieure (2) pourvues du profilage extérieur (5) présentent
une dureté plus élevée que les parties de la pièce extérieure (1) à munir du profilage
intérieur (4).
3. Procédé pour la réalisation d'un assemblage coulissant par rétreinte, se composant
d'une pièce extérieure métallique (1) en forme de douille avec un profilage intérieur
(4) et d'une pièce intérieure métallique (2) avec un profilage extérieur (5), dans
lequel le profilage extérieur (5) de la pièce intérieure (2) correspond au moins sensiblement
au profilage intérieur (4) de la pièce extérieure métallique en forme de douille (1),
dans laquelle la pièce intérieure (2) peut être insérée au moins partiellement dans
le sens longitudinal de celle-ci, dans la région des parties des deux pièces (1, 2)
pouvant coulisser l'une dans l'autre, dans lequel
- un profilage intérieur (4) est d'abord réalisé dans la pièce extérieure (1) de l'assemblage
coulissant,
- ensuite la pièce intérieure (2) de l'assemblage coulissant est insérée au moins
en partie dans la pièce extérieure (1) de l'assemblage coulissant, et
- en position insérée, le profilage extérieur (5) de la pièce intérieure (2) correspondant
au profilage intérieur (4) de la pièce extérieure (1) est réalisé avec un outil de
rétreinte (3) agissant par l'extérieur sur la pièce extérieure (1).
4. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé en ce que les parties de la pièce extérieure (1) pourvues du profilage intérieur (4) présentent
une dureté plus élevée que les parties de la pièce intérieure (2) à munir du profilage
extérieur (5).
5. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les profilages (4, 5) sont réalisés sous la forme de dentures longitudinales.
6. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un agent de séparation est disposé, pendant la rétreinte, entre les parties de la
pièce extérieure (1) et de la pièce intérieure (2) pressées l'une contre l'autre par
l'outil de rétreinte (3).
7. Procédé suivant la revendication 6, caractérisé en ce que l'on utilise comme agent de séparation une huile, une graisse ou un revêtement de
matière plastique.
8. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la pièce extérieure (1) et/ou la pièce intérieure (2) exécutent un mouvement oscillant
dans le sens longitudinal pendant la rétreinte.
9. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la pièce extérieure (1) et la pièce intérieure (2) sont chauffées pendant la rétreinte.
10. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la pièce intérieure (2) est constituée par un profilé plein.
11. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la pièce intérieure (2) est constituée par un tube.
