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EP 1 099 587 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
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Anmeldetag: 28.10.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verstellbarer Handgriff
Adjustable handle
Poignée déplaçable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
11.11.1999 DE 19954114
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.05.2001 Patentblatt 2001/20 |
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Patentinhaber: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft |
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80809 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Hambusch, Thorsten
84034 Landshut (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 356 640 DE-C- 19 541 168 DE-U- 29 809 006
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DE-B- 1 258 669 DE-C- 19 542 906
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Handgriffeinrichtung, mit den im Oberbegriff des Patentanspruches
1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Eine derartige Handgriffeinrichtung ist in der DE 197 13 606 C1 an der hinteren Platte
eines aus drei Platten gebildeten Plattenverbandes befestigt, der ein Viergelenk bildet.
Der Plattenverband ist im Heckbereich eines Kraftfahrzeugs mit einem Klapp- bzw. Faltverdeck
vorgesehen und weist eine höhenverstellbare mittlere Bodenplatte auf, die hochgestellt
den Gepäckraum vergrößert. In der tiefgestellten Lage ist auf der Bodenplatte das
geöffnete Klapp- bzw. Faltverdeck ablegbar. Der Handgriff ist zwischen einer Gebrauchslage
und einer Nichtgebrauchslage schwenkbar, in der eine nicht näher beschriebene Rasteinrichtung
den Handgriff fixieren soll. Beim manuellen Hochstellen der Bodenplatte wird über
den Handgriff eine entsprechende Kraft bzw. ein Drehmoment direkt in die hintere Platte
des Plattenverbandes eingeleitet. Um dabei eine Beschädigung der hinteren Platte zu
vermeiden, ist diese entsprechend steif auszubilden. Dies schränkt jedoch die Gestaltung
der hinteren Platte und von damit verbundenen Teilen ein. Ist die hintere Platte weniger
steif ausgebildet, so kann sie sich unter der Belastung insbesondere bei unsymmetrisch
angeordnetem Handgriff verformen und dabei beschädigt werden. Es erscheint auch nicht
ausgeschlossen, dass sich die Rasteinrichtung beim Überfahren von Bodenunebenheiten
löst und dann mit Geräuschen verbundene Bewegungen des Handgriffes nicht mehr verhindert.
[0003] Die DE-C-195 41 168, die DE-C-195 42 906, die DE-U-298 09 006 und die EP-A-0 356
640 weisen jeweils keinen Handgriff auf, mit dem ein Verstellteil direkt oder über
eine Konsole verstellbar wäre.
[0004] In der DE-B-1 258 669 ist ein Handgriff um eine Achse an einem Einstellglied schwenkbar.
Der Handgriff ist von einer Federanordnung in eine Ausgangslage belastet und kann
manuell gegen die Kraft einer Feder aus der Ausgangslage in eine Betätigungslage geschwenkt
werden. Ist das Einstellglied wie angegeben ein hydraulisches oder pneumatisches Ventil,
so ist das Ventil durch die Kraft der Feder in seine Ausgangslage belastet. Ein manuell
an dem Handgriff bewirktes Moment ist lediglich erforderlich, um die rückstellende
Kraft der Feder zu überwinden. Das an der Achse bzw. an einem inneren Teil des Einstellgliedes
manuell bewirkte Moment liegt in Richtung der Achse. Der in dem Einstellglied angeordnete
Ventilkörper, dürfte über den Handgriff verdrehbar sein. Es ist anzunehmen, dass der
Ventilkörper wenigstens eine Durchgangsöffnung aufweist, die abhängig von der Stellung
des Handgriffes mehr oder weniger mit einer anderen, vermutlich ortsfesten Durchgangsöffnung
im Einstellglied in Überdeckung steht und damit einen gewünschten hydraulischen oder
pneumatischen Stromfluss durch die Durchgangsöffnungen ermöglicht oder in einer anderen
Winkelstellung, beispielsweise in der Ausgangslage des Handgriffes einen Stromfluss
durch die Durchgangsöffnungen verhindert. Dynamische Belastungen des Handgriffes sind
nicht angegeben, so dass die Vorspannkraft der Feder gering sein dürfte, wodurch auch
das an der Achse bewirkte Moment eher gering ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen verstellbaren Handgriff mit den
Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruches 1 anzugeben, der eine günstigere manuelle
Kraft- bzw. Momenteinleitung in das Verstellteil ermöglicht und jeweils mit weniger
oder keinen Geräuschen verstellbar sowie in der Nichtgebrauchslage festgehalten ist.
[0006] Diese Aufgabe ist durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
[0007] Die den Handgriff in die Nichtgebrauchslage belastende Feder kann so ausgelegt bzw.
vorgespannt sein, dass der nicht benötigte Handgriff von der Feder zuverlässig gegen
einen Anschlag belastet ist und bei Verwendung des Griffes beispielsweise an einem
Kraftfahrzeug auch im Fahrbetrieb des Kraftfahrzeugs an diesem Anschlag in Anlage
bleibt. Bei der zusätzlichen Verwendung einer Rasteinrichtung bewirkt die Feder, dass
der nicht benötigte Handgriff auch bei extremen Erschütterungen in der Nichtgebrauchslage
festgehalten bleibt. Der am Handgriff angreifende Dämpfer kann so ausgelegt sein,
dass eine Schwenkbewegung des Handgriffes in die Gebrauchslage nicht oder kaum erschwert
ist und eine durch die Kraft der Feder bewirkte Rückstellbewegung des Handgriffes
in die Nichtgebrauchslage von dem Dämpfer derart abgebremst wird, dass der Handgriff
nicht hart oder geräuschvoll an dem Anschlag zur Anlage kommt.
[0008] Die Schwenkachse ist an einer Konsole ausgebildet, die separat mit dem Verstellteil
zu verbinden ist. Dadurch kann der Handgriff, die Feder und der Dämpfer mit seinen
Teilen an der Konsole vormontiert werden, die dann insgesamt in einem einfachen Arbeitsgang
mit dem Verstellteil fest oder vorzugsweise lösbar zu verbinden ist. Eine derartige
Baueinheit eines Handgriffes ist mit geringen Kosten zu fertigen und ermöglicht eine
hohe Dämpfungsrate des Dämpfers, der beispielsweise ein Silikondämpfer ist.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen
- Figur 1
- eine Baueinheit eines Handgriffes in Explosionsdarstellung und
- Figur 2
- eine rückwärtige Ansicht auf die Baueinheit des Handgriffes.
[0010] Der in Figur 1 dargestellte Handgriff 1 ist an einem lediglich angedeuteten Verstellteil
2, beispielsweise einer hinteren Platte eines aus drei Platten gebildeten Plattenverbandes,
um eine Schwenkachse 3 zwischen einer Nichtgebrauchlsage und einer Gebrauchslage schwenkbar,
in der über den Handgriff 1 an dem Verstellteil 2 direkt oder unter Zwischenschaltung
eines oder mehrerer Bauteile eine Kraft bzw. ein Moment bewirkt werden kann. Der Plattenverband
ist beispielsweise in der DE 197 13 606 C1 beschrieben, wobei das Verstellteil 2 die
hintere Platte des Plattenverbandes bildet, der drei viergelenkartig verbundene Platten
aufweist. Der Handgriff 1 ist von einer als Drehfeder ausgebildeten Feder 4 in die
Nichtgebrauchslage belastet, die der dargestellten Winkellage des Handgriffes 1 entspricht.
Wird der um die Schwenkachse 3 im Gegenuhrzeigersinn um 90 ° in die Gebrauchslage
geschwenkte Handgriff 1 los gelassen, so bewirkt die Feder 4 eine selbsttätige Rückstellbewegung
des Handgriffes 1 in die Nichtgebrauchslage. Die Rückstellbewegung ist von einem Drehdämpfer
5 gedämpft, der zwei Dämpfungsteile 6, 7 aufweist, von denen ein Dämpferteil 6 drehfest
mit einer Konsole 8 und das andere Dämpferteil 7 drehfest mit dem Handgriff 1 verbunden
sind. Die Schwenkachse 3 des Handgriffes 1 ist an der Konsole 8 ausgebildet, die mit
dem Verstellteil 2 vorzugsweise lösbar oder unlösbar verbunden ist. Die Schwenkachse
3 ist durch die Mittelachse eines Lagerbolzens 9 gebildet, der zwei fluchtende Durchtrittsöffnungen
10, 11 in zwei an der Konsole 8 ausgebildeten Wandbereichen 12, 13 durchsetzt, die
einen Abstand voneinander aufweisen. Der Lagerbolzen 9 weist ein radial vergrößertes
Kopfteil 14 auf, das nach der Montage axial in der Figur von unten an dem unteren
Wandbereich 13 anliegt. Am anderen Stirnbereich ist an dem Lagerbolzen 9 eine radiale
Umfangsnut 15 ausgebildet, in die ein nicht dargestellter Sicherungsring eingreift,
der nach der Montage von oben an dem oberen Wandbereich 12 der Konsole 8 anliegt und
dadurch den Lagerbolzen 9 axial an der Konsole 8 fixiert. Die beiden Dämpferteile
6, 7 bilden eine gemeinsame, durch den Drehdämpfer 5 axial hindurchgehende Bolzenöffnung
16, die von dem Lagerbolzen 9 axial durchsetzt ist. Der Handgriff 1 ist an einem Endbereich
17 um die Schwenkachse 3 topfförmig ausgebildet und mit diesem Endbereich 17 axial
auf das Dämpferteil 7 bis in eine Drehkoppellage aufsteckbar, in der zwei von dem
Dämpferteil 7 axial abstehende Mitnehmernasen 18, 19 in jeweils eine axial zugängliche
Mitnahmeausnehmung 20, 21 im Boden des topfförmigen Endbereiches 17 eingreifen und
dadurch den Handgriff 1 drehfest mit dem Dämpferteil 7 verbinden. Die beiden Mitnehmernasen
18, 19 und die beiden Mitnahmeausnehmungen 20, 21 weisen jeweils einen radialen Abstand
zur Schwenkachse 3 auf und sind symmetrisch zu dieser Schwenkachse 3 angeordnet. Im
Boden 22 des topfförmigen Endbereiches 17 ist zentral eine Durchgangsöffnung 23 ausgebildet,
die mit der Bolzenöffnung 16 im Drehdämpfer 5 sowie den Durchtrittsöffnungen 10, 11
in der Konsole 8 fluchtet und von dem Lagerbolzen 9 durchsetzt ist. Das Dämpferteil
6 ist nach der Montage des Handgriffes über einen axial nach außen abgewinkelten Flansch
24 drehfest mit der Konsole 8 verbunden, wobei der Flansch 24 linien- oder flächenhaft
an einem Rand 25 des Wandbereiches 13 an der Konsole 8 anliegt. Die Schenkelfeder
4 ist nach der Montage auf den etwa zylindrischen Aussendurchmesser des topfförmigen
Enbereiches 17 am Handgriff 1 aufgesteckt und stützt sich mit dem Schenkelende 26
an der Konsole 8 und mit dem anderen Schenkelende 27 in einem radialen Abstand zur
Schwenkachse 3 am Handgriff 1 ab.
[0011] Wie Figur 2 zu entnehmen ist, die den am Verstellteil 2 montierten Handgriff 1 in
seiner Nichtgebrauchslage aus einer Sicht entgegen der Fahrrichtung von hinten darstellt,
sind der topfförmige Endbereich 17 des Handgriffes 1 und der komplette Drehdämpfer
5 axial zwischen den beiden Wandbereichen 12, 13 der Konsole 8 angeordnet und von
diesen Wandbereichen 12, 13 bzw. daran abgestützten Zwischenteilen axial fixiert.
Wird der Handgriff 1 um etwa 90° um die Mittelachse des Bolzens 9 im Gegenuhrzeigersinn
in die Gebrauchslage geschwenkt, so kann von einer Bedienperson, die bei geöffneter
Heck- bzw. Gepäckraumklappe den Handgriff 1 ergreift, über diesen an dem Verstellteil
2 eine Kraft bzw. ein Drehmoment um eine Fahrzeugquerachse bewirkt werden, wodurch
das Verstellteil 2 verschwenkt und eine daran schwenkbar befestigte Bodenplatte in
eine Hochlage zu verstellt. In der Hochlage ist unter der Bodenplatte ein Aufnahmeraum
gebildet, der den dahinter befindlichen Gepäckraum vergrößert. Ein wesentlicher Vorteil
dieser Anordnung ist darin zu sehen, dass über den in die Gebrauchslage geschwenkten
Handgriff 1 ein Moment bewirkt werden kann, das zunächst von den topfförmigen Endbereich
17 auf den Drehdämpfer 5 übertragen wird, der sich über den Lagerbolzen 9 an den Wandbereichen
12, 13 der Konsole 8 auf einer großen Basislänge abstützt, wodurch das mit der Konsole
8 verbundene Verstellteil 2 lokal wesentlich weniger beansprucht ist. Auf diese Weise
kann über den Handgriff 1 ein großes Verstellmoment an dem Verstellteil 2 bewirkt
werden, um das Verstellteil 2 und die damit verbundene Bodenplatte in eine Hochlage
zu verstellen, in der unter der Bodenplatte ein den Gepäckraum des Kraftfahrzeugs
vergrößernder Aufnahmeraum gebildet ist. In dazu umgekehrter Weise kann die Bodenplatte
bzw. der Plattenverband über den Handgriff 1 in eine Tieflage verstellt werden, in
der sich auf der mittleren Bodenplatte ein geöffnetes Falt- oder Klappverdeck ablegen
lässt.
[0012] Bei der vorliegenden Ausführung beträgt das Bremsmoment des Dämpfers ca. 70 Ncm.
Die Feder ist bei der vorliegenden Ausführung so ausgebildet, dass bei einer Länge
des Handgriffes von etwa 125 mm die Betätigungskraft zum Verstellen des Handgriffes
in die Gebrauchslage etwa 90 N beträgt. Die Baueinheit erfordert lediglich einen geringen
Bauraum und ermöglicht neben einer hohen Kraft- bzw. Momentenübertragung eine hohe
Dämpfungsrate des Dämpfers. Die verwendeten Teile lassen sich in einfacher Weise ineinander
stecken und können dadurch leicht montiert werden.
1. Handgriffeinrichtung an einem Verstellteil (2) mit einem Verstellbaren Handgriff (1),
der an dem Verstellteil (2) um eine Schwenkachse (3) von einer Nichtgebrauchslage
in eine Gebrauchslage schwenkbar ist, in der eine an dem Handgriff (1) bewirkte Kraft
an dem Verstellteil (2) ein Moment um eine Querachse zur Schwenkachse (3) bewirkt,
wodurch sich das Verstellteil (2) verstellt, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (1) von einer Feder (4) in die Nichtgebrauchslage belastet ist und
ein Dämpfer (5) eine durch die Feder (4) bewirkte Schwenkbewegung des Handgriffes
(1) in die Nichtgebrauchslage dämpft, und die Schwenkachse (3) an einer Konsole (8)
ausgebildet ist, die mit dem Verstellteil fest oder lösbar verbunden ist.
2. Handgriffeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (3) durch die Mittelachse eines Lagerbolzens (9) gebildet ist, der
zwei fluchtende Durchtrittsöffnungen (10, 11) in zwei an der Konsole (8) ausgebildeten
Wandbereichen (12, 13) durchsetzt, die einen Abstand voneinander aufweisen.
3. Handgriffeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbolzen (9) an wenigstens einem der Wandbereiche (12 bzw. 13) axial fixiert
ist.
4. Handgriffeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfer ein Drehdämpfer (5) mit zwei gegeneinander verdrehbaren Dämpferteilen
(6, 7) ist, von denen ein Dämpferteil (6) drehfest mit der Konsole (8) und das andere
Dämpferteil (7) drehfest mit dem Handgriff (1) verbunden oder zu verbinden ist.
5. Handgriffeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Dämpferteile (6, 7) eine gemeinsame, durch den Dämpfer (5) axial hindurchgehende
Bolzenöffnung (16) bilden, die von dem Lagerbolzen (9) durchsetzt ist.
6. Handgriffeinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (1) an einem Endbereich (17) um die Schwenkachse (3) topfförmig ausgebildet
und der topfförmige Endbereich (17) auf ein Dämpferteil (7) axial bis in eine Drehkoppellage
aufsteckbar ist, in der eine von dem Dämpferteil (7) oder dem Handgriff axial oder
radial abstehende Mitnehmernase (18, 19) in eine Mitnahmeausnehmung (20, 21) an dem
anderen Teil, an dem Handgriff (1) oder Dämpferteil eingreift.
7. Handgriffeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Boden (22) des topfförmigen Endbereiches (17) zugewandten Stirnseite des
Dämpferteiles (7) zwei axial vorstehende Mitnehmernasen (18, 19) ausgebildet sind,
die jeweils einen radialen Abstand von der Schwenkachse (3) aufweisen und in der Drehkoppellage
des Handgriffes (1) in jeweils eine axial offene Mitnahmeausnehmung (20, 21) im topfförmigen
Endbereich (17) des Handgriffes (1) eingreifen.
8. Handgriffeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zentral im Boden (22) des topfförmigen Endbereiches (17) eine Durchgangsöffnung (23)
ausgebildet ist, die mit der Bolzenöffnung (16) im Dämpfer (Drehdämpfer 5) sowie den
Durchtrittsöffnungen (10, 11) an der Konsole (8) fluchtet und von dem Lagerbolzen
(9) durchsetzt ist.
9. Handgriffeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder eine auf dem Aussendurchmesser des topfförmigen Endbereiches (17) angeordnete
Schenkelfeder (4) ist, die sich mit einem Schenkelende (26) an der Konsole (8) und
mit dem anderen Schenkelende (27) am Handgriff (1) abstützt.
10. Handgriffeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch zeichnet, dass der topfförmige Endbereich (17) und der Dämpfer (5) axial zwischen
den beiden Wandbereichen (12, 13) an der Konsole (8) angeordnet und von diesen Wandbereichen
(12, 13) oder daran abgestützten Zwischenteilen axial fixiert sind.
1. A handle arrangement on an adjustable part (2), comprising an adjustable handle (1)
which is pivotable on an adjustable part (2) around a pivot (3) from an inoperative
position into an operative position in which a force exerted on the handle (1) exerts
a torque on the adjustable part (2) around an axis at an angle to the pivot axis (3),
thus adjusting the adjustable part (2), characterised in that the handle (1) is biased by a spring (4) into the inoperative position and a damper
(5) damps the pivoting motion of the handle (1) caused by the spring (4) in the inoperative
position, and the pivot (3) is formed on a bracket (8) detachably or non-detachably
connected to the adjustable part.
2. A handle arrangement according to claim 1, characterised in that the pivot (3) is the central axis of a bearing pin (9) which extends through two
aligned passage openings (10, 11) in two spaced-apart wall regions (12, 13) formed
on the bracket (8).
3. A handle arrangement according to claim 2, characterised in that the bearing pin (9) is axially fixed to at least one of the wall regions (12 or 13).
4. A handle arrangement according to any of claims 1 to 3, characterised in that the damper is a rotary damper (5) comprising two damper parts (6, 7) rotatable relative
to one another, one damper part (6) being co-rotatably connected or connectable to
the bracket (8) and the other damper part (7) being co-rotatably connected or connectable
to the handle (1).
5. A handle arrangement according to any of claims 1 to 4, characterised in that the two damper parts (6, 7) form a common pin opening (16) through which the bearing
pin (9) extends axially through the damper (5).
6. A handle arrangement according to claim 4 or 5, characterised in that a pot-shaped end region (17) of the handle (1) is formed around the pivot (3) and
the pot-shaped end region (17) is axially mountable on a damper part (7) practically
up to a rotary coupling position in which an engaging lug (18, 19) projecting axially
or radially from the damper part (7) or handle engages in a recess (20, 21) on the
other part, on the handle (1) or the damper part.
7. A handle arrangement according to claim 6, characterised in that two axially projecting engaging lugs (18, 19) are formed on the front face of the
damper part (7) facing the end (22) of the pot-shaped end region (17), the lugs each
being radially spaced apart from the pivot (3) and engaging in a respective axially
open recess (20, 21) in the pot-shaped end region (17) of the handle (1) when the
handle (1) is in the rotary coupled position.
8. A handle arrangement according to claim 7, characterised in that a passage opening (23) is formed centrally in the end (22) of the pot-shaped end
region (17) and is in line with the pin opening (16) in the damper (rotary damper
5) and with the passage openings (10, 11) in the bracket (8), through which the bearing
pin (9) extends.
9. A handle arrangement according to any of claims 6 to 8, characterised in that the spring is a spiral spring (4) disposed on the outer diameter of the pot-shaped
end region (17), one end (26) of the spring abutting the bracket (8) and the other
end (27) of the spring abutting the handle (1).
10. A handle arrangement according to any of claims 6 to 9, characterised in that the pot-shaped end region (17) and the damper (5) are disposed axially between the
two wall regions (12, 13) on the bracket (8) and are axially fixed by the said wall
regions (12, 13) or by intermediate parts abutting them.
1. Dispositif de poignée sur une pièce déplaçable (2) la poignée déplaçable (1) pouvant
pivoter sur la pièce déplaçable (2), autour d'un axe de rotation (3) d'une position
de repos à une position d'utilisation dans laquelle une force appliquée sur la poignée
(1) exerce un couple sur la pièce déplaçable (2) autour d'un axe perpendiculaire à
l'axe de rotation (3), ce qui permet à la pièce déplaçable (2) de bouger,
caractérisé en ce qu'
en position de repos la poignée (1) est sollicitée par un ressort (4) et un amortisseur
(5) atténue un mouvement de pivotement de la poignée (1) engendré par le ressort (4)
et l'axe de rotation (3) est placé sur une console (8) reliée de manière fixe ou mobile
à la pièce déplaçable.
2. Dispositif de poignée selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'axe de rotation (3) est formé par l'axe central d'un boulon de support (9) qui traverse
deux ouvertures transversales alignées (10, 11) dans deux zones de paroi (12, 13)
de la console (8), situées à une certaine distance l'une de l'autre.
3. Dispositif de poignée selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
le boulon de support (9) est fixé de manière axiale à au moins l'une des zones de
paroi (12 ou 13).
4. Dispositif de poignée selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'amortisseur est un amortisseur de rotation (5) équipé de deux pièces d'amortisseur
(6, 7) tournant dans un sens opposé, l'une, la pièce. (6), étant reliée ou devant
être reliée de manière fixe à la console (8) et l'autre, la pièce (7), étant reliée
ou devant être reliée de manière fixe à la poignée (1).
5. Dispositif de poignée selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les deux pièces d'amortisseur (6, 7) forment une ouverture de boulon (16) commune
traversant axialement l'amortisseur (5) que traverse le boulon de support (9).
6. Dispositif de poignée selon la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce que
la poignée (1) est conçue sur une extrémité en forme de creuset (17) autour de l'axe
de rotation (3) et cette extrémité en forme de creuset (17) est relevable axialement
sur la pièce d'amortisseur (7) jusqu' à une position de couplage rotatif, dans laquelle
un taquet (18, 19) éloigné axialement ou radialement de la pièce d'amortisseur (7)
ou de la poignée s'engage dans la poignée (1) ou la pièce d'amortisseur (7), par un
logement d'entraînement (20, 21) de l'autre pièce.
7. Dispositif de poignée selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
sur la face frontale de la pièce d'amortisseur (7) adjacente à la base (22) de l'extrémité
en forme de creuset (17), se trouvent deux taquets (18, 19) disposés axialement qui,
situés à une distance radiale de l'axe de rotation (3), s'engagent respectivement,
en position de couplage rotatif de la poignée (1), dans un logement d'entraînement
(20, 21) ouvert axialement au niveau de l'extrémité en forme de creuset (17) de la
poignée (1).
8. Dispositif de poignée selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
à la base (22) de l'extrémité en forme de creuset (17), au centre, une hauteur libre
(23) s'aligne avec l'ouverture de boulon (16) de l'amortisseur (amortisseur de rotation
5) ainsi qu'avec les ouvertures transversales (10, 11) de la console (8) et est traversée
par le boulon de support (9).
9. Dispositif de poignée selon l'une des revendications 6 à 8,
caractérisé en ce que
le ressort est un ressort spiralé (4) placé sur le diamètre extérieur de l'extrémité
en forme de creuset (17), il s'appuie, par une extrémité spiralée (26), contre la
console (8) et, par l'autre extrémité spiralée (27), contre la poignée (1).
10. Dispositif de poignée selon l'une des revendications 6 à 9,
caractérisé en ce que
l'extrémité en forme de creuset (17) et l'amortisseur (5) sont placés entre les deux
zones de paroi (12, 13) de la console (8) et fixés axialement par ces zones de paroi
(12, 13) ou par les pièces intermédiaires qui s'y appuient.

