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EP 1 097 272 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
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Anmeldetag: 07.07.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E02D 3/068 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9904/782 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0000/3096 (20.01.2000 Gazette 2000/03) |
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STAMPFGERÄT MIT SCHWINGUNGSGEDÄMPFTEM FÜHRUNGSZYLINDER
RAMMING DEVICE COMPRISING A VIBRATION REDUCING GUIDE CYLINDER
APPAREIL DE PILONNAGE A CYLINDRE DE GUIDAGE AMORTISSANT LES VIBRATIONS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
10.07.1998 DE 19830979
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.05.2001 Patentblatt 2001/19 |
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Patentinhaber: Wacker Construction Equipment AG |
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80809 München (DE) |
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Erfinder: |
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- GREPPMAIR, Martin
D-80835 München (DE)
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Vertreter: Hoffmann, Jörg Peter, Dr. Ing. |
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Müller Hoffmann & Partner
Patentanwälte
Innere Wiener Strasse 17 81667 München 81667 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 090 286 US-A- 4 014 620 US-A- 5 645 370
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US-A- 3 856 426 US-A- 5 340 233
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Arbeitsgerät, insbesondere ein Stampfgerät zur Bodenverdichtung
gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
[0002] Bekannte Stampfer dieser Art sind so aufgebaut, daß eine einen Motor und einen eine
Bewegungswandeleinrichtung bildenden Kurbeltrieb aufnehmende Obermasse über einen
Federsatz mit einer im wesentlichen eine Arbeits- bzw. Verdichtungsplatte bildenden
Arbeitsmasse verbunden ist. Die vom Motor erzeugte Drehbewegung wird durch den Kurbeltrieb
in eine oszillierende Axialbewegung gewandelt, die über den Federsatz auf die Arbeitsplatte
zur Bodenverdichtung übertragen wird.
[0003] Fig. 6 zeigt einen derartigen, z.B. aus der US-PS 3 090 286 bekannten Stampfer.
[0004] Gemäß Fig. 6 wird von einem nicht dargestellten Motor einer Antriebswelle 1 des Stampfers
angetrieben, die über ein Ritzel 2 eine in einem Stampfergehäuse 3 gelagerte und mit
einer Außenverzahnung versehene Kurbelscheibe 4 antreibt. An der Kurbelscheibe 4 ist
ein Hubzapfen 5 angebracht, auf den ein Pleuel 6 drehbeweglich aufgesetzt ist. Das
Pleuel 6 ist an seinem anderen Ende mittels eines Kolbenbolzens 7 drehbeweglich mit
einem Führungskolben 8 verbunden. Der Führungskolben 8 ist mit einer an ihm befestigten
Kolbenführung 9 innerhalb eines zur Untermasse gehörenden Führungsrohrs 10 in einem
Führungszylinder 11 axial hin- und herbeweglich. Diese Axialrichtung entspricht einer
Vertikal- bzw. Arbeitsrichtung des Geräts während seines Einsatzes.
[0005] Auf beiden Seiten der Kolbenführung 9 ist ein aus einer oder mehreren Federn bestehender
Federsatz 12 angeordnet, wobei die Federn jeweils auf ihren von der Kolbenführung
9 abgewandten Seiten gegen am Führungsrohr 10 befestigte Federplatten 13 abgestützt
sind.
[0006] Das Führungsrohr 10 und die Federplatten 13 gehören zur Arbeits- bzw. Untermasse
des Stampfers. An der Untermasse kann ein in Fig. 6 nicht gezeigter Stampffuß angebracht
werden, der zur Bodenverdichtung dient. Um das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz
zu vermeiden, sind die Obermasse und die Untermasse durch einen elastischen Balg 14
verbunden.
[0007] Der das Führungsrohr 10 führende Führungszylinder 11 ist mittels Schrauben 15 starr
mit dem Gehäuse 3 verbunden.
[0008] Im Stampfbetrieb treten außer den durch die Massebeschleunigung im Stampfsystem hervorgerufenen
Schwingungen durch den Aufschlag der Stampfplatte auf den Boden - insbesondere bei
sehr hartem, steinigem Boden - am Stampfer hohe Prellschläge auf. Dieses Problem wird
bei relativ breiten Stampfplatten und die dadurch hervorgerufenen häufigen Schräglagen
bzw. durch schräg auf die Stampfplatte wirkende Kräfte noch verstärkt.
[0009] Die Prellschläge werden von der Stampfplatte auf das Führungsrohr und den Führungszylinder
auf die Obermasse übertragen. Sie beeinträchtigen dadurch nicht nur eine gleichmäßige
Schwingungsbeschleunigung der Obermasse. sondern können auch die Dauerhaltbarkeit
der in der Obermasse eingebauten Teile, z.B. der Lager, der Verzahnungen und des Motors,
erheblich beeinträchtigen. Zudem wirken sich die Prellschläge auch hinsichtlich der
Handgriffabfederung negativ aus.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Arbeitsgerät anzugeben, bei dem ein
Übertragen von an der Stampfplatte entstehenden Prellschlägen auf die Obermasse wirksam
eingeschränkt ist.
[0011] Erfindungsgemäß wird die Lösung durch ein Arbeitsgerät mit den Merkmalen von Patentanspruch
1 angegeben. Vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung sind den abhängigen Ansprüchen
zu entnehmen.
[0012] Erfindungsgemäß ist ein Arbeitsgerät, insbesondere ein Stampfgerät zur Bodenverdichtung
oder ein Hammer. mit einer Obermasse, die einen in oder an einem Gehäuse angeordneten
Antrieb aufweist, mit einer durch den Antrieb über eine Bewegungswandeleinrichtung
und einen Federsatz linear hin- und hertreibbaren Arbeitsmasse und mit einer an dem
Gehäuse befestigten Führungseinrichtung, die einen die Arbeitsmasse relativ zu dem
Gehäuse linear führenden Führungszylinder aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Führungszylinder mit elastischer Beweglichkeit an dem Gehäuse befestigt ist, beziehungsweise
der Führungszylinder selbst, bei einer ansonsten starren Verbindung, die gewünschte,
elastische Beweglichkeit aufweist.
[0013] Die elastische Beweglichkeit des Führungszylinders relativ zu dem zur Obermasse gehörenden
Gehäuse beziehungsweise die elastische Beweglichkeit des Führungszylinders selbst
ermöglichen eine wirksame Dämpfung der an der Arbeitsmasse auftretenden Prellschläge,
insbesondere der nicht in Vertikalrichtung wirkenden Schläge. Schwingungstechnisch
gesehen gehört zwar auch der Führungszylinder zur Obermasse; er wird jedoch erfindungsgemäß
von der restlichen Obermasse entkoppelt, um einen wirksamen Abbau von Kraftspitzen
zu ermöglichen.
[0014] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind zwischen dem
Gehäuse und dem Führungszylinder ein oder mehrere elastische Elemente eingesetzt.
Durch geeignete Auswahl der elastischen Elemente kann die gewünschte elastische Beweglichkeit
zwischen Führungszylinder und Gehäuse einfach erreicht werden. Dabei ist zu beachten,
daß die Elemente zwar einerseits die erforderliche Elastizität und einen entsprechenden
möglichen Verformungsweg mit sich bringen müssen, andererseits aber muß der Führungszylinder
nach wie vor steif mit dem Gehäuse verbunden sein. um ein Funktionieren des Arbeitsgeräts
zu gewährleisten.
[0015] Daher kann auch eine andere Ausführungsform vorteilhaft sein, bei der der Führungszylinder
aus Kunststoff besteht und ohne Zwischenlegen von elastischen Elementen direkt mit
dem Gehäuse verbunden ist. Bei entsprechender Ausgestaltung eines am Führungszylinder
vorgesehenen Befestigungsflansches wird die erforderliche Elastizität bereits durch
das Kunststoffmaterial erreicht.
[0016] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird der Führungszylinder
mittels eines Spannrings am Gehäuse festgehalten. Der Spannring ermöglicht es, die
elastischen Elemente in einfacher Weise zwischenzulegen oder direkt den Befestigungsflansch
eines aus Kunststoff bestehenden Führungszylinders zu halten.
[0017] Diese und weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden nachfolgend unter Zuhilfenahme
der begleitenden Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Teilschnittdarstellung einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 2
- eine Teilschnittdarstellung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 3
- eine Teilschnittdarstellung einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 4
- eine Teilschnittdarstellung einer vierten Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 5
- eine Teilschnittdarstellung einer fünften Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 6
- eine Teilschnittdarstellung eines bekannten Stampfgeräts.
[0018] Die Fig. 1 bis 5 zeigen in Teilschnittdarstellung verschiedene Ausführungsformen
der Erfindung. Soweit die Bauteile bereits anhand des bekannten Stampfgeräts nach
Fig. 6 beschrieben worden sind, wird auf eine erneute Beschreibung verzichtet. Die
Funktionsweise aller dargestellten Stampfgeräte ist identisch.
[0019] Die erfindungsgemäßen Stampfgeräte aus den Fig. 1 bis 5 zeichnen sich dadurch aus,
daß ein Führungszylinder relativ zu einem Gehäuse elastisch beweglich ist.
[0020] In Fig. 1 ist ein Führungszylinder 20 zu sehen, an dem ein Befestigungsflansch 21
ausgebildet ist.
[0021] An den als Befestigungsflächen 22 dienenden Stirnseiten des Befestigungsflansches
21 liegen sogenannte O- oder Rundschnurringe an, die als elastische Elemente 23 dienen.
Die Befestigungsflächen 22 bilden somit Berührflächen mit den elastischen Elementen
23. Die elastischen Elemente 23 können den Führungszylinder 20 mit konstantem Radius
vollständig umgeben. Sie können aber auch als einzelne Puffer am Umfang des Führungszylinders
20 verteilt sein. Ein Teil der elastischen Elemente 23 liegt an einer zum Gehäuse
3 gehörenden Anschlagfläche 24 an, während ein anderer Teil der elastischen Elemente
23 durch einen mit dem Gehäuse 3 verschraubten und als Befestigungseinrichtung dienenden
Spannring 25 hintergriffen werden.
[0022] Durch das Befestigen des Spannrings 25 am Gehäuse 3 werden die elastischen Elemente
23 mit dem Befestigungsflansch 21 und dem Führungszylinder 20 fest mit dem Gehäuse
3 verbunden, wobei trotzdem eine gewisse elastische Beweglichkeit zwischen dem Führungszylinder
20 und dem Gehäuse 3 bestehen bleibt. Diese Elastizität ist dazu geeignet, um durch
Prellschläge hervorgerufene Kraftspitzen abzubauen und dadurch die Obermasse vor Schlägen
wirksam zu schützen.
[0023] Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der zusätzlich zu der
Lösung aus Fig. 1 der Spannring 25 einen Fortsatz 26 aufweist, der ein weiteres elastisches
Element 27 umschließt und gegen den Führungszylinder 20 drückt.
[0024] Diese Variante ermöglicht unter Beibehaltung der Elastizitätseigenschaften eine noch
steifere Verbindung zwischen dem Führungszylinder 20 und dem Gehäuse 3, wodurch ein
zu starkes seitliches Abknicken des Führungszylinders 20 gegenüber dem Gehäuse 3 vermieden
werden kann.
[0025] Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung, bei der der aus Fig. 1 bekannte
Befestigungsflansch 21 in zwei voneinander unabhängige Befestigungsflansche 28, 29
aufgeteilt worden ist, wobei jeder der Befestigungsflansche 28, 29 sich nur in einer
Richtung gegen elastische Elemente 23 abstützt.
[0026] Auch diese Lösung entspricht im Prinzip der ersten Ausführungsform gemäß Fig. 1.
Sie eröffnet jedoch die Möglichkeit, den Abstand zwischen den Befestigungsflanschen
28 und 29 beliebig zu vergrößern, um die Steifigkeit der Verbindung zwischen dem Führungszylinder
20 und dem Gehäuse 3 zu vergrößern.
[0027] Diese Idee wird bei der vierten Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 4 weiterentwickelt,
bei der zwei weit auseinandergezogene Befestigungsflansche 30, 31 zu erkennen sind.
Durch diese Anordnung lassen sich bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen
möglicherweise bei extremen Belastungen auftretende seitliche Ausknickungen verhindern.
[0028] In der vierten Ausführungsform gemäß Fig. 4 werden weiterhin statt der bisher gezeigten
Rundschnurringe 23 elastische Elemente 32 gezeigt, die als gesondert anzufertigende
Gummiformteile speziell für den Anwendungszweck angepaßt worden sind. Bei der in Fig.
4 gezeigten Ausführungsform decken die elastischen Elemente 32 nicht nur die Befestigungsflächen
der Befestigungflansche 30, 31 ab, sondern auch die Umfangsflächen, wodurch insbesondere
seitliche Stöße besser abgefangen werden können.
[0029] Eine fünfte Ausführungsform ist in Fig. 5 dargestellt.
[0030] Der dort gezeigte Stampfer weist einen Führungszylinder 33 aus einem Kunststoffmaterial
auf. Der Kunststoff ist bereits so elastisch, daß bei einer ansonsten starren Verbindung
zwischen dem Führungzylinder 33 und dem Gehäuse 3 die gewünschte elastische Beweglichkeit
erreicht werden kann. Dazu weist der Führungszylinder 33 - analog zu der vierten Ausführungsform
gemäß Fig. 4 - zwei Befestigungsflansche 34, 35 auf, die einen nicht zu geringen Abstand
voneinander haben sollten.
[0031] Zur Erhöhung der Elastizität können in den Befestigungsflächen der Befestigungsflansche
34, 35 Ausnehmungen 36 ausgebildet sein, die die wirksamen Befestigungsflächen verringern
und somit die lokale Flächenpressung erhöhen, wobei gleichzeitig innerhalb der Befestigungsflächen
eine Erhöhung der Elastizität erreicht wird.
[0032] Neben der vorteilhaften Wirkung des Führungszylinders 33 hinsichtlich der Dämpfung
von Prellschlägen ergeben sich auch deutliche Gewichtsvorteile. Darüber hinaus ist
die Herstellung eines derartigen Kunststoffteils einfacher als die Herstellung eines
vergleichbaren Teiles aus Metall.
1. Arbeitsgerät, insbesondere Stampfgerät zur Bodenverdichtung oder Hammer, mit
- einer Obermasse, die einen in oder an einem Gehäuse (3) angeordneten Antrieb aufweist;
- einer durch den Antrieb über eine Bewegungswandeleinrichtung und einen Federsatz
(12) linear hin- und hertreibbaren Arbeitsmasse; und mit
- einer an dem Gehäuse (3) befestigten Führungseinrichtung, die einen die Arbeitsmasse
relativ zu dem Gehäuse linear führenden Führungszylinder (20; 33) aufweist;
dadurch gekennzeichnet, daß der Führungszylinder (20; 33) mit elastischer Beweglichkeit an dem Gehäuse (3) befestigt
ist, beziehungsweise der Führungszylinder (20; 33) selbst, bei einer ansonsten starren
Verbindung, die gewünschte, elastische Beweglichkeit aufweist.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gehäuse (3) und dem Führungszylinder (20; 33) ein oder mehrere elastische
Elemente (23; 27; 32) eingesetzt sind.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung eine Befestigungseinrichtung (25) aufweist, die den Führungszylinder
(20; 33) am Gehäuse befestigt.
4. Arbeitsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Führungszylinder (20) und der Befestigungseinrichtung (25) ein oder
mehrere elastische Elemente (23: 32) eingesetzt sind.
5. Arbeitsgerät nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die elastischen Elemente (23; 32) aus einem gummielastischen Material oder
aus Kunststoff bestehen.
6. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungszylinder (20; 33) wenigstens eine sich im wesentlichen parallel zu einer
am Gehäuse (3) vorgesehenen Anschlagfläche (24) erstreckende Berührfläche (22) mit
einem der elastischen Elemente (23; 32) aufweist.
7. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungszylinder (20) wenigstens eine sich im wesentlichen senkrecht zu einer
am Gehäuse (3) vorgesehenen Anschlagfläche (24) erstreckende Berührfläche mit einem
der elastischen Elemente (27) aufweist.
8. Arbeitsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungszylinder (20; 33) eine sich im wesentlichen parallel zu einer am Gehäuse
(3) vorgesehenen Anschlagfläche (24) erstreckende Befestigungsfläche (35) aufweist,
die von der Befestigungseinrichtung (25) hintergriffen wird.
9. Arbeitsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsfläche (34; 35) elastische Eigenschaften aufweist.
10. Arbeitsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung einen Spannring (25) umfaßt.
11. Arbeitsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungszylinder (33) aus Kunststoff besteht.
1. Tool, in particular a ramming device for ground compaction, or a hammer having
- an upper mass which comprises a drive which is disposed in or on a housing (3);
- a working mass which can be driven linearly in a reciprocating manner by means of
the drive by way of a movement conversion device and a spring set (12); and having
- a guide device which is attached to the housing (3) and which comprises a guide
cylinder (20; 33) which linearly guides the working mass in a relative manner with
respect to the housing;
characterised in that the guide cylinder (20; 33) is attached with elastic mobility to the housing (3),
or, in the event of a different rigid connection, the guide cylinder (20; 33) itself
has the desired elastic mobility.
2. Tool according to claim 1, characterised in that one or several elastic elements (23; 27; 32) are provided between the housing (3)
and the guide cylinder (20; 33).
3. Tool according to claim 1 or 2, characterised in that the guide device comprises an attachment device (25) which attaches the guide cylinder
(20; 33) to the housing.
4. Tool according to claim 3, characterised in that one or several elastic elements (23; 32) are provided between the guide cylinder
(20) and the attachment device (25).
5. Tool according to claim 2 or 4, characterised in that the elastic element/elements (23; 32) consist of a rubber elastic material or of
synthetic material.
6. Tool according to any one of claims 2 to 5, characterised in that the guide cylinder (20; 33) comprises at least one contact surface (22) which extends
substantially in parallel with a stop surface (24) provided on the housing (3) and
which contacts one of the elastic elements (23; 32).
7. Tool according to any one of claims 2 to 6, characterised in that the guide cylinder (20) comprises at least one contact surface which extends substantially
perpendicular to a stop surface (24) provided on the housing (3) and which contacts
one of the elastic elements (27).
8. Tool according to any one of the preceding claims, characterised in that the guide cylinder (20; 33) comprises an attachment surface (35) which extends substantially
in parallel with a stop surface (24) provided on the housing (3) and which is engaged
rearwardly by the attachment device (25).
9. Tool according to claim 8, characterised in that the attachment surface (34; 35) has elastic properties.
10. Tool according to any one of the preceding claims, characterised in that the attachment device comprises a clamping ring (25).
11. Tool according to any one of the preceding claims, characterised in that the guide cylinder (33) consists of synthetic material.
1. Outil, en particulier pilon pour le compactage du sol, ou marteau, comportant
- une masse supérieure qui comporte un dispositif d'entraînement disposé dans ou sur
un boîtier (3) ;
- une masse de travail qui peut être propulsée linéairement dans un sens et dans l'autre
par le dispositif d'entraînement, à travers un dispositif de transformation de mouvement
et un jeu de ressorts (12) ; et comportant
- un dispositif de guidage qui est fixé au boîtier (3) et qui comporte un cylindre
de guidage (20 ; 33) guidant la masse de travail, de façon linéaire, par rapport au
boîtier,
caractérisé en ce que le cylindre de guidage (20 ; 33) est fixé, avec mobilité élastique, au boîtier (3)
ou au cylindre de guidage (20 ; 33) lui-même, avec une liaison par ailleurs rigide,
qui présente l'élasticité mobile voulue.
2. Outil selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs éléments élastiques (23 ; 27 ; 32) sont insérés entre le boîtier (3)
et le cylindre de guidage (20 ; 33).
3. Outil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de guidage comporte un dispositif de fixation (25) qui fixe le cylindre
de guidage (20 ; 33) au boîtier.
4. Outil selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs éléments élastiques (23 ; 32) sont insérés entre le cylindre de guidage
(20) et le dispositif de fixation (25).
5. Outil selon la revendication 2 ou 4, caractérisé en ce que le ou les élément(s) élastique(s) (23 ; 32) sont constitués d'une matière présentant
l'élasticité du caoutchouc ou d'une matière plastique.
6. Outil selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que le cylindre de guidage (20) comporte au moins une surface de contact (22) avec l'un
des éléments élastiques (23 ; 32), laquelle surface de contact s'étend sensiblement
parallèlement à une surface de butée (24) prévue sur le boîtier (3).
7. Outil selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que le cylindre de guidage (20 ; 33) comporte au moins une surface de contact (22) avec
l'un des éléments élastiques (23 ; 32), laquelle surface de contact s'étend sensiblement
perpendiculairement à une surface de butée (24) prévue sur le boîtier (3).
8. Outil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cylindre de guidage (20 ; 33) présente une surface de fixation (35) qui s'étend
sensiblement parallèlement à une surface de butée (24) prévue sur le boîtier (3) et
derrière laquelle passe le dispositif de fixation (25).
9. Outil selon la revendication 8, caractérisé en ce que la surface de fixation (34 ; 35) présente des propriétés élastiques.
10. Outil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de fixation comprend une bague de serrage (25).
11. Outil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cylindre de guidage (33) est en matière plastique.