[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kühlen einer durchlaufenden flexiblen
Bahn gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei Trocknern, die in Drucklinien stehen, sind hinter dem Ausgang des Trockners in
einer Kühlvorrichtung, die auch als Kühlwalzenständer bekannt ist, Kühlwalzen angeordnet.
Hierbei sind die Kühlwalzen geregelt angetrieben, um die Längsspannung in der Bahn
so zu begrenzen, daß einerseits ein glatter Lauf gewährleistet ist und andererseits
eine Überlastung vermieden wird. Hierfür ist es erforderlich, die Bahnspannung zwischen
dem Trockner und der ersten Kühlwalze exakt zu erfassen.
[0003] Hinter dem Trockner können Bahnlauffehler auftreten, wobei die Bahn außermittig auf
der ersten Kühlwalze läuft und sich dieser außermittige Lauf bei der weiteren Bearbeitung
fortsetzt, wenn er nicht korrigiert wird. Dies kann zu Störungen beim Betriebsablauf
führen. Deshalb ist es erforderlich, einen mittigen Lauf der Bahn durch eine geeignete
Vorrichtung zu gewährleisten.
[0004] Bei Vertikaltrocknern ist die Bahn unter Spannung zwischen Düsen geführt, durch die
gasförmiges Trocknungsmedium auf die Bahn geblasen wird. In der EP 0 183 081 B ist
für einen solchen Vertikaltrockner die Erfassung der Bahnspannung beschrieben.
In dem Bahnteil, der von oben nach unten zum Ausgang des Trockners geführt ist, wird
die Bahnspannung über eine auf Druckmeßdosen gelagerte, hinter dem Trockner und vor
dem Transportmittel angeordnete Umlenkrolle bestimmt, die nicht antreibbar ist. Die
Bahnspannung läßt sich aus der Differenz des Eigengewichtes der Umlenkwalze und der
Zugkraft der Bahn errechnen.
Für die Bestimmung der Spannung in dem Teil der Bahn, der vom Trocknereingang unten
bis zu einer antreibbaren Umlenkwalze oben im Trockner geführt ist, wird die Bewegung
einer oben im Trockner angeordneten Wippe erfaßt, auf der Umlenkrollen und deren Antrieb
gelagert sind.
[0005] In Horizontaltrocknern ist die Bahn meistens schwebend geführt. Hierbei wird die
Bahn wechselweise von oben und von unten über Düsenkästen mit gasförmigem Trocknungsmedium
beaufschlagt. Hierbei sind die Kraft und die Richtung des Gasaustrittes bei den Düsenkästen
so eingestellt, daß die Bahn gerade in der Schwebe gehalten ist. Für diese Horizonzaltrockner
wird in der DE 297 07 316 U vorgeschlagen, zur Bahnlaufregelung die Düsenkästen um
eine zur Bewegungsrichtung der Bahn parallele Achse verschwenkbar zu lagern. In dieser
Schrift ist ebenfalls erwähnt, daß eine Bahnlaufregelung auch durch Schrägstellen
der ersten Kühlwalze einer dem Trockner nachgeschalteten Kühlvorrichtung möglich ist.
Eine Vorrichtung dieser Art ist jedoch nicht bekannt.
[0006] Weiterhin ist nicht bekannt, in einer Kühlvorrichtung eine Bahnlaufregelung und eine
Vorrichtung zur Bestimmung der Bahnspannung zu kombinieren.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Kühlen einer durchlaufenden flexiblen
Bahn gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die eine Bestimmung und somit
Regelung der Bahnspannung zwischen Trockner und Kühlvorrichtung ermöglicht.
[0008] Die Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die Anordnung
einer Meßvorrichtung an der ersten Walze der Kühlvorrichtung erlaubt die Bestimmung
der Zugkräfte der Bahn. Damit ist eine genaue Regelung der Bahnspannung über eine
Drehzahländerung des Antriebs der Kühlvorrichtung möglich.
[0009] Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0010] Die Maßnahmen nach den Ansprüchen 2 bis 8 dienen der Entkopplung der Meßvorrichtung
von störenden Kräften aus Antrieb und Bahnlaufregelung. Hierdurch ist es möglich,
nur die auf die erste Walze einwirkenden Kräfte zu bestimmen, die für die Bestimmung
der Spannung der auflaufenden Bahn maßgebend sind; andere Kräfte wie z.B. aus der
Ablaufenden Bahn oder Biegemomente aus dem Antrieb oder aus dem Schrägstellen sind
von der Erfassung ausgeschlossen. Die Maßnahmen ermöglichen somit eine sehr genaue
Messung.
[0011] Die Zeichnungen dienen der Erläuterung der Erfindung anhand von vereinfacht dargestellten
Beispielen.
Figur 1 zeigt einen Teil einer Drucklinie.
Figur 2 zeigt eine Kühlvorrichtung senkrecht von oben gesehen, wobei die Lagerung
der ersten Walze abweichend in einer Ansicht parallel zur Transportrichtung schräg
von oben, das heißt senkrecht zu ihrer Längsachse, dargestellt ist.
Figur 3 zeigt eine Kühlvorrichtung von der Bedienseite gesehen.
Figur 4.1 zeigt eine erste Walze als Detail von der Antriebsseite gesehen.
Figur 4.2 zeigt die Antriebsseite einer ersten Walze als Detail schräg von oben.
Figur 5.1 zeigt eine erste Walze als Detail von der Bedienseite gesehen, teilweise
geschnitten.
Figur 5.2 zeigt die Bedienseite einer ersten Walze als Detail schräg von oben.
[0012] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist z.B. in eine Anlage zur Bearbeitung von Papier
integriert. In Figur 1 ist eine bevorzugte Anlage schematisch dargestellt. Einer ersten
Bearbeitungsstation 1 der Papierbahn 5, die z.B. eine Abrollvorrichtung und ein Druckwerk
umfassen kann, ist ein Trockner 2 nachgeschaltet. Im Trockner ist die Papierbahn 5
mit heißer Luft als Trocknungsmedium beaufschlagt und z.B. schwebend geführt durch
Tragluftdüsen, die unter bzw. über der Bahn angeordnet sind.
Hinter dem Trockner 2 ist eine Kühlvorrichtung 3 angeordnet, in der die Papierbahn
5 über mit Kühlmittel beaufschlagte Walzen 6 geführt ist. Die Endbehandlungsvorrichtung
4 umfaßt z.B. Schneiden und Abstapeln.
[0013] Die Kühlvorrichtung 3 ist in den Figuren 2 bis 5 deutlicher dargestellt. Die beiden
Seiten, die parallel zur Transportrichtung sind, sind im Folgenden als Antriebsseite
und als Bedienseite bezeichnet. Als Antriebsseite ist die Seite definiert, auf der
das Antriebssystem mit Motor, Riemenscheiben, Riemen usw. angeordnet ist. Die Bedienseite,
auf der z.B. Bedienelemente wie Schalter und Regler angeordnet sind, liegt der Antriebsseite
gegenüber.
[0014] In einem rechteckigen Maschinengestell 7 ist eine Vielzahl - z.B. sechs - Walzen
6 drehbar gelagert. Hierbei sind jeweils drei Walzen 6 in einer horizontalen Ebene
und jeweils zwei Walzen senkrecht voneinander beabstandet. Die Papierbahn 6 tritt
in etwa horizontal oben in die Kühlvorrichtung 3 ein und ist hier zickzackartig derart
geführt, daß nacheinander jede der Walzen 6.1 bis 6.6 in einem Winkelbereich von 180°
oder mehr umschlungen ist.
[0015] Die Wellen der Walzen 6.2 bis 6.6 sind direkt im Maschinengestell 7 gelagert. Auf
der antriebsseitigen Welle jeder Walze 6.2 bis 6.6 ist mindestens eine Riemenscheibe
8 und am Ende jeweils ein Zu- oder Ablauf 9 für Kühlmittel befestigt. Ambedienseitigen
Ende der Welle jeder Walze 6.2 bis 6.6 ist ein Zu- oder Ablauf 9 für Kühlmittel angeordnet.
Der Zu- und Ablauf 9 ist jeweils so auf der Welle einer Walze 6 befestigt, daß er
gegenüber dieser drehbar ist. Die Riemenscheiben 8 sind über ein nicht dargestelltes
System aus mehreren Riemen, Antriebsscheiben, Umlenk- und Spannrollen mit einem Antrieb
10 verbunden. Der Antrieb 10 ist mit einer Vorrichtung zur Einstellung der Drehgeschwindigkeit,
z.B. einem Frequenzumrichter, gekoppelt.
[0016] Die Lagerung der ersten Walze 6.1 ist außen am Maschinengestell 7 angeordnet.
Hierdurch ist es möglich, die für die Schrägstellung der Walze 6.1 und die Messung
der Bahnspannung erforderliche Beweglichkeit zu gewährleisten und gleichzeitig Kräfte,
die nicht erfaßt werden sollen, von der Messung auszuschließen.
[0017] Figuren 5.1 und 5.2 zeigen die Bedienseite der ersten Walze 6.1. Ein Lagergehäuse
11 ist mit einem Lager auf der Welle 30 der Walze 6.1 derart außerhalb des Maschinengestells
7 angeordnet, daß es senkrecht zu einer Achse 12 beweglich ist. Die gestrichelt dargestellten
Begrenzungen des Lagergehäuses 11 stellen zwei aus der Mittellage verschobene Positionen
dar. Die Achse 12 ist parallel zu der Richtung der von der Walze 6.1 ablaufenden Bahn
5 und verläuft durch die Längsachse der Walze 6.1. Das in Richtung der Achse 12 gesehen
untere Ende des Lagergehäuses 11 ist fest mit einer Seite einer Kraftmeßvorrichtung
14 verbunden. Die gegenüberliegende Seite der Kraftmeßvorrichtung 14 ist fest über
eine Platte 15 mit einem nach außen und senkrecht zur Achse 12 offenen, U-förmigen
Bauteil 16 verbunden, in dem gelenkig eine quaderförmige Mutter 17 mit Innengewinde
gelagert ist. Die Mutter 17 ist um die Achse 12 drehbar. In der Mutter 17 ist drehbar
eine passende Gewindestange 19 angeordnet, die durch einen am Maschinengestell 7 befestigten
Motor 20 antreibbar ist.
[0018] Anstatt der eben beschriebenen Anordnung mit Gewindestange 19, Mutter 17 und Motor
20 kann ein Hydraulikantrieb angeordnet sein, der aus einem Hydraulikzylinder, dessen
Kolben längs der Achse 12 bewegbar ist, den Hydraulikanschlüssen und einer Druckversorgung
besteht.
[0019] Die Platte 15 ist auf einem unteren Widerlager 18, das am Maschinengestell 7 befestigt
ist, so mit zwei Schrauben 13 und zugehörigen Unterlegschrauben gehalten, daß sie
senkrecht zur Achse 12 beweglich ist. Hierfür sind die Schrauben 13 in der Platte
15 durch Langlöcher, deren Längsachse parallel zum Maschinengestell 7 verläuft, geführt.
[0020] Die gesamte Anordnung mit Lagergehäuse 11, Kraftmeßvorrichtung 14, Platte 15 und
Widerlager 18 ist längs der Achse 12 ausgerichtet.
[0021] Am bedienseitigen Ende der Walze 6.1 ist ein kombinierter Zu- und Ablauf 29 für Kühlmittel
angeordnet.
[0022] Die Figuren 4.1 und 4.2 zeigen die Antriebsseite der ersten Walze 6.1. Auf der Welle
30 der Walze 6.1 ist ein Lagergehäuse 21 mit einem Lager außerhalb des Maschinengestells
7 angeordnet. Am Ende der Welle 30 ist eine Ausgleichskupplung 22 befestigt. Die Ausgleichskupplung
22 ist mit einem Ende einer Antriebswelle 23 verbunden, die in einem oberen Widerlager
28 mit Lagerbock drehbar gelagert ist. Das Widerlager 28 ist am Maschinengestell 7
befestigt. Die Ausgleichskupplung 22 ist torsionsfest und biegeweich. Auf diese Weise
sind Biegemomente, die aus dem Antriebssystem resultieren können, von der Walze 6.1
und ihrer Welle entkoppelt.
[0023] Die Ausgleichskupplung 22 kann z.B. eine Membrankupplung oder eine Gleichlaufgelenkwelle
sein. Eine Membrankupplung ist eine Verbindung für Wellen, bei der zwischen den Wellen,
deren benachbarte Enden flanschartig ausgebildet sind, eine Scheibe angeordnet ist.
Die Scheibe ist mit radial angeordneten Schrauben abwechselnd mit dem einen und dem
anderen flanschartigen Ende der Wellen verbunden, wobei die Schrauben in der Scheibe
elastisch - z.B. in Gummi - gelagert sind. Eine Membrankupplung einfach oder doppelt
kardanisch sein. Eine Gleichlaufgelenkwelle weist Kugelgelenke auf, ist z.B. im Automobilbau
für den Antrieb eines Vorderrades eingesetzt und in Roloff/Matek, Maschinenelemente
(Vieweg Verlag, Braunschweig, 11. Aufl., S. 414 f.) beschrieben.
[0024] An dem Ende der Antriebswelle 23, das der Ausgleichskupplung 22 gegenüber liegt,
ist eine Riemenscheibe 24 befestigt, die über das nicht dargestellte System aus Riemen,
Antiebsscheiben, Umlenk- und Spannrollen antreibbar ist. Das Lagergehäuse 21 ist an
seiner unteren Seite fest mit einer Kraftmeßvorrichtung 14 verbunden, an der gegenüberliegend
eine stabile Platte 25 befestigt ist. Die Platte 25 liegt an dem Ende, das dem Maschinengestell
7 nah ist, verschiebbar auf einem unteren Widerlager 26, während das vom Maschinengestell
7 beabstandete Ende der Platte 25 durch einen Bolzen 27, der massiv oder hohl ist,
gelenkig mit dem Widerlager 26 verbunden ist.
Der Bolzen 27 ist so angeordnet, daß seine Achse - und somit auch die Schwenkachse
der Walze 6.1 - parallel zur von der Walze 6.1 ablaufenden Bahn 5 ist und durch die
Längsachse sowie den biegeweichen Teil der Ausgleichskupplung 22 verläuft.
[0025] Im Betrieb läuft die Bahn 5 aus dem Trockner 2 annähernd waagerecht auf die erste
Walze 6.1 der Kühlvorrichtung 3 und ist dann zickzack- artig über die weiteren Walzen
6.2 bis 6.6 geführt. Die Walzen 6 sind mit Kühlmittel im Durchfluß beaufschlagt, das
über Rohre, Schläuche, ein Kühlaggregat und den Zu- oder Ablauf 9 im Kreislauf geführt
ist. Die Walzen 6 sind mit einer Geschwindigkeit angetrieben, die in etwa der Geschwindigkeit
der Bahn 5 in der gesamten Anlage entspricht. Die Kraftmeßvorrichtung 14 erfaßt einen
Teil der Kräfte, die auf die Lager der ersten Walze 6.1 wirken.
Durch die besondere Ausrichtung der Kraftmeßvorrichtung 14 werden nur die Kräfte erfaßt,
die aus dem Gewicht der Walze 6.1 und der Längsspannung der auflaufenden Bahn 5.1
resultieren, während die Spannung der ablaufenden Bahn 5.2 nicht erfaßt wird. Das
Gewicht der Walze 6.1 kann in einer Nullmessung bestimmt und für die weitere Messung
ausgeschlossen werden, so daß als Signal der Kraftmeßvorrichtung 14 nur die aus der
Längsspannung der auflaufenden Bahn 5.1 resultierende Kraft ausgewertet wird. Das
Signal wird in einer elektronischen Regeleinrichtung ausgewertet: ist die Längsspannung
der auflaufenden Bahn 5.1 zu gering, wird die Drehzahl des Antriebs 10 erhöht und
umgekehrt.
[0026] Der Bahnlauf wird über Sensoren, die in der Kühlvorrichtung 3 oder in einer nachgeschalteten
Vorrichtung angeordnet sein können, und eine zugeordnete elektionische Regeleinrichtung
erfaßt. Hierbei wird festgestellt, ob die Bahn 5 in Laufrichtung gesehen nach links
oder rechts von der Sollage abweicht. Bei einer Abweichung von der Sollage wird die
Gewindestange 19 durch den Motor 20 in oder entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Hierdurch
wird das Lagergehäuse 11 senkrecht zur Achse 12 nach oben oder unten verschoben und
so die Walze 6.1 schräg gestellt. Infolge dieser Schrägstellung korrigiert sich die
Lage der Bahn 5. Diese Bahnlaufregelung kann als einzige Vorrichtung oder als Vorregelung
zu einer weiteren Vorrichtung zur Korrektur des Bahnlaufs angeordnet sein.
1. Vorrichtung zum Kühlen einer durchlaufenden flexiblen Bahn, insbesondere einer Papierbahn,
die einem Trockner nachgeschaltet ist,
mit mehreren antreibbaren und innen mit Kühlmittel beaufschlagbaren Walzen, die von
der Bahn weitgehend umschlungen sind,
mit einer Vorrichtung zum Regeln des Bahnlaufs, wobei die erste Walze schrägstellbar
ist,
gekennzeichnet durch eine Meßvorrichtung an der ersten Walze (6.1) zur Bestimmung der Bahnspannung zwischen
dem Trockner (1) und der Kühlvorrichtung (3).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Walze (6.1) und ihre Antriebswelle (23) getrennt gelagert sowie durch
eine biegeweiche, torsionsfeste Ausgleichskupplung (22) miteinander verbunden sind
und daß die Meßvorrichtung derart ausgerichtet ist, daß nur die Kräfte gemessen bzw.
ausgewertet werden, die senkrecht zur von der ersten Walze (6.1) ablaufenden Bahn
(5) wirken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die biegeweiche, torsionsfeste Ausgleichskupplung (22) eine Membrankupplung
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die biegeweiche, torsionsfeste Ausgleichskupplung (22) eine Gleichlaufgelenkwelle
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bolzen (27), um den die erste Walze (6.1) beim Schrägstellen schwenkbar
ist, auf der Antriebsseite außerhalb des Maschinengestells (7) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Bolzens (27) parallel zur von der ersten Walze (6.1) ablaufenden
Bahn (5) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Bolzens (27) parallel zur Winkelhalbierenden zwischen - jeweils
bezogen auf die erste Walze (6.1) - der auflaufenden und der ablaufenden Bahn (5)
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Bolzens (27) durch die biegeweiche, torsionsfeste Ausgleichskupplung
(22) zwischen der Walze (6.1) und der Antriebswelle (23) führt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Regeln des Bahnlaufs an der Lagerung (11) der ersten Walze
(6.1), die der Achse des Bolzens (27) gegenüber liegt, angeordnet ist, wobei eine
antreibbare Gewindestange (19), die drehbar in einer Mutter (17) gelagert ist, die
Lagerung (11) auf einem Kreissegment um die Achse des Bolzens (27) verschiebt, wobei
die Mutter (17) indirekt mit der Lagerung (11) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Regeln des Bahnlaufs an der Lagerung (11) der ersten Walze
(6.1), die der Achse des Bolzens (27) gegenüber liegt, angeordnet ist, wobei ein Hydraulikantrieb
die Lagerung (11) auf einem Kreissegment um die Achse des Bolzens (27) verschiebt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung aus zwei Meßwertufnehmern (14) nach dem Biegebalkenprinzip
besteht, welche jeweils an einer Lagerung (11, 21) der Walze (6.1) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung aus zwei Meßwertufnehmern (14) nach dem Wiegezellenprinzip
besteht, welche jeweils an einer Lagerung (11, 21) der Walze (6.1) angeordnet sind.