[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Vorbehandlung eines metallischen
Werkstücks für eine Lackierung, dessen zu lackierende Oberfläche mit Hilfe einer Entfettungsmittel
enthaltenden Lösung gereinigt und mit einer korrosionshemmenden Schicht überzogen
wird.
[0002] Die zu lackierenden Oberflächen metallischer Werkstücke sind vor einer Lackierung
zu reinigen und zu entfetten, um die für eine dauerhafte Lackierung notwendigen Voraussetzungen
für eine gute Lackhaftung auf der Werkstückoberfläche zu schaffen. Zu diesem Zweck
werden die zu lackierenden Oberflächen des Werkstücks mit einer entsprechende Entfettungsmittel
enthaltenden Lösung behandelt, die entweder auf die zu lackierenden Oberflächen aufgespritzt
wird oder die als Tauchbad für das Werkstück dient. Im Anschluß an diese Entfettung
werden die Werkstücke nach einer Spülung zur Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit
phosphatiert. Durch die Phosphatierung wird die Werkstückoberfläche oxidativ angegriffen,
wobei es zu einem geringfügigen Abtrag einer Oberflächendeckschicht kommt Die damit
verbundene Aufrauhung der Oberfläche verbessert die Haftung des später aufgebrachten
Lackes. Um die oxidative Oberflächenreaktion zu beenden, wird die Werkstückoberfläche
in einem weiteren Behandlungsschritt passiviert, so daß sich eine insgesamt autwendige
Vorbehandlung des Werkstücks ergibt
[0003] Um Weicheisenoberflächen vor einem Korrosionsangriff durch Salzwasser zu schützen,
ist es bekannt (WO 96127696), dem Salzwasser vergleichsweise geringe Mengen an Polyasparaginsäure
zuzumischen. Die korrosionshemmende Wirkung von Polyasparaginsäure und Polyasparaginpolymeren
aus Polyasparaginsäure sowie deren Salz oder Amid wird auch bei Kühl- und Schmiermitteln
für die spanabhebende Bearbeitung von Werkstücken ausgenützt (WO 95/10583, WO 95/24456).
Solche korrosionshemmenden Zusätze zu Flüssigkeiten, die metallische Oberflächen korrosiv
angreifen, können jedoch keine Lehre dafür geben, wie Oberflächen metallischer Werkstücke
für eine dauerhafte Lackierung behandelt werden müssen.
[0004] Schließlich ist es bekannt (WO 95/24456), zur Reinigung einer metallischen Oberfläche
eine wäßrige Lösung einer Polyaminosäure vorzusehen, deren Aminosäure-Gruppe unter
anderem Asparaginsäure enthalten kann. Bei Einhaltung eines vergleichsweise niedrigen
pH-Wertes von höchstens 7 können zwar die mit einer solchen Lösung behandelten metallischen
Oberfläche von Korrosionen gereinigt werden, doch wird dadurch kein für eine spätere
Lackierung erforderlicher Korrosionsschutz erreicht.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Vorbehandlung eines
metallischen Werkstücks für eine Lackierung der eingangs geschilderten Art so auszugestalten,
daß der Verfahrensaufwand erheblich herabgesetzt werden kann, ohne die Lackhaftung
zu beeinträchtigen oder den Korrosionsschutz zu gefährden.
[0006] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vorbehandlung eines metallischen Werkstücks
für eine Lackierung, dessen zu lackierende Oberfläche mit Hilfe einer Entfettungsmittel
enthaltenden Lösung gereinigt und mit einer korrosionshemmenden Schicht überzogen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zu lackierende Oberfläche des Werkstücks zum
Auftragen einer korrosionshemmenden Schicht mit einer Lösung von Polyasparaginsäure
behandelt wird.
[0007] Bei der ein Enffettungsmittel enthaltenden Lösung handelt es sich vorzugsweise um
eine wäßrige Lösung eines sogenannten Neutralreinigers oder eines alkalischen Reinigers.
Neutralreiniger weisen in der Regel einen pH-Wert im Bereich zwischen etwa 7 und etwa
9 auf und enthalten als Enffettungsmittel nichtionische Tenside. Alkalische Reiniger
sind durch Zugabe von Alkalien oder alkalisch wirkenden Buildersubstanzen auf pH-Werte
oberhalb von 8,5 eingestellt. Als Entfettungsmittel enthalten Sie vorzugsweise anionische
Tenside.
[0008] Wenn hier und im folgenden von einer Lösung von Polyasparaginsäure oder eines Asparaginsäure-enthaltenden
Copolymers die Rede ist, so ist damit gemeint, daß die Lösung die freie Säure und/oder
Säureanionen enthält. Bekanntermaßen ist es eine Frage des pH-Wertes der Lösung, welches
Verhältnis von freier Säure zu Säureanionen sich einstellt. Die Asparaginsäure-Einheiten
in Polyasparaginsäure können durch sogenannte α- oder sogenannte β-Verknüpfung miteinander
verbunden sein. in der Regel liegen innerhalb eines Polymerstrangs beide Verknüpfungstypen
nebeneinander vor. Für die vorliegende Erfindung ist das Verhältnis von α- zu β-Verknüpfungen
unwesentlich. Ein Asparaginsäure-enthaltendes Copolymer ist ein Copolymer, das neben
Asparaginsäure-Einheiten weitere monomere Baugruppen enthält. Diese können andere
Aminosäuren, jedoch auch polymerisierbare andere Carbonsäuren darstellen. Vorzugsweise
setzt man Copolymere ein, die zu mindestens 50 Mol.-%, vorzugsweise zu mindestens
80 Mol-% aus Asparaginsäure bestehen.
[0009] Wenn in der folgenden Beschreibung kurz von Polyasparaginsäure die Rede ist, so ist
damit sowohl Polyasparaginsäure als auch ein Asparaginsäure-enthaltendes Copolymer
gemeint.
[0010] Durch die Behandlung der zu lackierenden Oberfläche des Werkstücks mit einer Lösung
von Polyasparaginsäure kann die Werkstückoberfläche mit einem dünnen organischen Film
aus einem organischen Polymer belegt werden, dessen verzweigte Struktur nicht nur
eine gute Verbindung zum Untergrund, sondern auch eine gute Haftvermittlung zum Lack
sicherstellt. Der Einsatz einer Polyasparaginsäure für die Vorbehandlung eines zu
lackierenden, metallischen Werkstücks, das in üblicher Weise in einem Tauch- bzw.
Spritzverfahren mit der Polyasparaginsäurelösung behandelt werden kann, bringt somit
den Vorteil mit sich, daß im Vergleich zu einer Phosphatierung ein der Passivierung
entsprechender Behandlungsschritt entfällt, so daß die durch eine unzureichende Passivierung
gegebene Korrosionsgefährdung ausgeschlossen werden kann.
[0011] Die mit einer Schicht von Polyasparaginsäure überzogene Metalloberfläche kann unmittelbar
lackiert werden. Damit ist gemeint, daß zwischen der Behandlung mit der Asparaginsäure-enthaltenden
Lösung und der Lackierung allenfalls Spülschritte, jedoch keine weiteren Vorgänge
wie beispielsweise Transport der Werkstücke zu einer weiteren Verarbeitungsstätte,
Umformungs- oder Fügeprozesse stattfinden. Die beschriebene Behandlung mit der Polyasparaginsäure-enthaltenden
Lösung kann jedoch auch als temporäre Korrosionsschutzmaßnahme eingesetzt werden.
Dies heißt, daß sie der Metalloberfläche auch ohne unmittelbare Lackierung einen hinreichenden
Korrossionsschutz verleiht, um die metallischen Werkstücke vor der Lackierung zu transportieren,
zu lagern, umzuformen oder zu fügen. Finden solche Prozesse statt, ist unmittelbar
vor der endgültigen Lackierung eine Nachbehandlung mit einer weiteren Lösung zur Verstärkung
oder Verlängerung der im Teilschritt b) erzielten Korrosionsschutzwirkung vorzuziehen.
Hierbei kann es sich beispielsweise handeln um eine Phosphatierung, eine Behandlung
mit einer Lösung von Chromverbindungen, einer Lösung von komplexen Fluoriden von Bor,
Silizium, Titan und/oder Zirkon und/oder einer Lösung oder Dispersion weiterer organischer
Polymere. Dabei kann das Werkstück vor dieser Nachbehandlung nochmals gereinigt werden.
[0012] Besonders vorteilhafte Verhältnisse ergeben sich in diesem Zusammenhang, wenn in
weiterer Ausbildung der Erfindung die zu lackierende Oberfläche des Werkstücks zum
gleichzeitigen Entfetten und Beschichten mit einer Lösung von Polyasparaginsäure oder
einem Asparaginsäure-enthaltenden Polymer und einem Entfettungsmittel behandelt wird.
In diesem Fall kann nämlich in einem einzigen Behandlungsschritt sowohl für die Entfettung
als auch für einen entsprechenden Korrosionsschutz gesorgt werden. Vorzugsweise enthält
die Lösung ein Enffettungsmittel auf der Basis von Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz.
Die Polyasparaginsäure wirkt für die durch das lminodibemsteinsäure-Natriumsalz von
der Werkstückoberfläche abgelösten Fetteilchen als Dispergiermittel, so daß die abgelösten
Fetteilchen durch diesen Dispergator in Dispersion gehalten und daran gehindert werden,
sich erneut auf der Werkstückoberfläche abzusetzen. Die Polyasparaginsäure bringt
aber nicht nur eine Dispergierwirkung für die Fetteilchen mit sich, sondern bedingt
auch eine insbesondere hinsichtlich der Haftvermittlung besonders vorteilhafte, korrosionshemmende
Oberflächenschicht, was vorteilhafte Voraussetzungen für eine dauerhafte Lackierung
schafft, zumal das Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz für eine entsprechende Aufrauhung
der Werkstückoberfläche sorgt.
[0013] Das Gewichtsverhältnis von Polyasparaginsäure zu Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz
soll dabei zwischen 10 : 1 und 1 : 10 betragen, wobei eine Mindestkonzentration an
Polyasparaginsäure von 2 % in der Lösung einzustellen ist, um die angestrebten Wirkungen
zu erzielen. Dem Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz können selbstverständlich entsprechende
Zusätze beigemischt werden, z. B. Benetzungsmittel od. dgl.
[0014] Wird die mit den von der Werkstückoberfläche abgelösten Fetten belastete Lösung des
Iminodibernsteinsäure-Natriumsalzes und der Polyasparaginsäure einer Membranfiltration
unterworfen, so können die abgelösten Fette und Verunreinigungen abgeschieden und
die Lösung des Iminodibernsteinsäure-Natriumsalzes und der Polyasparaginsäure zur
Werkstückbehandlung rückgeführt werden. Die Lösung des organischen Enffettungsmittels
und der Polyasparaginsäure durchsetzen nämlich die Membranfilter als Permeat, während
die Fette und Verunreinigungen als Retentat abgeschieden und entsorgt werden können.
Die vom Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz aus der Werkstückoberfläche gelösten Metallionen
können dann aus dem Permeat abgeschieden werden, um eine Aufkonzentrierung dieser
Metallionen zu vermeiden.
[0015] Der bei der Entfettung mit Iminodibemsteinsäure-Natriumsalz erreichte Korrosionsschutz
kann bei Bedarf dadurch verstärkt werden, daß die zu lackierende Oberfläche des Werkstücks
nach dem Enffetten einer weiteren Behandlung in einer 10 bis 40 prozentigen Lösung
der Polyasparaginsäure unterworfen wird, um die Beschichtung mit dem durch die Polyasparaginsäure
bedingten organischen Polymer zu verbessern. Selbstverständlich kann die aus dieser
Nachbehandlung anfallende Lösung ebenfalls einer Membranfiltration unterworfen werden,
um die Polyasparaginsäure nach einem Abscheiden von unerwünschten Belastungen wieder
für die Werkstückbehandlung einsetzen zu können.
[0016] Anhand der Zeichnung wird das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert, und zwar
wird eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens in einem schematischen Blockschaltbild
gezeigt.
[0017] Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Anlage zur Vorbehandlung eines
metallischen Werkstückes, insbesondere aus Blech, ein Tauchbecken 1 für die Werkstückbehandlung
auf, das mit einer wäßrigen Lösung eines Entfettungsmittels auf der Basis von Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz
und einer Polyasparaginsäure gefüllt ist. In dieses Becken 1 werden die zu behandelnden
Werkstücke eingetaucht, um sie einerseits zu reinigen und zu entfetten und anderseits
mit einer korrosionshemmenden, organischen Polymerschicht zu überziehen. Die durch
den Einsatz von Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz gelösten Fette und Verunreinigungen
werden im Bad durch die Polyasparaginsäure in Dispersion gehalten, weil die Polyasparaginsäure
als Dispergiermittel wirkt. Damit wird ein neuerliches Absetzen dieser Teilchen auf
der Werkstückoberfläche verhindert, die nach der Entnahme des Werkstücks aus dem Tauchbad
1 und einer anschließenden Spülung lackiert werden kann, falls nicht in einem weiteren
Behandlungsschritt die korrosionshemmende Schicht durch ein weiteres Bad in einer
Polyasparaginsäure-Lösung verstärkt wird.
[0018] Um die Wirkung des Tauchbades nicht durch die Zunahme der Konzentration der von der
Werkstückoberfläche abgelösten Teilchen zu beeinträchtigen, ist an das Tauchbecken
1 eine Membranfiltereinrichtung 2 angeschlossen, über die insbesondere die Fetteilchen
aus der Lösung abgeschieden werden können. Das Retentat wird aus der Membranfiltereinrichtung
2 über eine Ableitung 3 abgeführt, während das Permeat, das das organische Enffettungsmittel
und die Polyasparaginsäure enthält über eine Rückleitung 4 im Kreislauf wieder dem
Tauchbecken 1 zugeführt wird. Die laufenden Badverluste werden über eine Zuleitung
5 ersetzt, über die frische Lösung des Entfettungsmittels und der Polyasparaginsäure
nachgefüllt werden können.
[0019] Da der Einsatz von Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz auch das Ablösen von Metallionen
von der Werkstückoberfläche bewirkt, ist auch für ein entsprechendes Abscheiden dieser
Metallionen zu sorgen. Dies ist in dem Blockschaltbild der Zeichnung durch einen lonentauscher
6 angedeutet, der an die Membranfiltereinrichtung 2 angeschlossen ist. Die im lonentauscher
6 abgebundenen Metalle können über die Leitung 7 entsorgt werden.
[0020] Es braucht wohl nicht besonders hervorgehoben zu werden, daß die Erfindung nicht
auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Anstelle einer Tauchbehandlung
kann beispielsweise eine übliche Spritzbehandlung treten, entscheidend ist ja lediglich,
daß für den Korrosionsschutz und die Verbesserung der Haftfähigkeit des Lackes eine
Polyasparaginsäure eingesetzt wird, und zwar vorteilhaft im Zusammenwirken mit einem
Entfettungsmittel auf der Basis von Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz.
[0021] In einer speziellen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die Behandlung
der Metalloberfläche mit Polyasparaginsäure oder einem Asparaginsäureenthaltendem
Copolymer als Maßnahme für einen temporären Korrosionsschutz eingesetzt. Dies heißt,
daß das Werkstück vor der endgültigen Korrosionsschutzbehandlung für einen längeren
Zeitraum (Tage bis Wochen) gelagert und/oder transportiert wird. Weiterhin können
vor der endgültigen Korrosionsschutzbehandlung Verarbeitungsprozesse wie beispielsweise
Umformen oder Fügen (Schweißen, Bördeln) durchgeführt werden. Dabei werden Umformprozesse
durch die Polymerschicht auf der Metalloberfläche erleichtert Nach derartigen Prozessen
ist die Metalloberfläche in der Regel verschmutzt, so daß sie vor der endgültigen
Korrosionsschutzbehandlung nochmals gereinigt werden muß. Dabei hat die vorausgegangene
Beschichtung mit Polyasparaginsäure oder einem Polyasparaginsäureenthaltendem Polymer
den Vorteil, daß in einem solchen nachfolgenden Reinigungsschritt die Verunreinigungen
leichter entfernt werden können.
[0022] Die zu lackierende Oberfläche wird dann vor dem Lackieren mit einer weiteren Lösung
behandelt, die auf der Oberfläche eine Konversionsschicht erzeugt. Insbesondere kann
es sich hierbei um eine schichtbildende Phosphatierung handeln, wie sie insbesondere
im Automobilbau und in der Haushaltsgeräteindustrie gebräuchlich ist. Statt einer
Phosphatierung können jedoch auch eine Chromatierung, eine Behandlung mit einer Lösung
komplexer Fluoride, insbesondere der Elemente Bor, Silizium, Titan und/oder Zirkon,
und/oder einer Lösung anderer organischer Polymere erfolgen. Bei diesen anderen organischen
Polymeren kann es sich beispielsweise handeln um Polymere oder Copolymere von Acrylsäure
oder Methacrylsäure oder um Polyvinylphenole.
[0023] Wenn im vorstehenden allgemein von metallischen Werkstücken die Rede war, so sind
hiermit insbesondere Werkstücke aus Metallen gemeint, wie sie in der Fahrzeug-, Möbel-
oder Haushaltsgeräteindustrie gebräuchlich sind. Insbesondere handelt es sich um Werkstücke
aus Stahl, verzinktem oder legierungsverzinktem Stahl oder aus Aluminium oder dessen
Legierungen. Weiterhin kommen Werkstücke aus Magnesium oder Magnesiumlegierungen in
Frage.
1. Verfahren zur Vorbehandlung eines metallischen Werkstücks für eine Lackierung, dessen
zu lackierende Oberfläche mit Hilfe einer Entfettungsmittel enthaltenden Lösung gereinigt
und mit einer korrosionshemmenden Schicht überzogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zu lackierende Oberfläche des Werkstücks zum Auftragen einer korrosionshemmenden
Schicht mit einer Lösung von Polyasparaginsäure behandelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu lackierende Oberfläche des Werkstücks zum gleichzeitigen Entfetten und Beschichten
mit einer Lösung von Polyasparaginsäure und einem Entfettungsmittel auf der Basis
von Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz behandelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis von Polyasparaginsäure zu Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz
zwischen 10 : 1 und 1 : 10 liegt, wobei eine Mindestkonzentration an Polyasparaginsäure
von 2 % in der Lösung eingestellt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den von der Werkstückoberfläche abgelösten Fetten belastete Lösung einer
Membranfiltration unterworfen wird, wobei das Permeat in einem Kreislauf zur Oberflächenbehandlung
des Werkstücks rückgeführt und das Retentat entsorgt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Permeat freie Metallionen abgeschieden werden, bevor es zur Werkstückbehandlung
rückgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zu lackierende Oberfläche des Werkstücks nach dem Entfetten einer weiteren Behandlung
in einer 10 bis 40 %igen Lösung der Polyasparaginsäure unterworfen wird.
1. A process for pretreating a metal workpiece for painting, the surface of the workpiece
to be painted being cleaned with a solution containing degreasing agents and being
coated with a corrosion-inhibiting layer, characterized in that the surface of the workpiece to be painted is treated with a solution of polyaspartic
acid for application of a corrosion-inhibiting layer.
2. A process as claimed in claim 1, characterized in that, for simultaneous degreasing and coating, the surface of the workpiece to be painted
is treated with a solution of polyaspartic acid and a degreasing agent based on the
sodium salt of iminodisuccinic acid.
3. A process as claimed in claim 2, characterized in that the ratio by weight of polyaspartic acid to the sodium salt of iminodisuccinic acid
is between 10:1 and 1:10, a minimum polyaspartic acid concentration of 2% being established
in the solution.
4. A process as claimed in claim 2 or 3, characterized in that the solution laden with the fats detached from the workpiece surface is subjected
to membrane filtration, the permeate being recirculated for surface treatment of the
workpiece and the retentate being disposed of.
5. A process as claimed in claim 4, characterized in that free metal ions are removed from the permeate before it is recirculated for treatment
of the workpiece.
6. A process as claimed in any of claims 2 to 5, characterized in that, after degreasing, the surface of the workpiece to be painted is subjected to another
treatment in a 10 to 40 % solution of polyaspartic acid.
1. Procédé de prétraitement d'une pièce usinée métallique pour un laquage dont la surface
à laquer est nettoyée à l'aide d'une solution contenant un agent de dégraissage et
est revêtue d'une couche qui inhibe la corrosion,
caractérisé en ce que
la surface à laquer de la pièce usinée est traitée en vue de l'application d'une couche
qui inhibe la corrosion, avec une solution d'acide polyaspartique.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
pour le dégraissage et le recouvrement simultanés, la surface de la pièce usinée à
laquer est traitée avec une solution d'acide polyaspartique et avec un agent de dégraissage
à base de sel de sodium de l'acide imidodisuccinique.
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
le rapport en poids de l'acide polyaspartique au sel de sodium de l'acide iminodisuccinique
se situe entre 10:1 et 1:10, pour lequel la concentration minimale en acide polyaspartique
de 2 % est ajustée dans la solution.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que
la solution chargée avec les graisses détachées des surfaces de la pièce usinée est
soumise à une filtration sur membrane, pour laquelle le perméat est recyclé en un
circuit pour le traitement en surface de la pièce usinée, et on élimine le rétentat.
5. Procédé selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
on sépare du perméat les ions métalliques libres avant qu'il soit recyclé en vue de
traitement de la pièce usinée.
6. Procédé selon l'une des revendications 2 à 5,
caractérisé en ce que
la surface à laquer de la pièce usinée est soumise après le dégraissage, à un autre
traitement dans une solution à 10 à 40 % d'acide polyaspartique.